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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Streiflicht:

Tolle Hilfe für Anfänger

Blütenpracht und Ernteglück - Dein Weg zum Traumgarten von Svenja Breuer

Du hast einen Garten, aber keine Ahnung, wie Du in bepflanzen sollst? Schon länger würdest Du gerne mal Gemüse ernten oder im Schatten eines kleinen Bäumchens sitzen. Welches andere Gebmüse passt denn nun neben die Tomaten? Sollen Hortensien lieber in die Sonne oder mögen sie gerne ein schattiges Plätzchen? Und was kann ich eigentlich pflanzen, wenn ich Insekten anlocken und verwöhnen möchte.

Wer sich alle diese und noch viele andere Fragen stellt, der ist bei diesem Buch genau richtig. Ich finde es toll, wie Gartenanfänger hier an die Hand genommen werden. Los geht es bei Gartengeräten, ihrem Sinn und der Handhabung. Außerdem gibt es viele konkrete Tipps, an welchen Orten im Garten was gerne und gut gedeiht. Hier werden alle Grundlagen gut und auch bebildert erklärt. Sehr gerne mochte ich auch die Pflanzenporträts und die Infos über die Nützlinge. Das finde ich in unserer modernen Welt, in der viele Steine für Garten halten und der Artenschwund immer weiter geht, sehr wichtig.
Monatspläne helfen bei der Umsetzung, genauso wie eine Bauanleitung für ein einfaches, günstiges Hochbeet. Und vieles mehr. Die schönen Bilder machen Lust, das Buch immer wieder mal durchzublättern und sorgen für Inspiration. Ein schönes Gartenbuch!

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Witzig und unterhaltsam

Helden der Weide - Haggelbärri Schlimm von Rosa Marin

Nach Möge das Horn mit Dir sein, habe ich die Reihe aus den Augen verloren, obwohl mir das Buch wirklich gut gefallen hat. Nun bin ich durch Zufall über Haggelbärri Schlimm, die neusten Abenteuer der Helden der Weide, gestolpert und hab mich sehr auf das Buch gefreut.
Ich war gleich wieder mittendrin im Geschehen auf dem Rosmarinhof, wie schön, die ganzen Tiere wiederzutreffen.

Und dann auch noch ein neues Gesicht, das Schönheitsschaf. Da musste ich echt grinsen, was für eine lustige Idee. Und die Bilder, die die Geschichte illustrieren, sind einfach zu nett. Wie schön, dass alle Tiere vorne im Umschlag nochmal mit Namen vorgestellt werden. Perfekt für alle Neueinsteiger oder die, deren Lektüre eines der anderen Bücher aus der Reihe schon ein wenig her ist, wie bei mir. Hinten im Buchdeckel sehen wir eine Karte des Rosmarinhofs, das gefällt mir auch sehr. Sowas sind immer nette „Dreingaben“ bei Büchern, finde ich.
Die Geschichte selbst hat mir ebenfalls wieder gut gefallen. Auch wenn sich nicht alle Tiere immer grün sind, vertragen sie sich am Ende doch wieder und merken, dass es gemeinsam besser geht. Jeder hat seine Stärken und Schwächen und bringt sie ein. Eine schöne Botschaft und dazu noch witzig geschrieben und durch die besondere Buchgestaltung und die Illustration besonders unterhaltsam.

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Schwer zu lesen und ziemlich melancholisch

Alma von Federica Manzon

Normalerweise fällt es mir leicht, meine Meinung zu einem Buch zu beschreiben. Hier aber tue ich mich echt schwer. Daher lag das Buch nun auch ein paar Tage, obwohl ich schon mit der Lektüre fertig war. Ich kann nicht sagen, dass mir das Buch nicht gefallen hat. Aber es war wirklich schwer zu lesen und hätte ich es nicht im Rahmen einer Leserunde gelesen, hätte ich es wohl recht schnell weggelegt.

