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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von peedee:

Wer sagt die Wahrheit?

Sie sagt. Er sagt. von Ferdinand von Schirach

Wenn eine prominente Frau öffentlich verkündet, das Opfer einer Vergewaltigung geworden zu sein, schlägt dies hohe Wellen. Katharina Schlüter, erfolgreiche TV-Moderatorin, behauptet, von ihrem ehemaligen Geliebten missbraucht worden zu sein. Er bestreitet dies vehement. In der Gerichtsverhandlung steht Aussage gegen Aussage.

Wer hat Recht?

Erster Eindruck: Ein schlichtes Cover, das im gleichen Stil auch seine anderen Bücher schmückt – gefällt mir.

Wenn aus einem „Schäferstündchen“ zu zweit plötzlich ein Missbrauchsfall wird, der in der Presse ausgeschlachtet wird: Jede und jeder weiss etwas dazu zu berichten. Doch effektiv wissen nur die beiden, was in jener Nacht passiert ist…
Wurde sie wirklich vergewaltigt? Oder will sie sich einfach an ihm rächen und hängt ihm die Vergewaltigung an? Weshalb? Sagt sie die Wahrheit? Und warum äussert er sich nicht dazu? Weil es stimmt? Oder weil es unter seinem Niveau ist, auf falsche Anschuldigungen zu antworten? Wie reagieren die Ehepartner der beiden darauf?

Für mich war es das erste Buch des Autors, wird aber bestimmt nicht das letzte gewesen sein. Diese Erzählung wurde für den ZDF mit grossem Staraufgebot verfilmt; ich kenne diese nicht, habe nun aber Lust darauf bekommen. Die Geschichte war aufgrund der geringen Seitenzahl ziemlich schnell ausgelesen. Ich hatte das Gefühl, mit im Gerichtssaal zu sitzen und der Verhandlung beizuwohnen: Ich hörte die eine Aussage und dachte „ja, das stimmt, das könnte so gewesen sein“ und dann hörte ich die Gegenpartei und dachte wiederum „ja, auch das könnte genau so gewesen sein“. Ich schwankte somit bis zuletzt, denn es gab immer wieder ein Für und Wider den Angeklagten. Der Ausgang der Geschichte war überraschend – mehr verrate ich aber nicht! Von mir gibt es 5 Sterne.

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Rezensionen von Lese:

Gelungenes Finale

Düsteres Tal von Ruth Lillegraven

Bei diesem Krimi handelt es sich um den dritten Teil einer Trilogie. Nach einer Heldentat wird Clara Lofthus zur Justizministerin, doch eine Leiche und ein Podcast bringen gefährliche Geheimnisse aus ihrer Vergangenheit ans Licht. Der Roman wird aus mehreren Perspektiven erzählt, und auch die kurzen Kapitel sorgen für Dynamik.

Die Spannung entsteht weniger durch Action oder Brutalität, sondern durch psychologische Tiefe. Das erste Drittel war zwar etwas langatmig, danach aber sehr kurzweilig und fesselnd. Die Stimmung war zum Teil düster, beklemmend, atmosphärisch und ziemlich typisch skandinavisch. Die norwegische Landschaft ist eindrucksvoll beschrieben, die Erzählweise flüssig und emotional intensiv.
Clara als Protagonistin fand ich spannend, geheimnisvoll und faszinierend, sie ist eine starke Figur mit dunkler Vergangenheit. Insgesamt war es für mich ein unterhaltsames, spannendes und gelungenes Finale.

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Rezensionen von wolkenbücherwelt / Mythynk:

Ein Reich aus Blut und Schatten, doch ohne Glanz..

Nightblood Prince von Molly X. Chang

Ach, also zuerst einmal: es ist ein wirklich wunderschön gestaltetes Buch - Cover, Farben, Farbschnitt, Innenteil - alles sah auf den ersten, zweiten und dritten Blick einfach schön aus! In der Buchhandlung konnte ich es dann auch einfach nicht mehr aus der Hand geben. Denn auch der Klappentext klang einfach nach einer Geschichte, die so ganz meinem Geschmack entspricht… aber ja, leider konnte mich Nightblood Prince dann nicht so richtig mitnehmen, was ich wirklich schade finde.

