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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von ekiam:

College Sports Romance

Don't let me fall von Kelsie Rae

Don’t Let Me Fall war für mich eines dieser Bücher, bei denen man nach ein paar Kapiteln merkt: Okay, das wird heute wahrscheinlich nichts mehr mit „nur noch kurz weiterlesen“. Ich war schnell komplett drin und habe das Buch in kurzer Zeit durchgelesen, was einerseits an der Dynamik zwischen Ash und Colt lag, aber definitiv auch am Schreibstil.

Der liest sich flüssig, mitreißend und sorgt dafür, dass die Seiten nur so vorbeifliegen.

Wer College Sports Romance mag und Lust auf Forbidden Love hat, bekommt hier ziemlich genau das, was der Klappentext verspricht. Und obwohl ich bei Love Triangles inzwischen oft vorsichtig geworden bin, weil sie für mich häufig sehr vorhersehbar geschrieben sind, hatte die Geschichte für mich trotzdem viel Sog.

Mein größter Kritikpunkt liegt gleichzeitig in genau diesem Bereich: Ich habe inzwischen oft das Gefühl, dass aktuelle Beziehungen in solchen Konstellationen nur deshalb existieren, damit man möglichst schnell versteht, wer eigentlich das „richtige“ Paar ist und dafür wird der aktuelle Freund dann häufig zum kompletten Unsympathen gemacht. Leider war das hier für mich teilweise ähnlich. Ash spürt selbst relativ früh, dass ihre Beziehung längst nicht mehr stabil ist, als Colt in ihr Leben tritt. Trotzdem hält sie sehr lange daran fest, während ihr Freund immer wieder eifersüchtig, eingeschnappt und kontrollierend reagiert, obwohl er derjenige ist, der ständig fremdgeht. Dadurch fehlte mir stellenweise etwas die emotionale Grauzone, die ich bei solchen Geschichten besonders spannend finde.

Dafür hat mich Colt positiv überrascht. Nach außen wirkt er zunächst wie der klassische Bad Boy: Er wurde von seiner alten Uni geworfen, bringt einen gewissen Ruf mit und wirkt wie jemand, der vieles gegen die Wand gefahren hat. Tatsächlich steckt darunter aber ein Charakter, der sich um seine Freunde und Familie kümmert und deutlich mehr green flag als villain energy ausstrahlt. Ich wollte ziemlich schnell wissen, was wirklich hinter seiner Geschichte steckt.

Besonders gefallen haben mir außerdem die Nebencharaktere, vor allem Theo und Blake. Sie haben für mich sofort genug Persönlichkeit mitgebracht, dass ich neugierig auf ihre Geschichte geworden bin. Umso schöner, dass der nächste Band ihnen gewidmet ist.

Einen Punkt gab es allerdings, der mich immer wieder aus dem Lesefluss gebracht hat: die Wortwahl an manchen Stellen. Mehrfach wird davon gesprochen, dass Mädchen den Jungs „gehören“ oder von ihnen „beherrscht“ werden. Grundsätzlich kann Sprache natürlich Figurencharakterisierung sein; aber gerade im Zusammenspiel mit dem Nebenplot um Ashs Mitbewohnerin, deren Ex sich mehrfach übergriffig und sogar gewalttätig verhält, hat mich diese Wortwahl irritiert. Das wirkte für mich nicht ganz stimmig und hat sich mit den anderen Themen des Buches gebissen.

Insgesamt hatte ich aber richtig viel Spaß mit Don’t Let Me Fall: tolle Chemie, starker Lesefluss, sympathische Figuren und eine Romance, die mich emotional deutlich mehr gepackt hat als manche andere Sports Romance zuletzt.

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Starker Schreibstil, aber der Plot konnte mich nicht überzeugen

The Night We Met von Abby Jimenez

Das war mein erstes Buch von Abby Jimenez und ich verstehe, warum so viele ihren Schreibstil mögen. Das Buch liest sich unglaublich flüssig, die Seiten vergehen schnell und ich war trotz meiner Kritikpunkte immer neugierig genug, weiterzulesen. Sprachlich hat mich die Geschichte definitiv abgeholt.

