Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Petra:
etwas übertrieben
Der Abenteurer und die Lady von Julia London
Klappentext
Der Skandal um ihre Familie hält jeden Ehekandidaten fern! Prudence Cabot fürchtet, als alte Jungfer zu enden. Aus Verzweiflung beschließt sie, eine weit entfernt lebende Cousine zu besuchen. Doch auf dem Weg dorthin trifft sie einen waghalsigen Amerikaner, der ihr Herz in allergrößte Unruhe versetzt.
Roan Matheson ist so ganz anders als die stocksteifen englischen Gentlemen. Er hat breite Schultern, ein charmantes Lächeln, warme, starke Hände ... und küsst so zärtlich und verführerisch! Ein Abenteuer beginnt, das Prudence' Ruf für immer zerstören könnte - oder macht es sie vielleicht zur glücklichsten Engländerin auf Erden?
Meinung
Ein Amerikaner in England, Missverständnisse sind vorprogrammiert dank der unterschiedlichen Lebensumstände. Eine junge Lady hilft ihm sich zu recht zu finden.
Das verspricht ein humorvolles Liebesabenteuer zu werden. Für meinen Geschmack wurde aber hier etwas übertrieben. Damit ich mich als Leser über das Verhalten aller mich amüsieren kann muss es wenigstens noch etwas glaubhaft sein. Ein Persönlichkeitswechsel wie hier geschehen ist schon sehr weit hergeholt nur weil jemand schöne Augen hat wirft man nicht jahrelange Erziehung über Bord.
Das Ganze zog sich dann noch ziemlich in die Länge, Klischees wurden wiederholt.
Diesmal war ich enttäuscht
skurril
Mord vor der Premiere von Edmund Crispin
Klappentext
Im Winter 1940 verschlägt es den Theaterregisseur Robert Warner für die Premiere seines neuesten Stücks nach Oxford. Gemeinsam mit einem bunt zusammengewürfelten Haufen rund um die provokante Schauspielerin Yseut Haskell, reist er für die Proben an. In der Truppe ist sie mehr als unbeliebt und sorgt für Unruhe in der ebenso verschworenen wie zerstrittenen Gemeinschaft.
Kurz darauf wird sie erschossen in einem hermetisch verschlossenen Raum aufgefunden. Der Großteil der Schauspieler hatte ein Interesse die Exzentrikerin loszuwerden und nur wenige haben ein Alibi. Die Polizei ist ratlos und will den Fall schon mit Selbstmord abtun. Doch Gervase Fen, seines Zeichens Oxford Professor und Literaturkritiker mit einem Hang zum Lösen kniffliger Fälle, nimmt sich der Sache an ...
Meinung
Die Krimis von früher sind anders wie die von heute. Weniger Blut, mehr Leidenschaft nicht nur beim Morden, ungewöhnliche Verdächtige und vor allem es wird viel mehr geredet.
Gerade diese vielen Dialoge und ausführlichen Diskussionen machen dieses Buch lesenswert. Die teilweise gehobene Unterhaltung zwischen dem Hobbyermittler Professor Gervaise Fen, der Polizei und den einzelnen Verdächtigen ist teilweise sehr skurril. Die vielen Zitate und Anlehnungen an Shakespeare machen die Untersuchung außergewöhnlich. Alle sind mit so vielen Eigenheiten ausgestattet die man im normalen Leben übersehen würde, aber hier sind sie so fein heraus gearbeitet das es Vergnügen bereitet dieses Verhalten genauer zu betrachten.
Man muss konzentriert lesen, weil es viele Ausdrücke gibt die heute nicht mehr zum normalen Sprachgebrauch gehören.
Respekt
Mut ist, wenn man Angst hat von Brigitta Heinrich
Klappentext
Mit nur zwei Koffern kommt sie nach Berlin. Olga Faust verlässt mit 49 Jahren ihre Heimatstadt Hanau und wagt den Neuanfang. Frei, für nichts und niemanden verantwortlich, nur für sich selbst. Ihr möbliertes Zimmer bei einer alten Dame in Schöneberg hat sie unbesehen gemietet. Den Job in der Anwaltskanzlei hat sie blind angenommen.
