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Rezensionen von KimVi:

Gelungenes Finale der Löwenhof-Saga!

Die Frauen vom Löwenhof - Solveigs Versprechen von Corina Bomann

Solveigs Glück scheint vollkommen. Sie bekommt nicht nur einen wunderbaren Heiratsantrag von dem Mann ihres Lebens, sondern hat außerdem die Zukunft strahlend vor sich liegen. Um ihrer Familie die großen Neuigkeiten mitzuteilen, macht sie sich mit ihrem Verlobten auf den Weg zum Löwenhof. Doch da schlägt das Schicksal gnadenlos zu, denn es kommt zu einem schrecklichen Unfall.

Danach ist nichts mehr so, wie es vorher war und wie es sich Solveig erträumt hatte. Sie kehrt zu ihrer Mutter und Großmutter zurück auf den Löwenhof. Dort versucht sie nicht nur ihre grenzenlose Trauer zu bewältigen, sondern auch, dem Löwenhof zu neuem Glanz zu verhelfen, der ihn in die neuen Zeiten tragen kann….

Nach „Agnetas Erbe“ und „Mathildas Geheimnis“ ist „Solveigs Versprechen“ der dritte Band der Schweden-Saga von Corina Bomann. In dieser Saga steht die Familie Lejongård, die auf dem Löwenhof, einem prächtigen schwedischen Gestüt, beheimatet ist, im Mittelpunkt. Da die Bände in sich abgeschlossen sind, ist es nicht zwingend erforderlich, die beiden ersten Teile zu kennen. Denn die Autorin streut alle nötigen Hintergrundinformationen in die Erzählung ein. Es lohnt sich aber dennoch, die Bände in der vorgesehenen Reihenfolge zu lesen, da man so auf alte Bekannte aus den vorherigen Teilen trifft, erfährt, wie sich ihr Leben weiterentwickelt hat und über deutlich mehr Hintergrundinformationen über das Gut, seine Bewohner und die Beziehungen untereinander verfügt.

In diesem Teil der Saga steht nicht nur Solveigs Schicksal im Zentrum der Handlung, sondern auch die Zukunft des Löwenhofs. Denn das ehemals hochangesehene Gestüt ist ein wenig in Vergessenheit geraten und braucht deshalb neue Perspektiven, um wieder zu altem Glanz zurückzukehren. Der erneute Einstieg in die Familiensaga gelingt wieder mühelos, da es die Autorin hervorragend versteht, den Leser von der ersten Seite an mitzunehmen. Denn Protagonisten und Handlungsorte werden so lebendig beschrieben, dass man sie unwillkürlich vor Augen hat und ganz in das Geschehen eintauchen kann.

Dieses Mal trägt sich die Handlung von 1967 bis 1972 zu. Man erfährt nicht nur, wie es dem Löwenhof in der Zwischenzeit ergangen ist, sondern auch, wie Agneta und Mathilda, die Hauptprotagonistinnen der ersten beiden Bände, mittlerweile leben. Im Mittelpunkt steht allerdings Solveig, die nicht nur ihr eigenes Schicksal, sondern auch das des Löwenhofs, in die Hand nehmen muss. Dabei gilt es einige Schwierigkeiten zu überwinden. Solveig ist eine sehr sympathische Protagonistin, der man gerne über die Schulter schaut. Corina Bomann gelingt es mühelos, den Löwenhof und seine Bewohner zum Leben zu erwecken, sodass man wieder gefesselt dem Geschehen folgt und das Buch nur ungern aus der Hand legen mag. Der Schreibstil ist flüssig und äußerst angenehm lesbar. Dadurch fliegt man förmlich durch die Seiten und beobachtet fasziniert, mit welchen Schicksalsschlägen sich Solveig auseinandersetzen muss, bevor die Saga um den Löwenhof endet.

Ich habe bereits die ersten beiden Bände mit großer Begeisterung gelesen und auch den Abschluss der Saga geradezu verschlungen. Die Autorin konnte mich durch ihren fesselnden Schreibstil wieder ganz in den Bann des Löwenhofs ziehen, sodass ich viel zu schnell am Ende angekommen war. Nach der letzten Seite habe ich das Buch zwar zufrieden, aber dennoch etwas wehmütig zusammengeklappt, da ich die Frauen vom Löwenhof und das wunderbare Gestüt, nur ungern verlasse. Auf meiner persönlichen Bewertungsskala vergebe ich deshalb auch alle fünf Sternchen und eine ganz klare Leseempfehlung für die gesamte Trilogie.

