Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Annaja:
Ein besonderer Zauber
Die magische Bibliothek der Buks 1: Das Verrückte Orakel von Nina George; Jens J. Kramer
Das wirklich passende Cover zeigt eine tolle Bibliothek im Dunklen, aus deren Regalen außer Büchern, leuchtende Augen herausschauen.
Da waren Bücher, so viele Bücher. Die Freunde Finn, Thommy, Nola und Mira leben in einer Welt, ganz ohne Bücher, dafür aber mit Tablets und Handys.
Nach einem Unwetter finden die Freunde hinter einem umgestürzten Baum eine Mauer, über der man zu einem bislang unentdeckten Gebäude sehen kann.
Dieses Haus beherbergt eine geheimnisvolle Bibliothek, und was für eine. Dort leben kleine, reizende Wesen, die Buks. Sie alle haben ganz ausgefallene Namen und spezielle Fähigkeiten. Alle zusammen aber sorgen sie sich um ihre Bücher, die seit längerem an einer Bleichkrankheit leiden. Das Orakel erwacht und prophezeit den Buks, dass 5 Kinder kommen und ihre wertvollen Bücher retten können. Ein Kind fehlt aber, es ist Geraldine, eine Außenseiterin, die sich redlich bemüht, die anderen zu ärgern. Für die Kinder beginnt hier ein großes, aufregendes Abenteuer. Sie müssen ihren Familien auch verheimlichen, was sie da entdeckt haben. Sie verbünden sich mit den Fantasiewesen und es entsteht eine seltsame Freundschaft zwischen ihnen. Die Kernaussage des Buches lautet, dass Bücher sehr wichtig sind, aber der Zusammenhalt, die Kraft der Freundschat und mutig sein, ebenso.
Das Buch wurde mir sehr viel Herz geschrieben, ist unterhaltsam und spannend. Lediglich ein passendes Ende fehlt hier, da sollte man schon den nächsten Band lesen.
Theaterwissen
Mir träumte, du lägest im Grab von Holzmair Eva
Theater(wissen)
Der Schreibstil der Autorin ist angenehm, leicht und beschwingt zu lesen. Die Handlung wird aus Sicht der Protagonistin Anna Schaller erzählt. Anna ist in Wien aufgewachsen und nach einem Studium der Thaterwissenschaften hat es sie unter anderem nach Paris verschlagen. Dort arbeitet sie an der Oper als Garderobiere.
Genau dort passiert ein Mord. Doch Anna wird von ihrer Schwester, die seit kurzem ebenso in Frankreich lebt, um Hilfe gebeten. Dort fährt sie hin und währenddessen passiert ein weiterer Mord in der Oper. Nun verschwindet auch noch ihre Freundin, eine Balleteuse, spurlos. Kommissar Bouchet hat alle Hände voll zu tun mit den Ermittlungen. Anna wird verhört, doch sie ist ihm keine große Hilfe. Sie wird sogar verdächtigt, so wie auch der Lebensgefährte ihrer Schwester. Anna weiß nicht, wer ihr den Mord anhängen will, sie ist verwirrt. Die ganze Kriminalgschichte wird amüsant und sympathisch erzählt, der morbide Charme des Friedhofs Monmartre, auf dem sich Anna zu ihren Joggingrunden einfindet, tut sein Übriges. Der Schluß mit der Aufklärung der Morde, also die Figur des Mörders konnte ich allerdings nicht so recht nachvollziehen, dennoch ist dieses Buch äußerst gelungen und ich hoffe auf weitere Lektüren der Autorin.
Künstliche Intelligenz - Im Zweifel
Der 1. Patient von Florian Schwiecker; Michael Tsokos
Von a.ma50@hotmail.com
Eine bekannte Gefäßchirurgin die für ihre fortschrittlichen Behandungsmethoden bekannt ist und auch in den Medien dafür bereits einige Interviews gegeben hatte, verliert bei einer Routineoperation einen Patienten. Sie ist sich keiner Schuld bewusst, ist sich sogar sicher, ganz korrekt vorgegangen zu sein.
Nun müssen die Anwälte und Gerichte klären, wer für diese tödliche Operation die Verantwortung trägt und wer haftet. Die Klinik, der Gerichtssaal, die Firma, die die Programme der künstlichen Intelligenz erstellte, eine Anwaltskanzlei sowie eine Zeitung befassen sich mit diesem höchst brisanten Fall.
