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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Karina :

Zeitgeschichte

Treppe aus Papier von Henrik Szántó

Mit dem Roman 'Treppe aus Papier' hat Henrik Szántó ein beeindruckendes Werk geschaffen, das durch seine erzählerische Tiefe und seine vielschichtige Thematik besticht.
Das besondere an diesem Buch ist die Erzählung, die sich um ein Mehrfamilienhauses dreht und die vielfältigen Geschichten und Ereignisse, die dieses Haus im Laufe der Jahrzehnte erlebt hat.

Da ein Haus Erinnerungen anders speichert als ein Mensch, sind die Erzählungen oft vielschichtig und überlagert.
Dies macht das Lesen manchmal herausfordernd, da man gelegentlich einen Moment zurückblättern muss, um den zeitlichen Kontext besser zu erfassen.
Der Roman spannt den Bogen von der NS-Zeit bis in die Gegenwart und schildert die Geschichte der Bewohner*innen sowie die Zeitgeschichte, die das Haus geprägt hat.
Irma, die 90 Jahre alt ist, hat vieles miterlebt.
Sie lebte bereits während der Hitlerzeit mit ihren regimegetreuen Eltern in diesem Haus und kehrte später zurück - getragen von einer schweren Schuld, die sie nie ganz loslassen konnte.
Nele, die im vierten Stock wohnt - ehemals die Wohnung der jüdischen Familie Sternheim - lernt durch Irma viel über diese dunkle Zeit.
Durch die Erzählungen der Zeitzeugin wird Nele neugierig und vertieft sich in die Geschichte, insbesondere in die Familiengeschichte ihrer eigenen Vorfahren.
Mich hat der poetische Schreibstil von Szántó sehr fasziniert.
Trotz gelegentlicher Unterbrechungen im Lesefluss hat mich die Art und Weise, wie die Geschichte erzählt wird, tief berührt.
Besonders begeistert hat mich die originelle Idee eines erzählenden Hauses, das die Geschichte seiner Bewohner lebendig werden lässt.
Ich kann Euch 'Treppe aus Papier' nur ans Herz legen und finde, dass es ein berührendes Buch ist, das zum Nachdenken anregt.

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Rezensionen von Petra:

Gefahr

Der Regenbogenfisch in Gefahr von Marcus Pfister

Das glückliche Leben des Regenbogenfischschwarms ist in Gefahr. Ihre Welt ist bis jetzt unberührt von der Fischerei, sie liegt anscheinend bis jetzt in einem Winkel der Weltmeere wo die Fangflotten noch nicht hingekommen sind. Nun tauchen vermehrt Fische auf die davon berichten, von Schlepp dnetzen die jedes Tier und jeden Fisch fangen und dabei auch noch den Meeresboden beschädigen.

Auch die Korallenriffe sind davon betroffen. Als der Regenbogenfisch auch in so einem Netz landet kann er Hilfe mobilisieren und es geht noch einmal gut aus.
Die Bilder sind wie gewohnt wunderschön die auffallenden Glitzerschuppen, die vielen unterschiedlichen Fische, die detaillierten Bilder von dem Netz und seinem Inhalt, das alles kann auch jüngere Kinder ansprechen. Der Text wendet sich aber eindeutig an Ältere. Kindern den man Umweltschutz beibringen will, der nicht nur aus Mülltrennung und fachgerechter Entsorgung besteht. Die Gefahren für die Meeresbewohner durch die Schleppnetzfischerei ist riesengroß dadurch können ganze Arten vernichtet werden oder andere in Bereiche angesiedelt werden in denen sie auf invasive Art Unheil bringen. Ein großes Thema das in diesem Buch angerissen wird und dann aufgrund dieses Aufhängers vertieft werden kann.
Für mich aber ist es in erster Linie ein gelungenes Bilderbuch das aufzeigt auch eine glückliche Welt kann in Gefahr geraten und mit Hilfe von Freunden und anderen noch gerettet werden.

