Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Anilam:
Ein witziges und spannendes Abendteuer
Robin the Hood - Wie klaut man eine Stadt? von Rüdiger Bertram
'Robin the Hood – Wie klaut man eine Stadt' hat uns richtig gut gefallen! Schon der Einstieg mit dem Banküberfall ist total ungewöhnlich und sorgt sofort für Spannung. Im Buch lernen wir Robin kennen, der eine ziemlich außergewöhnliche Familie hat – denn bei ihnen sind alle professionelle Diebe.
Dadurch begegnet man im Laufe der Geschichte vielen verschiedenen Figuren, die alle auf ihre eigene Art sympathisch und liebenswert sind. Was mir besonders gefallen hat: Trotz seiner Karriere als Dieb ist Robin total sympathisch. Er ist freundlich, charmant und hat immer einen witzigen Spruch auf Lager – man kann ihn einfach nicht unsympathisch finden.
Zwischendurch gibt es immer wieder kleine Comics, die perfekt in die Geschichte eingebaut sind. Das macht das Buch total abwechslungsreich und bringt die Szenen richtig zum Leben. Die Mischung aus Text und Comic gefällt uns super. Das Buch hat genau die richtige Mischung aus Spannung, Witz und Herz. Es passiert immer etwas, aber trotzdem bleibt Zeit für die lustigen und rührenden Momente. Besonders das Ende war richtig spannend und hat Lust auf den nächsten Band gemacht.
Insgesamt ein Buch, das einfach Spaß macht – humorvoll, kreativ und mit Figuren, die man sofort ins Herz schließt. Für mich ganz klar fünf Sterne!
Wenn kleine Entscheidungen das ganze Leben verändern
Der Flügelschlag des Paarfalters von Andreas Rainer
Der Flügelschlag des Paarfalters von Andreas Rainer ist eine ruhige, nachdenkliche Geschichte, die einen nicht mit Action, sondern mit ihrer besonderen Stimmung überzeugt. Es geht um Entscheidungen, ums Zurückkommen, um verpasste Chancen – und darum, wie kleine Dinge das Leben verändern können.
Mir hat besonders gefallen, wie fein beobachtet alles beschrieben ist. Die Figuren wirken echt und Wien wird so lebendig dargestellt, dass man fast das Gefühl hat, selbst dort zu sein. Auch der Humor blitzt immer mal wieder durch, ohne dass es die eher nachdenkliche Grundstimmung stört.
Der Aufbau ist klar und ruhig, manchmal vielleicht etwas langsam, aber das passt irgendwie zur Geschichte. Das Ende ist offen und regt zum Nachdenken an – kein klassisches Happy End, sondern eher was zum Philosophieren.
Außerdem finde ich, dass das Cover richtig schön gestaltet ist – es passt perfekt zur stillen, poetischen Art des Buches.
Insgesamt ein schönes und leises Buch, das einen dazu bringt, über das eigene Leben und die vielen „Was wäre wenns“ nachzudenken. Für mich 4 Sterne – weil es berührt, auch ohne große Dramatik.
Düster, magisch und emotional
Heir of Illusion von Madeline Taylor
„Heir of Illusion“ hat mich schon beim ersten Blick aufs Cover neugierig gemacht – düster aber gleichzeitig elegant. Dieses leicht geheimnisvolle, fast verführerische Design passt einfach perfekt zur Geschichte. Auch ohne Buchumschlag ist die Gestaltung ein echtes Highlight und der Farbschnitt ist einfach hübsch.
Die Handlung entführt in eine Welt, in der Illusion und Wirklichkeit ineinanderfließen. Magie ist hier kein durchweg positives Element, sondern gefährlich und eng mit Schmerz und Verlust verbunden. Ich mochte total, dass die Autorin nicht alles sofort erklärt, sondern die Welt nach und nach greifbarer wird – dadurch bleibt die Spannung durchgehend hoch. Der Schreibstil ist einfach großartig. Madeline Taylor schafft es, düstere Spannung und zarte Emotionen perfekt zu verbinden. Man spürt auf jeder Seite dieses Gefühl von Gefahr und Magie.
