Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Petra:
Söldnerinnen
Die Prinzessinnen: Fünf gegen die Finsternis von Christian Endres
Ein phantastisches Märchen, anders kann man die Geschichte nicht bezeichnen. Alle möglichen Ungeheuer und unheimlichen Wesen geben sich hier ein Stelldichein. Sie würden die Welt regieren, gäbe es da nicht die fünf Prinzessinnen, die als Söldnerinnen überall ihre Dienste anbieten wo es nötig ist.
Sie beschützen jeden der sie bezahlen kann. Sie befreien entführte andere Prinzessinnen und befreien Dörfer und Städte von Drachen, Trolle und Riesen. Narvila lernt die anderen vier bei ihrer Rettung kennen und schließt sich ihnen an. Hartes Training gehört von nun an zu ihrem Alltag, kein Kämmen, keine schönen Kleider mehr, dafür viel Blut und Schmerz.
Es war eine sehr unterhaltsame Abenteuerreise. Was die Frauen alles erleben ist phantastisch. Vor allem die Entwicklung von Narvila war beeindruckend, von einer verwöhnten Tochter aus gutem Haus zu einer Kämpferin die sich den Respekt der anderen redlich verdient hat. In der Gegenwart erzählt Narvila das Abenteuer und in der Vergangenheit wird die Geschichte der anderen Kämpferinnen erzählt, wie aus ehemaligen Königstöchtern Kämpferinnen für die gute Sache geworden sind.
Die Sprache ist gewöhnungsbedürftig, es gibt Wörter die habe ich noch nicht in den Mund genommen aber lesen ist ja etwas anderes. Sie passt aber zum Thema und zu den Frauen. Sie sind eben durch und durch emanzipiert.
Ein spannender Reiseführer
Kathmandu & ich von Sven Jähnel
Kathmandu in Nepal als Sehnsuchtsort, eine interessante Idee für eine Freundesclique. Wenn man sonst in den europäischen Bergen wandert und klettert, muss jetzt mal etwas Exotisches her. Falsch gedacht, es ist der Traum von Jule und Eric möchte ihn ihr gern erfüllen. Zu zweit geht es nicht, denn sie sind kein Paar, also die ganze Gruppe.
Sie haben schon öfter zusammen Urlaub gemacht und es war immer schön mit vielen positiven Erinnerungen. Vier Männer und zwei Frauen, sie kennen sich schon lange und obwohl sie sehr verschieden sind, verstehen sie sich gut. Ein kleines Problem gibt es, Eric ist in Jule verliebt und die hat einen festen Freund, die anderen ahnen etwas, sagen aber nichts zu diesen Thema. So stelle ich mit Freundschaft vor.
Der Einstieg war schon sehr gut, ein Vater erklärt seiner Tochter, dass auch Männer Liebeskummer haben können und dann erzählt er ihr die Geschichte einer Reise nach Nepal.
Der Liebesroman ist dezent im Hintergrund, der Schwerpunkt liegt auf der Reise. Die sehr unterschiedlichen Charaktere empfinden die Umstände sehr unterschiedlich, so bekommt man von allen Seiten einen Eindruck von diesem beindruckenden Trip. Es ist auch ein Reiseführer, nicht in der Art dieses oder jenes muss man gesehen haben, dort kann man gut essen oder schlafen, der Sherpa kostet so viel und als Trinkgeld gibt man diese Summe, nein, es werden Eindrücke, Gefühle und Sichtweisen transportiert. Es ist viel emotionaler, anhand der Begeisterung für dieses Land und mit den Beschreibungen der Hindernisse kann ich für mich schon sehr viel mitnehmen. Denn pure Informationen zeigen nicht ob ich ähnliche Empfindungen haben kann.
Ein Albtraum
Going Zero von Anthony McCarten
Irgendwie sind wir alle vernetzt. Apps hier, Kundendaten da, Sozial Media überall. Dazu kommen Telefone, Autos die Hilfe rufen, Fitness Tracker, EC oder Kreditkarten und einiges mehr. Was ist wenn jemand Zugriff auf diese Daten ohne unser Einverständnis hat? Wird diese Welt dann besser, wenn wir gläsern sind, wenn z.
