Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Leporello Stöger

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von KimVi:

Pageturner

Asche und alter Zorn von Elias Haller

Im Wald wird eine grauenhaft zugerichtete Frauenleiche aufgefunden. Der Mordkommission fallen Parallelen zu einem Kinofilm auf. Schon bald stellt sich heraus, dass es sich bei der Getöteten um die Ehefrau des Autors handelt, dessen Buchverfilmung gerade in den Kinos zu sehen ist und längst nicht den Erfolg hat, den er sich erhofft hatte.

Es hat den Anschein, dass der Autor total wahnsinnig ist und die Morde aus dem Film zur Realität werden lässt. Denn es bleibt nicht bei einem Opfer. Erik Donner und einige seiner Kollegen geraten ebenfalls ins Visier des Killers. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt....

"Asche und alter Zorn" ist mittlerweile der vierte Band um den aufs Abstellgleis geschobenen Kriminalhauptkommissar Erik Donner. Da die Fälle in sich abgeschlossen sind, können sie aber unabhängig voneinander gelesen werden. Vorkenntnisse sind nicht nötig, um den aktuellen Ermittlungen zu folgen, da der Autor wichtige Details, die man wissen sollte, in die Handlung einstreut.

Das Interesse an der Handlung wird durch einen düsteren Prolog, den man zunächst nicht richtig einordnen kann, von Anfang an geweckt. Man stellt sich sofort die Frage, wie sich die Ereignisse aus der Vergangenheit wohl mit den aktuellen Ermittlungen verbinden werden. Das Geschehen wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet, wobei es immer mal wieder Rückblicke in die Vergangenheit gibt. Hier gelingt es Elias Haller hervorragend, falsche Spuren auszulegen, denen man allzu bereitwillig folgt.

Dieser vierte Band startet zunächst etwas gemächlich, da es mehr Hintergrundinformationen zu Erik Donner und seiner Freundin Anne gibt. Dadurch kommt zwar keine Hochspannung auf, aber auch diese Teile der Handlung sind durchgehend interessant. Gerade weil Erik Donner seinen ganz speziellen Humor einsetzt und auch gerne mit sich selber spricht. Dadurch wird die Handlung aufgelockert und man muss oft unverhofft schmunzeln. Die Spannung zieht im Verlauf der Handlung deutlich an, denn die Ereignisse und Todesfälle überschlagen sich geradezu. Manchmal mag man kaum glauben, was passiert. Man fiebert mit den Protagonisten mit und hat schnell eigene Schlüsse gezogen. Da Elias Hallers Thriller aber immer für Überraschungen gut sind, ist nichts so, wie es auf den ersten Blick scheint. Der Showdown ist mal wieder sehr actionreich, sodass man förmlich an den Seiten klebt und dem Ende entgegenfiebert.

Ich habe mittlerweile alle Bände der Reihe mit großer Begeisterung gelesen und wurde auch von diesem Teil nicht enttäuscht. Obwohl dieser Band, für meinen Geschmack, etwas gemächlicher startete als die Vorgänger, bin ich schnell in den Sog der Handlung geraten und konnte das Buch, einmal angefangen, erst aus der Hand legen, als ich am Ende angekommen war. Deshalb gibt es auf meiner persönlichen Bewertungsskala auch wieder alle fünf Sternchen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von KimVi

Spannender Rachefeldzug

Blut und böser Mann von Elias Haller

Kriminalhauptkommissar Erik Donner sitzt noch immer in der Erstkontaktstelle fest. Eine Versetzung, die es ihm ermöglichen würde, wieder in Mordfällen zu ermitteln, ist nicht in Sicht. Deshalb ist er sehr verwundert, dass ihm eine hübsche Praktikantin zur Seite gestellt wird. Als dann ein Jagdwaffenhersteller, samt Frau und Tochter, verschwindet, bittet ein Kollege Donner um Hilfe.

Obwohl Donner eigentlich nicht mit in die Geschichte hineingezogen werden will, scheint er das Verbrechen mal wieder anzuziehen und befindet sich, zum Ärger seiner Vorgesetzten, schon bald mitten im Geschehen. Brutale Todesfälle häufen sich. Der Verdacht, dass sich jemand auf einem gewaltsamen Rachefeldzug befindet, liegt nahe.....

Nach "Tod und tiefer Fall" und "Rache und roter Schnee" ist "Blut und böser Mann" mittlerweile der dritte Band um den degradierten Kommissar Erik Donner. Da die Fälle in sich abgeschlossen sind, können die Bücher auch unabhängig voneinander gelesen werden. Um den aktuellen Ermittlungen zu folgen, sind keine Kenntnisse aus den vorherigen Bänden nötig. Wenn man allerdings an der beruflichen und privaten Weitentwicklung der Hauptcharaktere interessiert ist, dann sollte man, wie bei jeder anderen Bücherserie auch, die Reihenfolge einhalten. Für die aktuellen Ermittlungen ist das aber nicht erforderlich. Bei dieser Reihe findet man sich auch als Quereinsteiger mühelos zurecht.

