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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Meli:

Für mich das bisher beste Buch der Reihe!

Happy Meat - Der Geschmack der Liebe von Marie Graßhoff

Cava hat sehr strenge Eltern, die ihr viel Druck machen und sehr hohe Erwartungen haben, da sie als Erstgeborene die magischen Kräfte ihrer Familie erhält und das Imperium eines Tages erben wird; sowohl den Lieferservice "Very Happy Meat" als auch die illegalen Geschäfte - die Familie ist unter anderem sehr erfolgreich darin, sich ungewünschter Probleme zu entledigen.

Bei einer Mission, die Cava eigenständig übernommen hat, ist einer ihrer Brüder gestorben und sie leidet noch sehr unter dem Verlust, an dem sie sich selbst die Schuld gibt, aber ihre Eltern haben keine Probleme damit, nach vorne zu schauen. Nach seinem Tod sorgen verschiedene Entdeckungen dafür, dass Cava beginnt, mehr zu hinterfragen und kommt dunklen Geheimnissen rund um Magie und Mord gefährlich nahe.

Trotz der strengen und grausamen Erziehung ihrer Eltern sorgt sich Cava um ihre jüngeren Brüder und wünscht sich ein friedliches Zusammenleben mit den anderen Göttererben sowie mit DIET, der Abteilung vom FBI, die für die magisch begabte Bevölkerung zuständig ist. Aber ihre Eltern, die sich immer überlegen fühlen, haben lieber die Kontrolle über die anderen und gehen dabei wortwörtlich über Leichen.

Ich fand Cavas Rolle im Getriebe des Familienunternehmens sehr interessant, weil sie als zukünftige Erbin schon eine gewisse Autorität hat, aber bei den Entscheidungen ihrer Eltern hat sie kaum ein Mitspracherecht und muss sich fügen. Die Beziehungen zwischen den Charakteren, besonders innerhalb dieser Familie, sind alle vielschichtig und besonders von Trauer, Angst und Gewalt geprägt. Das sorgt generell für eine bedrückende Atmosphäre, aber gleichzeitig liegt einem mehr an der Lösung dieser Probleme.

Etwas Magie gibt es auch, aber mehr durch die anderen Göttererben, da Cavas Fähigkeiten eher geheim bleiben.

Fazit
Insgesamt ist "Happy Meat" für mich das bisher beste Buch der Reihe. Ich mochte Cavas Perspektive, ihre Entwicklung trotz aller Schwierigkeiten, ihr spannendes Abenteuer und ihre Liebesgeschichte, mit der sie nicht gerechnet hatte. Ich freue mich schon auf "Magical Fries"!

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Rachepläne, komplizierte Gefühle und ein Vampirkönig mit unerwarteten Qualitäten

When The King Falls von Marie Niehoff

Auch wenn sie mehr oder weniger getrennt voneinander leben, wird England schon seit Jahrhunderten von Vampiren regiert und die Menschen leiden unter ihrer Herrschaft. Florences Großmutter wurde von einem Vampir getötet und der Mörder wurde nie bestraft, stattdessen leidet ihre Familie schon seit Jahren wegen allem, was sie verloren haben.

Deswegen gehört ihre Familie auch zu der Rebellion, die den König töten will und Florence ist die Attentäterin, die zur Wintersonnenwende als Blutbraut ins Schloss eingeschleust werden soll.

Ihr Ziel ist es, den Vampirkönig zu verführen und ihn zu töten, wenn er zur Sommersonnenwende am schwächsten ist. Doch dann läuft alles ganz anders als geplant, denn sie hat Angst und lehnt alles vampirische ab, und dazu entspricht auch das Verhalten von König Benedict überhaupt nicht ihren Erwartungen: Er ist nett. Er hält Abstand zu den Blutbräuten, sorgt sich um ihr Wohl und respektiert auch ihre Wünsche und Entscheidungen. Florence merkt, dass es ihr immer schwerer fällt, den Vampirkönig zu hassen, je besser sie ihn kennenlernt, denn er scheint sich tatsächlich Mühe zu geben, ein guter König zu sein.

