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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Tintenteufel:

Perfekt für die Trotzphase!

Wilma und der Wutknödel von Inka Vigh

Dieses Buch ist einfach toll, und der Wutknödel ein gut verständliches Bild für die Kleinen, die oft mit ihrer eigenen Wut so überfordert sind! Hier können sie nachvollziehen, wie jedes Missgeschick und jede enttäuschte Erwartung ihre Wut ein klein wenig wachsen lässt, bis es schließlich ein ganzer Wutknödel ist, der dann in einem Wutausbruch endet.

Sie werden sich auf jeder Seite bestens mit Wilma identifizieren und sich selbst und ihr eigenes Gefühlsleben besser verstehen können.

Die Geschichte erzählt mit viel Humor und Fantasie von Wilma und ihrem Wutknödel (Ich liebe solche Alliterationen!). In jeder geschilderten Situation können sich die kleinen Leser wiederfinden, lernen ihre eigenen Gefühle kennen und benennen und erhalten Anregungen zur Bewältigung ihrer Wut. Witzige Wortwahl (mieser Pupstag) und kleine Übertreibungen (der schlimmste Morgen aller Zeiten) holen jeden kleinen Wüterich in seinem eigenen Gefühlschaos ab. Zugleich mag er sich mit der sympathischen Protagonistin gerne identifizieren, befindet sich also in bester Gesellschaft und fühlt sich nicht schlecht.

Die Illustrationen sind farbenfroh und lebendig und präsentieren Wilmas Gefühle sehr anschaulich, obwohl mir persönlich die mangamäßig übertrieben großen Augen nicht so gefallen. Auf jeden Fall bietet das Buch vielfältige Anregungen, mit dem Kind in ein Gespräch über die eigenen Gefühle zu kommen, Ursachen und Lösungen zu benennen und den eigenen Wutknödel nicht zu groß werden zu lassen!

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Rezensionen von Tintenteufel:

Entfernt sich leider immer weiter vom Thema!

Ich zeig' euch, wo der Hammer hängt! von Sandra Hunke

Sandra Hunke ist Anlagenmechanikerin für Sanitär, Heizung und Klimatechnik und erzählt in ihrem Buch von ihrem Weg in dieser Männerdomäne. Damit möchte sie anderen Frauen Mut machen, sich auch in diesem Berufsfeld zu behaupten.

Sie beginnt ihre Erzählung bereits mit ihrem ersten Schrei im Kreissaal, obwohl ich in Zweifel ziehen möchte, dass bei ihr eine Erinnerung daran existieren kann.

Besser gefielen mir ihre Erzählungen aus ihrer glücklichen Kindheit, geprägt durch die handwerkliche Begeisterung und Disziplin des Vaters. Danach schildert sie ihre Probleme in der Schule sowohl mit dem theorielastigen Unterricht als auch mit ihrer Außenseiterrolle infolge ihrer ungewöhnlichen Interessen. Hier gewinnen wir Leserinnen einen Eindruck davon, wie sie gelernt hat, gegen den Strom zu schwimmen, was ihr dann half, auch gegen Widerstände eine Ausbildung im Handwerk anzustreben. In den - durch anderen Schrifttyp gekennzeichneten - Textblöcken schildert sie ihre Wahrnehmung von Handwerksqualitäten und Gleichberechtigung.

Ungefähr ab der Hälfte des Buches nehmen dann aber die Schilderungen ihrer Beziehungen und ihrer Model- und Fernseh-Auftritte zu viel Raum ein. Ihre berufliche Entwicklung im Handwerk tritt immer weiter in den Hintergrund. Und die im Klappentext angekündigten handfesten Tips um sich im Handwerk durchzusetzen konnte ich auch nicht entdecken. Ich hätte auch Ausführungen zu ganz konkreten alltäglichen Fragen erhofft: körperliche Belastung, rechtliche Aspekte, usw.