Der Einstieg in den Thriller gelingt mühelos. In einem geheimnisvollen Prolog blickt man zurück in die Vergangenheit. Dort beobachtet man einen Mann, der um sein Überleben kämpft, dabei aber zu ahnen scheint, dass sein Leben enden wird. Das Interesse an der Handlung wird dadurch sofort geweckt, denn man stellt sich die Frage, wie sich diese Ereignisse wohl mit Erik Donners Ermittlungen, im Fall der verschwundene Familie des Waffenherstellers, verbinden werden. Donner stolpert eher zufällig ins Geschehen und gerät mal wieder zwischen alle Fronten. Denn Kollegen und Vorgesetzte sind alles andere als begeistert davon, dass Donner mitmischt. Dabei hat er eigentlich gar nicht vor, sich in die Ermittlungen zu drängen, doch die Ereignisse überschlagen und verselbstständigen sich. Und Donner wäre einfach nicht er selbst, wenn der die Hände tatenlos in den Schoß legen würde. Die Spannung wird früh aufgebaut und kann durchgehend gehalten werden. Elias Haller erzählt temporeich, sodass man in den Sog der Handlung gerät und den Thriller nur ungern aus der Hand legen mag. Obwohl man bereits früh ahnt, wie sich die Rückblicke in die Vergangenheit, mit dem aktuellen Fall verbinden könnten, hält der Autor noch einige überraschende Wendungen bereit. Nichts ist so, wie es zunächst scheint und deshalb fliegt man förmlich durch das Buch.

Der Schreibstil ist flüssig und angenehm lesbar. Es gelingt dem Autor wieder hervorragend, die Szenen so zu beschreiben, dass man sie beim Lesen mühelos vor Augen hat. Manchmal gelingt es ihm sogar ein wenig zu gut, da es in diesem Buch einige Gestalten gibt, die nicht gerade zimperlich mit ihren Opfern umgehen und dieses Grauen kann man dann nur allzu gut nachvollziehen. Die Charaktere wirken ebenfalls sehr lebendig. Donner hat noch nichts von seiner rücksichtslosen und ganz speziellen Art eingebüßt. Da er aber auch mal über sich selbst lachen kann und den Leser an seinen Gedanken teilhaben lässt, wird die Handlung zwischendurch unverhofft aufgelockert, sodass man auch mal schmunzeln kann.

Ich habe bereits die ersten beiden Bände mit Begeisterung gelesen. Zugegebenermaßen hatte ich im ersten Teil zunächst leichte Schwierigkeiten, Sympathien für Donner zu entwickeln. Doch das hat sich mehr als gelegt, denn mittlerweile ist mir dieser Kommissar sehr ans Herz gewachsen und ich liebe es, ihn und seine Ermittlungen zu beobachten. Der aktuelle Fall konnte mich wieder durch durchgehende Spannung, actionreiche Szenen und Donners spezielle Art begeistern. Ich habe durchgehend mitgefiebert und den Thriller beinahe in einem Rutsch gelesen. Auf meiner persönlichen Bewertungsskala bekommt dieser Teil deshalb alle Bewertungssterne und eine klare Leseempfehlung!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von KimVi

Spannender Thriller

Rache und roter Schnee von Elias Haller

Noch immer sitzt Kriminalhauptkommissar Erik Donner auf seinem beruflichen Abstellgleis, der "Erstkontaktstelle", fest. Fliegen und Bürger, die ihm noch gehöriger auf die Nerven gehen, als die erstgenannten, machen ihm den täglichen Dienst zur Qual. Erik Donner möchte unbedingt wieder zur Mordkommission, um nicht vor lauter Langeweile und Frust zu sterben.

Doch auf sein Versetzungsgesuch reagiert seine Vorgesetzte anders, als Donner gehofft hatte. Denn sie teilt ihn zur Bewachung des Weihnachtsmarktes ein. Unfassbar gedemütigt, tritt Donner dort, mit seinem unvergleichlichen Charme, den Dienst an. Doch der Job entpuppt sich interessanter als gedacht, denn ausgerechnet auf dem Weihnachtsmarkt, stellt ein Unbekannter einen Sack ab, in dem der Weihnachtsmann eine grauenvoll zugerichtete Leiche entdeckt. Und das ist nur der Anfang einer schrecklichen Serie......

"Rache und roter Schnee" ist nach " Tod und tiefer Fall" bereits der zweite Band um den degradierten Kriminalhauptkommissar Erik Donner. Da die Fälle in sich abgeschlossen sind, können sie allerdings unabhängig voneinander gelesen werden. Man kann den aktuellen Ermittlungen auch dann problemlos folgen, wenn man den ersten Teil noch nicht gelesen hat. Wer allerdings an der Vorgeschichte von Erik Donner und der beruflichen und privaten Weiterentwicklung aller Hauptcharaktere interessiert ist, sollte die Bände in der richtigen Reihenfolge lesen. Für den aktuellen Fall sind diese Kenntnisse allerdings nicht notwendig.