Es ist ein hoch aktuelles und spannendes Thema, das uns in Zukunft noch öfters beschäftigen und berühren wird.
Mir gefällt der flotte Schreibstil und die durchaus fesselnden Auseinandersetzungen der einzelnen Parteien.
Ich war von dem Buch von Beginn an begeistert und kann hier eine klare Leseempfehlung aussprechen.
Gefährliche Detektivarbeit
Der Lieblingskontakt von Manuel Martensen
Der Autor dringt in dem Buch in das Leben und Arbeiten einer Detektivin ein. Zu spät erkennt und bereut diese, dass sie im Zuge iher Tätigkeiten viel persönlichen Schaden angerichtet hat und wird hier nun mit grausamer Rache konfrontiert. Ein Katz und Mausspiel beginnt. Ein Geschädigter will Maja zeigen, wie es sich anfühlt, gejagt zu werden und seine Liebsten zu verlieren.
Sie muss nun zu Recht um ihr eigenes Leben und das einiger ihrer Mitmenschen bangen, da ihr Jäger auch vor Mord nicht zurückschreckt. Sie weiß aber nicht, wer ihr Rächer ist und muss es rasch herausfinden. Kommissar Bork ermittelt wieder, so wie in den beiden vorangegangenen Krimis, aber auf seine ganz spezielle, für mich etwas zu lasche Art, er hinkt den Ereignissen , bzw. deren Aufklärungen immer um einige Längen hinterher.
Trotz allem, ein von Beginn an, sehr spannendes Buch, das ich weiter empfehlen kann und ich hoffe, dass noch viele weitere tolle Krimis von Manuel Martensen folgen werden.
Schlimmer als der Krieg!
Overkill - Tod der Schwalben von Astrid Korten
Das Cover mit Stacheldraht und angenagelter Schwalbe verheißt auf jeden Fall schreckliche Dramen.
In dem Buch berichtet Astrid Korten eindrucksvoll vom Leben in der strahlenverseuchten Gegend um Tschernobyl. Die Ukrainie ist zerrüttet, der Angriffskrieg durch Russland beraubt die ukrainischen Bevölkerung jede Hoffnung auf ein besseres Leben.
Im Gegenteil, sie bangen nicht nur wegen der Folgen der Strahlung, sondern nun auch wegen der Kriegsgefahr täglich um ihr Leben.
In dieser Geschichte geht es um die Rache von Menschen, die ihre Liebsten durch grausame Morde, 1986, nach Ausbruch des Atomreaktors verloren haben. Hauptmann Bojko sowie der russische Polizist Alexej Markow werden aus unterschiedlichen Gründen zum Verfolger des Mörders von damals und begeben sich in große Gefahr. Grausame Verbrechen, verstümmelte und entstellte Opfer, alles detailliert geschildert, machen das Buch zu einer sehr spannenden Lektüre, wenngleich alles so real geschrieben wurde, dass es durchaus Brechreiz hervorrufen kann.
Extrem gut recherchiert ist es eine klare Leseempfehlung von mir.
Weniger anzeigen
Komme
Die Welt ist kompliziert
Angekommen von Ruben Dellers
Ein Buch, aus der Sicht eines Demenzkranken geschrieben.
Eine berührende Lektüre, in dem der Erzähler das ganze wirres Durcheinander in seinem Kopf beschreibt.
Rund um sein kompliziertes Familienleben wird hier auch auf die Gefahren von Kriminalität eingegangen.
Wie wichtig gute Pflege und familäre Unterstützung sind, ist ebenfalls Thema.
Eine klare Empfehlung für dieses Buch, nicht nur für Betroffene.
Diskrete Gründung und Verwaltung von Unternehmen
Wanderkröten von Bernd Monath
Der Autor hat hier die genial verstrickten Machenschaften der Finanzwelt aufs Korn genommen und hat diese mit einer familiären Geschichte samt Affären, krimineller Handlungen sowie Mord geschickt verknüpft. Ich finde, die Schlüsselfigur in dem Buch, Julian Lambert wirkt dabei doch relativ sympathisch.
Das Buch ist unterhaltsam, spannend und aufschlussreich geschrieben. Ich kann das Lesen der Lektüre nur weiterempfehlen.