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Mitreißend erzählt

Der Verrat von Ellen Sandberg

Vor zwanzig Jahren wurde Nane wegen Mordes zu einer langen Haftstrafe verurteilt. Nun kommt sie auf Bewährung frei. Doch die Schuld, die sie durch den Tod eines Menschen auf sich geladen hat, droht sie zu erdrücken. Ihre Schwester Birgit versucht Nane zu unterstützen. Sie sorgt dafür, dass Nane eine Unterkunft und Arbeit hat, um die Bewährungsauflagen zu erfüllen.

Doch Nanes Gedanken kreisen um die damaligen Ereignisse. Sie würde Thomas, dem Ehemann ihrer Schwester Pia, zu gerne ein paar Fragen dazu stellen, um endlich Gewissheit zu haben. Doch als Nane Thomas auf seinem Weingut aufsucht, erleidet dieser einen Herzinfarkt und Pia weigert sich entschieden, mit ihr zu sprechen. Warum reagiert Pia derart heftig? Nane muss allerdings wissen, was damals wirklich geschehen ist. Sie beginnt in der Vergangenheit zu graben und stößt dabei auf Unglaubliches....

Ellen Sandberg verwendet zwei Zeitebenen um die Ereignisse zu schildern. In der Gegenwart beobachtet man Nane dabei, wie sie versucht, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen und herauszufinden, was damals wirklich geschah. Außerdem blickt man zurück in die Zeit vor zwanzig Jahren und erfährt dabei nicht nur mehr über das Verhältnis zwischen den drei Schwestern, sondern nähert sich Schritt für Schritt dem Abend, der nicht nur Nanes Leben für immer verändern hat.

Der Einstieg verläuft zunächst gemächlich, denn Ellen Sandberg nimmt sich Zeit, Charaktere und Hintergründe in die Handlung einzuführen. Dieses Wissen wird interessant geschildert und weckt die Neugier, mehr über Nane und die damaligen Ereignisse zu erfahren. Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm lesbar. Man kann sich die beschriebenen Szenen mühelos vorstellen. Die Charaktere sind nicht so leicht zu durchschauen. Man ist hin- und hergerissen und ahnt zunächst nicht, wohin die Handlung steuern wird. Ellen Sandberg gelingt es früh, eine düstere Atmosphäre heraufzubeschwören, die zwischen den Zeilen schwebt, und dafür sorgt, dass man in den Sog der Handlung gerissen wird. Schon bald mag man sich kaum noch vom Gelesenen lösen, fliegt förmlich durch das Buch und mag kaum glauben, was nach all den Jahren ans Tageslicht kommt.

Ich habe bereits "Die Vergessenen" von Ellen Sandberg mit großer Begeisterung gelesen und auch "Der Verrat" konnte mich früh mitreißen. Denn der Autorin ist es hervorragend gelungen, meine Neugier zu wecken und mit meiner Ungewissheit zu spielen. Ich hatte zwar einen Verdacht, was passiert sein könnte, war mir jedoch nie ganz sicher und wurde dann am Ende noch überrascht. Auf meiner persönlichen Bewertungsskala vergebe ich deshalb alle fünf Sternchen und eine klare Leseempfehlung.

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Spannender Südtirol-Krimi

Die Bildermacherin von Christiane Omasreiter; Kathrin Scheck

Amalia erhält bei einem beruflichen Auslandsaufenthalt die schreckliche Nachricht, dass ihre geliebte Großmutter Zille gestorben ist. Sie kehrt umgehend nach Südtirol zurück, um es noch pünktlich zur Beerdigung zu schaffen. Bei der Trauerfeier trifft Amalia dann der nächste Schock, denn die Oma ist keines natürlichen Todes gestorben, sondern wurde erschossen! Zunächst deutet alles auf einen Jagdunfall hin, doch schon bald stellt sich heraus, dass Zille offensichtlich gezielt getötet wurde.

Amalia sucht verzweifelt nach dem Motiv und beginnt in der Vergangenheit zu stöbern. Dabei kommt sie dunklen Geheimnissen auf die Spur, die sie selbst in Gefahr bringen....

Der Einstieg in diesen Südtirol-Krimi gelingt mühelos, denn die beiden Autorinnen beschreiben Handlungsorte und Protagonisten so lebendig, dass man vom ersten Moment an mitten im Geschehen ist. Das Lokalkolorit der Gegend wird authentisch widergespiegelt, sodass der kleine Bergort und seine Bewohner zum Leben erwachen. Amalia ist ein sympathische Hauptprotagonistin, mit der man gerne gemeinsam in der Vergangenheit gräbt.