Der Einstieg in diesen Thriller gelingt mühelos, denn Elias Haller versteht es wieder hervorragend, sofort das Interesse an der Handlung zu wecken. Das Geschehen wird aus wechselnden Perspektiven betrachtet. Ein Handlungsstrang blickt dabei auf Ereignisse zurück, die vor 31 Jahren geschahen. Man ist sich sicher, dass die Vergangenheit etwas mit den aktuellen Morden zu tun haben muss. Allerdings kann man zunächst nicht überblicken, wo die Verbindung liegt. Man tappt also, genau wie Donner und die Ermittler der Mordkommission, lange Zeit im Dunkeln. Auch wenn man meint, dass man den Täter bereits ausgemacht hat, kann der Autor noch mit einer überraschenden Wendung punkten. Die Handlung ist temporeich, durchgehend spannend und gipfelt in einem actionreichen Finale. Das alles führt dazu, dass man den Thriller, einmal angefangen, kaum noch aus der Hand legen mag.

Der Schreibstil ist flüssig und angenehm lesbar. Man kann sich die beschriebenen Szenen mühelos vorstellen und sich deshalb ganz auf die spannende Handlung einlassen. Allzu zartbesaitet sollte man beim Lesen dieses Thrillers allerdings nicht sein, da die Szenen, in denen der Killer sich mit seinen Opfern befasst, so beschrieben sind, dass sofort das Kopfkino anspringt. Die Protagonisten wirken ebenfalls sehr lebendig. Donner hat noch nichts von seiner launischen Art eingebüßt und tritt dadurch wieder in einige Fettnäpfchen. Durch seine ganz spezielle Art und die Tatsache, dass er auch mal selbst über sich lachen kann, wird die Handlung aufgelockert, da man gelegentlich unverhofft schmunzeln muss.

Ich habe bereits den ersten Band dieser Reihe mit großer Begeisterung gelesen und wurde auch von diesem Folgeband nicht enttäuscht. Trotz seiner launischen Art, ist mir Donner mittlerweile ans Herz gewachsen und es macht mir einfach Spaß, seine Ermittlungen zu verfolgen. Einmal angefangen, habe ich auch diesen Folgeband wieder beinahe in einem Rutsch verschlungen, da ich früh in den Sog der Handlung geriet und das Buch deshalb nicht mehr aus der Hand legen mochte. Der große Showdown am Ende wirkte auf mich zwar etwas übertrieben, aber dennoch habe ich mich beim Lesen einfach großartig unterhalten. Deshalb vergebe ich wieder begeisterte fünf Bewertungssterne und eine klare Leseempfehlung für Thrillerfans.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von KimVi

Temporeich und durchgehend interessant erzählt!

Der Kreidemann von Tudor C.J.

Als der zwölfjährige Eddie mit seinen Freunden Fat Gav, Metal Mickey, Hoppo und Nicky den Jahrmarkt besucht, kommt es zu einem tragischen Ereignis, bei dem Eddie den Kreidemann zum ersten Mal trifft. Er ist es auch, der die Freunde auf die Idee bringt, sich mit Kreidezeichnungen geheime Botschaften zu übermitteln.

Doch eines Tages führen sie die Kreidezeichnungen zu einer zerstückelten Mädchenleiche im Wald. Wer mag die geheimnisvolle Kreidespur ausgelegt haben? Etwa dreißig Jahre später bekommt Eddie einen Brief, in dem sich die Zeichnung eines Strichmännchens und ein Stück Kreide befinden....

Das Buch beginnt mit einem geheimnisvollen Prolog, der durch seine düstere Atmosphäre sofort das Interesse an der Handlung weckt. Diese wird in zwei Zeitebenen, jeweils aus der Sicht von Eddie, geschildert. Die aktuelle Handlung trägt sich im Jahr 2016 zu und wechselt sich mit Eddies Erinnerungen, an die Ereignisse aus dem Jahr 1986, ab. Beide Handlungsstränge sind durchgehend interessant und durch die Wechsel, die oft an entscheidenden Stellen erfolgen, gelingt es der Autorin von Anfang an, ein hohes Tempo vorzulegen. Man fliegt förmlich über die Seiten und möchte unbedingt erfahren, wie sich die beiden Stränge miteinander verbinden und ob Eddie das Geheimnis nach all den Jahren lösen kann.

Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm lesbar. Man kann sich die beschriebenen Szenen mühelos vorstellen. Die Charaktere wirken äußerst lebendig und schon bald weiß man nicht mehr, was man glauben soll oder wem man vertrauen kann. Denn nach und nach kommen einige Geheimnisse ans Licht. Die Geschichte ist kaum vorhersehbar und deshalb tappt man beinahe bis zum Schluss im Dunklen, um dann noch von einer Wendung überrascht zu werden. Auch wenn keine Hochspannung aufkommt, bleibt das hohe Tempo weitestgehend konstant, sodass man förmlich über die Seiten fliegt, um endlich zu erfahren, was sich damals wirklich zugetragen hat.

Ich habe mich beim Lesen dieses Thrillers sehr gut unterhalten, da die beiden stetig wechselnden Zeitebenen mich förmlich durch das Buch getrieben haben. Ich wollte unbedingt erfahren, was damals passiert ist und wusste schon bald nicht mehr, wem ich eigentlich vertrauen kann. Dadurch wirkte die Handlung auf mich temporeich und durchgehend interessant. Allerdings muss ich gestehen, dass bei mir keine echte Hochspannung aufkam und dass ich das gewisse Etwas, das für mich den besonderen Reiz eines Thrillers ausmacht, vermisst habe. Dennoch ist das Meckern auf hohem Niveau, da ich das Buch ja innerhalb kürzester Zeit verschlungen habe. Auf meiner persönlichen Bewertungsskala vergebe ich deshalb vier von fünf möglichen Sternchen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von KimVi

Spannender Pageturner!

Tod und tiefer Fall von Elias Haller

Kriminalhauptkommissar Erik Donner, hat alles verloren, was ihm in seinem Leben wichtig war. Seine Frau ist spurlos verschwunden und seine kleine Tochter wurde von seinem ehemaligen Partner Jeff direkt vor seinen Augen ermordet. Beim Versuch sie zu retten, erlitt Donner selbst so schwere Verletzungen, dass er für immer gezeichnet ist.

Der einst so brillante Ermittler, der für seine herausragende Aufklärungsrate bekannt war, wurde zudem beruflich aufs Abstellgleis geschoben und an den Schreibtisch verbannt. Doch plötzlich wird Donner das Ziel eines perfiden Rachefeldzugs. Es geschehen Morde, die mit ihm in Verbindung gebracht werden. Seine Kollegen beginnen nach ihm zu fahnden. Doch Donner gibt nicht auf, er versucht verzweifelt, den Drahtzieher zu finden. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt...

Der Einstieg in diesen Thriller gelingt relativ mühelos, da man sofort in die Situation geworfen wird, in der Donner seinem ehemaligen Partner Jeff gegenübersteht und durch ihn seine Tochter verliert. Die Handlung wird auf verschiedenen Zeitebenen erzählt, man verfolgt das aktuelle Geschehen, allerdings gibt es immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit. Die Wechsel sind gut gekennzeichnet, sodass man die Zeiten mühelos zuordnen kann.

Dem Autor gelingt es hervorragend, von Anfang an ein hohes Tempo anzuschlagen. Relativ kurze Kapitel, die oft an entscheidenden Stellen stoppen, sorgen dafür, dass man bereits früh in den Sog der Handlung gerät und unbedingt mehr über Erik Donner, seine Vergangenheit, aber natürlich auch über den Drahtzieher des Rachefeldzugs erfahren möchte. Genau wie Erik Donner, tappt man lange Zeit im Dunkeln und stellt eigene Vermutungen an. Doch so schnell lässt sich das Puzzle nicht zusammensetzen. Man ist hin- und hergerissen, was man glauben soll und kann sich erst spät vorstellen, wer hinter dem Ganzen stecken könnte. Die bereits früh aufgebaute Spannung kann durchgehend gehalten werden und steigert sich zum Ende hin sogar noch enorm.

Der Schreibstil ist flüssig und angenehm lesbar. Man kann sich die beschriebenen Szenen mühelos vorstellen und sich ganz auf das spannende Katz- und Mausspiel einlassen. Es herrscht eine düstere Grundstimmung, die jedoch stellenweise durch Ironie aufgelockert wird. Man sollte beim Lesen übrigens nicht zu zartbesaitet sein, denn der Killer, der den Verdacht auf Donner lenken will, geht mit seinen Opfern nicht gerade zimperlich um und der Autor beschreibt diese Szenen so intensiv, dass man sie spontan vor Augen hat. Donner ist kein Protagonist, der einem sofort sympathisch ist, denn dafür wird er zu sehr von den Dämonen seiner Vergangenheit verfolgt. Es ist deshalb auch nicht immer leicht, sein Verhalten nachzuvollziehen, doch im Verlauf der Handlung wirkt er zunehmend sympathischer.

