Kunden em pfehlungen
Rezensionen von La Calavera Catrina:
Hat mich leider enttäuscht
Yrsa. Journey of Fate von Alexandra Bröhm
In diesem Wälzer-Auftakt einer Wikinger-Dilogie geht es um die junge Wikingerin Yrsa und den Krieger Avidh. Yrsa verlässt das Dorf, um ihren entführten Bruder Sjalfi zu finden. Das Schicksal hat einen anderen Weg für sie, denn sie hat schon immer davon geträumt Kämpferin zu werden. Der historische Hintergrund verlangt nach Stereotypen, so zeigt sich Yrsa kämpferisch gegen übergriffige Männer, die Traditionen des Dorfes und die Kräfte der Natur.
Die nordische Mythologie ist fesselnd und ich hatte mir eine unterhaltsame Abenteuergeschichte mit einer inspirierenden Wikinger-Kämpferin vorgestellt. Leider hat mich die Umsetzung enttäuscht. Der Klappentext verrät einen Großteil des Buches. Vieles besteht aus Nebensächlichkeiten und bildhaften Ausschmückungen. Der einfache Schreibstil enthält Wiederholungen und eine Sprache, die irgendwie nicht gepasst hat. Yrsa mag einen starken Willen haben, aber ihr unüberlegtes Handeln und ihre Intoleranz, lässt sie schwach wirken. Insgesamt fühlte sich das ganze Buch nicht rund an und es war mir einfach zu kitschig.
Natur- und Tierschutz erklärt
Wieso? Weshalb? Warum? Band 43 - Wir schützen die Tiere von Andrea Erne
«Wir schützen die Tiere» aus der beliebten "Wieso? Weshalb? Warum?“- Sachbuchreihe erklärt Kindern ab 4 Jahren, warum Tiere besonderen Schutz brauchen und begeistert mit wimmelartigen Illustrationen, die viele verschiedene Lebensräume und Tiere vorstellen. Diese werden auch benannt und dazu gibt es auch manchmal kleine Suchspiele.
Begleitet von erklärenden Sachtexten und Klappen, die neue Blickwinkel entdecken lassen. Eine aktuelle Frage bestimmt das Thema der Seite: Warum sollen wir Tiere schützen? Warum brauchen wir Insekten und weshalb gibt es immer weniger? Kinder lernen verschiedene Lebensräume kennen und bekommen viel Anregung, was Tierschützer tun und was jeder tun kann, um Tiere zu schützen. Sehr anschaulich wird der Kreislauf dem Lebens vermittelt, wie wichtig Insekten sind, Pflanzenvielfalt, Ökosysteme und Artenvielfalt, aber auch wie Tiere durch Lichtverschmutzung, Zerstörung ihrer Lebensräume, Verschmutzung durch Plastik, Massentierhaltung und massenhaft Fischfang bedroht sind. Es ist toll, wie komplexe Themen in wenigen Worten verständlich, sachlich und anschaulich zusammengefasst werden. Besonders niedlich: kindgerecht führt ein (bedrohter) Feldhamster als Maskottchen durch das Buch und kommt auch durch Sprechblasen zu Wort. Auch als Erwachsener kann man was dazulernen und das Buch bietet viel Gesprächsstoff. Deswegen lädt es zum gemeinsamen Entdecken und spielerischem Lernen ein. Sehr empfehlenswert!
Ein ergreifendes Highlight
Warte auf mich am Meer von Amy Neff
Das Ende rückt näher: im Juni 2001 teilen Evelyn und Joseph ihren erwachsenen Kindern ihre Pläne mit. In einem Jahr wollen sie gemeinsam den Freitot wählen. Evelyn ist schwer krank und will selbst entscheiden, wie es endet, solange sie noch kann. Joseph will diesen Weg mit ihr gehen. Die drei Geschwister reagieren sehr unterschiedlich.
