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Rezensionen von gaby2707:

Auf der Suche nach der ganz großen Liebe

Dein Schicksal in den Sternen von Natasha Sizlo

Natasha "Tasha" Sizlo, gerade 45 geworden, makelt mit Luxusimmobilien, ist geschieden und dauerhaft pleite. Mit ihren beiden Kindern lebt sie im ruhigen, aber sehr teuren Pacific Palisades in Los Angeles. Als der smarte Philippe, der so gar nicht in ihre Pläne von einer glücklichen Familie und einer gesicherten Zukunft passen will, ihre on-off-Beziehung nach fünf Jahren beendet, lässt sich Tasha von einer Astrologin ihr Horoskop erstellen.

Damit geht sie zusammen mit ihrer Schwester Tara und ihrer allerbesten Freundin Nicole in Paris auf die Suche nach der ganz großen Liebe bzw. ihrem Seelenverwandten.
Paris, die Stadt der Liebe, erkennt man auf dem Cover durch den Eiffelturm sofort wieder. Dorthin habe ich mich durch Natasha sehr gerne entführen lassen.
Als erstes ist meinen Augen die sehr kleine Schrift des Buches aufgefallen. Damit hatte ich beim Lesen leichte Probleme.

Man sollte schon ein gewisses Verständnis, Interesse oder Gespür für die Astrologie, die hier einen großen Teil der Geschichte einnimmt, mitbringen. Zu Beginn eines jeden der 12 Kapitel, die für die 12 Häuser im Tierkreis stehen, bekomme ich dazu eine kurze Einführung. Trotzdem habe ich mich mit dem Verständnis dazu schwer getan.

Vielleicht liegt es aber auch an Tasha, mit der ich durch das ganze Buch hindurch nicht warm geworden bin. Sie ist mir einerseits zu ichbezogen und egozentrisch, andererseits agiert sie für ihre 45 Jahre doch ziemlich naiv. Es hat mich schon verwundert, dass sie in ihrem Alter noch so auf soziale Medien abfährt und nach Likes lechzt. Ausserdem fehlen mir bei der Suche nach ihrem Seelenverwandten die Gefühle und Emotionen.
Am besten hat sie mir gefallen, wenn sie mit ihrem Vater zusammen ist bzw. ihre Zeit mit ihm beschreibt. Auch die Bilder von Paris, die sich in meinem Kopf festsetzen, habe ich sehr genossen.

Trotz dieser Kritikpunkte hat mir die Geschichte über die Suche nach Liebe, von Familie und Verlust insgesamt gut gefallen. Eine interessante Idee, die Liebe aus dieser Perspektive zu suchen.

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Eine gefühlvolle Winter-Weihnachtsgeschichte

Sterne glitzern auch im Schnee von Meike Werkmeister

Bei Anni und Thies, die ich schon in "Sterne sieht man nur im Dunkeln" kennengelernt habe, will sich in diesem Jahr die Weihnachtsstimmung nicht so recht einstellen. Weder backt Thies seine legendären Zimtplätzchen, noch hängt er die Weihnachtsgirlanden im Garten auf. Nein, er beginnt gerade jetzt vor Weihnachten mit einer Diät und verzichtet ganz auf Zucker.

Anni steht ebenfalls etwas unter Stress. Sie hat vor den Feiertagen noch einige Illustrationen für einen Weihnachtskalender fürs kommenden Jahr fertigzustellen. Als dann auch noch Morlen, die 13-jährige Tochter von Annis bester Freundin Maria vor der Tür steht und um einen Schlafplatz bittet, wird es langsam chaotisch. Denn bis Weihnachten sind es gerade mal noch 8 Tage.

Ich habe mich riesig gefreut, die mir so sympathischen Menschen, die ich vor 3 Jahren in Bremen kennengelernt habe, hier wiederzulesen. Doch die Stimmung wirkt hier anfangs etwas gedrückt. Dabei hat Meike Werkmeister einen so angehm zu lesenden lockeren Erzählstil. Aber auch im echten Leben strahlt ja nicht immer nur die Sonne. Thies scheint etwas zu beschäftigen; will aber mit der Sprache nicht so recht raus.

