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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von lesen=liebe:

Diskriminierung hat viele Gesichter

Mit Kindern über Diskriminierungen sprechen von Olaolu Fajembola; Tebogo Nimindé-Dundadengar

Ein sehr wichtiges Thema, über das man mit Kindern unbedingt sprechen muss. Durch dieses Buch wird klar gemacht, wie viele Gesichter Diskriminierung wirklich hat. Neben Rassismus und Bodyshaming auch Klassismus. Diese Einteilung und gute Strukturierung erlaubt es auch mal schnell in das jeweilige Thema hineinzublättern.

Ich kann aus diesem Buch wahnsinnig viel mitnehmen. Einerseits gibt es gute Ratschläge, dass wir/unsere Kinder nicht zu Tätern werden, aber es ist auch sehr hilfreich für den Fall, dass wir zu Opfern werden. Gut finde ich, dass über verschiedene Kulturen aufgeklärt wird, anstatt zu verurteilen. Das ist nämlich seit jeher das größte Problem, dass wir Angst vor dem Unbekannten haben und deshalb dazu neigen zu diskriminieren und zu verstoßen. Außerdem findet Diskriminierung auch oft unbewusst und ohne Absicht statt. Paradebeispiele sind Faschingskostüme, Kinderlieder, diverse Kinderbücher. Unglaublich wie viele verwerfliche Beispiele es gibt, die in diesem Buch aufgelistet werden. Ich unterstelle den Kindern in keiner Weise, dass sie mit einem Indianerkostüm diskriminieren wollen, aber es ist unsere Aufgabe als Eltern und Pädagog*innen zeitgemäß zu agieren.

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Ich will nach Böllersum ziehen

Bella und die Böllersum-Bande von Karin Gothe

Bella und die Böllersum-Bande ist ein wunderschönes Kinderbuch für geübtere Leser*innen ab 8 Jahren.

Bella ist die Anführerin der Böllersum-Bande. Gemeinsam mit ihren Freunden kämpft sie gegen die Schließung ihrer geliebten Zwergenschule.

Ich habe dieses Buch fast in einem Zug gelesen. Irgendwie fühlte ich mich sehr in meine Kindheit zurückversetzt.

Kinder gehen einfach ihre Wege und keiner weiß wo sie sind und das schon in der Grundschule. Das alles wäre in der heutigen Zeit unvorstellbar und ein Kind, das dieses Buch liest, wird mehr als irritiert sein.
Nichtsdestotrotz ist diese Geschichte einfach wunderbar geschrieben. Obwohl es sich um eine sehr alltägliche Geschichte handelt, ist sie keineswegs langweilig. Mit Bella wird es einfach nie langweilig. Bella ist selbstbewusst, weißt was zu tun ist und man möchte direkt wie Bella sein. Die Geschichte vermittelt eine wichtige Botschaft. Nämlich, dass es sich zu kämpfen lohnt, auch wenn es noch so aussichtslos ist und dass man alles schaffen kann, wenn man zusammenhält.

Der einzige winzige Kritikpunkt ist, dass Bellas Beziehung zu Timo etwas zu seicht beschrieben ist. Schließlich kennen sie einander schon ihr Leben lang. Ihre Beziehung ist sehr distanziert, weil Timo etwas Wichtiges verheimlicht. Mir fehlt hier die Aussprache zwischen den beiden.

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Eine Mutmachgeschichte

Hilda Hasenherz. Das Abenteuer im Fuchswald von Tobias Goldfarb

Hilda Hasenherz ist jeden Tag damit beschäftigt Möhren für den Baron auszugraben. Hilda sehnt sich aber sehr danach, die Welt kennenzulernen und eines Tages beschließt sie einen Tunnel zu graben. Für sie beginnt ein großes Abenteuer, auf dem sie mehr als einmal Mut und Stärke beweist.
Obwohl das Buch als Vorlesebuch tituliert ist, ist es eher für Kinder im Lesealter geeignet.

Der Text ist zwar wunderschön, aber doch eher anspruchsvoll. Mein jüngerer Sohn (5) konnte sich bald nicht mehr auf das Gelesene konzentrieren und für ein Vorlesebuch mangelt es auch an Bildern.
Die Geschichte selber ist nett, aber sie hat mich nicht restlos überzeugt. Teileweise wirkt sie etwas langatmig und im Grunde genommen fehlt es an Raffinesse. Dennoch übermittelt das Buch eine bzw. mehrere wichtige Messages. Nämlich, dass man ruhig mal über den Tellerrand sehen soll und man nicht immer alles glauben darf bzw. als gegeben hinnehmen soll, dass man etwas verändern darf, auch auf die Gefahr hin, dass man sprichwörtlich auf die Nase fällt.

