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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Claudia R.:

Zeitreiseabenteuer

Memora Castle oder Das Rätsel der vertauschten Zeit von Marikka Pfeiffer

Klappentext / Inhalt:

Ein spannendes Zeitreiseabenteuer für Kinder ab 10 Jahren – voller Rätsel und mysteriöser Erfindungen – Holly muss tief in die Vergangenheit ihrer Familie eintauchen, um das Geheimnis zu lösen …
Voller Vorfreude auf das Wiedersehen mit ihrer Tante Claire steht Holly vor dem Herrenhaus Memora Castle.

Doch Tante Claire ist wie vom Erdboden verschwunden. Auch der unfreundliche Hausverwalter Kendrik hat dafür keine Erklärung. Holly merkt schnell, dass in dem alten Haus irgendetwas nicht stimmt. Ist der Kuckuck aus der Standuhr etwa tatsächlich lebendig? Und wohin führt die gemalte Tür auf der Balustrade? Gemeinsam mit ihrer Cousine Ilana und deren Stiefbruder Janko macht sich Holly auf die Suche nach Tante Claire und der Lösung der geheimnisvollen Rätsel – doch dafür müssen die drei ihre eigene Zeit hinter sich lassen und weit in die Vergangenheit reisen …

Cover:

Das Cover ist sehr detailreich und farbfroh umgesetzt und bei genauer Betrachtung kann man hier schon so einiges entdecken. Verschiedene Elemente sind hier angedeutet und die Bilder, sowie die große Standuhr machen dabei so einige Andeutungen. Auch das farbenfrohe Outfit des Mädchens passt sehr gut und auf jeden Fall finde ich die Aufmachung und Gestaltung des Covers sehr gut und passend gelungen.

Meinung:

Es handelt sich hierbei um ein spannendes Zeitreiseabenteuer, welches Jungen und Mädchen gleichermaßen begeistern wird. Holly freut sich auf ein Wiedersehen mit ihrer Tante Claire, doch ist diese wie vom Erdboden verschluckt und Holly merkt schnell, dass etwas nicht stimmt. Gemeinsam mit Stiefbruder Janko und Cousine Ilana begibt sie sich auf die Suche nach ihrer Tante.

Mehr wird hier jedoch noch nicht verraten. Wer mehr wissen möchte, nimmt am Besten das Buch selbst zur Hand.

Die Schreibstil ist angenehm und locker und lässt sich recht gut und flüssig lesen. In Geschehnisse und Charaktere findet man sich gut hinein. Auch die Charaktere waren mir schnell sympathisch und jeder für sich hatte seine Stärken und Schwächen. Gemeinsam haben sie sich gut ergänzt und toll zusammen harmoniert.

Die einzelnen Abschnitte und Kapitel hatten eine angenehme und gut e Länge. Die teils recht kurzen Kapitel ermöglichten einen lockeren Lesefluss und brachten zudem Spannung und auch Tempo hinein. Die Kapitelanfänge sind sehr schön hervorgehoben und auch für sich sehr gut erkennbar. Die Überschriften sind passend gewählt, machen neugierig, verraten dabei aber nicht zu viel.

Auch die kleinen Symbole und kleinen Illustrationen zwischendurch lockern es leicht auf und runden es so sehr schön ab. Alles in allem ist es stimmig und passend umgesetzt. Gliederung und Gestaltung harmonieren sehr gut.

Die Geschichte ist fantasievoll und spannend umgesetzt. Einige Sprünge sind etwas gewagt und nicht ganz rund, was es für die jüngeren Leser ab und an etwas schwierig macht. Im Großen und Ganzen überzeugt es jedoch durch seine spannenden Rätsel und die gute Unterhaltung.

4,5 Sterne von mir, die ich gern auf 5 Sterne aufrunde.

Fazit:

Es handelt sich hierbei um ein spannendes Zeitreiseabenteuer, welches fantasievoll und rätselhaft umgesetzt wurde.

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Rezensionen von manu63:

Mein Dämon

Ein Cookie für den Dämon von Annette Marie

Ein Cookie für den Dämon ist der erste Band des Vierteiles Guild Codex Demonica der Autorin Annette Marie und ist ein Spin Off zur Reihe Spellbound und kann unabhängig gelesen werde. Zeitlich reiht sich das Buch hinter dem Band Dämonenmagie und ein Martini ein.

