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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von begine:

Nostalgie

Die Gewitterschwimmerin von Franziska Hauser

In dem Roman „Die Gewitterschwimmerin“ schildert die Autorin Franziska Hauser, die letzten hundert Jahre der Familie Hirsch.
Die eigensinnige Tamara Hirsch erzählt von ihrer Familie. Eine Familie die durch die deutsche Politik geprägt ist. Da gibt es Künstler und Untergrundkämpfer und noch einige mehr.

Sie sind alle ziemlich unkonventionell und exzentrisch.
Friedrich Hirsch ist ihr Großvater, er hat den ersten Weltkrieg mitgemacht, er ist Jude, Sozialist und Professor, und er wird in der DDR 100 Jahre alt.
Tamara selber hat zwei Kinder und ist etwas chaotisch. Und sie ist es, die bei Gewitter schwimmen geht, sollte man nicht nachmachen.
Die Erzählungen fliegen zwischen den Zeiten und Personen immer wieder hin und her, da heißt es aufpassen. Meist haben die Kapitel Das Datum als Überschrift.
Am Anfang bereitete mir die Erzählweise, ein paar Probleme, aber schnell ändert sich das und ich konnte dem Verlauf dann doch gut folgen und ich habe interessiert weiter gelesen.
Der Roman ist vielseitig mit viele Themen und einigen Abgründen.
Eine Familie, mit Höhen und Tiefen, die in der DDR und teilweise für die DDR lebte.

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Tulpenwährung

Tulpengold von Eva Völler

Tulpengold ist ein prima historischer Roman von Eva Völler. Von ihr habe ich schon einige nette Romane gelesen.
Unter ihrem Pseudonym Charlotte Thomas habe ich alle 8 Roman, die alle in Italien spielten, gerne gelesen und stehen in meinem Regal. Als ich diesen Titel von Eva Völler sah, musste ich gleich zugreifen.

Tulpengold ist in Amsterdam 1636 angelegt und beschreibt die Zeit als Tulpenzwiebeln als Zahlmittel galten, so ähnlich wie Aktien.
Ein Mitwirkender ist Rembrandt. Der Maler wird streitbar und exzentrisch geschildert, was seine Kunst nicht schmälert. Sein neuer Lehrling Pieter ist der Hauptprotagonist, ein talentierter 17jährige Junge und auch noch klug. Sonst ist er ein Sonderling,der sich mit mathematischen Formeln beschäftigt. Die Figur Pieter ist mir sympathisch, wenn er mir ab und an auch etwas zu naiv vorkommt.
Interessant ist die allgemeine Lage der Lehrlinge geschildert. Da gibt es leicht Kopfnüsse und auch öfter mal die Prügelstrafe.
Die Autorin lässt noch ein paar Morde geschehen, es wird aufregend. Rembrandt ist verdächtig und Pieter will den Mörder finden. Das ist besonders, wie er mit mathematischen Formeln die Mörder ermitteln will.
Dieser Roman ist fesselnd und packend. Der Stil ist locker und besticht durch viel Potential. Eva Völler hat mich wieder überzeugt, ich werde weitere historische Kriminalromane von ihr lesen
Das Nachwort der Autorin war wunderbar informativ und beendete den Roman noch richtig.

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Tapfere Polly von der Venus

Die Rache der Polly McClusky,2 Audio-CD, 2 MP3 von Jordan Harper


Der Thriller „Die Rache der Polly McClisky“ von unkonventionell, fängt gleich hart an.
Sascha Rotermund, als Sprecher des Hörbuchs, bringt mit seiner Darbietung, gleich mein Kopfkino zum Drehen. Mit seiner einfühlsamen, kräftigen Stimme, mit guten Betonungen versteht er es die Spannung und Dramatik zu halten.

Der Autor arbeitet an der Verfilmung dieses Thrillers.
Ich sehe die 11jährige Polly, sie ist ein besonderes fantasievolles hochbegabtes Mädchen, wie sie alles sieht. Sie hat leider keine Freunde, deshalb ist ihr Teddy so wichtig für sie.
Nate McClusky, ihr Vater, hat sich im Gefängnis, mächtige Feinde gemacht. Er hat den Bruder eines Gangchefs in Notwehr ermordet. Jetzt gibt es ein Kopfgeld für ihn, seine Exfrau und Polly. Deshalb holt er sie plötzlich von der Schule an. Die Flucht beginnt und Polly wird ohne Sentimentalität grausam in die
sen Alptraum katapultiert. Ihre Mutter und ihr Stiefvater wurden schon umgebracht und Nate hat keine Zeit sie zu trösten, er will sie nur irgendwie in Sicherheit bringen.
Die Protagonisten stellen abwechselnd in kurzen Kapiteln, ihre Sicht dar.
Einige Szenen waren mir etwas zu brutal, trotzdem war es spannend und fesselnd.
Der Thriller ist aufregend vom Anfang bis zum Ende.