Wut, Rückzug, aber auch Anteilnahme und Verständnis. Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven über mehrere Zeitebenen. Die Geschichte kehrt zu den Anfängen zurück, als Joseph sich 1940 in die sechszehnjährige Ev verliebte, nachdem er sie und ihre Bruder, der sein bester Freund ist, schon lange kannte. Es ist eine Rückschau, die immer wieder in die Gegenwart zurückkehrt. Sehr einnehmend erzählt Amy Neff diese berührende Liebesgeschichte, bei der kein Auge trocken bleibt.
Ich fand es sehr interessant, wie die Kinder mit der Entscheidung ihrer Eltern umgehen, was es bei ihnen auslöst, sich dadurch verändert und wie sie ihre Eltern als Liebespaar wahrnehmen. Violett fragt sich, was wahre Liebe für sie bedeutet. Thomas begreift durch äußere Geschehnisse, was Verlust bedeutet und Jane legt alte Glaubenssätze ab. Diese verschiedenen Einblicke ergeben ein sehr nachvollziehbares Gefühlsleben und man taucht beim Lesen tief in diese Familiengeschichte ein. Am schönsten fand ich die Kapitel, in denen Evelyn erzählt. Sie sind nicht nur sehr gefühlvoll und reflektiert geschrieben, sondern zeigen auch das Voranschreiten ihrer Krankheit aus ihrer Perspektive, während Joseph den zweitgrößten Textanteil hat, dessen tiefe Liebe mich berührte. Dabei haben mich die Rückblicke nie rausgerissen, sondern zeigen glaubhaft die Höhen und Tiefen der Ehejahre. Es ist eine rundum stimmige Liebesgeschichte über den Tod, der Liebende scheidet, die Angst um das, was man verliert und die Erinnerung an gemeinsame Jahre. Wunderschön und ergreifend erzählt.
Drei Frauen und ihre Geschichten
Unter dem Moor von Tanja Weber
Die Ärztin Nina ist völlig ausgebrannt und sucht Erholung im Stettiner Haff, eine Region in Mecklenburg Vorpommern. Doch der Ort ist ganz und gar nicht das, was sie erwartet hat. Der Waldmann jagt ihr Angst ein und sie erkennt, wie viele Geschichten das Moor zu erzählen hat, nachdem ihre Hündin dort Knochen findet.
Zwei weitere Handlungsstränge erzählen von der vierzehnjährigen Gine, die 1936 unfreiwillig ein Landjahr im Stettiner Haff verbringen muss und die zwanzigjährige Sigrun, die 1979 mit ihrem Mann und ihrem Sohn in der Region lebt und ihre beste Freundin für ihr unangepasstes Verhalten bewundert. Die Einblicke in diese Zeit sind einnehmend und stets von Ungerechtigkeit und Unterdrückung geprägt, während sich die Frauen nach Selbstbestimmung und Freiheit sehnen. Nina steht dabei für Veränderung und die Hoffnung und Chancen der Zukunft.
Leider verrät der Klappentext mir zu viel und nimmt damit die meiste Spannung raus. Am interessantesten waren für mich die Rückblenden um Gine, dessen Kindheit im Landjahr verloren geht. Ich habe aber auch gern mit Nina und Marco Wölfe beobachtet oder gemeinsam mit Sigrun Rostock in der DDR besucht, während die Zusammenhänge immer klarer werden.
Anders als erwartet, zeigt diese Geschichte, wie wir alle miteinander verbunden sind, und wie geschichtsträchtig manche Orte sind. Der angenehme Schreibstil trägt einen durch die bildhaft geschilderten Szenen. Ingesamt fühlte ich mich gut unterhalten, während mich das Buch nicht losgelassen hat.
Spannende und magische Unterhaltung mit tollen Bildern
Lua Luftwurzel - Silberelfen fängt man nicht von Christoph Minnameier
Lua ist eine seltene Silberelfe und hat die verantwortungsvolle Aufgabe, den Tieren im Wald zu helfen. Malicia Warzenbuckel ist eine Hexe und Fabelwesen-Händlerin in Geldnot. Als Lua gefangen wird, kann die Hexe ihr Glück nicht fassen. Nun kann sie die Elfe zu einer Haushaltshilfe abrichten und gewinnbringend verkaufen.
Mehr wird nicht verraten.
