Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lies_ein_Buch:
zwischenmenschlich sehr spannend
Ein ungezähmtes Tier von Joël Dicker
Ich hab bisher alle Bücher von Autor Joel Dicker gelesen und ich muss sagen, dass dieses hier vielleicht nicht unbedingt mein Lieblingsbuch von ihm ist. Ich bin ja Fan der Bücher in denen sein liberisches Pendant vorkommt, trotzdem mochte ich auch hier wieder die Figurenzeichnungen, die Beziehungsgefüge und zwischenmenschlichen Spannungen.
Das war alles wieder sehr dicht und hat mir entsprechend gut gefallen.
Der Fall ist dieses Mal etwas undurchsichtiger, als man das vllt von Dicker kennt. Es ist zwar von Beginn an klar, dass es sich um einen Raubzug handelt, aber der Countdown, der auf den Coup hinzählt, wird immer wieder unterbrochen. Und lange Zeit steht der Fall auch so ein bisschen im Hintergrund.
Stattdessen steht das Ehepaar Braun im Fokus, ihre glamouröses Leben, ihre Beziehung und die voyeuristische Besessenheit ihres Nachbarn. Teilweise wirkte ganz etwas plump, aber als Gesamtkonstrukt funktioniert es. Vor allem als dieser Blender von Polizist dann doch einen vermeintlichen Treffer landet.
Es geht viel um Täuschung, um den schönen Schein, die Jagd nach einem Kick und Besessenheit mit etwas, das man nicht haben kann. Facettenreich erzählt Dicker von Begierde und Gier, von Leidenschaft und Leid. Und auch wenn ich den Plot teilweise nicht 100% überzeugend fand, so weiß Dicker einfach zu erzählen.
Zwischen Lachen und Verzweiflung
Geht so von Beatriz Serrano
Das Cover hat mich hier sofort angesprochen, gibt es meinen eigenen Gefühlszustand an manchen Tagen doch perfekt wieder. Generell habe ich mich in dieser Geschichte und dieser Protagonistin sehr oft selbst wiedergefunden. Ich verstehe warum dieses Buch in Spanien so durch die Decke gegangen ist und hoffe, dass die Autorin bald nachlegt, wenn ich brauche unbedingt mehr von ihr.
Ich finde die Arbeitswelt, der Leistungsdruck und die „Fake it till you make it“-Mentalität werden hier gut und realistisch wiedergegeben. Ähnlich wie die Protagonistin kennt vermutlich ein Großteil der Leser die beruflichen Überforderungen, die den Eindruck vermitteln, man würde nur „Erwachsene spielen“, aber das würde dann auch langsam mal reichen.
Es ist eine Geschichte mit viel Wahrheit, die diese aber in angenehm bösen Witz verpackt und sich spielerisch zwischen Amusement und Burn Out bewegt. Es ist einfach wahnsinnig unterhaltsam der Protagonistin dabei zuzusehen, wie sie sich durch die Arbeitslandschaft mogelt.
Ich fand die Geschichte einfach genial geschrieben. Sehr nahbar und authentisch, aber eine Prise drüber mit überspitztem Humor, der trotzdem nicht verbirgt, dass es hier um ein reelles, ernstes Thema geht.
Einfach großartig, ich habe die Seiten quasi inhaliert und konnte gar nicht genug davon bekommen
Richtig, richtig gut
The Surf House von Lucy Clarke
Mit Büchern von Lucy Clarke ist das für mich immer so eine Sache: die letzten beiden beim dtv-Verlag erschienenen Bücher fand ich sehr durchwachsen, während die aus dem Piper Verlag richtig stark waren. Aber dieses hier? Oh mein Gott, so gut. Für mich vielleicht sogar eines der besten die ich bisher von der Autorin gelesen habe.
Zum Inhalt: Bea will eine Auszeit von ihrem stressigen, durchgetakten Leben als Model nehmen und beschließt, sich eine Auszeit in Marokko zu gönnen. Doch als sie in den Straßen von Marrakesch überfallen wird, steht sie plötzlich ohne alles da. Zum Glück hilft ihr eine Fremde und bietet ihr an, in ihrem Surfhouse zu bleiben. Was sich paradiesisch anhört, entpuppt sich schnell als ein Ort voller Geheimnisse.
