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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Ecinev:

Gejagter oder Jäger

Baskische Tragödie von Alexander Oetker

In dem nunmehr vierten Fall um Luc Verlain ist es hochspannend. An einem Strand in der Aquitaine werden kleine Päckchen angespült. Ein kleiner Junge probiert von dem 'Puderzucker' und fällt ins Koma. Das ruft Kommissar Luc Verlain und sein Team auf den Plan. In den Päckchen ist reinstes Koks.

Zu Hause erhält Luc einen Brief mit einem Vaterschaftstest.

Er ist Vater einer Tochter von der er nichts ahnte. Mit einem Verdacht macht er sich auf den Weg über die Grenze nach San Sebastian. Unterwegs wird er von einer Polizeikontrolle verhaftet und kommt wegen Drogenschmuggels und Mordverdacht in Untersuchungshaft. Doch auf dem Weg dorthin wird er von einem Kommissar freigelassen und entkommt.

Plötzlich gerät Luc von der Seite der Jäger auf die Seite der Gejagten bis es zum großen Showdown kommt.

Alexander Oetker gelingt es wirklich ausgezeichnet die Landschaft und die besonderen Gerichte der Gegend mit einer spannenden Geschichte zu verbinden. Der Schreibstil ist sehr lebendig und man kann wirklich in die Grenzregion um das Baskenland eintauchen.

Lediglich der Showdown erschien mir etwas übertrieben und war für mich eine Ernüchterung. Trotzdem freue ich mich im nächsten Jahr auf den nächsten Fall.

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Strafarbeit

Baskische Tragödie von Alexander Oetker

Nachdem sein Vater ausgezogen und ein neuer Freund bei seiner Mutter eingezogen ist, lebt Pascal im Internat Karlssee. Auch die Ferien verbringt er oft dort. Er ist Einzelgänger und immer für Streiche gut. Als er aber den Rollator einer alten Frau in den See schubst ist Schluss mit lustig. Als Strafarbeit soll er in den Sommerferien in der nahegelegenen Seniorenresidenz Sonnenstrahl helfen.

Dort trifft er Ingelotte deren Rollator er im See versenkt hat und sie ist so ganz anders als die anderen Faltenhunde. Sie erzählt ihm von einem Schatz der noch in ihrem ehemaligen Haus versteckt ist. Gemeinsam mit Ingelottes Enkel und einem syrischen Flüchtling hecken sie einen Plan aus in das Haus einzubrechen.

Der Buch und das Cover ist schön gestaltet mit Daumenkino und Illustrationen. Der Schreibstil ist altersgerecht leicht und flüssig zu lesen. Trotz dem heiteren Grundton hat das Buch doch eine Botschaft.

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Eerie-On-Sea

Malamander - Die Geheimnisse von Eerie-on-Sea von Thomas Taylor

Der etwa 12 jährige Herbie Lemon ist Sachenfinder im Grand Nautilus Hotel und bringt verlorene Fundstücke zu ihrem Besitzer. Eines Tages erhält er Besuch von einem Mädchen, Violet Parma die als Säugling in dem Hotel zurück gelassen wurde und die auf der Suche nach ihren Eltern ist.

Gemeinsam begeben die beiden sich auf Spurensuche in diesem verwunschenen Küsten Ort Eerie-On-Sea.

In einem versunkenen Schiff haust ein Meeresungeheuer das nur im Winter seine Höhle verlässt und ein Ei legt. Doch da gibt es auch noch andere schaurige Gestalten in dem Ort die auf der Such nach dem geheimnisvollen Ei sind.

Das Buch ist sehr hübsch gestaltet mit Karten im Innenteil und vor den Kapiteln. Der Schreibstil ist kindgerecht aber auch für Erwachsene gut und schnell zu lesen. Das Ende ist offen und macht Vorfreude auf weitere Abenteuer von Herbie und Violet.

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Happy Birthday

Geburtstagskind von Anders Roslund

Hoch soll sie leben singt die kleine Zana tagelang in einer Wohnung. Erst nach einigen Tagen melden sich die Nachbarn bei der Polizei wegen dem Lärm und dem störenden Geruch. Den Anblick der sich Kommissar Ewert Grens beim Eintreffen bietet wird er so schnell nicht mehr vergessen. Außer Zana wurden alle Familienmitglieder mit 2 Kopfschüssen getötet.