Das Interesse an der Handlung wird von Anfang an geweckt. Durch Amalias eigene Ermittlungen, die sie in die bewegte Vergangenheit ihrer Großmutter führen, baut sich die Spannung früh auf und kann durchgehend gehalten werden. Gemeinsam mit Amalia versucht man die Zusammenhänge zu finden und Täter und Motiv auf die Spur zu kommen. Doch das ist gar nicht so einfach, denn man tappt lange Zeit im Dunklen, um dann am Ende überrascht zu werden. Hier ist nichts so, wie es auf den ersten Blick scheint. Überraschende Wendungen sorgen dafür, dass man die eigenen Überlegungen überdenken und bei der Suche nach dem Täter neu ansetzen muss. Dadurch gerät man in den Sog der Ereignisse und mag sich nur ungern vom Gelesenen lösen.

Krimis und Thriller sind ja meine absoluten Favoriten. Deshalb habe ich in diesem Bereich schon einiges gelesen. Dieser Südtirol-Krimi hat mich vom ersten Moment an in seinen Bann gezogen und mir spannende Lesestunden bereitet. Ich konnte ganz in die Handlung eintauchen und die Suche nach Täter und Motiv genießen. Auf mich wirkte der Spannungsbogen einfach perfekt, da ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen mochte, bis ich am Ende angekommen war. Deshalb vergebe ich alle fünf Bewertungssternchen und eine begeisterte Leseempfehlung für Krimifans.

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Für mich der bisher beste Band der Reihe!

Muttertag von Neuhaus Nele

Theo Reifenrath wird in seinem Haus tot aufgefunden. Der Zustand der Leiche lässt darauf schließen, dass der alte Mann bereits einige Tage vor der Entdeckung seines Todes verstorben sein muss. Pia Sander wird zum Fundort gerufen. Die Nachbarn machen sie darauf aufmerksam, dass Theo einen Hund hat, der im Haus nicht aufzufinden ist.

Pia begibt sich, gemeinsam mit den Nachbarn, auf die Suche. Im Hundezwinger finden sie das Tier schließlich, in einem äußerst kritischen Zustand. Offenbar war der Hund tagelang dort eingesperrt. In seiner Verzweiflung hat er im Zwinger gegraben und dabei menschliche Knochen zutage gefördert! Bei der genaueren Untersuchung des Zwingers werden drei Frauenleichen gefunden. Pia Sander und Oliver von Bodenstein ahnen zu diesem Zeitpunkt noch nicht, welche Ausmaße dieser Fall annehmen wird....

"Muttertag" ist bereits der achte Fall für Oliver von Bodenstein und Pia Sander (ehemals Kirchhoff). Da die Bände in sich abgeschlossen sind, können sie auch unabhängig voneinander gelesen werden. Dem aktuellen Fall kann man auch dann mühelos folgen, wenn man noch keinen Teil der Reihe gelesen hat. Hintergrundinformationen zu den Hauptprotagonisten sind in die Handlung eingeflochten, sodass man sich beim Lesen relativ leicht orientieren kann. Um der Weiterentwicklung der bekannten Charaktere, und den beruflichen und privaten Nebenhandlungen zu folgen, empfiehlt sich allerdings, wie bei jeder anderen Bücherserie auch, die Einhaltung der Reihenfolge.

Das Buch beginnt mit einem Prolog, in dem man einen Blick zurück ins Jahr 1981 wirft. Hier wird man Zeuge eines qualvollen Todes. Damit wird das Interesse an der Handlung sofort geweckt. Denn man stellt sich die Frage, wen man hier beobachtet hat und wie sich dieses Ereignis mit den laufenden Ermittlungen verbinden wird. Das aktuelle Geschehen wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Zunächst ist nicht klar, wie sich der Handlungsstrang, der im Jahr 2017 in Zürich startet, in den Krimi einfügen wird. Doch bei den späteren Ereignissen verknüpft er sich hervorragend mit der Handlung und sorgt für eine echte Überraschung.

Der Tod von Theo Reifenrath und die daraus resultierende Entdeckung der vergrabenen Leichen, entwickelt sich zu einem Fall, der für Pia Sander und Oliver von Bodenstein alles andere als leicht durchschaubar ist. Denn nichts ist so, wie es zunächst scheint. Es gibt zwar eine recht überschaubare Anzahl von Verdächtigen, doch jeder von ihnen könnte der mögliche Täter sein. Es gelingt Nele Neuhaus hervorragend, Spuren auszulegen, denen man nur allzu bereitwillig folgt. Doch immer wenn man meint, dass man nun dem Täter und seinem Motiv auf der Spur ist, führen überraschende Wendungen dazu, dass man die eigenen Ermittlungen komplett überdenken und neu ansetzen muss. Dadurch entwickelt sich die Spannung früh und kann durchgehend gehalten werden. Man gerät förmlich in den Sog der Ereignisse und mag sich nicht mehr vom Gelesenen lösen. Denn in der Vergangenheit der Reifenraths, gibt es Geheimnisse zu entdecken, die einem kalte Schauer über den Rücken laufen lassen.