Die Geschichte baut sich eher langsam auf, ist aber von Beginn an unterschwellig aufgeladen und vielschichtig. Das ganze Umfeld in Marokko ist, obwohl landschaftlich idyllisch, eher unangenehm aufgeladen. Und schnell bahnt sich an, dass an diesem wilden, schönen Ort nicht alles so sorglos und friedlich ist, wie es scheint.
Ich fand super, dass es Rückblenden in die Zeit vor einem Jahr gibt, in denen die Ereignisse rund um Savannahs mysteriöses Abtauchen näher beleuchtet werden. Die sind wirklich stimmungsvoll angelegt und tragen viel zur besorgniserregenden Atmosphäre bei. Generell gab es in dieser Geschichte nicht unbedingt einen Sympathieträger, alle Figuren sind sehr Ich-fokussiert und auf ihren persönlichen Vorteil bedacht. Selbst Bea habe ich nicht unbedingt als ansprechend empfunden, aber zumindest ihren Drang zu helfen und Licht ins Dunkel der Ereignisse zu bringen, fand ich sehr interessant und ansprechend.
Die letzten circa 100 Seiten waren absolut nervenaufreibend. Hier wurde ja nochmal unfassbare Spannung aufgebaut. Die Auflösung und Erklärung fand ich insgesamt richtig stimmig und absolut mitreißend. Hat mir richtig gut gefallen. So Showdown sind normalerweise nicht unbedingt mein Ding, aber hier hast echt gut reingepasst.
Toller Urlaubs-Thriller!
Chaotisch und so so witzig
Greta & Valdin von Rebecca K Reilly
Diese Geschichte ist bunt, laut und chaotisch, aber voller witziger, herzlicher und liebenswerter Figuren, die mir das Herz schwer gemacht und meine Augen mit Lachtränen gefüllt haben. Eine wahnsinnig tolle Geschichte.
Zum Inhalt: die Geschwister Greta und Valdin leben in einer WG. Während Greta noch an der Uni, unglücklich in eine Kommilitonin verliebt ist und nicht weiß, was sie mit ihren Leben anstellen soll, ist Valdin studierter Physiker, der nun einen Reiseblog hat und noch an seinem deutlich älteren Ex hängt.
Gemeinsam gehen sie durch die Höhen und Tiefen des Lebens.
Ich mochte, wie vielfältige die Charaktere angelegt waren. Es gab verschiedene Migrationshintergründe, Sexualitäten, Beziehungs- und Lebensmodelle, wodurch eine große Bandbreite an sozialen und zwischenmenschlichen Themen abgedeckt wurde. Im Fokus stehen natürlich die Geschwister Greta und Valdin und ich mochte die zwischen ihnen wechselnden Erzählperspektiven. Denn obwohl sie sich in vielen Dingen sehr ähnlich sind, stehen sie doch an sehr unterschiedlichen Punkten im leben.
Es geht viel um die Liebe im Allgemeinen, ihre Facetten und Spielarten, aber auch um Liebeskummer, das Gefühl nicht reinzupassen, um Familie, Freundschaften und Selbstverständnis. Das alles macht diese Geschichte wunderbar warmherzig und nahbar.
Ich muss ja gestehen, dass ich mein Herz ein bisschen an Valide verloren habe. Ich hab zwischendurch Tränen gelacht als dieser hinreißende, teilweise sozial unbeholfene Junge sein Glück findet.
Ich hatte großen Spaß mit diesem Buch, dass sich fantastisch liest und zu unterhalten weiß. Gleichzeitig regt es durch die facettenreiche Handlung auch zum Nachdenken an. Hat mir richtig gut gefallen, aus dieser Geschichte kann man viel für sich selbst mitnehmen.
