Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Christina P.:
Die Seemonster kehren zurück
Sea Monsters - Ungeheuer weckt man nicht (Sea Monsters 1) von Barbara Iland-Olschewski
Finn lebt auf einer schottischen Insel, von den Wikingern einst „Allerletzte Insel vor dem Ende der Welt“ getauft. Eigentlich liebt er es dort, wenn er nur nicht so panische Angst vor dem Meer hätte, seitdem er beinahe darin ertrunken wäre. Dass er sich schon bald mutig seinen Ängsten stellen muss ahnt er noch nicht, als Poppy mit ihren Eltern auf die Insel zieht - und kurz darauf die kleinen Felseninseln vor der Küste verschwinden.
Hat Finns Freund, der alte Fischer, vielleicht Recht, und die vor langer Zeit verschwundenen Seemonster kehren zurück?
Ein fantastischer Start in ein wunderbares Abenteuer. Viele kleine maritime Details wie z. B. alte Seekarten bereichern die Atmosphäre ebenso gelungen wie die vielen Illustrationen von Timo Grubing. Neben den Seemonstern gefiel mir insbesonders, wie die Kinder zusammenhalten, als einige Erwachsene mit ihren überstürzten Aktionen die Situation verschlimmbessern wollen. Und die Szenen mit den Monstern sind so faszinierend, am liebsten wäre man beim Lesen mit dabei.
Sea Monsters ist ein fantastisches Abenteuer für Mädchen und Jungen, in denen Freundschaft und Zusammenhalt eine ebenso wichtige Rolle spielen wie natürlich Seemonster. Das Abenteuer ist in sich abgeschlossen und zugleich wegbereitend für eine Fortsetzung.
Magier mit Charme, Hut und Hamster
Signs of Magic 1 - Die Jagd auf den Jadefuchs von Mikkel Robrahn
Echte Magie gibt es nicht! Albert Tubbs muss es wissen, schließlich steht er neben seinem Job als Pizzabote ganz nach alter Familientradition vor Publikum und bietet den Zuschauern als Abraham Kadabraham fleißig einstudierte Zaubertricks. Okay, statt eines Kaninchens hat er zwar nur den Familien-Hamster in seinem Zylinder, aber immerhin.
Echte Magie gibt es doch! Um das verpfändete Familienanwesen nicht an die Bank zu verlieren, sieht Matilda Godwin nur einen Ausweg: Sie muss das traditionelle Turnier der Superreichen gewinnen und den jadegrünen Fuchs fangen. Mit dem Preisgeld wären sie und ihr Vater aus dem Schneider. Einzig ein professioneller Magier fehlt ihr noch in ihrer Truppe. Wie gut, dass ihr ausgerechnet jetzt ein Flugblatt eines gewissen Abraham Kadabraham vor die Füße weht.
Katastrophe vorprogrammiert? Vielleicht - vielleicht aber auch nicht...
Welch herrlicher Start in eine neue, magische Urban Fantasy Trilogie. Mal aus der Sicht von Albert, mal aus Matildas Sicht erlebt man ein Abenteuer, in welchem echte Magie nur wenigen Eingeweihten bekannt ist. Matilda ist Magie zwar vertraut, nur selbst hat sie keine magischen Fähigkeiten. Albert ist mit Magie aufgewachsen, aber irgendwie auch wieder nicht und, ach, was zunächst nach einem echt dummen Missverständnis mit Matilda aussieht, entwickelt sich zu einer magischen Erkenntnis für alle Beteiligten. Um das Ganze etwas spannender zu machen gibt es natürlich auch eine Person, der sehr daran gelegen ist, dass Matilda auf keinen Fall das Turnier gewinnt. Oder man könnte auch sagen: So manche Personen haben hier so ihre Geheimnisse.