Während ich die Schilderung der Biographie anfangs noch hilfreich fand, um nachzuempfinden, wie sie fehlende schulische Erfolge und erlebtes Mobbing in Kombination mit dem Vorbild des Vaters geprägt haben und sie den Weg zu einer hochmotivierten Handwerkerin einschlagen ließen, fehlten mir bei den anderen Schilderungen die Anregungen für junge Mädchen, die ins Handwerk, aber nicht in die Modelbranche und das Leben als Influencerin streben. Hier nimmt m.E. die Selbstdarstellung überhand, und Sandra Hunke verliert die Interessen ihrer Leserinnen aus dem Auge. Schade!

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Rezensionen von Tintenteufel:

Lebenskluges Huhn!

Nu Jork, Nu Jork! von Alexandra Lüthen

Alexandra Lüthen erzählt in ihrem Buch von Henni, einem Huhn, das der Enge seines Hühnerstalls entfliehen und in New York das Fliegen lernen möchte. Was auf den ersten Blick wie eine süße Geschichte für Kinder erscheint, entpuppt sich als Fabel über das Leben, einen offenen Geist, Freundschaft, Selbstfindung und den Mut zum Träumen.

Henni macht sich auf den Weg und begegnet vielen Menschen und Tieren mit freundlicher Offenheit und einer Prise Naivität, aber gerade diese Mischung eröffnet neue Perspektiven und offenbart viele kleine und große Lebensweisheiten.

Darin besteht auch der Reiz dieser Geschichte: einerseits von einer kindlichen Naivität, erzählt in einer einfachen Sprache und niedlich illustriert, andererseits aber mit vielen kleinen Anspielungen auf die Absurditäten des modernen Lebens und der menschlichen Psyche. Insbesondere die eingestreuten, ja beinahe verstecken Lebensweisheiten machen eine aufmerksame Lektüre zu einem Genuss! Hier zwei Beispiele von vielen:
„Schlechte Laune ist auch nur eine Verkleidung. Kann man ausziehen.“ (S.75)
„Fast-Träume sind gefährlich. Da kann man ein ganzes Leben drin festkleben.“ (S. 84)
Insgesamt hat mich das zauberhafte Buch an den kleinen Prinzen von Antoine de Saint-Exupery erinnert: empfehlenswert für Klein und Groß!

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Rezensionen von brauneye29:

Besser als gedacht

My Haunted Heart – Ich sehe dich von Mimi Kylling

Zum Inhalt:
Was will der mysteriöse Fremde, der immer wieder in Floras Blumenladen auftaucht? Dann taucht er auch noch nachts vor ihrem Haus auf. Obwohl sie irgendwie Angst vor ihm hat, fasziniert er sie auch. Er ist da, weil er eine Verbindung zu ihr hat von der sie aber nichts ahnt. Und er ist nicht da um kennenzulernen sondern sich zu verabschieden.

Meine Meinung:
Ich hatte arge Befürchtungen, dass dieses Buch eine schmalzige Schnulze wird, aber das wurde es tatsächlich nicht. Denn die Geschichte, die Sawyer mit sich trägt, ist echt heftig. Ja, er hat natürlich zunächst gelogen, was für eine Bindung zwischen Flora und Sawyer besteht, aber das gerät immer mehr in den Hintergrund je mehr man von Sawyers dramatischen Geschichte erfährt. Klar, geht es auch um eine Liebesgeschichte, aber diese passt einfach gut. Besonders Flora mit ihrer feinfühligen Art hat mir gut gefallen. Ich hatte das Hörbuch und fand es gut gelesen.
Fazit:
Besser als gedacht

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Rezensionen von Stev:

Der verschwundene Zug - Mein Eindruck

Der verschwundene Zug von Elias Peterson

Beim Lesen hatte ich das Gefühl, mitten im 19. Jahrhundert zu stehen – der Dampf der Dampflok, die alten Straßen, alles wirkt unglaublich greifbar. Die Mischung aus Zeitreise, Detektivgeschichte und Weihnachtsatmosphäre macht das Buch besonders, weil man nie weiß, was als Nächstes kommt. Oft wollte ich einfach nur weiterlesen, um herauszufinden, was hinter den merkwürdigen Ereignissen steckt.