Etwas Spannung gibt es natürlich durch die Rachepläne und ein wenig Spionage, außerdem gibt es auch im Schloss unerwartete Gefahren. Aber hauptsächlich geht es um die Liebesgeschichte, die sich Zeit lässt und schön langsam entwickelt; man kann gut nachvollziehen, wie die Protagonisten sich immer näher kommen. Auch Nebencharaktere wie die Geschwister der Protagonisten oder Bedienstete im Schloss fand ich gut gelungen.

Ich fand es etwas schade, dass man nicht wirklich spüren kann, inwiefern Vampire wirklich ein Problem für die Gesellschaft sind, weil man nur von ein paar Problemen hört, sie aber nie erlebt. Da Florence im Schloss des Königs bleibt, sieht man kaum etwas davon, wie der menschliche Alltag unter der Herrschaft der Vampire aussieht, stattdessen sieht man eher den freundlichen König und wie er seine vampirischen Untertanen unter Kontrolle hält; zum Beispiel ist es den normalen Vampiren verboten, direkt von einem Menschen zu trinken, trotzdem müssen die Menschen ihr Blut spenden. Daher war Florences Motivation für mich nicht richtig greifbar, wobei bei ihr ja auch schnell Zweifel an ihrer Mission kommen. Aber ich hatte auch kaum den Eindruck, dass die drastischen Maßnahmen der Rebellion gerechtfertigt wären. Jedenfalls hätte ich gern mehr vom Leben der Menschen und Vampire gesehen!

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Wohl eher "Flame & Arrow" Teil 3 - mit La Catrina als Nebenfigur

Flowers & Bones, Band 1 - Tag der Seelen von Sandra Grauer

Von außen weiß man es gar nicht, aber im Vorwort wird erklärt, dass "Flowers & Bones" im gleichen Universum spielt wie "Clans of London" und "Flame & Arrow", und dass die Ereignisse der anderen Bücher Auswirkungen auf die neue Geschichte haben. Allerdings ist da von Easter Eggs die Rede und dass man die Dilogien unabhängig voneinander lesen könnte.

Das ist meiner Meinung schon eine Untertreibung, denn es kommen so viele Charaktere aus den anderen Büchern vor, dass es außer Valentina und ihrer Familie nicht einmal neue Charaktere gibt. Freunde, Love Interests, Antagonisten - alles Protagonisten und andere Charaktere aus den anderen Dilogien.

Die Handlung ist auch dementsprechend eng mit der Handlung der anderen Bücher verknüpft und schließt an das Ende von "Flame & Arrow" an. Hexen und Drachen sind die magischen Wesen, deren Probleme hier im Fokus sind, Valentina ist schon eher eine Randfigur in ihrer eigenen Geschichte. Klappentext und äußere Gestaltung versprechen eine Geschichte über La Catrina und mexikanische Kultur, aber das geht hier definitiv unter. Ich weiß aber auch nicht, ob ich viel zu der Handlung sagen kann, ohne zu viel vom Ende von "Flame & Arrow" zu verraten und ich würde auch nicht empfehlen, die Bücher unabhängig voneinander zu lesen, weil die Reihen wirklich stark aufeinander aufbauen. Auch wenn hier alle wichtigen Ereignisse und Beziehungen ausführlich erklärt werden, würde man ohne Vorwissen vermutlich nicht gut mitkommen.

Valentinas Geschichte besteht aus den Sorgen um ihre langsam erwachenden Kräfte, die sie verbergen möchte, und ihrer Liebesgeschichte mit Hexe Lili, die sich etwas schnell entwickelt und mich auch nicht packen konnte. Außerdem hat noch Valentinas Bruder Emiliano eine eigene Perspektive und er ist schon ziemlich anstrengend. Seine Träume von einer Fußballkarriere wurden plötzlich zerstört und seitdem ist er voller Wut und Frustration. Er gerät dabei ein wenig auf die schiefe Bahn, merkt das aber auch. Rational sind weder seine Gefühle noch seine Taten, da er gleichzeitig merkt, dass er im Unrecht ist, daher nervt er schon ziemlich.

Neben der Tatsache, dass die erwartete Geschichte nur eine kleine Randhandlung ist, fand ich die Story auch einfach nicht besonders gut. Es zieht sich alles ziemlich in die Länge, weil so viel erklärt wird, der Inhalt vom Klappentext kommt sehr spät im Buch, alles ist sehr vorhersehbar und die Charaktere handeln manchmal auch überhaupt nicht logisch. Manche Probleme wirken einfach zu konstruiert und generell wirken die Charaktere etwas einfältig.

