Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Petra:
ein Highlight
Signora Sommer tanzt den Blues von Kirsten Wulf
Dieses Buch hat mich sehr berührt, nicht weil ein großer Teil der Geschichte traurig war, sondern die Menschen mit allen ihren Eigenarten waren liebenswert und gaben sich, nach teilweise anfänglichen Schwierigkeiten, alle Mühe um Signora Laura Sommer aus ihren Depressionen zu holen.
Der Blues spielt eine große Rolle, die Musik macht klar auch wenn du am Boden liegst steh wieder auf und lebe weiter.
Der italienische Flair wird leicht ein bisschen verrückt und unwiderstehlich dargestellt. Die beeindruckenden Kunstwerke und Gebäude von Rom, das leckere italienische Essen, nicht nur Pizza, bilden den perfekten Hintergrund. Für eine Deutsche, eine Italienerin und eine Amerikanerin die Freundinnen werden trotz aller Unterschiede im Alter, Herkunft und Bildung.
Eingeschoben wird eine sehr alte Liebesgeschichte die für viele Ungereimtheiten nach und nach eine Erklärung liefert.
Für mich ein Lesehighlight
ein wunderschöner überraschender Reiseführer
Signora Sommer tanzt den Blues von Kirsten Wulf
Ein wunderschöner überraschender Reiseführer
Der Autor hat 55 Reiseziele in Deutschland herausgesucht und stellt sie ihrem Pendant im Ausland gegenüber. Zum Beispiel die bunten Hummerhäuser auf Helgoland im Vergleich zum Muizenberg Beach bei Kappstadt.
Im Grunde kann man alle Orte an einem langen Wochenende besuchen und bestaunen, kein geplanter Urlaub, keine kostspielige Flugreise, keine fremde Sprache dafür wunderschöne Orte, spannende Museen oder Sehenswürdigkeiten.
Dazu Restaurantempfehlungen, und Hotels die etwas Besonderes sind.
Tolle Fotos machen Lust an das nächste Wochenende zu denken und zu überlegen wollen wir hier oder dort hin fahren.
Allein schon das Blättern in dem Buch erweckt Urlaubsfeeling, die richtige Lektüre um sich weg zu träumen.
es fehlt Einiges
Die verlorene Tochter der Sternbergs von Correa Armando Lucas
Klappentext
Berlin, 1939. Für die jüdische Bevölkerung wird das Leben immer schwieriger. Wer kann, bringt sich in Sicherheit. Auch Amanda Sternberg beschließt, ihre Töchter mit der MS St. Louis nach Kuba zu schicken. Am Hafen kann sie sich jedoch nicht von der kleinen Lina trennen. So vertraut sie nur die sechsjährige Viera einem allein reisenden Ehepaar an und flieht mit Lina zu Freunden nach Frankreich.
Im kleinen Ort Oradour-sur-Glane finden sie eine neue Heimat. Doch es dauert nicht lange, bis die Gräueltaten der Nationalsozialisten auch diese Zuflucht erreichen ...
Meinung
Ein spannendes Thema weil einiges über die Irrfahrt der MS St. Louis bekannt ist. Ein bekannter Autor dessen vorangegangenes Buch ich sehr gut fand..
Von diesem Buch war ich sehr enttäuscht.
Zum einem konnte ich das Verhalten der Mutter in keinem Fall nachvollziehen, obwohl keiner .weiß wie man sich an ihrer Stelle verhalten hätte.
Außerdem hat der Autor keine Geschichte seiner Protagonisten zu Ende erzählt, immer wieder bringt er neue auch interessante Figuren ins Spiel und dann endet es abrupt und es bleiben viele Fragen offen.
Erschreckend war die Emotionslosigkeit mit der dieser Roman geschrieben ist.
Es ist eine Geschichte über eine der grauenhaftesten Zeit die es gab und man merkt beim Lesen nichts davon
Gefühle wie Angst und Verzweiflung, Trauer und Wut werden selten erwähnt und das auch nur in Zusammenhang mit den Kindern auch das ist unglaubwürdig.
Der Anfang und das Ende spielen in der Gegenwart sind aber eher unwichtig, weil die Beziehung zur Haupthandlung nicht hergestellt werden konnte.