Man fiebert mit den Figuren mit, stolpert mit ihnen durch Rätsel und Geheimnisse und erlebt so die Spannung hautnah. Am Ende hatte ich das Gefühl, nicht nur eine Geschichte gelesen, sondern selbst ein kleines Abenteuer in der Vergangenheit erlebt zu haben.

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Rezensionen von froschman:

Rätselhafte Mordserie

Schwüre, die wir brechen von Roman Voosen; Kerstin Signe Danielsson

Svea Karhu, nach Malmö strafversetzt, muss gemeinsam mit dem verwitweten Jon Nordh zu einem außergewöhnlichen Mordfall. In einem alten kleinen Boot wird eine Leiche gefunden, anstelle des Kopfes war ein ausgestopfter Krokodilkopf angenäht. Der unbekannte Mann sollte jedoch nicht das letzte Opfer sein.

Eine True-Crime-Podcasterin berichtet über diese Fälle, stellt die Polizei in äußerst schlechtes Licht und weiß plötzlich mehr als die Behörde! Ihre Fallower-Zahl steigt proportional an. Das zweite Opfer war zusätzlich am ganzen Körper mit Hieroglyphen bemalt, auch ihm wurde ein Tierkopf aufgenäht, der Körper als ägyptischer Gottheit inszeniert. Die Öffentlichkeit und somit auch die Politik geraten in Panik, die Polizei unter Druck.
Dem Ehepaar Voosen und Danielsson ist es gelungen, einen spannenden Thriller zu schreiben, dessen Spannungsbogen bis zum Schluss ansteigt. Die Charaktere sind gut beschrieben, aber jeder hat mit eigenen Dämonen zu kämpfen. Einmal begonnen, kann man das Buch kaum mehr aus den Händen legen

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Rätselhafte Mordserie

Schwüre, die wir brechen von Roman Voosen; Kerstin Signe Danielsson

Svea Karhu, nach Malmö strafversetzt, muss gemeinsam mit dem verwitweten Jon Nordh zu einem außergewöhnlichen Mordfall. In einem alten kleinen Boot wird eine Leiche gefunden, anstelle des Kopfes war ein ausgestopfter Krokodilkopf angenäht. Der unbekannte Mann sollte jedoch nicht das letzte Opfer sein.

Eine True-Crime-Podcasterin berichtet über diese Fälle, stellt die Polizei in äußerst schlechtes Licht und weiß plötzlich mehr als die Behörde! Ihre Fallower-Zahl steigt proportional an. Das zweite Opfer war zusätzlich am ganzen Körper mit Hieroglyphen bemalt, auch ihm wurde ein Tierkopf aufgenäht, der Körper als ägyptischer Gottheit inszeniert. Die Öffentlichkeit und somit auch die Politik geraten in Panik, die Polizei unter Druck.
Dem Ehepaar Voosen und Danielsson ist es gelungen, einen spannenden Thriller zu schreiben, dessen Spannungsbogen bis zum Schluss ansteigt. Die Charaktere sind gut beschrieben, aber jeder hat mit eigenen Dämonen zu kämpfen. Einmal begonnen, kann man das Buch kaum mehr aus den Händen legen.

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Rätselhafte Mordserie

Schwüre, die wir brechen von Roman Voosen; Kerstin Signe Danielsson

Svea Karhu, nach Malmö strafversetzt, muss gemeinsam mit dem verwitweten Jon Nordh zu einem außergewöhnlichen Mordfall. In einem alten kleinen Boot wird eine Leiche gefunden, anstelle des Kopfes war ein ausgestopfter Krokodilkopf angenäht. Der unbekannte Mann sollte jedoch nicht das letzte Opfer sein.

