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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von milky:

Zerrissenheit

Zugwind von Iryna Fingerova

Das Cover des Romans finde ich sehr interessant und ungewöhnlich, sodass es neugierig auf die Geschichte gemacht hat. Die Farbgestaltung und die Schriftart finde ich besonders gut gelungen.
"Zugwind" handelt von der Ärztin, Mutter und Ehefrau Mira Zehmann. Sie ist in Odesa geboren, lebt aber mit ihrer Familie seit einigen Jahren in Deutschland.

Als der Krieg in der Ukraine beginnt, nistet sich ein Zugwind bei ihr ein, der sie nicht mehr vollständig verlässt und ihr keine Ruhe lässt.
Ich finde es sehr passend, dass die Geschichte aus der Ich-Perspektive erzählt wird. Dadurch kann man sich als Leser gut in Mira hineinversetzen, auch wenn sie an manchen Stellen noch distanziert bleibt. Ihre Zerrissenheit zwischen dem Alltag in Deutschland und den Schuldgefühlen bezüglich des Krieges - sie ist hier in Sicherheit, während ihre Familie und Freunde dem Krieg ausgesetzt sind - wird sehr gut dargestellt.
Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen, wirkt an einigen wenigen Stellen jedoch etwas abgehackt.
Alles in allem ist es ein lesenswertes Buch, das ein sehr wichtiges Thema behandelt.

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Rezensionen von Claudia R.:

Provinz-Krimi mit Charme

Prost, auf die Fischer von Friedrich Kalpenstein

Klappentext / Inhalt:

Der neue Provinzkrimi von Bestseller- und Kindle-#1-Autor Friedrich Kalpenstein
»Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom.«
Diese Überzeugung äußerte Harald Lorenz oft, wenn er frühmorgens auf den Chiemsee hinausfuhr, um seine Netze auszuwerfen. Nie hätte der Fischer gedacht, dass er eines Tages selbst im benachbarten Frillensee in einem dieser Netze enden würde.

Auch Hauptkommissar Tischler und die gesamte Brunngrieser Dienststelle hätten ihren Betriebsausflug lieber anders als mit dieser unliebsamen Entdeckung verbracht.
Erste Untersuchungen bringen ans Licht, dass Lorenz bei den anderen Fischern nicht gern gesehen war. Als Tischler noch tiefer in die Vergangenheit des Toten eintaucht, stellt sich immer mehr heraus, dass er zu Lebzeiten auch an Land mächtig für Ärger sorgte.
Wer also hat an diesem Tag auf einen guten Fang verzichtet, um Harald Lorenz für immer auf dem Seegrund zu versenken?

Cover:

Das Cover ist klasse und passend umgesetzt. Ein Dackel mit Fischerhut und so einigen Angelutensilien drumherum ist hier erkennbar und setzt damit den Titel und die Thematik des Buches sehr klasse und optisch auch sehr gut um. Der Wiedererkennungseffekt der Reihe ist hier auf jeden Fall erkennbar, der Hund und die entsprechenden Utensilien zum Fall sind hier ein Markenzeichen und gut erkennbar. Auch optisch und farblich ist es klasse gewählt und umgesetzt.

Meinung:

Wundervoller Provinz-Krimi mit Charme und Atmosphäre. Auch hier ist dem Autor wieder ein unterhaltsamer Krimi mit bester Unterhaltung und vielschichtigen Charakteren gelungen. Es handelt sich hierbei bereits um den zwölften Band der Tischler Kommissar Reihe. Man kann diese durchaus auch unabhängig lesen, da die Fälle in sich geschlossen und daher auch einzeln lesbar sind. Da aber hier auch die Charaktere und das Private sehr interessant sind und sich das drumherum natürlich weiterentwickelt, sind Vorkenntnisse natürlich vorteilhaft, um die Charaktere und das Drumherum, sowie die Atmosphäre besser greifen zu können.

Mir sind einige der vorherigen Bände sehr gut bekannt und ich habe mich daher schon sehr darauf gefreut wieder an der Seite von Kommissar Tischler mitermitteln zu dürfen.

Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Schnell ell ist man im Geschehen und es wird hier keineswegs langweilig. Die Ermittlungen sind klasse umgesetzt und so manche Wendung sorgt für Überraschung. Die Charaktere sind vielschichtig aufgebaut und umgesetzt. Der Provinz-Charme sorgt hier für eine ganz eigene Atmosphäre. Für Unterhaltung und auch ein wenig Humor ist gesorgt und die Spannung kommt hier auf jeden Fall nicht zu kurz.

Die Gliederung und Gestaltung ist auch hier wieder sehr gut umgesetzt. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und sorgen so für einen guten Lesefluss. Die Anfänge sind sehr gut erkennbar und die Überschriften sind klasse, verraten dabei aber nicht zu viel, sondern erwecken die Neugier auf den weiteren Verlauf.

Brunnengries ist immer wieder ein Erlebnis und diese Krimis können mich immer wieder begeistern und mitnehmen.

Fazit:

Wundervoller Provinz-Krimi mit Charme und Atmosphäre.

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Rezensionen von S.L. :

Zahlen im Markt

Rechnen NERVT! - Mathe? Ohne mich! (Rechnen NERVT! 1) von Jens Schumacher

Mit der Altersempfehlung „7“ tue ich mich schwer. Der Anfang ist für Kitakinder schön, lautmalerisch, bunte Buchstaben. Optisch ansprechend.
Dann der Sprung zum Rechnen, hier müsste man aufschreiben, blättern, vergleichen und das mit höheren Zahlen. Können Schulanfänger noch gar nicht. Ebensowenig verdoppeln, dividieren o.

ä. beim Ausrechnen der Bewohner.
Gefallen hat uns das Wimmelbild auf den Seiten 36/37. Diese Sache hat tatsächlich Spaß gemacht.
Dann wieder weniger, die Wegbeschreibung ist absolut uninteressant für Kinder.
Der Weg durch den Markt war ok, die Körperteilezählung unterhaltsam. Auch die Zwölferpaare zu suchen ist machbar. Pluspunkt.
Erhofft hatte ich mehr lustige Aufgaben für Schulanfänger, Spaß bei witzigen Rechnungen, aber genau das fanden wir zu wenig.
Das Setting im Markt ist gut gewählt, die Schabe passt, die Zeichnungen sind bunt und schön.
Fazit: knappe vier Punkte, von drei aufgewertet für die optisch ansprechende Gestaltung.

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Rezensionen von Claudia R.:

tolle Rezepte

Ayşes Rezepte für Familie und Freunde von Ayşe Şen

Klappentext / Inhalt:

Mein Name ist Ayşe Şen. In meinem zweiten Kochbuch stelle ich euch 60 traditionelle und moderne Rezepte vor, elegant kombiniert und raffiniert angerichtet – denn das Auge isst bekanntlich mit.
Die Gerichte könnt ihr zu Hause mit Leichtigkeit nachkochen und nachbacken.
Step-by-step-Fotos und Videolinks geben euch bei vielen Rezepten zusätzliche Anleitungen und Tipps für ein gutes Gelingen.

Ich wünsche mir von Herzen, dass mein zweites Buch euch viele schöne Koch- und Genusserlebnisse mit der Familie und Freunden beschert.
Ayşens.kitchen folgen auf Instagram über 2 Millionen begeisterte Fans , die sich von ihren Rezepten aus der deutschen und türkischen Kochkultur inspirieren lassen.

Cover:

Das Cover ist toll umgesetzt. Hier ist die Köchin und Autorin dargestellt mit einigem gesunden Gemüse und es ist auch optisch sehr schön in Szene gesetzt. Das Cover ist nicht zu überladen und macht so einen cleanen und edlen Eindruck. Optisch und farblich gut und ansprechend umgesetzt.

Meinung:

Dies ist bereits das zweite Kochbuch von Ayses und auch dieses beinhaltet wieder eine tolle und große Vielfalt an unterschiedlichen Gerichten und Rezepten. Es beginnt mit einer tollen Einführung und einigen Grundrezepten und dann geht es auch schon weiter und es folgen viele unterschiedliche und leckere Gerichte und Rezepte. Diese werden dabei übersichtlich und gut verständlich erklärt und präsentiert.

