Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Daggy:
Niedliche Illustrationen und ein fantsastisches Bilderbuch
Frau Honig: Das ist Frau Honig von Sabine Bohlmann
Nach den Kinderbüchern von Frau Honig, wird uns hier die nette Kinderfrau in einem Bilderbuch vorgestellt. Mach dem sie auf dem Cover mit einigen ihrer Utensilien zu sehen ist, wird sie uns im Buch vorgestellt, neben ihrer Kleidung sind ihr Bienenkorb und der „Koffer mit Koffern“ zu sehen.
Und schon sausen Olli und Samy mit dem „fliegenden Teppich“ in Bad.
Die traurige Zoya badet in schönen Worten und im Dunkeln gibt es Schattenspiele mit der Taschenlampe. Socken-Memory ist ein Spiel, dass den Kindern einen Riesenspaß macht und ein Sockenmonster ist sicher nicht zum Fürchten. Wenn Frau Honig vorliest, werden die Figuren aus der Geschichte lebendig. Wer die Autorin Sabine Bohlmann bei einer Lesung erlebt hat, weiß, dass sie das auch beherrscht.
Ein wunderschönes Bilderbuch, dass durch die niedlichen Illustrationen schon kleinen Kindern eine fast klassische Bilderbuchfigur näherbringt. Das wird sicher ein Vorlesespaß!
Meine Enkelin, das Kinderbuch kennt, ist begeistert.
Humorvolles Erstleserbuch mit bunten Bildern
Der kleine Ritter Apfelmus von Stefan Schwinn
Fröhlich sieht er aus, der kleine Ritter und mit seinem Schwert hat er einen Apfel aufgespießt, neben ihm sehen wir den Burgkater Freddie, der in der Geschichte ein wichtige Rolle spielt
Zunächst werden alle, die eine Rolle in der Geschichte spielen vorgestellt und dann erfahren wir etwas vom alten Kuno, das ist eine Ritterrüstung eines alten Drachenjägers.
Prinz Poldi von Pampelmusien wird zum Abendessen erwartet und alle müssen mithelfen die Burg vom Schmutz zu befreien. Im nächsten Kapitel spielt Apfelmus Fußball und Kater Freddie und der Hahn spielen mit. Es taucht noch eine Maus in der Burg auf und am Ende gibt es ein Konzert.
Es ist also eine ganze Menge los wenn ein Prinz zu Besuch kommt und Apfelmus, der kleine Ritter erlebt da eine ganze Menge.
Die Großbuchstaben lassen sich leicht lesen und die vielen schönen bunten Bilder machen das Buch sowohl zu einem Vorlesebuch als auch einem Erstleserbuch.
Spannend und amüsant geschrieben
Inselmord & Sahnewölkchen von Dorothea Stiller
Wie wir es auch aus anderen Krimis kennen, kommt die Protagonistin Siggi Pizolka aus dem Ruhrpott, genauer aus Dortmund. Dank eines Erbes ist sie im Besitz eines Hauses auf Sylt. (ist das nicht der Traum vieler?) Zusammen mit ihrem Mann, den sie liebevoll Törtchen nennt, und ihrem kleinen Yorky, lebt sie nun dort, wo andere Ferien machen.
Das Titelbild gibt uns einen schönen Eindruck dieser Idylle.
Zufällig beim Kuchenkaufen im Café trifft Siggi auf das spätere Mordopfer Markus Kronthaler. Er versucht ziemlich cholerisch seine Noch-Ehefrau Katharina zur Rückkehr zu überreden. Katharina möchte sich gerne mit der Herstellung ihrer handgefertigten Pralinen selbstständig machen. Als dann Markus ausgerechnet mit einer Praline vergiftet wird, ist sie natürlich sofort verdächtig. So macht sich Siggi an die Arbeit und versucht Katahrinas Unschuld zu beweisen. Da Markus die letzten Tag in einen Männer-Retreat war, möchte Siggi klären, was dort genau passiert und sie setzt ihren Mann Undercover dort ein.