Robin ist Waise und lebt bei ihrem Onkel um an ihr Erbe zu kommen.

Dabei begegnet sie dem Dämon Zylas, den ihr Onkel beschworen hat den er aber nicht zu einem Vertrag bewegen kann. Eher aus Zufall binden sich beide aneinander und ein Reigen von Abenteuern widerfährt nun Robin.

Die Geschichte wird kurzweilig erzählt und die Dialoge zwischen Robin und Zylas haben mich mehr als einmal zum schmunzeln gebracht. Robins Seelenqualen werden gut in Szene gesetzt und auch die Nebencharaktere bringen Spannung in die Geschichte.

Einige der Charaktere kenne ich schon aus der Spellbound Reihe und habe ich über das Wiederlesen gefreut.

Der erste Band der Reihe hat mich gut unterhalten und macht neugierig auf die weiteren Bände.

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Rezensionen von Daggy:

Zerstörerische Wut

Eine magische Umarmung von Fifi Kuo

Auf dem Cover sehen wir die kleine Drachenfamilie, die sich liebevoll, mit einem Lächeln auf den Lippen, umarmt.
Doch der kleine hellgrüne in der Mitte ist wütend, das zeigt seine Körperhaltung und sein brummiger Mund und genau. Obwohl er den Grund für seine Wut nicht benennen kann, wird sie immer schlimmer und der kleine Drachen wird ganz rot.

Dann fängt er auch noch an zu brennen. Feuerspeiend sehen wir ihn ganz furchtbar wüten und auf der Doppelseite steht nur ein Wort „verbrannt.“ Danach erfahren wir, was er alles verbrannt hat, lauter Lieblingsdinge seiner Familie und zum Schluss steht es vor dem Spiegel „Ich habe mich sogar selbst verbrannt!“ Für viele Kinder sicher eine beängstigende Situation. Die nächste Seite ist grau-schwarz, denn der kleine Wüterich „fühlt sich ganz schrecklich“, doch dann nähert sich etwas in Rosa. Die Mama umarmt ihn und er wird „ruhig und friedlich.“ So sehen wir am Ende das Bild vom Cover und der kleine hellgrüne Drache ist „wieder ich selbst.“
Das, was in diesem Bilderbuch beschrieben wird, werden die meisten Kinder und Eltern kennen. Die Wut ist riesig und führt zur Zerstörung und manchmal fügt das Kind sich selbst Schmerzen zu, wie gut tut dann eine Umarmung. Ich muss ja zugeben, dass wir Erwachsenen oft vor lauter Ärger dazu nicht in der Lage sind, deshalb gefällt mir das Buch so gut, weil es nicht nur den Kindern zeigt, wie es mit der Wut ist, sondern auch uns einen Tipp gibt, wie wir mit einer solchen Situation umgehen können.
Der Text ist sehr kurz und die Bilder sind einfach gezeichnet, trotzdem kommen die Gefühle sehr verständlich rüber.

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Rezensionen von BarbaraM:

Schlafenszeit mit Herz und Humor

Der kleine Bubu. Mittagsschlaf ganz schnell und fix? Der Bubu, der kennt alle Tricks! von Lisa-Marie Dickreiter; Winfried Oelsner

„Der kleine Bubu. Mittagsschlaf ganz schnell und fix? Der Bubu, der kennt alle Tricks!“ von Lisa-Marie Dickreiter und Winfried Oelsner ist ein wunderbares Bilderbuch rund um das Thema Mittagsschlaf!
Schon beim ersten Durchblättern haben uns die Illustrationen von Christiane Hansen begeistert – bunt, witzig, voller liebevoller Details, die kleine Kinderaugen zum Leuchten bringen.

Unser Kind entdeckt jedes Mal etwas Neues, und die Seiten laden richtig zum Verweilen ein.
Die Geschichte ist modern und mit einem Augenzwinkern erzählt – in Reimform, was gut bei den Kleinen ankommt. Manche Reime sind beim Vorlesen etwas holprig, weil die Betonung nicht immer ganz leicht fällt, aber insgesamt macht es einfach Spaß, den Text gemeinsam zu lesen.
Was die Geschichte so besonders macht: Die Hauptfigur der „kleine Bubu“ bringt im Laufe des Buches nach und nach andere Kinder zum Schlafen – auf charmante und kreative Weise. Und am Ende ist es dann der „große Bubu“, der sich um den kleinen kümmert. Das ist nicht nur schön erzählt, sondern auch richtig rührend.
Wir waren sofort verzaubert – und ehrlich gesagt, wir hätten jetzt am liebsten unseren eigenen kleinen Kuschel-Bubu zu Hause. Eine Figur, die beim Einschlafen hilft und mit der man all die Szenen aus dem Buch nachspielen kann.

