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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von PeLi:

gute Idee, schwächere Umsetzung

Es ist hell und draußen dreht sich die Welt von Dita Zipfel

Der Anfang des Romans hat mir gut gefallen. Zwei Paare verbringen gemeinsam mit den beiden Kindern des einen Paares den Urlaub in einem Ferienhaus am Meer, das von dem sehr wohlhabenden Paar komplett finanziert wird. Die Ausgangssituation ist interessant, vor allem die spürbaren Spannungen zwischen den beiden Frauen.

Sie mögen sich nicht besonders, beobachten einander kritisch, und diese unterschwellige Ablehnung sorgt zunächst für eine interessante, fast beklemmende Stimmung.

Mit fortschreitender Handlung wurde das Buch für mich jedoch zunehmend merkwürdig. Die Figuren verhalten sich immer seltsamer und wirken dabei zunehmend unsympathisch.
Die Dialoge und Handlungen sind oft so bizarr, dass mir das Lesen immer weniger Spaß machte. Auch kleine Details verstärkten dieses Gefühl der Distanz ,zum Beispiel, wie das Baby von allen Erwachsenen durchgehend genannt wird, das ist einfach nur sonderbar, das macht kein normaler Mensch.

Irgendwann kippt die Geschichte dann völlig ins Absurde. Ohne zu viel vorwegzunehmen: Die Sache mit dem Nashorn habe ich überhaupt nicht verstanden und sie wirkte auf mich eher befremdlich als bedeutungsvoll.

Das Ende schließlich empfand ich als ebenso seltsam wie unglaubwürdig. Viele Fragen bleiben offen, ohne dass sich für mich ein schlüssiger Gesamteindruck ergibt.
Das ist schade, denn der Schreibstil ist durchaus interessant, und auch die angesprochenen Themen hätten viel Potenzial gehabt. Insgesamt konnte mich das Buch jedoch nicht überzeugen.

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mein neues Lieblingsbackbuch

Cozy baking time von Theresa Haubs

Wenn es draußen kalt, grau und ungemütlich wird, sorgt Cozy Baking Time von Theresa Haubs für echte Wohlfühlmomente in der Küche. Das liebevoll gestaltete Backbuch ist perfekt für alle, die es sich in der dunklen Jahreszeit mit einem duftenden Kuchen, Kerzenlicht und einer heißen Tasse Tee gemütlich machen möchten.

Schon im Vorwort merkt man die Leidenschaft der Autorin fürs Backen. Theresa Haubs gibt einen sehr persönlichen Einblick in ihre Backroutine und teilt dabei ihre besten Tipps und Tricks. Von einfachen Back-Hacks über kreative Rezept-Upgrades bis hin zu praktischen Hinweisen, wie man viele Rezepte vegan abwandeln kann, ist alles dabei.
Besonders gelungen ist auch der Abschnitt zur Pannenhilfe, in dem erklärt wird, was man tun kann, wenn der Kuchen zerfällt, oder sich gar nicht aus der Form löst, eine tolle Unterstützung, vor allem für weniger geübte Bäckerinnen und Bäcker.

Der anschließende Rezeptteil ist übersichtlich aufgebaut und reich bebildert. Jedes Rezept wird von ansprechenden Fotos begleitet, die sofort Lust aufs Nachbacken machen. Die Bandbreite reicht von einfachen Alltagsrezepten über saisonale Lieblingsstücke bis hin zu klassischen Weihnachtsleckereien, alles mit einer modernen, liebevollen Note.
Besonders schön ist, dass die Zutaten leicht erhältlich sind und die Anleitungen unkompliziert beschrieben werden. So kann wirklich jeder ohne großen Aufwand köstliche Ergebnisse erzielen.
Ob Pistazienmuffins, Nussecken oder Schokoladenkuchen , in diesem Buch steckt jede Menge Inspiration für gemütliche Nachmittage und süße Genussmomente.

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wo die Liebe hinfällt

Weißes Licht von Eric Puchner

Der Roman hat mich etwas zwiespältig zurückgelassen. Die erste Hälfte empfand ich als recht langatmig, da die Handlung nur langsam an Fahrt aufnimmt. Ab der zweiten Hälfte wurde es jedoch deutlich fesselnder, sodass ich wieder viel stärker in die Geschichte hineingezogen wurde.

Im Mittelpunkt steht Garrett, der in Montana ein eher unspektakuläres Leben führt.

