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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Natalie:

Wendungsreich & atmosphärisches Setting

Nachtwald von Tríona Walsh

Ein altes Herrenhaus mitten im Wald in Irland, welches nur schwer erreichbar ist. Das Zusammentreffen von zwei Familien, die durch die Heirat von George und Claire erstmals alle zusammentreffen. Lizzie, die Tochter von Claire, die frisch aus einer mehrmonatigen Therapie kommt und vieles bei ihrer Mutter und ihrem Bruder gutzumachen hat.

Alles läuft soweit prima, bis ein ungebetener Gast erscheint, der nicht vorhat, wieder zu gehen… und der Albtraum beginnt…

Nachtwald ist ein wendungsreicher Thriller, der mit Hilfe des atmosphärischen Settings eine gute Spannung bietet. Dem Wald kommt dabei eine zentrale Rolle zu - er bietet Schutz und Entspannung, stellt gleichzeitig aber auch eine Bedrohung dar. Durch die Abgeschiedenheit des Herrenhauses wird dieser Effekt zusätzlich verstärkt. Die Charaktere sind gut gewählt und lassen einen beim Lesen zweifeln, wer denn überhaupt noch vertrauenswürdig ist. Für mich persönlich hätte es die ein oder andere Wendung nicht zwingend gebraucht und auch so manche Verhaltensweisen waren mir zu unglaubwürdig (Schock hin oder her). Allerdings löst die Autorin alles zum Schluss hin sehr gut auf und alle losen Fäden ergeben schlussendlich Sinn. So haben meine kleinen Kritikpunkte mein Lesevergnügen nicht beeinträchtigt und ich spreche für den zweiten Thriller der Autorin eine Leseempfehlung aus. Ich bin gespannt, was Triona Walsh als nächstes für uns bereithält.

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Schöne, winterliche Sportsromance

Fake the Crush (Play it Fake 1) von Elizabeth S. Sawyer

Profi-Snowboarderin Hannah hat in ihrer jungen Karriere schon viel erreicht. Ein weiterer großer Schritt wäre die Aufnahme ins Team eines absolut angesehenen Sponsors. Selten nehmen diese neue Athleten auf und ausgerechnet jetzt suchen sie aber ein Pärchen. Um ihre Chance zu wahren, stimmt sie dem Plan einer Fake-Beziehung zu… wenn es nicht ausgerechnet Espen Torgersen sein müsste… laut Hannah der arroganteste Boarder in der Szene überhaupt…


Eine gelungene Sportsromance der österreichischen Autorin, in der mit dem Snowboarden eine Wintersportart im Mittelpunkt steht und auch Tirol als Heimat von Hannah viel Platz gefunden hat.

Die Geschichte von Hannah und Espen wird so erzählt, dass man als Leser sofort mittendrin ist, mitfiebert und -fühlt, aber auch das ein oder andere Mal den Kopf schütteln muss. Dabei finde ich die beiden Hauptcharaktere sehr gut ausgearbeitet und auch die Nebencharaktere kommen gut zur Geltung. Abgerundet wird das Buch gekonnt mit den authentischen Beschreibungen der Snowboardszene und dem damit verbundenen Profi-Sport, aber auch der spürbaren Liebe zu diesem Sport und der Winterlandschaft. Da ich selbst absoluter Wintersport-Liebhaber bin (wenn natürlich auch nur Hobbymäßig), hat mich schon deshalb Elisabeths Buch richtig angesprochen und konnte mich mit dieser Geschichte definitiv überzeugen. Aber auch allen, die selbst nicht dem Wintersport verfallen sind, kann ich das Buch empfehlen - mit dieser cosy Sportsromance verbringt man schöne Lesestunden.

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Ein letzter Wunsch

Als wir im Schnee Blumen pflückten von Tina Harnesk

Die betagte Samin Máriddja bekommt die Diagnose Krebs. Doch auf diese reagiert sie anders als andere Patienten es tun - sie sagt es weder ihrem an Demenz erkrankten Mann, noch will sie sich helfen lassen oder aus ihrem verfallenen Haus ausziehen. Stattdessen treibt sie ein letzter Wunsch an. Sie möchte ihren Neffen nochmal wiedersehen, der vor vielen Jahren mit seiner Mutter wegzog und dabei der Kontakt abbrach.