Vorstellungsgespräch - nicht erforderlich, es gibt schließlich eine Probezeit. Alles Unübliche kommt Olga bei ihrem Aufbruch ins Unbekannte entgegen. Was sie eigentlich will, weiß sie nicht. Aber sie muss auch nichts wollen, ihr neues Leben stößt ihr zu. Ihre Bleibe erweist sich als eine schräge Mehrgenerationen-WG, das Anwaltsbüro steht der WG an Skurrilität kaum nach. Olga wird hineingezogen in einen Strudel von teils heiteren, teils ernsten Verwicklungen, findet sich zwischen zwei Männern wieder, erkennt, dass sie Verantwortung übernehmen muss und kann.
Meinung
die Themen sind eigentlich ernst, Hartz IV, Abschiebung, das Altern, Einsamkeit und Erinnerungen an eine schlimme Vergangenheit. Trotzdem schreibt die Autorin in einer Art und Weise das man immer wieder lachen muss. Die Menschen leben in Berlin und geben Sprüche und Kommentare von sich die typisch Berliner Schnauze sind, Es ist nicht gestellt sondern wirkt echt.
Das Erschrecken der Zugereisten Olga darüber ist nachvollziehbar, aber wie sie damit umgeht ist mutig und verdient allen Respekt auch wenn es nur eine Geschichte ist. Man hat als Leser die Hoffnung das es irgendwo genau solche Menschen gibt die genauso handeln,
Ich bin immer begeistert wenn ich ein Buch lese das mich so berührt
Wörter - Sprachen
Das Gewicht der Worte von Mercier Pascal
Klappentext
Seit seiner Kindheit ist Simon Leyland von Sprachen fasziniert. Gegen den Willen seiner Eltern wird er Übersetzer und verfolgt unbeirrt das Ziel, alle Sprachen zu lernen, die rund um das Mittelmeer gesprochen werden. Von London folgt er seiner Frau Livia nach Triest, wo sie einen Verlag geerbt hat.
In der Stadt bedeutender Literaten glaubt er, den idealen Ort für seine Arbeit gefunden zu haben – bis ihn ein ärztlicher Irrtum aus der Bahn wirft. Doch dann erweist sich die vermeintliche Katastrophe als Wendepunkt, an dem er sein Leben noch einmal völlig neu einrichten kann.
Meinung
Vielleicht brauchen wir alle einmal einen solchen Wendepunkt um uns bewusst zu machen wie wichtig wir Dinge nehmen die im Grunde zu den eher unwichtigen gehören. Die philosophischen Betrachtungen und die ausgefeilten Charaktere geben der Geschichte Tiefe. Es.geht um Worte und wie wir damit umgehen
Der Sprecher passt wunderbar zu diesem Buch. Seine Stimme merkt man die Ausbildung an. Er übertreibt in keinster Weise, die Emotionen kommen eher leise beim Hörer an, dafür aber in einer Intensität die nicht jeder Vorleser schafft. Es ist wie, wenn einer leise spricht und trotzdem von jedem gehört wird weil alle aufmerksam zuhören.
Die Stimme fordert diese Aufmerksamkeit und vermittelt gleichzeitig das Buch so das es im Gedächtnis bleibt.
etwas abstrakt
Das Gewicht der Worte von Mercier Pascal
Sehr langatmig erzählt der Autor den Beginn der Mission zur Rettung der Erde, als das Buch an Fahrt aufnimmt hat man die Hälfte durch. Es ist dann durchaus interessant wie der Autor die neuere deutsche Geschichte präsentiert. Die unterschiedlichen Blickweisen von Ost und West werden so dargestellt genau so wie es 1989 vor der Wende gewesen ist.