Die Protagonistin hat mir unglaublich gut gefallen. Sie ist stark, kämpft mit inneren Widersprüchen und wirkt dabei so greifbar und menschlich. Ich mochte ihre Entschlossenheit und die Art, wie sie trotz Angst und Schmerz immer weitergeht. Auch der geheimnisvolle männliche Gegenpart war für mich eine spannende Figur – kompliziert und gefährlich. Die Dynamik zwischen den beiden ist intensiv und sorgt für viele mitreißende Momente.
„Heir of Illusion“ hat mich bis zur letzten Seite nicht losgelassen. Es ist spannend, gefühlvoll und einfach wunderschön geschrieben. Ich liebe, wie komplex und gleichzeitig emotional die Geschichte ist – und wie viel Tiefe in den Figuren steckt. Ich werde auf jeden Fall weiterlesen, sobald es das nächste Buch gibt.
Lustiges Detektivabenteuer voller Spannung
Reggie Rabbit und der große Karottenraub von Swapna Reddy
„Reggie Rabbit und der große Karottenraub“ ist ein witziges Kinderbuch mit einem liebevoll gezeichneten Detektivabenteuer, das sofort Spaß macht. Im Mittelpunkt steht der neugierige Reggie Rabbit, der in Klein Viechdorf lebt und davon träumt, ein ebenso guter Ermittler zu sein wie sein großes Vorbild Detektiv Fuchs.
Als in der Stadt etwas Verdächtiges passiert, dauert es nicht lange, bis Reggie mitten in einem neuen Fall steckt.
Uns hat die Geschichte richtig gut gefallen. Sie ist spannend und total humorvoll. Die Handlung ist flott erzählt, mit viel Witz und kleinen Überraschungen. Trotzdem vermittelt die Geschichte in kleinen Momenten Werte wie Mut und Zusammenhalt. Wir haben total mit Reggie mit gefiebert. Die Texte sind übersichtlich und dank der vielen und tollen Illustrationen auch genau im richtigen Maß für jüngere Leser. Wir fanden es toll, dass hier zwischendurch auch Comicelemente vorkamen und man so eine tolle Abwechslung beim Lesen hatte.
Ich würde „Reggie Rabbit und der große Karottenraub“ allen empfehlen, die Kinderbücher mit tierischen Helden, spannenden Ermittlungen und einem guten Schuss Humor mögen. Ein perfektes Buch zum Vorlesen oder für Kinder, die schon selbst lesen.
Ein stilles, tröstliches Buch voller Wärme und Hoffnung
Neun Leben von Elsa Wild
„Neun Leben – Touching Moments“ von Elsa Wild ist ein außergewöhnliches Bilderbuch, dass sich an Jugendliche und Erwachsene richtet. Im Mittelpunkt steht die Katze Ginger, die eines ihrer neun Leben verschenkt – an Julia, eine junge Frau, die in einer schwierigen Lebenssituation steckt. Diese besondere Geste löst eine berührende Geschichte über Hoffnung, Mut und die Verbindung zwischen Mensch und Tier aus.
Mich hat die Idee sofort fasziniert. Die Vorstellung, dass ein Tier eines seiner Leben weitergeben kann, ist traurig, tröstlich und wunderschön zugleich. Dabei bleibt vieles offen – und genau das fand ich so stark. Es zwingt einen nicht, eine Antwort zu finden, sondern lädt dazu ein, über Mitgefühl, Verlust und Neubeginn nachzudenken.
Die Illustrationen im Buch sind einfach wunderschön. Sie sind farbintensiv, aber gleichzeitig zart und zurückhaltend. Gerade weil sie nicht alles genau zeigen, sondern vieles offenlassen, fühlt man sich beim Anschauen irgendwie eingeladen, selbst zu träumen. Die Geschichte ist ruhig erzählt, aber sie hat mich trotzdem zum Nachdenken und Grübeln gebracht. Ich mochte, dass sie ohne große Worte auskommt und trotzdem so viel Gefühl transportiert. Auch wenn es melancholische Momente gibt, bleibt am Ende ein tröstliches, warmes Gefühl zurück.
Ich würde „Neun Leben – Touching Moments“ allen empfehlen, die gerne Bücher lesen oder anschauen, die zum Nachdenken anregen. Es ist ein Buch über Abschied, Hoffnung und die stillen Verbindungen die wir alle irgendwie haben.
