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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Tara:

Sinnvoll & vielseitig

Die Grönemeyer-Formel für gesundes Essen von Dietrich Grönemeyer; Anja Grönemeyer

„Die Grönemeyer-Formel für gesundes Essen: einfach – günstig – nachhaltig“ ist ein zeitgemäßes, hilfreiches und interessantes Buch von dem Mediziner und Wissenschaftler Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer und der Diplom-Pädagogin Anja Grönemeyer.

Die Kosten steigen in allen Bereichen, also auch für Lebensmittel und so gut wie jeder versucht an irgendeiner Stelle zu sparen.

Am gesunden Essen möchte man natürlich nicht sparen und in diesem Buch liefern die Autoren einige interessante und hilfreiche Ideen, wie wir uns gesund, lecker, günstig und nachhaltig ernähren können.

Natürlich ist nicht alles neu. Jeder der sich schon einmal mit seiner Ernährung beschäftigt hat und dabei versucht hat regional, saisonal und klimaschonend einzukaufen, wird hier auf viel Bekanntes stoßen. Aber mir hat das Buch dennoch aus zweierlei Gründen sehr gut gefallen. Zum einen ist es sehr schön und übersichtlich gestaltet. Die wichtigsten Punkte sind kompakt zusammengefasst und schnell zu erfassen. Zum anderen enthält es über 40 leckere Blitzrezepte, die einfach nachzukochen sind. Die meisten davon sind für zwei Personen, wenn man nun für fünf oder mehr Menschen kocht, geht es nicht mehr ganz so blitzartig, lecker ist das Ergebnis aber dennoch.

Mir gefällt dieser Ratgeber sehr gut, der übersichtliche Gemüse-Saison-Kalender im hinteren Innencover und interessante Zusatzfakten über unsere Umwelt runden das Buch gelungen ab.

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Von der Schönheit des Lebens und glücklichen Erinnerungen

Die Erinnerungsfotografen von Sanaka Hiiragi

„Die Erinnerungsfotografen“ ist ein durchaus ungewöhnlicher Roman der in Tokio lebenden Autorin Sanaka Hiiragi.

Herr Hirasaka ist Inhaber eines Fotostudios. Es ist aber kein normales Fotostudio, sondern eines, das man erst nach seinem Tod besucht, um einen Lebensfilm mit einem Foto aus jedem Lebensjahr zu erstellen.

Hirasaka bietet die Möglichkeit bestimmte Momente der Vergangenheit erneut aufzunehmen bevor man sich endgültig in das Jenseits verabschiedet.

Sanaka Hiiragi hat für diesen Ausflug in die Vergangenheit drei vollkommen unterschiedliche Charaktere ausgewählt. Als erstes treffen wir Hatsue eine alte Dame, die mit Verwunderung feststellt, dass sie tot ist, aber keineswegs dort angekommen ist, wo sie dachte. In ruhigen Worten erklärt ihr Herr Hirasaka wo sie sich befindet und was nun anliegt, so dass auch der Leser erfährt, was es mit dem Fotostudio auf sich hat.

Ich habe jeden der Charaktere gerne begleitet und hätte mir durchaus vorstellen können, weitere Lebensgeschichten zu lesen. Der ruhige, aber dennoch lebendige Schreibstil der Autorin ist angenehm und sie zaubert damit eine magische Atmosphäre, die ich nicht in Worte fassen kann.

Die Idee nach seinem Tod in vergangene Situationen zurückzureisen und damit seinen Frieden zu schließen, finde ich einfach wunderschön. Vielleicht sollte man aber gar nicht so lange warten (?).

Ich habe das Buch gerne gelesen, es wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben und es hat mich zum Nachdenken angeregt.

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Erfrischend - unterhaltsam - amüsant

Eine Lady hat die Wahl von Sophie Irwin

„Eine Lady hat die Wahl“ ist nach ihrem Debüt "Wie man sich einen Lord angelt" der zweite Band der Reihe „Der Lady`s Guide“ der Lektorin und Autorin Sophie Irwin. Vorkenntnisse aus dem vorherigen Band sind keineswegs notwendig, schaden aber auch nicht, da dieser ebenso unterhaltsam ist und mir beim Lesen genauso viel Spaß gemacht hat.

