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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Rolf Fox:

Grand Hotel Avalon von Maggie Stiefvater

Der Roman spielt im Jahr 1942 in West Virginia. Schauplatz ist das einsam abgelegene Luxus Grand Hotel Avalon mitten in den Bergen, das bis dahin nur Menschen beherbergte die sich den Luxus leisten konnten und auch dessen berühmtes Heilwasser kosten wollten. June Hoss ist die Hotelleiterin eine charismatische Frau die alles im Griff hat, dem Gast jeden Wunsch erfüllt und auch das Personal für die exzellente Kundschaft gut führt.

Nach dem Angriff auf Pearl Habor ändert sich jedoch alles. Sie muss ihre illustrieren Gäste alle entlassen und wird vom Staat verdonnert dreihundert Feindliche Diplomaten und deren familien- bis zur ihrer Ausreise zu beherbergen, die aber auch den Luxus eines normalen Gastes bekommen.
Fazit:
Ein Roman der sehr durcheinander daherkommt, der rote Faden und die Spannung fehlt hier total. Der Klappentext hatte mich neugierig gemacht und ich wurde enttäuscht.

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Rezensionen von Flo:

Barista mit Geheimnissen

Copenhagen Cinnamon 1. Delicate von Stefanie Neeb

Jonnas Leben wird auf den Kopf gestellt, und sie nimmt einen Job als Barista an. Da weiß sie noch nicht, dass sie mit dem süßen Besitzer des Cafes mehr verbindet.
Jonna ist total freundlich und nett, aber leider auch etwas naiv.
Klar ist es wichtig, seinen eigenen Weg zu finden, aber 3 Jahre mit unzähligen Praktika sind wirklich etwas viel.

Ebenfalls im Mittelpunkt steht Mads, der versucht neu anzufangen und das Cafe zu leiten.
Schnell wird klar, dass er seiner Vergangenheit nicht ewig davon laufen kann und sich mit dieser auseinandersetzen muss, um tatsächlich neu anzufangen.
Die Geschichte um die beiden ist wirklich schön, entwickelt sich gut. Durch das Geheimnis gibt es immer wieder einen Schritt zurück, aber das macht es realistisch.
Was immer etwas unglaubwürdig ist, ist das Überwinden von Trauma, sobald der richtige Partner in gefunden ist, das stört mich aber in einigen Geschichten.
Die Geschichte spielt im herbstlichen Kopenhagen und passt wunderbar in die aktuelle Jahreszeit.

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Rezensionen von div:

japanische Kultur

Oishii! von Stefan Braun

japanische Kultur


Ich wurde nicht enttäuscht: Oishii! lädt auf 240 Seiten den Leser auf eine kulinarische und kulturelle Reise nach Japan ein. Im Buch sind nicht nur tolle Rezepte enthalten, auf mindestens der Hälfte der Seiten bekommem wir stimmungsvolle und atmosphärische Bilder bzw. Fotos zu sehen, die uns in die Welt des Genusses und der japanischen Esskultur eintauchen lassen.

Es hat so viel Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Ich habe mich direkt nach Japan versetzt gefühlt. Als wäre ich in einem Izakaya, um dort Gyoza oder Misosuppe zu essen.

Bei den meisten Rezepten handelt es sich um Gerichte, die man auch hier in Deutschland gut kennt, sofern man der japanischen Küche nicht ganz abgeneigt ist.
Die Rezepte sind klar formuliert und einfach nachzukochen.

Fazit: Ich bin von diesem Buch begeistert und vergebe volle 5 Sterne und eine klare Empfehlung.

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Rezensionen von div:

tiefer Einblick

Amazonenbrüste von Reyhan Sahin

tiefer Einblick

Die Autorin Reyhan Şahin, vielen bekannt als Lady Bitch Ray, erzählt in ihrem Buch "Amazonenbrüste" von ihrer Diagnose Brustkrebs und der darauf folgenden Behandlungszeit. Dieses Buch hat mich zutiefst berührt. Ich habe es in einem Zug gelesen und dabei gelacht und mitgefühlt.

