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Rezensionen von begine:

Amerikanische Geschichte

Dieser Roman ließt sich wie ein guter Western. Das Thema habe ich schon ewig nicht mehr gelesen.Mich erinnert er etwas an Romane von Kerstin Groeper, die ich auch gerne gelesen habe. Die Autorin Rebecca Maly lässt ihren Roman 1834 in Louisiana beginnen. Die Protagonistin Annabell Arcenaux kommt aus dem Kloster nach Hause.

Ihr Vater besitzt eine Zuckerrohrplantage. Wie die Sklaven behandelt werden bekommt sie jetzt erst mit. Besonders, als sie ihre Amme umarmt, bekommt diese von ihrem Vater gleich einen Schlg ins Gesicht. Nach einem Brand und den Pocken wandern sie nach Kalifornien aus.
Dort kommen sie es mit den Indianern zu tun. Das Verhalten zwischen den Weißen und den Indianern kennen wir ja. Die Christen und ihre Priester sind oft richtig grausam. Die Indianer werden wie Unmündige und Schmutzige behandelt, sogar die kleinen Kinder
. Die Autorin beschreibt sehr gut über das Leben der Lakota, ihre Kultur,Heilmethoden und ihren Überlebenskampf.
Annabell wird gut eingewoben, ihre Entwicklung in den Jahren gefällt mir. Sie wächst mit ihren Aufgaben.
Der Roman hat ein paar ziemlich traurige Passagen, das macht ihn ziemlich real. Die Geschichte Amerikas wird in dem Roman authentisch vermittelt.
Der Duft des Weißen Salbei konnte mich fesseln.

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Enthüllung

Euer dunkelstes Geheimnis von Jennings Amanda

Euer dunkelstes Geheimnis ist ein erschütternder Roman, geschrieben von Amanda Jennings. Der Roman spielt in Cornwell, dort hat die Autorin als Kind gewohnt. Die Protagonistin Bella Campbell erfährt nach dem Tod ihrer Mutter und dem Selbstmord ihres aters, das das nicht ihre Eltern sind. Was sie dann erfährt ist ein wirkliches Drama.

Die Geschichte wird meist von ihr als Icherzählerin erzählt, einige Kapitel auch von Henry Campbell. Die Autorin hat sich viel einfallen lassen, um dem Roman spannend werden zu lassen. Bellas Gedankengänge sind oft ziemlich kurios, sie ist allerdings nicht gerade weltoffen erzogen worden, sondern ängstlich und behütet. Die Erfahrungen, die sie von ihrer richtigen Familie erlebt, sind beeindruckend und Emotionsgeladen. Da gibt es viel aufzuarbeiten. Der Leser wird hin und hergerissen.
Ein gut lesbarer interessanter Thriller mit mystischen Einflechtungen.Rundum empfehlenswert.

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Kubanische Zuflucht

Das Erbe der Rosenthals von Correa Armando Lucas

Armando Lucas Correra, den Autor musste ich erst einmal googeln. Sein erster Roman Das Erbe der Rosenthals ist eine Hommage an das Schiff St Louis, das 1939 erstmals die jüdischen Passagiere nicht in Havanna von Bord gehen lassen durfte.
Ein großartiges Werk, ich konnte es fast nicht aus der Hand legen.

So detailliert habe ich diese Episode noch nicht gelesen.
Der Roman beginnt 1939 mit der 12jährigen Jüdin Hannah. Nachdem ihr Vater Max Rosenthal in Berlin 2 mal verhaftet wurde, gehen sie an Bord der St Louis um über Kuba nach New York in Sicherheit zu kommen. Aber es dürfen nur Hanna und ihre schwangere Mutter an Land kommen. Max hatte eigentlich alles gut vorbereitet, sie besitzen ein Haus. Die Tragödien auf dem Schiff sind erschütternd. Mit den Jahren erleben wir die politischen Unruhen in Havanna.
Nebenbei lernen wir Hannahs Großnichte Anna aus New York im Jahr 2014 kennen. Die beiden Geschichten werden nebeneinander erzählt, bis sie zusammen kommen.
Ich war von dem Roman total gefesselt. Ich habe schon einiges aus der Zeit gelesen und erzählt bekommen, mich interessiert diee Geschichte sehr, bin aber immer wieder betroffen. Wie kann so etwas geschehen, dabei gibt es heute ähnliche Schicksale.
Deshalb darf nichts vergessen werden.

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Ergreifend

Das Leuchten der Erinnerung von Michael Zadoorian

Das Leuchten der Erinnerung – Michael Zadoorian
Dieser Autor war mir bis jetzt unbekannt. Das Thema ist interessant, liebenswert und authentisch beschrieben.
Die Protagonistin Ella ist eine bemerkenswerte Person, sie erzählt die Geschichte. Sie hat erfahren das sie schwer krank ist und ihr Mann John ist senil.