Inspiration auf zwei Rädern
Mein Büro auf zwei Rädern von Alex Weitgruber
Mein Büro auf zwei Rädern hat mich direkt neugierig gemacht. Die Idee, mit dem Fahrrad durch Europa zu reisen und gleichzeitig ein Unternehmen zu führen, fand ich einfach spannend. In dem Buch von Alex Weitgruber geht es um Freiheit, Mut und darum, Arbeit und Leben auf eine ganz neue Weise zu verbinden.
Was mir beim Lesen besonders gefallen hat: Der Autor erzählt ehrlich, ohne sich selbst zu idealisieren. Man spürt seine Begeisterung, aber auch die anstrengenden Seiten – Gegenwind, steile Strecken, Zweifel und kleine Rückschläge gehören genauso dazu wie die großen Erfolgsmomente. Gerade das macht das Buch so authentisch und sympathisch.
Auch die Gestaltung hat mich begeistert. Die übersichtliche Landkarte im Buch und die vielen Fotos von seiner Reise, machen das Ganze sehr lebendig. Man sieht hier authentische Bilder seines Alltags, keine geschönten oder gestellten Aufnahmen - was mir persönlich sehr gefallen hat.
Für mich ist Mein Büro auf zwei Rädern also kein klassischer Business-Ratgeber, sondern ein inspirierender Erfahrungsbericht über Freiheit, Selbstvertrauen und die Kunst, Arbeit mit Leidenschaft zu leben. Ein Buch, das motiviert, den eigenen Weg zu finden.
Ein Buch über Nähe in all ihren Facetten
Orgasmic Parents von Mara Stadick; Vivien Adam; Natalia Dziwisch
„Orgasmic Parents“ ist für mich ein ganz besonderes Buch, weil es Themen anspricht, über die viel zu selten offen gesprochen wird. Es zeigt ehrlich und feinfühlig, wie sehr sich eine Beziehung verändert, wenn man Eltern wird - und dass Nähe, Lust und Intimität trotzdem (oder gerade dann) ihren Platz behalten dürfen.
Ich mochte, wie direkt und gleichzeitig liebevoll die Autorinnen schreiben. Es fühlt sich beim Lesen an, als würde man mit zwei verständnisvollen Freundinnen über all das reden, was sonst oft unausgesprochen bleibt. Dabei geht es nicht um Perfektion, sondern darum, ehrlich hinzuschauen, miteinander im Gespräch zu bleiben und wieder zueinander zu finden.
Ganz besonders schön finde ich auch die Gestaltung des Buches. Die Illustrationen sind wunderbar vielfältig – echte Körper, unterschiedliche Menschen, echte Nähe. Das macht das Buch so sympathisch, weil es zeigt, dass Liebe und Sexualität in jeder Form und in jeder Lebensphase Platz haben dürfen.
Für mich ist „Orgasmic Parents“ kein klassischer Ratgeber, sondern ein ehrlicher, einfühlsamer Begleiter für Paare oder Eltern oder Mamas, die sich selbst und ihre Beziehung nicht aus den Augen verlieren wollen. Ein Buch, das Mut macht, offen über Lust, Zärtlichkeit und Veränderung zu sprechen – und sich dabei selbst mit einem liebevollen Blick zu begegnen.
Ein Buch, das motiviert, berührt und sanft zum Nachdenken bringt
In der Komfortzone wächst nichts. Die schönsten Gärten blühen außerhalb. von Gitta Jacob
Nach dem Lesen von In der Komfortzone wächst nichts Die schönsten Gärten blühen außerhalb von Gitta Jacob fühlt es sich an, als hätte ich mit einer guten Freundin ein schönes, ehrliches Gespräch geführt. All die motivierenden und verständnisvollen Sätze in diesem Buch bringen einen ins Nachdenken und ins positive Reflektieren.
Mir hat besonders gefallen, wie einfühlsam und klar Gitta Jacob schreibt. Man merkt, dass sie genau weiß, wie sich Zweifel, Unsicherheiten oder festgefahrene Gedanken anfühlen und trotzdem vermittelt sie auf jeder Seite Mut und Leichtigkeit. Es geht nicht darum, sich komplett neu zu erfinden, sondern darum, kleine Schritte zu gehen, die etwas verändern und bewirken.