Irgendwie bin ich froh, dass ich das nicht getan habe, aber gleichzeitig bin ich auch erleichtert gewesen, als das Buch zu Ende war. Der relativ positive Schluss hat mich wieder ein bisschen versöhnt, aber zwischendrin fand ich es schon sehr melancholisch.
Ja, ich bin hin- und hergerissen - immer noch. Ich hatte auf ein Buch gehofft, dass in Triest spielt - wie es auch mit dem Teaser der Repubblica angekündigt war: "Wer etwas wissen möchte über Triest und Italiens östliche Grenze, der muss Alma lesen. Ein perfekter Roman." Daher war ich überrascht, dass es eigentlich vor allem um den Jugoslawienkrieg geht. Das fand ich zwar schon interessant, aber ich hatte es nicht erwartet und außerdem hatte ich wohl zu wenig Hintergrundwissen. Das habe ich mir dann nebenbei angelesen, dadurch dauerte die Lektüre natürlich noch länger.
Gleichzeitig fand ich die Schreibweise der Autorin sehr distanziert. Es wird von der Hauptstadt gesprochen, nicht von Rom, von der Stadt, aber nicht von Triest. Und so weiter. Gleiches gilt für die Figuren, die ähnlich ferngehalten werden vom Leser. Dadurch fiel es mir noch schwerer, mich darauf einzulassen. Insgesamt keine einfache Lektüre, die trotzdem aber irgendwie einen Sog entwickelt hat.

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Gute Fragen

Wo ist denn da der Unterschied? von Federica Manzon

Schon mal überlegt, was der Unterschied zwischen Krokodil und Alligator ist? Und ob es überhaupt einen gibt? Nase, Schnauze, Pfote, Kralle, Augen, Facettenauge, Wespe, Biene, Adler, Habicht … alles gleich oder doch verschieden? Und was unterscheidet diese voneinander?
Ein wunderbares Buch über die großen und kleinen Unterschiede von mehr als 150 Sachen und Wörtern, die ähnlich und doch verschieden sind.

Mir hat das Buch schon alleine beim ersten Blick auf das Cover Lust aufs Blättern gemacht. Und je mehr Seiten ich gesehen hab, desto interessanter fand ich das Gesamtkonzept und die Idee dahinter.
Gerade mit kleineren Kindern muss man sicherlich an der einen oder anderen Stelle noch einiges erklären, aber insgesamt finde ich das Buch richtig cool. Die Gestaltung innen ist bunt und ein bisschen chaotisch, für mich persönlich total ansprechend und angenehm. Gerade auch, weil man nicht linear lesen muss und so auch mal was überspringen kann, herumblättern, sich festlesen und wieder weiterspringen kann. Mein Neffe liebt sowas auch, wenn er mal wild blättern kann und einfach die Bilder anschauen. Sobald er selbst lesen kann, werde ich ihm das Buch schenken, noch müssen wir es zusammen anschauen, aber es gibt schon richtig viel, was ihm gut gefällt. Und auch ich konnte noch einiges lernen, das mag ich immer sehr an hochwertigen Kinderbüchern! So macht Lesen Spaß und Lernen ist ganz einfach und geschieht nebenbei. Topp!

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Zauberhafte Geschichte

Fine und die Linden von Karl-Heinz Nebel

Schon alleine das Cover hat mich in seinen Bann gezogen und ich wollte die Geschichte von der kleinen Maus Fine unbedingt lesen. Das Mäusemädchen soll ganz alleine das Sommerfest der Tiere im Weizenfeld vorbereiten. Eine große, wichtige und verantwortungsvolle Aufgabe, doch dann geht einiges schief und ein seltsamer Schatten taucht auf … sind es die gefährlichen Ratten, die sich doch noch hereingemogelt haben? Die Spannung steigt und ich …
verrate hier mal lieber nicht zu viel.