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Rezensionen von brauneye29:

Hat mich nicht abgeholt

Die Sonne und die Mond von Chris Kraus

Zum Inhalt:
Einst waren sie beste Freundinnen, begannen sogar eine gemeinsame Bühnenkarriere, bis der Bruch kam. Sonja, genannt Sonne, wurde von Jana von Mond verraten. Mond wurde ein erfolgreicher Comedy-Star, Sonne leitet ein Bestattungsinstitut. Nun steht Mond vor Sonne und bittet sie die Bestattung ihres Liebsten zu übernehmen und damit brechen alte Wunden wieder auf und neue Wunden entstehen.

Meine Meinung:
Ich konnte mich einfach nicht wirklich in das Buch einfinden, da ich auch die Protagonisten nicht wirklich sympathisch fand. Dadurch habe ich mich auch echt schwer getan, das Buch zu Ende zu bringen. Viele der Ereignisse konnte ich auch nicht nachvollziehen und manches Mal habe ich mich bei der Lektüre fast gelangweilt. Wenn man das Nachwort liest, weiß man dann schon, warum der Autor das Buch geschrieben hat und das kann auch dazu geführt haben, dass es vielleicht nicht so gut lesbar war.
Fazit:
Hat mich nicht abgeholt

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Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:

Von wegen nichts drin !

Nichts drin von Irene Matt

Die Bücher von Irene Matt lese ich sehr gerne : ihr Schreibstil ist flüssig, authentisch und sehr bildlich. So auch bei ihrem Krimi „Nichts drin ?
Spannung und ein interessanter Blick auf die homöopathische Medizin sind gut miteinander kombiniert und mir ist es sehr leicht gefallen, in den Krimi einzusteigen.

Die Figuren sind allesamt authentisch dargestellt, so dass man einen guten Bezug findet und auch dem Fall selbst sehr gut folgen kann.
Was mir sehr gut gefallen hat, ist, dass der Spannungsbogen sich komplett über das gesamte Buch hinweg aufrecht gehalten hat – so sind beim Lesen die Seiten nur so dahin geflogen und ich mochte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.
Ein weiteres Highlight – finde ich – ist, dass es dem Leser selbst überlassen bleibt, welche Gedanken er zur Homöopathie hat, es wird nicht ge- oder beurteilt und man kann sich selbst sein eigenes Bild machen.
Super geschrieben und mit Spannung und Lesegenuss gespickt – absolut empfehlenswert !

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Rezensionen von Anndlich:

Roulette des Lebens

Very Bad Widows von Sue Hincenbergs

Pam, Nancy und Shalisa erfahren, dass ihre Männer eine hohe Lebensversicherung auf sich abgeschlossen haben. Nachdem die Drei vor Jahren ihre gemeinsame Rentenkasse geplündert haben und sich der Lebensstandard drastisch verändert hat, beginnen die drei Frauen einen Plan zu schmieden, um die Lebensversicherung ihrer Männer zu erhalten.

Very Bad Widows von Sue Hincenbergs erleben wir aus verschiedenen Perspektiven, wobei wir nur eine Perspektive der Frauen einnehmen und ich bin froh, dass diese die von Pam war. Pam war mir von allen Frauen noch die sympathischste, wenngleich auch sie teilweise wirklich abstruse Gedanken hatte. Dennoch blitzte bei ihr, nicht nur in ihren Gedanken, sondern auch in ihren Handlungen, weiterhin die Liebe zu ihrem Mann durch. Deutlich sympathischer waren mir indes die Männer der Frauen, die damals zwar einen großen Fehler gemacht haben, aber nie an ihrer Liebe zweifelten. Besonders Hank mochte ich. Diese Sympathieverteilung hat mir den Einstieg ins Buch jedoch erschwert und die Hälfte empfand ich doch sehr zäh und vorhersehbar.

Mit etwa der Hälfte des Geschehens und den vorhersehbaren Entwicklungen, war es jedoch ganz interessant zu sehen, was die Autorin aus dieser Lage anstellt und dieses Interesse trug mich dann auch schneller durch die Geschichte. Zwar blieb es weiterhin kein spannungsgeladener Roman, Überraschungen blieben komplett aus und auch der Humor war mir meistens zu flach, dennoch hatte ich ab diesen Punkt meinen Spaß, auch wenn es inhaltlich kein Feuerwerk wurde.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Eine klare Leseempfehlung!