Neben seinem Job am Flughafen kümmert er sich um seinen kranken Vater und wirkt dabei oft in sich selbst zurückgezogen.
Erst als er Cece begegnet, spürt er, dass es noch mehr geben könnte, eine Ahnung von Nähe, Lebendigkeit und Aufbruch. Doch ihre Verbindung ist kompliziert, der Hochzeitstermin steht unmittelbar bevor und ausgerechnet Garrett soll die beiden trauen..
Zwischen den dreien entsteht ein Spannungsfeld aus Loyalität, Sehnsucht und Schuld, das weitreichende Folgen hat, nicht nur für ihre Freundschaft, sondern auch für die Menschen, die nach ihnen kommen.

Eric Puchner gelingt es, die Figuren vielschichtig darzustellen und ihre inneren Konflikte eindringlich spürbar zu machen. Die Atmosphäre schwankt zwischen Melancholie und Hoffnung und bleibt immer dicht und authentisch. Im Kern erzählt der Roman davon, wie Entscheidungen unser Leben prägen, wie tief unsere Wurzeln reichen und wie schwer es sein kann, dem Schicksal zu entkommen.
Trotz der gelungenen Themen, der sprachlichen Kraft und der komplexen Figuren konnte mich das Buch nicht ganz so restlos überzeugen, wie ich es mir erhofft hatte. Für mich bleibt Weißes Licht eine gute und lesenswerte, aber nicht überragende Lektüre.

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3 Streuner erleben Abenteuer

3 Streuner und der sprechende Berg von Anja Fröhlich

„3 Streuner und der sprechende Berg“ ist ein wunderschönes Kinderbuch, das mit einer Mischung aus Humor, Fantasie und spannenden Abenteuern überzeugt.
Schon auf den ersten Seiten merkt man, dass hier drei ganz besondere tierische Helden im Mittelpunkt stehen: die ehemaligen Straßenhunde King Kerl, Big Ben und Flirty.

Ihre witzigen Dialoge und ihre ganz unterschiedlichen Charaktere machen die Geschichte lebendig und bringen einen beim Lesen immer wieder zum Schmunzeln.
Aber auch die niedliche Schildkröte "Schildegard" möchte ich nicht unerwähnt lassen, denn die haben meine Enkel und ich auch sofort ins Herz geschlossen.
Beim Vorlesen habe ich gemerkt, wie sehr die Kinder mitgefiebert haben. Sie waren sofort neugierig, wie es mit den drei Hunden und Schildegard weitergeht, und haben viele Fragen gestellt. Besonders schön finde ich, dass die Geschichte auf eine spielerische Weise wichtige Themen wie Freundschaft, Zusammenhalt und Mut vermittelt. Auch wenn die Streuner manchmal in Schwierigkeiten geraten, halten sie doch immer zueinander, eine Botschaft, die Kinder sehr gut verstehen.
Die Illustrationen runden das Buch wunderbar ab. Sie sind detailreich, liebevoll gestaltet und unterstützen die Handlung perfekt. Gerade für Kinder ist es schön, immer wieder neue Kleinigkeiten in den Bildern zu entdecken.
Alles in allem ist „3 Streuner und der sprechende Berg“ eine rundum gelungene Geschichte, die nicht nur unterhält, sondern auch Werte wie Loyalität und Hilfsbereitschaft vermittelt. Ein tolles Kinderbuch zum Vorlesen oder Selberlesen, das sicher viele kleine (und große) Leserherzen erobern wird.

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ganz nett, aber nicht perfekt

Einfach Weike - Nicht perfekt, aber genau richtig von Regina Feldmann

Das Kinderbuch erzählt die Geschichte von Weike, die nach einem unfreiwilligen Umzug von der Großstadt aufs Dorf vor allem zwei Dinge im Kopf hat: möglichst schnell wieder wegkommen und bis dahin nicht zu den Außenseitern gehören. Doch das ist leichter gesagt als getan. Zwar gibt es auch hier die beliebten Cliquen mit ihren glitzernden Outfits (die für Weike eher aussehen, als hätte ein Einhorn darauf gekotzt), aber eigentlich sind die Nerds wieder deutlich netter, nur leider eben nicht so angesagt.