Hatte alles, was gute Fantasy braucht
Die Skaland-Saga, Band 1 - A Fate Inked in Blood von Danielle L. Jensen
Ich mag ja so nordische Mythologie und Geschichten, die an die Normannen und deren Götter angelehnt total gerne. Und dieses Buch hat das einfach fantastisch eingefangen: starke Frauenfiguren, Göttergaben, wilde Kriege und heldenhafte Schicksale. So, so gut, ich brauche jetzt ganz schnell den zweiten Band!
Ich finde die Schildmaid an sich schon eine super interessante Figur und liebe es, wie diese sagenumwobene Kriegerin in Büchern und Filmen adaptiert wird.
Und Freya füllt diese Rolle einfach grandios aus. Sie ist eine starke Protagonistin, mit der man sich identifizieren und mit der man mitfiebern kann. Und obwohl sie ihr Schicksal oft nicht in der eigenen Hand hat, beugt sie sich diesem nicht, was sie zu einer beeindruckenden Figur macht, die mich total abgeholt hat.
Die Geschichte ist unglaublich packend und wendungsreich, voller Intrigen und Geheimnisse. Es ist nie ganz klar welche Interessen die einzelnen Parteien verfolgen und wem zu trauen ist. Und das macht die Story so mitreißend, dass man das Buch nicht weglegen will bevor man weiß wie es ausgeht.
Das Buch hat für mich alles: einen interessanten Plot mit vielen Twist zu den göttlichen Verstrickungen, eine coole Protagonistin mit starken Gewissenskonflikten und eine Lovestory, die nicht zu viel Raum einnimmt. Für mich ein Fantasy-Highlight
ganz schön konfus
Nowhere Heart Land von Emily Marie Lara
Ich habe die Idee dieser Geschichte sehr geliebt: Cover, Titel, Klappentext und Leseprobe waren absolut mein Ding und ich wollte dieses Buch so unbedingt lesen. Die Geschichte selbst hat mich dann aber irgendwie doch verloren, von diesem London-Citygirl-goes-Kleinstadt ist schnell nicht mehr viel übrig und sowohl Geschichte als auch Protagonistin sind mir immer wieder entglitten.
Den Schreibstil habe ich als fordernd empfunden. Die endlos langen Sätze in denen sich Rosas Gedanken überschlagen erzeugen Hektik, eine Spirale aus Träumereien, Vermutungen, Realitätsfluchten. Rosa bewegt sich irgendwo zwischen ihrer Vergangenheit im Internat und einer alternativen Realität, die leichter zu ertragen ist, als die Tatsache, dass sie es scheinbar ziemlich verbockt hat.
Rosa steigert sich einfach in alles übermäßig rein und bringt sich dadurch kontinuierlich in Schwierigkeiten. Sie hat Probleme Grenzen zu setzen und ein Nein von ihrem Gegenüber zu akzeptieren. Gleichzeitig scheut sie Konfrontationen, wenn es um die Konsequenzen ihres Handelns geht. Damit ist sie eine schwierige Protagonistin, mit der ich einfach nicht warm geworden bin
Da sie so aufgewühlt und überemotional ist fällt es manchmal schwer Rosas Gedankengängen zu folgen. Zudem ist nicht ganz klar, welches Motiv sie bei all ihrem Handeln eigentlich verfolgt, sie scheint sich immer mehr in ihrem Wahn zu verrennen. Die ganze Geschichte hat so einen theatralischen Ton, der nicht unbedingt mein Fall ist, aber hervorragend zur Protagonistin passt. Die ganze Szenerie entgleitet gefühlt immer mehr.
Die Geschichte ist eine Art abstrakte Sinnsuche, ein Aufarbeiten von Rosas Kindheit und der unkonventionellen Beziehung zu ihrer Mutter, die viel zu früh verstarb und gleichzeitig wahnsinnig viel Raum einnimmt. Es ist eine Geschichte über Freundschaft; Familie und darüber, den Halt zu verlieren. Ein bisschen liest sich dieses Buch für mich wie ein Fiebertraum. Kann nicht unbedingt sagen, dass mir dieses Buch im klassischen Sinne gefallen hat, aber irgendwie hat es was und irgendwie bleibt man dann eben doch daran kleben.