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Ein Highlighu

Sag den Wölfen, ich bin zu Hause von Carol Rifka Brunt

Dieser Roman hat mich total begeistert, Die Autorin hat einen super Schreibstil. Es ist ein poetischer Roman über Familie und Freunde.Es geht um Eifersucht, Neid und Scham. Der Roman ist um 1987, den Anfangsjahren der Krankheit Aids angelegt.
June Elbus ist 13 Jahre alt, als ihr geliebter Patenonkel Finn daran stirbt.

Jetzt erst lernt sie seinen Partner kennen, so etwas wie ein Vermächtnis Finns. Die beiden sollen sich gegenseitig trösten. Schon wieder Heimlichkeiten, aber June erfährt dadurch noch mehr über ihren Onkel.
In der Familie gibt es einiges an Problemen und Verheimlichungen, das beginnt schon mit Junes Mutter, die Finns Schwester ist und Junes 16jährige Schwester Greta ist genauso betroffen. Die Autorin hat mich bei der Lektüre dieser Geschichte sehr gefesselt und ich konnte mich in alle Personen gut einfühlen. Es ist traurig, wie in der Familie jeder ziemlich einsam ist. Die Eltern bekommen wenig von den Ängsten ihrer Töchter mit. In einigen Dingen sollte sie aufmerksamer sein und in anderen toleranter.
Ein geschickt konstruierter Roman, der den Leser in freundlicher und trauriger Stimmung zurück lässt. Ein wunderbarer Debütroman der Autorin Carol Rifka Brunt. Dieses Buch ist sogar mit dem schönen Cover und dem Titel „ Sag den Wölfen, ich bin zu hause“ für mich überzeugend.
Ein besonders überzeugender Roman. Für mich ist er ein Highlight.
Ich kann ihn nur weiterempfehlen und er bekommt von mir die volle Punktzahl.

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Coco Chanell

Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe von Michelle Marly

Die große Modezarin Coco Chanel wird von Michelle Marly wunderbar lebendig beschrieben. Coco Chanell ist für alle Frauen ein Begriff, das Chanel-Kostüm, das kleine Schwarze und Chanel No 5 kennen wir gut. Ihre Hüte sind ein Gedicht. Das ist Haute Couture in Paris. Das Leben der Gabrielle Chanel, Coco ist ein Kosename, wird in diesem Roman gut dargestellt.

Von ihr ist vieles bekannt. Ich habe vor Jahren schon mal einen Film über sie gesehen, ich habe einiges wieder erkannt.
Als 1919 ihr Geliebter tötlich verunglückt, ist sie voller Trauer und sie will ein Parfüm, in Gedenken an ihn, herstellen. Da beginnt der Roman. Gabrielle hat eine bestimmte Duft des Parfüms in der Nase, eine große Suche beginnt, bis sie ihn endlich findet. Die Autorin lässt mit Raffinesse Gabrielle mit vielen berühmten Personen in Verbindung bringen.
Eine schöne Lebensgeschichte vom armen Waisenmädchen bis zu einer berühmten reichen Geschäftsfrau, es wird ein interessantes Bild von ihr, mit ihren Träumen und Ängsten, gezeichnet.
Ein toller Gesellschaftsroman in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen.

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Wo ist Lila

Die Geschichte des verlorenen Kindes - Reife und Alter (Neapolitanische Saga 4) von Elena Ferrante

Die Geschichte des verlorenen Kindes ist der vierte Teil und das Finale der neapolitanischen Saga von Elena Ferrante. Der Stil ist weiter angenehm.
Die Personen werden gut und typisch neapolitanisch dargestellt. Die beiden Protagonisten Elena und Lila haben sich weiter entwickelt. Elena ist mit ihren Töchtern wieder nach Neapel.

Irgendwie ist sie nicht gerade vom Glück verfolgt, ihre Männerwahl ist nicht so gut. Außerdem trifft sie oft nicht die klügsten Entscheidungen. Lila ist zwar die Praktische aber auch nicht viel besser. Eigentlich sind sie beide schwierige Charaktere.
In dem Roman kommen verschiedene Gesellschaftsschichten Italiens ins Spiel typisch italienisch. Sie leben in einem düsteren Teil Neapels,
da müssen sie sehen, wie sie überleben.
Ich habe alle vier Teile gelesen. Mir gefiel der zweite Teil an Besten und dann wollte ich ja wissen, wo Lila, die von ihrem Sohn vermisst wurde, hin ist. Dieser Teil ist wieder prima. Eine perfekte Geschichte über die Höhen und Tiefen einer Freundschaft. Allerdings erleben wir Lila, nur wie Elena sie sieht.
Die Romane kann man gut lesen, aber sie haben auch kleine Längen, die aber nicht groß stören.
Ich kann bis heute nicht verstehen, warum so ein Geheimnis um die Schriftstellerin gemacht werden musste.
Ein lesenswerter und spannender Roman

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Der Letzte von uns

Der Letzte von uns von Adélaïde de Clermont-Tonnerre

Der letzte von uns ist ein beeindruckender Roman über zwei Epochen. Ein Teil fängt 1944 in Deutschland an, der zweite 1969 in Manhatten. Die Personen sind alle lebendig geworden. Man erlebt die Geschichten hautnah mit. Die Erzählungen der beiden Epochen, wechseln sich immer wieder ab.
Werner Zilch wird im Februar 1945 in einer Bombennacht in Dresden geboren.

