Kunden em pfehlungen
Rezensionen von La Calavera Catrina:
Moderner Überblick für Einsteiger
Zimmerpflanzenliebe von Antonia Hartwich
«Zimmerpflanzenliebe» gibt einen Überblick für Einsteiger, die sich einen heimischen Dschungel zulegen wollen. Autorin Antonia Hartwich zeigt, wie viel Zeit und Hingabe diese Leidenschaft benötigt, wenn es um Dünger, Rankhilfen, Luftfeuchtigkeit oder die richtigen Substrate geht und richtet sich an eine junge Zielgruppe, die auf ihrem Instagram-Account noch mehr Inspiration findet.
Hartwich versucht, Verständnis für die Bedürfnisse und Pflege zu vermitteln, denn ein grüner Daumen kommt mit der Erfahrung, die man sammelt. Statt spezifischer Anleitungen, gibt es viele Anhaltspunkte für die weitere Recherche. Die Grundlagen und Pflanzensteckbriefe sind auf das Wichtigste reduziert, denn abgesehen von „Tonis Erdmix“ oder „Oma Apotheke“, gibt es wenig konkrete Tipps. Den größten Teil nehmen seitenfüllende Fotografien und die Pflanzenvorstellungen ein. Vor allem Blattpflanzen, aber auch Kakteen und Sukkulenten, Fleischfressende Pflanzen, unbekannte Exoten und Blütenpflanzen. Wer etwas mehr Erfahrung hat, wird wenig neue Informationen erhalten. Mir fehlte es insgesamt an Mehrwert, auch wenn es Freude macht, das Buch durchzublättern. Hier geht es vor allem darum, überhaupt für Zimmerpflanzen zu begeistern. Abgesehen vom schicken Aussehen, wird aber kaum auf die vielen Vorteile der grünen Mitbewohner eingegangen. Dafür findet man ein bisschen Inspiration, tolle Aufnahmen und viel Pflanzenliebe. Leider hat es meine Erwartungen nicht erfüllt, aber als erster Einstieg für Anfänger ist es ansprechend und übersichtlich.
Spannender Auftakt
Baskerville Hall - Das geheimnisvolle Internat der besonderen Talente von Ali Standish
«Baskerville Hall - Das geheimnisvolle Internat der besonderen Talente» geschrieben von Ali Standish erzählt, in einundfünfzig kurzen Kapiteln, die Geschichte von Arthur, der einige Parallelen zu dem echten Arthur Conan Doyle aufweist, und seinem ersten Schuljahr im Internat Baskerville Hall.
Erzählt wird in der dritten Person aus Arthurs Perspektive.
Er ist der clevere Held dieses Buches und die große Hoffnung der Familie Doyle, denn Arthur besitzt eine sehr gute Beobachtungsgabe und hat „immer von einem Leben voller Abenteuer geträumt.“ Die Handlung spielt 1868 in England, einer Zeit, in der es so einige Erfindungen noch nicht gab, was den Erfindergeist an der Schule noch glaubwürdiger macht. Die fünf Charakter, die man alle auf dem Cover sieht, haben eine harmonische Dynamik, obwohl sie ganz unterschiedlich sind. Besonders bei Jimmie bin ich gespannt, wie er sich im Laufe der nächsten Bücher entwickeln wird.
Es fühlte sich beim Lesen wie eine liebevolle Hommage an die Charaktere rund um Arthur Conan Doyle Geschichten und Harry Potter an, mit allem, was ein Buch mitreißend macht. Besonders gefallen hat mir die geheimnisvolle Atmosphäre der Schule und die Rätsel um den Geheimklub, Arthurs Einfallsreichtum und die starke Sogkraft, weshalb ich immer weiter lesen wollte (und weil die Kapitel oft mit einem Cliffhanger enden). Es gibt viele liebenswerte Anspielungen, mit denen dann auch die Erwachsenen ihre Freude habe könnten. Das Ende ist zwar offen, aber kommt ganz ohne fiesen Cliffhanger aus. Deshalb konnte der Auftakt mich restlos begeistert, und ich freue mich auf die Fortsetzung im kommenden Jahr.
