Kunden em pfehlungen
Rezensionen von qq:
Erinnerungen
Und mittendrin der Birnbaum von Ute Mank
Erinnerungen
Die Autorin beschreibt einen schleichenden Prozess mit dem die jungen Menschen verführt werden. Gemeinsamkeit weg vom Elternhaus, Hierarchien die eine Struktur geben und nicht nur das Gesetz der täglichen Arbeit. Feindbilder die genau definiert sind, auch für die Älteren gilt dieses System der Verführung.
Neid und Missgunst ist auf einmal keine schlechte Eigenschaft die anderen denken ja ähnlich. Verleumdung predigt sogar der Pfarrer und der Lehrer sieht alles. Es gibt wenige die einen moralischen Kompass fern der Ideologie besitzen und dann braucht es auch noch Mut um danach zu handeln.
schöne Botschaft
Der blaue Drache Pango von Bari Arain
schöne Botschaft
„Der blaue Drache Pango“ von Bari Arain ist eine liebevolle und fantasievolle Geschichte, die wichtige Themen aufgreift. Besonders schön finde ich die Idee, Gefühle wie Angst, Traurigkeit oder Wut in eine magische Geschichte einzubetten und Kindern zu zeigen, dass sie mit ihren Sorgen nicht alleine sein müssen.
Pango, der blaue Wasserdrachen, die weise Schildkröte Dschiso und die Kinder bilden eine besondere Gemeinschaft. Im Laufe der Geschichte wird immer wieder deutlich, wie wichtig Freundschaft, Vertrauen und gegenseitige Unterstützung sind. Dabei geht es nicht nur um ein spannendes Abenteuer, sondern auch darum, die eigenen Gefühle wahrzunehmen und darüber zu sprechen.
Insgesamt ist „Der blaue Drache Pango“ ein warmherziges Kinderbuch mit viel Fantasie und einer schönen Botschaft. Von mir gibt es eine Empfehlung.
Die Geschichte einer Wienerin in Berlin
Alleinruhelage von Eva Menasse
Die Geschichte einer Wienerin in Berlin
Eva Menasse besticht in ihrem neuen Roman „Alleinruhelage“ ihr Talent für scharfsinnige Alltagsbeobachtungen. Die Geschichte einer Wienerin in Berlin, die nach dem Ehe-Aus ihr brandenburgisches Wochenendhaus verkauft, überzeugt durch emotionale Tiefe kombiniert mit feiner Ironie.
Der Schreibstil ist flüssig, lässt sich gut lesen und ist von einem herrlich trockenen Humor durchzogen.
Im Mittelteil verliert die Erzählung durch sehr detaillierte Abschweifungen und Erinnerungsschleifen an Tempo. Einige Passagen wirken hier etwas langatmig, bevor der Roman im Finale wieder seine volle emotionale Kraft entfaltet.
„Alleinruhelage“ ist ein reifer, humorvoller und tiefgründiger Gesellschaftsroman über Identität, das Älterwerden und die Frage, was von uns bleibt, wenn sich Lebensentwürfe auflösen. Von mir eine Empfehlung.
tolle philosophische Reise für Groß und Klein
Alice im Land der Ideen von Roger-Pol Droit
tolle philosophische Reise für Groß und Klein
Roger-Pol Droit schafft mit diesem Werk ein absolutes Kunststück. Er nimmt den Leser an der Hand und reist im Stil von Lewis Carroll durch die Welt des Denkens. Große philosophische Fragen werden dadurch spielerisch leicht verständlich - auch für Einsteiger im Bereich der Philosophie (so wie ich selber zum Beispiel).
Beim Lesen fängt man automatisch an, selbst über das Leben nachzudenken. Das Buch zeigt uns, dass Philosophie nichts Trockenes oder Langweiliges ist. Philosophie ist lebendig und betrifft unseren Alltag. Nach jedem Kapitel sieht man die Welt mit etwas anderen Augen.
Das Buch ist sehr einfach geschrieben - man kann den Gedanken des Autors toll folgen.
Dieses Buch öffnet Türen im Kopf. Es ist die perfekte Einstiegslektüre für alle, die Philosophie bisher für zu trocken hielten. Ein absoluter Lesegenuss und ein tolles Geschenk!
traditionelles Fleischerhandwerk
Ochsenkopf von Manik Sarkar
traditionelles Fleischerhandwerk
„Ochsenkopf“ von Manik Sarkar ist ein spannendes und trauriges Buch. Es erzählt vom Ende der alten Handwerks-Kunst und von einem Mann, der sich nicht ändern will. Die Geschichte spielt in den 1970er-Jahren in einem kleinen Dorf in den Niederlanden. Rensing junior übernimmt die Metzgerei von seinem Vater.
Für Rensing ist das Schlachten eine Kunst. Er will alles perfekt machen. Zu Tieren hat er ein gutes Gespür. Aber mit Menschen kann er überhaupt nicht gut umgehen. Seine Ehefrau sucht er sich so lieblos aus wie eine Kuh auf dem Markt. Das Problem beginnt, als im Dorf ein neuer Supermarkt öffnet.
Der Autor schreibt sehr genau und direkt.
