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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Piet1990:

Wiedersehen auf der Farm

Judiths kleine Farm, Band 3, von Judith Rakers

Mit „Judiths kleine Farm – Band 3“ kehrt man noch einmal auf die kleine Farm zurück und begleitet Judith auf ihrem weiteren Weg. Wie schon in den vorherigen Bänden stehen das Leben auf dem Land, die Tiere und die kleinen Herausforderungen des Alltags im Mittelpunkt.

Der Roman lebt vor allem von seiner warmen, ruhigen Atmosphäre.

Man merkt, wie viel Herz in der Geschichte steckt, und gerade das macht den Reiz der Reihe aus. Die Figuren sind vertraut, und man verfolgt gerne, wie sich Judiths Leben weiterentwickelt.

Der Schreibstil ist leicht und angenehm zu lesen. Es ist keine besonders dramatische Geschichte, sondern eher eine ruhige, entspannte Lektüre mit viel Gefühl für das Landleben.

Fazit:
Ein schöner Abschluss der Reihe, der vor allem Fans der vorherigen Bände gefallen wird. Wer Geschichten über das Leben auf dem Land, Tiere und einen Neuanfang mag, wird hier wieder gerne auf Judiths kleine Farm zurückkehren.

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Rau, ungewöhnlich und eindringlich

Melken von Sanna Samuelsson

„Melken“ ist ein Roman, den ich nicht ganz so leicht einordnen kann, wenn ich ehrlich bin. Die Geschichte wirkt roh und direkt, manchmal fast sperrig. Genau das macht dann aber einen großen Teil ihrer Wirkung aus. Statt einer klassischen Handlung steht vor allem das Leben der Figuren und ihr Umfeld im Mittelpunkt.

Der Schreibstil ist reduziert und nüchtern. Vieles bleibt zwischen den Zeilen, was das Lesen für mich stellenweise herausfordernd gemacht hat.

Die Figuren wirken außerdem widersprüchlich, aber dadurch auch irgendwie doch sehr real. Nicht jede Passage hat mich gleich stark in ihren Bann gezogen, trotzdem bleibt das Buch durch seine eigene Tonlage und Perspektive im Gedächtnis.

Fazit:
Ein doch eher eigenwilliger Roman mit rauer Sprache und starken Figuren. Keine leichte Lektüre, aber eine, die durch ihre besondere Atmosphäre lange nachwirkt.

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Intensiv, düster und emotional fordernd

Narbenmädchen von Lilly Bogenberger

„Narbenmädchen“ ist kein leichtes Buch. Schon nach wenigen Seiten wird klar, dass hier ein sensibles und zugleich sehr belastendes Thema im Mittelpunkt steht. Die Geschichte geht unter die Haut, weil sie nicht ausweicht und nichts beschönigt. Genau das macht sie so eindringlich.

Besonders beeindruckt hat mich die emotionale Intensität.

Die inneren Konflikte der Hauptfigur sind nachvollziehbar und glaubwürdig dargestellt. Man spürt die Verletzlichkeit, aber auch die Stärke, die sich langsam entwickelt. Die Narben – im übertragenen wie im wörtlichen Sinn – stehen für Erfahrungen, die prägen und nicht einfach verschwinden.

Der Schreibstil ist klar und direkt, ohne unnötige Dramatisierung. Das sorgt dafür, dass die Geschichte authentisch wirkt. Manche Szenen sind schwer auszuhalten, aber gerade dadurch bleibt das Buch lange im Kopf.

Nicht jede Passage ist gleich stark, stellenweise hätte die Handlung etwas straffer sein können. Dennoch überzeugt der Roman insgesamt durch seine Ehrlichkeit und emotionale Tiefe.

Fazit:
Ein intensiver, bewegender Roman über Verletzung, Selbstbehauptung und Heilung. „Narbenmädchen“ ist fordernd, aber lohnend – besonders für Leser:innen, die sich auf ernste, psychologisch geprägte Geschichten einlassen möchten.

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Perfekt für kleine Leseanfänger mit Humor

Die drei ??? Kids, Bücherhelden 1. Klasse, Witze zum Lesenlernen von N. N.

„Die drei ??? Kids – Witze zum Lesenlernen“ ist ein rundum gelungenes Buch für Kinder, die gerade mit dem Lesen beginnen. Die kurzen Texte sind gut verständlich, klar strukturiert und nicht überfordernd. Gerade für Leseanfänger ist es wichtig, schnelle Erfolgserlebnisse zu haben, und genau das bietet dieses Buch.

Besonders schön finde ich, dass hier Lernen und Spaß ganz selbstverständlich zusammenkommen. Die Witze sind kindgerecht, leicht verständlich und bringen wirklich zum Schmunzeln. Dadurch entsteht ganz nebenbei Motivation, weiterzulesen.