Das Buch könnte allen gefallen, die Abenteuer, einen Ort voller Geheimnisse, Freunde, die zusammen auch dick und dünn gehen und Fantasy- als auch Science-Fiction-Elemente mögen. Große Leseempfehlung!
Wissen teilen und Traditionen bewahren
Indigene Menschen aus Nordamerika erzählen von Eldon Yellowhorn; Kathy Lowinger
Das Sachbuch lädt sehr zum Stöbern ein. Die große Schrift ist sehr lesefreundlich und die farblichen Markierungen aus dem Inhaltsverzeichnis sorgen dafür, dass man immer den Überblick behält. Dazu gibt es eindrucksvolle Fotografien von der Landschaft, der Natur, den Menschen und Bräuchen. Sehr anschaulich, kompakt und aus erste Hand wird das Wissen und die Kulturgeschichte der indigenen Völker Nordamerikas gezeigt und verständlich erklärt.
Diese sehr authentischen Einblicke zeigen die erhaltenen Traditionen, von denen allen profitieren können. Sie schöpfen aus ihrer Vergangenheit und handeln verantwortungsvoll, für eine gerechtere Zukunft. Die Abwechslung im Buch ist dabei groß: interessante Menschen werden vorgestellt und Geschichten erzählt. Dabei fließen auch wissenschaftliche Grundsätze mit ein. „Nimm nur das, was gebraucht wird, und verschwende nichts.“ Eine Weisheit, die sich durch das Buch zieht. Unter anderem fand ich die Yellowstone-Bisons beindruckend und was die Wildtierschützerinnen und -schützer erreicht haben.
Ein eindrucksvoll gestaltetes Sachbuch für alle Altersgruppen, das viele faszinierende Einblicke bietet, nützliches Lektionen lehrt und bereichernde Blickwinkel aufzeigt. Man spürt die große Wertschätzung und Verbundenheit für die Natur- und Tierwelt. Hier wird kostbares Wissen bewahrt und direkt an die nächste Generation weitergegeben. Ein echter Buchgeschenk für ganze Nationen und die Erde.
Nicht vorhersehbar
Wenn sie lügt von Linus Geschke
«Wenn sie lügt» von Linus Geschke erzählt von einem brutalen Mord und an einem Liebespaar, und den hinreichenden Folgen, die bis in die Gegenwart reichen.
Erzählt wird die Geschichte in der dritten Person, aus der Sichtweise von Goran, der aufgrund einer Bitte in seine Heimat Waldesroda zurückkehrt, seiner heimlichen Jugendliebe Norah, die verstörende Drohbriefe erhält und dem anonymen Briefschreiber „Er“.
Dazwischen gibt es Rückblenden, die fast zwanzig Jahre in die Vergangenheit reichen, als die siebzehnjährige Norah mit dem vier Jahre älteren David zusammen war, der zwei Menschen auf einem Parkplatz ermordete. David ist bei der Flucht ums Leben gekommen, aber die Briefe, die Norah erhält, deuten an, dass er noch leben könnte und sie terrorisiert. Goran will Norah helfen und ist gleichzeitig mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert. Doch wie soll Goran sie beschützen, wenn Norah Geheimnisse für sich behält?
Angenehm flüssig geschrieben, habe ich den Thriller innerhalb kürzester Zeit verschlungen. Gorans und Norahs eigenmächtige Ermittlungen machen es möglich, selber zu rätseln, wer sich hinter den Briefen verbergen könnte, zumal es nicht bei Drohungen bleibt. Die Clique und die Freundschaften, besonders die zwischen Goran und Rolaf, mochte ich besonders. Die Auflösung hat mich dann wirklich erschüttert, besonders in Anbetracht der Briefinhalte. Hier fehlten mir mehr Einblicke in die Beweggründe von „Er“, um sein Handeln glaubwürdiger zu machen. Insgesamt war es aber ein durchgehend spannendes Lesevergnügen mit Showdown, und einem berührendem Ende.