Ob es Kinder in dem Alter für die es geschrieben wurde verstehen, was erzählt wird ist aber für mich fraglich.
Der Grundgedanke hinter der Geschichte ist, vermute ich, den Kindern Selbstvertrauen zu vermitteln, nicht nur in Schwarz und Weiß Dimensionen zu denken, Respekt vor anderen, Toleranz gegenüber anderen Meinungen und selbstverständlich auch Geschichtskenntnisse,
Ob man junge Leser mit Außerirdischen und alte Comic-Helden einfangen ?
Wo ist Heimat
Das Glück ist zum Greifen da von Deloy Sylvia
Klappentext
Aus und vorbei, der Job bei einem hippen Kölner Start-Up ist in letzter Minute geplatzt und damit Anas Chance, in Deutschland bleiben zu können. Der Vater ihrer Zwillinge ist unauffindbar, er tourt derweil als Hornist irgendwo durch die Weltgeschichte. An willigen Helfern fehlt es nicht, alle wollen, dass Ana und ihre Kinder bleiben.
Nicht zuletzt der Musiklehrer der talentierten Zwillinge, der Ana mit seinem Optimismus zur Weißglut treibt. Bis sie erkennt: Auch auf Traumtänzer ist Verlass.
Meinung
Sehr schnell, schon nach den ersten Sätzen wusste ich, dieses Buch gefällt mir.
Auf leichte Art hat die Autorin einige schwierige Themen aufgenommen und mit Leben gefüllt. Arbeitslosigkeit, Abschiebung, Alterseinsamkeit, allein erziehend, Luxussanierungen von Wohnungen mit anschließender Mieterhöhung. Dazu lernen wir auch Helikoptereltern und Paragraphenreiter kennen.
Das Buch war in keinster Weise überfrachtet weil Dreh- und Angelpunkt Ana ist, die ihre Mitmenschen liebt und ein bisschen verwöhnt, denn sie kann nicht Nein sagen.
Fast alle Figuren sind sehr sympathisch und die beiden Antagonisten sind trotz allem nicht verabscheuungs-würdig. Denn auch sie sind durch die beschriebene Situationskomik nicht böse und die Runninggags sind einfach köstlich.
Über allem liegt die Tatsache das Heimat nicht ein Ort oder Land, sondern im Herzen und da wo die Liebsten sind ist,
ein Wohlfühlkrimi
Mydworth - Tod im Mondschein von Matthew Costello; Neil Richards
Typisch Englisch in den 30 Jahren.
Der Umbruch in der Gesellschaft der nach dem 1. Weltkrieg angefangen hat, blitzt hier manchmal auf. Im Vordergrund steht ein Todesfall der vielleicht ein Mord ist.
Das Ermittlerpaar ist sehr sympathisch, am Anfang ihrer Ehe sind noch einige Zweifel am Zusammenleben die durch die Tätigkeit als Detektive aber schnell verschwinden.
Es ist ein Wohlfühlkrimi, hin und wieder blitzen Szenen auf die weniger nett sind aber alles in allem wird das Ganze harmlos dargestellt.
Es war ein entspanntes Lesen ohne große Aufregung aber es war trotzdem nicht langweilig.
Ich kann mir vorstellen weitere Bände zu lesen.
eine moderne Miss Marple
Lady Arrington und die tödliche Melodie von Charlotte Gardener
.Eine moderne Miss Marple geht auf Kreuzfahrt, Sie hat eine Schreibblockade und ist völlig unschuldig an den Ereignissen
Ein Mord selbstverständlich, der aus heiterem Himmel geschieht ohne das weit und breit ein Täter zu erahnen ist
Mit viel trockenen Humor und Wortwitz erzählt die Autorin diesen Krimi.
Sehr detailreich sind alle Figuren gezeichnet so das die Vorstellungskraft ein komplettes Bild bekam.