Das Buch ist in die acht Tage vor dem Weihnachtsfest unterteilt. Und vor jedem neuen Tag bekomme ich eine kleine Illustration, die wunderschön weihnachtlich angehaucht ist. Mir hat diese kleine Winter-Weihnachtsgeschichte schon jetzt so richtig Laune auf die Vorweihnachtszeit gemacht.

Die Geschichte hat mich durch Morlen aber auch zum Nachdenken gebracht. Wir sollten unsere Zeit wirklich mit den Menschen verbringen, die wir lieben und die uns gut tun. Morlen und Hannes haben es geschafft, dass mir bei Lesen ein paar Tränchen die Sicht vernebelt haben. Emotionen pur.

Annis Adventskalender am Ende des Buches schenkt mir auf 24 Seiten kleine Sprüche, Bastelanleitungen und Rezepte. Da vergeht die Zeit bis Weihnachten bei ausprobieren noch mal so schnell.

Ein stimmungsvollerer Winter-Weihnachtsroman voller Emotionen und sehr viel Gefühle. Meine Leseempfehlung ist ihm sicher.

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Eine wunderschöne Wohlfühlgeschichte

Wintermeer und Bernsteinherzen von Tanja Janz

Im Prolog lerne ich 1985 die hochschwangere Susanne aus Husum mit ihrer kleinen Tochter Janina kennen. Susanne flieht vor ihrem gewalttätigen Mann und landet in St. Peter-Ording, wo sie liebevolle Aufnahme findet.
In der Gegenwart entschließt sich Finja Marten ihre Naturheilpraxis in Hamburg-Eimsbüttel erst mal zu schließen und ihr Geld wieder als Maklerin zu verdienen.

Ihre erste Immobilie soll sie für einen exzentrischen Schauspieler und seine Familie in St. Peter-Ording finden. Als sie dort das alte Barnsteenhus mit dem Reetdach entdeckt, ist sie sicher, das ist genau das Haus, das ihr Auftraggeber sucht…

Mehr wird an dieser Stelle nicht verraten. Nur soviel:
Das Cover mit seinen vielen kleinen glitzernden Elementen ist ein echter Hingucker und stimmt richtig schön auf den Winter und die Weihnachtszeit ein. Dazu die großen und kleinen Sternchen, die immer wieder im Buch auftauchen – so schön.
Tanja Janz, deren Geschichten ich in den letzten Jahren und auch jetzt immer herbei gesehnt habe, hat mich auch diesmal mit ihrem leichten, eingängigen Erzählstil sofort in die Geschichte hinein gezogen. Ich tauche ein in die letzten Vorweihnachtstage, die durch die vielen kleinen Geschichten und Ereignisse so schnell vergangen sind und schon war das Buch ausgelesen.
Die Menschen, die ich hier kennenlerne, sind großenteils sehr sympathisch und zugewandt. Vor allem mit Finja, die so liebenswert beschrieben ist, habe ich mich schnell angefreundet. Mit ihr durchstreife ich St. Peter-Ording mit den Ortsteilen Bad und Dorf und fühle mich mit ihr auf dem Pferdehof, wo sie eingecheckt hat, richtig wohl. Mein Kopfkino hat hier sehr viele wunderbare Bilder und Ansichten zu verarbeiten. Und wenn ich mal einen Zahnarzt brauche, überlege ich, ob ich nicht zu Jesper Ketelsen gehe. Ist halt ein bisserl weit von hier unten im Süden.
Beim Prolog, wo die Gefühle schon hoch steigen, habe ich mich gefragt, ob ich Susanne und ihre Kinder wohl wiederlesen werde. Über die Auflösung, die ziemlich am Ende der Geschichte kommt, habe mich sehr gefreut. Überhaupt wird in dieser Geschichte die Nächstenliebe in den verschiedensten Situationen ganz groß geschrieben.
Eine Geschichte, die sehr viel Zuversicht schenkt; die voller Emotionen steckt; die auch Spannung und eine Prise Humor in sich birgt. Und die mir zum Abschluss einige wundervolle Rezepte von Ditte, Pütti und Finja schenkt.
Ich liebe die Geschichten aus St. Peter-Ording.