Ich finde die Idee mit dem Wohnmobil zu verreisen, zwar riskant, aber besser, als nur auf das Ende zu warten. Klar das die Kinder nicht einverstanden sind und sich Sorgen machen.
Der Leser begibt sich mit den Beiden auf die Route 66 nach Disneyland.
Ellas Gedanken und Erinnerungen sinf interessant. John beobachtet sie genau und testet sein Gedächtnis immer wieder.
Es gibt einige Aufregungen. Trotz einiger Gefahren haben die Beiden sich gut gehalten.
Der Autor hat diesen Roman sehr einfühlsam geschrieben. Ich konnte ihn nicht aus der Hand legen, denn Sorgen habe ich mir um Ella und John auch gemacht. Ihre Liebe zu einander konnte ich fühlen. Ich konnte mich in ihre Lage hinein versetzen.
Den Roman kann ich nur empfehlen. Er ist verfilmt worden und ist bald im Kino zu sehen.

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Teamfähig ja oder nein

Manche mögen's steil von Ellen Berg

Manche mögen`s steil ist ein humorvoller Roman aus der Feder von Ellen Berg. Die Autorin schreibt Wohlfühlromane, ich habe einige gerne gelesen.
Die Protagonistin Vicky, 32 Jahre alt, lebt nur für ihre Karriere. Freundschaften pflegt sie nur über Facebook. Eine Beförderung zur Teamleiterin steht an, aber es gibt einen Konkurrenten.

Ein Teamtraining in der Bergwelt der Alpen findet statt. Witzig beschrieben wie Vicky und ihre Kollegen, fast alle sind richtige Großstadtpflanzen, sich dabei anstellen.
Und dann gibt es auch kein Internet und Handys mussten abgegeben werden. Das war das Schlimmst, würde ich nich auch wie amputiert fühlen. Da konnte ich mich richtig für begeistern.
Die Autorin lässt uns Leser immer wieder mit Humor durch ihren Roman reisen. Die Themen sind immer auch aktuell. Man kennt solche Situationen und kann sich dadurch gut in die Geschichte einfinden. Leichte Lektüre, aber nicht zu leicht.
Ich habe den Roman gerne und oft mit einem Lächeln gelesen und möchte ihn empfehlen.

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Spannend

Totengrab von Keith Nixon

Der britische Autor Keith Nixon beginnt mit seinem Krimi „Totengrab“eine neue Krimi-Reihe mit Detektive Sergeant Solomon Gray. Der hat schon seine Vergangenheit, vor 10 Jahren verschwand sein 6jähriger Sohn. Vor 5 Jahren nimmt sich seine Frau das Leben und die Schwiegereltern trennen ihn von der Tochter.

So wird er zu einem Eigenbrötler.
Eigentlich gefällt mir dieser Protagonist, wenn da nicht seine Alkoholexzesse wären.
In Margate einer Kleinstadt an der Küste Englands stürzt ein 16jähriger Junge aus dem 5. Stock in den Tod. Für den Ermittler Gray ein Gefühlschaos, denn so alt ist sein Sohn jetzt. Er wird nie aufhören nach ihm zu suchen.Dann gibt es noch mehr Tote, sogar ganz in Grays Nähe. Es wird ordentlich spannend, der Mörder ist nicht so einfach zu finden.Die zwischenmenschlichen Beziehungen zwischen Kollegen und Vorgesetzten sind fesselnd und aufregend. Die Emotionen kochen hoch.
Der Autor Keith Nixon ist für mich eine Neuentdeckung. Er versteht es die ganze Zeit den Spannungsbogen hoch zu halten.Ich gebe eine klare Leseempfehlung und werde auf den nächsten Teil warten.

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Trauer und Hoffnung

Die Nightingale Schwestern von Douglas Donna

Der Roman Die Nightingal Schwestern von Donna Douglas ist ein Teil einer Reihe.Ich habe die Autorin leider erst jetzt entdeckt, das stört aber nicht, ich kam schnell hinein. Der Roman spielt 1941/42 mitten im Krieg. In London wird alles knapp, da wird die Krankenschwester Jess Jago wird an ein ländliches Krankenhaus versetzt.

Gerne gesehen sind die Londoner Schwestern, nicht, sie können angeblich nicht so gut arbeiten. Der Leser erlebt die Stimmung und Kälte genau mit. Die Charaktere der einzelnen Personen sind grundverschieden. Die Arbeit ist schwer, trotzdem versuchen die jungen Frauen noch etwas zu erleben.
Das Herrenhaus von Lady Millie wird von der Luftwaffe beschlagnahmt und es wird ein Flugplatz auf dem Gelände gebaut. Millie hat schon in früheren Teilen mitgespielt, sie ist inzwischen Witwe und hat einen kleinen Sohn.
Ins Herrenhaus ziehen kanadische Flieger, da gibt es Tanzveranstaltungen. Da liegen Spaß und Trauer sehr dicht beisammen. Nicht alle Flugzeuge kommen zurück. Im Krankenhaus sind sehr viele Verwundete, das ist oft ziemlich tragisch. Die Zivilbevölkerung leidet, da ist die Diphtherie nicht selten.
Die Autorin schont uns nicht. Sie lässt aber auch der Liebe Platz.
Es war ein wahres Leseerlebnis und schön spannend. Mal macht sich der Leser Sorgen, dann gibt es auch wieder Hoffnung.
Ich möchte den Roman gerne empfehlen.

