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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Julia:

Glaubst du an Feen?

Die Geschichtensammlerin von Evie Woods

Der Klappentext dieses Buches kann gar nicht gut genug zusammenfassen, was in dieser Geschichte alles drin steckt. Sarah reist ganz spontan und ohne richtigen Plan nach Irland. In der Nähe ihres Cottages findet sie ein Tagebuch von Anna, die 100 Jahre vor ihr in diesem Cottage gelebt hat.

Wir begleiten in diesem Buch beide Frauen bei ihren ganz persönlichen Reisen.

Während Sarah mit den Geistern ihrer Vergangenheit zu kämpfen hat, begleiten wir Anna beim Erwachsen werden. Und dabei, wie sie einem Amerikaner hilft, die Geschichten rund um die Feen in der Region kennenzulernen.

Der Schreibstil ist wirklich fantastisch und sehr ruhig. Ich bin nur so über die Seiten geflogen und habe mich in den Weiten Irlands verloren. Der Zauber und Glaube rund um die Feen der keltischen Länder wurde in dieser Geschichte sehr gut festgehalten. Die Charaktere sind super ausgearbeitet und obwohl sie eigentlich nichts verbindet, außer dem Cottage, in dem sie leben, passen die beiden Handlungsstränge sehr gut zusammen. Anna ist von Anfang an direkt sympathisch, man kann sie einfach nur ins Herz schließen. Und bei Sarah merkt man, dass sie mit Dingen zu kämpfen hat, die nicht von vornherein klar sind, und so braucht man ein wenig, um mit ihr warm zu werden.

Für mich war es das erste Buch von Evie Woods, aber definitiv nicht das letzte. Eine wunderbare Geschichte, um die Realität hinter sich zu lassen und einfach mal ein wenig abzuschalten.

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Geheimagentin auf der Flucht

Deckname: Bird von Louise Doughty

Ich liebe Thriller und muss bei diesem Buch sagen, dass es zwar durchaus an einigen Stellen spannend war, aber definitiv nicht in dieses Genre gehört. Die Geheimagentin Bird ist auf der Flucht, wieso genau, das weiß man nicht. Erst nach und nach wird aufgedeckt, wieso Bird überhaupt auf der Flucht ist.

Dabei ist das Buch in drei Teile unterteilt: die Gegenwart (und Flucht) - Die Vergangenheit - und wieder die Gegenwart. Die Zeitsprünge zwischen den Kapitel sind teilweise aber nicht ganz so gut gemacht.

Die Vergangenheit war ein teils sehr interessanter Abschnitt. Allerdings hatte ich die Hoffnung, dass die Geschehnisse etwas mehr mit dem Grund zusammenhängen, wieso sie auf der Flucht ist. Letztendlich waren sie eher die Erzählung des Karriereweges von Bird. Und klar, immer mal wieder gab es Zusammenhänge mit der Flucht, die waren für die Geschichte in meinen Augen aber auch nicht zwingend ausschlaggebend. Einige Male habe ich die Zusammenhänge auch gar nicht direkt erkannt, bis dann doch irgendwann der Aha-Moment kam.

Das Buch ist per se nicht schlecht, der Schreibstil ist sehr angenehm und es ist auch Spannung in der Geschichte. Aber irgendwie hat es bei mir keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Das Ende ist vage und hat mich nicht wirklich zufrieden gestellt. Hätte man den mittleren Teil etwas gekürzt und dafür am Ende mehr Story eingebaut, dann hätte es durchaus auch Potential für einen richtig guten Thriller. Einzig das Nachwort gibt in meinen Augen eine Option darauf, wie die Geschichte wohl enden könnte, aber auch das ist doch etwas weit hergeholt.

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Ein mordsmäßiges Duo

A Serial Killer’s Guide to Marriage von Asia Mackay

Gleich zu Beginn sollte man zu diesem Buch sagen, dass es einen total schrägen Humor mit sich bringt – und ich habe es geliebt!
Ein Problem, mit dem wohl viele Eltern beim ersten Kind kämpfen: den neuen Alltag bewältigen und eventuell auch die ein oder andere Sache nicht mehr machen können, die man früher total gerne getan hat.

Die wenigsten von uns müssen dabei allerdings mit dem Morden aufhören.

Die Geschichte wird überwiegend aus der Sicht von Hazel erzählt, aber es gibt zwischendurch auch immer wieder Kapitel aus Fox’ Perspektive. Dabei merkt man, wie Hazels Verlangen, wieder zu morden, immer größer wird.
Naja, und dann passiert, was passieren muss: Plötzlich steht sie neben einer Leiche.