Fazit:
Ein humorvolles, warmherziges Einschlafbuch mit tollen Bildern, kindgerechten Reimen und einer süßen Botschaft. Perfekt für Kinder ab 2 Jahren, die den Mittagsschlaf (noch) spannend finden – und für Eltern, die beim Vorlesen gerne ein bisschen schmunzeln.

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Rezensionen von Claudia R.:

Kindergarten ..?

Niemals Nie Nicht! von Beatrice Alemagna

Klappentext / Inhalt:

Der heutige Tag fängt für die kleine Fledermaus Pascaline schlecht an: Es ist ihr erster Kindergartentag und
sie muss hingehen, wie alle anderen auch. Aber sie weigert sich und schreit so laut, dass, nun ja, dass ihre
Eltern schrumpfen und so klein wie Erdnüsse werden. Ha! Jetzt kann Pascaline sie unter ihren Flügeln verstecken und sie mit in den Kindergarten nehmen.

Das kann ja heiter werden! Aber was wird am Ende des Tages passieren, wenn alle Eltern kommen, um ihre kleinen Fledermauskinder abzuholen?
In „Niemals Nie Nicht!” erinnert uns die preisgekrönte Bilderbuchschöpferin Beatrice Alemagna daran, dass kleine Kinder ihre Eltern brauchen ... aber nicht ständig und überall.

Cover:

Das Cover ist sehr niedlich und liebevoll gestaltet und durch die rosanen Flügel auch sehr auffällig und dadurch auch besonders. Das rosa sticht ganz besonders hervor, während der erst mehr im Hintergrund bleibt. Optisch und farblich ist es passend umgesetzt.

Meinung:

Pascaline möchte nicht in den Kindergarten! Wer kennt das nicht? Veränderungen und Umstellungen sind nicht immer leicht und der erste Tag im Kindergarten ist für die meisten etwas besonderes,. aber meist auch eine besondere Umstellung und nicht gerade leicht. So geht es auch Pascaline, die niemals nie nicht in den Kindergarten möchte, oder vielleicht doch?

inhaltlich möchte ich hier nicht zu viel verraten und halte mich mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und gut verständlich. In Geschichte und Geschehnisse findet man sich gut und schnell hinein. Die Texte sind recht kurz und überschaubar und man kann diesen gut folgen. Die einfachen Sätze sind gut verständlich und die bunten Bilder runden das Ganze perfekt ab.

Das Bild-Text Verhältnis ist passend und gut gewählt. Die Illustrationen veranschaulichen sehr gut das Gelesene und setzen dies sehr schön um. Die Bilder sind niedlich umgesetzt. Die pinken Akzente stechen sehr gut hervor und die Charaktere haben sehr viel Persönlichkeit und auch dies ist hier sehr gut ersichtlich.

Die Geschichte selbst ist sehr niedlich und liebevoll umgesetzt. In die Situation kann man sich gut hineinversetzen. Pascaline folgt man gern bei ihrem ersten Schultag und die Mischung aus Alltäglichem, Emotionen und Unterhaltung ist hier sehr gut gelungen. Das Ganze ist gut verständlich und die die Zielgruppe sehr ansprechend umgesetzt.

Eine wundervolle, niedliche und unterhaltsame Geschichte über den ersten Kindergartentag und den Erlebnissen der Veränderung.

Fazit:

Der erste Kindergartentag ist nicht immer leicht, eine liebevolle und humorvolle Geschichte, die sich dieser Thematik annimmt.

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Rezensionen von M:

Gestrickter Krimi

Mörderisch verstrickt. Ein Strickclub ermittelt von Susanne Oswald

Susanne Oswald schreibt in Mörderisch verstrickt von Jette, die an der Nordsee ihren Traumerfüllt hat und einen Wollladen betreibt und sich regelmäßig zu einem Strickclub trifft. Als Jettes Freundin, die Pfarrerin des Orts überfallen wird, beginnt der Strickclub zu ermitteln. Susanne Oswalds Buch ist kein Krimi,sondern eher ein Wohlfühlroman.