Mit dem Plot selbst hatte ich allerdings deutlich mehr Schwierigkeiten.

Das zentrale Love Triangle hat für mich leider nicht funktioniert – vor allem deshalb, weil ich zu keinem Zeitpunkt wirklich das Gefühl hatte, dass Larissa in Mike verliebt ist. Ich habe über das gesamte Buch hinweg darauf gewartet, endlich zu verstehen, warum sie überhaupt mit ihm zusammen ist. Dadurch fehlte mir ein Stück weit die emotionale Grundlage für den eigentlichen Konflikt.

Erschwerend kam dazu, dass Mike für mich von Anfang an schwer greifbar war. Er wirkte auf mich unsympathisch, unzuverlässig und hat seine Freunde immer wieder in seine eigenen Lügen mit hineingezogen. Natürlich bringt er eigene Probleme mit, aber das tun die anderen Figuren ebenfalls, für mich hat das sein Verhalten nicht wirklich aufgefangen. Stellenweise hat es mich ehrlich gesagt eher frustriert, wie viel Larissa sich von ihm gefallen lässt.

Chris mochte ich insgesamt deutlich lieber, auch wenn ich mit ihm nicht komplett warm geworden bin. Seine Handlungen sind nachvollziehbar von seinen Gefühlen für Larissa geprägt, aber ich hatte immer wieder das Gefühl, dass er ihr zu wenig zutraut. Gerade im Umgang mit ihrer schweren Allergie fand ich das schwierig: Larissa wirkt verantwortungsvoll und kompetent im Umgang damit; trotzdem kontrolliert Chris ständig ihren EpiPen. Irgendwann wirkte das auf mich eher bevormundend als fürsorglich.

Leider konnten mich auch die Nebenfiguren nicht wirklich abholen. Larissas Mutter empfand ich oft als unnötig unverschämt und auch mit Wufferine wurde ich nicht warm – dass der Hund ständig andere Tiere tötet, sollte vermutlich skurril oder humorvoll wirken, hat bei mir aber eher die Frage ausgelöst, welchen Mehrwert das eigentlich für die Geschichte hatte.

Insgesamt war das für mich ein Buch mit einem wirklich mitreißenden Schreibstil, aber einer Handlung und Figurenkonstellation, die emotional nicht ganz aufgegangen sind. Ich habe es gerne gelesen, aber die Geschichte selbst konnte mich nicht so überzeugen wie erhofft.

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Hatte mir mehr erhofft

Ignite (New Beginnings at Cloverleigh Farms 1) von Melanie Harlow

Ignite hatte auf dem Papier eigentlich vieles, was ich gerne lese: Age Gap, grumpy Love Interest, alleinerziehender Vater und dazu noch ein Feuerwehrmann als Protagonist. Leider hat die Umsetzung für mich am Ende nicht ganz gehalten, was ich mir davon versprochen hatte.

Direkt vorweg: Wer wegen des Feuerwehr-Settings zugreift, sollte die Erwartungen etwas anpassen.

Dass Dex Feuerwehrmann ist, bleibt über weite Strecken eher nebensächliches Beiwerk und wird aus meiner Sicht ziemlich stiefmütterlich behandelt. Die Geschichte hätte mit kleinen Anpassungen fast genauso gut in einem anderen beruflichen Umfeld stattfinden können.

Positiv hervorheben möchte ich auf jeden Fall den Schreibstil. Das Buch liest sich angenehm flüssig, locker und unkompliziert weg – ich bin gut durch die Seiten gekommen und hatte nie das Gefühl, sprachlich irgendwo hängenzubleiben.

