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Rezensionen von Anno:

Ein Spatz behauptet sich

Skyborn - Teil 1: Die Goldflügel-Prüfung,1 Audio-CD, 1 MP3 von Jessica Khoury

Die 12jährige Ellidee „Elli“ Meadows ist eine der Waisen des Spatzen Clans. Ihre Eltern starben beim Angriff eines Gargols, den Elli nur dank der Hilfe einer Goldflügel-Ritterin überlebte. Seither ist sie vom Wunsch beseelt selbst die Goldflügelprüfung zu bestehen und die Ausbildung zur Ritterin zu absolvieren.

Nie mehr will sie so hilflos sein, wie damals beim Unglück.
Als sie jedoch beim Vorauswahlrennen auf einen fremden verletzten Jungen vom Krähen-Clan stößt und sich dadurch ihren Sieg verspielt, rückt ihr Herzenswunsch in weite Ferne.
Wird sie mit Hilfe von Nox und seinen Freunden rechtzeitig Thelantis, die Hauptstadt des Reiches und Austragungsort des Großen Himmelsrennen erreichen und sich eines der begehrten Freilose für die Teilnahme am Rennen sichern können?

Das Reich der geflügelten Menschen ist in Clans unterteilt. Dabei entscheidet die Art des Vogelanteils die Zugehörigkeit zum jeweiligen Clan. Während Hochclans, wie der regierende Adler-Clan oder der Clan der Falken hoch angesehen sind, spielen die Spatzen eine eher untergeordnete Rolle.
Trotz aller Konventionen kämpft Elli darum eine Goldflügel-Ritterin zu werden. Dabei muss sie sich nicht nur gegen deutlich schnellere und stärkere Kinder aus den Hochclans behaupten, sondern sich auch während ihrer gemeinsamen Reise mit Nox und seinen Freunden so manchem Abenteuer stellen.
Der Aufbau der Geschichte, die Welt der geflügelten Menschen, die Charaktere der Kinder und deren Abenteuer sind schön und ideenreich beschrieben, was das Eintauchen in die Geschichte sehr einfach gestaltet und dabei keine Langeweile aufkommen lässt.
Die Hauptcharaktere reifen im Verlauf des Buches spürbar und hinterfragen zunehmend ihre Weltansichten.
Nox und Elli wirken dadurch recht realistisch und sympathisch. Die Gedankengänge und Handlungen der beiden sind dabei gut nachvollziehbar und stimmig.
Allein die Vorfälle auf ihrem Reise wirken für mich als wären sie etwas zu leicht zu bewältigen, was aber der Spannung kaum schadet und vielleicht speziell auf jüngere Kinder zugeschnitten und somit legitim ist.

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Ein Spatz behauptet sich

Skyborn - Die Goldflügel-Prüfung von Jessica Khoury

Die 12jährige Ellidee „Elli“ Meadows ist eine der Waisen des Spatzen Clans. Ihre Eltern starben beim Angriff eines Gargols, den Elli nur dank der Hilfe einer Goldflügel-Ritterin überlebte. Seither ist sie vom Wunsch beseelt selbst die Goldflügelprüfung zu bestehen und die Ausbildung zur Ritterin zu absolvieren.

Nie mehr will sie so hilflos sein, wie damals beim Unglück.
Als sie jedoch beim Vorauswahlrennen auf einen fremden verletzten Jungen vom Krähen-Clan stößt und sich dadurch ihren Sieg verspielt, rückt ihr Herzenswunsch in weite Ferne.
Wird sie mit Hilfe von Nox und seinen Freunden rechtzeitig Thelantis, die Hauptstadt des Reiches und Austragungsort des Großen Himmelsrennen erreichen und sich eines der begehrten Freilose für die Teilnahme am Rennen sichern können?