Schwestern der Freiheit von Heather Morris

Heather Morris entführt ihre Leser mit diesem Buch in das Jahr 1942 an einen eher unbekannten Schauplatz des Zweiten Weltkriegs - nach Indonesien. Die japanische Armee okkupiert Singapur. Die Zivilbevölkerung, darunter zahlreiche Europäer versuchen an Bord der wenigen Schiffe zu fliehen. Die australische Krankenschwester Nesta James und die englische Musikerin Norah Chambers ergattern mit vielen anderen einen Platz an Bord der HMS Vyner Brooke, die kurz nach dem Auslaufen von der japanischen Luftwaffe angegriffen und versenkt wird.

Es gibt nur wenige Überlebende, darunter die Schwestern Nesta und Ena sowie Norah, die sich an einen der Strände Indonesiens retten können . Wenig später werden sie von japanischen Truppen in eines ihrer berüchtigten Kriegsgefangenenlager gebracht, wo sie der Willkür des Lagerkommandanten ausgeliefert sind. Seelische und körperliche Misshandlungen. Krankheiten und die Ungewissheit, was aus ihren Liebsten sowie den anderen Passagieren geworden ist, lassen den Frauen zunächst kaum Hoffnung.

Obwohl sie den Japanern ausgeliefert sind, lassen sie sich nicht brechen. Gemeinsam versuchen Ena, Nesta und Norah den anderen Gefangenen das Leben so wenig schmerzhaft wie nur möglich zu machen. Dabei entwickeln die internierten Frauen, unter denen sich einige Krankenschwestern des Australian Army Nursing Service (AANS) sowie einige Ordensschwestern befinden, eine mentale Stärke und einen eisernen Überlebenswillen. Sie bieten den Bewachern mit subtilen Mitteln wie Gesang und der Gründung eines Stimmorchesters die Stirn. Unterstützt werden sie von ihrer Mitgefangenen, der US-Amerikanerin Mrs. Hinch, die ihren Vornamen nicht verrät.

Meine Meinung:

Ich habe von Heather Morris bereits zwei andere Bücher („Der Tätowierer von Auschwitz“ und „Die Schwestern von Auschwitz“) gelesen, die durch akribische Recherche und einfühlsamen Schreibstil bestechen. Während wir in Europa eher mehr über Konzentrationslager des NS-Regimes lesen können, sind Bücher Kriegsgefangenlager der Japaner in den von ihnen besetzten Gebieten weniger bekannt. Hier sind Trude Teiges Buch „Und Großvater atmete mit den Wellen“ sowie die Erinnerungen von Dacia Maraini „Ein halber Löffel Reis“, die ihre Kindheit in einem japanischen Internierungslager nur knapp überlebt, eine lohnende, wenn auch nicht einfache Lektüre. Anders als die deutschen Konzentrationslager sind die japanischen zwar nicht auf Massenvernichtung ausgelegt, nimmt aber den Tod von Gefangenen billigend in Kauf.

Dieser historische Roman, der die Leiden der internierten Frauen mit gebotenem Respekt und eindrucksvoll beschreibt, zeigt auf, welchen Gräueln die Zivilbevölkerung während des Zweiten Weltkriegs ausgesetzt war.

Das Nachwort, in dem die Autorin die weiteren Lebenswege der Überlebenden - soweit eruierbar - beschreibt, hat mir sehr gut gefallen. Erschreckend zu lesen, weil typisch männlich: Heimkehrende Soldaten werden als Helden empfangen und gefeiert, die Rückkehr der ehemals internierten Frauen mit mehr oder weniger Achselzucken.

Der Vorname von Mrs. Hinch ist übrigens Gertrude, wie sie Norah beim Abschied aus dem Internierungslager verrät.