Fazit
Ich fand es schade, dass das Buch mehr eine Fortsetzung einer anderen Dilogie ist, statt die neue Geschichte zu erzählen, die man erwartet. Insgesamt fand ich sowohl die Handlung als auch die Charaktere nicht besonders gelungen, vom unzutreffenden Marketing von "Flowers & Bones" ganz zu schweigen.

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Entspannt, gemütlich, langweilig.

Skogen Dynasty (Crumbling Hearts, Band 1) von Carolin Wahl

Sanders gehört zu einer reichen Familie und ist schon einen bestimmten Lebensstil gewohnt, doch nach einem skandalösen Video wird er von seiner Familie zu einer Trekkingtour angemeldet, wo er einfach nur keine Aufmerksamkeit auf sich ziehen soll. Dort kommt er zur Ruhe und lernt auch Norah kennen.

Norah ist Trekkingführerin und auch glücklich mit der anstrengenden Arbeit, bei der sie so viele verschiedene Menschen trifft, aber es ist nicht ganz klar, wie ihre Zukunft aussieht.

Möchte sie bei ihren Großeltern bleiben und die Touren leiten, oder ergreift sie auch mal die Chance, etwas neues auszuprobieren?

Auf den ersten Blick wirkt der attraktive Sanders schon arrogant, doch während der Wanderung ist er nicht nur freundlich, er zeigt auch seine feinfühlige Seite und unerwartete Stärken. Er ist schon etwas paranoid, weil ihm immer Presse und Fans an den Fersen kleben und ihm kaum Privatsphäre gönnen, aber eigentlich ist er bodenständig, interessiert sich für andere Menschen und ist manchmal auch unsicher, besonders seine Familie macht ihm oft Druck.

Beide Protagonisten sind sehr nett und dann sind sie auch noch in der größtenteils idyllischen Umgebung unterwegs, wo man viel Zeit hat, um auf Gefühle einzugehen und Beziehungen zwischen den Charakteren auszubauen, die zusammen mit ihnen auf Wanderung sind. Es ist eine langsame Geschichte mit wenig Spannung, die mich nicht wirklich packen konnte, dafür war sie mir zu ereignislos und die Charaktere letztendlich auch eher oberflächlich.

Fazit
Insgesamt fand ich diese Liebesgeschichte einfach langweilig. Mit der Wanderung und den entspannten Beziehungen zwischen den Charakteren hat es eine eher gemütliche Atmosphäre und am Ende hatte ich das Gefühl, das fast nichts passiert ist.

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Angst oder Ehrlichkeit?

Seaside Hideaway - Unsafe von Leonie Lastella

Nevah und ihr Bruder werden Zeugen eines Verbrechens und müssen nun in einer weit entfernten Stadt neu anfangen. Dass Nevah dort nicht ihrem Wunschstudiengang studieren kann, ist ihr kleinstes Problem, denn sie leidet unter Panikattacken und hat Angst, dass dieses dunkle Kapitel aus ihrer Vergangenheit sie wieder einholt.

Die Beziehung zu ihrem Bruder Miller ist eher kompliziert, denn die schwierige Lage der Familie ist schon seine Schuld; sowohl die traumatische Erfahrung als auch die Flucht in das Küstenstädtchen waren das Ergebnis seiner Entscheidungen. Aber Miller scheint auch jetzt nichts dazuzulernen, ertränkt seine Sorgen in Alkohol und übernimmt keine Verantwortung. Ich konnte schon verstehen, warum sein Verhalten Nevah verletzt, denn er ist schon eine Nervensäge, aber auch ihr Bruder, der Hilfe braucht, um wieder auf den rechten Weg zu finden.

In der neuen Stadt lernen sie ihren Nachbar Jackson kennen, der ganz andere Probleme mit seiner Familie hat und ihnen aktuell aus dem Weg geht. Nachdem er verletzt und enttäuscht wurde, ist ihm eines besonders wichtig: Ehrlichkeit. Dadurch steht die Liebesgeschichte mit Nevah schon von Anfang an unter einem schlechten Stern, denn sie hat Geheimnisse und trägt eine große Last mit sich. Und nach den Erfahrungen mit ihrem Bruder steckt sie Jax auch direkt in eine Schublade, weil er jeden Abend Party macht und das Leben auf die leichte Schulter zu nehmen scheint. Aber in ersten Situationen hat Jackson Gelegenheit zu beweisen, dass mehr in ihm steckt.