Das Reich der geflügelten Menschen ist in Clans unterteilt. Dabei entscheidet die Art des Vogelanteils die Zugehörigkeit zum jeweiligen Clan. Während Hochclans, wie der regierende Adler-Clan oder der Clan der Falken hoch angesehen sind, spielen die Spatzen eine eher untergeordnete Rolle.
Trotz aller Konventionen kämpft Elli darum eine Goldflügel-Ritterin zu werden. Dabei muss sie sich nicht nur gegen deutlich schnellere und stärkere Kinder aus den Hochclans behaupten, sondern sich auch während ihrer gemeinsamen Reise mit Nox und seinen Freunden so manchem Abenteuer stellen.
Der Aufbau der Geschichte, die Welt der geflügelten Menschen, die Charaktere der Kinder und deren Abenteuer sind schön und ideenreich beschrieben, was das Eintauchen in die Geschichte sehr einfach gestaltet und dabei keine Langeweile aufkommen lässt.
Die Hauptcharaktere reifen im Verlauf des Buches spürbar und hinterfragen zunehmend ihre Weltansichten.
Nox und Elli wirken dadurch recht realistisch und sympathisch. Die Gedankengänge und Handlungen der beiden sind dabei gut nachvollziehbar und stimmig.
Allein die Vorfälle auf ihrem Reise wirken für mich als wären sie etwas zu leicht zu bewältigen, was aber der Spannung kaum schadet und vielleicht speziell auf jüngere Kinder zugeschnitten und somit legitim ist.

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17. Teil der Ostfrieslandkrimis

Skyborn - Die Goldflügel-Prüfung von Jessica Khoury

Beim Einstand der neuen Polizeidirektorin Elisabeth Schwarz explodiert vor der Polizeiinspektion Aurich eine Autobombe. Ziel des Anschlags war Dirk Klatt, Beamter vom BKA, der jedoch zu diesem Zeitpunkt nicht in seinem Auto saß und den Anschlag unbeschadet überlebte. Nur wer hat es auf ihn abgesehen? Hat es mit einem früheren Ereignis zu tun, als schon einmal auf ihn geschossen wurde?

Zeitgleich wird im Café ten Cate die Servicekraft Anneliese vermisst.

Von ihr und ihrer Tochter fehlt jede Spur. Und bald wird auch klar, dass diese Frau nicht die ist für die sie sich ausgibt.

Als Klatt dann Tage später tatsächlich noch erschossen aufgefunden wird, ein weiterer Polizist sein Leben verliert und eine junge Frau gekidnappt wird, haben
Ann Kathrin Klaasen, Frank Weller und Rupert gut zu tun um all die Fälle aufzuklären und sich zudem an die neue Führung zu gewöhnen.

Ostfriesengier ist der 17. Fall mit Kommissarin Ann Kathrin Klaasen und reiht sich perfekt in die Serie der Ostfrieslandkrimis ein, die sogar zum Teil schon verfilmt wurden.
Für den leichteren Einstieg ins Geschehen ist es sicher ratsam einige der vorangegangenen Bücher zu kennen. Fans der Reihe, dürfen sich jedoch auf altbekannte Gestalten, wie Ann Kathrin, Weller und Rupert freuen, aber auch auf das ein oder andere neue Gesicht.
Klaus-Peter Wolf schafft es auch diesmal mit viel Lokalkolorit, Ironie und Humor seine Leser zu fesseln. Fiktion vermischt sich dabei mit real existierenden Handlungsorten, wie Aurich und Norden.
Auch wenn dabei ein paar kleine Ungereimtheiten in der Handlung den Weg ins Buch gefunden haben, empfinde ich diese eher als Freiheit des Autors und wenig störend. Die Handlung ist abwechslungsreich, spannend, aber auch gespickt mit Humor, Ironie und kleinen Nebensächlichkeiten, die den Charakteren jedoch viel Leben einhaucht und sie sehr menschlich wirken lässt. Die Figur Rupert sorgt dabei immer wieder für das ein oder andere Schmunzeln.

Die ungekürzte Hörbuchfassung des Buches wird auch diesmal vom Autor persönlich gesprochen, dessen unnachahmliche Art diesem Buch zusätzlich jede Menge Charme verleiht.

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Pakt der Finsternis

Die Polidoris und der Pakt mit der Finsternis (Bd. 1) von Anja Fislage


Roberta Polidori und ihre Zwillingsgeschwister Petronella und Pellegrino werden vorerst bei ihren Großeltern leben, denn ihre Eltern Dr. Oscar und Dr. Stella, beides berühmte Forscher, sind auf See verschollen.

Die Großeltern der Kinder wohnen jedoch in einem recht ungewöhnlichem Haus, das zudem seltsame Wesen zu beherbergen scheint.

