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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Petra:

Erinnerungen

Kostbare Tage von Kent Haruf

Klappentext
Es ist der letzte Sommer für Dad Lewis am Rand der Kleinstadt Holt – die er nie verließ, im Gegensatz zu seinem Sohn Frank, zu dem es keinerlei Kontakt mehr gibt, oder Tochter Lorraine, die nun zur Unterstützung zurückkehrt. Aber es kommen auch neue Gesichter und mit ihnen Geschichten: Die kleine Alice zieht im Nachbarhaus bei ihrer Großmutter ein, und der neue Reverend Lyle hat nicht nur mit den eigenwilligen Anwohnern, sondern auch mit der eigenen Familie zu kämpfen.

Meinung
Ich war schon öfter in dieser kleinen Stadt in den USA und freue mich jedesmal neue Bewohner kennen zulernen. Alte Menschen, Junge oder Kinder ganz egal jeder Mensch ist besonders, wenn man ihn durch die Augen von Kent Haruf betrachtet. Sie sind keine Heiligen, auch keine Verbrecher oder irgendwie anders auffallend. Sie sind Menschen mit einem normalen Alltag und einem normalen Familienleben, sie haben Probleme, Sorgen und auch Freude und Glück. Man sollte denken, das habe ich auch in meiner eigenen Familie oder meinem Bekanntenkreis. Nur mit soviel Wärme und respektvoller Distanz wie der Autor das Leben beschreibt hat man es eben nicht. Selber steht man mitten drin, hier kann man sich zurück lehnen, sich freuen, sich ärgern, weinen und alles was man sonst unterdrückt weil man niemanden verletzen möchte.
Trotz des allgegenwärtigen Todes von einem der Hauptpersonen ist es ein freundliches, glückliches Buch und ich freue mich schon auf meine nächste Reise nach Holt Colorado USA.

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ein besonderes Bild

Mohnschwestern von Einwohlt Ilona

Klappentext

Im Sommer 1943 verliebt sich die zwanzigjährige Lotte zum ersten Mal - in den rätselhaften Wilhelm. Warum bloß will er ihre Liebe geheimhalten? Nur im Verborgenen treffen die beiden sich, meist in einem abgelegenen Kellerraum. Er scheint im Widerstand zu sein, aber trägt häufig Uniform.

Bei einer ihrer nächtlichen Verabredungen beginnt plötzlich ein Bombenangriff, weit schlimmer, als die Stadt ihn je erlebt hat. Während ihrer dramatischen Flucht verliert Lotte Wilhelm aus den Augen und überlebt die Brandnacht nur knapp, weil sie sich in einen Brunnen retten kann. Das Einzige, was ihr bleibt, ist das kleine Bild von Mohnblumen, das Wilhelm ihr geschenkt hat. Wird sie ihn je wiedersehen?
Im Jahr 2018 entdeckt Hazel bei der älteren Frau Mathilda ein Bild, das sie magisch fesselt. Welche Bedeutung haben die Blumen darauf, die sie so in ihren Bann ziehen, und wie kommt es, dass Mathilda so viel über Hazels Leben zu wissen scheint?

Meinung

Alltag in der NS-Zeit. Selten ist es so ausführlich in den Büchern beschrieben wie hier. Ganz normale deutsche Kinder und Frauen in ihrem schwierigen Alltag, teilweise im inneren Widerstand gegen Nazideutschland oder indoktriniert und voller Enthusiasmus für den Führer. All die Probleme und Gefühle in dieser Zeit tauchen normalerweise nur in der Beschreibung von Holocaust und Widerstand auf. Ungeheuer intensiv beschreibt die Autorin diese Zeit, als Leser erlebt man sie hautnah mit.
Ein Bild ist eine stille, geheime Hauptfigur, erst ist es unverständlich aber wenn man sich die Blumen in Erinnerung ruft, passt es , die sehr zarten Blüten und ihre dünnen Stängel sind ein Beispiel für Widerstand und Robustheit in einer manchmal feindlichen Umwelt.
Irritierend ist die Geschichte um Hazel die in der Gegenwart spielt, erst am Ende erkennt man einen Zusammenhang. Aber irgendwie wirkt sie auch noch im nachhinein überflüssig. Ich hätte mir gewünscht der Bezug zur Gegenwart wäre auf eine andere Art und Weise hergestellt worden.

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es geht

Book Boyfriend von Claire Kingsley

Das Thema ist gut, was passiert wenn man zwei verschiedene Personen kennenlernt ohne zu wissen das es eigentlich ein und diesselbe ist. Gefährlich würde ich sagen für die virtuelle Freundschaft und die echte Beziehung. Abwechselnd erzählen Alex und Mia wie sich ihre Beziehung / Freundschaft entwickelt.

