Kunden em pfehlungen
Rezensionen von SalMar:
Abenteuer im Wald
Hüterin des Waldes 1: Hannas Geheimnis von Mona Larch
Als Hanna mit ihren Eltern in das Haus ihrer erst vor kurzem verstorbenen Oma zieht, erfährt sie, dass sie die neue Hüterin des Waldes ist und ihre Aufgabe darin besteht, sich um die Tiere des Waldes zu kümmern. Glücklicherweise finden sich schon bald (zwei- und vierbeinige) Freunde, die ihr dabei helfen, sich zurechtzufinden.
Die Geschichte um Hanna hat so einige „Zutaten“, die uns richtig gut gefallen haben: Das Häuschen der Oma am Waldrand ist ja an sich schon toll, um Abenteuer zu erleben, aber dass sie außerdem noch ein so magisches Geheimnis hatte, macht es natürlich richtig aufregend. Für Unterhaltung hat Flitz, das sprechende Wiesel, gesorgt und an einigen Stellen wird es sogar ein bisschen gruselig. Hanna ist außerdem sehr sympathisch geschrieben, so dass man gerne mitverfolgt, wie sie in ihre Aufgabe hineinwächst – fast ganz ohne die Hilfe der Erwachsenen, aber natürlich unterstützt von ihren neuen Freunden.
Da wir das Buch zum Vorlesen genutzt haben, war es fast ein bisschen zu schnell vorbei. Aber Hannas Erkundungstouren durch den Wald haben in jedem Fall Lust auf weitere Abenteuer mit ihr gemacht – und darauf, selbst ein bisschen die Natur erkunden zu gehen.
Alltagsabenteuer
Hüterin des Waldes 1: Hannas Geheimnis von Mona Larch
Das neue Buch der Reihe ministeps ist wieder ein gelungenes Bilder- und Vorlesebuch für die Kleinsten. Die einzelnen Seiten sind gewohnt stabil und halten so manchen Sturz und wildes Umblättern sicher aus.
Wir waren allesamt begeistert, sowohl von der äußeren Aufmachung als auch von den Geschichten selbst.
Das Buch enthält mit elf kurzen Geschichten auf jeweils einer Doppelseite eine reichliche Auswahl. Die einzelnen Geschichten behandeln unterschiedlichste Situationen, die einem Kleinkind begegnen können bzw. wahrscheinlich schon begegnet sind, und sind daher auf jeden Fall gut verständlich und nachvollziehbar.
Die Illustrationen passen alle super zu den Geschichten und enthalten viele Details, die man noch weiter mit dem Kind erkunden kann. Mir hat besonders gefallen, dass die abgebildeten Personen keine perfekten, sondern authentisch wirkende Menschen sind und auch nicht unbedingt den Stereotypen folgen (Opa backt Kuchen, Oma rennt auf dem Spielplatz umher).
Die ersten Geschichten kamen bereits gut an und wir sind uns sicher, dass wir noch viel Spaß mit dem Buch haben werden.
Leider nicht wie erwartet
Wild like a River von Kira Mohn
Haven lebt, zusammen mit ihrem Vater, in einem kanadischen Nationalpark und ist trotz der Wildnis und gelegentlichen Einsamkeit glücklich mit ihrem Leben. Als jedoch Jackson nach einem misslungenen Ausflug mit einem Freund in eben dieses Leben tritt, führt das dazu, dass Haven so einiges in Frage stellt.
Die Idee zu diesem Buch hat mir gut gefallen, finde ich doch die Vorstellung, in einem Nationalpark zu leben, richtig spannend. Daher habe ich den Beginn des Buches wirklich gern gelesen und ich fand es recht amüsant, mitzuerleben, wie sich Jackson als Städter so in dieser Umgebung macht.
Leider entschließt sich Haven jedoch zu einem Tapetenwechsel und beschließt, zumindest für eine Weile, in die Stadt zu ziehen, in der auch Jackson lebt. Und ich muss gestehen, ab hier hat mich die Protagonistin ziemlich verloren. Jackson fand ich wirklich sympathisch, aber mit Haven wurde ich nicht mehr warm. Ihre Entscheidungen und ihre Denkweise sind teilweise übertrieben naiv und wenig nachvollziehbar. Es gab einige Situationen, da konnte ich wirklich kaum „hinsehen“. Auch einige Entwicklungen wirkten etwas konstruiert.
Mein Fazit: Ich denke, dass ich leider falsche Erwartungen an das Buch hatte und davon ausgegangen war, dass sich ein Großteil der Geschichte draußen in der Natur abspielt und man Haven und Jackson abseits des „normalen Alltags“ begleitet. Leider konnten mich auch die Charaktere nicht überzeugen, so dass ich das Buch doch recht enttäuscht beendet habe.