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Freizügig, kreativ, kühn - FKK

FKK freizügig und verdorben | 11 geile erotische Geschichten von Simona Wiles

In den12 abwechslungsreichen Geschichten von Simona Wiles lerne ich Adele, Bettina und Chris kennen, die nicht nur die Sonne genießen; Matti und Ben, die mit Clara erleben, dass ein Zweimannzelt auch für drei groß genug ist; Timothy und seine Liebste, die nackt bei der Fahrt zum FKK-Strand schon einiges erleben; Laura, die nicht nur für Andreas da ist; Martina, die einen Arbeitskollegen am FKK-Strand in Action erwischt; Peggy und Nina, die mit ihren heißen Händen Richard ihre "Hilfe" anbieten und Romy, Sina, Florian und Diega, die nicht nur Volleyball spielen wollen.

Sie alle genießen Sommer, Sonne, Sonnenschein - und natürlich Sex am FKK-Strand.

Die Protagonisten sind alle sehr unterschiedlich. Bis auf die Lust, die sie alle verbindet. Alle sind sehr bildhaft beschrieben, in kleine filmreife Geschichten verpackt und regen meine Fantasie und mein Kopfkino an. Ich kann mich gut in die Menschen, die ich hier kennenlerne hinein versetzen und mein Appetit wird angeregt. Obwohl die ein oder andere Szene schon sehr detailliert beschreibt, worum es hier geht - nämlich immer um das EINE – wird es nie vulgär oder schmutzig. Da wünsche ich mir den Sommer bald wieder herbei.

Zum Abschluss bekomme ich als kleines Goodie noch einen Gutschein-Code, mit dem ich mir eine weitere heiße exklusive Geschichte von Simona Wiles als E-Book aus dem Internet herunter laden kann. Und wie üblich ist auch hier ein Lesezeichen passend zum Buch mit dabei.

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Was der Beruf so alles mit sich bringt

Berufe in denen viel gebumst wird | Erotische Geschichten von Simona Wiles

Ich liebe die heißen Kurzgeschichten von Simona Wiles. Hier zeigt sie mir in 11 Stories, wie wild und freizügig es in den verschiedenen Berufssparten zugeht.

So lerne ich hier z.B. Zimmermädchen Angelika und Kellner Carlos kennen; mache mit Claudia und David nicht nur Yoga-Übungen; vereinige mich mit Pauline und Kilian, Heiner und Jule und Mia und Frank bei der Bundeswehr; werde bei Dr.

Mariann und Dr. Adrian im OP schwach und treffe auf Rita, Mario und Piet, die auf einem Kreuzfahrtschiff nicht nur zusammen arbeiten.

Jede der 11 Geschichten, die sehr bildhaft ausgemalt sind, regen meine Fantasie an und mein Kopfkino läuft auf Hochtouren. Ich genieße die verschiedensten Örtlichkeiten und die Freizügigkeit der Protagonisten. Es knistert ab der ersten Seite, was die Autorin durch ihre sehr offene und detaillierte Erzählweise noch verstärkt.
Die Menschen, die ich hier kennenlerne, sind mir fast alle sympathisch und ihr Verhalten ist nie geschmacklos oder geht unter der Gürtellinie. Obwohl die ein oder andere Szene schon sehr detailliert beschreibt, worum es hier geht. Nämlich immer um das EINE – heißen und anregenden Sex.

Da die kurzen Geschichten sehr unterschiedlich sind, ist hier für jeden Geschmack etwas dabei. Mir sagen diesmal alle Geschichten zu, was aber bekanntlich reine Geschmackssache ist.

Zum Abschluss bekomme ich als kleines Goodie noch einen Gutschein-Code, mit dem ich mir eine weitere heiße exklusive Geschichte von Simona Wiles als E-Book aus dem Internet herunter laden kann. Und wie üblich ist auch hier ein Lesezeichen passend zum Buch mit dabei.

Ich habe mit diesem Buch einige prickelnde Lesestunden verbracht.

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Finde und geh deinen Weg

Für immer im Dezember von Emily Stone

Als Josie neun Jahre alt ist, verliert sie am Heiligen Abend durch einen Autounfall ihre Eltern. Für sie ist ab dem Zeitpunkt Weihnachten ein Fest, dem sie am liebsten aus dem Weg geht. Seit damals hat sie für sich ein Ritual entdeckt: sie schreibt jedes Jahr zu Weihnacht einen Brief ohne Adresse an ihre Eltern.