Es war amüsant zu lesen wie die beiden sich annäherten und gleichzeitig dahinter kamen das Alex/Lexi bzw. Mia/Book Babes eine Person sind.
Das Ganze hätte aber etwas mehr Tiefe haben können, es wurde etwas zu oberflächlich erzählt. Die Probleme die nach dem gefühlten Vertrauensbruch entstanden, wurden mit Wörtern wie zerknittert aussehend, oder mit dem ganzen Scheiß klarkommen beschrieben.

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schottischer Sommer

Hamish Macbeth hat ein Date mit dem Tod von M. C. Beaton

Klappentext
Constable Hamish Macbeth schwebt mit der schönen Priscilla auf Wolke sieben. Aber als in deren Tommel Castle Hotel acht hoffnungsfrohe Mitglieder eines Single Clubs einchecken, kehrt für die beiden wieder die Realität ein. Am eigentlich romantisch geplanten Wochenende läuft alles schief, was schief laufen kann.

Der tragische Höhepunkt: Eine Frau wird tot aufgefunden. In ihrem Mund: ein Apfel. Hamish steht vor einem großen Rätsel. Fest steht nur: Auf jeden Fall ein Sündenfall ...
Meinung
Das es der achte Band ist, hat man beim Lesen gemerkt. Für Leser die, die Serie kennen, kein Problem, für alle anderen fehlen ein paar wichtige Informationen. Hamish Macbeth ist nicht irgendein Dorfpolizist, er ist auch eine komplizierte Persönlichkeit. Dies und seine Beziehung zu seinem Chef und zu Priscilla sind in den vorherigen Bänden wunderbar dargestellt. So das ich die Informationen vor Augen hatte als ich dies Buch gelesen habe und mich wieder köstlich amüsiert habe.
Diesmal ist es eine Gruppe heiratswütiger Personen die nach Schottland kommen und viel Unruhe mitbringen.
Es stirbt jemand und warum, dieses Rätsel löst Hamish auf unnachahmliche Art und Weise.
Wie immer steht auch die schottische Landschaft im Mittelpunkt denn nirgendwo sonst könnte er leben.
Diesmal ist sogar gutes Wetter, ein wichtiges Detail.
Die Autorin hat eine besondere Art ihre Figuren zu überzeichnen, jede für sich hat Eigenheiten im Äußeren oder Wesen die scharf konturiert sind, vor allem die negativen Seiten sind stark überspitzt dargestellt.
Alles zusammen ergibt einen skurilen Krimi der mit wenig Brutalität auskommt und eine leichte Unterhaltung garantier

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die Vergangenheit geht nicht verloren

Im grausamen Licht der Sonne von Nalini Singh

Ein Thriller dieser Autorin war für mich ein neues Thema. Da ich bisher nur ihre Fantasy Bücher kannte. Ich muss sagen dieses Gebiet kann sie auch sehr gut. Von Anfang an nimmt sie uns mit auf eine Reise in eine kleine Stadt in der jeder jeden kennt, mit einer atemberaubenden Landschaft und einer verschwundenen jungen Frau.

Alle suchen nach ihr, vorneweg ein Polizist der mit seiner Vergangenheit noch nicht im reinen ist, an seiner Seite eine Frau die diese Stadt einmal verlassen hat um nicht wieder zu kommen, aber in der Fremde war es sogar noch schlimmer für sie, also ist sie gebrochen zurück. Gemeinsam wissen sie das nicht nur sie Geheimnisse haben sondern auch die Menschen um sie herum. Langsam erfahren wir als Leser etwas von diesen Geheimnissen, immer spannender, intensiver wird die Geschichte, viele akzetable Gründe für die Heimlichkeiten.
Alle Figuren haben Ecken und Kanten sind sympathisch, nur nett, liebenswert oder abscheulich. Jede für sich gut beschrieben und nachvollziehbar.
Ich freue mich auf mehr Thriller von dieser Autorin, er war nicht brutal oder sehr blutig aber er erzählte viel darüber was Frauen erleben und warum sie sich selten wehren.

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Rückkehr der Magie

Children of Virtue and Vengeance von Tomi Adeyemi

Es ist zwei Jahre her das der erste Band erschienen ist, endlich geht es weiter mit Zelie und der Magie.
Nach den vielen anderen Büchern die ich da zwischen gelesen hatte, ist der Einstieg etwas schwer gefallen. Doch der besondere Schreibstil holte sofort die Erinnerungen wieder hervor. Immer in der Ich Form geschrieben, aber jeweils aus der Sicht der drei Hauptpersonen ist man schnell wieder mitten im Geschehen.

Die magischen Beschwörungsformeln in einer fremden fantastischen Sprache leisten ihren Teil dazu.
Anscheinend reicht es nicht, dass die Magie wieder zurück ist, nein man muss sie auch sinnvoll einsetzen können und nicht nur zu Kriegszwecken.
Leider endet das Buch genau hier. Nach vielen Kriegsszenen und anderen Gräueln. bleibt ein Cliffhanger. Hoffentlich dauert es nicht wieder zwei Jahre.