Die Geschichte behandelt wichtige Themen wie Freundschaft, Selbstfindung und den Mut, zu sich selbst zu stehen. Der Humor ist stellenweise charmant, und die Mischung aus Schachspielen, Tanzchoreografien und Dorfalltag ist durchaus originell. Trotzdem konnte mich die Lektüre nicht komplett begeistern. Die Handlung plätschert an manchen Stellen etwas vor sich hin, und weder Weike noch die Nebenfiguren sind mir wirklich ans Herz gewachsen. Mir fehlte ein wenig die Tiefe oder Spannung, die mich länger fesseln könnte.

Für Kinder, die selbst gerade in einer Umbruchphase stecken oder sich mit dem Thema „Dazugehören“ beschäftigen, kann das Buch sicher inspirierend sein. Mich persönlich hat es eher mittelmäßig überzeugt, deshalb vergebe ich 3 Sterne.

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das große Geheimnis

Wilder Honig von Caryl Lewis

In Wilder Honig von Caryl Lewis treffen drei Frauen aufeinander, deren Leben auf unterschiedliche Weise ins Wanken geraten ist , nicht durch Zufall, sondern durch ein Ereignis, das sie alle betrifft.
Nach dem Tod ihres Mannes John steht Hannah plötzlich allein da. Ihre Schwester Sadie, mit der sie lange keinen engen Kontakt mehr hatte, kehrt zurück ins gemeinsame Elternhaus, um Hannah beizustehen.

Zugleich taucht Megan auf ,eine junge Frau, die mit einem Geheimnis verknüpft ist, das John viele Jahre vor seiner Frau verborgen hielt und von dem Hannah erst nach seinem Tod erfuhr. Ein Geheimnis, das ihr den Boden unter den Füßen wegzieht. John hat ihr außerdem elf Briefe hinterlassen, in denen er versucht, alles zu erklären.
Caryl Lewis verwebt diese drei Schicksale zu einer ruhigen, aber eindrucksvollen Geschichte über Verlust, Heilung und die Kraft menschlicher Verbindungen. Ein feinfühliges Porträt von Frauen, die einander vorsichtig näherkommen und gemeinsam versuchen, mit der Vergangenheit Frieden zu schließen.
Der Roman lebt von seiner eindrucksvollen Kulisse - die walisische Landschaft, der Obstgarten, die summenden Bienen - und von der inneren Entwicklung der Figuren. Lewis schreibt poetisch, aber nie überladen, und sie versteht es, die Schönheit der Natur mit der Tiefe menschlicher Gefühle zu verweben. Die Themen Verlust, Vergebung und Neuanfang ziehen sich durch die Geschichte wie ein leiser Fluss.
Was mich persönlich etwas gestört hat, die Briefe von John hätten emotionaler sein dürfen. Die vielen Bezüge zur Welt der Bienen, so faszinierend sie auch sind ,nahmen für mich zu viel Raum ein. Ich hätte mir mehr direkte, persönliche Worte an Hannah gewünscht, um die Tiefe ihrer Beziehung noch stärker spüren zu können.
Trotzdem ist Wilder Honig ein warmherziges Buch über das, was Menschen verbindet und was auch nach einem Bruch wieder zusammenwachsen kann.

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solider Krimi

Gerächt sein sollst du von Kaisu Tuokko

Schon auf den ersten Blick macht das Buch richtig was her, Cover und Farbschnitt sind einfach wunderschön und ziehen sofort die Aufmerksamkeit auf sich, ein echter Blickfang im Regal!
Auch sprachlich konnte mich das Buch überzeugen. Der Schreibstil ist angenehm und gut lesbar, mit vielen atmosphärischen Momenten.

Die Geschichte startet vielversprechend und wird durch die eingestreuten Tagebucheinträge zusätzlich aufgewertet, die dem Fall eine besondere, persönliche Note verleihen.
Allerdings empfand ich die Spannung nicht durchgängig als hoch. Das lag vor allem an den vielen Nebenhandlungen rund um das Privatleben der Ermittler und der Journalistin, die teilweise vom eigentlichen Fall ablenkten. Diese Passagen waren zwar nicht uninteressant, nahmen für meinen Geschmack aber zu viel Raum ein.
Von der Auflösung war ich leider eher enttäuscht. Dazu will ich nicht zu viel verraten, um niemandem die Spannung zu nehmen. Insgesamt ein solider Krimi mit interessanten Elementen, aber mit Schwächen im Spannungsverlauf und einem Ende, das mich nicht ganz überzeugen konnte.
Die besonders schöne Buchgestaltung hat mich am meisten begeistert.

