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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Tara:

Eine märchenhafte Geschichte voller Leben

So viele Paradiese von Giovanna Giordano

„So viele Paradiese“ ist ein tiefgründiger und fesselnder Roman der in Sizilien lebenden Autorin und Journalisten Giovanna Giordano, dem anzumerken ist, dass sie Philosophie lehrt. Auch wenn sie von der Auswanderungsgeschichte ihrer Vorfahren zu diesem Buch inspiriert wurde, hat dieser vermutlich nicht viel mit der vergangenen Realität gemeinsam.

Die Handlung beginnt im Jahr 1923. Antonio ist ein junger Mann, der mit seiner Familie in dem Bergdorf Gesso auf Sizilien lebt. Er träumt von einer Reise nach Amerika, um dort die Freiheit zu finden. Obwohl seine Stiefmutter Donna Tina Oliva ihn davon abhalten möchte, da sie befürchtet, dass sein Halbbruder, ihr Sohn Placido ihm folgen könnte, steht sein Entschluß fest und Antonio lässt sich - trotz der ihm in den Weg gelegten Hindernisse - nicht davon abringen.

Der Schreibstil von Giovanna Giordano ist sehr bildhaft und einfallsreich. Ihre Wortwahl ist oftmals ungewöhnlich, aber einfach treffend. Es ist ein fantastisches Märchen bei dem nun wirklich nicht alles realistisch ist, aber hier wirkt es echt und passt einfach. Dabei reiht sich ein wundervoller Satz an den nächsten. Ich habe schon lange kein Buch mehr gehabt, in denen ich so viele wundervolle Zitate gefunden habe. Sie laden zum Nachdenken ein, ebenso wie auch viele Erlebnisse von Antonio dies tun.

Das Lebensgefühl Siziliens kam durch atmosphärische Momente und typische Eigenschaften der Bewohner direkt bei mir an.
Antonio ist ein ganz besonderer Protagonist, mit einem ungewöhnlichen Draht zu Tieren, die hier eine besondere Rolle spielen.
Er trifft während seiner Reise auf die unterschiedlichsten Charaktere, von denen jeder für sich gut beschrieben wird und interessant ist.

Ich finde es unglaublich schwierig diesen Roman in Worte zu fassen. Er enthält zahlreiche Botschaften und es ist kein Buch, dass sich schnell lesen lässt, dafür stecken zu viele Weisheiten und Momente darin, bei denen man verweilen möchte und über die sich das Nachdenken lohnt.

Dieser Roman benötigt Zeit, verleitet zum Träumen und ist etwas ganz Besonderes. Leser, die sich gerne in ihren Gedanken verlieren, werden sicherlich begeistert sein. Wer eine klassische Auswanderungsgeschichte erwartet, dürfte enttäuscht werden.

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Amüsant- spannend - charmant

Die Unverbesserlichen - Die Revanche des Monsieur Lipaire von Volker Klüpfel; Michael Kobr

„Die Unverbesserlichen - Die Revanche des Monsieur Lipaire: Gaunern, wo andere Urlaub machen“ ist nach „Der große Coup des Monsieur Lipaire“ der zweite Band mit Monsieur Guillaume Lipaire und seinem Ganoventeam des Autorenduos Volker Klüpfel und Michael Kobr.

Handlungsort ist wieder die Küstenstadt Port Grimaud in Südfrankreich an der Côte d’Azur.

Der Prolog wirft zunächst einmal Fragen auf.
In was für eine Situation sind Guillaume Lipaire, Paul, Karim, Delphine, Lizzy und Jacqueline da nur hineingeraten, dass Lipire befürchtet, dass sie als Leichen enden könnten, oder noch schlimmer nach Deutschland abgeschoben werden ?
Im Anschluß beginnt die Handlung ein paar Tage zuvor und wird chronologisch erzählt. Bereits im ersten Band ist das Gaunerteam mit der Familie Vicomte – einer südfranzösischen Adelsdynastie – zusammengestoßen. Diese will nun in der kleinen Küstenstadt den Ton angeben, was Monsieur Guillaume Lipaire und sein Team verhindern wollen.

Der Schreibstil des Autorenduos liest sich wie gewöhnt flüssig und leicht, so dass ich die sieben Teile und 45 Kapitel in kürzester Zeit gelesen habe.