Auch der Garten birgt Geheimnisse, die nicht gleich ersichtlich sind. Während die Kinder um ihre Eltern bangen, und sich mit ihren neuen Lebensumständen arrangieren, geschehen recht ungewöhnliche Dinge und immer mehr wird ihnen bewusst, dass sie in ein ganz unglaubliches, düsteres und geisterhaftes Abenteuer geraten sind.

Dieses Buch ist laut Verlag für Kinder ab ca. 11 Jahren geeignet.

Während ich die Handlung, so düster und unheimlich sie manchmal auch scheint, dennoch als altersgerechte empfinde, machen die vielen Handlungssprünge des Buches das Lesen für junge Leser recht kompliziert. Das Buch beschreibt Erlebnisse, jedes der drei Kinder. Hier den Überblick zu behalten bedarf es doch etwas Übung.

Die Handlung selbst ist jedoch bemerkenswert ideenreich und erschafft eine schaurig düstere kleine Welt um dieses besondere Haus und der Familie der Polidoris, die auch mir als Erwachenen sehr gut gefiel.

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Du bist du

SAMi - dein Lesebär - Die kleine Hummel Bommel von Britta Sabbag; Maite Kelly

Die kleine Hummel Bommel wurde durch das Lied zum Buch „Du bist du“ von Maite Kelly bekannt.
Doch nicht nur dieses Lied macht dieses Buch zu etwas Besonderem. Auch die Handlung aus der Feder von Britta Sabbag, die Kindern Mut macht so sein zu dürfen, wie sie sind und die wunderschönen von Joelle Tourlonias gestalteten Illustrationen sind Grund für dessen Erfolg.

Im Buch wird die kleine Hummel Bommel von anderen Insektenkindern für seine kleinen Flügel gehänselt. Niedergeschlagen fragt er andere geflügelte Tiere im Rat. Diesen findet er letztendlich bei Gisela Grille und Dr. Willi Weberknecht. Und mit etwas Mut und Zuversicht schafft dann auch die kleine Hummel Bommel zu fliegen.

Das oben genannte Lied von Maite Kelly aber auch die wunderschön harmonische Lesestimme des Sami Lesebärens machen dieses Buch zudem zu einem tollen Hörerlebnis.

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Täter und Opfer zugleich

Stigma von Lea Adam

Oktober 2022 in Hamburg: in einem Park wird eine Männerleiche aufgefunden. Der Kopf in einer Mülltüte steckend, mit Kabelbinder verschlossen. Doch warum waren seine Augenhöhlen leer? Warum wurde dieser Mann auch noch verstümmelt.
Und während der Ermittlungen wird Jagoda „Milo“ Milosevic und ihrem Partner Vincent Frey rasch klar, dass dieser Mann nicht unbescholten war.

Als dann kurz darauf auch noch eine weitere Leiche auftaucht und deren Ohren abgeschnitten sind, drängt sich immer mehr die Frage auf: Sind dies Fälle von Selbstjustiz? Werden die ehemaligen Opfer nun zu Tätern? Darf ein Unrecht mit Unrecht vergolten werden?

Das Buch wurde vom Autorenduo Regina Denk und Lisa Blitzer unter dem Pseudonym Lea Adam veröffentlicht. Stigma ist ihr erstes gemeinsamer Thriller und vereint die Stärken beider Autorinnen gekonnt.

Der Thriller beschäftigt sich mit dem Thema Schuld, Rache, Selbstjustiz und vor allem sexueller Gewalt. Da sich dabei Täter- und Opferrollen vermischen, ergibt dies eine explosive Mischung an Gefühlen. Dass der Leser hierbei durch Vorahnungen auf den Täter in eine gewisse Richtung gelenkt wird, empfinde ich als gewollt. Auch die kursiven Zwischenkapitel mit Rückblicken weisen darauf hin. Doch nimmt es der Handlung nicht die Spannung. Vielmehr ist dies Teil und Hintergrund selbiger und gibt dem Geschehen eine ungeahnte Tiefe. Auch das Ende fügt sich schlüssig und nachvollziehbar in die Handlung ein ohne dabei an Spannung einzubüßen.