Nachdem die 27-jährige Eliza 10 Jahre unglücklich verheiratet war und früh verwitwet ist, fühlt sie sich nun frei. So ganz frei ist sie allerdings auch wieder nicht, da ihr verstorbener Mann ihr sein Vermögen nicht ohne Auflagen vererbt hat.
Zusammen mit ihrer Cousine und Freundin Margaret begibt sie sich unter einem Vorwand nach Bath. Dort trifft sie nicht nur ihre erste große Liebe wieder, sondern auch auf andere Verehrer.

Der Schreibstil von Sophie Irwin ist einfach grandios. Es schwingt viel Humor und eine Menge Leichtigkeit zwischen dem historischen und durchaus edlem Setting mit. Das klingt vielleicht ein wenig widersprüchlich, ist es aber nicht. Die Dialoge der Charaktere haben es in sich. Sie liefern sich lebendige Wortgefechte, die perfekt in die Zeit passen und über die ich mich bestens amüsiert habe. Besonders gut gefiel mir die Entwicklung von Eliza, die sich von einer zurückhaltenden jungen Frau zu einer selbstbewussten Dame mit leicht rebellischen Zügen verändert hat.

Ich habe diese Reise in die Vergangenheit, in die Zeit des Regency, mit den Bällen, dem vornehmen Gehabe des Adels, den höflichen Beleidigungen und dem dazugehörigen Glamour geliebt. Alles wirkte so frisch und lebendig auf mich, dass ich die Szenen direkt vor Augen hatte.

Wer gerne einmal den Beginn des 19. Jahrhunderts gemeinsam mit facettenreichen und authentischen Charakteren erleben möchte, Romantik und Humor mag, der sollte dieses Buch lesen.

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Ein großartiges Debüt

So weit der Fluss uns trägt von Shelley Read

„So weit der Fluss uns trägt“ ist das beeindruckende Debüt der in Colorado lebenden Autorin Shelley Read.

Der Roman ist in fünf Teile gegliedert und umfasst den Zeitraum von 1948 bis 1974. In diesen begleiten wir Victoria – die von allen nur Torie genannt wird – durch ihr Leben.
Schon in jungen Jahren muss sie u.

A. den Verlust ihrer Mutter verkraften. Seitdem lebt sie mit ihrem Vater, ihrem Bruder Seth und ihrem Onkel in der kleinen Stadt Iola auf einer Pfirsichfarm und ist für den Haushalt zuständig.
Als Wilson Moon in die Stadt kommt, verliebt sie sich in ihn. Aber Wilson ist dunkelhäutig und wird von ihrem Bruder und den Bewohnern der Stadt abgelehnt. Nachdem Wilson fliehen muss und Victoria merkt, dass sie schwanger ist, wird ihr klar, dass sie hier keine Zukunft hat.

Die gesamte Geschichte wird aus der Sicht von Victoria erzählt. Dadurch werden ihre Gedanken und Gefühle nachvollziehbar. Sie ist eine willensstarke und widerstandsfähige Frau, die die Hoffnung nicht aufgibt und zu ihren Entscheidungen steht.
Es ist erschütternd zu lesen, was Victoria erlebt und ihre Entschlossenheit ist so unglaublich, dass ich beim Lesen die Luft angehalten habe. Mit ihr hat Shelley Read eine ganz einzigartige Protagonistin erschaffen. Auch die übrigen Charaktere wirken authentisch, werden gut beschrieben und durch ihre Dialoge lebendig.

Der Schreibstil der Autorin hat mich ebenso beeindruckt wie ihre Protagonistin. Atmosphärisch und stimmungsvoll beschreibt sie die triste und raue Landschaft Colorados und seine Wildnis. Obwohl ich noch nie dort gewesen bin, hatte ich alles direkt vor Augen.
In der Handlung ist die gesamte Emotionspalette vertreten, von Drama über Liebe, Verlust, Hass, Tod, Freude, Stärke und Leid.