Reyhan Şahin – – erzählt hier sehr offen, ehrlich und mutig von ihrem Kampf gegen den Brustkrebs.
Durch Reyhans Worte konnte ich einen Einblick bekommen, in die Angst, die Schmerzen, aber auch in die Hoffnung und die Kraft, die in einem selbst steckt, wenn man die schreckliche Diagnose Krebs erhält.
Der Schreibstil ist ehrlich, kraftvoll und authentisch - es fühlt sich alles beim Lesen sehr echt an.
Ein kräftiges Buch einer starken Frau - sehr bewundernswert; eine Frau, die für Betroffene ein großes Vorbild sein kann.
Von mir gibt es eine Empfehlung.

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Rezensionen von begine:

Liebe mit Hindernissen.

Blaue Romanze von Nora Haddada



Blaue Romanze, wird von der Schriftstellerin Nora Haddada
kluge und mit einer gewissen Ironie geschrieben.
Die Politik, beschreibt sie, wie sie im kleinen erlebt wird
Es ist ein Liebesroman, in denen die Figuren politisch mich richtig passen, so ist eben die Liebe.
Julian und seine Freunde sind Journalisten, die nach dem 6.

Oktober über andersdenkende schreibt.
Myriam lehrt an der Uni in Berlin. Ihre Mitbewohnerin wird von der Presse schlecht gemacht. Die gräbt alte Sprüche und Lieder aus, um sie in ein bestimmtes Bild zu setzen.
Die Autorin hat einen dynamischen Stil. Nur das Ende ist ziemlich krass.
Ich wurde gut unterhalten.

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Rezensionen von begine:

Eindrucksvoll

Wo das Eis niemals schmilzt von Inkeri Markkula



Die Autorin und Umweltwissenschaftlerin Inkeri Markkula befasst sich in ihrem Roman, Wo das Eis niemals schmilzt, auch mit ihrer Wissenschaft.

Sie lässt ihre Protagonistin die Finnin Unni Gletscherforscherin werden.
Sie trifft John, der in Kanada adoptiert wurde und als Kind nach Dänemark kam.

John wurde als Neugeborener Same, seinen Eltern weggenommen und zur Adoption freigegeben. Seine Andersartigkeit macht ihm sehr zu schaffen.
Die Autorin befasst sich auch mit diesem Thema.
Unnis Kindheit wird gut dargestellt. Der finnische Winter hat es in sich.
Die Autorin versteht es wunderbar alle Themen gut zu erfassen und uns Nahe zu bringen.
Es ist ein Roman, der mich sehr gefesselt hat,, besonders Lesenswert.

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Rezensionen von Flo:

Kochbuch und Bildband

Oishii! von Stefan Braun

Kochbuch und Bildband in einem!
Anfangs war ich etwas skeptisch, aber das Buch ist eine Bereicherung für jede Küche!
Mit seinen 240 Seiten, Hardcover und den großen Format macht das Kochbuch direkt einen sehr hochwertigen Eindruck.
Man merkt, dass Stefan Braun ein Fotograf ist, denn die Bilder sowohl vom Essen, aber auch von Menschen und Locations in Japan sind klasse!
Die Rezepte sind gegliedert von Frühstück über Mittag- bis zum Abendessen.

Dazwischen gibt es Einblicke in Japans (Essens-)kultur.
Wer wann wie isst, ist total interessant und zudem gibt es noch einige interessante Informationen über das Leben in Japan und modernes und traditionelles Essen, beispielsweise beim Frühstück hat sich das verändert.
Die Rezepte sind gut nachvollziehbar, und nicht sonderlich kompliziert.
Wer nicht nur Rezepte, sondern auch Hintergrundinformationen mag, wird hier fündig!

