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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Anilam:

Eine eindringliche Geschichte

Falterspuren von Katrin Wegner

Katrin Wegner erzählt in Falterspuren eine sehr berührende Familiengeschichte. Über mehrere Generationen hinweg geht es um Verlust, Schweigen und die Frage nach Herkunft. Der Einstieg braucht etwas Konzentration, vor allem wegen der wechselnden Zeiten und Perspektiven. Doch sobald man sich darauf eingelassen hat, entfaltet das Buch eine große Sogwirkung.

Am meisten mitgenommen hat mich die Geschichte von Ramon und Sergej. Sie ist ziemlich tragisch, menschlich und bleibt deshalb lange im Kopf. Gerade hier wird spürbar, wie stark Krieg und traumatische Erlebnisse nachwirken können. Der Epilog war für mich ein besonders starker Abschluss. Der Schreibstil ist poetisch und sehr bildhaft. Die Schmetterlings- und Naturmotive ziehen sich wie ein roter Faden durch die Geschichte und stehen für Wandel, Hoffnung und Verletzlichkeit. Nicht alles wird erklärt, aber genau das macht für mich persönlich immer einen Reiz in gewissen Büchern aus.

Ein intensives Buch, welches mich wirklich sehr berührt hat. Ich empfehle es jeden, der gerne Romane liest die zum Nachdenken anregen. Es ist aber kein Buch, was man mal eben schnell lesen kann - man sollte Zeit und Ruhe haben, damit man sich mit den Themen im Roman auseinandersetzen kann.

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Die wahre Gefahr lauert im Menschen

Ruf der Leere von Daniel Alvarenga

Ruf der Leere war für mich ein total intensiver Thriller, der weniger auf Action setzte sondern viel mehr auf psychologischen Druck und zwischenmenschliche Abgründe. Die Ausgangssituation kennen wir alle schon aus vielen anderen Büchern oder Filmen - vielleicht sogar aus dem echten Leben, ein Wochenende mit Freunden in einer abgelegenen Waldhütte.

Doch man merkt relativ früh, dass eine gewisse Spannung in der Luft liegt, die sich mit dem Auftauchen des alten Mannes schlagartig in pures Entsetzen verwandelt.

Richtig stark fand ich die Darstellung der Gruppendynamik. Unter dem extremem Druck fallen die Masken, Loyalitäten verschieben sich und moralische Grundsätze werden infrage gestellt. Parallel dazu bietet die zweite Erzählebene um Felix’ Vater einen gelungenen Kontrast. Die Suche nach dem verschwundenen Sohn und die dabei aufkommenden Erkenntnisse verleihen der Geschichte emotionale Tiefe und verhindern, dass der Roman sich ausschließlich auf das Kammerspiel im Wald beschränkt. Das bringt alles einen guten Schwung ins Buch.

Der Schreibstil von Daniel Alvarenga ist klar und flüssig, die Spannung wird im gesamten Roman kontinuierlich gesteigert. Ruf der Leere ist kein klassischer Thriller mit schnellen Schockmomenten, sondern ein Buch mit unangenehmen Fragen über Selbstschutz, Schuld und Moral. Ich kann hier eine ganz klare Empfehlung aussprechen für alle die gerne psychologische Spannung und moralisch fragwürdige Hintergründe in Romanen zu schätzen wissen.

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Zeitsprung mit Sogwirkung

Ein Pakt aus Asche und Blut von Sabine Riedel

In ''Ein Pakt aus Asche und Blut'' geht es um einen Waldbrand im heutigen Ratingen und einen ziemlich düsteren Fluch aus dem Mittelalter, die irgendwie miteinander verbunden sind. Vergangenheit und Gegenwart greifen total ineinander. Wir lesen von alten Ritualen, Visionen und menschlichen Abgründen - in beiden Zeiten.

Der Schreibstil von Sabine Riedel ist total angenehm. Das Buch vermittelt eine tolle Atmosphäre, was vor allem an der bildhaften Wortwahl liegt. Man ist sofort mitten in der Geschichte und fühlt die düstere und spannende Stimmung, welche sich durchs ganze Buch zieht. Ich mochte außerdem total, wie intensiv und Charakterstark die Figuren im Buch rüberkommen. Das hat einfach richtig Spaß gemacht zu lesen.

Was ich ebenfalls total gut fand war, dass die Kapitel zwischen dem alten Ratingen und dem Ratingen in der heutigen Zeit wechseln und dadurch der ganze Roman, trotz seiner über 500 Seiten eine angenehme Dynamik hatte. Auch die Gestaltung dazu ist sehr gelungen, denn man merkt beim Lesen sofort in welchen Zeitalter man gerade feststeckt. So ist im mittelalterlichen Ratingen der Hintergrund anders gestaltet als im restlichen Buch und fördert bei mir auf jeden Fall den Lesefluss.

Ich würde den Roman jeden empfehlen, der gerne Mystery liest und dabei auch gerne etwas Horror verspüren mag und vielleicht sogar Interesse an historischen Infos hat. Ein ganz toller Roman, mit zwei ganz sympathischen Protagonistinnen.