Thriller sind ja meine absoluten Favoriten und dieses Exemplar habe ich beinahe in einem Rutsch verschlungen. Einmal angefangen, geriet ich zunehmend in den Sog der Handlung und mochte das Buch erst aus der Hand legen, als ich am Ende angekommen war. Die früh aufgebaute Spannung war für mich durchgehend spürbar und das Ende schlüssig. Ich vergebe deshalb begeisterte fünf Bewertungssterne und eine klare Leseempfehlung für Thrillerfans.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von KimVi

Konnte mich leider nicht ganz überzeugen

Tod und tiefer Fall von Elias Haller

Juliana ist mit ihrem Mann in seinen Heimatort Zwirnbach gezogen. In dem kleinen Örtchen fühlt sie sich sehr wohl, denn auch ihre Schwiegereltern leben in der Nähe und sind immer gerne bereit, Juliana und ihren Mann spontan zum Essen einzuladen. Neben ihrer Arbeit als Unternehmensberaterin, bleibt Juliana deshalb auch viel Zeit, sich mit ihrem liebsten Hobby, der Ahnenforschung, zu beschäftigen.

Als sie das Familienstammbuch ergänzen will, stolpert sie bei einem Vorfahren ihres Mannes über einen geheimnisvollen Eintrag. Denn dieser wurde 1902 , kurz nach dem Tod seiner Frau, erhängt aufgefunden. War es Selbstmord oder steckt mehr dahinter? Juliana beginnt Nachforschungen anzustellen und sucht Nachkommen des damals Verstorbenen auf. Dabei stößt sie allerdings nicht immer auf Wohlwollen. Es hat sogar den Anschein, dass jemand ganz und gar dagegen ist, dass Juliana weiter in den alten Geschichten gräbt, denn plötzlich wird sie bedroht. Doch davon will sie sich nicht einschüchtern lassen.....

In diesem Krimi beobachtet man mal eine ganz andere Ermittlerin. Denn Juliana ist Ahnenforscherin und stolpert eher zufällig über einen Hinweis, der sie dazu anregt, den alten Todesfall genauer unter die Lupe zu nehmen. Man merkt sofort, dass die Autorin sich selbst sehr gut in der Ahnenforschung auskennt, denn man erfährt ganz nebenbei, welche Möglichkeiten es zur Erforschung der Ahnen gibt und wie und wo man überhaupt fündig werden kann, wenn man in der Vergangenheit graben möchte.

Juliana wirkt sehr sympathisch und auch die anderen Charaktere, mit denen man es im Verlauf der Handlung zu tun bekommt, wirken lebendig, sodass man sich die Personen mühelos vorstellen kann. Der Schreibstil ist außerdem sehr flüssig und angenehm lesbar. Die Beschreibungen der Handlungsorte sind ebenfalls gelungen. Dadurch hat man das kleine Örtchen Zwirnbach beim Lesen spontan vor Augen. Die Grundvoraussetzung für einen Krimi, der keine ganz alltägliche Ermittlerin zu bieten hat, sind also gelegt.
Die Handlung ist auch weitestgehend interessant. Es gibt immer wieder Überraschungen, die Juliana in der Vergangenheit ausgräbt. Doch leider hält sich die Spannung ein wenig in Grenzen, denn die Handlung, die durchaus ihre Reize hat, plätschert eher gemächlich vor sich hin. Im Vordergrund steht die Ahnenforschung, wer daran besonders interessiert ist, wird hier voll auf seine Kosten kommen und begeistert sein. Die Auflösung ist ebenfalls schlüssig, sodass keine Fragen offen bleiben.

Krimis gehören ja zu meinen Favoriten und deshalb fand ich die Idee, mal eine Ahnenforscherin bei Ermittlungen zu beobachten, äußerst reizvoll. Die Umsetzung hat mir leider nicht ganz so gut gefallen, wie erhofft. Denn für meinen persönlichen Geschmack waren die Hintergrundinformationen zur Ahnenforschung schon fast zu detailliert, auch wenn ich zugebe, dass sie sicher hilfreich waren, um Julianas Vorgehen nachzuvollziehen. Dennoch ging die Ausführlichkeit für mich zu Lasten der Spannung, denn ich hatte das Gefühl, dass die Geschichte relativ ruhig vor sich hin plätschert. Ich habe diesen Krimi durchaus interessiert verfolgt, doch ein echtes Highlight war er für mich leider nicht. Deshalb vergebe ich auf meiner persönlichen Bewertungsskala drei von fünf möglichen Sternchen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von KimVi

Humorvolle Lektüre, die man mit einem Augenzwinkern liest

Manchmal hilft nur fauler Zauber von Nicola Lux

Anna kann ihr Glück kaum fassen, denn sie hat sich einen absoluten Traummann an Land gezogen, der ihr jeden Wunsch von den Augen abliest und äußerst höflich und zuvorkommend ist. Doch schon bei der Hochzeit zeigt Hartmut sein wahres Gesicht, denn bereits während der Feierlichkeiten betrügt er Anna mit seiner Sekretärin Vanessa.