Nur das: Es lohnt sich wirklich, dieses wunderbare und warmherzige Buch zu lesen. Dieser Mäusekrimi hat es in sich, wenn am Ende Freundschaft und Mut gewinnen. Und vielleicht ist ja auch noch eine kleine Liebesgeschichte dabei?
Nicht nur für Kinder eine tolle Geschichte aus dem Leben der Tiere auf dem Feld! Gerne mehr davon!

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Gar nicht zum Fürchten

Fritzi Furchtlos von Katja Reider

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil ich die Idee und den Titel so toll fand. Außerdem hab ich schon einige Bücher aus dem Vermes-Verlag gelesen, die mir alle sehr gut gefallen hatten. Nun als Fritzi Furchtlos, die kleine Ziege, die alle in den Wahnsinn treibt, weil sie einfach vor gar nichts Angst hat.

Egal, was die Herde macht, sie fürchtet sich nicht und gefährdet sich und andere. Da beschließen sie, dass sie losziehen muss, um das Fürchten zu lernen. Wird sie das auch schaffen? Das verrate ich nicht, aber ich kann sagen, es gibt es ein wunderbares Happy End.
Ich mag auch dieses Buch wieder sehr, es geht um Freundschaft, Mut und Liebe. Und das in einer wunderbaren Geschichte, die ihre großen und kleinen Leser mit in die große, weite Welt hineinnimmt. Die Seiten sind herrlich und absolut zum Text passend illustriert von Thorsten Saleina, der das Buch damit zu einem kleinen Kunstwerk macht.
Wieder mal ein richtig schönes Kinderbuch mit einer tollen Botschaft. Gerne mehr davon!

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Spannender Ausflug nach London

Hunter B. Holmes - Mord in der besten Gesellschaft von Wolf September

Auf dieses Buch war ich sehr neugierig, weil ich erst kurz vor Weihnachten „Mord unter dem Weihnachtsbaum“ gelesen und sehr gemocht hatte. Da wollte ich natürlich wissen, wie es weitergeht. Erst war ich kurz verwirrt, habe dann aber festgestellt, dass „Mord in bester Gesellschaft“ vorher spielt.

Umso schöner, habe ich die Charaktere noch ein bisschen besser kennengelernt. Zum Beispiel Hunters Mutter, die ich noch nicht kannte, die mich aber begeistert hat mit ihrer unkonventionellen Art.
Die Geschichte war wieder in sich rund und stimmig, auch wenn ich dann doch schon recht früh eine Ahnung hatte, wer der Täter sein könnte. Aber das macht nix, das Lesen hat trotzdem Spaß gemacht.
Gestört hat mich, dass es doch recht viele Tipp- oder Rechtschreibfehler gibt, aber da bin ich tatsächlich auch sehr empfindlich.
Insgesamt ein schönes Buch, das ich wieder gerne gelesen habe. Bin gespannt auf weitere Bände um Hunter B. Holmes, seinen Steven und seine Kollegen. Wieder ein schöner Ausflug nach London!

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Spaß am Gärtnern

Gemüsepower von Lucia Schauerhammer

Da ich bald einen eigenen kleinen Garten besitzen werde, bin ich schon voller Vorfreude aufs Gärtnern. Mit den Händen in der Erde wühlen, Samen säen, gießen und den Minipflanzen beim Wachsen zuschauen, das habe ich immer schon gerne gemacht. Als Kind hatte ich eigene kleine Beete im Gemüsegarten meiner Eltern und sie mit Hingabe gepflegt.