Nicht überzeugen konnte mich dagegen das Tempo der Geschichte. Für meinen Geschmack zieht sich die Handlung zu sehr und dreht immer wieder Schleifen, ohne wirklich neue Entwicklungen einzubringen. Irgendwann war ich an dem Punkt angekommen, an dem ich mich ernsthaft gefragt habe, was auf den letzten fünfzig Seiten überhaupt noch passieren soll, weil die Geschichte für mich gefühlt schon erzählt war. Dadurch wurde das Leseerlebnis zunehmend träge.

Den Age-Gap-Trope lese ich eigentlich sehr gerne. Hier ist es für mich aber stellenweise in eine Richtung gekippt, die ich unangenehm fand. Dass Figuren sich Gedanken über den Altersunterschied machen, gehört für mich dazu. Schwieriger wurde es für mich dadurch, dass Dex immer wieder betont, wie süß und wie kindlich Winnie sei. Das hat bei mir nicht die Dynamik erzeugt, die ich mir von diesem Trope wünsche, sondern eher einen seltsamen Beigeschmack hinterlassen.

Der Punkt, der für mich das Buch letztlich am stärksten überschattet hat, war allerdings die erste intime Szene zwischen den beiden. Auch wenn Dex vorher ankündigt, nicht sanft zu sein – in dem Moment, in dem Schmerzen geäußert werden, war für mich persönlich eine Grenze erreicht. Diese Szene hat meinen Blick auf die Beziehung danach deutlich beeinflusst und sich leider nicht mehr richtig aus dem Leseerlebnis lösen lassen.

Ein echtes Highlight waren dagegen Dex’ Kinder. Für mich haben sie einen großen Teil der Geschichte getragen und waren mit Abstand die stärksten Nebencharaktere – lebendig, sympathisch und oft deutlich interessanter als die eigentliche Liebesgeschichte.

Insgesamt ist Ignite für mich ein solides Buch mit angenehmem Schreibstil und starken Nebenfiguren, das aber bei Tempo, Romance-Dynamik und einigen inhaltlichen Entscheidungen deutlich hinter meinen Erwartungen geblieben ist.

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Schnell gelesen, sehr spicy und überraschend erfrischend

Crushed On Ice von Helena Hunting

Crushed on Ice war für mich so ein Buch, in das man eigentlich nur kurz reinlesen will – und plötzlich ist der Tag vorbei und man hat es komplett durchgesuchtet. Der Schreibstil liest sich unglaublich flüssig, die Kapitel fliegen nur so dahin und durch die Dual POV bekommt man sowohl Cammies als auch Chases Sicht gut mit.

Was mir besonders gefallen hat: Endlich dürfen Fanfictions auch mal in Romance-Büchern existieren, ohne nur ein kleiner Nebengag zu sein. Cammie als Protagonistin hat mir insgesamt richtig gut gefallen – sie wirkt nicht wie die typische College-Romance-Heldin, sondern etwas verträumt, sozial eher zurückhaltend und sehr in ihrer eigenen Welt unterwegs.

Und ja: Dieses Buch ist wirklich spicy. Die Anziehung zwischen den beiden lässt nicht lange auf sich warten und die Handlung entwickelt sich insgesamt ziemlich schnell – das sollte man mögen oder zumindest erwarten. Für mich hat das größtenteils funktioniert, auch wenn ich an manchen Stellen etwas gestutzt habe: gerade weil Cammie über weite Teile der Geschichte eher schüchtern und sozial distanziert wirkt, hat mich überrascht, wie schnell sie mit der Situation klarkommt, plötzlich mit Chase ein Zimmer teilen zu müssen und wie schnell es zwischen den beiden körperlich wird. Andererseits: Wer solche Fanfictions schreibt, hat vermutlich zumindest theoretisch schon ein paar Szenarien durchgespielt.

Chase selbst war für mich ein interessanter Mix. Einerseits absoluter Golden Retriever – charmant, aufmerksam und insgesamt sehr liebenswert. Andererseits wirkte er stellenweise etwas realitätsfern und hatte manchmal Schwierigkeiten, sich wirklich in Cammie hineinzuversetzen oder die Auswirkungen seiner Entscheidungen abzuschätzen.