B.: die Polizei zu jeder Sekunde weiß wo wir sind und was wir gerade tun, auch wenn wir nur einkaufen und keine Bank überfallen?
Der Medien Mogul Cy Baxter glaubt es und versucht die CIA von seinem neuesten Projekt zu überzeugen. Als Beweis hat er zehn Probanden aufgefordert sich unsichtbar zu machen, wer es schafft 30 Tage unauffindbar zu sein, bekommt viel Geld.
Kaitlyn ist eine von ihnen, ihre Vorgehensweise steht im Mittelpunkt der Geschichte. Die anderen 9 sind mehr Staffage.
Ich fand das Thema hochspannend und nach älteren Büchern und Filmen war ich wieder mal neugierig wie der Autor neueste Erkenntnisse verarbeitet hat.
Erstmal hoffe ich, dass einiges fiktional war, sonst Gnade uns Gott oder ein anderes höheres Wesen.
Das Buch ist in Zeitabschnitte unterteilt, es wird wie bei einem Countdown runter gezählt. Abwechselnd zu der unsichtbaren Kaitlynn werden die Stories der anderen erzählt, die für die Suchenden, die einfach alle Überwachungs-möglichkeiten haben, sehr sichtbar sind. Privatsphäre ist ein Fremdwort in diesem Buch. My Home is my Castle gibt es nicht mehr.
Bis hier hin fand ich das Buch sehr verstörend aber dann gab es eine Wendung in der Geschichte. Es geht Kaitlynn nicht um das Geld sondern um etwas das in ihren Augen sehr viel wertvoller ist. Auch Cy Baxter hat mehr Geheimnisse als gut ist. Ab dieser Entwicklung, die auch schon im Klappentext angedeutet wird ändert sich das Buch. Was man bis dahin als eine spannende und wichtige Mahnung verstehen konnte, änderte sich in einen ganz normalen Thriller. Das war für mich enttäuschend, weil ich mir diese Überwachung schon vorstellen kann und gerne, wenn auch nur in einem Roman, ein für uns Normalos glückliches Ende der Datenkrake gewünscht hätte. Auch hat mir ein Nachwort mit realen Informationen gefehlt.
Entweder eine Mahnung viel.
Eine Reise, gleichzeitig der Aufbruch in ein neues Leben
Die Radfahrerin von Susanna Leonard
Annie ist 23 Jahre jung und hat schon drei Kinder. Sie lebt im ärmsten Viertel Bostons und versucht ihre Familie ein erträgliches Leben zu ermöglichen. Ihr Ehemann ist zwar lieb aber ansonsten wenig hilfreich, er lässt sich bei seinen Geschäften über den Tisch ziehen und verbringt den Rest seiner Zeit in der Synagoge, aber Religion kann man nicht essen.
Annie ist in einem Käfig aus Traditionen, festgefügten Meinungen und den Bestimmungen ihrer Religion gefangen. Das Schlimmste ist, sie weiß es und verzweifelt fast daran, sie liebt ihre Kinder und hat ihren Mann gern aber es reicht nicht zum Glücklich sein. Dann erfährt sie von einer Wette, es soll eine Frau auf einem Fahrrad um die Welt fahren, als Lohn winkt sehr viel Geld, es würde für die ganze Familie und eine gute Ausbildung für die Kinder reichen. Sie geht die Reise an mit viel Unterstützung von Feministen die durch sie beweisen wollen, das Frauen alles oder vielleicht sogar besser als Männer können.
Annie hat gelebt und auch diese Reise gemacht, die Mischung aus Realität und Fiktion ist gelungen. Mit dem wenigen Wissen über diese Frau ( im Anhang wird ausführlich über die Fakten berichtet ), hat die Autorin eine spannende Geschichte geschaffen. Es war ein spannendes Abenteuer, das an die Geschichten von Karl May erinnert der in diesem Buch auch Erwähnung findet.
