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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Ecinev:

Viele Wörter

Der Wortschatz von Rebecca Gugger

Oskar findet beim täglichen Löcherbuddeln eine schöne Holzkiste. Nachdem er diese geöffnet hat, findet er darin jedoch nur Wörter und ist zunächst enttäuscht. Er wirft mit den Wörtern nur so um sich um dann zu erleben, wie daraus etwas entsteht. Er findet Gefallen und so ist die Kiste bald leer.

Die Suche nach neuen Wörtern ist nicht so leicht, haben die Erwachsenen doch keine Zeit sich mit ihm zu beschäftigen. Endlich findet er bei Louise jemanden der ihm nicht nur neue Wörter schenkt, sondern auch lehrt welche Macht die Wörter haben und man daher achtsam damit umgehen soll.

Ein zauberhaftes Buch für die Kleinsten oder auch für die Grundschule. Viele bunte zutreffende Illustrationen, wenig Text und doch viele Wörter. Es macht schon Spaß sich die ganzen Wörter die auf den Seiten versteckt sind zu lesen. Ein lehrreiches Buch das auch mir gut gefallen hat.

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Leute von früher von Kristin Höller

Marlene fängt nach ihrem Studiumsabschluß einen Saisonjob in einem Erlebnisdorf auf der nordfriesischen Insel Strand an. Während für die Gäste ein Leben wie im 19 Jahrhundert geführt wird, geht es hinter der Kostümgrenze ganz anders zu. Damit alles so echt wie möglich wirkt, müssen sich die jungen Saisonkräfte verkleiden und dürfen keine Handys oder ähnliche modernen Geräte haben.

Marlene hilft in einem Krämerladen aus und entdeckt so manche Schummelei. Neben der Arbeit leben die Saisonkräfte in Baracken am anderen Ende der Insel ohne großen Luxus. Marlene verliebt sich in die von der Insel stammende Janne. Aber auch die Insel ist plötzlich eine andere, der Deichbau wurde lange Zeit vernachlässigt und die Insel droht bei einer starken Flut unterzugehen.

Das Setting auf der vor langer Zeit versunkenen Insel Strand und dem legendären Rungholt ist etwas außergewöhnliches. Die Schilderung des Lebens in diesem Erlebnisdorf sind gut dargestellt. Der Schreibstil ist ruhig und eher distanziert und läßt viel Raum für eigene Gedanken.

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Schreckliche Adele

Die schreckliche Adele 08 von Mr. Tan; Diane Le Feyer

In diesem nunmehr 8. Buch der Reihe geht es wieder turbulent zu. Neben Adele kommt auch die Oma zum Zuge von der Adele glaubt eine Hexe zu sein. Doch woran erkennt man moderne Hexen? Ihre beiden coolen Onkel die auf der ersten Übersicht so hipp und cool dargestellt werden haben es nicht leicht mit Adele einige Tage zu verbringen.

Die Zeichnungen sind wieder einmal sehr hübsch, allerdings tue ich mir schwer mit den vielen kurzen Kapiteln über nur eine Doppelseite die ohne einen roten Faden in dem Buch aufeinander folgen. Adele ist wie immer schrecklich hinterhältig gemein und teilweise auch grausam.

Kein Buch mit pädagogischen Anspruch aber als Abwechslung wieder einmal ganz nett. Die Aufmachung ist hübsch, die vielen bunten Farben in dem Comic begeistern bestimmt viele Kinder die den Inhalt allerdings nicht ernst nehmen dürfen.

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Wandern mit Freunden?

Der Ausflug - Nur einer kehrt zurück von Ulf Kvensler

Die Freundinnen Milena und Anna sowie deren Verlobten Henrik freuen sich wie jedes Jahr auf einen Wanderurlaub in Nordschweden. Dieses Mal hat Milena einen neuen Freund, Jakob, der die 3 begleitet. Schon beim ersten Kennenlernen im Zug schlägt er vor die bekannte Route zu ändern und stattdessen in dem einsam gelegenen Nationalpark Sarek wandern zu gehen.

Die anderen stimmen zu und schnell wird klar, die gefährlichen Herausforderungen haben nichts mehr mit einem gemütlichen Wanderurlaub gemeinsam. Auch in der Gruppe kriselt es und jahrelang gehütete Geheimnisse kommen auf den Tisch. Am Ende geht es nur noch darum, wer wird wieder nach Hause zurückkehren.

Erzählt in Ich-Form aus Sicht von Anna, Rückblicke in die studentische Vergangenheit der Freunde sowie mit Protokollen aus Polizeivernehmungen wird die Geschichte erzählt. Neben den Erlebnissen der Gruppe wird auch der Nationalpark sowie die atemberaubende Natur eindrucksvoll erzählt. Der Schreibstil ist lebendig und eine Grundspannung ist vorhanden. Das Ende war für mich jetzt kein Highlight, im Gegenteil irgendwie fehlte mir da etwas. Auch die Personen kommen neben den Naturschilderungen fast zu kurz und bleiben etwas farblos. Dennoch entwickelt das Buch schnell eine Sogwirkung und man fliegt geradezu durch die Seiten.