Mich hat dieses Debüt einfach mitgerissen. Es ist eine Achterbahnfahrt der Gefühle und ich bin ausgesprochen gespannt auf weitere Bücher von Shelley Read.

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Mitreißend und packend

Der Lehrmeister: Thriller von Catherine Shepherd

„Der Lehrmeister“ ist der achte Thriller mit der Spezialermittlerin Laura Kern von der Autorin Catherine Shepherd. Zum Verständnis sind Kenntnisse aus den vorangegangenen Bänden nicht notwendig, da die Fälle in sich abgeschlossen sind.

In einem Naturschutzgebiet wird die Leiche einer Frau gefunden.

Sie ist brutal ermordet worden und trägt um den Hals eine schwarze Schiefertafel mit der Aufschrift „Sünd und Schande bleibt nicht verborgen“ und einer „#1“. Laura Kern und ihr Partner Max Hartung werden zum Tatort gerufen und übernehmen den Fall. Es bleibt allerdings nicht bei einer Leiche, so dass schnell der Verdacht aufkommt, dass es sich um einen Serienkiller handeln muss.

Wie gewohnt lässt sich der Schreibstil von Catherine Shepherd leicht und flüssig lesen. Durch detaillierte Beschreibungen der Charaktere und der Umgebung hatte ich stets eine gute Vorstellung von den Ereignissen. Catherine Shepherd hat hier geschickt Ereignisse aus der Vergangenheit mit der Gegenwart verwoben.
Fast bis zum Ende habe ich gerätselt, was und wer hinter den Morden steckt. Die Spannung ist wirklich enorm groß und die Handlung ist keineswegs vorhersehbar, wodurch es mir schwer fiel während des Lesens eine Pause einzulegen. Jedes Mal, wenn ich eine Idee hatte und meinte, dass die Lösung einen Schritt näher kommt, kam alles anders als gedacht. Dennoch ist das Ende schlüssig und plausibel.

Auch für diesen Fall von Laura und Max gebe ich gerne wieder eine klare Leseempfehlung für Menschen mit starken Nerven. Mich hat er von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt.

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Einfach wunderschön !

Sternenreiter – Wie ein Licht in dunkler Nacht (Band 2) von Jando

„Sternenreiter – Wie ein Licht in dunkler Nacht“ ist der zweite Band mit dem „Sternenreiter“ des Schriftstellers, Drehbuchautors und Kolumnisten Jando. Beide Bücher lassen sich unabhängig voneinander lesen.

Dieses Mal ist der kleine blonde Junge mit seinem Hund und einer Taube unterwegs und er verbreitet seine lebensklugen Weisheiten zu Zeiten des Krieges in einem Kinderheim.

Während eines Bombenangriffs verlässt das Mädchen Sara das Heim in dem sie lebt. Der Erzähler Janosch hat große Angst um sie. Aber der kleine Junge gibt ihm zu verstehen, dass er sich keine Sorgen machen muss.

Das Buch steckt voller Poesie und enthält zahlreiche Botschaften über Liebe, Glück und Hoffnung. Es spendet Mut in einer trostlosen Zeit.
Ich habe in der Geschichte viele tolle Sätze für mich entdeckt, über die es sich lohnt nachzudenken.

Durch die liebevoll gestalteten Zeichnungen der lllustratorin Antje Arning wird die gesamte Geschichte zu einem rundum gelungenen und stimmigen Leseerlebnis.

Es ist eine ganz besondere Geschichte, ein berührendes Märchen für Erwachsene, das zum Nachdenken anregt und das ich nur empfehlen kann.

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Spannend und bewegend

Naerima von Nils Arbol

„Naerima und die gestohlene Vergangenheit“ ist ein fantastisches Jugendbuch des Autors Nils Arbol.