Ein tolles Buch über eine Welt, die es heute so nicht mehr gibt. Ich gebe 4 von 5 Sternen. Ein Stern wird abgezogen, weil das Buch in der Mitte ein bisschen langweilig wird. Trotzdem ist es eine klare Leseempfehlung!
für kleine Entdecker
Wieso? Weshalb? Warum? Band 66 - Was Tiere alles bauen von Susanne Gernhäuser
für kleine Entdecker
Das Sachbuch „Wieso? Weshalb? Warum? – Was Tiere alles bauen“ von Ravensburger ist ein absolut gelungenes Werk für kleine Entdecker, das wir im Familienalltag rauf und runter lesen. Kindgerecht und faszinierend wird hier erklärt und beschrieben, wie kunstvoll und vielfältig die Architektur in der Tierwelt ist.
Von Biberburgen über Vogelnester bis hin zu Ameisenhügeln erfahren Kinder spielerisch, warum und wie Tiere ihre "Häuser" konstruieren. Besonders die Klappen haben es meinem Kind angetan, weil man unter ihnen viel entdecken kann - konkret wie die Tierhäuser im Inneren aussehen. Die kurzen, verständlichen Texte vermitteln die Fakten so einfach, dass mein Kind die Erklärungen sofort verstanden hat. Die Illustrationen sind toll gelungen. Von uns gibt es eine absolute Kaufempfehlung für jedes Kinderzimmer.
Emotionsregulation
FamilienFIRE und andere Triggertage - Wie du weich landest, wenn du in alte Beziehungsmuster zurückfällst. von Elisabeth Mestekämper
Emotionsregulation
Dieses Buch kam für mich genau zur richtigen Zeit. Elisabeth Mestekämper greift mit „FamilienFIRE und andere Triggertage“ ein Thema auf, das wohl fast jeden betrifft: das unbewusste Zurückfallen in alte Kindheitsrollen bei Familientreffen. Als Psychologin bringt die Autorin tiefes Fachwissen mit, das sie jedoch vollkommen unkompliziert und alltagsnah vermittelt.
Die Mischung aus fundierter Theorie über Bindung und Prägung und den konkreten alltagtauglichen-Tipps für die Praxis hat mir extrem geholfen. Dank der Fallbeispiele verstehe ich meine eigenen Reaktionen und die Dynamiken in meiner Familie nun viel besser. Ein großartiger Ratgeber zur sanften Emotionsregulation, der einen genau da abholt, wo es im Alltag hakt. Ich kann das Buch empfehlen für alle, die bei alten Konflikten ruhig bleiben wollen und diesen im Alltag immer wieder begegnen.
eine ganz normale Familie?
Verlorene Schäfchen von Madeline Cash
In den ersten Kapiteln werden die Familienmitglieder nach und nach vorgestellt. Ich war immer wieder überrascht, dass keines von ihnen weniger schräg ist als die anderen. Schon die Persönlichkeit jeder einzelnen Figur ist äußerst unterhaltsam, total überspitzt, aber auf eine vollkommen gelungene Art.
Die Dialoge sind auf den Punkt, und der Roman ist an wirklich vielen Stellen sehr witzig.
Hier möchte ich ein großes Shout-out an die Übersetzerin aussprechen, Sophie Zeitz, denn absolut jeder Gag funktioniert in dieser deutschen Übersetzung.
gutes Konzept
Pop-Stars. Alles über Taylor Swift. Vom Gesangs-Talent zum Megastar von Anja Kiel
gutes Konzept
„Pop-Stars – Alles über Taylor Swift: Vom Gesangs-Talent zum Megastar“ von Anja Kiel erzählt die spannende Lebensgeschichte der weltbekannten Sängerin Taylor Swift. In einer leicht verständlichen Sprache erfahren junge Leserinnen und Leser, wie Taylor ihren Traum verwirklichte und zu einem der größten Popstars der Welt wurde.
Das Buch enthält viele interessante Fakten über ihre Musik, ihre Alben, ihre Kindheit und ihre erfolgreichsten Konzerte - auch unbekannte Themen werden angesprochen.
Besonders gut gefallen haben mir die vielen Bilder und die kindgerechte Gestaltung - sowie der Schreibstil mit den kurzen Sätzen. Dadurch wird das Lesen nicht langweilig und man lernt gleichzeitig viel über Taylor Swift. Das Buch eignet sich vor allem für Fans der Sängerin und für Kinder, die gerne über berühmte Persönlichkeiten lesen.
Ein Buch mit gutem Konzept - ich bin mir nur nicht sicher, wie viele Taylor Swift Fans es in der Zielgruppe bereits gibt.
Last vergangener Generationen
Unerwünschte Töchter von Miriam Carbe
Last vergangener Generationen
Mit "Unerwünschte Töchter" hat Miriam Carbe einen bewegender und eindringlichen Roman geschrieben, der auch nach dem Lesen noch in Erinnerung bleibt. Auf Basis von Tagebücher ihrer Vorfahrinnen schreibt die Autorin ihre Familiengeschichte auf. Die Geschichte erzählt von Frauenleben zwischen Anpassung, Schmerz und dem Wunsch nach Selbstbestimmung – sensibel, ehrlich und atmosphärisch dicht geschrieben.
Der Schreibstil ist ruhig und zugleich kraftvoll. Gerade die feinen Beobachtungen und die intensive Atmosphäre machen den Roman besonders lesenswert.
Was mir in dem Buch etwas fehlt, ist der rote Faden zwischen den Personen/Generationen - das ist leider etwas verwirrend geworden und die Übersicht fehlt, beispielsweise ein abgebildeter Stammbaum hätte sehr geholfen.
Von mir gibt es eine Empfehlung - ein bewegendes Buch.