Einer Scheidung wird Hartmut niemals zustimmen, denn er braucht Anna, um sein Ziel, als Bürgermeister gewählt zu werden, zu verwirklichen. Falls sie bei dieser Farce nicht mitspielen sollte, droht Hartmut harte Konsequenzen für Anna und ihre Familie an. Da Hartmut ziemlich skrupellos und cholerisch ist, nimmt Anna die Bedrohungen äußerst ernst. Doch plötzlich scheint es einen Ausweg zu geben, denn Anna erbt ein Haus auf Amrum. In diesem Haus lebt auch Vida. Von der vorherigen Besitzerin wurde ihr Wohnrecht auf Lebenszeit zugesichert. Hartmut setzt alles daran, Vida aus dem Haus zu graulen. Doch Anna und Vida verstehen sich sehr gut und werden Freundinnen. Vida, die auf der Insel den Ruf hat, zum "Club der Hexen" zu gehören, macht Anna deshalb den Vorschlag, den unleidlichen Ehemann doch einfach aus dem Weg zu räumen. Die beiden schmieden einen Plan und das Schicksal nimmt seinen Lauf.....

Der größte Teil dieser, mit einem Augenzwinkern zu lesenden Krimikomödie wird in der Ich-Form, aus der Sicht der Hauptprotagonistin Anna, geschildert. Anna ist zunächst noch ziemlich naiv und gutgläubig, dennoch wirkt sie sehr sympathisch, sodass man sich gut mit ihr identifizieren kann. Anna erzählt die Geschichte mit einer ordentlichen Prise Humor und kann auch mal über sich selbst lachen. Dadurch hat man das Gefühl, ihr direkt gegenüber zu sitzen und ihrer unglaublichen Erzählung zu lauschen. Der Schreibstil ist locker und sehr lebendig, sodass man vom ersten Moment an in den Sog der Ereignisse gerät und förmlich durch die Seiten fliegt.

Haupt- und Nebencharaktere werden ebenfalls sehr authentisch beschrieben. Man kann sich die Protagonisten mühelos vorstellen und fasst dabei spontane Sympathien oder Abneigungen. Die Insel Amrum erwacht regelrecht zum Leben, denn typische Gerichte oder Getränke, Sehenswürdigkeiten, Hintergrundinformationen zur Insel und alte Legenden werden wunderbar in die Handlung eingeflochten. Beim Lesen kann man schon fast den Wind in den Haaren spüren oder das Rauschen der See hören.

Das alles bietet eine wunderbare Hintergrundkulisse für eine rabenschwarze Krimikomödie. Denn Anna tritt durch ihre Freundin Vida dem "Club der Hexen" bei und findet schon bald nichts mehr dabei, unliebsame Zeitgenossen aus dem Weg zu räumen. Dabei gehen die beiden äußerst geschickt vor. Diese Handlung darf man natürlich nicht allzu ernst nehmen, sondern sollte sie mit einem Augenzwinkern lesen. Denn dann werden einem Anna und Vida schnell ans Herz wachsen und dafür sorgen, dass man gelegentlich unverhofft schmunzeln muss.

Mir hat diese Krimikomödie ausgesprochen gut gefallen, da ich mich, durch den lockeren Schreibstil, sofort direkt angesprochen gefühlt habe und durch die Seiten geflogen bin. Dabei musste ich einige Male unverhofft schmunzeln und mochte kaum glauben, was der Club der Hexen alles möglich machte. Ich habe das Buch innerhalb eines Tages verschlungen und empfehle es deshalb gerne als lockere Urlaubslektüre weiter. Auf meiner persönlichen Bewertungsskala vergebe ich vier von fünf möglichen Sternchen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von KimVi

Interessanter Provence-Krimi

Ein Gentleman in Arles – Mörderische Machenschaften von Coles Anthony

Der Waliser Peter Smith kann auf ein abwechslungsreiches Berufsleben zurückblicken. Denn er war bereits als Dozent für Kunstgeschichte, Unternehmensberater und beim britischen Geheimdienst beschäftigt. Nun möchte er aber seinen wohlverdienten Ruhestand genießen und hat sich dafür, gemeinsam mit seinem Hund Arthur, in einem Häuschen in Arles, ganz in der Nähe des Amphitheaters niedergelassen.

Er träumt von Ruhe, sonnigen Tagen, gutem Essen und genug Muße, sein angefangenes Buchprojekt zu beenden. Doch mit diesen Wunschträumen ist es erstmal vorbei, als er bei einem Besuch des Amphitheaters niedergeschlagen wird und danach unter einem toten Mann wieder zu sich kommt. Im Krankenhaus erzählt ihm die Polizei, wie sich alles zugetragen haben soll. Peter Smith ist da allerdings ganz anderer Meinung. Sein Misstrauen wird schnell geweckt. Als dann noch die schöne Witwe des Verstorbenen bei ihm aufkreuzt und ihn um Hilfe bittet, ist es mit der erhofften Ruhe ganz vorbei, denn nun beginnt Peter Smith zu ermitteln....