Ich habe bisher alle Bände der Reihe mit großem Interesse verfolgt. "Muttertag" hat mich bereits von der ersten Seite an gefesselt. Ich konnte mich ganz auf die spannende Handlung einlassen und das Buch bereits nach kurzer Zeit nicht mehr aus der Hand legen. Der gut durchdachte Plot, die überraschenden Wendungen und die durchgehende Spannung konnten mich voll und ganz begeistern. Für mich ist dieser Fall der bisher beste Band der Reihe!

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Bezaubernder Liebesroman, der mitten ins Herz trifft

Nordsternfunkeln von Leonie Lastella

Vor acht Jahren hat Juna Amrum und ihren damaligen Freund Bosse fluchtartig verlassen und seither versucht, die Ereignisse, die dazu geführt haben, zu vergessen. Nun kehrt Juna zurück. Wider Erwarten lebt Bosse noch immer auf der Insel. Und Junas Gefühle fahren bei seinem Anblick sofort wieder Achterbahn.

Bosse scheint es nicht anders zu gehen. Doch Juna will den großen Schmerz, den sie vor Jahren erlebt hat, nicht noch einmal durchmachen.....

Die zu Herzen gehende Liebesgeschichte wird in der Ich-Form erzählt. Leonie Lastella verwendet dazu verschiedene Perspektiven, da das Geschehen abwechselnd aus der Sicht von Juna und Bosse betrachtet wird. Dadurch bekommt man nicht nur einen guten Einblick in die Gedanken und Gefühle der beiden Hauptprotagonisten, sondern erfährt hautnah, wie sie aufeinander wirken und sich gegenseitig wahrnehmen. Da die Kapitel immer mit dem Namen des Protagonisten gekennzeichnet sind, in dessen Haut man quasi gerade steckt, ist es leicht die Übersicht zu behalten.

Der Einstieg in die Handlung gelingt ebenso mühelos. Denn Leonie Lastella hat einen wunderbar mitreißenden Schreibstil, dem man sich nur schwer entziehen kann. Es gelingt ihr hervorragend, die Charaktere so lebendig zu schildern, dass man sich vom ersten Moment auf die beiden unterschiedlichen Hauptprotagonisten, und ihren jeweiligen Umgang mit der Situation, einlassen kann. Die Handlungsorte sind ebenfalls so authentisch beschrieben, dass man das gesamte Inselleben und die unterschiedlichen Bewohner beim Lesen vor Augen hat und somit ganz in die Handlung eintauchen kann.

Die beiden Hauptcharaktere wirken sehr sympathisch und ihre Handlungen größtenteils nachvollziehbar. Es gibt zwar gelegentlich Momente, in denen man sie schütteln und am liebsten dazu zwingen würde, endlich miteinander zu reden, aber das zeigt ja, wie leicht es fällt, mit den Protagonisten mitzufiebern. Die Liebesgeschichte wird so bezaubernd und gefühlvoll erzählt, dass man das Knistern zwischen den Zeilen regelrecht spüren kann. Dadurch gerät man früh in den Sog der Ereignisse, fliegt förmlich durch das Buch und mag es erst aus der Hand legen, wenn man am Ende angekommen ist. Allzu romantische und kitschige Verwicklungen, bei denen die Heldin auf rosaroten Wolken schwebt und dem Helden ziemlich vorhersehbar und laut seufzend in die Arme sinkt, braucht man auch nicht zu befürchten. Denn Leonie Lastellas Geschichte trifft mitten ins Herz und ist trotzdem locker und leicht zu lesen.

Obwohl ich sonst um Liebesgeschichten immer einen großen Bogen mache, da mir die Handlungen meist zu vorhersehbar und zu zuckersüß sind, mache ich bei den Romanen von Leonie Lastella immer eine Ausnahme. Denn sie schafft es von der ersten Seite an, mich zu fesseln und ganz in den Bann der Handlung zu ziehen. "Nordsternfunkeln" konnte mich voll und ganz begeistern, da die Geschichte mitten ins Herz trifft und trotzdem locker und leicht erzählt wird.

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Spannender, temporeicher Thriller

Böse Bilder von Manning Max

Ein gnadenloser Killer nutzt die Anonymität des Internets, um zwei Fotos einer jungen Frau zu posten. Auf dem ersten Bild ist sie völlig verängstigt und auf dem zweiten sieht man, dass ihr Hals durchtrennt wurde. Der Unbekannte nennt sich "I_Killer" und beobachtet stolz seine ständig wachsende Online-Fangemeinde.