Ein kleiner Punkt, bei dem ich andere Erwartungen hatte: Der Sportanteil. Durch Setting und Aufmachung hatte ich deutlich mehr Eishockey erwartet. Tatsächlich hätte die Geschichte für mich fast genauso gut ohne den Sport funktioniert – wer also eine klassische Sports Romance sucht, sollte das im Hinterkopf behalten.

Insgesamt aber eine super unterhaltsame, moderne Romance mit ungewöhnlicher Hauptfigur, viel Tempo und ordentlich Spice – perfekt zum Wegsuchten, wenn man Lust auf schnelle Gefühle und starke Chemie hat.

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Eine Liebeserklärung an Romance

The Romance Rivalry von Susan Lee

Wer Romance liest, wird sich in The Romance Rivalry ziemlich schnell zuhause fühlen. Susan Lee baut die Geschichte rund um Irene und Aiden konsequent entlang bekannter Romance-Tropes auf – von Fake Dating bis Rivalität – und spielt dabei sehr bewusst mit den Erwartungen ihrer Leser:innen.

Besonders gefallen hat mir der Schreibstil: leicht, flüssig und angenehm zu lesen.

Ich bin ohne Probleme durch die Seiten gekommen und hatte nie das Gefühl, irgendwo hängen zu bleiben. Gerade für ein Buch, das so sehr mit Romance-Klischees arbeitet, funktioniert das Tempo wirklich gut.

Mit Irene hatte ich allerdings nicht immer leichtes Spiel. Ich mochte ihre Begeisterung für Bücher und dass Romance für sie so viel mehr als nur Unterhaltung ist – gleichzeitig wirkte sie auf mich stellenweise etwas zu sehr auf dieses eine Thema fokussiert. Vor allem in Bezug auf ihr Literaturstudium konnte ich manches nicht ganz nachvollziehen. Es entstand bei mir zwischendurch der Eindruck, als hätte sie sich vorher wenig damit beschäftigt, was ein Literaturstudium tatsächlich umfasst – Literatur besteht eben nicht ausschließlich aus Romance-Romanen. Dadurch wirkte sie auf mich an einigen Stellen etwas unüberlegt oder wenig verantwortungsbewusst.

Ein echtes Highlight waren dafür die Nebenfiguren Charles und Jeanette. Besonders schön fand ich, dass sie nicht nur Beiwerk bleiben, sondern einen eigenen Handlungsstrang bekommen und dadurch deutlich mehr Tiefe in die Geschichte bringen.

Insgesamt ist The Romance Rivalry ein unterhaltsamer, liebevoller Romance-Roman mit vielen Anspielungen für Genre-Fans und einer klaren Liebeserklärung an Liebesgeschichten. Für mich gab es kleinere Abzüge bei der Hauptfigur, aber der Charme, der Humor und die starke Dynamik der Figuren haben das mehr als ausgeglichen.

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Absolutes Wohlfühlbuch

All the things I didn't say von Ann Liang

„All the Things I Didn't Say“ von Ann Liang war für mich ein echtes Wohlfühlbuch, das ich kaum aus der Hand legen konnte. Schon nach wenigen Seiten war ich komplett in der Geschichte drin und habe Sadies Chaos mit jeder Menge Mitgefühl, aber auch Spaß verfolgt.

Sadie ist nach außen das perfekte Vorzeigemädchen: erfolgreich, organisiert und immer freundlich, manchmal auch zu sehr.

Doch in ihren Mail-Entwürfen zeigt sie ihre ungefilterte Seite – und genau das wird zum Problem, als diese auf einmal verschickt werden.