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Kritik mit Folgen

Standing Ovations von Charlotte Runcie


Im Mittelpunkt des Romans steht Hayley Sinclair, eine Performerin, die nach einer verheerenden Theaterkritik und einer demütigenden Nacht mit dem Kritiker Alex Lyons eine radikale künstlerische Antwort gibt. Ihre Show wird zum Statement und entfesselt mehr, als sie ahnt.
Die Geschichte wird dabei nicht aus Hayleys Sicht erzählt, sondern aus der Perspektive von Sophie, der Kollegin von Alex.

Sophie teilt sich während des Theaterfestivals die Wohnung mit ihm und wird so zur stillen Beobachterin und immer mehr zur Beteiligten eines Geschehens, das sich dramatisch zuspitzt.

Das Thema Machtverhältnisse im Kulturbetrieb, öffentliche Demütigung, die Reaktion einer Künstlerin, fand ich sehr spannend. Auch die Idee, das Ganze nicht direkt aus Sicht der Betroffenen, sondern durch eine dritte Person erzählen zu lassen, hat Potenzial. Doch leider zog sich die Geschichte über weite Strecken durch viele Nebenhandlungen, die für mich nicht so interessant waren. Erst gegen Ende wurde es fesselnder und den Schluss fand ich gut. Doch durch den größten Teil des Buches musste ich mich eher durchkämpfen.
Fazit: Ein Roman mit interessanten Figuren, besonders Alex Lyons als umstrittener Kritiker und Hayley als verletzte Künstlerin, aber für mich mit zu vielen Längen.

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wo ist Alice?

Im Finsterwald von Marie Hermanson

Ein Ausflug ins Naturhistorische Museum von Göteborg wird für die Familie Guldin zum Albtraum, als die neunjährige Alice plötzlich spurlos verschwindet. Die Kinder der Familie sind zusammen mit dem jungen Kindermädchen Maj im Museum unterwegs, als das Unglück geschieht. Hauptwachmeister Nils Gunnarsson übernimmt die Ermittlungen in diesem rätselhaften Fall, bei dem nicht nur das Museum selbst voller Geheimnisse steckt.

Das Buch hat mich mit gemischten Gefühlen zurückgelassen. Über weite Strecken zog sich die Handlung, und vor allem die Dialoge sowie die Polizeiarbeit wirkten oft etwas merkwürdig, vielleicht war das aber auch der damaligen Zeit geschuldet, in der die Geschichte spielt.
Viele der Figuren blieben mir eher unsympathisch. Besonders irritiert hat mich, wie gleichgültig einige Charaktere auf das Verschwinden der kleinen Alice reagierten, so, als würde man das einfach hinnehmen.
Erst im letzten Drittel nahm die Spannung zu, und das Ende war dann tatsächlich nochmal überraschend und hat ein paar Punkte gutgemacht.
Trotz der genannten Kritikpunkte ließ sich das Buch insgesamt flüssig lesen. Es war keineswegs schlecht, nur eben nicht ganz das, was ich erwartet hatte. Daher gibt es von mir solide 4 von 5 Sternen.

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ein neues Sternenschweif-Abenteuer

Sternenschweif, 3, Das Zauber-Zebra von Linda Chapman; Carola von Kessel

Ein weiteres magisches Abenteuer rund um Laura und ihr Einhorn Sternenschweif! Dieses Mal steht das Zebra-Einhorn Sonnenwind im Mittelpunkt, das sich nichts sehnlicher wünscht, als seine verborgenen magischen Kräfte zu entdecken. Doch seine Besitzerin Marta ist unsicher, ob sie Sonnenwind wirklich verwandeln soll.

Laura und Sternenschweif stehen ihr dabei zur Seite und helfen ihr, Mut zu fassen.

Wir kennen bereits die Sternenschweif-Bücher und meine 8-jährige Enkelin liebt sie und auch von diesem Band war sie wieder sehr begeistert.
Die Geschichte vermittelt auf kindgerechte Weise Themen wie Vertrauen, Freundschaft und Selbstvertrauen. Besonders schön ist, dass es wieder viele zauberhafte Momente gibt, aber auch Unsicherheiten und Entscheidungen, die nicht leichtfallen. Das macht die Handlung spannend und gleichzeitig lebensnah für Kinder.
Ein liebevoll erzähltes Buch für junge Leserinnen und Leser, die Magie und Tiergeschichten lieben. Auch dieser Band der beliebten Sternenschweif-Reihe macht Lust auf mehr. Ideal zum Vorlesen oder für Kinder ab etwa 7 Jahren zum Selbstlesen.

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