Er fühlt sich dazu berufen, seine Fans schon bald mit den nächsten bösen Bildern zu unterhalten. DCI Dan Fenton wird mit den Ermittlungen betraut. Er schwört, dass er diesen Täter zur Strecke bringen wird, doch damit gerät der alleinerziehende Vater ins Visier des Killers....

Der Einstieg in diesen Thriller gelingt mühelos, denn ohne langatmiges Vorgeplänkel, befindet man sich sofort mitten im Geschehen und beobachtet, wie der Killer seine ersten beiden Fotos inszeniert. Damit wird das Interesse an der Handlung von Anfang an geweckt. Der Autor verwendet unterschiedliche Perspektiven, in denen die verschiedenen Hauptcharaktere im Mittelpunkt stehen. Außerdem gibt es immer wieder Kapitel, in denen man quasi in den Kopf des Killers eintaucht und an seinen Gedanken teilhaben kann. Die Handlung ist in ziemlich kurze, häufig wechselnde, Kapitel unterteilt. Dadurch wird von Anfang an ein recht hohes Tempo erzeugt.

Der Schreibstil ist flüssig und angenehm lesbar. Man kann sich die beschriebenen Szenen mühelos vorstellen und sich deshalb ganz auf das perfide Spiel des Killers einlassen. Die bereits früh aufgebaute Spannung kann durchgehend gehalten werden. Man beobachtet das wahnsinnige Treiben des Killers und die Bemühungen, ihn zur Strecke zu bringen. Genau wie die Ermittler, tappt man lange Zeit im Dunkeln. Denn auch wenn sich die Hinweise verdichten, kann man nicht sicher sein, mit der eigenen Vermutung richtig zu liegen. Man ist hin- und hergerissen und weiß nicht, was man glauben soll und wem man eigentlich noch vertrauen kann. Es gelingt Max Manning dabei hervorragend, Fährten auszulegen, denen man nur allzu bereitwillig folgt. Das Finale hat es wirklich in sich, denn hier steigt die Spannung noch einmal steil nach oben.

Thriller sind ja meine absoluten Favoriten und bei diesem Exemplar habe ich mich außerordentlich gut unterhalten. Das hohe Tempo und die durchgehende Spannung haben dafür gesorgt, dass ich das Buch kaum noch aus der Hand legen mochte. Dabei wurde ich einige Male in die Irre geleitet und am Ende überrascht. Auf meiner persönlichen Bewertungsskala vergebe ich deshalb fünf Sternchen und eine klare Leseempfehlung für Thriller-Fans.

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Deutsche Geschichte - interessant erzählt

Eine Familie in Deutschland - Zeit zu hoffen, Zeit zu leben von Peter Prange

Die Familie Ising ist seit Generationen im Wolfsburger Land ansässig und betreibt dort eine Zuckerfabrik. 1933 macht sich allerdings auch dort der Wandel der Zeit bemerkbar und sorgt dafür, dass nicht nur das Unternehmen in Gefahr gerät, sondern auch die Familie auf eine harte Probe gestellt wird.

Zu unterschiedlich sind die Meinungen und Ansichten der einzelnen Familienmitglieder. Der älteste Sohn Georg wird lieber Autoingenieur, als das Familienunternehmen fortzuführen, der mittlere Sohn Horst fühlt sich stets ungerecht behandelt und findet in der Partei endlich die Anerkennung und Gemeinschaft, die er schon lange vermisst. Deshalb betrachtet er die Freunde seiner Schwestern auch mit ziemlichem Misstrauen, denn Edda hat sich für einen Kommunisten entschieden und Charlotte gar für einen Juden. Konflikte und Intrigen sind vorprogrammiert.....

"Eine Familie in Deutschland - Zeit zu hoffen, Zeit zu leben" ist der Auftaktband des Zweiteilers, in dem die Familie Ising im Zentrum der Handlung steht. In diesem Band schaut man den unterschiedlichen Mitgliedern in den Jahren 1933 bis 1939 über die Schulter und beobachtet die Auswirkungen, die die historisch belegten Ereignisse auf das Leben dieser fiktiven Familie haben.

Der Einstieg in die Handlung gelingt relativ mühelos, denn Peter Prange stellt die einzelnen Familienmitglieder gleich am Anfang auf einem Fest vor. So lernt man sie nach und nach kennen und bekommt auch recht bald einen Eindruck von den Beziehungen untereinander. Das Geschehen wird dabei aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet und ist in einzelne, recht kurze Kapitel unterteilt. Dadurch bekommt man nicht nur einen guten Überblick über die gesamte Handlung, sondern beobachtet außerdem, welche unterschiedlichen Auswirkungen die historisch belegten Ereignisse auf die jeweiligen Familienmitglieder haben.

Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm lesbar. Man kann sich die beschriebenen Szenen mühelos vorstellen, sodass man die Familie lebhaft vor Augen hat. Dadurch, dass der Bau des Volkswagen Werkes und die damit verbundene Gründung der Stadt Wolfsburg, so eng mit dem Familienschicksal verknüpft wird, erfährt man Interessantes und lernt ganz nebenbei noch etwas. Die Auswirkungen der Machtergreifung wirken sich ganz unterschiedlich auf die Familienmitglieder aus. Schon bald wissen die Protagonisten, dass sie einander nicht mehr uneingeschränkt vertrauen können. Durch die durchgehend interessanten Schilderungen und den lebendigen Schreibstil fliegt man förmlich durch das Buch und mag sich kaum vom Gelesenen lösen. Denn man möchte unbedingt erfahren, welche Entscheidungen die einzelnen Familienmitglieder treffen und wie sie durch diese Zeit kommen werden. Man merkt, dass Peter Prange die historischen Fakten sehr gut recherchiert hat, denn sie fließen mühelos in die Handlung ein. Allerdings kann man bei der hohen Anzahl der Merkmale, die im damaligen Deutschland nicht erwünscht waren, sich aber in dieser Familie bündeln, schon den Eindruck gewinnen, dass hier möglichst viel untergebracht werden sollte. Dadurch wirkt diese Familiengeschichte leider ziemlich konstruiert. Wenn man darüber großzügig hinwegsieht, wird man allerdings sehr gut unterhalten.

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Erschreckend realistisch!

NSA - Nationales Sicherheits-Amt von Eschbach Andreas

Erschreckend realistisch greift Andreas Eschbach in seinem neuen Roman die Idee auf, was gewesen wäre, wenn es im Dritten Reich schon Computer, Mobiltelefone, E-Mails und soziale Medien gegeben hätte, die das Regime, zur totalen Überwachung aller Einwohner, nutzen könnte.

Im Zentrum dieser fiktiven Handlung steht Helene Bodenkamp, bei der sich bereits früh das Talent zum Programmieren abzeichnet.

Nach Beendigung ihrer Schullaufbahn wird sie vom NSA, dem Nationalen Sicherheits-Amt, angeworben. Sie arbeitet dort für die Analysten, die sie beauftragen, unterschiedliche Abfragen zu programmieren. Denn in dieser fiktiven Welt wird alles in riesigen Datensilos gespeichert und kann durch Helenes Programme, ganz nach Bedarf, herausgefiltert werden. Da es kein Bargeld mehr gibt, hat der Staat Zugriff auf alle Geldbewegungen, Ein- und Verkäufe. Außerdem werden das Weltnetz, die Elektropost, tragbare Telephone, Foren und Komputer überwacht. Persönliche Tagebucheinträge, bei denen den Menschen vorgegaukelt wird, dass sie geschützt sind, werden ebenfalls gnadenlos ausspioniert. In diesem Staat bleibt nichts geheim.

Helene ist zunächst eifrig dabei und denkt nicht daran, welche Auswirkungen diese Programme für die überwachten Menschen haben. Das ändert sich allerdings, als sie einen fahnenflüchtigen Soldaten bei Freunden versteckt und feststellt, dass das System, durch geschickte Abfragen, trotzdem herausfinden könnte, wo er ist. In Helene beginnt sich Widerstand zu regen. Deshalb versucht sie das System zu unterwandern und im Kleinen etwas zu bewirken. In einem weiteren Handlungsstrang beobachtet man ihren Vorgesetzten Eugen Lettke, der die Möglichkeit der totalen Überwachung für seinen ganz eigenen Rachefeldzug nutzt und dabei einige Grenzen überschreitet.

Es gelingt Andreas Eschbach hervorragend, die angespannte, düstere und bedrohliche Atmosphäre, die in dieser fiktiven Welt herrscht, zu beschreiben. Man ist sich beim Lesen stets bewusst, wie groß die Gefahr einer Entdeckung ist und beobachtet entsetzt, welche Macht mit dieser totalen Überwachung verbunden ist. Die Charaktere wirken sehr lebendig. Man entwickelt spontane Sympathien, aber auch Abneigungen, und gerät dadurch bereits früh in den Sog des realistischen Szenarios. Fiktive Ereignisse werden geschickt mit wahren historischen Begebenheiten verknüpft, sodass das Ganze noch erschreckender wirkt.

