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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Neuleser:

Robotik-Verständnis für Kinder

Wieso? Weshalb? Warum? junior, Band 78 - Die Roboter von Carola von Kessel

Das neu „Wieso? Weshalb? Warum? Junior“-Buch von Ravensburger vermittelt den Kindern einen Einblick über die (möglichen) Einsatzbereiche von Robotern. Zudem veranschaulicht es, wie schlau Maschinen eigentlich sind oder wo Roboter vor Gefahren schützen. Ein gelungener Überblick zum aufklappen und entdecken.

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Rezensionen von carola1475:

Erschütternde und berührende Geschichte zweier Heimkinder

Du musst meine Hand fester halten, Nr. 104 von Susanne Abel

Margret und Hardy kennen sich seit ihrer Kindheit im Kinderheim. Die sechs Jahre ältere Margret versucht Hardy zu beschützen, so gut sie kann. Inzwischen ein altes Ehepaar, kümmern sie sich um ihre Urenkelin Emily, deren Mutter mit ihrem Kind überfordert ist.
Auf zwei Zeitebenen erzählt Susanne Abel Margrets und Hardys Geschichte ab Mitte der 1940er Jahre bis 2017 und verknüpft dabei verschiedene Episoden aus Vergangenheit und Gegenwart gekonnt, passend und in ausgewogenem Verhältnis miteinander.

Von Beginn an haben mich beide Handlungsstränge gepackt und auch nach Beenden des Buchs nicht losgelassen. Reale zeitgeschichtliche Ereignisse werden eingeflochten und tragen zur Glaubwürdigkeit der Geschichte bei.
Auch ohne explizite Beschreibungen werden die unmenschlichen Bedingungen im Kinderheim deutlich, die Kinder werden von den Nonnen gequält, erniedrigt und für Kleinigkeiten bestraft. Susanne Abel schreibt anschaulich und bildhaft, ihre einfühlsame Sprache vermittelt das Leid der Kinder schmerzhaft eindringlich.
Erzählt wird hauptsächlich aus Margrets, Hardys und Emilys Perspektive, die Protagonisten sind glaubhafte, nahbare Figuren, die tief berühren. Die Unfähigkeit der ehemaligen Heimkinder, über ihre Erlebnisse zu sprechen kann ich verstehen, aber sie führt auch zu einer Sprachlosigkeit innerhalb der Familie. Die in der Kindheit gemachten Erfahrungen prägen das ganze Leben und unverarbeitete Traumata erzeugen weiteres Leid und Schmerzen auch für nachfolgende Generationen. Das zeigt Susanne Abel am Beispiel von Margrets und Hardys Familie so bedrückend wie überzeugend.

Der Autorin ist nach den beiden 'Gretchen'-Büchern um Familie Monderath mit 'Du musst meine Hand fester halten, Nr. 104' erneut ein großartiger und wichtiger Roman gelungen, sehr gut recherchiert, realitätsnah und bewegend. Schon das Cover mit dem traurigen, verloren aussehenden kleinen Jungen berührt, um so mehr, als es sich um eine Fotografie handelt, wie Susanne Abel im Nachwort schreibt.

Erwähnen möchte ich die mangelhafte Bindung des Buchs, jedenfalls bei meinem Exemplar. Schon beim einmaligen Blättern lösten sich die Seiten, zumindest auf den ersten etwa 50 Seiten. Schade, dass der Verlag hier an der falschen Stelle gespart hat!

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Rezensionen von Lesebegeisterte:

...sehr packend und wie immer lesenswert....

Lazarus von Lars Kepler

Bei meinem letzten Buch von diesem Autorenduo war für mich bereits klar, dass Jurek Walter überlebt hat und nicht tot ist.
Siehe da, in "Lazarus" wird genau dies vermutet. Ich bin ein großer Fan von dieser Thrillerserie und war schon mega gespannt auf dieses Buch.
Im ersten Leseabschnitt werden die verschiedenen Protagonisten vorgestellt und auch das Buch "Hasenjagd" kurz zusammengefasst.