Da ist mir das Buch Gemüsepower regelrecht ins Auge gesprungen und ich wusste, das ist genau meins. Vor allem weil es darum geht, jede Menge Gemüse auf kleiner Fläche anzubauen und zu ernten. Das finde ich sehr praktisch und wird auch bei mir so sein. Das Prinzip des Market Gardens kannte ich noch nicht, aber es ist einleuchtend und die Autorin Lucia von @dorfgarten_ zeigt, wie es geht. Sogar im Hochbeet kann man das ganze Jahr über Gemüse anbauen und mehr ernten als gedacht.
Der Aufbau des Buchs hat mir besonders gut gefallen. Wenig Blabla, dafür gleich zur Sache. Spannend fand ich die Idee der Beikräuter, aber auch anderes wie den Nährstoffbedarf verschiedener Pflanzen und welche miteinander gut können und welche lieber keine Partnerschaft im Beet eingehen.
Das Buch ist in die vier Jahreszeiten sortiert, das fand ich ebenfalls praktisch und gut anwendbar.
Schöne Bilder, ein Glossar für die Stichwortsuche, ein Erntekalender in der vorderen Coverklappe und eine Tabelle für gelungene Mischkulturen in der hinteren Klappe runden das Buch perfekt ab. Hier kann man nur Spaß am Gärtnern, Anbauen und Essen haben!

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Inspirierende Aufklärung

Nadja und Elias feiern Pessach von Eva Lezzi; Anna Maria Praßler

Ich mag die Bücher aus dem Vermes-Verlag immer sehr. Sie sind immer herrlich kindgerecht und interessant, wunderschön illustriert und behandeln interessante Themen. Das Pessachfest ist mir dunkel noch aus dem Religionsunterricht bekannt, aber erinnern konnte ich mich nicht mehr ganz. Auch als Erwachsene kann man hier noch richtig viel lernen und es macht Spaß, die Seiten anzuschauen und die nette Geschichte zu lesen, die die Traditionen, die Hintergründe und vieles mehr erklärt und erzählt.

Ob das Buch tatsächlich schon für Vierjährige geeignet ist, weiß ich nicht. Aber mein Neffe mit seinen 5,5 fand es spannend und interessant. Er ist insgesamt sehr neugierig und wissensdurstig, ein neues Fest, das wir gar nicht feiern, war super für ihn.

Schön fand ich neben der Geschichte um die Familien von Nadja und Elias auch die zwei Seiten hinten, die noch mehr zum Fest und seinen Ursprüngen und Traditionen erzählen. Das Rezept für das Charosset wollen wir unbedingt noch testen, darauf besteht der Kleine, und ich bin auch gespannt, wie das schmecken wird. Klingt gut und ist eine schöne Ergänzung, wenn wir das Buch nochmal lesen.

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Leider wurde ich nicht warm mit Laura

Odysseus und ich von Laura Coffey

Da ich aus dem Dumont-Verlag bereits einige Bücher gelesen habe, in denen starke Frauen von ihrem Leben und ihren Erfahrungen berichten, war ich total neugierig auf dieses Buch. Ich war schon immer ein Fan der Antike und fand die Idee, durch die Mittelmeerregion zu reisen, ganz toll.
Leider konnte mich Laura Coffey von Anfang an nicht richtig mitnehmen.

Obwohl sie Reisejournalistin ist und auch für große Blätter und Magazine schreibt, bin ich bis zuletzt nicht richtig mit ihr warmgeworden. Das fand ich extrem schade. Ihre Naturbeschreibungen haben mir gut gefallen, aber der Rest eher nicht. Ich konnte auch nicht ganz nachvollziehen, warum sie durch die Welt tingelt, wenn es ihrem Vater, den sie ja so verehrt, nicht gut geht und die Gefahr besteht, dass er stirbt, während sie weg ist. Aber das ist natürlich Ansichtssache.
Mir hat auch der Bezug zur Odyssee gefehlt, bzw. hatte ich mir das mehr Raum einnehmend vorgestellt. Ja, sie erzählt immer wieder von antiken Geschichten, Sagen und den Annahmen, wo sich welche angenommenen Ereignisse abgespielt haben könnten. Aber das war mir irgendwie zu wenig. Insgesamt war es mir einfach zu viel Privates, zu viel Flucht aus der Realität und zu wenig Odyssee.

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