Trotz der sehr umfangreichen Länge dieses Romans, habe ich mich beim Lesen keinen Moment gelangweilt. Andreas Eschbach konnte mich mit seinem intensiven Schreibstil, den eingestreuten Erklärungen und den Schicksalen der Hauptcharaktere, durchgehend in den Bann der Ereignisse ziehen und zum Nachdenken anregen. Von mir gibt es deshalb eine klare Leseempfehlung für dieses erschreckend realistische Szenario, das mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

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Viveca Sten in Bestform!

Flucht in die Schären von Sten Viveca

Mina Kovač lebt an der Seite ihres Mannes Andreis in ständiger Angst. Er misshandelt sie grundlos und in letzter Zeit werden die Angriffe immer brutaler. Andreis scheint langsam völlig die Kontrolle über seine Aggressionen zu verlieren. Als Mina vergisst, einen Staubsauger wegzuräumen, prügelt Andreis sie bei seiner Heimkehr krankenhausreif.

Ein anonymer Anrufer, der Polizei und Rettungsdienst informiert, kann gerade noch verhindern, dass Mina totgeprügelt wird. Mina kommt ins Krankenhaus und Andreis in Gewahrsam. Andreis steht außerdem unter Verdacht, Steuerhinterziehung im großen Stil zu betreiben und illegalen Geschäften nachzugehen. Doch bisher fehlen der Staatsanwältin Nora Linde die Beweise, um ihren Verdacht zu untermauern. Wenn Mina ihren Mann anzeigen würde, hätte Nora die Möglichkeit ihn länger festzusetzen und ihre Anklage gründlicher vorzubereiten. Außerdem hat Nora die Hoffnung, dass Mina eine wichtige Zeugin sein könnte. Deshalb sucht sie die junge Frau im Krankenhaus auf, um sie dazu zu überreden, ihren Mann anzuzeigen und ihn zu verlassen. Nora bietet ihr den Aufenthalt in einem Schutzhaus an. Doch Mina hat Angst, denn sie weiß genau, wozu Andreis fähig ist....

"Flucht in den Schären" ist bereits der neunte Band, in dem der schwedische Kriminalkommissar Thomas Andreasson, gemeinsam mit seiner Jugendfreundin Nora Linde, ermittelt. Da die Fälle in sich abgeschlossen sind, kann man den aktuellen Ermittlungen auch dann mühelos folgen, wenn man noch keinen Band der Reihe gelesen hat.

Dieser aktuelle Fall unterscheidet sich deutlich von den Vorgängerbänden, denn normalerweise wird dem Leben auf der Schäreninsel, und den privaten Nebenhandlungen der Hauptcharaktere, weitaus mehr Raum gegeben. Doch dieses Mal stehen Mina Kovač, und die Konsequenzen ihrer Flucht vor dem gefährlichen Ehemann, eindeutig im Zentrum der Handlung. Das wirkt sich sehr auf die Spannung aus, denn die sonst eher gemächliche Krimireihe entwickelt sich in diesem Band zu einem hochspannenden Thriller, bei dem Gänsehaut und Nervenkitzel garantiert sind.

Das Geschehen wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Es gibt außerdem immer mal wieder Rückblicke in die Vergangenheit. Hier wirft man einen Blick auf Andreis Kindheit in Bosnien. Die Handlungsstränge in der Gegenwart sind durchgehend interessant und häufig so spannend, dass man förmlich in den Sog der Ereignisse gerät und das Buch nicht mehr aus der Hand legen mag. Denn Viveca Sten versteht es hervorragend, Charaktere und Handlungsorte so zu beschreiben, dass man sie beim Lesen mühelos vor Augen hat. Die Gefahr, die von Andreis ausgeht, ist zwischen den Zeilen spürbar. Deshalb hofft und bangt man mit Mina mit und mag manchmal kaum glauben, wie skrupellos Andreis vorgeht. Dadurch liest sich dieser Band quasi von selbst.

Ich habe bisher alle Bände der Reihe mit großer Begeisterung gelesen, doch mit diesem Teil hat Viveca Sten sich selbst übertroffen. Denn die gesamte Handlung wirkte auf mich so spannend, dass ich das Buch bereits nach kurzer Zeit nicht mehr aus der Hand legen mochte. Ich konnte mich ganz auf das Gelesene einlassen und habe mit Mina mitgefiebert. Obwohl ich gestehen muss, dass Thomas Andreasson ein wenig zu sehr zur Randfigur degradiert wurde, bin ich voll und ganz begeistert von diesem Teil der Reihe!