Der Titel ist verwirrend, denn nur eine Tochter ist die ganze Zeit präsent und die andere tritt nachdem sie auf das Schiff gegangen ist nicht mehr in Erscheinung. Eigentlich hatte ich erwartet das abwechselnd über das Schicksal der Mädchen berichtet wird.
eine Reise nach Paris
Weinbergsommer von Johanna Forst
Der Beginn des Buchs erinnert an den Hundertjährigen der aus dem Fenster stieg und verschwand, aber dann ,verschwinden jede Ähnlichkeiten.
Sehr freundlich wird auf die Situationen in einem Seniorenheim hingewiesen. die Sichtweise wird von beiden Seiten dargestellt. Zum Beispiel der Zeitdruck beim Personal, oder das Gefühl der Bevormundung bei den Bewohnern.
Ab da wird die Geschichte zu einer wunderschönen Fiktion, ein Zufall führt zum nächsten, die Protagonisten lernen neue Menschen kennen die auch uns Lesern sofort sympathisch sind.
Die verschiedenen Stationen der Reise sind schön beschrieben und machen Lust selber mal diese Orte aufzusuchen.
Der Roman gehört für mich zur Klasse der Wohlfühlromane trotz des alten Herrns und der ungewissen Zukunft.
Nichts Neues
Die Drachenwandler 1: Fire in your Eyes von Annika Hanke
Bei Fantasy Büchern wähle ich immer solche in denen es um Drachen geht, meine Lieblingsfiguren, stark, klug und gerecht.
In diesem Buch sind diese Eigenschaften nicht so ausgeprägt oder nicht so gut dargestellt. Es ergibt nicht viel Sinn in dem was geschieht. Eine Akokalypse bricht über Hamburg herein.
Drachen und eine andere Gruppe kämpfen und die Menschen geraten dazwischen. Aber außer Gemetzel und ständige Wiederholungen das die Drachen Bruchstücke eines Sterns suchen erfahren wir Leser nicht viel. Viele Wiederholungen über das Verhalten der beiden Hauptfiguren stören die Spannung der Geschichte die man aus vielen Action/Horror Filmen kennt.
Nichts Neues und das noch nicht einmal gut verpackt.
Die Figuren sind blass obwohl sie als gut aussehend beschrieben werden. Der Schreibstil unterfordert auch 14jährige die als Zielgruppe angegeben werden.
Liebe und Rache
Die Drachenwandler 1: Fire in your Eyes von Annika Hanke
Dieses Buch ist die Gesamtausgabe und besteht aus vier Bänder die bereits erschienen sind
1. Flucht aus Shalimar
2. Die Blume der Siray
3. Im Auge der Kobra
4. Der Schatz von Shalimar
es ist schön die Geschichte in einem Rutsch zu lesen, weil die drei ersten Bände mit einem Cliffhanger enden.
Eine spannende Geschichte um Gut und Böse, ein Kampf wer von beiden siegt, Freundschaft, Treue, Verrat und letztendlich Liebe sind die Zutaten.
Jedes Kapitel ist einem Zeitabschnitt gewidmet und hat neben dem Erben von Shalimar eine weitere Hauptfigur.
Es lässt sich gut lesen da die Story nicht übermäßig anspruchsvoll ist, sondern unterhalten will. Es gibt ein paar grausige Szenen die aber nicht zu ausführlich beschrieben sind. Die Liebesgeschichte ist Bestandteil, nimmt aber keinen zu großen Raum ein. Die Mischung passt von allem ein bisschen.
ein Stück Erinnerung
Margos Töchter von Stephan Cora
https://www.vorablesen.de/buecher/margos-toechter/rezensionen/ein-stueck-erinnerung-2?copy=true
im Shop ansehen weitere Rezensionen von PetraKlassentreffen
Glücklicher als gedacht von Antoine Laurain
Klappentext
Schon seit Jahren ist François Heurtevent Bürgermeister von Perisac, die Leute mögen ihn, seine Wiederwahl gilt als sicher. Doch dann geschieht das Unglaubliche, und ein windiger Konkurrent setzt sich gegen ihn durch. Niedergeschlagen räumt François sein Rathaus, da fällt es ihm in die Hände: sein Klassenfoto, dreißig Jahre alt, darauf lauter junge Gestalten, vor denen die Zukunft wie ein zauberhaftes Geheimnis zu liegen scheint.