Durch das Verbrechen gibt es schon eine Bedrohung, was für ein wenig Spannung sorgt, aber die Liebesgeschichte steht im Vordergrund und es geht darum, wie die Protagonisten besonders durch ihren Zusammenhalt und wachsendes Vertrauen ihre Probleme bewältigen. Ich fand es aber schade, dass das traumatische Erlebnis abgesehen von den seelischen Spuren, die es bei Nevah hinterlassen hat, keine richtige Rolle spielt. So präsent, wie es in der Geschichte durch Nevahs Ängste ist, hätte ich da einfach mehr erwartet.

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Einfach keine Verbindung zu den Protagonisten und ihrer Liebesgeschichte

Selbst in dunkelster Nacht von Ali Kassemyar

Liora kann sofort fühlen, dass ihr neuer Nachbar und Arbeitskollege Kieran sehr verschlossen ist und da kann sie nicht locker lassen und möchte ihn besser kennenlernen und herausfinden, was ihn belastet.

Kieran hat große Schuldgefühle und bestraft sich selbst, indem er sich von seinen Freunden distanziert, die er nicht mit sich runterziehen möchte.

Liora trauert noch um den Verlust ihrer besten Freundin und ist sehr unsicher, wenn es um ihren Körper geht, aber eigentlich ist sie eine sehr positive Person, die auch etwas aufdringlich ist, wenn es darum geht, ihre Fröhlichkeit mit Kieran zu teilen.

Die beiden verbindet ihre Liebe zu Blumen, mit denen sie arbeiten und sie fühlen sich zueinander hingezogen, weil ihre Persönlichkeiten so gegensätzlich sind und sie sich bei einander verstanden und geborgen fühlen, aber ich habe eigentlich kaum die Chemie zwischen ihnen fühlen können.

Ich habe schon viele ähnliche Geschichten gelesen, besonders im New Adult Bereich, und meistens kann mich so eine Handlung nicht wirklich überzeugen. Aber hier wurde ich auch einfach nicht warm mit den Protagonisten, sodass es dann gar nichts mehr gab, das mich interessiert hätte.

Der Schreibstil war auch nicht mein Fall, er ist schon eher oberflächlich, was bei einem Debütroman auch nicht unbedingt ungewöhnlich ist. Ich habe mich den Charakteren aber einfach nicht wohlfühlen können. Ihre traurige Vergangenheit, ihre neu beginnende Liebesgeschichte und wie sie den Problemen in ihrem Leben begegnen - es hat mich einfach nicht interessiert. Insgesamt fand ich das Buch daher einfach langweilig.

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Alberne Feindschaften und seltsame Flüche

The Romeo & Juliet Society, Band 1 - Rosenfluch von Sabine Schoder

Joy findet heraus, dass sie ein Mitglied der Familie Capulet ist, denn die beiden Familien aus der berühmten Tragödie von Shakespeare haben tatsächlich existiert, auch wenn alles ganz anders war. Ein Fluch zwingt Jugendliche aus beiden Familien immer wieder dazu, sich zu verlieben und geopfert zu werden, wenn alle anderen überleben wollen.

Und auch Joy kann sich diesem Fluch nicht entziehen.


Schon das Cover verspricht ein Liebesdreieck, aber echte Chemie ist eher zwischen Rhyme Capulet und Cut Montague, den aktuellen Fürsten der beiden Häuser. Zwischen ihnen ist es schon eine Art Hassliebe, weil sie sich schon so lange kennen und anscheinend Spaß an ihrer Feindschaft haben, die sich zum größten Teil in Form von albernen Beleidigungen zeigt. Ihre Beziehung hat mich schon mehr interessiert als alle Verbindungen, die Joy zu den anderen Charakteren hatte. Sie ist schon ziemlich planlos und möchte nichts mit dem Fluch zu tun haben, aber dann versucht sie, das beste draus zu machen, schließt Freundschaften und ist trotzdem ziemlich überfordert von den Regeln und der Magie, die sie noch nicht durchschaut.