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Umweltfreundliche Sachbücher

Kennst du mich? Ich bin ein Kaninchen! von Andrea Weller-Essers

Die neue Sachbuchreihe – Kennst du mich? – ist bei Fischer und Sauerländer erschienen. Hier erfahren die Allerkleinsten, auf 8 Doppelseiten, Wissenswertes über Waldbewohner. Besonders toll ist, dass die Bücher mit umweltfreundlichen Materialen und mineralölfreier Farbe gedruckt worden sind. Wahrscheinlich wirken die Farben deshalb etwas blasser und die Buchseiten glänzen nicht, so wie man es von anderen Pappbüchern gewohnt ist.

Die Illustrationen selbst sind aber sehr kindgerecht gestaltet und auch die Texte sind einfach und dennoch sehr informativ.
Wir haben das Buch über Kaninchen und Bären gelesen. Mir gefallen die Bücher grundsätzlich richtig gut. Beim Buch über die Bären finde ich es etwas schade, dass nicht deutlicher hervorgehoben wird, dass Bären sehr gefährlich sind. Im Gegenteil, er wird im Buch sehr verniedlicht. Hier gäbe es Tiere die deutlich präsenter in unseren Wäldern sind. Das Buch über die Kaninchen finde ich deutlich besser.

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Die Superregenwürmer

Kackadiesisch! Darwins großes Regenwurm-Spektakel von Polly Owen

Kackadiesisch! Darwins großes Regenwurmspektakel ist bei Penguin Junior erschienen und umfasst 32 Seiten. Kinder ab 5 Jahren können in diesem Buch nicht nur den großartigen Wissenschaftler Charles Darwin kennenlernen, sondern auch das Wissen über Regenwürmer aufpeppen.

Und seien wir uns mal ehrlich.

Wir alle kennen diese wendigen Gesellen, aber Superkräfte hätte ihnen wohl noch niemand zugeschrieben und wahrscheinlich auch nicht mit Charles Darwin in Verbindung gebracht.

Liebevoll wird in diesem Buch erzählt, wie Darwin den Regenwürmern verfallen ist und wie wichtig sie schlussendlich für unseren Boden sind. Schön ist, dass sich auch die Würmer selbst immer wieder zu Wort melden. Es macht richtig Spaß dieses Buch zu lesen. Die Texte sind kurz und sorgen für einige Lacher. Auch die Illustrationen sind schön und witzig gemacht.

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Eine schräge, aber sehr sympathische Familie

Willkommen bei den Grauses 1: Wer ist schon normal? von Sabine Bohlmann

Willkommen bei den Grauses ist im Thienemann Verlag erschienen. Das Buch ist für Kinder ab 9 Jahren und umfasst ca. 192 Seiten.

Ottilie Schmidt lebt in einer Sackgasse. Sie hat eigentlich keine Freunde und ist am liebsten zu Hause. Eines Tages, also eigentlich eines Nachts, zieht eine Familie in das schon lange leer stehende Haus in der Sackgasse.

Die langweiligen Tage scheinen ein Ende zu haben. Schon bald freundet sich Ottilie mit der etwas schrägen Familie an.

Ich habe die Geschichte meinen Kindern (5 und 6 Jahre) vorgelesen und sie konnten ihr ohne Probleme folgen. Manches Vorlesebuch in ihrer Altersgruppe, war tatsächlich anspruchsvoller als dieses Buch. Nichts desto trotz hat uns die sympathische Familie sofort in den Bann gezogen. Vor allem Opa hat es uns angetan. Eine kurzweilige Geschichte über eine etwas andere Familie, die uns sehr sehr gut gefallen hat.

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Schreckliche Geschichten von Adele

Die schreckliche Adele 08 von Mr. Tan; Diane Le Feyer

Die schreckliche Adele treibt wieder einmal ihr Unwesen. Dieses Mal will sie ihre Eltern loswerden.

Wir hatten bis jetzt noch kein Buch von Adele gelesen. Eigentlich wollte ich es meinen Kindern nicht vorlesen, aber ich hatte das Buch in der Küche liegen gelassen und mein Sohn - der schon ein bisschen lesen kann - hat hineingeschmökert.

Er hat sich immer wieder die Bilder angesehen und einige Sprechblasen gelesen. Er war so neugierig, dass ich nachgegeben habe und ihm das Buch vorgelesen habe.
Was soll ich sagen... er ist begeistert. Er findet Adeles Streiche so lustig und lacht sich schief über ihre Gemeinheiten.