Ich bin einfach nicht richtig reingekommen - vielleicht war es nicht der richtige Moment, aber mir hat einfach der Funke gefehlt. Ich musste mich dann doch leider durchquälen, weil ich hoffte, es holt mich noch ab. Schade :(

Der Schreibstil war angenehm-ok, aber emotional hat mich die Geschichte nicht so erreicht, wie ich es mir gewünscht hätte. In der Mitte zog sich die Handlung für mich etwas und zu den Figuren konnte ich bis zum Schluss einfach keine richtige Bindung aufbauen. Fei mochte ich zwar anfangs, weil sie stark und entschlossen wirkte, aber im Verlauf hat sie für mich ein Stück weit an Tiefe verloren. Auch das Dreiecksverhältnis konnte mich nicht wirklich packen - mir fehlte da einfach die Spannung und Anziehung, die so eine Dynamik für mich braucht - so was „Greifbares“ einfach.

An sich fand ich die Welt und die Grundidee interessant - man merkt doch schon, dass viel Potenzial in der Geschichte steckt - stecken könnte. Allerdings wurde dieses Potenzial meiner Meinung nach nicht richtig genutzt, denn insgesamt blieb für mich vieles zu blass, zu weit weg und ich konnte mich nicht richtig in die Handlung fallen lassen.

Nochmals schade - diese wunderschöne Ausstattung und die Idee sind wirklich toll, aber inhaltlich hat mich Nightblood Prince leider nicht überzeugt. Mir tut es wirklich leid, aber es gibt nur sehr sehr knappe und drei gutgemeinte Sterne von mir, weil die Verpackung zauberschön ist und die Idee nach mehr klang, aber der glänzende Funke einfach (bei mir) nicht übergesprungen ist oder eher nicht überspringen wollte.

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Rezensionen von Palme123:

Dunkle Geheimnisse in der Eliteschule

The Academy von Elin Hilderbrand; Shelby Cunningham

The Academy war mein erstes Buch von diesem Autorenduo, aber bestimmt nicht mein letztes Buch. Gemeinsam mit ihrer Tochter Shelby Cunningham hat Ellen Hilderbrand einen Internatsroman geschrieben, der mich von der ersten Seite an unterhalten hat und spannend war, wenn er auch für mich eher in die Richtung Cosy-Krimi oder Suspense-Roman geht.

Aber es muss ja auch nicht immer ein Fitzek sein.

Der Roman wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, was das Leseerlebnis noch einmal besonders macht, da man so tief in die Köpfe der unterschiedlichen Protagonisten eintauchen kann und Ihre Handlungen besser versteht. Man lernt die Rivalitäten und Freundschaften untereinander noch einmal anders kennen und lernt das „Mobbing“ auch ein Thema auf Elite-Internaten, wie das Tiffin-Internat, ist. Hier hat jeder seine dunklen Geheimnisse – vom Schüler bis zum Lehrer und hinter der Fassade gibt es jede Menge Machtspiele, Geheimnisse und moralische Fragen.
Der Erzählstil ist so toll geschrieben, dass man beim Lesen das Gefühl hat, als wäre man selber vor Ort und kann die Atmosphäre und das Setting regelrecht einatmen. Die ganze Handlung deckt ca. ein Schuljahr ab und hat alles dabei: Motto-Abende, glamouröse Partys, Veranstaltungen, den ganz normalem Campusalltag und vieles mehr.

Für mich ein solider (leichter) Krimi über Menschlichkeit und Macht und was diese mit uns machen kann. Das Buch ist flüssig geschrieben und lässt sich sehr gut in einem Zug durchlesen. Besonders schön gestaltet. Ist auch das Buchcover und so auch ein Eyecatcher im Buchregal. Der Roman ist an einigen Stellen etwas vorhersehbar, was mich aber nicht weiter gestört hat und ich freue mich auf weitere Bücher aus der Feder dieses Autorenduos.

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Rezensionen von PMelittaM:

Band 2 hat leider nicht ganz halten können, was mir Band 1 versprochen hatte

Die Buchreisenden - Eine Tür aus Silber und Lügen von Akram El-Bahay

Nach den Ereignissen im letzten Band haben Adam und Elisa wenig Zeit zum Trauern, denn es gilt immer noch weitere Türen zu finden und die dazugehörigen Schlüsselsätze. Da auch die Libronauten auf dieser Suche sind, ist keine Ruhephase möglich.