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zuviel Realität für die Phantasie

Das Buch der gelöschten Wörter - Der erste Federstrich von Mary E. Garner

Wem ist es noch nicht passiert, so in einem Buch einzutauchen , sodass man die Realität vergisst. In einen historischen Roman findet man sich auf einem Marktplatz wieder wo jemand am Pranger steht, in einem Agententhrilller hört man wie jemand entführt wird oder die Polizeisirenen in einem Krimi. Spannung ohne Ende.

Hier geht es um mehr, es verschmelzen die reale und die fiktionale Welt. Was ist wahr, was ist ausgedacht. Wenn das nicht mehr auseinander zu halten ist, ist alles in Gefahr.
Um bis zu dieser Erkenntnis zu koIch mmen, habe ich das halbe Buch bereits gelesen auch danach ging es eher schleppend voran, es war interessant aber ab und zu habe ich gedacht die Autorin könnte etwas schneller zur Sache kommen, aber dann hätte der Stoff nicht für drei Bücher gereicht.
Ich war hin und her gerissen, einiges habe ich erraten oder die Heldin hat es als Einzige gemerkt aber es geschah nichts und am Ender ein ganz fieser Cliffhanger. Gott sei Dank erscheinen die nächsten Bände im Juni und im August.
Wie gesagt der Schreibstil ist spannend und sehr ausführlich ohne große Wiederholungen es hätte jedoch etwas weniger Worte sein können aber dann wären die Wörter gelöscht worden und das titelgebende Buch zu schnell voll.

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lecker mit Spass

Das Buch der gelöschten Wörter - Der erste Federstrich von Mary E. Garner

Das Nachkochen von den Gerichten macht Spaß, eigentlich sind es die gleichen Ideen, aber die Umsetzung ist grundverschieden, in einem Rezept sind es klassische Zutaten und Gewürze, beim anderen sehr modern wie: Cashewkerne. Bei einem Rezept heißt es Eintopf beim anderen One Pott.
Dazu kommen die Kommentare die einfach nur witzig sind.

Mir hat vor allem gefallen, dass es unter anderem heißt,, das Gemüse putzen müssen wir ihnen nicht erklären, das weiss ja jeder.
Ansonsten werden alle Bereiche der Küche abgedeckt von Vorspeisen über Hauptgang und Nachtisch.
Guten Appetit.

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leichte Kost

Love Recipes – Süßes Verlangen von Meader Kate

eine Liebesgeschichte mit vielen Problemen und Essen.
Die beiden Hauptfiguren haben große Probleme mit sich selbst und ihren Familien zu groß für einen einfachen Liebesroman der ansonsten sehr humorvoll ist
Bei dieser Mischung ist man hin und her gerissen, Mitleid oder Lachen, is, t so etwas möglich oder hier möchte ich mitmachen.

Er liebt ihre Schultern, beim ersten Mal lesen dachte ich wie originell, beim zweiten Mal nett, beim dritten nicht schon wieder und dann habe ich es überlesen es war zu oft.
Von diesen Wiederholungen gab es mehrere es störte den Lesefluss.
Ansonsten war es leichte Kost für zwischendurch.

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reales Märchen

Die Geschichtensammlerin von Kasper Kramer Jessica

Der Klappentext beschreibt sehr gut welche Geschichten das Mädchen sammelt aber es geht weit über das Sammeln hinaus sie verändert sie auch. Bei einem Märchen ist das kein Problem, aber in Rumänien in der Ära Ceaucescu ist es lebensgefährlich seine Meinung zu veröffentlichen.
Als Leser erfährt man so nebenbei viel über die Lebensumstände im Jahr 1989, einiges davon ist mir nicht so bewußt gewesen, im Grunde kenne ich nur das Ende des Regimes.

Die Mischung aus Märchen, Geschichten aus der Vergangenheit und das Erleben der Gegenwart ist gelungen.
Die Autorin hat zwei Fragen in den Vordergrund gestellt: wie weit gehe ich, um ein diktatorisches Regime zu beenden und welches Risiko gehe ich für meine Familie und für mich ein.
Diese Fragen muss jeder in diesem Buch für sich beantworten, die Folgen tragen alle. Egal welche Entscheidung sie getroffen haben, es gehört sehr viel Mut dazu, dieses Gefühl teilt das Buch mit dem Leser, dadurch wird man hinein gezogen in den Sturm, kämpft mit der Angst, der Verzweiflung von den Menschen und mit seiner eigenen.
Der bleibende Eindruck aus dem Buch: wie hätte ich mich verhalten und ich wäre stolz auf so eine Tochter.
Der Schreibstil war entgegen dem Thema sehr leicht und flüssig zu lesen. Es waren Figuren die man irgendwann kennengelernt hat, als Arbeitskollegen oder Nachbarn vielleicht gibt es solche auch in der Familie.

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