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Rezensionen von Claudia H.:

Ich war noch nicht bereit

You, again von Kate Goldbeck

Worum es geht:
Josh ist Koch und taucht bei seiner neuen Freundin auf, um für sie etwas Leckeres am Herd zu zaubern. Doch nicht seine Freundin macht ihm auf, sondern ihre total chaotisch und laute Mitbewohnerin Ari. Laut muss Ari auch sein, denn sie möchte ihr Geld mit Stand-up-Comedian verdienen.

Beiden liefern sich einen heftigen Wortwechsel. Denn die beiden könnten nicht unterschiedlicher sein. Eins ist klar, sie würden niemals zueinander passen. Doch genau die beiden treffen in ihrem Leben immer wieder aufeinander. Wobei Josh die Frau fürs Leben sucht und sich nach einer festen Beziehung sehnt. Ari dagegen hat lieber nur One-Night-Stands und von Liebe und Romantik hält sie eher wenig.

Mein Fazit:
Das Cover finde ich wunderschön. Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig. Die Story ist ungewöhnlich und schrullig. Irgendwie erinnert mich der Roman an Harry und Sally. Die Story ist etwas chaotisch, genauso wie Ari. Die Story hat einen leichten sehr seichten Humor, sodass sie mich hin und wieder zum Schmunzeln gebracht hat. Teilweise bin ich bei den Kommunikationen nicht ganz mitgekommen, weil es für mich zu chaotisch war. Ich bin allerdings auch als 50+ nicht die Zielgruppe. Zwischendurch gab es wiederum echt tolle Sätze. Wirklich warm bin ich mit Ari nicht geworden, was wohl auch eher daran liegt, dass sie mir persönlich zu chaotisch war. Anderen Lesern wird sie sicherlich gut gefallen. Auf alle Fälle keine herkömmliche Lovestory. Schön fand ich es, in ein herbstliches New York entführt worden zu sein.

Von mir gibt es für alle Fans von schrulligen Charakteren und Slow-burn Lovestorys eine Leseempfehlung und 3 Sterne.

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Rezensionen von Ruth:

Geschichtsschreibung von unten

Anna oder: Was von einem Leben bleibt von Henning Sußebach

Der Journalist Henning Sussebach begibt sich auf Spurensuche nach seiner Urgroßmutter. Dabei ist es recht wenig, auf das er sich berufen kann: ein paar Daten, zwei Poesiealben aus Annas Kinder- und Jugendzeit, einige Photos, ein paar Postkarten, Briefe und Notizbücher, ein Verlobungsring und ein Kaffee-Service.