Finde ich toll für Quereinsteiger oder ideal zum Auffrischen für jene Leser, wo es schon ein bisserl länger her ist. Saga und Nathan folgen der Spur eines extrem brutalen Serienkiller, der wie es scheint, wahllos Menschen ziemlich brutal umbringt.
Ist jener Mann der sich "Biber" nennt ein Auserwählter von Jurek? Auf einmal überschlagen sie die Ereignisse und man hetzt als Leser von einem Kapitel zum nächsten, wahnsinnig spannend. Sagas Vater wird entführt und es wird immer klarer, dass Jurek noch lebt.
Jurek ist den Ermittlern immer einen Schritt voraus und somit zur Gänze überlegen.
Der Schreibstil ist so packend und atmosphärisch, dass man das Buch überhaupt nicht zur Seite legen kann.
Die letzten Seiten war echt spannend, ich sage nur "Fingerknabber-Alarm". Auch die Stelle im Krankenhaus, fand ich extrem gruselig und meiner Meinung nach wird es auch nach diesem Teil eine Fortsetzung geben. Grandioses und absolut nervenaufreibendes Finale. Ich komme aus dem Schwärmen nicht mehr raus und kann diesen Thriller absolut empfehlen. Aber Achtung, bei dieser Serie besteht "Suchtgefahr"!

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Rezensionen von Lesebegeisterte:

Ein etwas anderes Diät-Buch

No time to eat von Sarah Tschernigow

Auf die Schnelle gesund ernähren und die Kilos purzeln von alleine, klingt ja schon sehr verlockend als Buchtitel.
Da wir ja alle irgendwie immer Ausreden diesbezüglich haben oder zu wenig Zeit, habe ich dieses Buch gelesen.
Die Autorin erklärte enorm viel zum Thema Ernährung und die Lösung heißt "Clean Eating".

Anhand eines 10-Punkte-Plans soll dies alles recht einfach im Alltag umzusetzen sein. Auch auf das Thema Emotionen beim Essen behandelt die Autorin sehr ausführlich und der Leser hat sicherlich auch hier einige "Aha" Momente. Diesen Ratgeber kann man sehr gut als
Arbeitsbuch verwenden um sich recht intensiv mit dem Thema auseinander setzten zu können. Auch Mealprep ist ein Thema mit zahlreichen Beispielen. Nach diesem Buch ist man hochmotiviert und legt gleich mal los mit der Ernährungsumstellung.
Mit den zahlreichen Tipps umgeht man auch den Fettnäpfchen die im Alltag auch uns lauern. (Kantinenessen)

Fazit: Ein sehr aufschlussreiches Buch über das Thema Ernährung. Wenn man einmal diese Methode verinnerlicht hat,
purzeln die Kilos sicherlich. Mir hat es sehr gut gefallen und ich hatte es auch relativ schnell gelesen.

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Rezensionen von Eternal-Hope:

Bedrückend und eindringlich, aber mit Längen

Madwoman von Chelsea Bieker

"Madwoman" von Chelsea Bieker ist ein intensiver, bedrückender Roman über Mutterschaft, Gewalt und das Erbe familiärer Traumata. Schonungslos genau wird geschildert, wie die junge Frau Clove unter dem Gewicht ihrer Vergangenheit zusammenzubrechen droht, sowohl im gegenwärtigen Leben als junge Mutter als auch in Rückblenden auf ihre Kindheit.

Aufgewachsen in einer kaputten Familie, in der der Vater die Mutter unterdrückte, terrorisierte und verprügelte und außerdem mit Suizid drohte, scheint Clove sich in ein neues, heiles Leben als erwachsene Frau gerettet zu haben: mit einem harmlosen, freundlichen, netten Mann an ihrer Seite und zwei kleinen Kindern. Ihr Mann ahnt nichts von ihrer Geschichte.

Doch die Schatten der Vergangenheit holen sie immer wieder ein: in Form von depressiven Episoden, Nervenzusammenbrüchen, extrem ängstlich-kontrollierendem Verhalten den Kindern gegenüber und einer Kaufsucht. Dann wird Clove auch noch von einem Brief aus der Vergangenheit eingeholt und fürchtet, dass ihre mühsam aufgebaute Kulisse eines perfekt wirkenden Lebens endgültig zusammenbrechen und ihre Ehe und Familie mit sich reißen könnte.