Dabei hilft ihr die Telefonistin Siré Máriddja Fragen bestmöglich zu beantworten…

Der Roman ist mir zuallererst durch das wunderschön gestaltete Cover aufgefallen. Und auch die Geschichte, welche dahintersteckt, ist lesenswert. Die eigensinnige Máriddja ist ein Hauptcharakter, den man nicht oft findet. Sie kämpft für das, was ihr wichtig ist mit allen Mitteln, wobei teilweise wirklich skurrile Situationen entstehen, die mich zum Schmunzeln brachten. Gleichzeitig wird aber auch - neben ihrer Erkrankung und der Demenz ihres Mannes - das überaus ernste Thema der Zwangsumsiedelung der Samen im Roman behandelt. Man bekommt eine kleine Ahnung davon, wie unmenschlich das damals gewesen sein muss. Generell wird vieles aus der Welt der Samen eingeflochten, was mir persönlich sehr gefallen hat. Der Schreibstil an sich ist gewöhnungsbedürftig, mit einigen Metaphern besetzt und man muss definitiv aufmerksam lesen. Auch das Hin- und Herhüpfen zwischen den beiden Haupterzählsträngen mit Máriddja bzw. dem Ärztepaar Kai und Mimmi zahlt darin ein.
Ein Roman, der vieles bietet, vor allem Zwischenmenschliches und das Setting und die Geschichte im Norden Schwedens, welche berührt. Eine Leseempfehlung von mir.

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Gelungener Auftakt

Wir finden Mörder von Richard Osman

Amy Wheeler liebt ihren Job als Bodygard, die damit verbundene Spannung, dass kein Tag dem anderen gleicht. Doch als sie nun selbst sprichwörtlich unter Beschuss gerät, muss sie erstmals auch sich selbst schützen. Irgendwer scheint ihr die Morde der Influencer anhängen zu wollen, die blöderweise alle von ihrer Agentur betreut wurden.

Kurzerhand nimmt sie die Suche mit ihrem derzeitigen Schützling - Rosie, eine überaus erfolgreiche Thrillerautorin - und ihrem Schwiegervater Steve auf, um die Hintermänner aus ihrem Versteck zu locken…

Wer Richard Osman schon gelesen hat, wird wahrscheinlich sagen, ein typischer Osman. Da es es sich bei diesem Krimi um das erste Buch für mich von dem Autor handelt, kann ich diesen Vergleich nicht wagen, aber ich kann festhalten, dass es nicht das letzte sein wird. Ein Krimi, der mich mit der Story, den Charakteren und dem Humor überzeugt hat. Amy, Rosie und Steve muss man einfach ins Herz schließen, alle drei mit ihren Eigenheiten, aber gemeinsam ein tolles Gespann. Die Reise der drei ist manchmal skurril, wird aber am Ende schlüssig aufgelöst, alle Fäden werden entwirrt. Der Schreibstil mit seinem Witz, der aber die Spannung nicht mindert, hat mich von der ersten bis zur letzten Seite bestens unterhalten. Leseempfehlung von mir dafür.

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Die Reise geht weiter

Froststerne (Romantasy-Trilogie, Bd. 2) von Anna Fleck

Band 2 geht nahtlos dort weiter, wo der erste endete: Elvy, Simàja und Tomte Teda haben das verzauberte Land endlich erreicht und müssen feststellen, dass der ewige Winter und die vollkommene Macht der Schneekönigin schon viel näher sind, als befürchtet. Sie wissen, nur mit Verbündeten können sie es noch irgendwie schaffen, die Schneekönigin und ihre Armee zu stoppen.

Gleichzeitig setzt Elvy alles daran Erik zu retten. Die gefährliche Reise der Drei in dieser eisigen Welt beginnt, ohne zu wissen, was sie alles erwartet…

Ich lese nur ausgewählte Bücher aus dem Genre Romantasy (mit und ohne Magie) und mit dieser Trilogie habe ich eine gute Wahl getroffen. Bereits Band eins konnte mich fesseln und auch der zweite lies mich wieder tief in die Geschichte eintauchen. Die Hauptcharaktere sind dabei interessant und facettenreich ausgearbeitet und ergänzen sich trotz ihrer unterschiedlichen Wesen richtig gut. Die Beschreibung der eisigen Umgebung und deren magischen Bewohner finde ich ebenfalls sehr gelungen und lässt die Szenen bildlich vorm inneren Auge aufscheinen. Beide Missionen - die Rettung von Erik als auch das Aufhalten der Schneekönigin - finden ausreichend Platz im Buch und werden gekonnt miteinander verwebt. Wie schon beim ersten Band, endet auch dieser an einer absolut spannenden Stelle, was das lange Warten auf das finalen Buch der Reihe nicht einfacher macht. ;-)