Ein überaus unterhaltsamer Start in die Trilogie, in welcher die Jagd auf den magischen Fuchs zwar die Haupthandlung ist, der Schwerpunkt jedoch auf Alberts Selbsterkenntnis liegt, wer er ist und was er kann und will. Oder nicht will. Der Roman liest sich hervorragend, bietet Spannung und Humor (und einen pfiffigen Hamster als Sidekick), die Magie der Erzählung zog mich regelrecht in ihren Bann. So soll es sein, daher ist das Buch von mir ein eindeutige Leseempfehlung. Im Übrigen wird zum Ende hin bereits angedeutet, auf welche Art das Abenteuer von Matilda und Albert wohl weitergehen könnte. Ich werd wieder mit dabei sein.
Atmosphärische Inszenierung eines Kinderbuch-Klassikers
Krabat - Das Hörspiel,3 Audio-CD von Otfried Preußler
Eine Erzählung, die auch nach rund 50 Jahren nicht an Faszination eingebüßt hat, wurde vom WDR als gelungenes Hörspiel vertont. Die Geschichte ist altbekannt: Der 14jährige Waisenjunge Krabat beginnt eine Ausbildung an der Mühle am Koselbruch in Schwarzkollm. Kurz darauf offenbart sich der Müller zugleich als Lehrmeister der Schwarzen Kunst, welche ihr jährliches Opfer fordert.
Um dem Schwarzen Magier zu entkommen könnte die Kantorka, ein Mädchen aus dem naheliegenden Dorf, Krabat beim Müller freibitten - würde damit allerdings ihr Leben aufs Spiel setzen. Dann bekommt Krabat das Angebot des Meisters, seine Nachfolge anzutreten.
Die Inszenierung ist herrlich lebhaft, die düstere Atmosphäre regelrecht greifbar. Einzig ein wiederkehrendes Geräusch, vermutlich Spatenstiche, konnte ich die ersten Male nicht zuordnen, empfand diese als unpassend. Durch die vielen unterschiedlichen Sprecherinnen und Sprecher lassen sich die Personen wunderbar auseinander halten. Mit einer Gesamtlänge von rd. 3 Stunden kann das Hörspiel sehr gut in einem Rutsch durchgehört werden.
Eine fiktive Verschwörungstheorie gerät aus dem Ruder
Shelter, 1 Audio-CD, MP3 von Poznanski Ursula
Aus einer Partylaune heraus erfinden Benny und seine Freunde eine Verschwörungstheorie samt Geheimzeichen, welche sie innerhalb kurzer Zeit in der Stadt sowie im Social Media geheimnisvoll breittreten. Schon bald entwickelt die Theorie ein Eigenleben, Trittbrettfahrer springen auf den Zug auf, während andere das Ganze als lächerlich abtun.
Bennys WG-Mitbewohnerin kommt sogar auf die Idee, darüber Buch zu führen und die Beobachtungen für ihr Studium zu nutzen. Als alles aus dem Ruder zu laufen scheint wird die Freundschaft der Clique auf eine harte Probe gestellt: Die Mitbewohnerin will weitere Werte für ihr Studium, der nächste stößt mit seinem Versuch, das Ganze als Streich zu erklären, auf Widerwillen und Gewalt, Unschuldige werden bedroht.
Mit Shelter hat sich Ursula Poznanski mit einer altbekannten, aber trotzdem nicht minder spannenden Idee beschäftigt, wie sich Verschwörungstheorien verselbständigen können. Das schnelllebige Internet wirkt hierbei wie der reinste Brandbeschleuniger. Ebenso interessant ist, wie u unterschiedlich die einstigen Erfinder der ursprünglichen Fake-Theorie mit den Folgen umgehen. Dabei wird die Handlung aus Bennys Sicht erzählt, man weiß also nie mehr als seine Beobachtungen, Schlussfolgerungen und Vermutungen. Irgendwann gibt es einen Twist, der nochmal für so einige Überraschungen sorgt, mir persönlich etwas zu abgehoben war. Das muss jeder für sich entscheiden, wie einem die Auflösung gefällt.
Das ungekürzte Hörbuch wird gelesen von Jens Wawrczeck, der sowohl Charaktere als auch Emotionen sehr gelungen interpretiert.