Zuerst hat mich das Buch sehr gepackt, weil es mit unglaublich starken Sätzen beginnt: "Die Welt ist nicht für Mütter gemacht. Und doch haben Mütter die Welt gemacht. Die Welt ist nicht für Kinder gemacht. Und doch sind Kinder die Zukunft." Auch sind insbesondere im ersten Teil einige Szenen aus dem Alltag einer jungen Mutter sehr realistisch, authentisch und gleichzeitig humorvoll geschildert.

Leider schafft die Geschichte es nicht, dieses prägnante und hohe Niveau über alle 300 Seiten zu halten: zwischendurch gab es so einige Längen und die Details von Cloves psychischem Zustand und Verfall werden in einer Ausführlichkeit geschildert, die mich manchmal gelangweilt hat. Auch habe ich einige der weiteren Charaktere als sehr blass gezeichnet empfunden, was möglicherweise Cloves eigener selbstzentrierter Perspektive als unzuverlässiger Erzählerin geschuldet ist, aber die Lektüre streckenweise mühsam für mich gemacht hat.

Dennoch war es insgesamt eine spannende Geschichte, die zum Nachdenken über die langen Schatten familiärer Traumata anregt, überwiegend interessant erzählt ist und neugierig auf das Ende macht. So ist es ein Buch, das ich jenen, die sich für Familiendynamiken interessieren und keine Probleme mit der Schilderung familiärer Gewalt haben sowie bereit sind, sich auf ein paar Längen einzulassen, durchaus empfehlen kann.

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Rezensionen von Lesebegeisterte:

Ein sehr ambitionierter Krimi, ich freue mich auf weiter Fälle mit Ben.

Nachts schweigt das Meer von Kate Penrose

Inspecto Ben ist eigentlich nur zurück nach Hause, weil er den Kopf frei haben wollte. Er nimmt sich gerade eine "berufliche Auszeit" und will in seiner Heimat zur Ruhe kommen. Doch kurze Zeit nach seiner Ankunft, wird ein junges Mädchen tot gefunden. Für Ben ist klar, dass er die Ermittlungen leiten wird.

Es gibt einige Verdächtige, doch alle haben ein Alibi. Es ist schwierig zu ermitteln in so einem kleinen Dorf, da jeder jeden kennt. Es scheint als habe der ein oder die anderen ein dunkles Geheimnis. Doch wer ist der Mörder? Kennt Ben ihn näher als ihm lieb ist?
Ich fand diesen Krimi von anfang an super spannend. Der Schreibstil ist packend und sehr atmosphärisch. Ich konnte mich sehr gut in die Geschichte hineinversetzten und an manchen Stellen ist es etwas gruselig. Die Autorin schaffte es, mich bis zum Ende auf die falsche Fährte zu führen was den Mörder betrifft.

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Rezensionen von evaki:

Psychologische Spielchen oder kann das wirklich wahr sein?

Die Probe von Katie Kitamura

Die Probe von Katie Kitamura, hervorragend übersetzt von Henning Ahrens, hat vieles was einen packt, zum Nachdenken anregt, aber auch beängstigt. Zuerst einmal werden wir von unserer Protagonistin selbst eingeführt und begleiten Sie praktisch durch alle ihre Höhen und Tiefen des beschriebenen Lebensabschnittes.

Mit ihrem Mann Tomas bewohnt Sie ein schickes New Yorker Apartment und arbeitet als Schauspielerin, während er seine Texte im häuslichen Arbeitszimmer schreibt. Das Paar lebt in zufriedener Zweisamkeit, bis auf die Unsicherheiten, die ein Leben als Schauspielerin mit sich bringt. Das Ganze wird aufgemischt, als ihr ein junger Mann, Xavier, Avancen macht, sich mit ihr trifft und dann auch noch in Ihrem Theater einen Assistenzjob antritt. Ab hier fließen zunehmend psychologische Spielchen mit ein, die das Leben des hippen Ehepaares in einige Turbulenzen bringt.