Als sie in diesem Jahr mit dem Rad zum Briefkasten unterwegs ist, stößt sie mit einem attraktiven Mann in ihrem Alter zusammen. Max kann wegen Wetterturbulenzen seinen Flug nach New York zu seinen Eltern nicht antreten und muss auf einen neuen Flug der Airline warten. Josie, die sich gerade von ihrem Freund Oliver getrennt hat und auch ohne Job da steht, verbringt ein paar zauberhafte Tage mit Max, die sie von ihrem Kummer ablenken. Ungewollt verliebt sie sich in den smarten Mann. Der jedoch verschwindet am zweiten Weihnachtstag, hinterlässt einen wenig aussagekräftigen Brief, der aber ein Wiedersehen ausschließt.
Innerhalb der nächsten Jahre treffen sich die Beiden immer mal wieder mehr oder weniger zufällig. Aber Josie verbietet sich ihr Herz an ihn zu verlieren. Bis zu dem Tag wieder kurz vor Weihnachten als Josie und Bia eigentlich die Feiertage in Budapest verbringen wollten und ihre Oma wegen eines Herzinfarktes ins KKH kommt. Bia bittet Max Josie in dieser Situation zur Seite zu stehen.
Aber es kommt alles so ganz anders.

Als ich Josie und Max so zusammen im KKH vor meinem inneren Auge gesehen habe, war ich mir sicher – jetzt wird alles gut. Aber Autorin Emily Stone hat mich mit dem Ende der Geschichte absolut überrascht und in ein tiefes Loch gestürzt. Warum, das müsst ihr unbedingt alle selbst beim Lesen heraus bekommen. Ich jedenfalls habe lange nicht mehr bei einer Geschichte so viele Tränchen verdrücken müssen. Doch obwohl die Geschichte stellenweise sehr traurig, manchmal nachdenklich macht und auch mal hoffnungslos scheint, ist sie doch voller Optimismus, Klarheit und Lebensfreude. Und vor allem wunderschön geschrieben.

Neben London, wo sich Josie und Max das erste mal begegnen, reise ich mit Josie nach New York, Guildforf in der Grafschaft Surrey , Edinburgh und dann noch nach Botswana, was die Geschichte sehr abwechslungsreich macht. Die Zeit, die die beiden immer wieder miteinander verbringen, habe auch ich sehr genossen.
Josie ist eine liebenswerte junge Frau, die ich schnell ins Herz geschlossen habe. Auch wenn ich ihr Handeln manchmal etwas naiv fand. Jedes mal, wenn sie an ihre Eltern denkt, spüre ich ihre Trauer und ihre Verlorenheit. Max mochte ich auch gleich bei unserem ersten Zusammenstoß, was sich bis zum Schluss nicht geändert hat. Auch die anderen Menschen, denen ich hier begegne, sind individuell und menschlich gezeichnet, was es meinem Kopfkino leicht macht, sie sich vorzustellen.

„Für immer im Dezember“ ist keine herkömmliche, rührselige Weihnachtsgeschichte. Sie ist so viel mehr: humorvoll, traurig, absolut berührend, herzergreifend, fesselnd, tiefgründig, sehr lebendig und auch ein keines bisserl spannend. Ich habe das Buch verschlungen und möchte nun unbedingt einmal ein paar Tage zur Weihnachtszeit in London verbringen.

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Absolut lesenswert!

Das Unrecht von Ellen Sandberg

Wismar, 1988: Annett Frey und Mischa George sind unzertrennlich und wolen aus der Enge der DDR ausbrechen. Sie planen die gemeinsame Flucht über die Ostsee. Jeder in seinem Boot. Aber es geht schief. Jemand hat sie verraten. Annett kommt ins Gefängnis und erfährt erst später von Mischas Schicksal.

Bamberg 2016: Annett hat Volker geheiratet, den sie schon aus ihrer Clique in Wismar kennt und führt ein gut bürgerliches Leben. Aber eines lässt sie nicht los: Wer hat sie damals verraten?