Auch bei diesem Rezeptbuch gefällt mir die Übersichtlichkeit und Struktur. Die benötigten Zutaten sind gut erkennbar und die einzelnen Schritte der Zubereitung gut und übersichtlich, sowie verständlich erklärt. Teilweise gibt es auch Schritt für Schritt Erklärungen mit Bildern. Man kann das Ganze sehr gut nachvollziehen und dies macht das Nachkochen leicht und verständlich. So macht das Kochen und Backen Spaß.

Die Bilder sind toll gewählt und diese machen direkt Lust und Hunger auf mehr.

Das Buch ist sehr schön bebildert und auch toll gestaltet und wundervoll umgesetzt. Gliederung und Gestaltung sind sehr schön und gut gemacht.

Man findet hier eine tolle Auswahl an Gerichten und Rezepten und es macht Spaß diese auszuprobieren. Die Beschreibungen sind gut nachvollziehbar. Die Schritte leicht erklärt und alles sehr gut und übersichtlich umgesetzt.

Fazit:

Tolle Rezepte, gut und verständlich erklärt und sehr schön illustriert.

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Rezensionen von PeLi:

Mut zum eigenen Weg

Restsommer von Kea von Garnier

Mit Restsommer legt Kea von Garnier ein beeindruckendes Debüt vor, das lange nachhallt.
Im Mittelpunkt steht Dominik, der nach dem Willen seines Vaters eines Tages das familieneigene Bestattungsinstitut übernehmen soll. Doch je näher das Ende seiner Schulzeit rückt, desto drängender werden die Fragen nach seinen eigenen Wünschen und Träumen.

Als er sich zum ersten Mal verliebt, gerät sein bisher so vorgezeichneter Weg ins Wanken. Bleibt er auf vertrautem Boden, oder wagt er den Sprung ins Ungewisse?

Die Autorin erzählt Dominiks Geschichte mit großer Feinfühligkeit und einem sicheren Gespür für Stimmungen. Man spürt die Schwere, die auf ihm lastet, ebenso wie das zarte Aufblühen der ersten Liebe. Themen wie familiäre Erwartungen, Selbstfindung und Mut zur Veränderung werden mit leisen, aber eindringlichen Tönen behandelt. Ohne große Dramatik, aber mit viel emotionaler Tiefe schildert die Autorin Dominiks inneren Konflikt. Man spürt seine Zerrissenheit, seine Sehnsucht nach einem selbstbestimmten Leben und die Angst, Erwartungen zu enttäuschen. Gerade diese leisen Zwischentöne machen die Geschichte so stark.

Für mich ist "Restsommer" ein echtes Highlight. Sehr gefühlvoll erzählt, manchmal schmerzhaft, aber durchweg wunderbar zu lesen. Ich hoffe sehr, dass man künftig noch viel von Kea von Garnier lesen wird.

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Rezensionen von Gute_Laune:

Schöner, hilfreicher Ratgeber

Blütenpracht und Ernteglück - Dein Weg zum Traumgarten von Svenja Breuer

Inzwischen stelle ich bei fast jedem Ratgeber fest, dass er von einem Influencer stammt. Da ich niemandem folge, lerne ich die Autoren quasi immer nur deshalb kennen, weil mich das Buch anspricht. So auch hier. Svenja Breuer war mir bisher kein Begriff. Im Buch sind jedoch so viele Fotos von ihr, dass ich fast schon glaube, sie zu kennen.

Der Aufbau des Buches ist strukturiert, logisch und intuitiv nutzbar. Das gefällt mir sehr, denn das schaffen nicht viele Gartenratgeber so gekonnt. Nach den Grundlagen folgen die Kapitel Monatliche Aussaaten, Pflanzpläne, Pflege und Pflanzen-Portraits. Alles ist bestens erklärt und sehr gut verständlich. Hat man mal etwas vergessen, findet man es schnell wieder im Buch, wozu auch das Stichwortregister am Ende beiträgt.

