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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von spozal89:

Wow - ein Buch das einen emotional mitnimmt

Lost Girls - Breathing for the First Time von Nikola Hotel

Puh, ich habe lange kein Buch mehr gelesen, welches mich emotional so mitgenommen hat, wie Lost Girls von Nikola Hotel. Die Autorin kannte ich bereits vorher und manche Geschichten mochte ich lieber als andere, aber klar war, dass ich auch ihr neuestes Werk lesen muss - und ich bin sowas von froh darum.

Der Schreibstil ist so emotinal, bedrückend, mitreißend, traurig aber n machen stellen auch warmherzig und humorvoll und die Story rund um Darcy und Jason regt eindeutig zum Nachdenken an. Der Aspekt der häuslichen Gewalt - egal ob psychisch oder physisch hat mich so mitgenommen, dass ich das Buch regelrecht verschlungen habe. Ich konnte es einfach nicht aus der Hand legen, weshalb ich innerhalb von zwei Tagen damit durch war. Es ist so realistisch geschrieben, da es leider ein Szenario ist, welches genau so irgendwo auf der Welt passieren kann.

Ich freue mich nun schon auf den nächsten Band, den Blake und ihr Schicksal interessiert mich auch brennend. Für mich war es auf jeden Fall eines meiner Lesehighlights in diesem Jahr, weshalb es eine klare Leseempfehlung von mir gibt!

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Rezensionen von _Le4_:

Wirklich Hilfreich

Die schönsten Seen in Brandenburg von Roswitha Schieb

Das Buch zeigt schöne Seen und Ausflugsziele um diese herum auf. Dabei konzentriert es sich auf Seen in vier Richtungen des Berliner Umland.

Die Spezialisierung dieses Reiseführers hat mir besonders gut gefallen, weil Seen für mich persönlich die besten Naherholungsgebiete sind, wo man die eigene Energie wieder auftanken kann.

Da ich selbst in Berlin wohne, fand ich es auch hervorragend gewählt, dass es um Seen geht, die man von der Hauptstadt aus gut erreichen kann.
Ich hatte erwartet, dass das Buch ein paar Fakten über die Seen bietet und sehr konkret, was man dort tun kann, was es natürlich auch beschreibt. Abseits dessen gibt es auch noch einen kurzen Ausflug zur Geschichte oder Mystik um den See herum. Das war kurz gehalten, immer etwa 4 Seiten, sodass man bei jedem See direkt Lust hatte, loszugehen, um ihn zu erkunden. Letztendlich war es aber auch nicht überwältigend viel Text.
Besonders hilfreich fand ich die Kurzinformationen, bei denen immer klar wurde, ob und wie man mit den öffentlichen Verkehrsmitteln am See ankommt und ob es Badestellen oder Seebäder gibt.
Die ausdrucksstarken Bilder waren gut gewählt, sodass man sich schon einmal einen Eindruck verschaffen kann, wie es am See aussieht oder was man von Sehenswürdigkeiten erwarten kann.

Das Buch ist sehr gut strukturiert, wendet sich aber im Speziellen an Berliner und Brandenburger, die eine Grundlage für schöne Tages- oder Wochenendausflüge wollen.

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Rezensionen von Lesebegeisterte:

Organisch von Giulia Enders

Es geschehen Dinge im Körper Tag für Tag, die wir gar nicht mitbekommen und doch sind diese Ereignisse sehr wichtig für uns.
Die Autorin hat nach ihrem Bestseller „Darm mit Charme“ einen neuen Ratgeber geschrieben, wo es um unser Inneres geht. Viele Geschichten und wissenschaftliche Wissenserweiterungen werden leicht lesbar erzählt.

Fesselnd und packend führt uns die Autorin auf eine Reise in den menschlichen Körper.
Auf folgende Themen wird eingegangen: Immunsystem, Muskeln, Gehirn, Lunge usw., welche Vorgänge in unserem Körper passieren und wie das alles zusammenhängt.

Nach diesem Buch geht man etwas achtsamer mit sich um, alleine wegen diesen Ansatz, sollte man das Buch lesen. Der Schreibstil ist leicht und fast schon unterhaltsam (vor allem durch die Illustrationen).
Ein Sachbuch wo man viel Info bekommt, das fachlich top ist und keine Fragen offen lässt. Mir ging es an manchen Stellen so, dass ich den berühmten AHA-Effekt hatte.
Also für alle jene Leser*innen die gerne mehr über den eigenen Körper und komplexe Zusammenhänge wissen möchten, idealer Lesestoff.