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Rezensionen von Neuleser:

Englisch von Grund auf - ganz ohne Karteikarten

tiptoi® - Mein erstes Bild-Wörterbuch Deutsch-Englisch von

Das neu tiptoi Buch von Ravensburger bietet die Möglichkeit Kinder von klein auf mit der englischen und deutschen Sprache in Kontakt zu bringen. Durch die auditive Unterstützung des tiptoi-Stifts lernen die Kinder den richtigen Klang zusammen mit Wort und Bild. Eine tolle Idee, welche spielerisches Lernen ermöglicht.

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Rezensionen von Claudia R.:

tierischer Schulspaß

Schule mit Juli von Petra Eimer

Klappentext / Inhalt:

An unserer Schule finden in diesem Jahr Projekttage zum Thema TIERE statt, und alle dürfen ihre Haustiere mitbringen. Alle außer Anna und mir, denn Pferde haben in der Schule Hausverbot. (Warum auch immer.)
Doch leider ist das nicht unser größtes Problem, denn Max' Versetzung ist gefährdet.

Und das bedeutet: Wenn unsere Präsentation für die Projekttage nicht gut wird, gehen wir im nächsten Schuljahr nicht mehr in dieselbe Klasse. DAS muss natürlich verhindert werden!
Zum Glück haben wir einen guten Plan. Zumindest so lange, bis unser Direktor uns eine Planänderung vorschlägt. Denn DIE hat dummerweise einen kleinen Haken: Unsere Tiere müssen mitspielen! Und zwar ALLE ...

Cover:

Das Cover ist total niedlich und liebevoll gestaltet. Darauf sind mehrere Charaktere, sowohl menschliche, wie auch tierische, zu erkennen und es wirkt im Gesamten sehr fröhlich und freundlich. Auch der schulische Hintergrund ist durch den Schreibtisch und die Tafel sehr gut erkennbar. Die Gestaltung finde ich sehr sehr gut gelungen und das Cover sehr ansprechend.

Meinung:

Ein weiterer Band von Juli, diesmal zum Thema Schule. Die Juli Reihe ist mir bereits bekannt und ich habe mehrere dieser Bücher gelesen und die Reihe ist mir sehr gut bekannt. Für mich war es das fünfte Juli Buch. Es handelt sich jedoch bereits um den sechsten Band, diese kann man aber auch sehr gut unabhängig lesen, da jeder eine eigene Geschichte beinhaltet und diese unabhängig voneinander lesbar sind.

In der Schule stehen Projekttage zum Thema Tiere an und bei dem Thema Präsentation wird es einigen schon unwohl, denn dies verursacht bei vielen Stress und Angstgefühle. Aber vielleicht können die Tiere den Kindern dabei ja helfen.

Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und locker. Schnell findet man sich hinein und schon geht es humorvoll und unterhaltsam los. Anfangs werden nochmal die unterschiedlichen Charaktere vorgestellt und durch die kleinen Bilder kann man sich so die Leute und Charaktere auch sehr gut vorstellen. Danach geht es dann auch schon los. Es wird aus Pauls Sicht in der Ich-Perspektive erzählt und so findet man sich besonders in seine Gedanken und Emotionen hinein. Aber auch in die anderen Charaktere und Tiere findet man sich gut hinein.

Die Kapitel sind recht kurz und dadurch schnell und gut gelesen. Die Anfänge sind gut erkennbar und die Überschriften passend gewählt, ohne zu viel zu verraten. Durch die kurzen Kapitel kommt Spannung und Tempo hinein. Auch der Humor kommt hier nicht zu kurz.

Kleine Bilder und Illustrationen runden das Ganze sehr gut ab und lockern es im Gesamten sehr schön auf. Die eingefügten Illustrationen setzen das Gelesene sehr gut um und durch do einige Sprechblasen oder hervorgehobene Wörter, bringen sie einen leichten Comic-Effekt hinein. Die hervorgehoben Wörter durch andere Schreibstile, farbige Akzente oder große Buchstaben lockern es etwas auf und setzen verschiedene Wichtigkeiten und Prioritäten. Das macht das lesen noch unterhaltsamer.