Es ist ein Lebensabschnitt, das Davor und Danach im Leben von Annie wird wenig erwähnt. Es geht einzig um die Reise und die Gründe dafür. Die Nebenfiguren, wie Ehemann oder die Doves die als Unterstützer agieren, werden auch detailliert gezeichnet, sie wirken sogar glaubwürdiger und realer als Annie selbst. Das machte für mich einen großen Teil des Unterhaltungswerts aus. Denn die Reise und die Episoden dazu erscheinen mit dem heutigen Wissen sehr übertrieben. Ich hätte mir auch vor allem mehr Wissen über die Folgen der Reise für die Familie gewünscht. Auch wenn das nur Fiktion gewesen wäre, fehlt mir so ein Abschluss. Denn Mollie die älteste Tochter die ansatzweise im Buch zu Wort kommt scheint sehr gelitten zu haben. Was ist mit den jüngeren Kindern.
Die Autorin hat die Reise sehr schön ausgeschmückt, etwas mehr über die anderen wäre schön gewesen.
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Musik und Liebe in Zeiten totalitärer Systeme
Morgen und für immer von Ermal Meta
Kajan wächst während des Krieges bei seinem Großvater auf, die Eltern kämpfen auf der Seite von Enver Hoxha gegen die Deutschen. Nach dem Krieg hat die kommunistische Partei das Sagen und Hoxha wird Diktator, mit allen brutalen Folgen für die Bevölkerung.
Kajan lernt durch einen deutschen Deserteur Klavier spielen, er ist ein Naturtalent und wird ein berühmter Pianist.
Er liebt Elizabetha aber seine Mutter trennt die beiden. Auf abenteuerlichen Wegen über die DDR kommt er in die USA und dann zurück nach Albanien.
Die Beschreibungen des Lebens in den kommunistischen Staaten sind voller Angst und Brutalität. In den USA tritt an dieser Stelle die Rassentrennung.
Es ist auch eine melodramatische Liebesgeschichte, denn alle Beteiligten leiden unter den Repressalien, wie die Bespitzelung in der DDR die es auch in allen anderen Staaten dieser Couleur gab und immer noch gibt.
Das Buch ist emotional geschrieben. Wir lieben den kleinen Jungen der so abgeschieden und fast sicher bei seinem Großvater lebt, wir bewundern den jungen Mann der so wunderschön Klavier spielt das man es fast durch die Buchseiten hören kann, wir sind fassungslos wir perfide die jungen Musiker ausspioniert werden, wir leiden mit den Opfern von Folter und Tod. Am schlimmsten aber ist das es die engsten Freunde, Familie oder Vertrauten sind die den Verrat begehen und auch noch glauben alles richtig gemacht zu haben, vordergründig für den Staat aber mehr für eigene Vorteile und Vergünstigungen.
Die Figur des Kajan ist durch seine Gradlinigkeit besonders sympathisch, er hört seine Musik, er liebt die Mitmenschen, akzeptiert anders Denkende und gerät dadurch in die größte Hölle aber auch die übersteht er mit seinem besonderem Wesen.
Die anderen Figuren stehen zwar in der zweiten Reihe wirken aber trotzdem wichtig, denn ohne sie wäre der Pianist nur ein Ich Erzähler der aus seinem Leben berichtet. So ist die Geschichte eine Erzählung für alle die nicht mehr sprechen können, von allem denen man die Stimme geraubt hat.
Gerne mehr
Die Hausboot-Detektei - Tödlicher Genuss von Amy Achterop
Vier verschiedene Personen gründen eine Detektei. Arie ein ehemaliger Polizist, Maddie eine Selbstverteidigungstrainerin, Jack ein Ingenieur, Elin eine erfolglose Schriftstellerin und Jan ein ehemaliger Beamter. Irgendwie wirken sie alle vier als ob sie nicht viel auf die Beine stellen können.
Aber sie sind so liebenswert in ihrer Fürsorge für die anderen, das macht das Unmögliche möglich. Sie rechnen mit Fällen wie Ehebruch, verschwundene Haustiere und ähnliches. Aber ihr erster Auftrag führt sie an den Rand der Legalität. Ein Wettstreit zwischen zwei Catering Unternehmen steht an, die beiden geben alles und die Detektive sind mitten drin.