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Rezensionen von Anndlich:

Furchtlos dem Ende stellen

Der Club der kalten Hände von Christine Pernlochner-Kügler

Lizzy entdeckt, dass ihre Eltern nicht nur ein langweilges Unternehmen führen, dass irgendwelche Kisten verfrachtet, sondern dass sie ein Bestattungsunternehmen führen. Gemeinsam mit ihren Freunden Mo, Cem, Olga und Fritzi erfährt sie in der folgenden Zeit mehr über den Tod und die Trauer. Neue Freundschaften mit Yuki und Ronny entstehen und zusammen werden sie Der Club der kalten Hände, der sich furchtlos sämtlichen Themen zum Ende des Menschen stellt.

Der Club der kalten Hände von Christine Pernlochner-Kügler ist in zwei Teile eingeteilt. Im ersten Teil wird eine Geschichte erzählt, die sich auf verschiedene Formen von Verlust bezieht und dementsprechend präsent ist das versterben von (unterschiedlichen) Menschen. Im zweiten Teil wird das Clubbuch der kalten Hände vorgestellt, in dem die Freunde nicht nur vorgestellt werden, wobei Yukis Steckbrief fehlerhaft ist, sondern auch viele weitere Informationen zum Tod vorstellen.

Besonders gut gefallen hat mir, dass man auf unterschiedliche Trauerformen eingegangen ist und dass der Tod im Buch nicht gleichbedeutend mit ausschließlich negativen Gefühlen war, sondern dass auch das Gefühl gegeben wurde, dass Lachen danach nicht verboten ist und man weiterhin Dingen nachgehen kann, die einem Spaß machen.

Auch die Zeichnungen von Valerie Tiefenbacher haben der Geschichte etwas passendes mitgegeben. Auf den ersten Seiten war ich noch etwas skeptisch, da der Zeichenstil doch außergewöhnlich ist, aber am Ende hat genau diese Außergewöhnlichkeit perfekt zu diesem Thema gepasst, das hier ganz viele Facetten anspricht.

Schade finde ich, dass Abschiednehmen am Ende beinahe damit gleichgesetzt wird, dass man die verstorbene Person nochmal sieht, wenn sie tot ist. Das hätte ich gerne etwas differenzierter gesehen, weil nicht jedes Kind diesen Schritt gehen kann und es dementsprechend auch nicht das Gefühl kriegen sollte, dass es das machen muss oder noch schlimmer, dass es dies hätte machen sollen und nun nicht mehr nachholen kann. Außerdem gibt es einige Fälle, in denen ein solcher Abschied gar nicht möglich ist, dafür hätte ich mir gerne eine Alternative gewünscht, damit auch ein solches Abschiednehmen als solches gesehen wird.

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Rezensionen von Sina:

Zwischen zwei Welten

Onigiri von Yuko Kuhn

3.5 | In »Onigiri« erzählt Yuko Kuhn die Geschichte einer Mutter-Tochter-Beziehung zwischen Deutschland und Japan.

Akis Mutter Keiko beschließt als junge Frau Japan den Rücken zu kehren und nach Deutschland auszuwandern. In ihrer neuen Wahlheimat heiratet sie, bekommt zwei Kinder und lässt sich schließlich wieder scheiden.

Im Alter erkrankt sie an Demenz und aus der einst so selbstbestimmten und lebensfrohen Frau bleibt nicht mehr viel übrig.
Als Akis Großmutter stirbt, nimmt sie dies zum Anlass ein letztes Mal zusammen mit Keiko nach Japan zu reisen.

Erzählt wird die Geschichte zwischen zwei Kulturen aus der Perspektive von Aki in einem ruhigen, beinahe sachlichen Ton auf zwei Zeitebenen. Trotz der Schwere der Themen kommen keine großen Emotionen auf und die Erzählerin bleibt stets auf einer gewissen Distanz zum Geschehen.

Die schwierige Mutter-Tochter-Beziehung legt einen Schatten auf die sonst so friedlich erscheinende Familiengeschichte.
Während die Lektüre anfangs noch von Leichtigkeit geprägt ist, entfaltet sich nach und nach ein Gefühl der Melancholie und Wehmut.
Die Themen Demenz und Depression sind allgegenwärtig und lassen die Lesenden trotz der distanzierten, teilweise verzweifelten und von Unverständnis geprägten Haltung zu Keiko ein tiefes Mitgefühl für sie entwickeln.
Während Aki zu ergründen versucht, was ihre Mutter zu der gebrochenen Frau gemacht hat, die sie heute ist, setzt sich für die Lesenden nach und nach ein Bild zusammen, welches zeigt, wie schwer die Japanerin es in Deutschland hatte und wie einsam sie sich gefühlt haben muss.

Gerade zu Beginn des Romans wirkt der Text eher wie eine Ansammlung von zusammenhanglosen aneinandergereihten Anekdoten, was den Lesefluss leicht beeinträchtigen kann.
Bei einigen Themen hätte ich mir zudem etwas mehr Reflexion und Tiefgang gewünscht. Der Groll Akis der Mutter gegenüber war für die Leser:innen oft nicht greifbar und hier hätte ich mir ein paar emotionalere Einblicke in die Beziehung der beiden erhofft.