Ich habe eine Weile gebraucht, um mich an die Häuser und ihre Regeln zu gewöhnen. Der Fluch, der die beiden Häuser betrifft, konnte mich nicht ganz überzeugen und alles andere baut darauf, sowohl alle Geheimnisse und Intrigen als auch alle Beziehungen zwischen den Charakteren, sowie natürlich auch die gesamte Handlung. Die Feindschaft zwischen den Häusern, die Verehrung der Fürsten, die Magie der Nachkommen und die Bälle und Kämpfe, um ein Liebespaar für den Fluch zu finden - ich fand die Geschichte besonders am Anfang oberflächlich und albern, dazu noch ein sehr jugendlicher Schreibstil, der viele Übertreibungen nutzt. Mit der Zeit konnte ich mich ein wenig dran gewöhnen und fand die Geschichte einigermaßen unterhaltsam, wenn auch vorhersehbar und nicht wirklich spannend.

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Kurzweiliger und gefühlvoller Liebesroman

Faking it with #41 von Piper Rayne

Ford ist ein erfolgreicher Eishockeyspieler, doch sein Vater erwartet von ihm, dass er den Sport hinter sich lässt und stattdessen das Familienunternehmen führt. Sein Leben wird auf den Kopf gestellt, als er plötzlich erfährt, dass er eine Tochter hat, um die er sich auch noch alleine kümmern darf, denn die Mutter des Kindes macht sich aus dem Staub und überlässt Ford das kleine Mädchen.

Seine Situation ist eine Herausforderung für PR-Beraterin Lena, aber Fords Vater hat eine geniale Idee: Ford und Lena sollen eine Verlobung vortäuschen.

Ford hat definitiv nicht mit der unerwarteten Verantwortung für seine kleine Tochter gerechnet, aber er ist auch bereit zu tun, was nötig ist. Das bedeutet für ihn auch, sie vor Enttäuschungen zu beschützen. Er fühlt sich schon zu Lena hingezogen, auch wenn die beiden sich ständig zanken. An Silvester gab es einen Kuss und nun ist sie für ihren Job oft in seiner Nähe, aber mit einem Kind ist er vorsichtiger, wen er in sein Leben lassen will, denn er kann auch nicht zulassen, dass sich seine Tochter an jemanden gewöhnt, der nicht bleiben wird - schließlich wurde sie nun schon von ihrer eigenen Mutter verlassen.

Und dann macht ihm noch sein Vater Druck, dass er Eishockey aufgeben soll, dabei ist es das, was ihn glücklich macht, das Familienunternehmen hingegen könnte ihn kaum weniger interessieren. Aber er spielt mit, als sein Vater ihn dazu drängt, eine Verlobung mit Lena vorzuspielen und Lena hat auch ihre Gründe, sich darauf einzulassen. Die Zusammenarbeit mit Ford ist nicht immer leicht für sie, aber sie merkt schon, dass Ford zwar etwas Pech mit der Presse hat, aber ein anständiger und verantwortungsvoller Kerl ist, besonders seit er Vater geworden ist.

Es gibt in ihrer Liebesgeschichte schon verschiedene Elemente: Enemies-to-Lovers, Ford als Single-Dad, dann ist da natürlich noch das Fake-Dating und der Sport spielt auch eine Rolle, also ist schon eine Menge los. Trotzdem wirkt die Geschichte nicht überladen, es passt alles zusammen und ergibt einen kurzweiligen und auch gefühlvollen Liebesroman.

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Anstrengend durch zu viele Plottwists

Kingdom of the Wicked - Die Göttin der Rache von Kerri Maniscalco

Enthält Spoiler zu den Vorgängern!

Emilias Schwester Vittoria lebt - aber die Wiedervereinigung läuft nicht gerade so wie geplant, denn Vittoria hat viele Geheimnisse, die Emilias Welt wieder auf den Kopf stellen.

Ich war schon sehr gespannt auf das Finale der Reihe und das Buch hat mehr unerwartete Enthüllungen geboten, als ich erwartet hätte, aber leider nicht auf die gute Art.