Auch die Gestaltung ist gelungen: große Schrift, übersichtliche Seiten und passende Illustrationen. Das Buch eignet sich sowohl zum gemeinsamen Lesen als auch zum selbstständigen Schmökern.

Fazit:
Ein ideales Buch für Erstleser, das Lesefreude und Humor verbindet. Für kleine Fans der Reihe – und für alle Kinder, die gern lachen – eine klare Empfehlung.

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Beklemmend still und existenziell

Ich, die ich Männer nicht kannte von Jacqueline Harpman

„Ich, die ich Männer nicht kannte“ ist ein stiller, fast karger Roman, der lange nachwirkt. Die Geschichte beginnt mit einer Gruppe von Frauen, die unter unklaren Umständen gefangen gehalten werden. Eine von ihnen, die Erzählerin, kennt keine andere Welt. Von dort aus entfaltet sich ein Text, der weniger von Handlung als von Gedanken lebt.

Was mich besonders beeindruckt hat, ist die Reduktion. Es gibt kaum Erklärungen, keine klassische Auflösung, keine eindeutigen Antworten. Stattdessen stehen Fragen im Raum: Was macht Identität aus? Was bleibt vom Menschsein ohne Erinnerung, Geschichte oder Beziehung? Gerade diese Offenheit macht den Roman so intensiv.

Der Stil ist nüchtern, klar und schnörkellos. Fast kühl, und genau dadurch entsteht eine große emotionale Wirkung. Manche Leser:innen könnten die fehlenden Erklärungen als frustrierend empfinden. Für mich war es gerade diese Ungewissheit, die das Buch stark macht.

Fazit:
Ein philosophisch angehauchter, dystopischer Roman, der nicht unterhalten, sondern nachdenken lassen will. Keine leichte Lektüre, aber eine eindringliche, besonders für Leser:innen, die existenzielle Fragen und reduzierte Sprache schätzen.

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Zwischen Herkunft und Selbstbestimmung

Alma von Federica Manzon

„Alma“ ist ein historisch geprägter, generationenübergreifender Roman mit einer starken weiblichen Hauptfigur. Im Mittelpunkt stehen Identität, familiäre Prägung und die Frage, wie sehr unsere Herkunft unser Leben beeinflusst.

Besonders gelungen fand ich die atmosphärische Dichte. Die Schauplätze sind detailreich und bildhaft beschrieben, wodurch die unterschiedlichen Zeitebenen lebendig werden.

Die Geschichte nimmt sich bewusst Zeit für Figuren und Entwicklungen, was stellenweise entschleunigt wirkt, aber gut zur ruhigen Erzählweise passt.

Einige Passagen hätten etwas straffer sein können, dennoch überzeugt der Roman insgesamt durch seine Tiefe und sein feines Gespür für zwischenmenschliche Beziehungen.

Fazit:
Ein ruhiger, stimmungsvoller Roman über Familie, Vergangenheit und Selbstfindung. Ideal für Leser:innen, die detailreiche, nachdenkliche Geschichten schätzen.

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Leise Reflexion mit viel Nachhall

Ich möchte zurückgehen in der Zeit von Judith Hermann

„Ich möchte zurückgehen in der Zeit“ ist ein stilles, sehr persönliches Buch, das weniger eine klassische Geschichte erzählt als einen inneren Rückblick zeichnet. Im Mittelpunkt stehen Erinnerungen, verpasste Chancen und die Frage, wie sehr Entscheidungen unser Leben prägen.

Der Roman ist ruhig und fragmentarisch aufgebaut.

Statt Handlung folgen Gedanken, Beobachtungen und innere Monologe. Das verlangt Aufmerksamkeit, wirkt aber zugleich ehrlich und nah. Besonders gelungen fand ich die reduzierte, klare Sprache, die viel Raum für eigene Gedanken lässt und einzelne Momente sehr eindringlich macht.

Nicht jede Passage hat mich gleich stark abgeholt, manches bleibt bewusst offen oder vage. Trotzdem entsteht insgesamt eine dichte, melancholische Stimmung, die lange nachwirkt. Das Buch lädt zum Innehalten ein und dazu, über das eigene Leben und die eigenen Entscheidungen nachzudenken.

Fazit:
Ein leiser, nachdenklicher Roman über Erinnerung, Verlust und die Sehnsucht nach einem anderen Verlauf der Dinge. Keine leichte Lektüre, aber eine sehr stimmige und berührende – besonders für Leser:innen, die ruhige, introspektive Literatur schätzen.

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Ruhiger Krimi mit starkem Setting

Heaven's Gate von Daniel Faßbender

„Heaven’s Gate“ hat mich vor allem durch seinen Protagonisten und den ungewöhnlichen Schauplatz überzeugt. Im Mittelpunkt steht Caruso, ein ehemaliger deutscher Profisurfer, der auf den Philippinen als Privatdetektiv lebt. Schon diese Konstellation hebt das Buch angenehm von klassischen Krimis ab.