Ich habe die Geschichte jetzt erstmal ein paar Tage sacken lassen und bin immer noch total aufgewühlt, berührt und schockiert, wenn ich an das Schicksal von Annett und Mischa aus Wismar denke. Ich versuche mich in die Protagonisten hinein zu versetzen und mir vorzustellen, wie es ist, Jahrzehnte lang mit einer solchen Lüge wie hier zu leben. Ich bin mir sicher – ich würde das nicht durchhalten.
Der Roman ist in zwei Zeitzonen unterteilt. Zum einen lerne ich Annett und Mischa in ihrem Umfeld 1988 in Wismar kennen. Ich begleite Annett durch die Zeit ihrer Fluchtplanung und ihrer grauenvollen Zeit im Gefängnis. Und anschließend durch die Zeit mit ihrem Mann Volker. Bei ihm habe ich immer mal wieder gedacht: was für ein A..., wie kann er nur so etwas machen. Mehr wird aber auch nicht verraten. Ihr solltet ihn selbst kennenlernen.
Der Spannungsbogen ist hier extrem hoch und hält sich bis zum Schluss ganz weit oben. Ellen Sandberg hat es auch diesmal geschafft mich mit ihrer Lektüre zu fesseln. Sie hat mich zum Nachdenken gebracht. Vor allem hat sie mich am Schluss nochmal überraschen können und insgesamt sehr gut unterhalten.
Sie zeichnet ihre Figuren so detailliert, dass sie direkt vor meinen Augen erscheinen und in meinem Kopfkino mitspielen können. Sie schafft es sogar, dass ich verstehe, warum manche Menschen hier so handeln wie sie es tun. Was absolut nicht heißt, dass ich es gutheiße. Gerade Annett, die mir richtig ans Herz gewachsen ist, obwohl ich sie manchmal wegen ihrer Naivität hätte schütteln wollen, macht in ihrem Leben so viel mit, dass sie mir einfach nur leid tut. Trotzdem bewahrt sie sich eine bewundernswerte Stärke und lässt sich nicht unterkriegen.
Die Geschichte einer unvorstellbaren Lebenslüge. Ein Buch, das zeigt, dass es nicht immer gut ist, wenn man die ganze Wahrheit kennt. Eine Geschichte, die unter die Haut geht und schockiert. Absolut lesenswert!

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Eine tolle Abenteuergeschichte

Ein Ball für Piet - Handball verbindet von Pascal Hens; Kristina Scharmacher-Schreiber

Piet ist traurig. Er ist mit seinen Eltern umgezogen und vermisst seine Freunde. Da erinnert er sich an einen Satz seiner Oma: „Mit einem Ball wirst du niemals allein sein“. Da schnappt er sich den kleinen blauen Ball, mit dem schon seine Oma gespielt hat und sein Abenteuer beginnt…

Das Buch hat eine ansprechende Größe und liegt gut in der Hand.

Es hat etwas dickeren Seiten mit einen tollen Glanzeffekt, die man gerne anschaut. Die auf den ersten und letzten Seiten Ball spielende Katze hat mich sofort an Garfield erinnert.

Die Geschichte um den kleinen Piet, die sich Ex-Handballer Pascal Hens da zusammen mit Kristina Scharmacher-Schreiber ausgedacht hat, entwickelt sich dank des Balles sehr abenteuerlich und spannend. Einige der Bilder erscheinen auf den ersten Blick etwas gruselig und erschreckend. Da aber immer alles gut ausgeht, ist das auch für 4-jährige, denke ich, kein Problem.

Die meist ganzseitigen Illustrationen von Verena Schulz geben der Geschichte den letzten Schliff. Es macht solchen Spaß die Bilder immer wieder anzuschauen, da es immer noch etwas Neues zu entdecken gibt.
Ein tolles Vorlesebuch für alle Ball-Fans über Freundschaft und Mut und wie ein Ball Kinder zusammenbringen kann. Auch Erstleser können sich gerne an dieses Buch heran wagen.

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Auf den Punkt gebracht

Du kannst alles lassen, du musst es nur wollen von Torsten Sträter

Ich bin ein großer Fan von Torsten Sträter bzw. von seinem Blick auf die Dinge um sich und um uns herum. Daher habe ich mich sehr gefreut, dass ich sein Buch "Du kannst alles lassen, du musst es nur wollen" hier im Forum gewonnen habe.