Ganz so gut wie der erste Band hat mir der zweite nicht gefallen, das lag auch an der Hektik, die die Geschehnisse mehr und mehr annahmen, was auch dazu führte, dass die Charaktere oberflächlicher wirkten als im Vorgängerband, aber auch an den immer brutaleren Handlungen der Antagonistenseite.

Manches ist auch etwas verwirrend aufgebaut, und nicht immer ganz klar.

Andererseits hat man hier im Abschlussband natürlich auch viele Fragen beantwortet bekommen, zum Beispiel die, wo Adam überhaupt herkam, der ja keine Erinnerung an sein Sein vor den Libronauten hatte, und natürlich auch, was sich hinter den Türen verbirgt, und warum. Letzteres hätte ich mir ein bisschen spannender vorgestellt, aber, was sich daraus entwickelt, ergibt dann zumindest einen langen, spannenden Showdown.

Es gibt wieder mehrere Reisen in Bücher, wobei mir dabei nur die erste wirklich gut gefallen hat. Hier konnte ich mir die Welt und ihre Bewohner gut vorstellen, vielleicht auch, weil ich diese erst kürzlich mit einem anderen Buch besucht habe. Von der zweiten Reise, in eine Welt, die ich eigentlich gut kenne und mag, war ich etwas enttäuscht, denn das spezielle Setting fand ich eher langweilig, und außer einem, nicht unwichtigen Charakter, gab es keine Überschneidungen mit den bekannten Personen.

Gut gefallen haben mir das Ende und vor allem der Epilog. Bis dahin hatte ich allerdings noch den einen oder anderen Moment, wo mir die Geschichte nicht ganz logisch vorkam, manches schien eher dem Plot geschuldet, und musste dann so sein, zum Beispiel, wenn man sich anschaut, welche Buchcharaktere mit den Schlüsselsätzen bedacht wurden.

Für mich konnte Band 2 leider nicht ganz halten, was mir Band 1 versprochen hatte. Schade.

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Rezensionen von Anilam:

Ein liebevolles Vorlesebuch über Freundschaft, Mut und Wiedersehen

Kater Klaus vermisst die Maus von Kathrin Rohmann

Kater Klaus vermisst die Maus ist eine wunderschöne, warmherzige Geschichte, die perfekt in die Adventszeit passt. Schon das Cover hat uns zum Träumen eingeladen und neugierig gemacht. Die Illustrationen im Buch sind einfach zauberhaft – farbenfroh, liebevoll und voller kleiner Details, die man gemeinsam mit Kindern entdecken kann.

Die Geschichte rund um Kater Klaus, die Maus und Opa Vasilis ist ruhig erzählt, aber trotzdem spannend genug, um kleine Zuhörerinnen und Zuhörer bei der Stange zu halten. Als die Maus eines Tages aufbricht und Klaus plötzlich allein bleibt, beginnt ein berührendes Abenteuer über Freundschaft, Mut und das Vermissen. Ich persönlich mochte besonders, wie feinfühlig das Thema Trennung und Wiedersehen behandelt wird – kindgerecht, aber trotzdem ehrlich.

Die 24 kurzen Kapitel eignen sich wunderbar zum Vorlesen, gerade in der Adventszeit (wie ein Adventskalender) oder abends vor dem Schlafengehen. Auch die Sprache ist klar und angenehm.

Kater Klaus vermisst die Maus ist ein herzerwärmendes Buch mit einer wichtigen Botschaft: dass Freundschaft und Vertrauen bleiben, auch wenn man mal getrennte Wege geht. Für mich ein richtig schönes Vorlesebuch, das Kindern Geborgenheit und Wärme schenkt – ideal zum Einkuscheln und Mitfiebern.

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Rezensionen von Ameland:

Nachhaltiger reisen

LONELY PLANET Bildband Europa ohne Flieger von LONELY PLANET Deutschland

Bewertet mit 4.5 Sternen

Wir versuchen seit ein paar Jahren unseren ökologischen Fußabdruck so klein wie möglich zu halten, möchten aber auf das Reisen nicht verzichten. Hier kommt der Reiseplaner „Europa ohne Flieger“ von lonely planet ins Spiel.