Die Lesestimmung ist märchenhaft und voller Zauber. Es ist ein Hexenhäuschen in einem magischen Wald. Man weiß, hier kann alles passieren und deswegen verfolgt man mit Spannung das Geschehen. Lua ist nämlich sehr clever und fügt sich nicht einfach ihrem Schicksal. Dabei spricht die Hexe nur die Menschensprache, während die Fabelwesen die Sprache des Waldes sprechen. Deshalb wird die Geschichte aus diesen zwei Blickwinkeln erzählt, was schon irgendwie besonders ist. Die vielen schönen Bilder erfreuen bei jedem Umblättern. Die atmosphärischen Illustrationen von Daniel Napp passen sehr gut zu der märchenhaften Stimmung und zeigen auch ganzseitige Momentaufnahmen. Auch die reimenden Zaubersprüche konnten begeistert. Generell macht das Vorlesen viel Spaß und man fiebert mit den Figuren mit. Das Buch hat nämlich eine große Schrift und lesefreundliche Kapitellängen. Die Seiten fassen sich auch angenehm stabil an. Besonders schön ist, dass Malicia keine klischeehafte (böse) Hexe ist, und es traditionell und auch ein bisschen modern gehalten wurde. Das Ende ist sehr kindgerecht, und die Botschaft dahinter wichtig und wertschätzend. Sehr empfehlenswert!
Feinfühlige Coming-of-Age-Story über den Umgang mit Demenz
Der Bademeister ohne Himmel von Petra Pellini
Die zu Beginn des Buches noch fünfzehnjährige Linda nennt zwei Menschen in ihrem Leben, die ihr wichtig sind: ihren besten Freund Kevin und den dementen Nachbarn Hubert. Während Hubert sich nicht mehr um das Weltgeschehen sorgt, blickt Kevin pessimistisch in die Zukunft der Menschen. Die polnische Pflegerin von Hubert jedoch, hat großes Gottvertrauen und gehört auch zu den Menschen, die Linda Halt geben.
Der Schreibstil wird von kurzen Sätzen und kurzen Kapitel geprägt. Es ist die einseitige Sicht einer Teenagerin, die viel älter wirkt, als sie ist. Es sind Gedanken über Alltägliches, Zukunftszsenarien und Erinnerungen, die Linda beschäftigen. Dabei hat sie einen ganz eigenen Humor, der sich auch in den vielen Dialogen zeigt.
„Wir gleichzeitig Lebenden sind füreinander von geheimnisvoller Bedeutung.“
Der Umgang mit Demenz ist inspirierend. Linda beweist ein feines Gespür und begegnet Hubert einfühlsam, würdevoll und aufrichtig interessiert. Sie nimmt Anteil, versetzt sich in Hubert hinein und richtet keine Erwartungen an diese Freundschaft, deren Gespräche sie sehr genießt. „An solchen Nachmittagen ergibt nichts, was wir tun, einen Sinn und ehrlich gesagt: Ich mag das. Menschen wollen immer ein Ergebnis sehen. Wir nicht.“
Lindas Entwicklung bildet den Rahmen der Geschichte. Der Lebenswille und der Glaube, es zu schaffen, „taucht auf und unter und weg“, während das Leben passiert. Es ist eine unaufgeregt poetische Geschichte, in der gar nicht so viel passiert und trotzdem liest man sie gern.
Das Wunderland der Pilze für Einsteiger
Mushroom Fever von Moritz Schmid
In «Mushroom Fever - Über die Liebe zu Pilzen und wo du sie findest» schreibt Hobbymykologe und Pilz-Influencer Moritz Schmid über seine Leidenschaft zu Pilzen, der heilenden Kraft des Waldes und dem Sammelfieber.
„Anstatt uns als die Krone der Schöpfung zu sehen, sollten wir uns als Teil der Natur begreifen und verstehen, dass wir in einem Netzwerk des Lebens engebettet sind.