Der Einstieg in diesen Provence-Krimi erfolgt eher gemächlich. Denn man beobachtet zunächst den Hautprotagonisten Peter Smith, der offensichtlich seinen Ruhestand genießt und dabei ausgiebig Land und Leute studiert. Diese Beschreibungen mögen zwar ein wenig ausufernd erscheinen, helfen allerdings dabei, sich die Hintergrundkulisse, in der sich die Handlung zuträgt, mühelos vorzustellen. Die Beschreibungen sind wirklich sehr gelungen, denn man ist sich der Provence stets bewusst und kann die flirrende Sommerhitze förmlich spüren. Dadurch kann man sich ganz auf die Handlung einlassen.

Smith macht zunächst den Eindruck, ein eher brummiger Zeitgenosse zu sein, der seine Zeit am liebsten mit sich selbst und seinem Windhund verbringt. Doch schon bald stellt sich heraus, dass Smith facettenreiche Charaktereigenschaften hat und außerdem ein wahrer Gentleman zu sein scheint. Nach dem mysteriösen Vorfall im Amphitheater nimmt die Handlung Fahrt auf. Gemeinsam mit Smith begibt man sich auf Spurensuche. Dabei folgt man ihm durch Arles und kann sich den Ort lebhaft vorstellen. Seine Besuche in den örtlichen Restaurants sind ebenfalls grandios beschrieben, denn man hat das Gefühl, selbst dabei zu sein. Auch wenn keine Hochspannung aufkommt, ist die Handlung doch durchgehend interessant und keinen Moment langweilig. Der Schreibstil ist angenehm lesbar und die Wortwahl, die hier verwendet wird, passt hervorragend zu einem Gentleman.

Krimis und Thriller sind ja meine absoluten Favoriten. Dieser Provence-Krimi hat mir sehr gut gefallen, auch wenn es, für meinen persönlichen Geschmack, ruhig etwas spannender sein dürfte. Dennoch habe ich mich keinen Moment gelangweilt, da mir die Beschreibungen so gut gefallen haben. Ich habe den Ausflug in die Provence sehr genossen und Peter Smith, und insbesondere seinen Windhund Arthur, gerne bei den Ermittlungen beobachtet. Auf meiner persönlichen Bewertungsskala vergebe ich deshalb vier von fünf möglichen Bewertungssternchen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von KimVi

Faszinierend

Die Frauen vom Löwenhof - Agnetas Erbe von Corina Bomann

Gegen den Willen ihrer Eltern, hat die junge Adelige Agneta dem Gutshof der Familie den Rücken gekehrt und beschlossen, in Stockholm ein modernes Leben als Kunststudentin zu führen. Sie teilt die Ideen der Suffragetten und hofft, dass Frauen bald mehr Rechte zuerkannt werden. In ihrer Beziehung zu ihrem Freund Michael, von dem ihre Familie nichts weiß, ist sie glücklich, sodass sie nicht daran denkt, auf das Gut der Familie zurückzukehren.

Das ändert sich allerdings schlagartig, als ein Telegramm von ihrer Mutter eintrifft, in dem steht, dass Vater und Bruder einen schweren Unfall hatten. Agneta tritt sofort die Heimreise an, um nach den beiden zu sehen. Sie ahnt nicht, dass sie sich nun von dem Leben, das sie eigentlich erhofft hatte, verabschieden muss....

"Agnetas Erbe" ist der erste Band der Schweden-Saga von Corina Bomann. In dieser Saga geht es um die Familie Lejongard, deren Heimat ein prächtiges, beim Schwedischen Königshaus hochangesehenes Gestüt, der "Löwenhof", ist. Agnetas Geschichte trägt sich in den Jahren 1913 bis 1915 zu und wird aus ihrer Sicht, in der Ich-Form, erzählt.

Es gelingt der Autorin vom ersten Moment an, die besondere Atmosphäre dieser Zeit einzufangen und zu vermitteln. Agneta ist eine sehr sympathische Protagonistin, die gegen die verstaubten Regeln ihrer Zeit ankämpft und ihren eigenen Weg gehen will. Sie wirkt sehr authentisch und deshalb kann man sich mühelos mit ihr identifizieren und in die Geschichte eintauchen. Auch die anderen Charaktere werden so beschrieben, dass man sie lebhaft vor Augen hat.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm lesbar. Wortwahl und Satzbau passen hervorragend zur damaligen Zeit. Die beschriebenen Szenen tauchen beim Lesen sofort im Kopf auf. Dadurch kann man sich problemlos in Agnetas Geschichte vertiefen und die Zeit um sich herum vergessen. Einmal angefangen, mag man sich kaum noch von der Erzählung lösen, denn die junge Adelige muss einige Hindernisse überwinden. Zugegebenermaßen wirkt auch einiges vorhersehbar, doch darüber kann man, bei dem wunderbaren Erzähltalent der Autorin, großzügig hinwegsehen. Agnetas Schicksal ist fesselnd, sodass man förmlich über die Seiten fliegt und viel zu schnell am Ende ankommt. Dieses ist schlüssig, sodass man den Beginn dieser Saga sicher auch gut als Einzelband lesen kann. Dennoch wecken die Titel, der zum Glück recht bald erscheinenden Folgebände, die Neugier auf das weitere Schicksal der Frauen vom Löwenhof.