Fazit:

Diesem Buch, dem eine wahre Geschichte von Frauen zu Grunde liegt, die in japanischen Kriegsgefangenenlagern über sich hinausgewachsen sind, gebe ich 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Eine detaillierte Biografie

Monsieur Eiffel und sein Turm von Ralf Klingsieck

Wer kennt ihn nicht, den Eiffelturm, das Wahrzeichen von Paris? Selbst wenn man diesem 300 Meter hohen Turm noch nie persönlich gesehen hat, muss man von ihm fasziniert sein. Doch wer kennt eigentlich seinen Schöpfer Gustave Eiffel (1832-1923)? Und ist dieses Bauwerk ein Solitär geblieben oder hat Eiffel noch anderes gebaut?

Die Frage nach anderen Bauwerken ist leicht zu beantworten: Ja, er hat! Vorrangig (Eisenbahn)Brücken über große und kleine Flüsse, in Frankreich, dem benachbarten und fernen Ausland bis nach Indochina, das im 19.

Jahrhundert zum französischen Kolonialreich gehörte, sowie Bahnhofshallen, runde Lichtkuppeln, die auf Bürogebäude und Kaufhäuser aufgesetzt worden sind, um Licht zu spenden.

Der Erfolg seiner Metallkonstruktionen liegt darin, dass er ein international anerkanntes (und angewandtes) Verfahren zur Konstruktion für große Bauwerke aus Gusseisen und Stahl entwickelt hat. Als studierter Chemiker hatte er das nötige Fachwissen. Eiffel hat sich eine Vielzahl seiner Entwicklungen patentieren lassen. Zudem hat er für seine Brücken handliche (also, wenn man bei einer mehrere hundert Meter langen Brücke von handlich reden kann) Teilstücke herstellen lassen, die dann, wie in einem Baukastensystem, an Ort und Stelle zusammengebaut werden konnten.

Nicht alle seiner Ideen, die schon visionär zu nennen sind, kann er wirklich bauen. Schmerzhaft muss er erkennen, dass ein erfolgreicher Mann auch zahlreiche Feinde hat.

Aber, ich will dieser detaillierten Biografie, die uns in 18 Kapiteln das arbeits- und ereignisreiche Leben von Gustave Eiffel sowie von seinen Konstruktionen erzählt, nicht vorgreifen.

Autor Ralf Klingsieck zeichnet ein umfassendes Bild von Gustave Eiffel, der sicherlich kein einfacher Zeitgenosse war, wegweisend war er jedenfalls. Architekten und Bauingenieure werden ihre Freude mit diesem Buch haben. An manchen Stellen geht der Autor sehr ins technische Detail. Mir persönlich macht das als Technikerin nichts aus, manchen Leser mag diese Fülle vielleicht ein wenig zu viel sein.

Fazit:

Gerne gebe ich dieser detaillierten Biografie Gustave Eiffels, die auch seine Niederlagen nicht ausspart, 5 Sterne.

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Rezensionen von Ryria:

Lebenserkenntnisse in Japan

Kokoro von Beth Kempton

Die Japanologin Beth steckt mitten in ihrer Midlife Krise und muss dabei zusätzlich noch den Verlust ihrer Mutter und einer Freundin verarbeiten.
Im Rahmen der Trauerbewältigung und der Suche nach einer Art Sinn des Lebens begibt sie sich auf mehrere Reisen ins ländliche Japan und dortige Bergwanderungen.

Der Aufbau der Kapitel ist interessant und durchaus gelungen: Nach diversen Erzählungen über ihre Erlebnisse und ihr Leben werden dem Leser im Rahmen einer Übung einige Fragen gestellt, die zum Nachdenken anregen und dies teilweise auch gut schaffen, manchmal jedoch auch kaum Wirkung zeigen.
Im Anschluss folgt noch eine Weisheit, die uns die Autorin mit auf den Weg gibt.

Nach einer doch etwas zu lang geratenen Einleitung hat mich besonders der erste Teil des Buches überzeugen können.
Die japanische Kultur und Religionen wurden gut erklärt, erwecken Interesse und selbst mit viel Vorwissen kann man noch viel Neues lernen.
Immer wieder werden auch Kanji (japanische Schriftzeichen) und ihre Bedeutung erklärt, was für Lernende der Sprache echt toll war, jedoch kann ich mir auch gut vorstellen, dass es für den Rest der Leserschaft doch überwiegend uninteressant sein könnte.
Schilderungen wie Begegnungen mit weisen und freundlichen Einheimischen oder Erlebnisse in der Natur und auf Pilgerreisen wecken hingegen schnell die Aufmerksamkeit und öfters wurde ich an eigene ähnliche Erlebnisse in Japan erinnert.