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Blutnacht

Gestehe von Henri Faber

Der eher tragische Augang einer Ermittlung bei einem Organhändler Ring der mit dem Tod eines Kollegen endete bringt dem Wiener Ermittler Winkler nach dessen Buch einen zweifelhaften Ruf des Inspektors Jacket ein. Er tingelt lieber durch Talk Shows und lässt sich von der Presse feiern anstatt seiner Arbeit nachzugehen wo seine Kollegen ihn ohnehin lieber meiden.

Doch das Auffinden einer Leiche in einem leerstehenden Nachbarhaus von Johann Winkler und dessen zufällige Anwesenheit vor Ort weckt seine Ermittlertätigkeit wieder auf. So ist er als erster am Fundort und was er findet erinnert ihn an sein neuestes Buchprojekt das jedoch noch niemand kennt. Als Partner bekommt er den überaus korrekten Mo der durch sein Migrationshintergrund noch nie eine tragende Rolle bekommen hat und ein Leben beim Führen der Ermittlungsakten führt.

Bald wird noch eine Leiche aufgefunden genau wie in dem Buch von Inspektor Jacket beschrieben. Die Ermittlungen verlaufen chaotisch da Jacket niemanden in sein geplantes Buch einweihen will und er selbst immer mehr in Verdacht gerät.

Es ist mein erstes Buch von Henri Faber und teilweise fühlte ich mich wie in einem Klamauk Theater und war kurz davor das Buch abzubrechen. Beim großen Showdown wurde alles bemüht was Spannung und Action erzeugt. Das erschien mir zeitweise doch stark übertrieben. Durch geschickte Wendungen kam dann doch alles zu einem gelungenen ruhigen Ende.

Der Schreibstil ist durchaus anspruchsvoll, kurze prägnante Sätze, teilweise typisch österreichische Begriffe. Die Personen sind irgendwie völlig überzogen beschrieben die angerissenen aktuellen Themen werden jedoch gut angerissen. Es gefällt mir, dass es ein Stand Alone Krimi ist, eine Ausnahme in der derzeitigen Flut an Fortsetzungen und Reihen. Mal sehen, ob ich es demnächst mit einem weiteren Buch von Henri Faber versuche.

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Geheimniskrämerei

Twelve Secrets - von Robert Gold

Ben Harpers Vergangenheit hat traurige Berühmtheit in dem kleinen Vorort von London. Jetzt jährt sich der 10 Todestag seiner Mutter. Gerade als Ben und die Mutter sich wieder angenähert hatten um den traurigen Mord an seinem Bruder zu überwinden, begeht sie Selbstmord. Ben arbeitet inzwischen als Reporter und ist nur zögerlich bereit, einen Artikel über seine Vergangenheit zu schreiben.

War doch der Mord an seinem Bruder und dessen Freund, begangen von Jugendlichen der selben Schule und der spätere Selbstmord schon hinreichend durch die Presse gegangen.

Doch er spürt, dass hinter der Vergangenheit noch etwas anderes steckt und gräbt in der Vergangenheit. Als eine damalige Täterin ermordet aufgefunden wird, gerät er selbst in Verdacht und ist gezwungen selbst mit der Polizei zu ermitteln.

Bis zur endgültigen Aufklärung kommen immer weitere Personen ins Spiel die alle verdächtig erscheinen. Die Auflösung hat mich überrascht, jedoch fand ich die Lösung doch etwas übertrieben. Da wäre weniger besser gewesen.

Der Schreibstil ist spannend, kann durch etliche Längen diese jedoch kaum halten. Ein netter Psychothriller jedoch kein sonderliches Highlight.

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Eiskalt

Schneesturm von Tríona Walsh

Eine abgelegene Insel vor der Küste Irlands ist der Schauplatz dieses Buches. Sergeant Cara kommt gerade noch von Gallway auf die Insel bevor ein Schneesturm die Insel von der Außenwelt abschneidet. Die Jugendfreunde von damals treffen sich um den Todestag von Caras Mann zu begehen. Doch nach einem feuchtfröhlichen Kneipenabend fehlt die auf der Insel lebende hochangesehene Lehrerin Maura.

Wenig später wird im sogenannten Schlangennest eine Leiche gesichtet. Cara und der Kneipenwirt Daihiti können die Leiche bergen, es ist Maura.

Da niemand von außen auf die Insel kommt oder verschwinden kann, ist klar, der Mörder befindet sich noch auf der Insel. Nach und nach gerät jeder der Freunde in Verdacht Maura umgebracht zu haben. Doch da ist auch der einfache Junge aus der Nachbarschaft der seit je her gemobbt wird. Er gerät zum Bauernopfer.