Die Atmosphäre der Côte d’Azur wird auch dieses Mal wieder toll geschildert und die landschaftlichen Beschreibungen haben bei mir direkt Urlaubsfeeling hervorgerufen.
Neben Spannung gibt es eine Menge Humor, es handelt sich also keineswegs um einen brutalen, eiskalten Krimi, sondern amüsanten Cosy-Crime.

Die Eigenschaften der sechs doch sehr verschiedenen Protagonisten sind gut herausgearbeitet und durch ihre unterschiedlichen Eigenheiten ergänzen sie sich ganz hervorragend.

Auf den letzten Seiten befindet sich ein Glossar, in dem die französischen Ausdrücke - die das Frankreich-Feeling des Krimis gelungen unterstreichen - kurz erläutert werden. Zum Verständnis benötigt man dieses nicht, aber manchmal ist man ja einfach neugierig und möchte die genaue Bedeutung wissen.

Ich hatte Spaß an dem Krimi und freue mich schon auf den nächsten Fall von den Unverbesserlichen. Wer Spannung, Frankreich und humorvolle Krimis mag, wird sicherlich gefallen an diesem Buch finden.

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Inspirierende Abenteuer und Auszeiten zum Träumen und Nachahmen

Abenteuer Heimat von Ulrike Fach-Vierth

In „Abenteuer Heimat: Außergewöhnliche Kurztrips von Extremsportlern und Reiseprofis“ hat die Redakteurin Ulrike Fach-Vierth Abenteuer, Auszeiten und Kurztripps von ganz unterschiedlichen Menschen zusammengestellt. Das Schöne an diese Erlebnissen ist, dass sie alle ganz in unserer Nähe stattfinden können.

Wir müssen nicht unzählige Kilometer zurücklegen, um etwas Außergewöhnliches zu erleben.

Die Kurtrips reichen von den Alpen bis zur Ostsee, beinhalten Wanderungen, Auto- und Radtouren, Aktivitäten auf dem Land und dem Wasser, ruhige und actionreiche Möglichkeiten, am Tage und in der Nacht. Es ist also wirklich für jeden etwas dabei.

Die einzelnen Berichte sind jeder für sich etwas Besonderes. Dabei ist die Begeisterung der Erzählenden zu spüren und da es sich um ganz unterschiedliche Charaktere handelt, ist auch der Schreibstil abwechslungsreich und jedes Mal ein wenig anders. Aber eins haben sie alle gemeinsam: sie stecken voller Energie und brennen für ihre Abenteuer.

Zehn Autor*innen - teilweise für ihre Abenteuerlust bekannt - erzählen von ihren unvergesslichen Momenten. Sicherlich eignen sich die Touren nicht für jeden, aber sie geben tolle Tipps und Inspirationen, die sich auch in weniger gewagte Kurzurlaube einbinden lasse, um ganz besondere Momente zu genießen.

Durch zahlreiche Fotos zu den einzelnen Abenteurer macht das Buch auch optisch Spaß und eignet sich einfach perfekt für eine erste kleine Auszeit von zu Hause aus.

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Romantisch & humorvoll

Liebe und andere Schwindeleien von Philip Ellis

„Liebe und andere Schwindeleien“ ist das gelungene Debüt des britischen Journalisten und Autors Philip Ellis.

Mit Cat und Jake hat der Autor wirklich zwei ganz großartige Protagonisten geschaffen, die man einfach lieben muss.
Cat ist Freiberuflerin und da das Geld des Öfteren knapp ist, hat sie ihren ganz eigenen Weg gefunden, sich welches zu besorgen.

Immer wenn sie Geld benötigt, geht sie in die Bar im Oceanic Hotel, mischt sich zwischen die Besucher und nimmt denen, von denen sie glaubt, dass es ihnen nicht weh tut, ein paar Scheinchen weg. Dummerweise hat Jake sie erwischt und unternimmt überraschenderweise nichts. Nachdem Cat einige Zeit später feststellt, dass auch Jake sich nicht immer ganz ordnungsgemäß verhält, versucht sie ihn zu einem gemeinsam Deal zu überreden, aber Jake dreht keine „Partner-Dinger“. Dabei bleibt es jedoch nicht.

Der lebendige leichte Schreibstil von Philip Ellis hat mich nur so durch die Seiten fliegen lassen. Die Handlung ist voller Action und Humor, aber es wird auch romantisch, da sich zwischen Cat und Jake eine Romance entwickelt.