Enttäuschendes BadBoy-to-Lover Klischee
Die Akten der Ars Obscura von Anika Ackermann
Der Klappentext versprach knackige Urban Fantasy mit einer toughen Protagonistin und der Jagd nach Crae, Wesen aus der Unterwelt, im heutigen London. Was ich bekam war ein unbeholfenes Mauerblümchen, die beim Anblick ihres arroganten neuen Kollegen bar jeder Manieren fast schon anfängt zu sabbern vor lauter Hormonüberschuss.
Das war tiefstes Blödchen-schmachtet-BadBoy-an-Klischee, dass es regelrecht wehtat beim Lesen. Mal ehrlich, eine Monsterjägerin, die kurz zuvor noch als DER Nachwuchsstar in Island unterwegs war, hat nach einem Unfall nicht nur ihren Kampfgeist, sondern auch ihren weiblichen Stolz und jegliches Selbstvertrauen verloren? Lässt sich rumschubsen und hat nicht den Allerwertesten in der Hose, mal ihre Meinung zu sagen? Sitzt stattdessen verschüchtert im Büro, obwohl sie vorher die Mutigste von allen war? Wie kann man jemanden anschmachten, der sich derart verletzend verhält? Und da kommt im Laufe des Romans leider so einiges zusammen! Stattdessen reißt sein wie gemeißelter Körper (O-Ton) samt sexy Stimme bei ihr alles wieder raus. Sorry, das war nur noch nervig und unrealistisch. Zudem ging die Grundidee des Romans, die eigentlich ganz unterhaltsam hätte werden können, vor lauter Rumschmachterei fast komplett unter.
Wie gesagt, statt einer toughen Prota, die nach einem Schicksalsschlag einfach nur etwas down ist, bekommt man hier ein devotes Mauerblümchen serviert, mit der der Supermacho-Kollege umgehen kann, wie er will - sie himmelt ihn dennoch an. Die weitere Idee der Handlung wurde dadurch fast schon nebensächlich und konnte das pubertäre Gehabe leider nicht mehr ausreichend wett machen. Keine Leseempfehlung meinerseits.
Sharing is Caring, skrupellos definiert
Sharing - Willst du wirklich alles teilen? von Arno Strobel
Bettina und Markus verdienen ihr Geld mit einer Sharing-Firma, sie vermieten Autos und Wohnungen auf Zeit und werben mit Nachhaltigkeit. Doch irgendwer scheint mit diesem Konzept ein gewaltiges Problem zu haben: Bettina wird entführt und im Darknet zum Teilen freigegeben. Eine Entführung mit Folgen, deren nächstes Opfer die gemeinsame Tochter sein soll.
In den Augen der Polizei wendet sich das Bild von Markus jedoch schlagartig, als sich Vorwürfe häufen, er wäre seiner Frau gegenüber gewalttätig gewesen. Auf der Flucht vor den Behörden versucht Markus nun, seine Unschuld zu beweisen und seine Tochter zu retten. Dabei weiß er bald selbst nicht mehr, wem er noch trauen kann und wem nicht - und ob er seinen eigenen Erinnerungen noch trauen darf.
Ein rasanter Thriller, der auch schnell an Fahrt aufnimmt und sich zu einem perfiden Katz- und Maus-Spiel entwickelt. Kurze Szenen aus der Perspektive der Opfer lassen die Entführungen umso brutaler wirken. Tatsächlich war der Thriller so spannend, dass ich das Buch gar nicht mehr ais der Hand legen wollte und innerhalb kurzer Zeit regelrecht durchgesuchtet habe. Solche Plots, bei denen Protagonist sowie Leser kaum zum Luftholen kommen, lassen natürlich eine gewisse Erwartungshaltung aufkommen, was die Auflösung betrifft. Hier wartet der Autor mit einer kleinen Überraschung auf.