Eine True-Crime-Podcasterin berichtet über diese Fälle, stellt die Polizei in äußerst schlechtes Licht und weiß plötzlich mehr als die Behörde! Ihre Fallower-Zahl steigt proportional an. Das zweite Opfer war zusätzlich am ganzen Körper mit Hieroglyphen bemalt, auch ihm wurde ein Tierkopf aufgenäht, der Körper als ägyptischer Gottheit inszeniert. Die Öffentlichkeit und somit auch die Politik geraten in Panik, die Polizei unter Druck.
Dem Ehepaar Voosen und Danielsson ist es gelungen, einen spannenden Thriller zu schreiben, dessen Spannungsbogen bis zum Schluss ansteigt. Die Charaktere sind gut beschrieben, aber jeder hat mit eigenen Dämonen zu kämpfen. Einmal begonnen, kann man das Buch kaum mehr aus den Händen legen.

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Rätselhafte Mordserie

Schwüre, die wir brechen von Roman Voosen; Kerstin Signe Danielsson

Svea Karhu, nach Malmö strafversetzt, muss gemeinsam mit dem verwitweten Jon Nordh zu einem außergewöhnlichen Mordfall. In einem alten kleinen Boot wird eine Leiche gefunden, anstelle des Kopfes war ein ausgestopfter Krokodilkopf angenäht. Der unbekannte Mann sollte jedoch nicht das letzte Opfer sein.

Eine True-Crime-Podcasterin berichtet über diese Fälle, stellt die Polizei in äußerst schlechtes Licht und weiß plötzlich mehr als die Behörde! Ihre Fallower-Zahl steigt proportional an. Das zweite Opfer war zusätzlich am ganzen Körper mit Hieroglyphen bemalt, auch ihm wurde ein Tierkopf aufgenäht, der Körper als ägyptischer Gottheit inszeniert. Die Öffentlichkeit und somit auch die Politik geraten in Panik, die Polizei unter Druck.
Dem Ehepaar Voosen und Danielsson ist es gelungen, einen spannenden Thriller zu schreiben, dessen Spannungsbogen bis zum Schluss ansteigt. Die Charaktere sind gut beschrieben, aber jeder hat mit eigenen Dämonen zu kämpfen. Einmal begonnen, kann man das Buch kaum mehr aus den Händen legen.

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Rezensionen von Nicole Koppandi:

Eine Hommage an den Vater

Der Gärtner und der Tod von Georgi Gospodinov

Wenn der Autor seinen Roman über den Tod seines Vaters mit dem Satz „Mein Vater war Gärtner. Jetzt ist er ein Garten.“ beginnt, dann bin ich berührt.

Gospodinvo begleitet seinen Vater bis zu seinem letzten Atemzug, hält ihm die Hand, versucht ihm die Schmerzen zu nehmen und ihn abzulenken, ihn an seine Kindheit zu erinnern.

So würdevoll, mitfühlend und voll Zärtlichkeit erzählt er abwechselnd über das Leben, die Krankheit und das Sterben seines Vaters, über seine Liebe zu dem Garten und den Stolz auf seinen Sohn.

Der Vater leidet an Krebs und bei vollem Bewusstsein erlebt er den Abbau seines Körpers und die Abhängigkeit, gepflegt und versorgt zu werden. Die Ärzte haben den alten Mann mit dieser Diagnose aufgegeben. Sein Glück ist, dass dies alles zu Hause passiert – und nicht in einem Krankenhaus.

Gerne hätte er Weihnachten noch mit der Familie verbracht, doch er stirbt in den Morgenstunden des 20. Februar 2023. Auch seine Lieblingsblumen, die Schneeglöckchen, hatte er gehofft noch einmal zu sehen, das blieb ihm leider verwehrt.

Ein Buch über Trauer, Tod, Verlust, Kindheit und die Beziehung zu den Eltern, aber auch über Bulgarien im Kommunismus. Eine Geschichte, die so nahe geht, so würdevoll geschrieben ist und berührt. So persönlich habe ich noch nie über den Tod gelesen.

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