Die Idee hinter diesem Buch ist einfach nett. Natürlich ist das Verhalten der Protagonisten nicht in Ordnung, aber ihr Vorgehen ist so amüsant und sie sind so charmant, dass ich einfach Spaß daran hatte und den Nervenkitzel mit ihnen gemeinsam geliebt habe.

Dieses Buch ist beste Unterhaltung, die einfach Spaß macht. Sie muss mit einem Augenzwinkern gelesen werden. Natürlich sind Cat und Jake Betrüger, aber dabei außerordentlich liebenswert.
Ich hoffe, dass der Autor seinem Debüt bald ein weiteres Buch folgen lässt.

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Nichts für schwache Nerven

Die Verborgenen von Linus Geschke

„Die Verborgenen“ ist ein spannender Thriller des in Köln lebenden Autors Linus Geschke.

Von außen betrachtet sind Sven und Franziska Hoffmann mit ihrer Tochter Tabea die perfekte Familie. Aber der Schein trügt, hier hat jeder sein Geheimnis.
In ihrem Haus hat sich ein Phrogger – ein Mensch, der heimlich und unbemerkt im Haus fremder Menschen lebt – eingenistet.

Kleine Veränderungen im Haus, für die keiner Zuständig ist, führen zu Missverständnissen und Anschuldigungen.

Die Story ist im Wechsel aus der Perspektive von Sven, Franziska, Tabea und dem Phrogger geschrieben. Dadurch habe ich schnell einen guten Einblick in die einzelnen Charaktere bekommen, musste allerdings feststellen, dass mir keiner von ihnen so richtig sympathisch war.
Neben dem Perspektivwechsel springen die Ereignisse zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart. Das macht es ungemein spannend, da es immer wieder Andeutungen gibt, mit denen ich zunächst nichts anfangen konnte und darauf gewartet habe, dass diese wieder aufgegriffen werden.

Die Grundidee des Buches hat bei mir für Gänsehaut gesorgt. Allein die Vorstellung, dass ein fremder Mensch mit mir unbemerkt unter einem Dach lebt, finde ich mehr als gruselig. Aber das ist hier nicht der einzige Faktor, der für Spannung sorgt, da es innerhalb der Familie mehr als nur ein Geheimnis gibt und die unterschiedlichen Wahrnehmungen der einzelnen Charaktere interessant zu lesen sind.

Zahlreiche Wendungen und der angenehm flüssige Schreibstil haben es mir fast unmöglich gemacht das Buch aus der Hand zu legen. Ich freue mich schon auf weitere Thriller des Autors.

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Hier wird Geschichte lebendig

Die Kinder der Luftbrücke von Juliana Weinberg

„Die Kinder der Luftbrücke“ ist ein gut recherchierter und dramatischer Roman der Autorin Juliana Weinberg.

Die Handlung wird chronologisch erzählt, beginnt im Juni 1948 und endet im Mai 1949. Damit wird die Zeit der Entstehung und des Bestehens der Berliner Luftbrücke bis kurz vor Ende umfasst.

Nora lebt zu dieser Zeit mit ihren beiden Kindern, ihrer Schwester und ihrer Mutter beengt in einer Wohnung in Westberlin. Ihr Mann wird bereits seit fünf Jahren vermisst und Nora ist auf sich gestellt. Sie arbeitet als Übersetzerin am Berliner Flughafen Tempelhof, wo sie auch Matthew - einen amerikanischen Piloten - kennenlernt.

Noras Leben ist alles andere als leicht. Die Armut und der Hunger sind allgegenwärtig. Mit Matthew kommt die Liebe und ein kleiner Lichtblick in ihren Alltag, allerdings ist sie offiziell noch verheiratet, was die Situation für Nora erschwert.

Der Schreibstil von Juliana Weinberg liest sich trotz der schwierigen und bedrückenden Thematik leicht. Sie versteht es Emotionen nachvollziehbar zu beschreiben und lebendig werden zu lassen, so dass ich mit Nora gelitten habe. Gleichzeitig werden hier interessante historische Details mit Noras Geschichte verflochten.

Der Roman ist dramatisch, steckt voller Emotionen und macht ein Stück deutsche Nachkriegsgeschichte - die nicht vergessen werden sollte - lebendig. Ich habe das Buch gerne gelesen und mit dem Epilog aus dem Juni 1963 rundet die Autorin ihr Werk gelungen ab.