Der spätere Teil des Buches geht sehr in Richtung Trauerbewältigung der Autorin und hat mich zwiegespalten zurückgelassen. Während ich zu Beginn noch die persönlichen Schilderungen als positiv empfand, wurde es mir hier etwas zu persönlich und hat mich teilweise an eine Art Tagebuch erinnert.
Auch wenn man selbst jemanden verloren hat, ist manches nicht einfach zu lesen.
Ebenso wirkte die Struktur manchmal etwas wirr und ich konnte den Zeitsprüngen nicht immer direkt folgen.
Die Grundidee hat mir besonders als Japan-Fan gut gefallen, meinen Geschmack haben die sehr persönlichen Abschnitte über die Trauer dann jedoch nicht getroffen.

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Rezensionen von Petra:

zuviel erwartet

Spookily Yours von Jennifer Chipman

Willow ist einsam, zwar lebt ihre Schwester im gleichen Ort und sie betreiben zusammen eine Bäckerei aber nach Feierabend ist sie eben allein in ihrem Haus. Ein Seelengefährte fehlt, und wenn es wieder eine Katze ist wie sie sie seit ihrer Kindheit hatte und die nun verstorben ist. Im Tierheim ist ein Kater eine Dämonenkatze die ihr auf dem ersten Blick gefällt und zu die sie einen Draht findet.

Leider ist die Katze nicht nur ein Kater sondern auch ein Dämon der leider verwandelt wurde, von einer Hexe, kann Willow den Zauber rückgängig machen?
Das Thema klingt witzig und gut passend zum Herbst. Leider hat die Umsetzung für meinen Geschmack nicht geklappt. Denn die Geschichte wird sehr oberflächlich und schnell dahin erzählt. Die Charaktere haben keine Tiefe und die Lösung des Problems ist blitzschnell abgehandelt. Danach kommt Liebesgesülze und Spice. Andere Charaktere wie die Schwester und der Halbbruder werden im Vorbeigehen erledigt. kann sein das sie im nächsten Band eine eigene Geschichte ausführlicher erzählt bekommen. Aber das werde ich nicht lesen.
Alles was ich mir erhofft hatte kam in dem Buch nicht vor. In der Beschreibung war von sehr viel mehr die Rede.

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Rezensionen von tonton:

Abenteuerliche Reise, mit Punktenabzug

Die unendliche Klassenfahrt - Spuk auf Burg Hammelstein von Michael Petrowitz

Ich habe dieses Buch mit meinem siebenjährigen Kind gelesen und er fand die Geschichte spannend und lustig. Mein Kind liebt die amerikanische "Zauberschulbus"-Serie und dieses Buch hat eine ähnliche Grundidee. Die Umsetzung ist jedoch ganz anders: Hier reisen die Schüler in ein Buch und erleben dort ein spannendes Abenteuer.

 

Die Aufmachung des Buches ist wirklich gelungen. Das Cover mit seinen Glitzerverziehrungen, fällt sofort ins Auge. Die Seiten bestehen aus dickem Papier, und es gibt farbige Illustrationen auf fast jeder Seite. Die Schrift ist groß und dadurch auch für weniger geübte Leser gut lesbar. 

Womit ich persönlich etwas unzufrieden bin, ist die Darstellung der Beziehung zwischen den Eltern und dem Lehrer, die eher antagonistisch wirkt. Eines der Schüler bekommt sogar heimlich ein Handy von seinem Vater, und der Vater versucht dann, Beweise dafür zu sammeln, dass die Reise gefährlich sei. Das gelingt ihm natürlich nicht, obwohl er im Grunde recht hatte. 

Als Elternteil bekomme ich den Eindruck, dass dieses Buch das Verhalten von Kindern normalisiert, verbotene Dinge vor ihren Eltern zu verbergen.

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