Im Laufe der Geschichte reitet sie sich natürlich immer weiter in die Misere. Und obwohl ich kein Fan von überspitzen Szenarien bin, ist es genau das, was diese Geschichte ausmacht. Ein Zufall jagt den nächsten, und die Sahnehaube bekommt das Ganze durch den dunklen Humor, mit dem es erzählt wird.

Dabei spitzt sich die Lage immer weiter zu, und am Ende kommt ein Plottwist, mit dem man definitiv nicht gerechnet hat.
Ich habe die Geschichte verschlungen, fand den Schreibstil wunderbar zu lesen, den Humor skurril und – naja, was soll ich sagen – die Charaktere sympathisch. Und das, obwohl es sich ja eigentlich um Serienmörder handelt.

Dieses Buch war auf jeden Fall mal etwas ganz anderes, und ich kann es absolut weiterempfehlen!

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Geschichte ohne Tiefgang und Zusammenhänge

Eden von Jan Costin Wagner

Leider hat mich dieses Buch so gar nicht überzeugen können. Angefangen bei dem Schreibstil, bei dem ich mir nicht so sicher war, ob das Buch für Teenager geschrieben wurde – zum Beispiel aufgrund der vielen Wortwiederholungen. Auf der anderen Seite waren es dann Themen und Verstrickungen innerhalb der Geschichte, die wohl eher für Erwachsene gedacht waren.

Dazu kamen viele Themen, die zusätzlich zur Trauerbewältigung in die Geschichte eingearbeitet wurden, wie die Diskriminierung von Ausländern, Corona oder AfD-Sympathisanten. Sicherlich alles wichtige Themen, und entfernt hatten sie auch mit der Geschichte zu tun. Sie wurden aber alle nur sehr oberflächlich angerissen, teils ohne Zusammenhang in die Handlung eingebaut, und letzten Endes ist dann auch das eigentliche Thema irgendwie untergegangen.

Die Charaktere wurden für mich nicht greifbar, das Ende bleibt vage. Es war ein kurzes und schnell gelesenes Buch, weshalb ich es auch zu Ende gelesen habe. Nachwirkungen hat es auf mich aber nicht – und das, obwohl das Thema eigentlich super dafür geeignet ist, eine Geschichte mit Tiefgang zu schreiben. Und auch, um Anregung zum Nachdenken zu geben, die mir hier einfach gefehlt haben.

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Zwischen Glamour und Intrigen

Girls' Trip - Vier Freundinnen. Eine Luxusjacht. Eine tödliche Reise. von Jan Gangsei

Dieses Buch ist ein wirklich gelungener YA-Thriller, der in die Schattenseiten der glamourösen Welt einiger Teenagerinnen entführt. Während Giselle bei ihrem Ausflug von der Yacht verschwindet, kann sich Maggie nicht daran erinnern, was in der Nacht passiert ist. Zur Spannung beigetragen haben auf jeden Fall die Mischung der Kapitel, welche aus Tagebucheinträgen, Zeitungsausschnitten, Polizei-Interviews und der Ich-Perspektive von Maggie besteht.

Dazu werden Maggies Kapitel auch noch rückwärts erzählt, was anfangs etwas verwirrend war, aber erstaunlich gut funktioniert hat.

Durch die wechselnden Kapitel von Maggie und Giselle, weiß man irgendwann nicht mehr, wer eigentlich die Wahrheit spricht. Der Schreibstil ist auf jeden Fall fesselnd und der Spannungsbogen sehr gut ausgearbeitet.

Das Ende war für mich teilweise absehbar, manches kam dann aber doch komplett unerwartet. Die Autorin hat hier auf jeden Fall einen super Plot hingelegt. Für mich war es eine schnell gelesene Lektüre, mit viel Glamour und Intrigen. Vom High-Society Life über toxische Freundschaften, eine gute Mischung aus Gossip Girls und One of us is lying und mit dem Setting ein perfekter Sommer-Thriller.

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In guten, wie in schlechten Zeiten

Der Bräutigam von Benjamin Wiater

In dieser Geschichte ist so einiges unerwartetes geschehen und es war wirklich Nervenkitzel pur! Ich liebe Psycho Thriller, da sie mit verstörenden Elementen arbeiten und oftmals in die tiefen Abgründe von Tätern eintauchen. Und bei diesem Buch wurde ich mit der Einordnung in das Genre absolut nicht enttäuscht.

Der Bräutigam spielt nicht nur mit seinen Opfern, sondern auch mit den Lesern. Die Kapitel endeten ganz oft mit einem Mini Cliffhanger und ich konnte gar nicht anders, als immer direkt weiterzulesen.

Da es sich bei Nora nicht um eine Polizistin, sondern eben nur die Schwester des Opfers handelt, gibt es hier auch nicht die typischen Ermittlungsarbeiten und ohne zu viel zu spoilern, befinden wir uns ganz schnell in einer Zwickmühle, aus der man nicht mehr so leicht entkommen kann. Benjamin Wiater ist definitiv nicht zimperlich, was die ein oder andere Wendung angeht und einige Stellen sind nichts für schwache Nerven.