Die Geschichte ist spannend und lehrreich umgesetzt. Hier können Mensch und Tier noch einiges voneinander lernen und es geht um Zusammenhalt, Freundschaft und zeigt, dass Schule Spaß machen kann und man gemeinsam mehr erreicht.

Die Umsetzung finde ich wirklich sehr gut gelungen und auch die Charaktere sind wieder klasse umgesetzt. Auch die Geschichte ist sehr lehrreich und die Entwicklungen toll herausgearbeitet. Die bunten Illustrationen runden das Ganze sehr schön ab.

Fazit:

Schulspaß mit tierischer Unterstützung sorgt für gute und lehrreiche Unterhaltung.

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Rezensionen von Dragon:

Lauft solange ihr könnt…

Dread Wood. Tödliches Nachsitzen von Jennifer Killick

Auf Nachsitzen an einem Samstag in der Schule hat keiner der vier Kids Hallie, Angelo, Naira und Gustav Lust. Doch dass sich dieser Tag zu einem der schrecklichsten ihres Lebens entwickeln würde, hat keiner von ihnen geahnt. Genauso wenig, wie die Entdeckung, was sich in ihrer Schule, einem alten Herrenhaus, so abspielt.

Noch dazu haben die Kinder alle Geheimnisse voreinander, denn es gibt einen Grund, warum sie an diesem Tag in die Schule beordert wurden. Aus einem Haufen Einzelgänger muss innerhalb weniger Stunden ein Team werden, um dieses Nachsitzen zu überleben. Es sieht zunächst nicht danach aus, als wären sie auf der Siegerstraße…

Das Cover hinterlässt einen ersten gruseligen Eindruck mit seinen konträren Farben und dem Symbolgehalt der nicht weiter erkennbaren schwarzen Silhouetten. Wer genauer hinsieht, kann schon leicht erahnen, in welche Richtung der Grusel gehen wird. Die verzerrte Schrift des Titels passt perfekt zur Gänsehaut, die sich beim Lesen unweigerlich auf die eigene Haut stiehlt.

Allerdings braucht die Story eine gewisse und für meinen Geschmack doch sehr lange Anlaufzeit, ehe sie einen komplett in den Bann zieht und dichter wird. Es liegt vielleicht an der eher einfacheren Sprache für die Zielgruppe ab 10 Jahren, die leider ein wenig Raffinesse vermissen lässt oder vielleicht auch der Übersetzung aus dem Englischen geschuldet ist. Darum baut sich bis etwa zur Mitte des Buches trotz des gruseligen, großartig gewählten Settings, nur langsam Spannung auf, die bedauerlicherweise immer wieder unterbrochen wird von teils sehr unglaubwürdigen Handlungen und Regungen der vier Kinder. Die Persönlichkeitsbeleuchtung der einzelnen Personen mit ihren individuellen Problemen kommt mir anfangs auch zu kurz, da sie immer wieder nur halbherzig angekratzt, aber dann nicht weiter verfolgt wird, was bei mit kein Interesse oder Spannung aufbaut, sondern eher zu Ungeduld führt.

Dabei sind die einzelnen Charaktere durchaus interessant und ihr Zusammenspiel macht Spaß zu beobachten. Ab der Mitte werden die Story und damit auch ihre Zusammenhänge und das Vorantreiben auf die Schlüsselstelle sehr spannend und das Grauen erreicht seinen Höhepunkt.

Wer Thriller und Horror im Stil von Jurassic Park mag, findet diesen Jugendroman sicher gelungen und lässt sich gerne Gänsehaut zaubern. Neben packendem Horror und nervenaufreibender Spannung überzeugt das Buch vor allem durch seine einfühlsame Darstellung von Freundschaft, Zusammenhalt und dem Umgang mit persönlichen Herausforderungen. Ich finde, es ist eine vielschichtige Geschichte, die über das Genre hinaus berührt.

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