Die Geschichte wird ruhig und unaufgeregt erzählt. Ein Vermisstenfall führt Caruso in ein Umfeld aus Gewalt, Drogen und Korruption, wobei weniger Tempo als vielmehr Atmosphäre und Beobachtung im Vordergrund stehen. Genau dieser Ton hat für mich gut funktioniert.

Besonders gelungen fand ich das Setting auf den Philippinen, das sehr realistisch und unaufdringlich beschrieben wird. Auch der Schreibstil ist klar und flüssig, stellenweise bewusst entschleunigt. Das mag nicht jeder, passt aber gut zur Hauptfigur und zur Stimmung des Romans.

Fazit:
Ein atmosphärisch dichter, ruhig erzählter Krimi mit einer glaubwürdigen Hauptfigur und starkem Schauplatz. Wer leise Spannung und Charakter statt Action sucht, wird mit „Heaven’s Gate“ sehr gut unterhalten.

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Leise Rückkehr zu Erinnerung und Herkunft

Halber Stein von Iris Wolff

„Halber Stein“ ist ein sehr ruhiger, poetischer Roman, der weniger von Handlung als von seiner Atmosphäre lebt. Im Mittelpunkt steht Sine, die nach dem Tod ihrer Großmutter nach Siebenbürgen zurückkehrt. Diese Rückkehr wird zum Auslöser für Erinnerungen, innere Reflexionen und die Auseinandersetzung mit Herkunft, Verlust und Zugehörigkeit.

Was mir besonders gefallen hat, ist die Sprache. Iris Wolff schreibt sehr bildhaft und fein, fast meditativ. Landschaften, Häuser und kleine Beobachtungen bekommen viel Raum, ohne überladen zu wirken. Die Natur und der Ort selbst spielen eine zentrale Rolle und spiegeln Sines innere Stimmung wider. Man merkt, dass es der Autorin weniger um dramatische Ereignisse geht, sondern um das Nachspüren von Gefühlen und Erinnerungen.

Die Geschichte ist bewusst langsam erzählt. Das muss man mögen. Wer eine klare Handlung oder Spannung erwartet, wird hier nicht fündig. Für mich hatte diese Ruhe aber etwas sehr Stimmiges. Sie passt zum Thema des Innehaltens, des Zurückblickens und des Sich-Verortens zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Trotzdem gab es Stellen, an denen sich das Erzähltempo für meinen Geschmack etwas zog.

Die Figuren bleiben eher zurückhaltend gezeichnet, was ebenfalls gut zur Erzählweise passt. Sine wirkt dabei authentisch in ihrer Zerrissenheit zwischen dem Leben, das sie führt, und dem Ort, der sie geprägt hat. Viele Gedanken und Gefühle werden nur angedeutet – genau das macht den Reiz des Buches aus.

Fazit:
„Halber Stein“ ist ein leiser, poetischer Roman über Erinnerung, Heimat und Identität. Er verlangt Geduld und Aufmerksamkeit, belohnt diese aber mit einer schönen Atmosphäre und einer sehr feinen Sprache. Für Leser:innen, die ruhige, nachdenkliche Literatur schätzen, ist dieses Buch sehr empfehlenswert. Wer jedoch eine dynamische, handlungsgetriebene Geschichte sucht, könnte sich mit der Langsamkeit schwertun.

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Süß, spannend und lehrreich zugleich

National Geographic Kids - Die tollsten Tierbabys aus aller Welt von Maya Myers

„Die tollsten Tierbabys aus aller Welt“ ist ein rundum gelungenes "Sachbuch" für Kinder. Schon beim ersten Durchblättern war ich begeistert von den vielen beeindruckenden Fotos. Die Tierbabys sind nicht nur unglaublich niedlich, sondern werden auch sehr lebendig und abwechslungsreich präsentiert.

Besonders gut gefällt mir die Mischung aus kurzen, leicht verständlichen Texten und spannenden Fakten. Kinder lernen hier spielerisch Neues über verschiedene Tierarten aus aller Welt. Die Informationen sind kindgerecht aufbereitet und wecken ganz automatisch Neugier und Interesse an der Tierwelt.

Die Gestaltung ist typisch National Geographic Kids: farbenfroh, übersichtlich und hochwertig. Jede Seite lädt zum Entdecken ein, und man kann das Buch sowohl gemeinsam anschauen als auch allein darin stöbern. Auch das Cover ist ein echter Hingucker und macht sofort Lust, das Buch aufzuschlagen.

Fazit:
Ein wunderschönes Kinderbuch, das Wissen, Spaß und Staunen perfekt verbindet. Ideal für kleine Tierfans, zum Vorlesen, gemeinsamen Anschauen oder selbst Entdecken. Für mich ein absolutes Highlight im Kinderbuchregal und eine klare Empfehlung.

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