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Spunkifex, der Dings-Erfinder

SPUNKIFEX erfindet Tiere von Birgit Fuchs

Spunkifex ist ein kleiner Erfinder, der zu Hause auf seinem Dach liegt und überlegt was er heute machen kann. Dabei kommt ihn die Idee den Erfinderknopf auf seinen Bauch zu drücken und so können wir Spukifex dabei begleiten, wie er viele spannende Sachen macht.

Ich liebe es, dass das Buch in Reimen geschrieben ist.

Das liest sich leicht, man hat einen wunderbaren Lesefluss und macht gleichzeitig noch so viel Spaß beim Vorlesen. Gerade durch die sich immer wiederholenden Anfänge kommt man irgendwann in einen Rhythmus, dass das Kind richtig Lust mitzusprechen. Spunkifex eignet sich also ideal auch zur Sprachförderung von Kindern - da man durch die Reime animiert wird mitzumachen. Gleichzeitig wird dadurch natürlich auch die Kreativität gefördert und das liegt nicht ausschließlich an den Reimen, sondern auch an der schönen Gestaltung. Dadurch das im Buch auch ganz normale Bilder abgedruckt sind, auf denen gemalte erfundene Tiere zu sehen sind, bringt das wirklich mal eine tolle Abwechslung in ein Kinderbuch.

Ich würde Spunkifex jeden empfehlen, der Reimbücher mag und auch deren daraus entstehenden Lernerfolg zu schätzen weiß.

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Spannung unter griechischer Sonne

DER SCHWARZE OKTOPUS von Hanna von Feilitzsch

Der schwarze Oktopus von Hanna von Feilitzsch ist ein ziemlich spannender Krimi, der einen richtig angenehmen Griechenland-Vibe vermittelt. Der Roman spielt auf einer griechischen Insel, wo unter der sonnigen Oberfläche deutlich mehr los ist, als man zu Anfang erahnt. Im Mittelpunkt steht die Ermittlerin Christina, die beruflich und emotional immer tiefer in den Fall gezogen wird.

Ich fand toll, dass Christina keine unfehlbare Heldin spielt, sondern ihren Bauchgefühl folgt und manchmal auch Fehler macht. Das machte für mich die Figur sehr authentisch und sympathisch.

Die Handlung entwickelt sich langsam, aber stetig. Im letzten Drittel nimmt das Tempo deutlich zu und die ganze Auflösung kommt schneller als gedacht und ist dementsprechend actionreich. Nicht alle Fragen wurden zum Schluss vollständig beantwortet, was definitiv Lust auf den nächsten Band macht.

Der schwarze Oktopus ist ein toller Krimi, mit wirklich angenehmer Atmosphäre, sehr starken Charakteren und einen sehr überzeugenden Schauplatz. Wer also Krimis mag, die auch ein kleines Urlaubsfeeling mitbringen, komplexe Verstrickungen haben und dazu noch eine sympathische Ermittlern mit sich bringt, wird hier bestens unterhalten.

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Eine Geschichte, die Vergangenheit lebendig macht

Die Welt in unseren Händen von Emily Walton

Die Welt in unseren Händen von Emily Walton verbindet auf wunderschöne Weise Gegenwart und Vergangenheit. Ausgehend von einem scheinbar ganz normalen Besuch bei der Großmutter entfaltet sich eine beeindruckende Geschichte über Krieg, Liebe und Lebensentscheidungen. Der Roman führt von England bis nach Ägypten und schafft dabei eine richtig lebendige und fesselnde Atmosphäre.

Die Geschichte rund um June hat mich besonders berührt. Ihre Zeit im Zweiten Weltkrieg, der Weg von England bis Ägypten und die Begegnung mit Ken sind total spannend erzählt. Ich mochte im Roman auch sehr, dass wir nicht nur Junes Geschichte kennenlerne, sondern auch Emma beginnt ihr Leben neu zu betrachten. Das hat mich persönlich sehr abgeholt - vor allem mit dem Hintergrundwissen, dass die Geschichte auf dem echten Leben der echten Großmutter der Autorin basiert.

Der Schreibstil von Emily Walton ist flüssig zu lesen. Ich konnte während des Romans eine Achterbahnfahrt der Gefühle durchmachen, da die Autorin einige Situationen so präzise und gut gelungen rüber gebracht hat, dass sie mir sehr nahe gingen.

Für mich ist Die Welt in unseren Händen ein sehr bewegender und historischer Roman gewesen, der mir auf jeden Fall noch etwas im Gedächtnis bleibt. Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter.

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Wenn Wut zur Stimme wird

Ich war wütend auf die ganze Welt von Patrik Banga

''Ich war wütend auf die ganze Welt'' ist wirklich ein sehr persönliches Buch, das offen zeigt, wie sich Wut, Ohnmacht und innere Verletzungen anfühlen können. Patrik Banga schreibt klar und ungeschönt über seine Erfahrungen und Gedanken.

Was ich im Buch durchweg zu schätzen wusste war wie eindrucksvoll die Ehrlichkeit, mit der Gefühle wie Zorn, Frustration und Ausgeschlossen-Sein beschrieben werden.