Naerima wird als Kind von zwei Jägern im Wald gefunden. Diese nehmen es mit in ihr Dorf, wo das Mädchen aufwächst. Aber sie bleibt fremd und ihre einzigen Bezugspersonen sind ein alter Mann, der Ereignisse aus der Zukunft vorauszusagen kann und ein stummer Junge.

Eines Tages verschwindet der alte Mann und hinterlässt Naerima eine Botschaft mit Hinweisen aus ihrer Vergangenheit, an die sie sich nicht erinnern kann. Damit macht sie sich auf die Suche nach ihrer Herkunft und es beginnt eine abenteuerliche Reise.

Der Schreibstil des Autors lässt sich leicht lesen, ist fantasievoll und bildhaft. Er beschreibt seine Charaktere ausgesprochen gut. Naerima ist eine tolle Protagonistin mit freundlichem Wesen. Dabei ist sie mutig und selbstbewusst und holt aus jeder Situation das Beste heraus. Auch von den übrigen Charakteren habe ich schnell ein klares Bild bekommen. Allerdings sind sie ein wenig eindimensional, entweder gut oder böse, da fehlten mir ein wenig die Facetten. Dennoch fand ich das Buch ganz wundervoll geschrieben und habe Naerima gerne bei ihren Abenteuern begleitet.

Das Buch ist für junge Leser ab zehn Jahren gedacht und für diese gut verständlich geschrieben. Ich denke aber, dass auch ältere Leser Freude an Naerima und ihren Erlebnissen haben.

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Wieder ein amüsanter und spannender Provinzkrimi

Prost, auf die Feinschmecker von Friedrich Kalpenstein

"Prost, auf die Feinschmecker" ist der siebte Provinzkrimi mit Hauptkommissar Constantin Tischler des Autors Friedrich Kalpenstein. Da die Fälle in sich abgeschlossen sind, lassen sich die Bücher ohne Verständnisprobleme unabhängig voneinander lesen. Dennoch lohnt es sich durchaus die Entwicklung der Protagonisten - des Hauptkommissars Tischlers und von Polizeiobermeister Fink - von Anfang an zu verfolgen.

Handlungsort ist wieder Brunngries. Nach einem gemeinsamen drei Gänge Gourmetessen mit seinen Freunden bricht der Lehrer Klaus Busch tot zusammen. Unter ihnen befinden sich auch der Bürgermeister Max Gmeinwieser und Polizeioberart Schwenk, die der Meinung sind per se unschuldig zu sein. Aber Hauptkommissar Constantin Tischler und Polizeiobermeister Fink lassen bei ihren Ermittlungen keinen außen vor.

Der Schreibstil des Autors macht einfach Spaß. Die Dialoge sind lebendig und es gibt wieder einiges zu lachen. Die kurzen Kapitel haben aussagekräftige und treffende Überschriften, die mir Fragezeichen in den Kopf gezaubert und die mich immer wieder neugierig auf das was folgt, gemacht haben. Ich habe bis zum Schluß mitgerätselt was hinter dem Mord steckt und wer der Täter ist.

Natürlich ist auch dieses Mal Dackeldame Resi wieder mit dabei und sorgt für wunderbare amüsante Momente. Für mich ist jedes Auftauchen von ihr ein kleines Highlight.
Ich mag die Mischung aus Humor und Spannung, zudem gefällt dir die Atmosphäre in Brunngries und den Lokalkolorit der sich durch die Bücher hindurchzieht.

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Schockierend und faszinierend

Der Club. Dabeisein ist tödlich von Ellery Lloyd

„Der Club. Dabeisein ist tödlich“ ist ein Kriminalroman mit Glamour und Spannung von Ellery Lloyd.

Die Handlung beginnt kurz vor der Eröffnungsparty des elitären Private Member Clubs „Island Home“. Der Club verfügt über zahlreiche Dependancen auf der ganzen Welt und nun möchte Ned Groom einen neuen exklusiven Club vor der britischen Küste eröffnen.

Die Mitglieder kommen alle aus der High Society. Es handelt sich um Künstler, Schauspieler und andere Stars. Alles was in den Clubs geschieht bleibt geheim. Das Personal muss Stillschweigen bewahren und Handy und Kameras sind verboten.