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Ein Katz und Maus Spiel mit absolut unerwartetem Ende

Feeling Safe von Jeneva Rose

Grace, die im hektischen New York lebt, braucht eine Auszeit vom Alltag und bucht auf einer abgelegenen Ranch in Wyoming ein Zimmer. Dort erhofft sie sich Entspannung und Ruhe und findet zusätzlich ihren attraktiven Gastgeber Calvin. Inmitten der Natur, ohne Handynetz oder Wlan spürt Grace aber bald, dass irgendwas nicht stimmt, vor allem da eine junge Frau vermisst wird, die ebenfalls zu Gast auf der Ramch war…

Ein Thriller, der sehr vielversprechend klingt und vieles auch halten konnte.

Mit den beiden Hauptprotagonisten gibt es zwei interessante Charaktere, die von Anfang an umeinander rumschleichen, eine gewisse Anziehung ist sofort vorhanden. Gleichzeitig ist diese permanente, unterschwellige Bedrohung spürbar, bei der man aber nicht immer richtig greifen kann, was genau sie auslöst. Genau das trägt aber zur Spannung bei, ebenso wie die weiteren Charaktere, die so einiges verheimlichen bzw. Grace schlichtweg loswerden wollen. Wenn man denkt, man weiß wie es ausgeht, täuscht man sich gewaltig. Das Ende bzw. die Auflösung kommt so anders als man glaubt und ich war richtig überrascht. Alles in allem ein toller Thriller, der mich vor allem mit den unvorhersehbaren Wendungen begeistert hat. Leseempfehlung von mir.

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Tanz bis zum Tod

Der Nachtschattenmann: Thriller von Catherine Shepherd

Im bereits neunten Band rund um Rechtsmedizinerin Julia Schwarz bekommen sie und ihre Kollegen der Kriminalpolizei es mit einem Täter zu tun, der seine Opfer scheinbar in den Tod tanzen lässt. Sie werden zu einem Tatort gerufen, bei dem das Opfer im einer Tanzpose gefunden wird, einen winzigen Ballerinaschuh in der Hand.

Wäre das nicht genug, wurde zusätzlich das Erscheinungsbild des Opfers maßgeblich verändert. Florian Kessler und sein Team sind mehr als gefordert.

Wie nicht anders zu erwarten, ist auch dieser Thriller von Catherine wieder unglaublich spannend und gespickt mit unerwarteten Wendungen, wodurch man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte. Die kurzen Kapitel, die mehrmals mit Cliffhangern enden, haben eine optimale Länge, was den Lesefluss absolut zu gute kommt. Mit Julia und Florian, aber auch den weiteren, bereits bestens bekannten Charakteren dürfen wir wieder bis zum Schluss mitfiebern, das Überführen des Täters war mitreißend und die Auflösung war für mich schließlich absolut schlüssig und gelungen. Große Leseempfehlung für diesen neuesten Thriller der Autorin.

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Yoga-Retreat vs Mördersuche

Still ist die Nacht von Sandra Åslund

Kriminalinspektorin Maya freut sich auf ihren Urlaub, den sie bei einem Yoga-Retreat ihrer Freundin Emely auf einer kleinen Schäreninsel verbringen wird. Doch bereits am ersten Morgen nach Ankunft ist es mit der Entspannung vorbei. Ein Toter wird aufgefunden, woraufhin die Polizei die gesamte Insel abriegelt und Maya verdeckt zu ermitteln beginnt.

Als kurz darauf eine weitere Person getötet wird, kippt die Stimmung auf der Insel endgültig, jeder scheint verdächtig und es beginnt ein Lauf gegen die Zeit.