Das Buch erklärt diese Emotionen nicht theoretisch, sondern man spürt sie förmlich. Dadurch wirkte das Buch auf mich sehr authentisch und greifbar - auch wenn die Erfahrungen manchmal wirklich an die Nieren gehen. Gleichzeitig geht es nicht nur um Wut, sondern auch um Entwicklung, Selbstreflexion und den Versuch, einen Umgang mit den eigenen inneren Konflikten zu finden. Der Stil ist direkt und schnörkellos, was gut zum Inhalt passt und die Wirkung verstärkt.

Kein leichtes Buch, aber ein wichtiges. Für Leser, die sich für persönliche Lebensgeschichten, emotionale Prozesse und gesellschaftliche Themen interessieren, ist dieses Buch absolut lesenswert.

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Temporeicher Thriller

Das Spiel des Kaspar von Benjamin Leeway

Das Spiel des Kaspar hat bei mir beim Lesen direkt ein Gefühl von dunkler, unterschwelliger Spannung ausgelöst. Je mehr man liest, desto weiter wird man in eine Welt voller Manipulation und Intrigen gezogen. Kaspar ist keine klassische Sympathiefigur, dennoch spürt man zu ihm ein gewisses Maß an Sympathie.

Er ist strategisch und dabei sehr ruhig im Handeln. Ich wusste nie ob ich ihn als Hauptprotagonist vertrauen kann oder nicht. Diese Eigenschaften haben einen gewissen Reiz und Spannung in die Story gebracht.

Besonders interessant fand ich, wie das Buch zeigt, was hinter der glänzenden Fassade eines erfolgreichen Tech-Unternehmens stecken kann. Kontrolle, Loyalität und die Wahrheit werden durchgehend auf die Probe gestellt.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Die Kapitel ziehen schnell weiter, es ist temporeich und dennoch durch kurze Kapitel sehr übersichtlich. Für mich war der Spannungsbogen durchgehend da, was vor allem auch an einigen Wendungen lag die ganz plötzlich kamen. Für mich auf jeden Fall ein starker Thriller mit düsterer Atmosphäre, interessanten Charakteren und vielen Wendungen.

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Ungezähmt und wild

Rabid von Ivy Asher; Raven Kennedy

Rabid von Raven Kennedy und Ivy Asher handelt von einer jungen Frau, die ihr Leben lang davon träumt sich in eine Wölfin zu verwandeln. Ein brutaler Angrifft lässt ihr Ritual scheitern und ihre Wölfin übernimmt die Kontrolle, anstatt sich mit ihr zu verbinden. Spannend wird es vor allem, weil ihre Persönlichkeit mit dem Charakter zur Wölfin oft im völligen Ungleichgewicht steht.

Der innere Konflikt hat mich absolut überzeugt.

Das Cover unterstreicht die wilde und bedrohliche Atmosphäre im Buch. Irgendwie wirkt nicht nur das Cover mystisch und dunkel, sondern auch die Dynamiken im Buch. Der Schreibstil von Raven Kennedy ist on Point wie gewohnt. Sie ist einer meiner Lieblingsautorinnen im Fantasy-Bereich. Sie schreibt sehr flüssig, emotional und oft auch intensiv - ohne das es überladen wirkt. Besonders hat mich diese innere Zerrissenheit der Protagonistin und die Dynamik mit Tyran überzeugt.

Also eine absolute Empfehlung für Fans von Dark Romance bzw. Romantasy, die Lust haben einen richtigen Alpha kennenzulernen und eine ungezähmte Wölfin.

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Auf Wiedersehen Stress

Der Cortisol-Code von Svea Golinske; Peter Heilmeyer

Der Cortisol-Code ist ein absolut empfehlenswerter Ratgeber für jeden der sich mehr mit dem Stresshormon Cortisol auseinandersetzen will. Das Buch erklärt auf sehr verständlicher und zugänglicher Weise, wie stark Cortisol unseren Körper beeinflusst - vom Schlaf und Energielevel bis zum Gewicht, Stimmung und unserer langfristigen Gesundheit.

Das Buch ist in vier Teile aufgeteilt. Man wird so Schritt für Schritt an das Thema herangeführt und lernt dadurch die wichtigsten Zusammenhänge kennen. Dadurch wird man als Leser nicht medizinischen Fachwissen überfordert, sondern steigt sanft ins Thema Cortisol ein. Diese Aufteilung hat mir zumindest sehr geholfen alles besser zu verstehen.

Außerdem gibt es einen großen Anteil an praktischen Ansätzen. Man bekommt ganz konkret Vorschläge, wie man seinen Lebensstil anzupassen kann, ohne sich dabei zu verstellen. Die Themen Ernährung, Schlaf, Bewegung und Entspannung werden ganzheitlich betrachtet und so zusammengeführt, dass man sie realistisch umsetzen kann.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und motivierend. Das Buch war für mich nicht nur reine Information oder Belehrung, sondern auch Ermutigung und Verständnis. Für mich definitiv ein hilfreicher, gut verständlicher und praxisnaher Ratgeber - mein Buch habe ich direkt verlieren. Klare Empfehlung von mir!

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