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Die goldenen Zwanziger

Fräulein vom Amt - Der Tote im Kurhaus von Charlotte Blum

1924 in Baden-Baden. Alles ist im Ägypten-Fieber. Die Mode, die Gespräche und die Bälle sind von diesem Thema inspiriert. Und in der Oper spielt Aida. Doch beim anschließenden Ball bei der Alma Täuber, unser Fräulein vom Amt auch zugegen ist, wird einer der Operndarsteller ermordet. Und dann gerät auch noch Emmis Verehrer ins Visier der Polizei.

Und entgegen ihrer Vorsätze nicht sich auch dieses Mal Alma in die Ermittlungen ein.

Das Fräulein vom Amt - der Tote im Kurhaus ist das zweite Band der Reihe.
Ich als Quereinsteiger hatte anfangs etwas Probleme die Namen der Protagonisten und deren Verwandtschafts- und Freundschaftsverhältnisse zu verstehen, die dies legte sich im weiteren Verlauf des Buches rasch. Auffallend ist, dass das Buch es wunderbar schafft die Atmosphäre vergangenerZeiten hervorzurufen. So geht es im Buch nicht nur um die Aufklärung des Mordes am Tenor der Oper, nein, man hat auch Teil am alltäglichen Leben der beiden jungen Frauen Alma und Emma in den goldenen Zwanzigern. Was mir persönlich sehr gut gefällt. Alles wirkt sehr realistisch und auch die Protagonisten im Buch sind schön beschrieben. Doch nicht alles ist historisch richtig beschrieben. Zu diesem Zwecke enthält das Nachwort eine Auflistung der wahren historischen Begebenheiten, die im Buch zu Gunsten des Romans geändert wurden.

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Ein sehr gelungen Serienauftakt

Totes Moor von Lars Engels

Grimmbach am roten Moor. Es ist 2009 und mitten in der Nacht, als ein Notruf einging. Eine junge Frau meldet einen Autounfall, ihr ginge es gut, der andere Fahrer sei bewusstlos. Als jedoch die Polizei wenig später am Unfallort eintrifft ist Matilda Nolte spurlos verschwunden. Auch die daraufhin angesetzten Suchaktionen blieben erfolglos.

Der am Unfall beteiligte Fahrer des anderen Wagens, ein Florist aus dem Dorf, wird verdächtig mit dem Verschwinden zu tun zu haben und begeht, getrieben durch die Verhöre der Polizei, kurze Zeit darauf Selbstmord. Doch ist er wirklich der Täter? Janosch Janssen, sein Sohn und mittlerweile Kommissar zweifelt auch Jahre später noch an der Schuld des Vaters. Und dazu lässt ihn auch Matildas rätselhaftes Verschwinden nicht los. War sie doch einst sein großer, aber unerreichbarer Schwarm.
Dass er dann sofort an Matilda denken musste, als Passanten, angelockt durch ein seltsames Leuchten im Moor, auf eine weibliche Leiche stoßen, ist zu gut nachvollziehbar. Und so setzt er alles daran seinen Vater postum zu entlasten und Matildas wahren Mörder zu finden. Zusammen mit der toughen Kriminaloberrätin Diana Quester macht sich der junge Kommissar daran die Geheimnisse des Falles und seines Heimatdorfes aufzudecken.

Das Tote Moor ist der exzellent gelungene Auftakt einer neuen Krimireihe. Schauplatz des Ganzen ist das Rote Moor in der hessischen Rhön. Während jedoch das Moor tatsächlich existiert, sucht man das fiktive Grimmbach dort vergebens. Der persönlich in den Fall verstricke junge Kommissar und die sehr toughe und erfahrene Kriminaloberrätin, zwei sehr unterschiedliche Charaktere mit wenig Sympathie zueinander, raufen sich im Laufe des Falles immer mehr zusammen. So entwickelt sich nicht nur die Lösung des Falls, sondern auch die Charaktere des Buches während der Handlung spürbar weiter.
Lars Engels nutzt 2 Zeitsträngen für seine Geschichte und schafft es dadurch sehr schön, die zeitlich 9 Jahre voneinander getrennten Handlungen zu einer Einheit zu verflechten. Sein sehr persönlicher und eingängiger Erzählstil, die sehr gute Charakterisierung der Protagonisten und die stimmige Handlung haben mich überzeugt. Die persönliche Verstrickung des Kommissars in dem Fall empfand ich durchaus als authentisch und die Geheimnisse des Dorfes sehr interessant. Wobei ich mir deren reale Umsetzung eher schwierig vorstelle, wirkte es dennoch schlüssig auf mich.
Es ist ein Buch, dass mich fesselte und ich mit sehr viel Freude las.

