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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Gavroche:

Biker und Vampire

Pearls & Skulls, Band 1 - Unsterblich von Sandra Grauer

Sandra Grauers Bücher haben immer eine Verbindung untereinander, aber immer andere Wesen und Charaktere stehen im Vordergrund. Es ist nicht unbedingt erforderlich, die anderen Reihen zu kennen, aber es ist immer ein nettes Extra, wenn man die Verbindungen kennt - und eine gute Idee, die Wartezeit bis zum Erscheinen der Fortsetzung mit der ein oder anderen Reihe zu überbrücken.

Dieses Mal geht es nach New Orleans, auch ein perfekter Ort für Übernatürliches. Page, eine Bikerin, ist eigentlich spinnefeind mit den Vampiren, aber muss sich hier tatsächlich mit einem Vampir, mit Lavaughn. Ich mochte die Wortgefechte der beiden sehr und man spürte regelrecht, wie die Fetzen fliegen.
Die Handlung spielt während der Zeit des Mardi Gras und war für mich der perfekte Hintergrund. Eine super Mischung aus Übernatürlichem, Feiern und Karneval.
Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und haben mich überzeugt. Ein guter erster Band, der neugierig auf den Abschluss macht.

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Mystisch

Unbeugsam wie die See von Emilia Hart

Ich mochte die Unbändigen von Emilia Hart sehr und habe mich deshalb auf den neuen Roman von ihr gefreut.
Auch dieser besticht wieder aus dieser Mischung von Mystik und Krimi, einen Hauch an der Wirklichkeit vorbei, mal ein wenig mehr, mal etwas weniger - eine gute Balance in meinen Augen.
Zwei Paare von Schwestern, getrennt durch ungefähr 200 Jahre.

1800 - Mary und Eliza werden nach Australien verbannt, aber bereits auf der Schifffahrt merken sie, dass sie sich verändern und dass das Meer eine immer größere Rolle für sie spielt, mit dem sie sich verbunden fühlen. Aber was verbindet sie mit Jess und Eliza? Denn auch hier spielt das Wasser eine große Rolle.
Ein ganz besonderer Roman mit einem speziellen und faszinierenden Schreibstil und einer äußerst ungewöhnlichen Geschichte, die mich ganz gefangen genommen hat und aus der ich ungerne wieder aufgetaucht bin.

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Endlich ein neuer Fall

Der Donnerstagsmordclub und der unlösbare Code von Richard Osman

Endlich ein neuer Fall für den Donnerstagsmordclub. Und der schafft es auch, Elisabeth langsam ein wenig aus ihrer Trauer um Stephen herauszureißen, sie wieder mit anderen Dingen beschäftigen zu lassen und ins Leben zurück zu kehren. Auch wenn Stephen natürlich nicht vergessen ist.
Es beginnt mit der Hochzeit von Joanna, der Tochter von Joyce.

Und Joyce hat natürlich ihre ganz eigenen Vorstellungen und eckt immer wieder mit Joanna an. Aber eigentlich sind sich die beiden doch sehr zugetan.
Rons Tochter hingegen hat große Probleme mit ihrem Ehemann und das ruft ihren Bruder Jason auf den Plan.
Ibrahim versucht immer noch Connie zu therapieren.
Aber ausgerechnet auf der Hochzeit ergibt sich dann ein neuer Fall. Der Trauzeuge von Paul, der sich leider etwas daneben benommen hat, spricht Elisabeth an und bittet sie um Hilfe, denn er hat unter seinem Auto eine Bombe entdeckt. Dann ist Nick Silver verschwunden und seine Geschäftspartnerin Holly kommt zu Besuch. Die Ereignisse spitzen sich zu und der Donnerstagsmordclub, der längst nicht mehr nur am Donnerstag tagt, hat einen neuen Fall und muss sich in Bitcoins und Cold Storag einarbeiten.
Ich mag diese Krimireihe sehr, die von den unterschiedlichen Persönlichkeiten lebt und durch die wechselnden Perspektiven erhält man immer einen guten Einblick in das Beziehungsgefüge. Der Personenkreis ist im Laufe der Zeit angewachsen und natürlich ist auch Donna wieder dabei, Chris dieses Mal mehr am Rande.
Zwischendurch ging leider etwas die Spannung verloren und es ging mehr um die Hintergrundgeschichten, das fand ich etwas schade, aber insgesamt gesehen war es ein schöner neuer Fall für den Donnerstagsmordclub.

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Was geschah im Morning-House?

Death at Morning House von Maureen Johnson

Marlowe Wexler ist schüchtern und selbstkritisch und braucht ewig, um Akilah aus ihrer Schule um ein Date zu bitten, aber dann verbringen sie einen wunderbaren ersten Teil im Restaurant und dann noch im Cottage, auf das Marlowe für Freunde ihrer Eltern aufpasst. Aber dann geht alles schief: das Haus brennt und Akilah kündigt ihren Job in der Eisdiele, in der sie gemeinsam gejobbt haben.