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Spannende Schnitzeljagd

Rotkehlchen - Todkehlchen von Ursula Meyer

Der Juwelier Walter Eibenbrinck wird in seinem Geschäft brutal überfallen. Kommissarin Sieglinde Züricher und ihr Kollege Max Lückmann übernehmen die Ermittlungen. Wenige Tage später werden zwei junge Frauen in ihren jeweiligen Wohnungen erdrosselt aufgefunden. An beiden Tatorten werden Rotkehlchenanhänger gefunden, die offensichtlich beim Juwelier Eibenbrinck zuvor geraubt wurden.

Der Verdacht liegt nahe, dass die Morde miteinander zusammenhängen. Doch auch Beziehungstaten, mit unterschiedlichen Tätern, können Sieglinde Züricher und Max Lückmann nicht ausschließen. Fieberhaft suchen die beiden nach einem Zusammenhang und ersten Spuren, die sie weiterverfolgen können. Für Sieglinde Zürichers Kollegin Cornelia von der Kriminaltechnik ist die eine Ermordete keine Unbekannte. Denn vor ihrem gewaltsamen Tod informierte sie sich über die Gefahren einer Internet-Schnitzeljagd. Cornelia hat den Verdacht, dass diese Schnitzeljagd etwas mit dem Tod der Frau zu tun haben könnte. Cornelia und Sieglinde begeben sich nun selbst auf diese mörderische Schnitzeljagd, die deutlich gefährlicher ist, als beide ahnen...

"Rotkehlchen - Todkehlchen" ist bereits der zehnte Fall für die sympathische Kommissarin Sieglinde Züricher. Da die Fälle in sich abgeschlossen sind, kann man den aktuellen Ermittlungen auch dann mühelos folgen, wenn man noch keinen Band der Reihe gelesen hat. Wenn man allerdings an der Weiterentwicklung der Charaktere interessiert ist, dann empfiehlt sich, wie bei jeder anderen Bücherserie auch, die Einhaltung der Reihenfolge. Da die Autorin wichtige Hintergrundinformationen zu den Hauptprotagonisten in die Handlung einfließen lässt, hat man aber auch als Quereinsteiger keine Mühe dem Ganzen zu folgen.
Der Krimi startet sofort vielversprechend, da man den Überfall im Juweliergeschäft beobachtet. Dadurch wird das Interesse an der Handlung vom ersten Moment an geweckt. Der Schreibstil der Autorin ist detailliert. Sie verwendet gerne verschachtelte Sätze, denen man konzentriert folgen sollte, um alle Informationen aufzunehmen. Das lohnt sich allerdings, da Handlungsorte und Charaktere durch die Beschreibungen so lebendig wirken, dass man sie beim Lesen vor Augen hat. Die Handlung wird in der Ich-Form, aus der Sicht von Sieglinde Züricher, betrachtet. Die Kommissarin wirkt sehr sympathisch, da sie auch mal über sich selbst lachen kann. Ihr Humor sorgt gelegentlich dafür, dass man, selbst in äußerst spannenden Situationen, unverhofft über ihre Gedanken schmunzeln muss. Das geht allerdings keinesfalls zu Lasten der Spannung.
Der Fall hat es wirklich in sich, denn zunächst scheinen sich die Puzzlestücke nicht zusammenzufügen. Gemeinsam mit den Ermittlern tappt man fast bis zum Schluss im Dunkeln und muss die eigenen Ermittlungen, die man beim Lesen anstellt, oft überdenken, um neu anzusetzen. Der Krimi wirkt dadurch kaum vorhersehbar und bleibt durchgehend spannend. Die Schnitzeljagd, in der man die Charaktere durch verschiedene Museen in Münster begleitet, regt zum Miträtseln an. Krimifans werden hier sicher voll auf ihre Kosten kommen. Zum Ende hin steigt die durchgehend spürbare Spannung sogar nochmals an, sodass man den Krimi erst aus der Hand legen kann, wenn man alle Zusammenhänge kennt.
Obwohl ich noch keinen Band der Reihe gelesen habe, ist mir der Einstieg in den aktuellen Fall recht gut gelungen. Zunächst musste ich mich zwar ein wenig an den Schreibstil gewöhnen und konzentriert lesen, um ja nichts zu verpassen. Doch genau das hat für mich nach einer Weile den Reiz dieses gut durchdachten Krimis ausgemacht. Denn ich habe die Handlung durchgehend interessiert verfolgt, nach Hinweisen gesucht und wurde doch in die Irre geleitet. Sieglinde Züricher konnte mich ebenfalls begeistern, da mir ihr Humor oftmals ein unverhofftes Lächeln entlockt hat. Ich vergebe deshalb vier von fünf Bewertungssternchen und eine klare Leseempfehlung für Krimifans.

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