Es ist alles drin in diesem Roman, Mord und Totschlag, Drogenmissbrauch, Ehebruch, Familienstreitigkeiten. Aber nichts davon wirkt dämpfend auf die Stimmung beim Lesen. Dafür taucht immer wieder hintergründiger Humor auf.
Die vier Hauptcharaktere sind alle äußerst liebenswert und die anderen die sich darum herum tummeln sind auch nicht zu verachten. Sie haben zwar Dreck am Stecken oder sind echte Mistkerle, aber es sind interessante Figuren.
Es macht Spaß ihren Ermittlungen zu folgen, soweit man die Ereignisse so nennen kann.
Sommerschwestern - Zweiter Teil
Die Nacht der Lichter - Die Sommerschwestern von Monika Peetz
Die vier Schwestern treffen sich wieder, in dem Ferienhaus in dem sie als Kinder so glücklich waren. Sie sind auseinander gedriftet, jede geht ihren Weg und ist unabhängig. Aber zusammen sind sie einfach stärker, trotz aller Unterschiede, aller Geheimnisse. oder auch Streitigkeiten.
Diesmal steht Helen im Vordergrund, sie organisiert das Treffen, sie muss sich am meisten öffnen und dann stellt sie auch die richtigen Fragen.
Denn alle Schwestern leiden immer noch unter dem Verlust des Vaters. Zu ihrer Mutter haben sie ein gespaltenes Verhältnis. Auf mich macht die Mutter den Eindruck einer schlimmen Egomanin die ihre Töchter gegeneinander ausspielt. Schlimm fand ich das die Töchter es sich teilweise gefallen lassen. Als sie anfangen dieses Verhalten zu hinter fragen, kommen sie sich näher.
Diese Situationen und der Versuch der Aufklärung zum Unfalltod des Vaters hat die Autorin sehr gut beschrieben. Sehr emotional trotzdem mit einer Portion Sachlichkeit, so konnte ich mir vorstellen das es solche Familienverhältnisse auch im realen Leben gibt. Die Frauen wirkten ehrlich in ihrem Gehabe, die Männer die in diesem Buch nur eine Nebenrolle spielen, machen dabei eine gute Figur.
Diese Serie ist ernsthafter wie die Dienstagsfrauen die mehr von Humor geprägt war. Aber Freundinnen kann man sich aussuchen, Familie nicht. Ich bin sehr gespannt auf den nächsten Band ich hoffe das dann Doro die herausragende Schwester sein wird.
Mut aus Büchern
Die Bibliothek der Hoffnung von Kate Thompson
Clara und Ruby leiten in Kriegszeiten eine kleine Bibliothek. Das ungewöhnliche daran ist, das diese Bücherei unter der Erde liegt , in einem stillgelegten U-Bahnhof. Sie ist Teil einer Notunterkunft für ausgebombte Bewohner dieses Stadtteils. Das ganze Grauen des Krieges, in einem Land das unter dem Bombenhagel zittert, das überwiegend Zivilisten als Opfer zu beklagen hat, wird ,für kurze Momente in denen die Bewohner lesen, ausgeblendet.
Beim Lesen versinken sie in die Arme eines gutaussehenden Fremden oder verfolgen einen Mörder aus der Feder von Agatha Christie, die Kinder erleben Abenteuer mit Tom Saywer oder folgen Alice ins Wunderland. Wir selber kennen die Faszination des Lesens, aber hier rettet es die Menschen vor der Verzweiflung, stachelt ihren Überlebenswillen an und gibt ihnen Gesprächsthemen jenseits des Alltags.
Sehr eindrucksvoll erzählt die Autorin über eine Bibliothek die es so gegeben hat. Gleichzeitig sind ihre Figuren Fiktion. Die sind gelungen, in ihrer Vielseitigkeit, die Eigenschaften die die Menschen an den Tag legen, Gute wie Schlechte sind aus dem Leben gegriffen. Es gibt immer wieder Überraschungen mit denen ich nie gerechnet hätte.