Alles in allem habe ich mir mit Sharing sehr gut unterhalten gefühlt. Ein wirklich perfider Fall
Spannende und erschreckende Momente für die Hunts und ihre Freunde
Sharing - Willst du wirklich alles teilen? von Arno Strobel
Die zwanzigste Folge der Dark Urban Fantasy rund um die Londoner Totenbändiger bietet Spannung und Überraschungen in vielerlei Hinsicht. Allem voran steht natürlich die Säuberung des nächsten Verlorenen Orts an, dem Scarlet Theatre mitsamt Zuschauerraum und Fundus. Für diesen Einsatz hat sich die Forschungsabteilung im London Tower ein paar interessante Gedanken gemacht.
Doch auch bei den jüngeren Protagonisten wie Evan, seinem Love Interest Jack sowie Cam mit seinem roten Zwilling darf man sich auf ein paar Überraschungen freuen - und nicht alle sind positiv.
Eine spannende und bewegende Folge mit so einigen Überraschungen. Zwischendurch gibt es ein paar ruhigere Szenen zum Luftholen, bevor es umso spannender weitergeht. Wer nah an der Schokolade gebaut ist sollte sich einen entsprechenden Vorrat bereithalten.
Geheimnisse in einer faszinierenden magischen Welt
Die Gilde der Schatten von Nicole Gozdek
Erneut lässt uns Nicole Godzek ein magisches und emotionales Abenteuer erleben. In der Splitterwelt, einst erschaffen von den Weltenträumern, leben die Kuftari auf mehrere Domänen verteilt. Farisio schlägt sich als Straßenkind so mehr oder weniger durch, bis ihn zwielichtige Gestalten dazu zwingen, ihnen in ihre Gilde der Schatten zu folgen.
Dort lässt sich Farisio zunächst auf den Deal ein, als Anwärter der Gilde zu bleiben - sein Plan ist es jedoch, seine entführte Schwester aus der Gilde zu befreien und dieser Gruppe von Dieben und Halsabschneidern schnellstmöglich den Rücken zu kehren. Nur ist manchmal nicht alles so, wie es zunächst scheint, weder die Gilde noch Farisio.
Mit der Splitterwelt und ihren Bewohnern hat die Autorin eine äusserst kreative Welt erschaffen, von der wir hoffentlich in einem Folgeband bald mehr erleben werden. Die Figuren sind hervorragend ausgearbeitet, jede Figur hat ihre Stärken und Schwächen, aus denen man sich seine Lieblingscharaktere heraussuchen kann. Neben dem Geheimnis um die Gilde und der Rettung der Welt vor größeren Gefahren ist es vor allem das Geheimnis um Farisio selbst, welches er erfolgreich sowohl vor der Gilde als auch vor den Lesern zu verbergen versucht. Stück für Stück offenbaren sich Geheimnisse, werden Freundschafte geschlossen und es gibt ein paar schöne magische Details zu entdecken.
„Die Gilde der Schatten“ ist ein sehr kreativer High Fantasy Roman mit vielschichtigen Charakteren und so manchen Geheimnissen, die es zu entdecken gilt. Ein Lese-Highlight, welches ich uneingeschränkt empfehlen kann.
Zäh und sehr subjektiv
Das Loft von Linus Geschke
Gleich vorweg: Der Klappentext ist irreführend formuliert! In der gemeinsamen Hamburger Wohnung des Pärchens Sarah und Marc sowie Marcs bestem Freund Henning findet die Reinigungskraft ein Blutbad vor - aber keine Leiche! Zwar kann das Blut kurz darauf Henning zugeordnet werden, aber ohne Leiche könnte es auch eine perfekte Inszenierung gewesen sein.
Nach dem blutigen Fund ermittelt in einem Handlungsstrang die Hamburger Polizei unter der Leitung einer neuen Kommissarin. Zugleich kommen Sarah und Marc retrospektiv zu Wort und erzählen ihre Geschichte vom Zeitpunkt des Kennenlernens sprunghaft bis in die Gegenwart. Allerdings sind deren Kapitel stark subjektiv, jeder schönt sich seine Rolle zurecht und mir ist nicht klar, wem sie das überhaupt erzählen - sich selbst? Einem Tagebuch? Dem Partner? Zudem gestaltet sich durch diverse Wiederholungen und unnötige Lückenfüller das Buch als unangenehm zäh - wenn plötzlich so Dinge wie Nachbars Katze ausgiebig erwähnt werden, wird es einfach langweilig.