Viel Raum bekommt in dem Buch das Handarbeiten, der Laden, das Leben im Dorf und sogar einige Strickanleitungen zum nacharbeiten für den Leser. Der eigentliche Kriminalfall nimmt erst gegen Mitte des BuchsFahrt auf und ist auch dann nicht besonders spannend oder überraschend. Liest man das Buch nicht mit der Erwartung einen spannenden Krimi zu lesen, ist es eine angenehme, gute Unterhaltung, leicht zu lesen und mit netten Charakteren, eine gute, leichte Urlaubslektüre besonders für Strickbegeisterte.

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Rezensionen von MarcoL:

Stimmungsvolles, dramaturgisches Bild über das Fin-de-Siècle, in welchem der Geldadel gnadenlos regierte.

Die Insel der Diana von Marta Karlweis

Das vergessene Buch – darum kümmert sich dieser Verlag mit vollstem Engagement, und brachte den erstmals 1919 erschienenen, und in Vergessenheit geratenen Roman, neu heraus.
Karlweis beschreibt darin die dekadente Lebensweise zur Jahrhundertwende, wozu der Geldadel alles fähig war und anrichten konnte.

Dem gegenüber steht die arme Bevölkerung, die nur „geduldete“ Erfüllungshilfe“ für die Reichen ist. Karlweis versucht zu polarisieren zwischen den macht-strotzenden Männern, denen jedes Mittel zum Erfolg recht ist und den Frauen, die zwar ein selbstbestimmtes Leben führen möchten, aber immer in der Abhängigkeit dieser Männer gefangen bleiben.
Diana wird als Junge erzogen. Ihr Vormund hatte von Anfang Pläne für sie und benutzte sie dazu schamlos. Sie soll später dessen Sohn Stephan Lantin ehelichen.
S. 11: „Sie wusste nichts von ihrem Geschlecht. Mit dreizehn Jahren weinte sie sehr, weil ihr Wunsch, Marineoffizier zu werden, Widerspruch und Gelächter hervorrief.“
Die Ehe scheiterte sehr bald, denn Stephan unterhielt eine Affäre vor und während der Ehe mit seiner Stiefschwester Isabella. Sie war damals gleichzeitig einer der besten Freundinnen Dianas. Isabella taucht während des Romans immer wieder an der Seite von Börsenspekulanten auf und versucht ihren Teil des Kuchens zu erhaschen. Stephan selbst macht eine beachtliche Karriere vom Diplomaten in Südamerika und China zu einen der reichsten Männern an der Börse. Er kennt keine Skrupel, und nützt seinen Reichtum schamlos aus, um ihm und seiner Macht verfallene junge Frauen in Elend und Tod zu stürzen.
Diana selbst flüchtet aus der Ehe auf eine kroatische Insel, die ihrem Vater gehörte. Sie schafft es mit Ehrgeiz, Fleiß und den nötigen Investoren (hier schließt sich letztendlich der Kreis), die Insel zu einem Paradies umzugestalten um wiederum reiche Gäste anzulocken. Trockenlegungen der Sümpfe, sowie die Ausrottung der Malaria sind die größten Aufgaben, die es zu bewältigen gilt. Diana ist gutmütig und hilfsbereit, versucht den Fischern und Arbeitern auf der Insel angenehme Wohnverhältnisse zu schaffen.
Der Esprit des Fin-de-Siècle treibt die Leserschaft durch die Seiten, immer vor Auge haltend die Suche nach dem eigenen Platz im großen Rad der Macht versus der Abhängigkeit von den Mächtigen. Diana scheint mehr als einmal an der Welt des Adels zu zerbrechen, sieht darin eine gewisse Sinnlosigkeit und muss feststellen, wie sehr die Frauen nur Marionetten in der Welt der Männer sind. Letztendlich unterscheidet Karlweis in den Geschlechtern, wie sich das Leiden abspielt.
Es ist ein sehr intensiver Roman, dicht gepackt mit den Erlebnissen und Emotionen der Protagonist*innen. Es bedarf der Ruhe und Muse für diese Lektüre, nicht zuletzt auch wegen des ausschweifenden, für uns antiquierten und manchmal umständlich anmutenden Sprachstils, der vor hundert Jahren natürlich seine volle Berechtigung hatte.
Ausführliche Anmerkungen über die Autorin und das Werk von Johann Sonnleitner runden das Buch, welches auch große optische und haptische Vorzüge aufweist, ab. Daher: Große Leseempfehlung für diesen Debütroman von Marta Karlweis.