9 Kapiteln, bei deren Überschrift wie "Kleine Geschichten", "Die Pandemie-Papiere", "Akte Wichs: Das Beste vom Schlechten", "Weitere gute Texte", "7 Tage, 7 Köpfe: die Texte", "Spielzeug", "Ansprachen ans Volk", "Extra 3: Die Texte" und "Kammanommakucken" ich schon sehr gespannt war, was er mir damit mitteilen will.

Auch Gedanken zu seiner Depression spart er nicht aus.

Seine kleinen Geschichten, die er genau so auf der Bühne vorträgt, treffen bei ihm immer ins Schwarze. Ich habe seine Stimme im Ohr und meine, er sitzt mir gegenüber und sabbelt mich voll. Immer wieder habe ich laut lachen müssen über seine genau auf den Punkt gebrachten Anekdoten. In meiner Lieblingsrubrik "Kammaommakucken" nimmt der Comedian die Kultfilme der 1980er Jahre z.B. Karate Kid, Shining oder Stirb langsam auf die Schippe. Einfach genial. Torsten Sträter kann es einfach. Ihm könnte ich stundenlang zuhören bzw. seine Texte lesen.

Ein tolles Buch, das man nicht hintereinander weg lesen muss. Ich habe mir immer wieder kleine Schnipsel ausgesucht, die gerade zu meiner Stimmung passen. So hellt er mit jeder seiner Geschichten den manchmal tristen Alltag wieder auf.

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Der 10. Fall für die Kripo Miesbach

Herzschuss von Andreas Föhr

Seit ich Andreas Föhr mit seinem ersten Krimi "Der Prinzessinnenmörder" bei einer Lesung zusammen mit Inge Löhnig kennenlernen durfte, habe ich keinen Fall für Wallner & Kreuthner verpasst. Daher hat es mich mich riesig gefeut, dass ich "Herzschuss" bei @vorablesen gewonnen habe.

Vielen Dank dafür.

In Miesbach in bayerischen Voralpenland wird in einem Hotelrohbau im Wald die Leiche des Landtagsabgeordneten Philipp Gansel gefunden. Schnell stellt sich heraus – es ist Mord – er wurde erschossen. Natürlich übernimmt Kriminalhauptkommissar Clemens Wallner mit seinem Team die Ermittlungen.
Polizeihauptmeister Leonhardt Kreuthner gerät schnell ins Visier der Fahnder. Er war vor 30 Jahren mit der Der 10. Fall für Wallner & KreuthnerEhefrau des Toten, Philomena Gansel, eng befreundet. Hat er wirklich ihren Mann auf dem Gewissen?

"Herzschuss" ist nun schon der 10. Fall, den ich mit KHK Wallner und seinen Mitarbeitern löse. Locker, leicht und mit ganz viel Humor fühle ich mich schnell in Miesbach angekommen und wie bei Freunden zuhause.
Durch die teils in bayerischem Dialekt geführten Dialoge kommt der regionale Flair sehr gut zum Ausdruck.
Die Spannung steigt kontinuierlich an und hält sich sehr hoch bis kurz vor Festnahme des Täters. Ich konnte wieder sehr gut mit ermitteln, habe aber schnell festgestellt, dass meine Theorien nicht zielführend waren.

Die Menschen, die ich neben den mir schon bekannten hier kennenlerne, sind alle sehr detailliert beschrieben, teils etwas überzeichnet, kommen alle sehr menschlich und glaubwürdig rüber. Durch Rückblicke in die Vergagenheit lerne ich den ein oder anderen noch näher kennen. Was für den Fall auch von großer Bedeutung ist.

Für ein Dauergrinsen in meinem Gesicht sorgt auch diesmal wieder Clemens´ Opa Manfred. Der alte Herr ist einfach eine Schau. Ihn solltet ihr wirklich kennenlernen.
Aber auch mit Leonhardt Kreuthner, dessen persönlichster Fall dies für mich ist, hat man immer wieder seinen Spaß. Er und seine Freunde haben nun mal einen ganz eigenen Humor und nehmen es auch mit dem Gesetz nicht immer so genau.

Andreas Föhr ist es auch diesmal wieder gelungen, Spannung und Humor in einer gekonnten Mischung zu vereinen. "Herzschuss" hat die vollen 5 Sterne mehr als verdient.

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