Meinen Geschmack trifft Adele jedoch nicht. Ich war etwas überrascht, dass es sich hier um keine durchgängige Geschichte handelt sondern eher um Sketches. Eigentlich ideal für Leseanfänger. Erstens wenig Text und zweitens kurze Geschichten. Leider ist die Schriftart für Erstleser etwas schwierig. Das l schaut aus wie ein I. Da es aber kein Erstleserbuch ist, ist es eigentlich kein Kritikpunkt, nur schade.

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Liebe auf den zweiten Blick

Naturgeschichten rund um die Welt von Angela Mc Allister

Naturgeschichten rund um die Welt von Ravensburger, ist ein Geschichtenbuch prall gefüllt mit vielen tollen Geschichten über Mutter Natur.

Insgesamt kann man sich auf 50 Geschichten, mit unterschiedlicher Länge, zu den Themen: Blumen, Früchte und Samen, Wind und Wetter, Große und kleine Geschöpfe, Sonne, Mond und Sterne, Blätter und Bäume, Seen, Flüsse und Meere und Wüsten, Gebirge und Steine, freuen.

Für uns war dieses Buch Liebe auf den zweiten Blick. Anfangs hatte, vor allem mein jüngerer Sohn (5) , überhaupt kein Interesse an diesem Buch. Ich denke, dass es an den Illustrationen liegt, die eher künstlerisch als kindgerecht gestaltet sind. Außerdem sind es für meinen Sohn deutlich zu wenig pro Geschichte. Mein älterer Sohn (6) hingegen, war sofort begeistert von den Geschichten und konnte gar nicht genug bekommen, weshalb auch der Kleine anfing zuzuhören und mittlerweile auch total auf dieses Buch steht.

Ich finde die Geschichten auch sehr schön. Sie sind leicht verständlich und es gibt kürzere und längere. Die Altersangabe müsste man wohl etwas höher schrauben. Ich glaube kaum, dass ein 3-jähriges Kind schon etwas mit diesem Buch anfangen kann.

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Alles über Vulkane

Wieso? Weshalb? Warum? Band 4 - Wir erforschen die Vulkane von Sandra Noa

Wir erforschen die Vulkane ist der 4. Band der beliebten Wieso? Weshalb? Warum? – Reihe.

Für uns ist es einer der schönsten Bände dieser Reihe. Vulkane sind so faszinierend, auch für meine Kinder. Mit großem Interesse haben wir dieses Buch gemeinsam gelesen, alle Klappen erforscht und - obwohl wir schon viel wissen- sehr viel dazugelernt.

Besonders gut gefällt uns der Aufbau der Erde, mit der Darstellung des Erdinneren, die Geysire und die Seite über die Steine, die aus Lava entstehen können. Die Zeichnungen sind - wie immer - sehr schön und die Wissensteile verständlich und kindgerecht.

Obwohl das Buch sehr viel Wissen vermittelt finde ich es trotzdem schade, dass man neben dem Ätna nicht auch noch den Vesuv als Beispielvulkan gewählt hat, denn ihm zu Füßen liegt die berühmte verschüttete Stadt Pompeji. Das Wissen rund um Pompeji hätte meiner Meinung nach unbedingt in das Buch gehört. Trotzdem fünf Sterne.

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Zusammen ist man stärker als alleine

Der kleine Buddha und das gemeinsame Glück von Claus Mikosch

Der kleine Buddha ist fast immer glücklich, zumindest bemüht er sich glücklich zu sein. Er wohnt in einem wunderschönen Park und erfreut sich täglich an den kleinen Dingen des Lebens. Oft trifft er seine Freunde Ben und Carla, die leider manchmal richtige Streithähne sein können.
Der kleine Buddha erzählt eine wunderschöne Geschichte über Freundschaft und erklärt den kleinen Kindern, wie wichtig es ist, in sich selbst hineinzuhorchen, anstatt Gefühle ausbrechen zu lassen.

Er stellt den Kindern die Frage, ob Rivalität denn überhaupt notwendig sei und hält vor Augen, dass man gemeinsam viel mehr schaffen kann.
Meinen Kindern gefällt das Buch sehr gut. Wir sind aber auf die Thematik Buddhismus nicht näher eingegangen und es wurde auch nicht danach gefragt, was denn ein Buddha ist. Das werden wir bei Gelegenheit nachholen. Meine Kinder streiten auch viel und sind im ständigen Konkurrenzkampf. Wenn es wieder einmal darum geht, wer besser, schneller oder größer ist, dann stelle ich ihnen jetzt oft die Frage, ob das denn so wichtig sei? Wir mögen das Buch, obwohl die Story jetzt meiner Meinung nach nicht überdurchschnittlich herausragend ist. Die Bilder sind sehr schön und passen gut zum Buch.

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