Wir erfahren neben der Klärung des Falles noch eine Menge über Siggi und ihren Ehemann, ihre Freundinnen und über ihren Beruf als Kosmetikerin, die nebenbei noch zu abendlichen Dessouspartys lädt. Das gibt der Handlung eine amüsante und leichte Note. Obwohl die Ermittlungen immer wieder in eine Sackgasse zu führen scheinen gibt es am Ende eine überraschende Klärung.
Trotz einiger kleiner Ungereimtheiten hat das Lesen dieses Cosy-Krimis Spaß gemacht, was wohl in erster Linie an Siggi liegt, die sehr sympathisch herüber kommt.
Ein sehr berührendes Buch über zwei Trauernde
Inseltage mit Rosa von Mareike Krügel
Auf dem Cover sehen wir Lila mit ihrer Freundin Rosa auf einem Stein am Meer. Die beiden sind Freundinnen. Aber eigentlich ist Rosa nicht mehr da.
Im Sommer fährt Lila mit ihrer Oma, die etwas wunderlich ist, und die sie nicht richtig gut kennt auf eine kleine Schäreninsel. Eigentlich wollen sie nur zwei Tage bleiben, doch dann macht ihnen das Wetter einen Strich durch die Planung und sie müssen länger bleiben.
Oma, die Lila Mu nennt, erzählt den ganzen Tag und sie spricht von ihrer Freundin Thula mit der sie ihr Leben geteilt hat und die jetzt im Heim wohnt. Da fällt es fast gar nicht auf, das Lila nicht spricht. Doch die gemeinsamen einsamen Tage auf der kleinen Insel bringt die beiden näher.
Lila, die ohne ihre Freundin Rosa nicht klarkommt und Mu, die ihre Freundin ebenfalls schmerzlich vermisst, sind so unterschiedlich. Aber gemeinsame Projekt wie das Bauen einer Skulptur aus Strandgut und die herrlichen Gedichte, die Mu sich einfallen lässt, heben die Stimmung der beiden.
Ein einfühlsames Buch über Verlust und Trauer und ihre ungewöhnliche Aufarbeitung. Und über zwei starke Persönlichkeiten, die auch mal eine Woche Zweisamkeit mit vielen Wetterproblemen und viel Haferflocken überstehen.
Hundedetektive ermitteln
Kommissar Pfote ermittelt (Band 1) - Schnüffler mit Schnauze von Katja Reider
Wie wir schon auf dem Cover sehen können, ermitteln diesmal die Hunde alleine, allen voran Pepper. Wie gewohnt werden zunächst alle vorgestellt, das sind Pepper, der auch die Geschichte erzählt, Lulu, Harras und Charlie. Alle sind Polizeihunde, allerdings ist Charlie schon im Ruhestand, er ist auch schlecht zu Fuß dafür aber eine guter Planer.
„Schnüffler mit Schnauze“ so heißt die Detektei und Charlie ist ganz klar der Boss, wenn seine Pfeife ertönt, dann wissen alle sofort, dass es einen Fall gibt.
So ist Charlie aufgefallen, dass Herr Jasper mit seiner kleinen Hündin Rosie nur noch ganz kurz Gassi geht und Rosie immer an der kurzen Leine führt. So machen sich sie Hunde am nächsten Tag auf um zunächst Yumo, den Hund er Tierärztin zu befragen.
Neben den Texten, in denen uns Pepper berichtet, was geschieht, gibt es immer auch Äußerungen, die nicht direkt in Sprechblasen, aber immer personenbezogen gedruckt sind. Neben den Gesprächen der Hunde gibt es auch immer wieder witzige Bemerkungen z.B. der Katze.
Pepper-Fans werden begeistert sein, dass ihr Held jetzt alleine, ohne seinen Polizisten, ermitteln darf. Denn oft war er es ja, der zu Lösung des Falls beigetragen hat. Hier gint es dann zu Ende das Problem, wie der menschliche Täter gestellt werden kann, doch auch da sind die Hunde besonders Charlie sehr erfindungsreich.
Das Buch kann ich wohl als Comic bezeichnen, auch wenn die Bilder meist eine Doppelseite einnehmen und es zusätzliche Texte zur Situation gibt. Eine spannende Geschichte und so tolle Illustrationen, da macht das Vor- und Selberlesen Spaß.