Besonders gut gefallen hat mir Ann Liangs Schreibstil. Das Buch liest sich unglaublich flüssig und die Schlagabtausche zwischen Sadie und Julius waren einfach großartig. Die beiden liefern sich herrliche Wortgefechte, während sich ihre Beziehung langsam von Enemies zu Lovers entwickelt. Zwar war die Handlung an einigen Stellen vorhersehbar, aber das hat dem Lesevergnügen überhaupt keinen Abbruch getan. Gerade in diesem Genre gehört das für mich teilweise einfach dazu.

Neben der romantischen Geschichte greift das Buch auch ernstere Themen auf. Es geht um Erfolgsdruck, den Verlust eines Elternteils durch Trennung, Schuldgefühle und die hohen Erwartungen, die man an sich selbst stellt. Diese Themen nehmen nie zu viel Raum ein, werden aber dennoch sensibel und glaubwürdig behandelt. Besonders gelungen fand ich, dass sowohl Sadie als auch Julius deutlich mehr Tiefe besitzen, als es auf den ersten Blick scheint. Nach und nach zeigt sich, was sich hinter ihren Fassaden verbirgt.

Insgesamt ist „All the Things I Didn't Say“ eine wirklich süße, emotionale und gleichzeitig sehr unterhaltsame Liebesgeschichte mit liebenswerten Figuren, viel Humor und genau der richtigen Portion Tiefgang.

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Sozialkompetenzen spielerisch und alltagsnah vermittelt

tiptoi® Abenteuer Großwerden - Smilla lernt ein gutes Miteinander von Sandra Grimm

„Smilla lernt ein gutes Miteinander“ aus der Reihe „Abenteuer Großwerden“ ist ein rundum gelungenes tiptoi-Buch für Kinder von etwa 2 bis 4 Jahren. Auf sieben liebevoll gestalteten Doppelseiten werden wichtige Sozialkompetenzen vermittelt – und zwar ganz ohne erhobenen Zeigefinger. Statt belehrend zu wirken, begleitet das Buch Kinder durch vertraute Alltagssituationen, in denen sie sich leicht wiederfinden können.

Im Mittelpunkt stehen Smilla, ihre Zwillingsschwester Liv, ihr Bruder Ole sowie ihre Familie und Freunde aus dem Kindergarten. Da die gleichen Figuren immer wieder auftauchen, entsteht schnell Vertrautheit, was gerade für die jüngsten Kinder besonders schön ist.

Die Themen sind nah an der Lebenswelt kleiner Kinder: gemeinsames Frühstücken, der Ausklang des Tages, ein Kindergeburtstag, Situationen im Kindergarten, ein Besuch auf dem Wochenmarkt oder auf dem Spielplatz. Jede Doppelseite widmet sich dabei einem bestimmten Aspekt des Miteinanders: Streit und Versöhnung, Rücksichtnahme, Teilen, um etwas bitten oder auch Nein sagen. Gerade letzteres gefällt mir besonders gut, da hier kindgerecht vermittelt wird, dass persönliche Grenzen wichtig sind und respektiert werden sollten.

Zu jedem Thema gibt es ein zentrales Geschehen rund um Smilla, gleichzeitig zeigen die Illustrationen viele weitere kleine Situationen, die zum Entdecken und Gespräch anregen. Die Bilder sind wunderbar wimmelig und detailreich, ohne dabei überladen zu wirken. So gibt es auf jeder Seite viel zu entdecken, ohne dass kleinere Kinder überfordert werden.

Besonders gelungen ist auch der Abschluss des Buches: Beim Zubettgehen spricht die Mama von Smilla und Liv noch einmal mit den Kindern über die Erlebnisse des Tages. Das greift die Themen auf und regt Kinder dazu an, über ihr eigenes Verhalten und ihre Gefühle nachzudenken.

Wie von tiptoi gewohnt, sorgt die interaktive Umsetzung für zusätzlichen Spiel- und Lernspaß. Neben zahlreichen Gesprächen und Geräuschen finden sich viele Lieder und Reime in den Illustrationen versteckt. Zusätzlich gibt es über den bekannten Noten-Button weitere Lieder zum Anhören. Auf jeder Doppelseite ergänzt ein kurzer Vorlesetext die Szenen und bietet einen guten Einstieg in das jeweilige Thema.