Ob klassische Bodenbeete oder Hochbeete, hier ist an alles gedacht. Für mich super interessant war und ist, dass ich meine Walderdbeeren als Bodendecker zwischen die Blumen im Vorgarten setzen kann. Mag ich! Zudem helfen mir die vielen Listen und Tabellen. Gerade die guten und schlechten Nachbarn von Gemüse und der Nährstoffbedarf schlage ich gern nach, weil ich es mir nicht wirklich merken kann. Bei der monatlichen Aussaat sind diese Punkte zusätzlich noch einmal aufgeführt, sodass man nicht groß suchen und blättern muss. Prima! Die Aussaat-Tabelle bringt dann eine weitere geniale Übersicht.

Eine gute Idee finde ich auch die Pflanzpläne. Wer keine eigenen erstellen kann oder möchte, bekommt hier tolle Vorschläge präsentiert. Ob Obst, Gemüse oder Blumen, das Buch liefert massig Informationen. Profis werden sie vielleicht schon alle kennen, aber Otto und Maria Normalverbraucher können mithilfe des Buches erfolgreich den heimischen Garten gestalten oder auch aufpeppen. Bei Schädlingen und Krankheiten, beim Düngen und Pflegen wird zwar nicht gleich die Chemiekeule geschwungen, aber auch nicht rein auf selbst angesetzte Brühen und ähnliches gesetzt. Das finde ich ehrlich und gut. Ich freue mich zudem über die vielen Fotos und Illustrationen, die bildhaft das Geschriebene unterstützen und die vielen nützlichen Informationen und Tipps. Einzig die Kräuter kommen etwas zu kurz, doch damit kann ich leben.

Das Buch will Freude am Garten, an den Pflanzen und der eigenen Ernte wecken, zielt aber nicht auf Selbstversorgung, sondern Spaß ab. Das begrüße und feiere ich sehr. Daher gebe ich gern die vollen fünf Sterne.

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Rezensionen von peppi:

berührend

Eine Maus namens Merlin von Simon Van Booy

In seinem Roman erzählt der Autor Simon Van Booy eine bewegende Geschichte über Einsamkeit, unerwartete Begegnungen und die Wirkung kleiner Veränderungen.
Im Mittelpunkt steht die 83jährige Helen Cartwright. Nachdem sie bereits ihren Mann und auch ihren Sohn verloren hat, kehrt sie zurück in ihren Geburtsort in der Nähe von Oxford.

Ihre Tage verlaufen gleichförmig, sie meidet Menschen und wartet eigentlich nur noch auf ihren Tod.
Als sie sich versehentlich eine Maus ins Haus holt , will sie das Tier so schnell wie möglich wieder los werden. Aber bereits nach den ersten Versuchen sie zu vertreiben , muss sie sich eingestehen, dass Merlin, wie der kleine Mäuserich inzwischen von ihr getauft wurde, ein Freund für sie geworden ist. Dank Merlin nimmt Helen Kontakt zu den Menschen auf und beginnt sich wieder dem Leben zuzuwenden.
Eine bezaubernde Geschichte, die ich gern weiter empfehle !

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Rezensionen von Der blaue Mond:

über Generationen hinweg

Das schönste aller Leben von Betty Boras

Die Geschichte einer Familie über die Jahrhunderte hinweg. Wobei immer nur die Frauen im Fokus stehen. Rein örtlich geht es vom Umland Wiens nach Banat (Rumänien), und sehr viel später von dort nach Deutschland.
Es ist ein Buch über die Ungerechtigkeit, die Rolle der Frau, Migration, die Frage der Schuld und den Idealen, die vermeintlich noch immer Gültigkeit haben.