Mit den 80 Reisevorschlägen kann man wirklich viele Winkel Europas erkunden.

Es dürfte auch für jeden etwas dabei sein, egal ob bei einem Kurztrip oder längerem Urlaub der Fokus auf Natur, Wellness, Kunst und Kultur, Geschichte oder Aktivitäten liegt. Ich war irrtümlich davon ausgegangen, dass der jeweilige Startpunkt immer in Deutschland liegt, aber dem ist nicht so. Es gibt zwar immer Hinweise wie die jeweilige Destination erreicht werden kann, aber eben nicht unbedingt von Deutschland aus. Hier muss man sich ggf. selbst nach einer Bahn- oder Schiffsverbindung erkundigen.

Die Touren sind nicht nur nachhaltig, sondern auch entschleunigend, denn gefahren wird mit Bussen und Bahnen sowie evtl. noch mit Fähre oder Schiff. Einzelne Abschnitte können auch mit dem Rad oder per pedes bewältigt werden. Hierzu gibt es genau wie zu den Fahrzeiten und Ein- und Umstiegsmöglichkeiten Hinweise im Text. Mir gefällt gut, dass es Vorschläge für Unternehmungen vor Ort gibt. Das erspart mir unter Umständen eine vorherige Recherche.

Zu jeder Reise gibt es neben zahlreichen Fotos auch Angaben zu den Fahrtkosten, der Anzahl der vorgesehenen Übernachtungen, der zu bewältigenden Kilometer und des CO2 -Wertes in kg/Person. Diese Angaben erhöhen sich jeweils noch um die Werte der Anreise zum Start der Tour.

Meiner Meinung nach ist das Buch eine gute Basis und Hilfe bei der Planung. Es bleibt dem Reisenden ja selbst überlassen hie und da Änderungen vorzunehmen. Mich hat das Werk jedenfalls sehr inspiriert und ich habe des Öfteren gedacht, oh ja das möchte ich auch mal machen.

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Rezensionen von wolkenbücherwelt / Mythynk:

Dunkelheit in dir. Dunkelheit in mir.

The Witch Collector von Charissa Weaks

Ich bin wirklich begeistert von The Witch Collector! Hier war ich schon ab der ersten Seite total gefesselt – dieser Schreibstil hat einfach etwas Magisches - für mich einfach top! Atmosphärisch dicht, leicht poetisch durchscheinend und trotzdem gut zu lesen. Die Sätze sind nicht zu kurz und nicht zu lang.

Man spürt förmlich die Kälte, den Wald, die Magie in der Luft – es war genau diese Art von Fantasy, die mich ganz leise einsaugt und dann nicht mehr loslässt.

Obwohl ich eigentlich keine Cover mit Menschen darauf mag - hier hat es mich diesmal nicht gestört! Ich mag das Motiv, die Platzierung, die Farben und die Stimmung. Das Cover gibt den ersten Ton an und vermittelt genau die Atmosphäre, die ich auch im Buch gespürt habe. Alles wirkt stimmig umgesetzt und passt perfekt zur Geschichte.

Die Handlung selbst ist doch recht düster, aber doch auch voller Gefühl. Ich mochte die Mischung aus Märchen, Legenden und diesem Hauch von Gefahr.
Besonders schön fand ich, dass Raina als Protagonistin einfach doch normal ist - stark, mutig, verletzlich und gleichzeitig still auf eine besondere Art. Ihre Verbindung zum Witch Collector ist faszinierend, komplex und genau in diesem Spannungsfeld zwischen Feindschaft und Nähe entsteht etwas richtig Intensives.

Das Worldbuilding war richtig gut - man spürt, dass da noch so viel mehr hinter dieser Welt steckt (jedenfalls hoffe ich das sehr stark!).
Manche Passagen hätten für mich gern noch etwas ausführlicher sein dürfen, aber insgesamt hat alles ineinandergegriffen. Auch das Magiesystem fand ich spannend, besonders, weil es sich so passend in die Handlung eingefügt hat.

Ein paar ruhigere Stellen zwischendurch gab es, ja - aber selbst dann hatte die Geschichte etwas, das mich nicht losgelassen hat.
Und ja, ich mag gewisse Längen im Buch - wenn man durchatmen kann, wenn nicht alles aufregend ist, wenn alles mal Platz bekommt. Jedenfalls habe ich die Charaktere dadurch mehr ins Herz geschlossen und freue mich jetzt schon riesig auf Band zwei.