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Erfolgsversprechend

Abnehmen mit der HAWEI-Methode von Winfried Keuthage

Das Buch Abnehmen mit der Hawei-Methode nutzt eine Hafer- und Eiweißreiche Ernährung um ohne Heißhunger abzunehmen. Auch für Patienten mit Diabetes ist dieses Buch interessant, da diese Methode verspricht Insulinresistenzen abzubauen.

Das Buch selbst gliedert sich in 2 Teile. Zu Anfang beschreibt Dr.

Keuthage sehr anschaulich die Energiebilanz des Körpers, die Funktionsweise, aber auch welche Gegenspieler einem das Abnehmen erschweren. Wie Diäten den Muskelabbau fördern und wie man diesen mit Sport und der richtigen Ernährungsweise entgegen wirken kann, welche Weise Hunger entsteht und welche Arten von Hunger es gibt. Auch eine Tabelle ist darin enthalten welchen Nährstoffmangel den Heisshunger auf Ungesundes zugrunde liegt und gibt Tipps für Alternativen. Dazu gibt es Infos darüber wie Stress, die Darmflora und auch Alkohol das Abnehmen beeinflussen und wie Diabetes-Patienten mit dieser Ernährungsweise der Krankheit entgegenwirken können.

Im zweiten Teil des Buches wird es dann Praktischer. Die Durchführung der Hafertage wird erklärt. Zudem befinden sich im Buch über 60 Rezepte verschiedenster Kategorien, von Frühstück bis Abendessen, schnelle Gerichte für zwischendurch und sogar Süßes und Brot.

Das Buch macht auf mich einen sehr durchdachten Eindruck. Besonders der theoretische Teil am Anfang fand ich sehr interessant und bescherte mir nicht nur eigenen Aha-Moment. Ich hoffe, dass mit diesem Wissen und mit dieser Methode, die nicht nur erfolgsversprechend, sondern auch sehr alltagstauglich erscheint, nun endlich die Pfunde purzeln.

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Interkulturelle Liebesgeschichte

Bissle Spätzle, Habibi? von Abla Alaoui

Amayas Familie, eine marokkanische Einwandererfamilie, ist quirlig, laut und religiös.
Während ihre Geschwister sich verloben und heiraten, dreht sich im Amayas Leben alles um ihren Job als Schauspielerin. Sehr zum Missfallen ihrer Mutter, die auch sie gerne verheiratet wüsste. So sieht sich Amaya plötzlich mit arrangierten Treffen junger muslimischer Männer konfrontiert.

Sogar über das muslimischen Tinder suchen Mutter und Schwester geeignete Kandidaten aus.
Doch statt in ihr muslimisches Tinderdate verliebt sich Amaya in dessen besten Freund. Ein Deutscher, ein Schwabe sogar. Während Schmetterlinge im Bauch wild tanzen, weiß Amaya, dass dieser Mann von ihrer Familie nicht gut geheißen werden wird und sie versucht ihre Beziehung zu verbergen, was zu viel Unruhe, Lügen und Missverständnisse führt.

Bissle Spätzle, Habibi ist ein Roman, der mich schon allein des Covers und Titels wegen sehr neugierig gemacht hat.
Der Schreibstil ist quirlig und mich brauchte ein paar Seiten und mich einzugewöhnen, doch je mehr ich las, desto authentischer empfand ich ihn. Auch die Geschichte selbst gefiel mir gut. Gerade, weil mir die muslimische Kultur recht fremd ist, gab mir dieses Buch sehr schöne Einblicke in deren Leben. Gleichzeitig religiös und doch modern erzählt das Buch eine wirklich tolle interkulturelle Liebesgeschichte, die bestimmt auch mit Klischees spielt, dich sind diese sehr liebevoll verpackt.
Auch Amayas Zwiespalt der Resultat der Erfahrungen aus 2 Kulturen ist, war sehr interessant und eigentlich nachvollziehbar. Wobei ich auch Daniels Sichtweise sehr gut verstehe und seine Geduld und Offenheit bewundert habe.
Einzig Ismael hätte ich gern noch ein Happy End im Buch gewünscht.

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