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Münsterland Krimi

Galgenhügel von Tom Finnek

Von Tom Finnek habe ich schon „Gegen alle Zeit“ gern gelesen und unter seinem Namen Mani Beckmann gefielen mir seine historischen Moor-Romanen.
Er hat einen prima Schreibstil und seine Krimis bestechen durch Spannung und Witz.
Der neue Krimi „Galgenhügel“ spielt in einem Dorf im Münsterland.

Der Protagonist Kommissar Tenbrink ist ein besonderer westfälischer Dickschädel mit Erinnerungslücken. Zusammen mit seinem Kollegen Bertram, sind das neue Ermittlerteam und dieser Krimi ist der Auftakt einer neuen Reihe.

Auf dem Galgenhügel hängt eine junge Frau, die Ermittler untersuchen den Fall. Es zeigt sich schnell, das alles mit einem Todesfall vor 16 Jahren, der Schwester der Toten, zu tun hat. Der Fall führt bis in die Niederlande. Die Arbeit der beiden Kommissare ist aufregend und besonders. Es macht Spaß Tenbrink zu begleiten und Bertram ist auch nicht ohne. Er ist aus Magdeburg ins Münsterland versetzt worden und hat eine heikle Vergangenheit. Da gibt es für weitere Krimis viele Anknüpfungspunkte und Tom Finnek fällt da bestimmt noch viel ein. Mich interessieren die nächsten Folgen. Dieser Krimi ist ein guter Auftakt und empfehlenswert.

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enorm spannend

Verschwörung in der Camargue von Daniel Holbe; Ben Tomasson


Daniel Holbe und Ben Tomasson sind die Autoren von dem Krimi „Verschwörung in der Camargue“.
Der Archäologe Philippe Clairaux will zusammen mit Meredith Bedford Grabungen an der Krypta in Les-Maries-de-la-Mer durchführen. Denn nach einer Legende soll vor 1000 Jahren von hier die Christianisierung stattgefunden haben, das will Philippe beweisen.

Dann wird er ermordet und der Mordermittler Capitaine Jaquaes Mailard aus Arles übernimmt den Fall. Meredith unterstützt ihn. Aber es kommt zu weiteren Toten und auch Meredith wird bedrängt.
Das Ganze wird immer aufregender und gefährlicher. Da kommt es noch zu Visionen, das ein neuer Jesus kommt. Eine geheime Bruderschaft kämpft mit fast aktuellen Methoden.
Dann spielt sogar der Papst mit, in dem er nach Avignon, ein besonders geschichtsträchtiger Ort, kommt..
Capitaine Jaquaes Mailard hat alle Hände voll zu tun. Er ermittelt fast bis ans Ende seiner Kraft.
Mir waren es ein wenig viele Aktivitäten.
Mit den verschiedenen französischen Namen, musste ich sehr aufpassen, sie den richtigen Personen zuzuordnen.
Trotzdem war es ein enorm spannender Krimi mit Geschichts- und Religionsunterricht. Mich konnte er fesseln und ich möchte ihn gern empfehlen.

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Milchkaffee

Milchkaffee - Das Glück der Liebe von Susanna Ernst

Milchkaffee
Susanna Ernst hat einen guten Schreibstil. Mit Milchkaffee das Glück der Liebe hat sie einen interessanten Familienroman geschrieben. Genau so wie ich das gerne lese.
Sehr gut gemacht sind die Überschriften der Kapitel, da weiss man gleich wann und wo die Geschichte gerade spielt. Denn der Roman wird 2017 mit Erinnerungen zurück erzählt und geht oft hin her.

Der Freitag den 13. April 1945 in Erfurt ist für den 9jährigen Erik besonders tragisch. Beim Plündern wird er schwer verletzt. Der afroamerikanische Soldat Sam rettet ihm das Leben und der sieht immer wieder nach ihm. Als Eriks Eltern nicht gefunden werden und es ihm immer schlechter geht, hat Sam eine Idee. Er lässt die 7jähriggé Ballerina Sophie zu klassischer Musik tanzen. Das wird der Auftakt einer Liebe.
Die Autorin lässt uns die Gefühlswelt aller Personen besonders gut nahe kommen. Man erfährt viel aus der Zeit nach dem Krieg und besonders das Leben Sams mit seinen weißen Kollegen. Er gefällt mir besonders gut.
Susanna Ernst hat diesen Roman so angelegt, als wenn Sam die Geschichte auf Eriks Wunsch aufschreibt. So wird es ein gelungener lesenswerter Roman.

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