Ein durchdachtes, liebevoll gestaltetes Buch, das wichtige soziale Themen altersgerecht vermittelt und dabei jede Menge Spaß macht. Von uns eine klare Empfehlung!

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Ein Zählbuch, das Kleinen und Großen Spaß macht

Gans, Gans, Elch - Ein tierischer Zählspaß von Kael Tudor

„Gans, Gans, Elch“ ist ein humorvolles Bilderbuch, das Kinder spielerisch zum Zählen animiert. Die Geschichte ist so einfach wie genial: An der Eisdiele gibt es zwei Schlangen – eine für Gänse und eine für Elche – und alle Tiere sollen sich natürlich an der richtigen Stelle anstellen. Darauf achtet Gans Simon mit großer Sorgfalt.

Doch immer wieder landen Elche bei den Gänsen und Gänse bei den Elchen, wodurch ein herrliches Chaos entsteht. Während Simon zunehmend verzweifelt versucht, Ordnung in die Schar zu bringen, taucht schließlich auch noch eine Maus auf, für die überhaupt keine Reihe vorgesehen ist…

Die Geschichte ist in Reimform erzählt, wodurch sie sich wunderbar zum Vorlesen eignet. Das Durcheinander und Simons wachsende Verzweiflung werden nicht nur durch die Handlung, sondern auch durch die kreative Platzierung des Textes und unterschiedliche Schriftgrößen sichtbar gemacht. Gleichzeitig lernen kleine Leser*innen ganz nebenbei, die Tiere der Reihe nach zu zählen, ohne dabei eines zu vergessen.

Einige humorvolle Details werden ganz kleine Kinder vermutlich noch nicht vollständig verstehen, dennoch macht das Buch sowohl Kindern als auch Erwachsenen großen Spaß. Ganz nebenbei vermittelt die Geschichte zudem die schöne Botschaft, dass es völlig in Ordnung ist, auch einmal aus der Reihe zu tanzen.

Besonders begeistert haben uns die liebevollen Illustrationen. Die Gänse sind unglaublich niedlich gestaltet und mit viel Witz durch Kleidung und Accessoires individualisiert. Trotz der einfachen Gesichtszüge lassen sich ihre Emotionen wunderbar erkennen – gerade für jüngere Kinder ein großer Pluspunkt.

Das Buch hat uns von der ersten Seite an begeistert und wird immer wieder aus dem Regal geholt. Eine absolute Kaufempfehlung für Kinder ab 4 Jahren.

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Gefühlvoll, melancholisch und nahbar

Der letzte Sommer vor dem Rest unseres Lebens von Daisy Garrison

Mina und Caplan sind seit der Grundschule beste Freunde – und könnten unterschiedlicher kaum sein. Mina ist still, liebt Bücher und hält sich eher im Hintergrund, während Caplan zu den beliebtesten Schülern gehört und von Freunden umgeben ist. Als sich Caplans Freund Quinn plötzlich für Mina interessiert, reagiert Caplan zu seiner eigenen Überraschung eifersüchtig.

Bei einem Partyspiel küsst er Mina kurzerhand und setzt damit nicht nur seine Beziehung zu Hollis, sondern auch die Freundschaft zu Mina aufs Spiel.