Ich habe bereits einige Bücher der Autorin mit großer Begeisterung gelesen und auch dieser erste Teil der Saga hat mich nicht enttäuscht. Der fesselnde, intensive Schreibstil und die lebendigen Charaktere haben dafür gesorgt, dass ich ganz in die Geschichte eintauchen und mich nur ungern von ihr lösen mochte. Ich vergebe deshalb auch alle fünf Bewertungssterne und eine begeisterte Leseempfehlung. Ich freue mich bereits jetzt auf die Folgebände und bin gespannt, was das Schicksal für die Frauen vom Löwenhof bereithält.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von KimVi

Spannender Auftaktband, der neugierig auf den weiteren Verlauf macht

Iron Flowers – Die Rebellinnen 25.04.2018. Hardback. von Banghart Tracy

In der Welt, in der die Schwestern Serina und Nomi leben, zählt es nicht viel, eine Frau zu sein. Frauen haben keine Rechte und sind der Willkür der Männer ausgeliefert. Da die meisten Menschen schwere Arbeit leisten müssen und in Armut leben, wurde Serinas ganze Erziehung darauf ausgerichtet, eines Tages zur Grace erwählt zu werden.

Alle drei Jahre wählt der Regent drei Frauen aus, die in Wohlstand und Reichtum im Palast leben dürfen. Serinas Familie setzt große Hoffnungen darauf, dass sie vom Sohn des Regenten, der in diesem Jahr zum ersten Mal seine Wahl treffen wird, zu seiner Grace ernannt wird. Denn Serina ist anmutig und schön. Ihre Erziehung ist tadellos und sie würde dieses Leben zu gerne führen. Ihre Schwester Nomi sieht das allerdings ganz anders. Sie ist rebellisch und stellt die Regeln infrage. Als Serina tatsächlich als Anwärterin ausgewählt wird und mit ihrer Schwester in den Palast reist, schlägt das Schicksal allerdings gnadenlos zu. Die Schwestern werden auseinandergerissen und müssen ein Leben führen, auf das sie niemand vorbereitet hat.....

Der Einstieg in die Geschichte verläuft zunächst eher gemächlich, da die Hauptpersonen in die Handlung eingeführt werden und man erste Einblicke in die Regeln, der von Männern dominierten Welt, erhält. Man betrachtet das Geschehen aus zwei unterschiedlichen Blickwinkeln, denn Serina und Nomi stehen abwechselnd im Zentrum der Handlung. Dabei wird schnell klar, dass die Schwestern sehr unterschiedlich sind. Denn Serina, die ihr ganzes Leben darauf ausgerichtet hat, eines Tages zur Grace ernannt zu werden, ist angepasst und hält sich strikt an alle Regeln. Nomi ist dagegen sehr rebellisch und träumt davon, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen.

Durch die ständig wechselnden Perspektiven, gelingt es der Autorin hervorragend, Spannung aufzubauen. Denn die Wechsel erfolgen meist an geschickt ausgewählten Stellen, sodass man unbedingt erfahren möchte, wie es im Leben der jeweiligen Schwester weitergeht und dabei mühelos in den Sog der Handlung gerät. Das Tempo ist rasant und kann, durch überraschende Wendungen, durchgehend gehalten werden. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm lesbar. Man kann mit beiden Schwestern mitfiebern, auch wenn den Charakteren, zugegebenermaßen, etwas mehr Tiefe gut getan hätte. Außerdem wird die unbekannte Welt, in der man sich beim Lesen befindet, nur relativ knapp beschrieben. Das tut allerdings der Spannung keinen Abbruch, denn man wird förmlich durch das Buch getrieben. Der Cliffhanger, der ja am Ende dieses Auftaktbands zu erwarten war, macht neugierig auf die Fortsetzung.

Obwohl ich das Jugendbuchalter ja schon etwas überschritten habe, konnte mich dieser Auftaktband begeistern und innerhalb kürzester Zeit in seinen Bann ziehen. Die ständig wechselnden Perspektiven haben mich dabei regelrecht durch die Handlung fliegen lassen. Ich vergebe deshalb vier von fünf möglichen Sternen und freue mich bereits jetzt auf den Folgeband.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von KimVi