Die Erzählung wird aus Sicht dreier Frauen lebendig. Theresia, die im 18 Jahrhundert sehr viel Leid und Ungerechtigkeit ertragen muss, Vio und "Ich". Letztere spielt in der deutschen Gegenwart und kämpft mit einem folgenschweren Moment der Unaufmerksamkeit, der das Leben ihrer Tochter komplett ändert. Mir hat die Figur der Theresia imponiert, wohingegen mich die Schilderungen des "Ichs" teilweise strapaziert haben. Für mich war es schwer nachzuvollziehen, wie dieser "Unfall" derartig detailliert thematisiert wurde und alles sich nur noch darum drehte. Dabei wollte Vio doch "Das schönste aller Leben" für ihre Tochter Sophie.

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Rezensionen von youngreaders:

Sehr spannend

Animox Origins 2. Der Stich der Wespe von Aimée Carter

Ich finde das Buch "Animox Origins - der Stich der Wespe" von Aimée Carter sehr cool und spannend. Das Buchcover ist wie auch bei allen anderen Animox-Büchern sehr schön gestaltet und auch der Schreibstil lässt nichts zu wünschen übrig und ist genauso gut, wie in ihren anderen Büchern.

Da ich schon alle anderen Animox-Bücher gelesen habe und ein großer Fan von ihnen bin, interessiert mich natürlich auch die Vorgeschichte der verschiedenen Charaktere. In diesem Prequel, geht es um die Vorgeschichte von Ariana Webster. Es wird einen Einblick in das Leben von ihr in der Spionageschule namens "Höhle" gegeben, und man erfährt von einem spannenden Ereignis, welches sich dort abgespielt hat. Ich würde das Buch jedem empfehlen, der gerne Fantasy-Bücher liest. Egal ob alt oder jung. Vor allem denen, die die Animox-Bücher schon gelesen haben und diese auch gut fanden.

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Rezensionen von Island :

Schwesternliebe

Die Insel meiner Schwester von Sara B. Elfgren

Bei diesem Roman hat mich das zum Schauplatz, einer schwedischen Schäreninsel, passende Cover in Kombination mit dem Titel direkt angesprochen.

Im Mittelpunkt der Handlung stehen zwei Halbschwestern, Mirjam und Nia. Kunstlehrerin Mirjam hat erst im Jugendalter von der Existenz einer weiteren Tochter ihres Vaters, die etwa gleichalt wie sie selbst ist, erfahren.

Dennoch freundeten die beiden Mädchen sich schnell an, anstatt aufeinander eifersüchtig zu sein, wobei es im Erwachsenenalter dann immer wieder Phasen gab, in denen Nia sich distanzierte. Insbesondere, wenn sie einen neuen Partner hatte. Nun steht Nias 40. Geburtstag an und sie lädt die frisch verlassene Mirjam auf die Schäreninsel ihrer Kindheit ein, die Nias Ehemann dem Vater der beiden Frauen, der chronisch Pleite ist, abgekauft hat. Bis zur Einladung herrschte mal wieder eine längere Phase ohne Kontakt zwischen den Halbschwestern, da Mirjam nicht verstehen kann, dass Nia doch wieder zu ihrem aggressiven und kontrollierendem Ehemann zurückgekehrt ist. Dennoch reist sie zur Feier auf der kleinen privaten Insel. Diese verläuft, fast erwartungsgemäß, nicht besonders idyllisch.

Ich fand die Geschichte sehr eindrucksvoll. Durch die Erzählweise mit den Rückblicken in die Jugend- und Studentenzeit der Halbschwestern und den Abschnitten aus der Gegenwart gewinnt man einerseits einen recht guten Eindruck vom Verhältnis der beiden Schwestern zueinander und andererseits wird die Spannung bis zum großen Finale immer mehr gesteigert. Was die Handlung angeht, kommt es auch zu überraschenden Wendungen. Vielleicht ist manches, was passiert, nicht zu 100 Prozent realistisch, aber auf jeden Fall wird sehr deutlich, wie eine toxische Beziehung sich immer weiter zum Negativen entwickelt und es dennoch schwer ist, sich daraus zu lösen, auch wenn es für Außenstehende nur schwer nachvollziehbar ist. Der Schreibstil der Autorin war gut lesbar und auch so anschaulich, dass man sich die Gegebenheiten auf der Insel bildlich vorstellen konnte.

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