Marlowe zieht sich zurück bis ihr der Sommerjob im Morning-House angeboten wird. Seit 1932 ist das Haus nicht bewohnt und soll nun, bevor ein Investor es übernimmt, der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Und Marlowe soll fünf andere Jugendliche bei den Führungen unterstützen. Unterbrochen wird die Gegenwartshandlung immer wieder von Rückblicken, in denen man die Geschichte vor der Tragödie im Sommer 1932 erfährt bis hin zu dem verhängnisvollen Tag. Aber auch in der Gegenwart läuft nicht alles so glatt - allerdings passiert hier erst relativ spät etwas. Am Anfang interessant, dann kam für mich eine ziemlich lange Durststrecke bis es am Ende spannend wurde.

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Highlight

Rabenthron von Rebecca Gablé

Ein neuer fesselnder Roman aus der Feder von Rebecca Gablé, deren Romane mich schon seit vielen Jahren begeistern.
Dieses Mal spielt die Handlung von 1013 bis 1041, wobei es zwischendurch immer mal wieder Zeitsprünge gibt.
Neben den historisch verbürgten Personen stehen hier Ælfric of Helmsby und seine Familie, vor allem sein Sohn Penda, und Hakon, erst dänischer Gefangener und dann Freun von Ælfric of Helmsby im Mittelpunkt der turbulenten Geschichte.

Nach der Lektüre habe ich zumindest diesen Teil der englischen Geschichte oder besser Geschichte der Könige besser verstanden und im Anschluss habe ich - angeregt durch den Roman - einiges über die historisch verbürgten Personen, unter Anderem über Königin Emma, nachgelesen.
Ein richtig dicker, toller Schmöker, bei dem einfach keine Langeweile aufkommt und trotz der fast 900 Seiten immer wieder interessante und unvorhergesehene Dinge geschehen. Ich habe mit den Charakteren mitgefiebert, gehofft und gebangt.
Rebecca Gablé gehört für mich zu den Besten - sehr gut recherchiert und die Lücken in der historischen Überlieferung sinnvoll gefüllt, interessante Charaktere und auch über das Alltagsleben erfährt man sehr viel, quasi nebenbei, ohne die Handlung zu unterbrechen. So muss es sein. Und im Nachwort erfährt man auch noch einiges über den historischen Kontext.

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Neue Reihe

Dunkle Sühne von Karin Slaughter

Ich habe schon einige Bücher von Karen Slaughter gelesen und habe mich auf diese neue Reihe gefreut.
Sie spielt in North Falls, einem kleinen Ort, in dem die weit verzweigte Familie Clifton das Sagen hat. Emily Clifton ist bei der Polizei, ihr Vater ist der Sheriff.
Am 4. Juli verschwindet die 15jährige Tochter ihrer besten Freundin.

Madison wollte vorher noch mit Emily reden, aber die hatte keine Zeit, was sie sich später zum Vorwurf machen wird. Denn sowohl Madison als auch ihre Freundin Cheyenne verschwinden und werden bald tot aufgefunden. Der ganze Ort hilft bei der Suche.
Die Ermittlungen, aber auch die Vorstellung der Familie und des Ortes haben die Geschichte für mich anschaulich gemacht, auch wenn sich alles erst langsam aufbaut und die Spannung ein wenig auf sich warten lässt, aber dann doch da ist.
Es gibt relativ bald einen Zeitsprung und danach geht es erst richtig los.
Slaughter schafft es, Spannung auf zubauen und hat mir gute Lesestunden verschafft. Auch wenn meine Vermutungen am Ende bestätigt wurden.
Ein spannender Reihenauftakt.

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Leise und melancholisch

Der Krabbenfischer von Benjamin Wood

Das Cover trifft die Stimmung des Buches richtig gut und obwohl der Roman nicht sehr lang ist, ist er sehr gefühlvoll und regt zum Nachdenken an.
Der junge Thomas Flett ist ein Krabbenfischer und zieht jeden Morgen von Neuem los und zwar - wie er es von seinem Großvater gelernt hat - mit Pferd und Wagen, obwohl es in den 1960er Jahren schon modernere Methoden gibt.

Eines Tages taucht ein Filmregisseur in Longferry auf und begegnet Thomas.
Die Handlung des Buches läuft gerade mal über zwei Tage, aber wir erfahren hier die Lebensgeschichte von Thomas und vor allem der emotionale und poetische Schreibstil hat es mir hier angetan. Ein Genuss, dieses Buch zu lesen.
Wir erfahren viel über die Gefühle und Träume von Thomas Flett und es gibt viele Beschreibungen. Es ist nur ein kleiner Ausschnitt, aber dieser ist dennoch so bedeutend. Für mich eine Entdeckung.