[…] Denn vielleicht sind wir ja doch nicht so ignorant und unwissend, wie es manchmal den Anschein hat. Vielleicht haben wir einfach vergessen, wie man Wunder erkennt.“
Das Buch besticht mit vielen tollen Fotografien und einer modernen Aufmachung. Zugunsten der seitenfüllenden Aufnahmen, war mir die Schriftgröße etwas zu klein geraten; dafür kann sich die Inhaltsmenge sehen lassen. Es ist zwar kein Pilzführer, aber die Hälfte des Buches stellt ausführlich zwanzig Pilze vor. Der Schreibstil ist ungezwungen locker, wobei ein angenehmer Lesefluss entsteht. Der Fokus liegt auf dem Walderlebnis, denn der zweite Schritt, die Zubereitung und Verwendung, kommt leider zu kurz. Ansonsten konnte mich das Buch, mit dieser achtsamen und wertschätzenden Haltung, begeistern. Ich hatte keine Ahnung, wie umfassend und faszinierend das Thema ist, oder wie überraschend wenig erforscht. Bereits die ersten Seiten über den Zusammenhang von Pilzen und dem Ursprung der Erde konnten mich packen. Mit viel Begeisterung schreibt Moritz Schmid über Sporenverteilung, den Wettereinfluss von Pilzen, ihren Jagdinstinkt, ihren magischen Superkräften, die Ethik das Sammelns, Waldbaden und kreative Ideen. „Pilze beflügeln meine Phantasie und sind eine nicht versiegende Quelle der Inspiration. Sie laden zum Spielen ein, zum Ausprobieren zum Kreativwerden.“
Fazit: Titelversprechen erfüllt! Ein Sachbuch, das sehr wertschätzend für Pilze, den Wald und die Natur begeistert, sich aus der Masse hervorhebt und auf unterhaltsame Art grundlegende Aufklärung leistet. Empfehlenswert für Neulinge, die Lust auf ein faszinierendes Waldhobby haben. Pilzführer und Rezepte erfordern weitere Recherchen. Ich vergebe 4,5 Sterne für «Mushroom Fever».
Spannend, informativ und großartig illustriert
Kidstory von Tamar Weiss Gabbay
«Kidstory» hat mich total begeistert und entspringt einem
spannenden Gedankenexperiment, wie die Kinder früher ihren Alltag verbracht haben könnten. Von der Steinzeit bis heute erzählt dieses Buch die Weltgeschichte aus Kindersicht und vermittelt ganz nebenbei historische Kenntnisse und ein Gefühl für unterschiedliche Kulturen, die Menschheit und ihre Errungenschaften und das Leben an sich.
Es wird eindrucksvoll gezeigt, wie kostbar unser Wissen über die Vergangenheit ist. Das war sehr spannend zu lesen und lädt zu Zeitreisen rund um die Welt ein. Wie war es, als noch keine Behältnisse erfunden wurden, um Wasser zu transportieren? Womit spielten Kinder, als es noch keine Puppen und Spielautos gab? Wer hat eigentlich den Handschlag erfunden?
Insgesamt zwanzig Zeitreisen mit dreiundzwanzig Jungen und Mädchen geben Einblicke in ihren Alltag, ihre Routinen, ihre Erlebnisse, Gedanken und Träume. Es gibt sehr viel zu erfahren und manchmal hat man den Eindruck, man taucht in ganz andere Welten ab, in denen Kinder mit Steinen spielen oder sich Gedichte vortragen. Durch die Länge der Kapitel eignet es sich perfekt zum Vorlesen und jedes von ihnen, regt die Neugier und Fantasie an. Am Ende jedes Kapitels, lernt man, was zu dieser Zeit sonst noch auf der Welt passiert ist. Die Erzählweise ist eine angenehme Mischung aus spannender Geschichtenerzählung und Sachbuch, mit direkter Ansprache und vergleichenden Hinweisen. Deshalb kann man am Ende selbst ins Buch schreiben und (gemeinsam mit den Großeltern) anregende Fragen beantworten.