Was mir ebenso missfiel war die Stereotypisierung der drei Freunde. Das vermeintliche Opfer Henning: Kein vernünftiger Schulabschluss, keine Ausbildung, neigt zu Jähzorn, ist vulgär und gewalttätig. Der Standardtyp fürs Grobe. Daneben Marc, der arrogante Typ aus reichem Haus, Dauer-Jurastudent und das Superbrain der beiden Freunde, der sich bei ihren illegalen Tätigkeiten natürlich die Hände nicht schmutzig machen will. Und Sarah, das devote und naive Blödchen, die in erster Linie nur an die Bequemlichkeiten des Lebens denkt.
Ja, ich hatte mir mehr erhofft bei einem Thriller. Mehr Misstrauen und Widersprüche, falsche Fährten und die Chance, als Lesende mitzuermitteln. Was ich bekam waren zähe Selbstdarstellungen der beiden Hauptverdächtigen, Stereotypen und oberflächlich beschriebene Ermittlungen. Gut war natürlich die Wendung am Schluss, die Auflösung des Ganzen, aber zugleich auf eine gewisse Art so absurd, dass ich das Ende als unrealistisch empfand. Mag jeder anders sehen.
Ein eher langweiliger als spannender Thriller, das kann der Autor deutlich besser!
Abenteuerliche Monsterjagd mit herrlichen Bildern
Spiele-Comic Noir: Lilly Van Helsing von Linus Geschke
In diesem Spielecomic schlüpft man in die Rolle der Monsterjägerin Lilly van Helsing, die drei neue Aufträge auf ihrem Smartphone vorfindet: Im Park, im Krankenhaus sowie im Kino gilt es, gefährliche Wesen unterschiedlicher Stärke zu besiegen. Zuvor sowie zwischen den Missionen kann sie sich im Shop mit magischen Talismanen sowie anderen Gegenständen ausrüsten, je nach verdientem Kontostand.
Die Reihenfolge der Missionen ist frei wählbar. Eine Mission startet in einem vorgegebenen, nummerierten Panel (Bild), in den Panels finden sich jeweils Zahlen zu weiteren Panels, welche quer über das Buch verstreut sind. Oft lassen sich mehrere Räume und Gegenstände erkunden, manchmal muss man sich für eine Handlung von mehreren möglichen entscheiden, wodurch der Spielverlauf variiert. Einige Zahlen sind etwas versteckt, zudem sind ein paar Rätsel eingebaut, welche aber im überschaubaren Rahmen bleiben und diesmal nicht allzuviel Raum im Spiel einnehmen. Der Schwerpunkt der Missionen liegt im Erkunden und finden der richtigen Zahlen und Hilfsmittel sowie mit etwas Glück den richtigen Entscheidungen.
Die Bilder sind wie in einem Comic gestaltet, detailreich und einfach genial. Lillys Gesichtsausdruck, wenn sie von irgendwas genervt ist, ist einfach zu köstlich, zudem ist ihr teils etwas trockener Humor recht erfrischend. Das Regelwerk ist sehr verständlich gehalten und auch für Anfänger bietet der Spielecomic frustfreie Unterhaltung, da der Schwerpunkt eher auf Abenteuer und weniger auf Rätseln liegt, welche solche Spiele auch schonmal stark ausbremsen können. Das Buch ist angenehm stabil, das Lesebändchen zudem beim Blättern ganz hilfreich.
Das Buch muss beim Spielen weder zerstört noch muss zwingend hineingeschrieben werden. Zwar gibt es zu Beginn einen Spielebogen zum Ausfüllen, dieser kann jedoch auch auf der Verlagsseite heruntergeladen werden zum mehrfachen Spielen.
Ein abenteuerlicher Spielecomic mit viel Action und weniger Rätseln, der auch optisch viel hermacht. Für Kinder und Erwachsene geeignet, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.