Jeder der 52 Sätze ist wie ein kleiner Impuls fürs Leben – ehrlich und wohltuend. Ich finde, man kann das Buch wunderbar immer wieder zur Hand nehmen, wenn man einen Denkanstoß sucht oder einfach ein bisschen Motivation braucht. Mein Buch wird ab sofort ganz oben im Bücherschrank stehen, damit ich es immer mal wieder nehmen kann.
Auch die Gestaltung ist sehr gelungen: übersichtlich, ruhig und schön anzusehen – perfekt, um beim Lesen zur Ruhe zu kommen.
Für mich ist In der Komfortzone wächst nichts ein Buch voller Wärme, Achtsamkeit und Ermutigung. Kein trockener Ratgeber, sondern ein echtes Herzensbuch, das daran erinnert, dass Wachstum oft genau dort beginnt, wo wir uns trauen, Neues zu wagen.
Künstliche Intelligenz verständlich erklärt
Durchblick Künstliche Intelligenz von Brian Clegg
Brian Clegg gelingt es in „Durchblick Künstliche Intelligenz“, ein Thema, das oft als trocken und kompliziert gilt, sehr verständlich aufzubereiten. Das Buch vermittelt fundiertes Wissen, ohne mit Fachbegriffen zu überladen, und zeigt, wie vielseitig Künstliche Intelligenz heute schon unser Leben beeinflusst.
Besonders positiv finde ich den Aufbau: Die Inhalte sind in kurze, übersichtliche Kapitel gegliedert, die jeweils eine zentrale Frage beantworten – von den Anfängen der KI bis zu modernen Entwicklungen. Dadurch kann man das Buch auch wunderbar kapitelweise lesen oder immer wieder darin blättern.
Eine Besonderheit ist die Gestaltung. Zahlreiche Illustrationen und grafische Elemente machen komplexe Zusammenhänge etwas greifbarer und visuell ansprechend. Auch wenn die Darstellung mir oft besser gefällt als ein zusammenhängender Text, fand ich sie hier teilweise etwas schwer nachzuverfolgen.
Insgesamt bietet das Buch aber einen guten Überblick über die Welt der Künstlichen Intelligenz. Es eignet sich perfekt für Einsteiger (wie für mich), die sich schnell orientieren möchten, aber auch für alle, die ihr Wissen auffrischen wollen. Modern, klar strukturiert und mit vielen Aha-Momenten – ein wirklich empfehlenswerter Einstieg in das Thema KI.
Ein leiser und bewegender Roman
Der Morgen nach dem Regen von Melanie Levensohn
„Der Morgen nach dem Regen“ ist ein stiller und sehr emotionaler Roman, der mich von Anfang an nachdenklich gemacht hat. Im Mittelpunkt stehen Johanna und ihre Tochter Elsa, die sich über die Jahre entfremdet haben. Als Johanna das Haus ihrer Tante Toni am Rhein erbt, treffen die beiden nach langer Zeit wieder aufeinander und plötzlich kommt vieles ans Licht, das lange ungesagt blieb.
Ich fand total toll, wie feinfühlig Melanie Levensohn die Beziehung zwischen Mutter und Tochter beschreibt. Es sind oft die kleinen Gesten, unausgesprochenen Worte und Erinnerungen, die hier mehr sagen als jede große Szene. Man spürt, wie viel Verletzung, Liebe und Sehnsucht zwischen den Zeilen liegen.
Auch sprachlich ist das Buch wunderschön – ruhig, klar und manchmal fast poetisch. Für mich war es kein Roman, den ich einfach so weggelesen habe, sondern einer, der Zeit brauchte. An manchen Stellen fand ich das Tempo etwas langsam, aber genau das passt zu der nachdenklichen, melancholischen Stimmung.
Der Morgen nach dem Regen ist für mich ein Buch über Versöhnung, über das Älterwerden und darüber, wie schwer und gleichzeitig befreiend es sein kann, ehrlich zu sich selbst und zu anderen zu sein. Eine ruhige, gefühlvolle Geschichte, die mich noch lange beschäftigt hat.