Mitreißender Fast-Food-Thriller
Der Totenarzt von Chris Carter
Ich bin mit diesem Band frisch in die Reihe eingestiegen und sehr angetan von dem Profiler-Duo Hunter und Garcia, die versuchen, einen Serienkiller in Los Angeles zu fassen, der bisher unentdeckt blieb, weil er durch eine Inszenierung die wahre Todesursache überdeckte. Persönliches der Detectives spielt (in diesem Band) keine Rolle.
Der Fokus liegt auf den Ermittlungsergebnissen und es ist faszinierend, wie Hunter und Garcia dem Täter auf die Schliche kommen, der sich ein Opfer nach dem anderen sucht, welches er brutal und grausam foltert. Es hat mir gefallen, dass aus ganz unterschiedlichen Perspektiven erzählt wird. Das sorgt für Spannung, die stets vorhanden ist, wenn auch nicht nervenaufreibend. Dabei geht es auch mal in die Tiefe, um das Motiv zu verstehen, und es fließen gewichtige Themen ein. Chris Carter hat einen flüssigen Schreibstil, der sich wunderbar lesen lässt. Die clevere Studentin Kay Sixtree ist mir besonders positiv in Erinnerung geblieben. Das Hörbuch wurde großartig gelesen von Uve Teschner, der es schafft, jeder Figur eine eigene Stimme zu verleihen. Das hat diesen Thriller für mich zu einem Hörerlebnis gemacht, dem es nicht an Humor und einem packendem Finale gefehlt hat.
Meister der Verwandlung
Krähentage von Benjamin Cors
Der erste Tag der „Krähentage“ beginnt in „zwölf Stockwerken gestapelter Trostlosigkeit.“ Der 42-jährige Jakob Krogh, der nach einer Auszeit wieder einsteigt, und die 37-jährige Polizeikommissarin Mila Weiss, die gerade aus Wien versetzt wurde, werden gemeinsam die neu gegründete Gruppe 4, bestehend aus sechs Mitarbeitern einer Sondereinheit für komplexe Serienstraftaten, leiten.
Der Mordfall ist ungewöhnlich: Eine alte Frau, die tot auf ihrem Sofa liegt, verstümmelt von einer Krähe, die eine Botschaft am Fuss hat, während der Täter sich für kurze Zeit als sein Opfer ausgab, weshalb mehrere Zeugen die alte Frau nach ihrem Tod gesehen haben. Das Imitieren der Stimmen ist dabei seine wohl größte Kunst. Und es bleibt nicht bei einem Mord - der Wahnsinn geht weiter. Angesichts der Tatorte fehlen nicht nur den Ermittlern die Worte. Auch die Sicht des Täters hat es in sich und wird dem Genre „Psychothriller“ gerecht. Elias, der in einem Callcenter arbeitet und zuständig für die Akquise von Neukunden ist, wirkt erst harmlos, beinahe unsichtbar und damit nähern wir uns bereits den psychologischen Hintergründen. Die erste Hälfte des Buches ist somit in groben Zügen zusammengefasst. Die Gruppe 4 steckt fest, denn sie finden keine Verbindungen zwischen den Opfern. Im zweiten Teil, vier Wochen später, gibt es mehr „Krähenleichen“, das Tempo steigt stetig, die Kapitel werden kürzer und das Katz-und-Maus-Spiel beginnt. Bis zur letzten Seite ist es so spannend, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen will. Zum Schluss gab es eine Wendung, die niemand hätte erahnen können und mit diesem Cliffhanger hätte ich auch nicht gerechtet. Den schlechten Ruf der Kolkraben bzw. Krähen anzufeuern, hat mir allerdings nicht gefallen, da keine Gelegenheit ausgelassen wurde, diese abzuwerten, ohne einen Ausgleich zu schaffen. Dabei hätte es Möglichkeiten gegeben, zu informieren, auch „Crowbuster“ als Tötungsgrund mit einzubeziehen und auf die herausragende Intelligenz und Schutzbedürftigkeit der Tiere hinzuweisen.