Nach 20 Jahren wird ein Einbruch in genau diese Wohnung gemeldet. Verschwunden ist nichts und doch ist Kommissar Ewert Grens sicher es hängt mit der Vergangenheit der Wohnung zusammen. Zunächst im Alleingang macht er sich auf die Suche nach der neuen Identität des Mädchens. Doch er kommt zu spät, das Mädchen ist aus der heilen Pflegefamilie weggelaufen nachdem sie angefangen hat Fragen zu ihrer Herkunft zu stellen. In einem anderen Erzählstrang kommt ein verdeckter Ermittler ins Spiel der von unbekannter Seite bedroht wird. Gemeinsam kommen sie einem Komplott aus Waffenschmuggel und Korruption zwischen Schweden und dem Balkan auf die Spur.

Trotz einiger Längen im mittleren Teil ist das Buch spannend und schnell zu lesen.

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Ein beeindruckendes Leben

Madame Curie und die Kraft zu träumen von Susanna Leonard

Das Buch ist nicht als Biographie zu verstehen, vielmehr ist es ein interessanter kurzweiliger Roman über das Leben von Marie Curie.

Beginnend mit einer Zufallsbegegnung auf dem Friedhof erzählt Marie Curie 2 Frauen von ihrer Kindheit in Polen, den frühen Verlust der Mutter und die politischen Verhältnisse in Polen.

Unter der russischen Besatzung hatten Frauen keine Rechte und studieren war Frauen erst recht verboten. Trotzdem ist es Marie Curie gelungen nach Paris zu reisen und an der Universität zu studieren. Dort lernt sie ihren Mann Pierre kennen und lieben. Die beiden passen gut zueinander und arbeiten perfekt zusammen.

Die beachtlichen Erfolgte spielen keine sehr große Rolle, es ist eher die Erzählung über ein Leben das sie zufällig berühmt machte. Der Schreibstil ist ansprechend. Und man kann das Buch gut und schnell lesen..

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Keine leichte Lektüre

Die Topeka Schule von Ben Lerner

Kansas, eine Stadt im Mittleren Westen der USA, Adam ist im Abschlussjahr auf der Topeka Schule. Er ist ein leidenschaftlicher Debattierer und will die Landesmeisterschaft gewinnen. Seine Eltern sind beide in einer psychiatrischen Einrichtung tätig in der Darren betreut wird.

Adam hat ein Herz für Außenseiter und freundet sich mit ihm an was zu einer Tragödie führt.

Daneben kommen auch die Eltern von Adam zur Sprache und berichten von der Therapie in der Klinik.

Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Leider nicht immer chronologisch. Das Buch fordert jede Menge Geduld vom Leser denn der Schreibstil ist sehr sprachgewaltig und komplex.

Am Ende hat man jedoch ein stimmiges Bild und gewinnt einen kritischen Einblick in die amerikanische Kultur und die Kunst des Debattierens.

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Lebenselexir Wasser

42 Grad von Wolf Harlander

42 Grad, ein Jahrhundertsommer in Deutschland und ganz Europa. Doch die Hitze hat auch ihre Schattenseiten wenn die Flüsse und Seen ausgetrocknet sind und die Wasserwerke der Städte das Trinkwasser rationieren und Gift in den Wasserreservoirs gefunden wird.

Es kommt zu Wasserflüchtlingen und Wasser wird zum Luxusgut das durch Vorlage von Zuteilungsmarken verteilt wird.

Auf den Straßen herrscht Anarchie, jeder ist sich selbst der nächste auf der Suche nach dem Lebenselexir Wasser.

Die dänische IT Spezialistin Elsa Forsberg hat ein erschreckendes Szenario entwickelt doch die EU schenkt ihr keinen Glauben. Einzig der Hydrologe Julius Denner teilt ihre Sorge. Die Waldbrände die durch die Trockenheit entstanden sind, geraten außer Kontrolle und der junge THW Helfer Florian ist mit seinem Team oft machtlos da ohne Wasser keine Brände gelöscht werden können.

Das Buch ist in kurze Kapitel eingeteilt in unterschiedliche Erzählsträngen. Dazwischen Zeitungsartikel oder wissenschaftliche Artikel. Der Schreibstil ist recht einfach und nüchtern ohne große Emotionen. Gerade zu Beginn war das Buch sehr zäh, sehr wissenschaftlich. Zum Ende hin kommt ein wenig Spannung auf, wird aber leider auch etwas sehr abstrakt und weit hergeholt. . Teilweise wirkte das Buch wie ein Drehbuch von einzelnen Sequenzen die durch die Schauspieler mit Leben gefüllt werden sollen.