Der zweite Band hatte ein gemütliches Tempo und der Fokus lag auf der Beziehung zwischen Emilia und Wrath, und hier wurde nun jede Menge Handlung nachgeholt. Es kam eine Enthüllung nach der anderen und man hatte dazwischen kaum Zeit, die neuen Informationen alle zu verarbeiten. Mein Problem war dabei, dass es so viele waren und auch zu Dingen, die man nie hinterfragt hat. Diese komplett unerwarteten Überraschungen haben der Geschichte zunehmend unglaubwürdiger gemacht und erschienen mir irgendwann nicht einmal mehr logisch. Ich fand im zweiten Teil nervig, wie vieles damit erklärt wurde, dass man wegen des Fluches nicht darüber reden könnte, hier war eher das Gegenteil der Fall und das war noch schlimmer.

Es hat jedenfalls dafür gesorgt, dass ich mich zunehmend unwohl in dieser Fantasywelt gefühlt habe und kaum noch Spaß an der Geschichte hatte. Die Beziehungen zwischen den Charakteren wurden ebenfalls komplizierter. Emilia muss herausfinden, wie sie mit all den neuen Informationen umgehen soll, wenn sich mal wieder so viel in ihrem Leben ändert: Ihre Vergangenheit, ihre Familie, was sie über sich selbst weiß. Schwierige Entscheidungen müssen getroffen werden, dabei herrscht Chaos in ihrer Gefühlswelt.

Der Fluch spielt weiterhin eine große Rolle, und dann ist da noch ein Fall, den Emilia und Co. aufklären müssen, um den Frieden zwischen verschiedenen Parteien zu bewahren und ich fand es am Anfang noch etwas schwer nachzuvollziehen, wie das alles zusammengehört, daher fand ich, dass es die Handlung nur unnötig kompliziert gemacht und von Emilias Abenteuer abgelenkt hat. Letztendlich wurden aber alle Handlungsstränge zusammengeführt und Fragen beantwortet, zu denen man nie eine Antwort wollte.

Fazit
Leider fand ich das Finale einfach nicht spannend und eher anstrengend mit zu vielen erzwungenen Plottwists, die für mich nicht wirklich Sinn ergaben.

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Wieder ziemlich traurig und dramatisch

A Whisper Around Your Name von Emma Scott

Jo hat als Kind ein Schreckliches überlebt, danach waren ihre Teenagerjahre voller Umzüge und nun bestimmt sie gern selber, was andere über sie denken und hält die Menschen sonst eher auf Abstand. Bis sie Evan kennenlernt, der wegen seiner seltsamen Visionen ein Außenseiter ist, trotz seines guten Aussehens.

Jo fühlt sofort eine besondere Verbindung zu ihm, aber das Leben kommt ihrem wenigen Glück in die Quere.


Evan sieht die Dinge eher positiv und hat schon eine Art Frieden mit seinen ungewöhnlichen Fähigkeiten geschlossen und lässt sich schon davon lenken, aber er träumt auch davon, nach dem Schulabschluss die Stadt zu verlassen. Und Jo wird auch auf sich selbst gestellt sein, sobald sie achtzehn ist. Sie sind beide sehr einsam und finden ineinander jemanden, dem sie ihre Träume und Ängste anvertrauen können.

Emma Scott gehörte schon eine Weile zu meinen Lieblingsautorinnen, aber nach den ersten paar Titeln, die beim LYX-Verlag erschienen sind, hat meine Begeisterung langsam nachgelassen und die letzten paar Bücher fand ich eher enttäuschend. Leider gehört auch dieses Buch nicht gerade zu meinen Highlights, besonders durch die Art, wie hier immer auf die Tränendrüse gedrückt wird und auch die übernatürliche Komponente hat es für mich nicht besser gemacht.

Ich finde die Bücher einfach ein bisschen zu dramatisch, die Protagonisten haben verschiedene Traumata und erleiden weiterhin einen Schicksalsschlag nach dem nächsten - das erscheint mir einfach ein bisschen zu übertrieben und ich kann mich nicht mehr mit den Charakteren identifizieren, sodass ich auch kaum eine Verbindung zur Geschichte spüren kann. Die Protagonisten hatten eher mein Mitleid als meine Sympathie und ihr trauriges Abenteuer konnte mich einfach nie packen.

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