Erzählt werden die Ereignisse aus der Perspektive der Personals. Zwischendurch werden immer wieder Artikel aus der Vanity Fair eingeschoben. Diese Art des Aufbaus ist durchaus abwechslungsreich, aber auch fordernd und ein wenig anstrengend. Ich musste mich zeitweise schon sehr konzentrieren, um nicht den Faden zu verlieren.

Durch die Cliffhanger zu den Perspektivwechseln wird Spannung erzeugt und die Vanity Fair Artikel haben durch diverse Vermutungen Fragezeichen in meinen Kopf gezaubert und mich zum Miträtseln animiert. Obwohl der Kreis der Verdächtigen durch die Abgeschiedenheit der Insel überschaubar ist, bleibt es bis zum Ende spannend.

Die Charaktere sind teilweise ein wenig schwer zu greifen. Irgendwie hat hier jeder seine Geheimnisse und es dauert bis sich diese lüften. So richtig sympathisch ist mir hier leider keiner geworden, aber das ist okay, da die Charaktere durchaus interessant sind. Dennoch hätte ich mir zu ihnen und einigen anderen Ereignissen mehr Details gewünscht.

Der Schreibstil von Ellery Lloyd – hinter dem sich das Autorenehepaar Collette Lyons (Journalistin) und Paul Vlitos verbirgt – liest sich angenehm und bei den Auszügen aus der Vanity Fair ist die Journalistin deutlich zu spüren.

Wer gerne einmal in die Welt der Berühmten, Schönen und Reichen eintauchen und bei Sex, Drogen und, Alkohol dabei sein möchte, schockierende Faszination und Spannung mag, dem kann ich dieses Buch empfehlen.

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Eine emotionale Achterbahnfahrt

Mika im echten Leben von Emiko Jean

"Mika im echten Leben“ ist ein lebendiger und emotionaler Roman der in Washington State lebenden Autorin Emiko Jean.

Mika befindet sich gerade an einem Tiefpunkt ihres Lebens als sie einen Anruf von ihrer Tochter Penny - die sie vor 16 Jahren mit gerade einmal 19 zur Adoption freigegeben hat - erhält.

Penny hat ihre Adoptivmutter Caroline durch Krebs verloren und möchte nun Mika kennenlernen, um mehr über sich selbst und ihre Wurzeln zu erfahren. Mika ist vollkommen überrumpelt und freut sich gleichzeitig sehr. Als Penny nun ihren Besuch mit ihrem Adoptivvater Thomas ankündigt, steht Penny vor einem Problem. Sie hat bei Telefonaten mit Penny nicht immer ganz bei der Wahrheit gesagt und nun versucht sie ihr Leben entsprechend anzupassen.

Der Schreibstil von Emiko Jean ist von Beginn an sehr lebendig und emotional. Mit Mika hat sie eine tolle Protagonistin erschaffen, deren Gefühle sie nachvollziehbar beschreibt. Mika ist alles andere als perfekt und ihre Unvollkommenheit und der Versuch ihr Leben zurecht zu biegen ist einfach liebenswert. Je mehr man über sie erfährt, desto besser wird verständlich, warum sie so ist, wie sie ist.
Mir hat das Buch die Tränen in die Augen getrieben, aber ich habe auch viel gelacht. Es ist eine Geschichte, die ans Herz geht, die fesselnd, berührend und eindringlich ist.
Die Handlung wird immer wieder durch Briefe der Adoptionsagentin und Informationen von Caroline und Thomas über Penny an Mika unterbrochen, wodurch die Handlung noch abwechslungsreicher und greifbarer wird.

Hier geht es um zweite Chancen, Mutterschaft, Liebe, Identität bzw. Identitätssuche und vieles mehr.

Mich hat das Buch begeistert und ich hoffe, dass Emiko Jean noch viele weitere Romane schreibt, die mich so berühren, zum Lachen bringen und gut unterhalten wie dieser.

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