Spannender Lesestoff für die 2. Klasse
Leserabe 2. Lesestufe - Ninjageschichten von Michael Petrowitz
Vor dem Drachen sind zwei Kinder zu sehen, eines trägt eine rote Ninjamaske. In den drei Geschichten ist von unterschiedlichen Ninjas zu lesen.
Zunächst geht es um Anton, sein Problem ist es, dass er immer übersehen wird, doch für seine Ausbildung zum Ninja, ist da nur von Vorteil. So schafft er es zwei Räuber, die in ein Museum einbrechen zu stellen.
Drei Kinder gehen in das Internat, wo sie zu Ninjas ausgebildet werden. Der Lehrer stellt ihnen eine schwierige Aufgabe, sie sollen einem Drachen einen Stein entwenden, als Preis winkt der goldene Gürtel. Doch keiner kann die Aufgabe alleine lösen. Von zwei Kunoichis, so werden weibliche Ninjas genannt, ist im letzten Kapitel die Rede. Hier erfährt Niklas, dass Ferien ganz ohne Zocken auch spannend sein können.
Jedes Kapitel, das mit seinen großen Buchstaben und den bunten Bildern gut zu lesen ist, endet mit einer Frage. Am Ende gibt es noch ein kleines Quiz, so weiß du gleich, ob du alles auch verstanden hast. Ninjas sind ja ein spannendes Thema und hier macht es Spaß zu erfahren, wie unterschiedlich solche Erlebnisse sein können.
Spannende Geschichte für Erstleser
Leserabe 1. Lesestufe - Aufregung im Freizeitpark von Anja Kiel
Auf dem Cover sehen wir die drei Kinder, die wir in den Freizeitpark begleiten, mit der Achterbahn fahren. Hinten jubelt Paul, während Nuri und Elias sich sichtlich unwohl fühlen.
Die Klasse 2 a macht, nachdem die Kinder die Karten gewonnen haben, einen Ausflug in den Freizeitpark. Paul nimmt seinen Mund immer sehr voll und möchte mit allen Fahrgeschäften fahren.
Erst geht es in die Achterbahn, danach kommt die Geisterbahn dran und obwohl sei inzwischen ihre Klasse verloren haben, muss Paul noch auf die Wildwasserbahn. Nuri und Elisas zögern zwar immer wieder, steigen aber dann doch immer ein. Als sie endlich vom Riesenrad aus ihre Klasse entdecken und zu ihr finden, ist ihre Lehrerin ziemlich böse auf sie. Paul versucht sich herauszureden, aber Nuri gesteht, wie es war.
So ein Besuch im Freizeitpark ist immer eine spannende Sache und nicht alle wollen mutige überall mitfahren. Da ist etwas Rücksichtname schon angeracht, aber Paul interessieren die Ängste der anderen nicht. Bis er selbst in eine Situation gerät, in der er sich fürchtet.
Die vier Abschnitte sind in großen Buchstaben gedruckt und der Text ist nicht sehr lang. Dazu kommen die vielen schönen bunten Bilder, die die Geschichte zusätzlich erzählen. Ein schönes Erstleser*innen-Buch über Ängste und Freud*innen, die uns unterstützen.
Spannende Rettungsgeschichten
Leserabe 1. Lesestufe - Helfer in der Not. Spannende Hundegeschichten von Katja Reider
Das Cover zeigt die Bergretter mit Hund und Helikopter im Hintergrund. In der ersten Geschichte geht es dann in die Berge, wo eine Mutter mit ihrer kleinen Tochter vermisst wird. Hund Bruno kann sie mit seiner feinen Nase finden. Danach lernen wir die Assistenzhündin Holli kennen, die einen blinden Mann in den Supermarkt begleiten soll.
Auch am Strand werden Hund eingesetzt, so unterstützt Balu die Rettungsschwimmerin Mira bei der Rettung eines Jungen, dessen Schlauchboot unterging. Pepe ist ein Polizeihund, der einen Flüchtenden stellen kann.