Tamar Weiss Gabbay und Shiraz Fuman ist es sehr gut gelungen, die Lücken mit glaubhafter Fiktion zu füllen. Das Ergebnis liest sich mitreißend und abwechslungsreich. Gemeinsam mit Adam schleicht man durch die Nacht, als nur Kerzen Licht spendeten und die Pest herrschte oder freut sich mit Merit-Amun, auf einen ganz besonderen Festtag. Die Illustrationen sind ein unschätzbar wichtiger Teil des Buches und begeistern mit vielen Details und zahlreichen, bunten Bildern auf beinahe jeder Seite. Die hochwertige Gestaltung mit einem Lesebändchen und die aufwendige Ausarbeitung machen dieses Buch zu einem tollen Geschenk zum Vorlesen oder Selberlesen für Groß und Klein. Große Empfehlung!
Zwei Schwestern und ein Bär, der alles verändert
Cascadia von Julia Phillips
Der Roman beginnt mit einem Auszug aus dem bekannten Märchen «Schneeweißchen und Rosenrot» der Brüder Grimm. Dieses Märchen, und die Rolle des Bären darin, mögen Julia Phillips inspiriert haben, als sie die Geschichte von Elena und Sam schrieb, die sich nahe stehen und ganz unterschiedliche Persönlichkeiten haben.
Die Schwestern leben im Haus der verstorbenen Großmutter und kümmern sich um ihre kranke Mutter. Schlagen sich mit Dienstleistungsjobs und schlechter Bezahlung durch. Beide träumen von einer besseren Zukunft, in der sie das Haus verkaufen und die Insel verlassen können. Doch es ist ein Neustart in der Warteschleife und der Bär kein Retter, sondern eine symbolische Kraft, die sowohl fasziniert, als auch ängstigt.
In «Cascadia» wird überwiegend Sams Sichtweise in der dritten Person erzählt, die sich zurückhaltend und nachdenklich zeigt, während Elena geheimnisvoller bleibt. Ebenso unterschiedlich reagieren sie auf den Bären, der plötzlich in ihr Leben tritt und eine Bedrohung darstellt, gleichzeitig auch für Veränderung und herausfordernde Konflikte steht. Es geht um Liebe, Moral, Bedingungslosigkeit und Schwesternschaft und es werden einige Fragen aufgeworfen, die nachdenklich machen. Ich mochte die ruhige und doch spannende Erzählweise, die schönen Naturbeschreibungen und die Schwestern, die mir mit dieser Geschichte in Erinnerung bleiben werden.
Superlustige Unterhaltung für Groß und Klein
Crazy Family (Band 2) - Die Hackebarts schnappen zu! von Markus Orths
Es handelt sich zwar um einen zweiten Band, aber man muss Teil Eins nicht gelesen haben, um der Handlung folgen zu können.
Die Hackebarts sind ein schräger Haufen, schlittern durch Pleiten, Pech und Pannen, aber machen stets das Beste daraus: die sechsjährige Lulu ist wieder superschlau, der achtjährige Mönkemeyer superkreativ, der elfjährige Zosch ist superschnell im Zocken, die dreizehnjährige Brooklyn supervernetzt, Opa Kuno ist diesmal superengagiert, Mama Adrijana superstark und Papa Walter superverpeilt.
Diesmal hat Walter Hackebart ein echtes Schnäppchen gemacht und eigenmächtig eine Bruchbude gekauft. Was wohl der Rest der Familie dazu sagt?
«Crazy Family - Die Hackebarts schnappen zu!» hat ganz viel kindgerechten Humor, liebenswerte Charaktere, Geheimnisse und Spannung, Ideenreichtum, Sprachwitz und eine turbulente Handlung - herrlich überspitzt und auch ein bisschen gesellschaftskritisch, philosophisch und lehrreich. Es eignet sich gut zum Vorlesen, denn kurze Sätze, ein flüssiger Schreibstil und kurze Kapitel machen es möglich. Die Illustrationen von Horst Klein setzten humorvoll noch einen oben drauf. Das gemeinsame Rätseln beim Quizzen bringt richtig Spaß. Mir hat besonders gefallen, wie die Familie miteinander umgeht und das hier jeder seiner Raum zur Verwirklichung erhält. Diese siebenköpfige Familie muss man einfach mögen. Wirklich sehr gute Unterhaltung. Große Leseempfehlung!