Das Setting, die Landschaft, ihre historischen Gebäude werden gut beschrieben, die Personen wirken allesamt etwas überzeichnet und haben mich teilweise verwirrt. Ebenso die Auflösung, Cara hat insgeheim eins und eins zusammengezählt und präsentiert den Schuldigen. Nach außen hin ist es bis dahin jedoch ein langer Weg und mehrere Wendungen.

Der Schreibstil ist für einen Thriller überraschend komplex und durch die mehrfache Schilderung des Wetters hat das Buch einige Längen. Auch Spannung kam für mich nicht richtig auf und die vielen irischen Namen haben mir den Lesefluß nicht leichtgemacht.

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Sommerliches Sankt Peter Ording

Was die Dünen verheißen. Die St.-Peter-Ording-Saga von Tanja Janz

Julia Hansen, Tochter der Besitzer des Strandhotels arbeitet im elterlichen Strandcafes um sich Geld für den Führerschein zu sparen. Am liebsten möchte sie das letzte Schuljahr vor dem Abitur gar nicht mehr machen sondern träumt von einer Zukunft als Stewardes bei der Lufthansa. Doch sie ist erst 17 und darf sich noch gar nicht alleine um eine Arbeit kümmern.

Doch eine kurze Begegnung mit einem jungen Mann auf der Terasse des Cafes ändert alles.

Der Vater ist gegen den Wunsch von Julias Traum und bietet keine Unterstützung. Denn während ihr Zwillingsbruder schon voll im Betrieb mitarbeitet und seine schwangere Freundin unterstützt, geht Julia noch in die Schule. Es trifft sich, dass ihre Tante in Gelsenkirchen ein Reisebüro eröffnet hat und Julia anbietet dort ein Praktikum zu machen. Noch besser passt, dass der junge Mann ebenfalls im Ruhrgebiet wohnt. Am Ende bleibt doch alles beim alten und doch ist alles anders.

Ein leichter beschwingter Unterhaltungsroman von Tanja Janz. Den ersten Teil kenne ich noch nicht, werde das aber gerne nachholen. Das Buch ist jedoch ohne Vorkenntnis zu lesen, da jeweils eine andere Generation beschrieben wird. Dieses Mal sind wir in den 1970er Jahren und vieles habe ich wiedererkannt.

Der Schreibstil ist leicht und sehr lebendig. Man fühlt sich sofort an den Strand von Sankt Peter Ording versetzt um dieses Buch mit dem Wind um die Ohren zu lesen.

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Schönes Kinderbuch

Judiths kleine Farm von Judith Rakers

Der schüchterne Kater Jack the Swiffer hat das große Los gezogen und zieht zu Judith auf ihre kleine Farm. Obwohl er dort viele andere Tiere kennenlernt, sucht er doch eigentlich nur einen Freund. Es macht ihm Spaß auf dem Rasenmäh Roboter durch den großen Garten zu fahren und erlebt auch sonst etliche Abenteuer.

Er erlebt mit wie Judith Salat und Gemüse säet, sie der Schneckenplage Herr wird und Hühner Eier legen. Witzig ist seine Vorstellung, dass auch Katzenfutter an Bäumen wachsen könnte.

Ein sehr schön gestaltetes Kinderbuch zum anschauen und Vorlesen auch mit einer App. Die Illustrationen sind niedlich und sehr humorvoll gestaltet, man findet immer wieder neue Details. Auch lehrreiches und wissenwertes wird in diesem Buch teilweise zum nachmachen vermittelt Die Texte sind nicht lang und kindgerecht geschrieben.

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Christmas in New York

Christmas at Tiffany's von Greta Milán

Ally, reiches Upper Class Girl, ist eigentlich Stammkundin bei Tiffany's in New York doch nach einem Streit mit ihrem Vater trennt sie sich von der verlorgenen Scheinwelt der Reichen und Schönen und will ihren Schmuck wieder zu Geld machen. Doch das ist gar nicht so einfach, zum Glück hilft ihr ihre Bekanntheit einen Job als Verkäuferin zu ergattern und steht nun selbst auf der anderen Seite der Ladentheke.

Der Bruch mit ihrem bisherigen Leben bringt es mit sich, dass sie nun selbst einen täglichen Überlebenskampf ausführen muss. Was ihr jedoch nicht so gut gelingt ist die Trennung von Tristan. Eigentlich möchte sie niemanden mehr so nah in ihr Leben lassen. Doch dann kommt Lucien, ein Parfumeur in ihr Leben.

Das Setting, die Glitzerwelt von New York in der Weihnachtszeit wird gut umgesetzt. Auch die Personen werden gut dargestellt wobei Ally sich das eine oder andere Mal selbst im Weg zu stehen scheint. Der Schreibstil ist leicht, ein leichter lockerer Roman für die Weihnachtszeit allerdings kein absolutes Highlight.

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