Es sind die liebenswerten Bibliothekarinnen die soviel Mut, Kraft und Liebe verteilen. Es sind vor allem die Frauen die ihre Kinder schützen, arbeiten und dennoch einen Scherz teilen können. Es sind die Helfer die in größter Gefahr Leben retten. Aber es gibt auch die anderen, verbohrt in ihren Ansichten, die sich als besser empfinden, die meinen nur sie haben immer recht. Es gibt auch die die aus der Not der anderen Gewinn schlagen,
Dieses Gemengelage hat die Autorin exzellent beschrieben, als Leserin war ich mitten im Geschehen, es gibt einige Bücher die in dieser Zeit spielen. Trotzdem ist diese Geschichte neu, denn den Mut und die Kraft schöpfen die Menschen aus Büchern die sie für kurze Zeit in eine andere Welt entführen.
Kunst und Intrigen
Florentia - Im Glanz der Medici von Noah Martin
Die Medici, eine Familie bekannt für ihren Reichtum, politischen Einfluss und als Förderer der schönen Künste. Es geht im Vordergrund um Lorenzo Medici und sein Umfeld, sein jüngerer Bruder, Sandro Botticelli und Leonardo da Vinci. Alles große Namen der Geschichte und Kunst. Verwoben hat der Autor es mit für den wenig geschichtlich interessierten Leser eher unbekannten Namen wie die Orsinis in Rom oder die Widersacher, die Familie Pazzi.
Intrigen, Kunst, Politik und Liebe sind die Zutaten für diesen gelungenen Roman. Die Mischung aus geschichtlichen Tatsachen und Fiktion ist spannend angelegt. Sympathische Figuren wechseln sich mit echten Widerlingen ab.
Bilder die wir kennen, tauschen den Platz in unserer Phantasie mit den Vorstellungen wie die Wandtafeln bei der Hochzeit Lorenzos ausgesehen haben könnten.
Es macht Spaß Geschichte in dieser Form zu lesen. Sie wird durch den Schreibstil des Autors lebendig und auf gar keinen Fall langweilig.
Die Menschen und ihre Handlungen sind nicht mehr Fakten, sondern man hat das Gefühl die Entscheidungen werden in unserem Beisein getroffen, wir sind unmittelbar Gäste auf der Hochzeit oder erleben das Grauen eines Mordes.
Gerne mehr Bücher in der Art.
Krimi und Liebeserklärung
Tod in Siebenbürgen von Lioba Werrelmann
Das Buch ist ein spannender Krimi, eine wunderschöne Liebeserklärung an Siebenbürgen, Rumänien und eine Erklärung von uralten Gebräuchen und Ritualen. Eine gelungene Mischung die mich so im Bann gehalten hat, dass ich dieses Buch in einem Rutsch durch gelesen habe.
Paul, ein bekannter Journalist erbt einen Bauernhof in Siebenbürgen, schnell hin, das Erbe verkaufen und zurück in einen neuen Job.
So der Plan.
Dann erfährt er das sein Kindheitsfreund des Mordes angeklagt wird, er braucht Pauls Hilfe. Damit beginnen die gruseligen Überraschungen, die ungewollten Erfahrungen und vor allem Informationen über seine Vergangenheit.
Paul ist etwas verschlossen und auch etwas überheblich aber ein guter Kerl. Kein Traummann aber ein guter Kumpel, hilfsbereit und großzügig. Er trifft auf Menschen die ihn von früher kennen. An einige kann er sich erinnern, schöne Kindheitserinnerungen die durch den abrupten Umzug nach Deutschland überschattet sind.
Maia die auf dem Hof lebt den er geerbt hat, ist Besonders, sie hat ein Gespür für Tiere und Menschen. Sie ist heilkundig und noch viel mehr. Aber was genau das erfahren wir Leser nur vage am Schluss.
Es gibt noch mehr interessante Nebenfiguren die noch nicht aus erzählt wurden, dadurch hoffe ich es wird noch mehr Bücher geben. Denn dieses Buch gibt einen tollen Serienstart ab.