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Inhaltlich und optisch ein Highlight

Auf Samtpfoten durch die Geschichte von die Katze Baba; Paul Koudounaris

„Auf Samtpfoten durch die Geschichte“ ist ein ganz besonderes Buch und das Debüt der Katze Baba.

Baba ist eine Kurzhaar-Tabbykatze, die Geschichte und Abenteuer liebt. Aufgewachsen ist sie auf den Straßen von Los Angeles. Heute lebt sie bei dem promovierten Kunsthistoriker und Katzenliebhaber Paul Koudounaris, der ihr bei diesem Werk als Co-Autor zur Seite stand.

Bereits die Einführung von Baba ist so nett und humorvoll geschrieben, dass ich direkt Lust bekommen habe, mehr über die Welt der Katzen zu erfahren.

Thematisch geht es durch die ganze Welt von Ägypten über Asien, Europa bis nach Amerika und zeitlich von der Steinzeit bis in die Gegenwart. Ich habe dabei unglaublich viel Neues erfahren. Aber das Buch bietet nicht nur Fakten, sondern auch alte Überlieferungen, Mythen und amüsante Anekdoten.

Jede einzelne Seite wurde hier liebevoll gestaltet. Es gibt Zeitungsartikel, Auszüge aus alten Büchern und Zeitschriften, Abbildungen von Ausgrabungsaufzeichnungen, nostalgische Weihnachtskarten und vieles mehr. Aber mit am besten gefallen mir die Porträtfotos von Baba, die man hier in den verschiedensten Outfits und an den unterschiedlichsten Orten findet.

Mit dem Nachwort von Paul Koudounaris - in dem die Zuneigung des Co-Autors zu seiner Katzendame zu spüren ist - rundet dieser sein gemeinsames Werk mit Baba gelungen ab.

Ich denke, dass dieses Buch nicht nur Katzenliebhaber begeistern wird, sondern auch Menschen, die sich allgemein für die Welt und die Geschichte interessieren. Ich habe mit Baba und ihrem Werk jedenfalls richtig viel Spaß gehabt, da es inhaltlich und optisch ein Highlight ist.

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Interessante Einblicke in das Leben von Hedy Lamarr

Die einzige Frau im Raum von Marie Benedict

„Die einzige Frau im Raum“ ist ein biografischer Roman über Hedy Lamarr von der Anwältin und Autorin Marie Benedict.

Die Handlung beginnt im Mai 1933 in Wien. Hedy Lamarr ist zu diesem Zeitpunkt Schauspielerin und steht unter ihrem bürgerlichem Namen Hedwig Maria Kiesler als Sissi auf der Bühne.

Dort fällt sie durch ihr Talent und ihre Schönheit dem Wiener Waffenlieferanten Friedrich Mandl auf, den sie wenig später heiratet. Es dauert nicht lange, bis sie feststellt, dass Friedrich zu Gewalt neigt, herrsch- und eifersüchtig ist und sie um ihre Selbstbestimmung und ihre Freiheit bringt. Hedy flieht über Frankreich und England nach Amerika.

Geschrieben wurde der Roman aus der Ich-Perspektive von Hedy, wodurch die Gedanken und Gefühle der Protagonistin nachvollziehbar werden.

Der Schreibstil von Marie Benedict ist leicht und flüssig zu lesen. Die Autorin hat die beklemmende Atmosphäre des aufkommenden Nationalsozialismus in Österreich gut eingefangen. Das Leben von Hedy in dieser schwierigen politischen Zeit besteht aber aus weit mehr als nur ihrer Schauspielkarriere. Sie ist auch eine Erfinderin und machte sich ihre Fähigkeiten zu nutze, um sich gegen den Zweiten Krieg einzusetzen.

Mich hat die Protagonistin beeindruckt, die in einer schwierigen Zeit nicht ihre Schönheit nutzt, um sich ihren Weg zu ebenen, sondern ihren geistigen Fähigkeiten, um sich gegen den Krieg einzusetzen.

Für mich ist dies ein weiterer interessanter Band aus der Reihe "Starke Frauen im Schatten der Weltgeschichte" in der die Autorin das Leben einer interessanten Persönlichkeit geschickt mit dem Weltgeschehen verwoben hat. Ich bin schon gespannt über wen Marie Benedict als nächstes schreiben wird.