Der Schreibstil ist wirklich gelungen, die Charaktere klug ausgearbeitet und auch wenn ich mit Noras Art an der ein oder anderen Stelle etwas gehadert habe, so habe ich ihr Handeln dennoch nachvollziehen können. Ein wirklich super gelungener Psycho Thriller, bei dem ich trotz Fiktion ziemlich froh bin, weit entfernt vom Alten Land zu leben. Für Thriller Fans eine absolute Empfehlung.

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Nicht alles ist so federleicht, wie es scheint

Words Like Feathers von Marie Weis

Olivia hat das große Glück, dass sie als eine von wenigen Teilnehmenden für das diesjährige Retreat für Künstlerinnen und Künstler ausgewählt wurde und zwei Wochen auf einem Schloss mitten in Schottland verbringen darf. Das Retreat startet eigentlich perfekt und sofort findet sie Freunde, aber dann erscheint der Stargast auf der Bildfläche und das ist ausgerechnet ihr Ex, dem sie damals das Herz gebrochen hat und auch noch der ältere Bruder ihrer besten Freundin ist.

Bei dem Klappentext hatte ich Angst vor zu viel Drama, aber für mein Empfinden war es das gar nicht. Ja, es gibt verletzte Gefühle, Missverständnisse und ein Auf und Ab an Emotionen. Es gibt aber auch klare Kommunikation und zauberhafte Dialoge, die trotz gebrochenen Herzen, nicht vorwurfsvoll geprägt sind. Bei den Annäherungen von Tristan und Olivia habe ich mich tatsächlich total wohl gefühlt, und das, obwohl man merkt, dass hier einiges passiert ist, was die Gefühle des anderen verletzt hat. Der Schreibstil hatte eine Sanftheit an sich und die Gegend in Schottland wurde so großartig beschrieben, ich wäre am liebsten selbst zu diesem Retreat gereist.

Immer wieder erfahren wir zwischendurch durch kurze Rückblicke, was damals eigentlich passiert ist. Und dann begleiten wir Olivia dabei, wie sie versucht das Retreat zu genießen und das, obwohl nicht nur Tristan alles durcheinanderbringt, sondern sie auch bei den vielen Talenten mit Selbstzweifeln zu kämpfen hat. Ich würde dieses Buch nicht unbedingt als Wohlfühlroman beschreiben, da auch das Thema Mental Health eine große Rolle spielt. Aber ich konnte trotzdem super in die Geschichte abtauchen und fand, dass das Thema sehr respektvoll behandelt wurde und keinesfalls die Stimmung getrübt hat.

Ich habe Olivia total gerne bei ihrem Retreat begleitet und kann das Buch daher absolut empfehlen.

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Zwischen Fiktion und Realität

Stille Helden der Nacht von Weina Dai Randel

Ich lese total gerne historische Romane und mag es, wenn sie zur Zeit des zweiten Weltkrieges spielen. In diesem Buch habe ich dann auch direkt wieder etwas neues gelernt: Nämlich die Rolle der chinesischen Regierung und vor allem die Taten von Dr. Ho Fengshan, die hier zwar in einer fiktiven Geschichte erzählt werden, aber auf wahren Begebenheiten beruhen.

Als Generalkonsul von China erlebt er in Wien gemeinsam mit seiner Frau die Anfänge des Nationalsozialismus hautnah mit. Zunächst versucht er, die guten Beziehungen mit dem dritten Reich aufrechtzuerhalten und verbietet auch seiner Frau, sich weiterhin mit ihrer neuen Freundin Lola, einer Jüdin, zu treffen. Doch schon bald fängt er an, Dinge zu hinterfragen, nicht nur die Entscheidungen des Dritten Reichs, sondern auch die seiner Regierung. Und er entscheidet sich dafür, den Juden zu helfen und Visa für die Ausreise auszustellen.

Die Geschichte von Dr. Ho Fengshan und seiner (fiktiven) Frau fand ich super interessant zu lesen. Man merkt die Zerrissenheit von ihm, einerseits sein Land glücklich zu machen und die Zurückgehaltenheit, die seine Kultur mit sich bringt, und andererseits auch seine eigenen Empfindungen, was Gerechtigkeit bedeutet. Und auch Grace ist ein sehr interessanter Charakter. Die eigentlich sehr stille und zurückhaltende Frau, die nicht einmal die Sprache in einem ihr fremden Land spricht, die für eine einzige Freundin alles in Bewegung setzt, um sie und ihre Familie zu retten.