Fazit: Spannende Unterhaltung und ein echtes Vergnügen, wenn Benjamin Cars träumerische Metaphern, beinah poetischen Beschreibungen und psychologischen Abgründen sammelt, die auch vor den Ermittlern nicht halt machen. «Krähentage» lässt einen nicht so schnell los. Beste Serienkiller-Unterhaltung.
Carla Seidels erster Wendland-Mord
Die Sehenden und die Toten von Sia Piontek
»Die Sehenden und die Toten« ist Auftakt der im Wendland angesiedelten Kriminalromanreihe um die Ermittlerin Carla Seidel von der Kripo Lüneburg. Der achtzehnjährige Justus Libermann aus Satemin bei Lüchow wird im August tot auf einer Bank in den Jeetzelauen aufgefunden. In seinen Augen stecken Scherben.
Aus Hamburg weggezogen, leben Carla und ihre siebzehnjährige Tochter Lana in einem Haus in Penkefitz. Doch Carlas gewalttätige Ehe verfolgt sie bis heute. Als Ermittlerin mit Alkoholproblem und Traumata stellt nicht nur die Aufklärung dieses Mordes Carla vor Herausforderungen, sondern auch kaltschnäuzige Vorgesetzte und persönliche Bedrohungen. Lana zeigt Interesse an dem Fall ihrer Mutter und beginnt selbst zu recherchieren. Dabei steckt beiden immer noch die Angst in den Knochen.
Mit diesem Krimi lernt man auch das Wendland und seine Umgebung ein bisschen kennen, während man Carla dabei begleitet, wie sie geradlinig Justus Leben durchleuchtet oder Lana, wie sie der Spur eines Tattoos folgt. Dabei werden auch überraschende Wendungen und Enthüllungen geboten. Die Ermittlungen sind allerdings authentisch und bringen erst im Laufe der Zeit Ermittlungserfolge, die zur Spannung beitragen. Die Charaktere wirken nahbar und besonders Carla geht ihrer Arbeit durchdacht und engagiert nach, sodass man ihrem Erkenntnisfaden gern folgt. Die Traumata haben es allerdings in sich und vermutlich wird es erst in den Fortsetzungen Entwicklungspotenzial geben. Bisher erfüllt Carla die Klischees einer gebeutelten Ermittlerin, die als Mutter von Schuldgefühlen geplagt wird. Ingesamt aber eine unterhaltsame Krimireise in das Wendland und eine Empfehlung wert.
Hörbuch-Empfehlung
Bücher und Barbaren von Travis Baldree
Stell dir vor, du hast dich bei einer Schlacht verletzt und sitzt unfreiwillig an einem Ort fest, und dann entdeckst du die Welt der Bücher und Geschichten und lernst Fremde kennen, die zu Freunden werden. Das ist der Ork-Kriegerin Viv passiert, die sich in einer Schlacht das Bein verletzt und in der Küstenstadt Murk unfreiwillig so lange bleiben soll, bis ihre Verletzung geheilt ist.
Ein Umstand, der eine Söldnerin in den Wahnsinn treiben kann. Doch dann besucht sie die heruntergekommene Buchhandlung Disteldorn und lernt dessen Besitzerin Fern kennen, deren Buchempfehlungen immer ins Schwarze treffen. Mit Viv das Städtchen zu entdecken und mitzuerleben, wie sie zu lesen beginnt und das ein oder andere fantasievolle Geheimnis aufkommt, bietet Unterhaltung zum Wohlfühlen und macht Lust auf den Nachfolger «Magie und Milchschaum», indem Viv ein Café eröffnet.