Grundsätzlich kann ich das Buch allen empfehlen, die sich für die japanische Kultur interessieren. Hier bekommt man wirklich spannende Einblicke geboten. Insbesondere im Vergleich zur deutschen Kultur werden ganz deutlich Unterschiede in Mentalität und Lebensweise dargestellt.

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Rezensionen von Ameland:

Im wahrsten Sinne des Wortes fantastisch

Dreamslinger - Der Ruf des Drachen von Graci Kim

Die 14-jährige Aria wurde mit dem Dreamslinger-Gen geboren. Diese Mutation ist verantwortlich dafür, dass sie gewaltige Elementarmagie wirken kann. Bisher wurde ihr immer gepredigt, dass dies ein Makel sei und gefährlich dazu. Es galt diese Traumkraft zu unterdrücken. Aber bald lernt sie im Königlichen Hanguk ein ganz anderes und aufregendes Leben kennen.

Schon bevor ich das Buch überhaupt aufgeschlagen habe, haben mich das farbenfrohe Cover und der wunderschöne Farbschnitt begeistert. Auf den Klappeninnenseiten finden wir vorne je eine Karte der Schlafenden Welt und des Königlichen Hanguk, hinten sind die vier Arten der Traumgefährten abgebildet.

Aria war mir von Beginn an sympathisch. Graci Kim hat mit ihr ein starkes Mädchen beschrieben, deren Gefühle ich jederzeit gut erkennen, aber auch nachempfinden konnte; sei es der Druck, der wegen ihres Vaters und seiner Arbeit auf ihr lastet oder ihre Freude aber auch innere Zerrissenheit im Königlichen Hanguk.

Die Autorin hat einen flotten und fesselnden Schreibstil. Sie hat mit der Schlafenden Welt eine so fantasiereiche, magische, spannende, bildhafte und bunte Welt erschaffen, dass ich beim Lesen tief in sie eingetaucht und aus dem Staunen kaum herausgekommen bin. Aber die Geschichte handelt auch von Selbstfindung, Freundschaft und Zusammenhalt. Gut gefallen hat mir, dass ich ganz nebenbei auch noch etwas über die koreanische Kultur erfahren habe.

Auch wenn ich nicht zu der Zielgruppe Jugendlicher ab ca. 10 Jahre gehöre, hat mich die Geschichte begeistert und ich freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung.

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Rezensionen von Sternzauber:

Erinnerungsarbeit am Meer

Sonnenaufgang Nr. 5 von Carsten Sebastian Henn

Das Cover von Carsten Henns neuem Buch „Sonnenaufgang Nr. 5“ gefällt mir sehr! Ich mag das Gefühl von Weite, das durch das Bild von dem nahezu unberührten Strandabschnitt entsteht sehr und es passt zudem einfach hervorragend zur Geschichte. Die Farben sind meiner Meinung nach wunderbar aufeinander abgestimmt und auch die Kombination von Bild und Titel ist sehr gut gelungen.

Die Geschichte erzählt von dem neunzehnjährigen Jonas, der gerade sein Germanistikstudium aufgegeben hat und nun als Ghostwriter das Leben der Filmdiva Stella Dor festhalten soll. Er reist zu ihr ans Meer und die beiden widmen sich den unzähligen Zetteln, auf denen Stelle ihre Erinnerungen notiert hat. Doch beide verbindet mehr, als sie ahnen und beide müssen sich schmerzhaften Erinnerungen stellen, was zu tiefgreifenden Veränderungen führt…

Ich kenne bereits mehrere Bücher von Carsten Henn und mochte auch diese Geschichte sehr. In gewohnt angenehmer Schreibweise stellt der Autor uns LeserInnen Charaktere vor, die individuell gezeichnet, sympathisch und hier in vielen Fällen auch liebenswürdig skurril sind. Dadurch entsteht ein ganz eigener Kosmos, in dem ich mich für die Lesezeit wunderbar verlieren konnte und die Umgebung war für mich so authentisch dargestellt, dass ich das Meeresrauschen und den Wind, den herumfliegenden Sand und die wärmende Sonne regelrecht fühlen konnte.