Die vier Hundegeschichten sind kurz, in großer Schrift gedruckt und mit vielen schönen großformatigen bunten Illustrationen bebildert. Eine Leseanfängerin oder ein Lesefänger kann sehr gut die spannenden kleinen Episoden lesen und einiges über die „Arbeit“ dieser Hunde erfahren.
Ein berührendes Buch über eine alte Frau
Als Oma seltsam wurde von Ulf Nilsson
Das Cover zeigt Oma, die in dem Beutel und ihren Taschen ihre ganzen Ersparnisse, die von der Bank geholt hat, nah Hause schleppt. Vor ihr mit dem Flitzebogen geht ihr Enkel, der sie bewacht.
Wie es zu dieser witzigen Szene kommt, davon handelt der erste Teil des Buches. Der Enkel mit dem Federhütchen und dem Bogen ist an einem Donnerstag bei seiner Oma.
Doch anders als sonst reagiert Oma nicht auf des Hupen des Bäckerwagens, sondern kann das Geräusch gar nicht einordnen. Und ihren Enkel kennt sie auch nicht und redet ihn mit John an. Ihre Bewegungen sind schwerfälliger und den Bäcker schickt sie weg, weil alles zu teuer sei. Und dann geht sie los und holt bei der Bank ihr gesamtes Geld ab. Zu Hause ist sie so erschöpft, dass sie sich ins Bett legt. Vorher hat sie einen Teil des Geldes versteckt. Der Junge soll sich um den Rest des Geldes kümmern.
Damit ist der sechsjährige natürlich völlig überfordert. Er macht sie so seine Gedanken und versteht nicht, warum Oma so seltsam ist. Zum Glück klärt sich am Ende alles auf und Oma ist nicht dement, sie hat nur eine Infekt, der sofort geheilt werden kann.
Es ist schon ein besonderer Humor mit, der diese Geschichte erzählt wird. Dass Oma sich so seltsam benimmt, hat natürlich auch seine Komik. Ebenso wie die Gedanken, die der Enkel sich mit und wenn er das ganze übrige Geld in seine Taschen stopft, musste ich schon lachen. Die Illustrationen sind, wie ich finde, sehr schwedisch und sie passen wunderbar.
Wundervolles Buch über eine Familienschildkröte
Agathe von Antje Damm
Ein sehr persönliches Buch hat Antje Damm da geschrieben, gezeichnet und geklebt. Es handelt von Agathe der Schildkröte, die inzwischen wohl 80 Jahre alt sein dürfte und die ihre Vater sich gekauft hat, weil seine Mutter kein Haustier wollte. Er hat sich als Junge sehr gut um das Tier gekümmert, aber leider musste er vieles selbst herausfinden, weil es ja noch kein Internet gab, wo man alles erfragen kann.
Im Sommer bekam Agathe ihr Lieblingsessen und im Winter wurde sie in einer Kiste mit Laub und Erde in den Keller gestellt. Später zog er mit seiner Frau in eine Wohnung und Agathe lebte auf dem Balkon. Im Buch gibt es einen Grundriss, damit wir uns das vorstellen können. Danach sehen wir ein Foto von Antje als Kind mit Agathe im Arm. Heute lebt Agathe im Haus der Autorin und inzwischen gibt es extra einen Kühlschrank zum Überwintern.
Viele Kinder wünschen sich wie der Vater ein Haustier. Meine Kinder fanden die kleinen Wasserschildkröten immer so niedlich. Aber dann erfuhren wir, dass sie ziemlich groß werden und bissig sein können. Hier wurde auch sehr blauäugig eine griechische Landschildkröte angeschafft, aber zum Glück hat die Familie sich in drei Generationen sehr liebevoll um Agathe gekümmert.
Ich finde dieses Buch sollte man lesen, wenn man erwägt ein so langlebiges Tier anzuschaffen. Daneben macht es natürlich viel Spaß es zu lesen, denn es gibt neben Fotos kleine Comics, viele tolle Zeichnungen und Geschichten aus Agathes Leben. Mir hat diese Mischung sehr gut gefallen, ich habe einiges über Schildkröten erfahren und mich darüber amüsiert, dass eine Taube Freundschaft mit Agathe schloss.