„Das Buch hatte die Angewohnheit, ihre Erwartungen zu durchkreuzen, und jedes Mal, wenn es das tat, verspürte sie einen Kitzel des Entzückens.“
Es ist eine Cozy-Fantasy-Geschichte über Freundschaft, Bücher und köstliches Gebäck, mit tollen Charakteren, ein bisschen Spannung und einer entzückenden Romanze. Das Hörbuch wird von Stefan Kaminski gesprochen, der seine Stimme gekonnt variierst und jedem Charakter seine eigene Note verleiht. Cozy-Fantasy für alle, die das Lesen lieben.
Die unglaubliche Reise eines Neunjährigen
Solito von Javier Zamora
n «Solito» erzählt der Autor Javier Zamora von seiner abenteuerlichen Reise in die USA. In El Salvador geboren und bei den Großeltern ausgewachsen, ist es für den neunjährigen Javier schwer, dieses Leben hinter sich zu lassen und in ein fremdes Land, zu seinen Eltern zu reisen, an die er sich nicht erinnern kann.
Dieses Buch erzählt sehr berührend und mitreißend von seiner monatelangen, beschwerlichen Reise quer durch Guatemala und Mexiko nach Kalifornien. Eine Reise, die voller Gefahren, Strapazen, Ängsten, Tragik und zahlreicher Begegnungen war.
Dem heute vierunddreißigjährigen Javier Zamora ist es gelungen, seine Vergangenheit lebendig werden zu lassen und für die Nachwelt festzuhalten. Sehr bildhaft, detailliert und auch informativ beschrieben, fällt es leicht, seinen Schilderungen zu folgen und seine Gefühle und Gedanken nachzuvollziehen. Diese sind so fesselnd geschildert, dass man sich dieser Sogwirkung kaum entziehen kann. Teilweise so spannend und dramatisch, dass ich es nicht aus der Hand legen wollte. Die vielen spanischen Wörter habe ich als sehr authentisch wahrgenommen und nebenbei etwas Spanisch gelernt, denn im Glossar kann man alles nachschlagen.
Insgesamt ein richtig tolles Buch, welches inspiriert, mitreißt und von Herzen berührt. Eine Geschichte voller Menschlichkeit, Mut und Hoffnung, die seltene Einblicke gewährt und zum Nachdenken anregt. Sehr empfehlenswert.
Optisch ein Highlight
Stolz und Vorurteil - Die Graphic Novel nach Jane Austen von Jane Austen; Claudia Kühn
Die Graphic Novel «Stolz und Vorurteil» erzählt in modernen Bildern die berühmte, unschuldige Liebesgeschichte von Elizabeth Bennet und Mr Darcy, geschrieben von Jane Austen. Die Illustrationen sind von schlichter Eleganz und entführen in das frühe 19. Jahrhundert.
Die Künstlerin Tara Spruit versteht es, der Mimik eine starke Ausdruckskraft zu verleihen.
Oft wird ausschließlich über die Gesichter vermittelt, was die Personen bewegt, während der Text in den Sprechblasen auf das Wichtigste reduziert ist. Perfekt also, wenn man nicht so viel lesen möchte. Schwierig, wenn man es nicht zu deuten weiß oder Worte einem wichtiger sind, als Bilder. Um die Schwestern auseinander zu halten, muss man schon genau hinsehen. Die Hintergründe fügen sich nahtlos ein, aber es wird immer dann auf Details verzichtet, wenn die Personen im Vordergrund alle Blicke auf sich ziehen sollen, was ich etwas schade fand. Außerdem fand ich, dass manche Szenen sehr abrupt enden und gerade zum Schluss, hätte ich mir das ein oder andere Bild mehr gewünscht. Als jemand, der die Romanvorlage nicht kennt, fühlte sich die Graphic Novel nicht ganz rund an. Trotzdem war ich nicht enttäuscht und blättere gern durch das schöne Buch, dessen Papierqualität und Handlichkeit mich überzeugen konnte. Eine optisch schöne Graphic Novel für alle, die sich von den Bildern mitreißen lassen wollen. Als künstlerische Ergänzung zum Roman oder als moderner Einsteig für Jüngere geeignet. Von mir gibt es 3,5 Sterne.