Das Buch lässt mich zwiegespalten zurück. Einerseits haben mir die ruhige, emotionale und zugleich spannende Handlung sehr gefallen. Die Geschichte fängt die Stimmung der letzten Wochen vor dem Schulabschluss gelungen ein: die Melancholie, den Abschiedsschmerz, die Vorfreude auf die Zukunft und gleichzeitig die Angst vor dem Ungewissen. Dadurch fühlte ich mich immer wieder in diese besondere Zeit zurückversetzt.
Mina und Caplan waren mir sofort sympathisch und ich konnte mich schnell in sie hineinversetzen. Mit Hollis hatte ich anfangs mehr Schwierigkeiten, doch gerade ihre Entwicklung im Verlauf der Handlung hat mich begeistert. Besonders gegen Ende wird deutlich, dass sie emotional reifer ist als viele der anderen Figuren.
Auch der Schreibstil ließ sich angenehm lesen; teilweise bin ich regelrecht durch die Seiten geflogen.
Andererseits gab es für mich auch einige Kritikpunkte. Minas Entwicklung vom gemobbten Mädchen zu einem festen Teil von Caplans Clique ging mir zu schnell und wirkte dadurch nicht ganz nachvollziehbar. Auch einige ihrer Einstellungsänderungen passten für mich nicht immer zu ihrer Figur.
Zudem werden mehrere schwierige Themen angesprochen, obwohl der Fokus eigentlich auf der Beziehung zwischen Mina und Caplan liegt. Viele davon bleiben jedoch eher oberflächlich behandelt. Vor allem bei einem Thema hätte ich mir deutlich mehr Tiefe gewünscht, da es große Auswirkungen auf Minas Leben hatte und noch immer hat. Gerade ihre Gefühle dazu blieben für mich oft zu wenig ausgearbeitet.
Trotz der wechselnden Perspektiven zwischen Mina und Caplan war mir stellenweise nicht klar, aus wessen Sicht gerade erzählt wurde, da sich ihre Erzählstimmen sehr ähnelten. Ähnlich ging es mir bei einigen Dialogen, in denen nicht immer eindeutig war, wer gerade sprach.

Insgesamt hat mir das Buch dennoch gut gefallen und ich habe mit Mina, Caplan und auch Hollis mitgefühlt und mitgefiebert. Ein schönes Coming-of-Age-Buch, das einen mit einer gewissen Sehnsucht zurücklässt.

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Gelungenes ABC-Buch für kleine Fahrzeugfans

Wieso? Weshalb? Warum? Sonderband - Mein ABC der Fahrzeuge von Patricia Mennen

„Mein ABC der Fahrzeuge“ ist ein gelungener Sonderband der beliebten Reihe Wieso? Weshalb? Warum?. Auch in diesem Band wird Wissen wieder kindgerecht und spielerisch vermittelt. Auf 12 Doppelseiten entdecken Kinder mehr als 150 Fahrzeuge und lernen dabei ganz nebenbei das ABC kennen. Zu vielen Buchstaben gibt es gleich mehrere Fahrzeuge zu entdecken, die altersgerecht erklärt werden.

Dass für den Buchstaben X kein passendes Fahrzeug gefunden wurde, wird übrigens charmant und originell gelöst.

Besonders schön ist die überraschend kreative Auswahl der Fahrzeuge, die weit über die typischen Klassiker hinausgeht. Schon das Cover zeigt, dass hier nicht nur Bagger und Feuerwehrfahrzeuge vorkommen, sondern auch eine Drohne oder – ganz besonders niedlich – das Rutscheauto.

Wie man es aus der WWW-Reihe kennt, sind die Illustrationen farbenfroh, detailreich und liebevoll gestaltet, ohne dabei überladen zu wirken. Kinder können lange darin stöbern und entdecken immer wieder kleine Einzelheiten. Die bekannten Klappen sorgen zusätzlich für spielerische Überraschungen und laden dazu ein, das Buch immer wieder neu zu erkunden.

Ein besonderes Extra ist das große Buchstaben-Fahrzeuge-Poster, das das Thema noch einmal schön aufgreift und eine tolle Ergänzung zum Buch darstellt.

Insgesamt ist „Mein ABC der Fahrzeuge“ ein rundum gelungenes Sachbilderbuch, das spielerisch Wissen vermittelt, die Neugier weckt und kleinen Fahrzeugfans garantiert viel Freude bereitet.

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