Die Facetten von Trauer
Endlosschleifentage von Fabian Neidhardt
„Endlosschleifentage“ war ein Buch, das mich zur passenden Zeit gefunden und mich auf verschiedene Art angesprochen hat. Trauer ist etwas super individuelles und daher finde ich das immer schwer authentisch abbildbar. Aber dieses Buch schafft da einen geschickten Spagat und bildet einfach verschiedene Facetten von Trauer ab, was ich gut gemacht fand.
Der Einstieg in die Geschichte war ungewöhnlich, aber sehr passend: sie beginnt auf einem Friedhof. Und zwar mit einer ziemlich unkonventionellen Begegnung- kann es Meet-Cutes bei Beerdigungen geben? Man weiß es nicht. Und trotzdem ist das der Beginn von etwas. Das hier ist keine Liebesgeschichte, es ist aber auch keine klassische Trauergeschichte. Viel mehr ist es eine Geschichte über zwei Freundschaften, drei Leben, Vergangenheit und Gegenwart und eine Zukunft, die man ohne diejenigen bestreiten muss, die man liebt.
Ich fand das Beziehungskonstrukt David-Katha-Kinga eher undurchsichtig. Was David und Kinga haben wirkte in der Gegenwartshandlung sehr wertvoll, während die gemeinsame Vergangenheit hauptsächlich von Katha und einer gegenseitigen Entfremdung geprägt war. So ein bisschen hat mir hier der rote Faden gefehlt worauf das ganze hinauslaufen soll. Andererseits hat das Leben ja auch keinen roten Faden, also durchaus auch irgendwie authentisch.
Den Erzählton mochte ich sehr, eher ruhig und gefestigt, aber geprägt von Davids kleinen Ausbrüchen. Es werden hier insgesamt ein paar schöne Szenen und Bilder geschaffen und vor allem das Geschwisterpaar Marie und Franz, die anfangs noch etwas deplatziert wirkten, tragen erheblich zur Leichtigkeit und zum Unterhaltungswert der Geschichte bei.
Ich habe mich an einigen stellen im Buch tatsächlich auch ertappt gefühlt und mich in bestimmten Verhaltensmustern von David und Kinga wiedergefunden, was die Geschichte für mich einfach sehr nahbar gemacht hat. Hat mir unterm Strich gut gefallen, auch wenn einiges eher offen bleibt und es keinen klaren Abschluss gibt.
Verloren auf hoher See
Die Yacht von Sarah Goodwin
Locked in auf hoher See hörte sich für mich erstmal nach einem spannenden Setting für einen Thriller an. Ich mag zwar diese reichen, prolligen Freundesgruppen normalerweise nicht, aber diese war doch divers genug angelegt, um interessant zu sein, auch wenn für mich kein echter Sympathieträger dabei war.
Die Geschichte wird aus der Sicht von Hannah erzählt, die eine Art Außenseiterposition innerhalb der Gruppe innehat. Das war fast ein bisschen klischeehaft, aber ok, kann man machen. Zumindest gibt sie den elitären Schnöseln ordentlich kontra.
Und obwohl die Geschichte relativ flott an den Punkt kommt, wo man als Leser schon ahnt, dass das ganze auf eine Tragödie zusteuert, kam eher gemäßigt Spannung auf. Es geht viel um die Dynamik und das Machtgefüge innerhalb der Gruppe, die mit Zunahme der Strapazen auf hoher See zu kippen droht.Dabei kommen einige Geheimnisse ans Licht, die die einzelnen Gruppenmitglieder nicht unbedingt ins beste Licht rücken.Da ist jetzt nichts super dramatisches dabei, eher so die Themen rund um Freundschaft, Liebe und Geld, die man in solchen Büchern immer wieder findet.
Bei Büchern wie diesem wartet man ja immer irgendwie auf den Kipppunkt, den Moment an dem alles eskaliert. Ich habe auch bei diesem Buch auf den Moment gewartet an dem der perfide Plottwist stattfindet, der die niederen Motive offenbart. Deswegen weiß ich nicht ob mich das Ende ernüchtert hat oder ob ich es tatsächlich genial geplottet fand.