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Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :

Kalli Wüstenmucks lebt gefährlich (Band 3) von Julie Leuze; Anke Loose

Die Kalli Wüstenmucks-Reihe ist eine, die uns seit Band 1 begeistert hat. Wir haben uns schon sehr auf Band 3 gefreut. Es ist eine Wiedersehensfreude, dem liebevollen Charakter wiederzutreffen im Buch. Die Geschichte wird wieder witzig und auch spannend, denn Kalli kommt immer auf viele Ideen ????
Wir mögen die Zeichnungen sehr und auch die lustige Geschichte rund ums Anders sein und und um Freundschaft.

Wir empfehlen, mit Band 1 zu beginnen.

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Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :

Praxisnah und fundiert

Eine Kita für alle Religionen von Friedrich Schweitzer

Ich habe schon mehrere Bücher von Friedrich Schweitzer gelesen, sei es im Studium oder auch zur Vorbereitung jetzt auf den Religionsunterricht an der Bildungsanstalt für Elementarpädagogik. Er ist einer der meinem Empfinden eher wenigen, die sich mot dem Thema Religion auf wissenschaftliche Weise für die Altersgruppe bis 6 Jahre beschäftigt.

Dieses Buch ist jetzt nicht ganz trocken und nicht vollgepackt nur mit Studien, dass es nicht nur für Student*innen der Religionspädagogik geeignet ist, sondern vor allem für Menschen, die in der Kita arbeiten, in der Praxis stehen und sich mit dem Thema interreligiöses Lernen im u6 Bereich beschäftigen wollen. Meiner Meinung nach trifft es diese Zielgruppe sehr gut. Es ist nicht zu dick, nicht zu schwer und trotzdem mit großem Mehrwert. Ausgehend vom Recht des Kindes auf Religion (daß jetzt für mich ein eher wiederholender Teil war) entwickelt er ein spannendes Lernprogramm in 12 Punkten, das gut verständlich ist und mit Praxisumpulsen sehr anschaulich wirkt. Ich werde immer wieder auf Inhalte aus dem Buch zurückgreifen und empfand es als sehr bereichernd!

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Rezensionen von Cellissima:

Das Highlight sind die süßen Rezepte ...

Die Frau des Farmers von Helen Rebanks

Ich liebe England und hatte mich sofort in Cover und Klappentext dieses Buches verliebt. Etwas aus dem Leben einer englischen Bäuerin zu erfahren, die eigentlich nie Bäuerin werden wollte, es dann aber doch wurde, etwas über ihre Rolle zu erfahren, ihren Alltag, ihre Geschichte ... das klang sehr interessant.

Besonders gereizt hat mich, dass auch Familienrezepte enthalten sind, da ich sehr gerne koche und backe und sehr gerne neue Rezepte entdecke.
Die Erwartungen an "Die Frau des Farmers" waren also hoch. Leider ist es rückblickend für mich ein mittelmäßiges Buch.
Rebanks Stil gefiel mir, las sich gut; allerdings werden Dinge, v.a. die Geschichte, die Dinge, die in der Vergangenheit liegen, viel zu detaillert und dadurch langatmig und ermüdend erzählt. Dadurch entstehen leider viele Längen, die mir die Lust an der Lektüre verleideten und dazu führten, dass ich mich oftmals etwas "durchkämpfen" musste.
Bei den Rezepten ist für jeden Geschmack etwas dabei, wobei mich persönlich besonders die süßen Rezepte ansprechen. Ich backe gerade nach und nach Ingwerkekse, Shortbread, Kaffeekuchen, Schokoladenkuchen und Scones nach. Wenn die alle überzeugen können, wird das Buch sicher seinen Platz in meiner Küche finden.
Das führt mich aber leider zum nächsten Kritikpunkt: Ich hätte mir für dieses Buch ein anderes, größeres Format gewünscht. Denn so ist es sehr schwierig, das Buch in der Küche aufgeschlagen liegen zu haben, ohne dass es wieder zuklappt, wenn man Rezepte testen möchte. Ich hatte mir das Buch etwas größer vorgestellt.
Fazit: Für mich ein leider etwas enttäuschendes Buch. Am ehesten lohnt sich dieses Buch für mich noch wegen der süßen Rezepte, doch die hohen Erwartungen wurden ansonsten leider sehr enttäuscht.

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