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Rezensionen von Piet1990:

Nett zu lesen, aber ohne bleibenden Eindruck

Das glückliche Leben von David Foenkinos

„Das glückliche Leben“ klang für mich nach einem Roman, der Leichtigkeit mit philosophischer Tiefe verbindet – genau das hatte ich mir erhofft. Der Einstieg ist auch vielversprechend: ein erfolgreicher Manager, der durch eine Begegnung mit einer alten Bekannten beginnt, sein Leben zu hinterfragen.

Das Cover ist ansprechend und spiegelt mit seiner klaren Gestaltung gut die Stimmung des Buches wider.

Beim Lesen habe ich schnell gemerkt, dass sich der Text zwar angenehm wegliest, aber nicht wirklich nachhallt. Foenkinos schreibt in seinem typischen leichten Tonfall, manchmal witzig, manchmal nachdenklich, aber für mich blieb vieles zu oberflächlich. Die großen Themen – Glück, Sinnsuche, Zufriedenheit – werden zwar gestreift, aber selten in die Tiefe geführt. Dadurch hatte ich das Gefühl, dass viele Szenen verpuffen, bevor sie eine richtige Wirkung entfalten.

Die Figuren wirkten für mich eher wie Träger von Ideen als wie lebendige Menschen. Gerade im Vergleich zu anderen Werken des Autors fehlt es hier an emotionaler Wucht. Ich hatte mir erhofft, stärker berührt zu werden – stattdessen war es eine recht leichte Lektüre, die schnell gelesen ist, aber wenig zurücklässt.

Fazit:
Ein nettes Buch für zwischendurch, das mit einem angenehmen Stil punktet, aber ohne große Überraschungen oder Tiefe bleibt. Wer Foenkinos mag und leichte, philosophisch angehauchte Geschichten sucht, wird sich vielleicht wohlfühlen. Für mich persönlich war es leider nicht mehr als nette Unterhaltung.
„Das glückliche Leben“ klang für mich nach einem Roman, der Leichtigkeit mit philosophischer Tiefe verbindet – genau das hatte ich mir erhofft. Der Einstieg ist auch vielversprechend: ein erfolgreicher Manager, der durch eine Begegnung mit einer alten Bekannten beginnt, sein Leben zu hinterfragen. Das Cover ist ansprechend und spiegelt mit seiner klaren Gestaltung gut die Stimmung des Buches wider.

Beim Lesen habe ich schnell gemerkt, dass sich der Text zwar angenehm wegliest, aber nicht wirklich nachhallt. Foenkinos schreibt in seinem typischen leichten Tonfall, manchmal witzig, manchmal nachdenklich, aber für mich blieb vieles zu oberflächlich. Die großen Themen – Glück, Sinnsuche, Zufriedenheit – werden zwar gestreift, aber selten in die Tiefe geführt. Dadurch hatte ich das Gefühl, dass viele Szenen verpuffen, bevor sie eine richtige Wirkung entfalten.

Die Figuren wirkten für mich eher wie Träger von Ideen als wie lebendige Menschen. Gerade im Vergleich zu anderen Werken des Autors fehlt es hier an emotionaler Wucht. Ich hatte mir erhofft, stärker berührt zu werden – stattdessen war es eine recht leichte Lektüre, die schnell gelesen ist, aber wenig zurücklässt.

Fazit:
Ein nettes Buch für zwischendurch, das mit einem angenehmen Stil punktet, aber ohne große Überraschungen oder Tiefe bleibt. Wer Foenkinos mag und leichte, philosophisch angehauchte Geschichten sucht, wird sich vielleicht wohlfühlen. Für mich persönlich war es leider nicht mehr als nette Unterhaltung.

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Leise Töne, die lange nachhallen

Spät am Tag von Kristin Vego

„Spät am Tag“ ist kein Roman, der von einer lauten Handlung lebt – und gerade das hat mir gefallen. Erzählt wird die Geschichte von Johanne, die nach dem Ende ihrer Ehe aufs Land zieht und in einem neuen Umfeld auf Mikael, dessen Tochter Maren und die Künstlerin Sofia trifft. Vieles entfaltet sich erst nach und nach, in Rückblenden und Erinnerungen, die immer tiefer in ihre Vergangenheit führen.

Der Schreibstil ist ruhig, klar und gleichzeitig poetisch. Man muss aufmerksam lesen, weil die Zeitsprünge nicht immer leicht nachzuvollziehen sind, aber genau dadurch entsteht eine besondere Intensität. Mir hat gefallen, dass die Figuren nicht bis ins Detail erklärt werden – ihre Unschärfe macht sie lebendig und lässt Raum für eigene Gedanken.

Das Cover wirkt unscheinbar, passt aber sehr gut zur Stimmung des Buches: unaufgeregt, zurückhaltend und voller Zwischentöne. Statt lauter Dramatik vermittelt die Geschichte eine stille Melancholie, die gerade deshalb unter die Haut geht.

Fazit:
Ein Roman für alle, die Literatur nicht wegen der Handlung, sondern wegen der Atmosphäre schätzen. „Spät am Tag“ ist leise, vielschichtig und fordert Geduld – belohnt dafür aber mit einer Stimmung, die noch lange nach dem Lesen anhält.

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