.Vor allem die Heldin ist eine sehr sympathische Person, die sich nicht zu schade ist, um Hilfe zu bitten.
Das Buch war leider schnell durch gelesen, aber es gibt ja zum Glück noch einen weiteren Band.
Steampunk vom Feinsten
Das Wolkenschiff - Aufbruch nach Südpolaris (Das Wolkenschiff 1) von Vashti Hardy
Klappentext
Eine gefährliche Expedition in unbekannte Welten
Die mächtige Geografische Gesellschaft hat zu einem Wettlauf ausgerufen: Dem Forscher, der als Erster das noch unentdeckte Südpolaris erreicht, winken Geld, Ruhm und Ehre. Ernest Brightstorm, der Vater der Zwillinge Arthur und Marie, hat sich mit seinem Wolkenschiff auf den Weg zum südlichsten Punkt der Welt gemacht.
Gespannt warten die Geschwister auf seine Rückkehr.
Doch dann erreicht sie eine beunruhigende Nachricht: Ernest Brightstorm wird vermisst! Arthur und Marie heuern bei einer Expedition der waghalsigen Forscherin Harriet Culpfeffer an, die ebenfalls mit ihrem Schiff Südpolaris erreichen will. Die Zwillinge hoffen, so eine Spur ihres Vaters zu finden. Werden die Kinder auf ihrer abenteuerlichen Fahrt die Antworten bekommen, auf die sie hoffen?
Meinung
Ein Steampunk Abenteuer vom Feinsten. Jules Verne und Philip Pullman haben es vorgemacht, hier geht es weiter.
Sehr spannende Szenen die einem Leser den Atem rauben wechseln mit ruhigen Abschnitten ab so dass man wieder Luft holen kann.
Die handelnden Personen sind entweder absolut liebenswert, sehr verabscheuungswürdig oder abgrundtief böse.
Dieses Buch ist eine Leseabenteuer das erst endet wenn man es in einem Zug durch gelesen hat. Es wird Kinder in seinen positiven Bann ziehen, so das sie immer wieder nach einem neuen Buch verlangen werden, um dieses Abenteuer noch einmal zu erleben.
Es gibt einige Bücher mit dieser Wirkung und sie sind wichtig für die Entwicklung unserer Kinder, denn was wäre die Welt ohne Lesen.
Freundinnen
Wer flüstert, der liebt von Susan Mallery
Klappentext
Nicole hat das Gefühl, dass ihr Mann sich für alles interessiert, nur nicht mehr für sie und den gemeinsamen kleinen Sohn. Shannon ist beruflich erfolgreich und will jetzt mit ihrem Traummann eine Familie gründen - er leider nicht. Und Pam fühlt sich alt, seit die Kinder aus dem Haus sind.
Meinung
ich habe viele Bücher dieser Autorin gelesen, bisher hat mir ihre lockere seichte unterhaltsame Art zu schreiben sehr gefallen und sie gehört zu meinen Lieblingsautorinnen.
Mit dieser Serie wird auf einmal alles anders. Ich hatte am Anfang Schwierigkeiten in das Buch zu finden. Auf einmal ist nicht mehr alles lustig und weit ab vom wirklichen Leben sondern mittendrin. Mit allen Problemen und Tragödien die wir alle jeden Tag in der einen oder anderen Form erleben.
Drei unterschiedliche Frauen die sich unterstützen, Freundinnen eben.
Es fängt sehr langsam an fast schon langatmig, man hat das Gefühl jede der Frauen ist mit sich selbst ausreichend beschäftigt, dann passiert eine Tragödie und jede wächst über sich selbst hinaus.
Nach den bisherigen Büchern ist dieses Buch eine Herausforderung, man findet sich selber in den Personen wieder und das erinnert an manche Ereignisse und Dinge an die wir vielleicht nicht so gern denken.
Aber dadurch entstehen auch andere Blickwinkel die spannend sind.
Ich freue mich auf die folgenden Bände