Von mir gibt es viereinhalb Sterne – mit starker Tendenz nach oben. ;D
Also, ja, doch:Ein wunderschöner, düsterer Fantasy-Auftakt voller Gefühl, Magie und Dunkelheit – mit einer ganz besonderen Atmosphäre, die mich völlig eingenommen hat.

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Rezensionen von Sonne89:

Wärmend, verständnisvoll und wichtig

Maris Märchen von Shari Dietz; André Dietz

Mari ist ein Mädchen, wie alle anderen auch, nur dass sie das Angelman-Syndrom hat und dadurch in manchen Bereichen ihres Lebens gegenüber Gleichaltrigen eingeschränkt ist. Ihre Eltern geben ihr durch dieses Buch eine Stimme. Sie erzählt auf kindgerechte Art und Weise, dass man sich einen Gendefekt wie einen Bauplan vorstellen muss, was bei ihr anders ist und was nicht.

Ganz klar wird dabei Maris Sicht und nicht die der Erwachsenen geschildert, das fand ich richtig toll umgesetzt.
Mari erzählt schließlich bekannte Märchen auf ihre eigene Art.
Vom Downröschen und Händikäppchen. Modern und inklusiv, mit sehr viel Wärme, Humor und Verständnis. Das Buch zeigt auf, dass man sich nicht vor dem Anderssein fürchten muss, nur weil es unbekannt ist und ohnehin jeder Mensch auf seine Art und Weise einzigartig und anders ist.
Jeder hat seine eigenen Stärken und Schwächen, jeder Mensch kann etwas gut und damit die Welt schöner, lebenswerter und bunter gestalten.
Ein Buch, welches sich in jedem Kinderzimmer wieder finden darf und welches ich auch jedem Erwachsenen ans Herz lege.

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Rezensionen von Vicky:

Memento Vitae - Gedenke des Lebens

Academy of Lies (Band 2) - Autopsie einer Intrige von Nina Scheweling

'Autopsie einer Intrige' ist ein Jugendfantasy Thriller der Autorin Nina Scheweling. Außerdem bildet das Buch den Abschluss der Dilogie 'Academy of Lies'-Reihe. Das Buchcover ist mir sofort ins Auge gestochen und ich konnte es der Reihe zuordnen.

Das Buch beinhaltet einen Prolog sowie 29 Kapitel und einen Epilog.

Jedes Kapitel hat einen Titel, das finde ich super, denn das regt mein Kopfkino Außerdem finde ich den Trigger Hinweis bzw. die Content Note sehr hilfreich und wertvoll. So kann man selbst entscheiden, ob man sich emotional auf diese Themen einlassen will, oder eben lieber nicht.

Die Geschichte schließt direkt an die Ereignisse aus Band eins an. Ich musste da allerdings nochmal kurz reinlesen um mir die letzten Kapitel bzw. Geschehnisse in Erinnerung rufen. Ich hätte mir ein 'Was bisher geschah' gewünscht. Quinn's Medizinstudium rutscht in diesem Teil in den Hintergrund und es geht mehr um die Geschichte, welche im vorherigen Band von Quinn entdeckt wurde. Die Geschichte hat es wieder in sich und wir bekommen endlich die Auflösung der in Band eins angetriggerten Geheimnisse. Ich war sehr gespannt wie es in diesem Band weiter geht und ich wurde definitiv nicht enttäuscht. Mir hat dieser Band sogar noch besser gefallen als der andere. Ich habe die Geschichte genossen, die Figuren entwickeln sich mit der Zeit und es ist spannend diesen Prozess mitzuverfolgen. Außerdem durfte ich ganz nebenbei wieder einiges lernen - Quinns Bucheinträge sind toll, ich habe sie genossen.

Fazit: Die Geschichte ist toll und sehr gelungen. Schade, dass es bereits nach zwei Bänden aus war. Den Schreibstil der Autorin fand ich in diesem Teil deutlich besser als im anderen. Enden will ich mit einen einem Satz aus dem Buch: Wir Ärzte machen niemanden gesund. Wir helfen dem Körper lediglich, sich selbst zu helfen.

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