Ein gelungener Krimi in dem die Atmosphäre der Schäreninsel richtig gut eingefangen wird. Ist zuerst noch alles super entspannt, entwickelt sich sehr schnell ein allgemeines Misstrauen, die Stimmung zwischen den Retreat-Teilnehmern und den Inselbewohnern kippt immer mehr. Auch das verdeckte Ermitteln von Maya wird authentisch dargestellt, man fiebert hier mit, ob es ihr gemeinsam mit Pär gelingt, den Mörder zu finden. Gerade auch das Abriegeln der Insel – zuerst durch die Polizei und später auch noch zusätzlich durch einen aufkommenden Sturm – hebt die Spannung an, man fragt sich ständig, was wohl als nächstes passieren wird. Auch die Charaktere finde ich sehr gelungen, jeder auf seine eigene Art und Weise für den Verlauf des Krimis interessant, vor allem die Vorkommnisse, welche nicht ans Licht kommen sollten. Nur manch persönliches Belangen war für mich teilweise zu präsent und hat vom eigentlichen Fall etwas abgelenkt. Alles in allem aber eine gelungene Fortsetzung rund um Maya und ein Krimi, den ich sehr gerne gelesen haben. Leseempfehlung von mir dafür.

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Spannend, düster, anders

Das Parfüm des Todes von Katniss Hsiao

Yang Ning arbeitet als Tatortreinigerin. Ihr Geruchsinn spielt dabei eine spezielle Rolle – nur noch dort kann sie diesen wieder zum Leben erwecken. Als ihr Bruder gestorben ist, hat sie ihren absoluten Geruchsinn verloren, kann diese Gabe seitdem nur noch teilweise nutzen. Als sie nichtsahnend zu einem neuen Auftrag eilt, tapt sie in eine Falle – sie hat einen Tatort gereinigt, wo ein Mord geschehen ist.

Somit ist sie die Hauptverdächtige für die Polizei. Yang Ning geht darauf einen ungewöhnlichen Weg, um ihre Unschuld zu beweisen… hat ihr doch der Täter einen ganz besonderen Hinweis hinterlassen… den Duft eines Parfums. Doch dafür muss sie sich mit einem gefährlichen Serienmörder und Künstler auseinandersetzen und selbst anfangen, wie ein Monster zu denken…

Mit Yang Ning hat die Autorin einen sehr interessanten Charakter geschaffen, der für mich über viele Strecken unnahbar geblieben ist, gleichzeitig aber fasziniert und auch immer wieder mal ihre Verletzlichkeit aufblitzen lässt, falls sie denn mal ihre Schutzmauer kurz öffnet. Der Plot an sich ist gutgeschrieben, die Spannung blieb für mich bis zum Schluss aufrecht. Dabei geizt die Autorin nicht mit oft sehr detailreich beschriebenen Szenen, beispielsweise bei den Tatortreinigungen, die sicherlich nicht für jeden Leser was sind. Beide Extreme in der Geschichte – die tiefe Trauer von Yang Ning und ihr Verlust als auch die düstere, brutale, auch teilweise abstoßende Atmosphäre vieler Handlungen werden gekonnt im richtigen Ton beschrieben und so gut zum Leser transportiert. Auch wenn ich anfangs etwas brauchte, um in diesen Thriller reinzukommen und vor allem die vielen taiwanesischen Namen nicht durcheinanderzubringen, empfehle ich dieses Buch definitiv weiter.

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Mörderisches Erbe

Der Landsitz von Sebastian Dobitsch

Liam Hopkins steckt immer noch haushoch in Problemen, als er erfährt, zu erben. Die Person, von dem er das Erbe annehmen soll, kennt er allerdings nicht und es ist auch an eine Bedingung geknüpft - Liam soll den mysteriösen Tod des Fremden aufklären. Gemeinsam mit Sonya fährt Liam schlussendlich nach Winterfield Manor, einem abgelegenen Anwesen tief in den schottischen Highlands.

Dort wird den beiden schnell klar, dass sie wieder in einer verzwickten Situation stecken, in der sie keinem trauen und sich selbst nur retten können, wenn sie den wahren Mörder des Familienoberhaupts ausfindig machen.

Nachdem ich bereits den ersten Band rund um Liam und Sonya mit Spannung gelesen hatte, konnte mich auch ihr zweites Abenteuer überzeugen und ist für mich sogar noch besser als der erste Fall. Der Autor schafft eine gruselig-spannende Atmosphäre in den Highlands, in der viele Wendungen das Spannungspotenzial permanent hoch halten. Liam und Sonya mag ich als Charaktere sehr, sie haben ihr Herz am richtigen Fleck, auch wenn sie alles andere als eine weiße Weste tragen und teilweise fragwürdige Entscheidungen treffen. Ein gelungener Psychothriller, den ich nur empfehlen kann.

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