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Seelenbegleiter

Immortal Consequences - Die Blackwood Academy Trials von I. V. Marie

Hier muss ich doch mal wieder kurz was zum Cover schreiben, denn ich finde es wunderschön und liebevoll gestaltet mit den Wurzeln und dem Baum. Da wird gleich die Neugierde auf die Geschichte geweckt.
Eine Dark Academy, die sich in einer Zwischenwelt befindet und die Protagonistin Wren hat mit den anderen die Aufgabe, die Seelen auf die andere Seite zu begleiten.

Alle zehn Jahre gibt es die Möglichkeit, dieser Aufgabe zu entkommen und es findet ein magischer Wettkampf, die Trials, statt.
Die Idee mit der Zwischenwelt fand ich richtig gut, aber muss es schon wieder ein magischer Wettkampf sein? Davon gibt es in letzter Zeit einfach zu viele und ich hoffe, es gibt bald mal etwas anderes in der Dark Academy Szene.
Wren und der Antagonist August haben mir gefallen, die Konkurrenz kommt überzeugend rüber.
Leider gab es meiner Meinung nach immer wieder so einige Längen, die gekürzt besser gefallen hätten.
Meine Meinung: nichts durchweg Neues, aber das Setting mit der Zwischenwelt hat mir gefallen.

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Birgit und Nadia

Wir sehen uns wieder am Meer,1 Audio-CD, 1 MP3 von Trude Teige

Ich kenne nur den ersten Band, "Als Großmutter im Regen tanzte", aber spätestens jetzt steht fest, dass ich auch den zweiten Band unbedingt lesen oder hören möchte. Dieses Buch habe ich gehört und habe immer ganz gebannt der wunderbaren Stimme von Yara Blümel gelauscht.
Norwegen 1944.

Birgit ist Krankenschwester, sie lernt Russisch, aber dann verstirbt ihr Russisch-Lehrer, in den sie verliebt war, trotz des Altersunterschieds. Sie muss einen Neuanfang wagen, zieht weg und beginnt den Dienst in einem neuen Krankenhaus. Dort ist sie wegen ihrer Sprachkenntnisse sehr gefragt, aber es ist auch gefährlich zu zeigen, dass man Russisch und auch Deutsch spricht. Die neue Arbeit beinhaltet mehr als nur die Arbeit als Krankenschwester. Birgit ist eine Freundin von Tekla (der Großmutter).
Nadia, eine 17jährige aus der Ukraine, arbeitet mit ihrer Freundin als Zwangsarbeiterin in der Fischfabrik. Die Zustände sind schlimm. Aber vielleicht hilft ihr ein Mann dort heraus?
Eindringlich schildert Trude Teige die Geschichte der beiden jungen Mädchen und dieses Mal liegt der Fokus auf Russland und der Ukraine. Und es geht um Spionage.
Eine Geschichte, die zeigt, wozu Menschen fähig sind - im negativen, aber auch im positiven Sinne.

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Ich liebe diese Reihe

Der Totengräber und die Pratermorde von Oliver Pötzsch

Und dies ist schon der vierte Fall für den Inspektor Leopold von Herzfeldt und den Totengräber Augustin Rothmayer. Die Reporterin Julia Wolf ist natürlich auch wieder mit von der Partie. Ich mag diese ungewöhnliche Freundschaft und die interessanten Fälle, die Oliver Pötsch immer sehr gut in das Ende des 19.

Jahrhunderts einordnet und so ganz nebenbei lernt man auch wieder einiges über das damalige Leben, ohne dass es aufgesetzt klingt.

Die Veränderungen bzw. besser gesagt die Innovationen in der Kriminaltechnik sind wirklich unglaublich und da habe ich viel Neues erfahren.

Nun aber zu dem aktuellen Fall dieses Buches. Der Zaubertrick der zersägten Jungfrau ist auch heute noch beliebt in Zaubershows. Doch der Inspektor hätte natürlich nie damit gerechnet, dass der Trick schief laufen wird. Und dann auch noch während der Show des berühmten Zauberkünstlers Charles Banton aus den USA. Aber es bleibt nicht nur bei dem einen Todesfall, denn in einem Waldstück werden Frauenleichen entdeckt. Die Ermittlungen konzentrieren sich nun auf den Prater in Wien. Bei Augustin hat mich mal wieder seine Belesenheit beeindruckt.

Ein verzwickter Fall, eine tolle Atmosphäre, interessante und vielschichtige Charaktere und natürlich eine spannende Geschichte und Zeitreise.

Als besonderes Bonbon gibt es Pläne vom Prater, ein Personenregister sowie ein Glossar für österreichische Ausdrücke.

Ich freue mich schon jetzt auf das nächste Buch von Oliver Pötsch.

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