Niemand in seiner Familie kennt die 1932 gestorbene Frau noch persönlich. Angesichts dieser Ausgangslage ist es erstaunlich, was er geschaffen hat.
Geboren wurde Anna 1866 in einem kleinen Dorf in Westfalen. Der Vater stirbt früh, Anna kommt mit zwölf Jahren in ein Kloster, wo sie eine Ausbildung zur Lehrerin erhält. Mit zwanzig Jahren tritt sie ihre Stelle an als Dorfschullehrerin. Dieser Beruf verschafft ihr zwar Ansehen, ein kleines Gehalt und eine Dienstwohnung, doch er ist an Auflagen gebunden. Als Lehrerin darf man nicht heiraten, tut man es doch, muss man den Beruf aufgeben und verliert seine Pension. Aber Anna verliebt sich in den Sohn der angesehensten Familie des Ortes. Clemens ist nicht nur vier Jahre jünger, sondern auch „der Dorfprinz“, „der begehrteste Junggeselle im Dorf“. Seine Eltern lehnen die Verbindung ab. Erst nach dem Tod des Vaters, zwölf Jahre später, heiraten Anna und Clemens. Doch ihr Glück währt nur kurz. Zwölf Wochen nach der Hochzeit kommt Clemens bei einem tragischen Unfall zu Tode. Und Anna leitet nun selbstständig die vielen Geschäftszweige ihres Mannes, nicht nur die Gaststätte und den Kolonialwarenladen, sondern auch die angeschlossene Poststelle, und sie zieht ihren Sohn alleine groß. Jahre später wird sie erneut heiraten. Sie ist zu diesem Zeitpunkt eine reife Frau von dreiundvierzig Jahren, er 19 Jahre jünger. Mit 45 Jahren bekommt Anna noch eine Tochter, die Großmutter des Autors.
Henning Sussebach nähert sich seiner Urgroßmutter mit viel Empathie und Respekt. In manchem ist er auf Mutmaßungen angewiesen, das verschweigt er nicht. Was mag Anna gedacht, gefühlt haben? Mit einem Urteil hält er sich zurück, da unsere heutige Perspektive eine andere ist als zu ihrer Zeit. Doch das Bild, das er von ihr vermittelt, ist beeindruckend und wirkt glaubhaft.
Anna ist eine außergewöhnliche Frau, eigenwillig und selbstbewusst. So tritt sie uns auch in den im Buch abgedruckten Photos gegenüber. Sie lässt sich von Widerständen und Schicksalsschlägen nicht unterkriegen. Sie verstößt gegen gesellschaftliche Regeln und behauptet sich in einer von Männern dominierten Welt.
Zusätzlich zu den privaten Hinterlassenschaften hat Henning Sussebach in Archiven, Kirchenbüchern und Museen recherchiert. Er zitiert z.B. aus Schulbüchern, mit denen Anna gearbeitet haben könnte und er versucht uns den ländlichen Alltag von damals zu vergegenwärtigen, indem er z.B. aufzählt, was und wann ein Erwachsener gegessen hat.
Die Geschichte von Annas Leben wird immer wieder mit der Zeitgeschichte verwoben, eine Zeit der Umbrüche und des Wandels. Dabei stellt der Autor die großen weltbewegenden Ereignisse neben die kleinen: 1890 tritt Otto von Bismarck zurück und in Cobbenrode, wo Anna wohnt, wird das Schulhaus geweißelt. Ob Anna von all den Neuigkeiten in der Welt gehört hat, ist zu bezweifeln. Trotzdem stimmt, was Henning Sussebach schreibt: „In jeder Biografie spiegelt sich Weltgeschehen, und jeder unserer Vorfahren hat dieses Weltgeschehen mitgeprägt, ob durch Anpassung oder Auflehnung, bremsend oder beschleunigend.“
„Anna oder: Was von einem Leben bleibt“ ist ein kluges und reflektiertes Buch. Hier erzählt einer von einem Leben, das keinen Eingang gefunden hat in die Geschichtsbücher, das es aber trotzdem verdient hat, aufgeschrieben zu werden. Geschichtsschreibung von unten und gleichzeitig ein Denkmal für eine gewöhnliche wie ungewöhnliche Frau.

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Rezensionen von Michaela:

Gewaltig

Asa von Zoran Drvenkar

Asa ist auf Rachefeldzug, aber nicht nur dieser beschäftigt uns auf den nächsten fast 700 Seiten. Auch ihre Familiengeschichte wird mit Höhen und Tiefen dem Leser bzw. Der Leserin nähergebracht.
Der ungewöhnliche Schreibstil schafft es von Beginn an, mich durch die Seiten fliegen zu lassen. Dennoch habe ich mir stellenweise mit der Darstellung der wörtlichen Rede schwergetan, ebenso aus welcher Perspektive die Geschichte nun erzählt wird.

Nachdem ich mich daran gewöhnt habe, kann ich das Buch kaum aus den Händen legen. Ich möchte wissen, was die Familie Kolbert antreibt, wieso sie so agiert, wie sie agiert. Was hat Asa dazu bewegt, auf Rachefeldzug zu gehen? Die Spannung steigt mit fast jeder Seite und ich bin überrascht, welche Zusammenhänge zutage treten. Ein wirklich sehr klug konstruierter Thriller, aber nicht nur das: auch eine spannende Familiensaga und dies mit einer außerordentlich Wortgewalt erzählt. Von mir eine klare Leseempfehlung!

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