Das Buch liest sich flüssig und kurzweilig, trotzdem ist bei mir einfach der Funke nicht so richtig übergesprungen. Mir fehlte einfach etwas, dass dieses Buch aus der Masse ähnlicher Romane heraushebt.
Wichtiges Thema eindringlich erzählt
Kill the Truth – Eure Lügen, meine Schuld von Jumata Emill
Bücher über Rassismus, gegen Vorurteile und für mehr Toleranz kann es ja eigentlich nie genug geben und ich finde dieses hier einfach sehr zeitgemäß, auch für junge Leser ansprechend tatsächlich auch sehr spannend geplottet, ohne dass der Botschaft den Ernst und die Tiefe nimmt. Fand ich richtig gut, finde solche Bücher sollten eher in Schulen verlesen werden als manch veralteter Schinken.
Ein bisschen bedient das Buch natürlich auch bekannte Klischees, spielt aber auch auf sehr charmante Art damit, z.B. als einer von Amirs Schulkollegen als Carlton Banks bezeichnet wird. Ich mag ja so kleine Anspielungen, die dem ganzen ein bisschen raffinierte Leichtigkeit geben. Amirs Familienverhältnisse sind dann auch ein gutes Sinnbild dafür, wie es in der Gesellschaft aussieht: als POC kann man akzeptiert sein, wenn man es zu etwas gebracht hat, Geld hat, Einfluss hat. Ohne das, sind die Bedingungen deutlich schwerer, man hat stärker mit Vorurteilen und Vorverurteilungen zu kämpfen. Besonders eindrücklich fand ich dabei das von Amir angeführte Beispiel "was denkst du, wenn du in eine Polizeikontrolle kommst". Das Buch trifft da schon den Nerv der Zeit.
Den integrierten Kriminalfall fand ich schon auch super interessant, vor allem weil er in eine völlig andere Richtung führte, als zunächst von mir angenommen. Das fand ich richtig gut gemacht, sehr wendungsreich und durchaus mitreißend. Über das Ausmaß dessen, welche Größe und Brisanz der Fall annimmt war ich überrascht und schockiert.
Das hier ist eine richtig gute Geschichte über Klassenunterschiede, Integration und Rassismus, aber auch über Familie, Freundschaft und gesellschaftlichen Rollenbildern.
Fand ich richtig gut, klare Empfehlung von mir.
Geschickter Romantic Suspense mit Whodunnit-Elementen
Beauty must die von Kira Licht
Ich habe bisher nur Romantasy von Kira Licht gelesen und fands richtig cool, dass sie mit diesem Buch in die Romantic Suspense Richtung geht. Dieses beschauliche Südstaaten-Setting, wo viele Geheimnisse verborgen liegen, hat mich auf jeden Fall total angesprochen.
Mae erinnert mich ein bisschen an Pippa aus „A good girls guide to murder“, nur dass Mae eben kein Good Girl ist.
Wobei man ihr die vorbestrafte Rotzgöre, als die man sie gern hinstellt, auch nicht abkauft. Die Verstrickungen mit einem schwierigen Elternhaus und dem Geheimnis um Mae Mutter fand ich fand ein bisschen überladend. Es werden dadurch einfach viele nebenschauplätze aufgemacht, die es aber gar nicht gebraucht hätte. Denn die Haupthandlung rund um Shirley, ihren mysteriösen Tod und die dunklen Geheimnisse im Ort waren schon völlig ausreichend um Spannung zu erzeugen.
Ich fands richtig gut gemacht, wie hier an jeder Stelle Misstrauen in der Luft liegt und anscheinend alle etwas zu verbergen haben. Denn obwohl jeder im Ort Shirley kannte und sie so etwas wie das lokale beliebte, schöne Mädchen war, haben ihr viele gegrollt, was relativ schnell so einige Verdächtige auf den Plan ruft.
Das Ende war ja mal ein absoluter Knaller und völlig anders als erwartet. Also wow, wirklich. Bin richtig geschockt. Mir so einer Wendung hatte ich echt überhaupt nicht mehr gerechnet.
Hat mir tatsächlich richtig gut gefallen, gerne mehr davon.