Die Geschichte vereint verschiedene Themen, allem übergeordnet scheint aber die Aufgabe Erinnerungsarbeit zu stehen. Dieses wird aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet und berührend dargestellt. Überhaupt konnte ich gut mit den ProtagonistInnen fühlen, wenn diese ihre Emotionen auch immer wieder auszuklammern und zu verstecken versuchten, was das Geschehen für mich jedoch authentisch machte. „Jedes Leben ist es wert, erzählt zu werden“ steht auf dem hinteren Buchumschlag und dieser Aussage kann ich nur zustimmen. Carsten Henns Geschichte macht einmal mehr deutlich, wie wertvoll und wesentlich Erinnerungen für uns sind, wie schmerzhaft sie aber auch sein können und wie trügerisch deren Wahrheitsgehalt oft ist. Der Autor baut dabei sehr stimmig kleine Lebensweisheiten und wundervolle Erkenntnisse in die Geschichte ein, was mir sehr gefällt.

Ich habe mich sehr gefreut die Charaktere dieser Geschichte kennen lernen zu dürfen und hatte eine anregend-berührende Lesezeit mit ihnen. Daher möchte ich „Sonnenaufgang Nr. 5“ allen LeserInnen empfehlen, die Lust auf diese besondere Geschichte haben – viel Freude beim Erinnern!

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Rezensionen von Lila:

schön

Das Jahr voller Bücher und Wunder von Libby Page

Das Jahr voller Bücher ist für mich eines dieser Bücher, dass man am liebsten ganz langsam lesen möchte. Einfach weil es so tiefgehend ist. Allein das Cover hat mich schon total angesprochen. Es ist wunderschön ruhig und irgendwie richtig bezaubernd. Man bekommt sofort das Gefühl, dass einen hier eine besondere Geschichte erwartet.

Schon in der Leseprobe merkte man, dass es nicht nur leicht und gemütlich wird. Es geht auch um schwere Themen wie Tod und Verlust, aber das wird so einfühlsam und liebevoll erzählt, dass es nie zu viel oder zu traurig wird. Im Gegenteil, die Geschichte gibt einem Halt und Wärme. Es fühlt sich an wie ein gutes Gespräch mit einer Freundin, die infach versteht wie man fühlt.

Das Reisen durch die Welt der Bücher ist einfach wunderschön zu lesen. Als Leserin fühlt man sich dabei ganz nah dran. Ich mochte auch die ruhige Erzählweise total gern.

Für mich ein echtes Wohlfühlbuch mit Tiefgang. Wer Bücher über Bücher mag und Geschichten, die berühren, wird dieses hier sicher genauso lieben wie ich.

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Rezensionen von Lila:

spaßig

Albert & Einstein, Band 2 - Der total verrückte Weltraum-Wahnsinn von Tim Collins

Ich bin wirklich begeistert von Albert und Einstein 2. Der Inhalt ist spannend und macht richtig Spaß. Es gibt viele verschiedene Rätsel, die abwechslungsreich und nicht zu einfach sind. Man muss schon ein bisschen mitdenken und kann gemeinsam mit seinem Kind rätseln. Genau das macht es aus. Besonders toll finde ich, dass so viele Themen aus dem MINT- Bereich vorkommen.

Da ist für jeden etwas dabei.

Auch die Aufmachung ist richtig gut gelungen Alles ist divers und doch übersichtlich gestaltet, man merkt einfach wie viel Kreativität drinsteckt. So macht das Rätseln gleich noch mehr Spaß.

Einziger Minuspunkt ist die Qualität des Buches an sich. Das Papier fühlt sich sehr dünn und günstig an. Ich habe das Gefühl, dass am falschen Ende gespart wurde. Das ist schade, weil der Inhalt wirklich unterhaltsam ist. Allerdings hat man so weniger bedenken es einfach mal in den Rucksack zu packen und auf Reisen mitzunehmen.

Trotzdem kann ich das Buch sehr empfehlen. Es unterhält gut, regt zum Denken an und ist gut durchdacht.

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Rezensionen von Reiseweise:

Geruhsamer Winter

Alle weg von Stefan Maiwald

Wenn die Sommerhitze abklingt, die letzten Tourist:innen der Nebensaison den Strand verlassen haben und wieder die Ruhe einkehrt, dann beginnt in der kleinen Lagunenstadt Grado zwischen Venedig und Triest der Winter. Der ist nämlich für den Autoren, der seit 20 Jahren dort lebt, nicht durch die Jahreszeiten definiert, sondern durch das Gefühl der Einkehr und den Wechsel der Gesprächsthemen in seiner Lieblingsbar.

Diese Gesprächsthemen und die einsetzende Beschaulichkeit beschreibt er sehr atmosphärisch und beim Lesen stellt sich direkt ein Gefühl der Gemütlichkeit ein. Man lernt einige unterhaltsame Charaktere aus dem Örtchen kennen (manche haben auch schon in den anderen Büchern des Autoren eine Rolle gespielt) mit all ihren Eigenheiten, lernt etwas über das Leben abseits des Tourismus in Grado und über italienische Feiertage. Zudem ist das Cover wirklich sehr schön gestaltet - ein Buch für gemütliche Herbst- und Winterstunden.

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