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Tolle Geschichten, die Kindern gesunde Ernährung näher bringen

Die einzige Frau im Raum von Marie Benedict

„Die Nährstoffgeschichte. Begeistert Kinder für gemüsiale Superkräfte!“ ist ein gelungenes Mitmachbuch zum Thema Ernährung und Gesundheit der Autoren Maren Bucec und Carmen Eder.

Ich habe schon einige Ernährungsratgeber gelesen, aber so viel Spaß wie an diesem, hatte ich bisher noch nie.

Zunächst gibt es eine kurze Vorstellung der Protagonisten des Buches. Schon an dieser Stelle ist zu merken, dass hier mit viel Liebe zum Detail gearbeitet wurde und diese zieht sich durch das gesamte Buch. Jede Seite wurde von Max Alker liebevoll illustriert.

In spannenden und interessanten Geschichten wird spielerisch viel Wissenswertes über unsere Ernährung vermittelt. In unserem Essen stecken Superkräfte und es wird deutlich, was passiert, wenn wir diese nicht erhalten. Damit des Gelesene nicht sofort wieder vergessen wird, gibt es Deeemojis und Fragen, was wir uns gemerkt haben. Bei den Deemojis handelt es sich um lustige Emojis, die auf Besonderes hinweisen. Uns haben dabei die als Lieblingssätze gekennzeichneten Stellen zum Merken besonders gut gefallen.

Hier wird nichts verboten. Wer sich gesund ernährt, darf auch ab und an ein paar Süßigkeiten naschen. „Ein wenig Schrottsky-Essen kannst du wagen, sind nur genug Nährstoffe im Magen.“

Ich kann dieses liebevoll gestaltete Kinderbuch nur empfehlen. Es lohnt sich auch einen Blick auf die Seite zum Buch www.naehrstoffgeschichte.de zu werfen, wo es neben den im Buch genannten zehn liebsten Superkraft-Lebensmitteln der Nährstoffis weitere Superkraft-Lebensmittel zu entdecken gibt sowie eine Urkunde für Nährstoff-Profis heruntergeladen werden kann und vieles mehr.

Ich kann dieses lehrreiche und unterhaltsame Buch uneingeschränkt empfehlen.

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Ruhig und einfach wunderschön zu lesen

Die Tage in der Buchhandlung Morisaki - Roman (Bücherliebe in Tokio 1) von Satoshi Yagisawa

„Die Tage in der Buchhandlung Morisaki“ ist das Debüt des japanischen Autors Satoshi Yagisawa.

Die 25-jährige Takako zieht sich - nachdem sie von ihrem Freund für eine Kollegin verlassen wurde - von der Liebe enttäuscht aus ihrem bisherigen Leben zurück. In dem Stadtviertel Jimbōchō von Tokio, das vor allem durch seine vielen Buchläden bekannt ist, bietet ihr Onkel Satoru ihr einen Job im Antiquariat Morisaki und ein kleines Zimmer über diesem an.

Takakos Begeisterung ist gering, aber schon bald entdeckt sie ihre Liebe zu Büchern.

Das Buch ist aus der Ich-Perspektive der Protagonistin geschrieben und besteht aus zwei Teilen. Im ersten geht es um Takako und ihre Zeit im Antiquariat und der zweite beginnt mit der Rückkehr von Momoko, der Frau von Satoru, die ihn vor fünf Jahren verlassen hat.

Ich habe die Atmosphäre zwischen den Büchern geliebt und das Setting in dem Antiquariat wird einfach wundervoll beschrieben. Die Begegnungen mit den unterschiedlichen Charakteren lesen sich interessant und sind voller Wärme. Dabei werden verschiedene Themen wie Freundschaft, Liebe, Beziehungen, Hoffnung, Lebensmut, Zusammenhalt und viele weitere angesprochen.

Der Schreibstil des Autors liest sich leicht und ich fand es einfach schön, wie Tatako ihre Liebe zu Büchern und zur Literatur entdeckt. Von den im Buch genanten Autoren waren mir nur wenige geläufig, haben mich aber neugierig auf japanische Literatur gemacht.

Ich denke, wer ruhige Bücher liebt, wird auch dieses Buch lieben. Es ist eine Geschichte aus dem Leben, die einfach schön zu lesen ist.

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