Kurzerhand beschließt François – schließlich hat er jetzt Zeit –, die Kameraden von früher aufzuspüren. Ob Pfarrer, Friseurin oder Pornoregisseur – bei seinen Begegnungen wird François klar, auf welch unterschiedliche Weise sich das Glück im Leben darstellen kann. Doch wird er selbst es wiederfinden, jetzt, wo sich die Hinweise auf einen Wahlbetrug verdichten?
Meinung
Ein Klassentreffen der besonderen Art.
Weil Francois mit seiner plötzlichen freien Zeit nicht viel anfangen sucht er nach und nach seine alten Klassenkameraden auf. Er erfährt ob sich ihre damaligen Träume erfüllt haben und ob sie jetzt mit ihrem Leben glücklich sind.
Dabei findet er auch viel über sich selbst heraus und erkennt auch kleine Dinge machen glücklich.
Zum Beispiel seine Fähigkeit Zuhören zu können.
Die Menschen die ich als Leser näher kennenlerne sind sympathisch, freu.ndlich und interessant Vor allem ihre Gründe warum sie genau diesen Lebensweg gehen sind spannend, ob sie glücklich damit sind oder nicht.
Der Autor hat Leichtigkeit in das Buch gepackt, dies macht das Lesen zu einem puren Vergnügen.
vor 4000 Jahren
Die Kinder von Nebra von Ulf Schiewe
Klappentext
Nebra vor 4000 Jahren: Lange haben sich die Menschen der Willkür des mächtigen Fürsten Orkon gebeugt, der das Volk quält und ausbeutet, sich nimmt, wonach immer es ihn gelüstet. Jetzt endlich regt sich Widerstand. Die junge Priesterin Rana will Orkons dunkle Herrschaft brechen und die Menschen befreien.
Das Werk ihres Vaters soll ihr dabei helfen: eine bronzene Scheibe, die den Sternenhimmel zeigt und eine geheime Botschaft der Götter enthält. Sie steht für die Göttin des Lichts, die dem Hass Liebe entgegensetzt. Doch Ranas Weg ist gefährlich, viel steht auf dem Spiel. Auch das Leben derjenigen, die ihr am liebsten sind ...
Meinung
In vielen Museen oder Nachbauten früher Behausungen können wir etwas über die Menschen vor 4000 Jahren erfahren. Aber es ist immer nüchtern und wissentschaftlich gehalten.
In diesem Buch sind die Häuser mit Leben gefüllt. Wir lernen den Schmied kennen der die Waffen und Werkzeuge anfertigt, seine Familie, sein Volk wie sie leben und arbeiten.
Auf einmal werden die Gebrauchsgegenstände sinnvoll eingesetzt.
Wir werden nicht belehrt, sondern Ulf Schiewe hat sich die Mühe gemacht alle Informationen zusammen zutragen und diese Fragmente an Wissen mit Fiktionen wie es hätte sein können umhüllt und daraus einen spannenden Roman geschaffen.
Die Himmelsscheibe von Nebra, ich konnte den Hype vor Jahren darum nicht verstehen, aber durch diesen Roman wurde sie auf einmal verständlich und ihre Schönheit wurde sichtbar.
Die Charaktere sind vielschichtig vor allem die junge Priesterin Rana entwickelt sich von einem j verwöhnten Mädchen zu einer verantwortungsvollen jungen Frau.
In den Anmerkungen sind noch viele Informationen in Kurzform zu dem Buch, ein Glossar, Personenregister und Erklärungen zu den Göttern und Klans vervollständigen das Buch.
erinnert an die Schöne und das Biest
Drachendunkel. Die Legende von Illestia von Summers Eyrisha
Das Thema weckt Erinnerungan an Die Schöne und das Biest.
Nur hier sind die Fähigkeiten der Schönen größer da sie nicht nur schön sondern auch klug, tapfer und selbstbewußt ist.
Ich liebe Drachengeschichten aber hier hatte ich oft das Gefühl das habe ich schon mal gelesen. Schade denn es war gut geschrieben die Figuren waren jede in ihrer Art interessant, sympathisch oder auch hassenswert.
Dwaie Handlungen waren spannend und teilweise überraschend. Es steigerte sich zum Finale. Aber selbst der Böse muss schlussendlich aufgeben und das war überzogen.
Ein nettes Buch aber eher für KInder um 12 Jahre als für Erwachsene