Der Schreibstil des Buches war dann für mich aber dennoch teilweise etwas schwierig, da es immer wieder einen Wechsel im Erzählstil gab. Während man die Kapitel von Dr. Ho Fengshan als Beobachter liest, sind die wenigen Kapitel von Lola und die von Grace in der Ich-Perspektive geschrieben. Und auch wenn das Ende doch sehr schnell abgehandelt wurde (was ich aber auch verstehe, da der Fokus des Buches auf das Handeln von Dr. Ho Fengshan und die Anfänge des NS-Regimes gerichtet ist), so fand ich es dennoch super abgeschlossen. Zu 100 % hat mich der Roman nicht gefesselt, aber ich kann ihn dennoch empfehlen, wenn man vielleicht mal etwas über die Rolle Chinas lesen möchte. Denn die historischen Fakten sind hier wirklich gut recherchiert und die Anspannungen der Hauptcharaktere kann man beim Lesen förmlich spüren.

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Wer jagt hier wen?

Heartless Hunter. Der rote Nachtfalter, Band 1 von Kristen Ciccarelli

Bei diesem Buch ist man direkt drin, in der Geschichte und mitten in der Welt von Rune, die als “Roter Nachtfalter” ihresgleichen zu retten versucht und als Hexe in ihrer Heimat gejagt wird. Und das von niemand geringerem, als Gideon, erbarmungsloser Hexenjäger, Bruder ihres besten Freundes und ausgerechnet derjenige, der ihr helfen kann, bereits verhaftete Hexen zu retten.

Nicht nur der Schreibstil ist fesselnd, sondern auch das Spiel mit dem Feuer, das Rune und Gideon betreiben. Ein Wettkampf zwischen Jäger und Gejagten und eine Täuschung, die um jeden Preis aufrechterhalten werden muss. Beide Charaktere sind unterschiedlich, wie Tag und Nacht und die Welt, in der sie leben, düstern und schillernd zugleich. Und auch die Nebencharaktere haben für mich einen Großteil zur Geschichte beigetragen. Die Art der Magie war für mich mal etwas Neues und ich fand es super, wie das Ganze in die Geschichte eingearbeitet wurde, auch wenn ein Fünkchen mehr Zauber nicht geschadet hätte.


Der Spannungsbogen wurde immer wieder strapaziert und am Ende noch einmal so richtig stark aufgebaut. Schade, dass wir nach dem Cliffhanger am Ende nun auf die Fortsetzung warten müssen, am liebsten hätte ich direkt weiter gelesen. Für Fans von Fantasy und Enemies-to-Lover Geschichten ist diese Buch auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung!

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Tiefgehende Liebesgeschichte

Gestern waren wir unendlich von Dominik Gaida

Ich kenne bereits die Brynmor Reihe des Autors und habe mich riesig auf das neue Buch gefreut und meine Erwartungen wurden, anders als erwartet, erfüllt.
Diese Geschichte ist etwas ganz anderes, was auch Dominik selbst in seinem Nachwort erwähnt. Nichtsdestotrotz hat mich der Schreibstil mal wieder total gefesselt und die Geschichte super abgeholt.

Da sich der Tag immer wieder wiederholt, hat der Autor auch teilweise ganze Textpassagen wiederholt, was für den ein oder anderen vielleicht störend sein mag, fand ich ein total gelungenes Stilmittel.

Obwohl es in der Geschichte um die Liebe der zwei Hauptpersonen geht, merkt man doch schnell, dass etwas vorgefallen ist, was zu einem größeren Streitthema geworden ist. Nach und nach erfährt man hierzu die Einzelheiten und begleitet die beiden mit Rückblicken in die Vergangenheit bei ihrem Kennenlernen. Ich fand die Charaktere sehr gut gezeichnet und auch einige der Nebenfiguren habe ich total ins Herz geschlossen. Ich hoffe sehr, dass wir einige davon in Band zwei wiedersehen werden.

Die Geschichte selbst war eine Achterbahn an Emotionen und das Ende kam für mich sehr unerwartet, obwohl ich mir viele mögliche Szenarien im Kopf ausgemalt habe. Mich hat das Buch auf jeden Fall in den Bann gezogen, auch wenn es, wie gesagt, anders als erwartet war. Ich wollte unbedingt wissen, ob Louis Henry retten kann. Dabei begleiten wir ihn Tag für Tag, wie er immer wieder anders an die Situation herangeht, wobei man im Nachwort mehr dazu erfährt, was ich super interessant fand. Zu will ich hier aber auch nicht verraten, da es einen Großteil der Geschichte vorwegnehmen würde. Wer die Brynmor Reihe kennt und ähnliches erwartet, wird hier wohl 'enttäuscht' werden. Aber wer den Schreibstil von Dominik mag und sich auch gerne mal auf etwas Neues einlassen möchte, der ist mit diesem Buch sehr gut aufgehoben.

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