Das Thema ist erschreckend real, heiße Sommer hatten wir in den letzten Jahren schon und auch die Trockenheit ist ein größer werdendes Problem. Daraus hätte man bestimmt einen spannenderen Roman machen können im Stile der bekannten Dystopien.

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Hashtag-Killer

Der Fahrer von Andreas Winkelmann

Jens Kerner ist eher unfreiwillig auf seiner eigenen Geburtstagsparty die Becca für ihn organisiert hat. Als auch noch sein verhasster Bruder auftaucht ist es zu viel und er verschwindet in die Nacht. Im Stadtpark trifft er auf seine Kollegin die zu einem mysteriösen Fund gerufen wurde. Ein Auto steht mit offener Fahrertür am Straßenrand mit einem aufgemalten Hashtag und im Park wird eine junge Frau tot auf einer Bank auf, ihr Gesicht mit fluoreszierender Farbe bestrichen.

Innerhalb kurzer Zeit tauchen immer mehr Autos mit Hashtags auf und Frauen werden tot aufgefunden. Einzige Gemeinsamkeit, der neue Fahrdienst der Stadt ‚MyDriver‘. Jens Kerner und sein Team ermitteln fieberhaft zumal die Enfürten in einem auf Instagramm veröffentlichen Video die Botschaft senden ‚findemich innerhalb 24 Stunden, ein leuchtendes Zeichen für das Versagen der Polizei‘. Diese Aufforderung scheint sich direkt an Jens Kerner zu richten obwohl dieser mit jeglicher Form der sozialen Medien ein ambivalentes Verhältnis hat. Immer mehr Hinweise deuten auf das Umfeld von Jens Kerner der trotz Suspendierung mit seinen Kollegen weiter ermittelt.

Mein erster Krimi von Andreas Winkelmann seit längerem. Das es der dritte Teil einer Reihe ist war mir gar nicht bewusst. Ich denke auch ohne Vorkenntnisse der Personen hat man einen guten Einstieg erhalten und der hohe Spannungsbogen von Anfang bis Ende halten einem im Lesefluss. Nach unvorhersehbaren Wendungen kommt es zu einem gut erklärten Ende.

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Fräulein Gold

Fräulein Gold: Schatten und Licht; . von Anne Stern

Hulda Gold ist eine Hebamme im Berlin der 20er Jahre. Für die damalige Zeit ist sie sehr gewitzt und taff. Das Schicksal der Frauen und der Geburten liegen ihr sehr am Herzen. Bei ihren Hausbesuchen trifft sie sowohl auf arme Familien in den Hinterhöfen als auch auf reiche Frauen. So ist sie sehr erschüttert als sie bei einem Besuch erfährt das die Nachbarin der Schwangeren tot aus dem Landwehrkanal gefischt wurde.

Weil ihr das nicht aus dem Kopf geht stellt sie selbst Recherchen an und trifft auf den Kriminalkommissar Karl North der eigentlich eher unwillig ermitteln will.

Die Beschreibungen der Lebensumstände in Berlin der 20er Jahre ist sehr gelungen und die eingestreuten historischen Ereignisse machen das Buch lesenswert. Der Schreibstil ist recht einfach und man hat das Buch recht schnell gelesen

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Die Fragen des Lebens

Der Wald, vier Fragen, das Leben und ich Von einer Begegnung, die alles veränderte von Tessa Randau

Eine junge Frau, gehetzt im täglichen Spagat zwischen Karriere, zwei Kindern und dem Ehemann, braucht eine Auszeit. Sie besinnt sich an eine Lichtung im Wald die sie als Kind schon besucht hat. Dort trifft sie auf eine ältere Frau mit der sie bald ins Gespräch kommt. Diese erzählt ihr von den 4 Fragen des Lebens.

Die Frau lässt sich auf einen Versuch ein und stellt nach kurzer Zeit eine erste Veränderung fest bis sie am Ende mit der gesamten Familien ihr Leben komplett umgekrempelt hat. Diese Lebensfragen regen wirklich zum eigenen Nachdenken über den Sinn des Lebens an.

Der Schreibstil ist flüssig und dieses schmale Buch ist schnell zu lesen und hallt doch noch lange nach. Eine echte Bereicherung.

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