Seine Mutter fleht: Rettet ihn, denn er ist der letzte von uns, dann stirbt sie.Seine Tante kümmert sich um ihn und in Begleitung von Wernher von Braun, kommt er in die USA. Plötzlich ist er ein Adoptivkind.
Mit 25 Jahren ist er in der Baubranche dabei, sich zu etablieren. Er verliebt sich in die reiche Rebecca Lynch. Als ihre Eltern ihn kennenlernen erstarrt ihre Mutter. Es kommt zu einer riesigen Bewährungsprobe ihrer Liebe. Dann ist da noch seine ungeklärte Herkunft. Eine interessante Suche beginnt.
Der Roman erzählt von einigen tragischen Schicksalen, aus einer Zeit die ich nicht erleben möchte.
Es ist so geschrieben, das ich mir den Roman als Film vorstellen kann. Ich sehe die Personen sowieso bildhaft vor mir und leide und freue mich mit den Protagonisten.
Ich kann den Roman nur empfehlen.

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Ein großartiger Roman um eine intelligente Frau.

Frau Einstein von Benedict Marie


Marie Benedict lässt in ihrem Roman Frau Einsteim, ihre Protagonistin Mileva Maric, als Icherzählerin brillieren. Die Autorin zeichnet ein bewegtes Bild der Wissenschaftlerin.
1896 kommt Mileva aus Serbien nach Zürich, um als erste Frau, am Polytechnikum in den Fächern Mathematik und Physik zu studieren.

Das Studium und die Art der Professoren sind interessant. Ein Kommilitone ist Albert Einstein. Die Beiden werden zu einem Liebespaar und das ist der Anfang vom Ende ihrer Karriere. Sie heiraten und arbeiten zusammen an wissenschaftlichen Prozessen. Aber Albert lässt immer wieder ihren Namen aus den Aufsätzen streichen. So erntet er die Lorbeeren. Leider ist es für Frauen zu der Zeit nicht üblich, selber zu entscheiden. Sie wird immer wieder von ihrem Mann enttäuscht. Albert Einstein hat seinen Ruhm seiner Frau gestohlen. Über seine Aussprüche kann ich mich nur ärgern. Er degradiert seine Frau zu einer einfachen Hausfrau und Mutter. Ich kann nur nicht verstehen, warum sie so gutgläubig war. Was wäre aus dieser Frau in heutiger Zeit geworden. So macht Einstein Karriere.
Erst 2005 wurde Mileva Maric, laut Wikipedia, in Zürich von der ETH und der Gesellschaft zu Fraumünster als Mitwirkende der Relativitätstheorie, geehrt.
Die Autorin schreibt diesen Roman mit biographischem Hintergrund und fiktiven Passagen sensibel und berührend. Mich hatte Frau Einstein gefesselt und kann den Roman weiter empfehlen.

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Gegen das Vergessen

Der Reisende von Ulrich Alexander Boschwitz

Der Reisende von Ulrich Alexander Boschwitz wurde erst jetzt 80 Jahre nach dem Entstehen des Romans in Deutschland veröffentlicht. Wenn ich dann noch von dem Schicksal dieses Autors lese, bin ich erschüttert.

Der Roman fängt im November 1938 in Deutschland an. Der jüdische Kaufmann Otto Silbermann hat seinen Prokurist als Sozius eingesetzt.

Aus der Geschichte wissen wir, das das nichts rettet.
Der Autor lässt die Gedankengänge des Mannes bildhaft werden. Aus seinen eigenen Erfahrungen kann er alles so intensiv beschreiben. Er zeichnet eindrucksvoll das Ergehen Otto Silbernanns, besonders treffend hat er das Wesen eines etwa 60jährigen Mannes getroffen. Dessen Gespräche im Zug sind manchmal erschreckend und dann mal humorvoll. Mit der Zeit verliert Silbermann immer mehr von seiner Persönlichkeit. Mit dieser bedrückenden Ungewissheit und der ewigen Angst vor Entdeckung kann keiner leben. Die Konflikte mit anderen Personen sind geprägt von dem politischen Klima.

Dieser Roman ist ein wichtiger Klassiker, den man lesen sollte, damit nichts in Vergessenheit gerät.

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Nette Love Story

The Bartender von Piper Rayne

The Bartender, wurde von zwei Bestseller Autorinnen aus den USA unter dem Pseudonym Piper Rayne geschrieben. Bis jetzt habe ich noch nichts von ihnen gelesen.
Der Roman liest sich locker und lustig. Eine witzige Liebesgeschichte mit einigen Missverständnissen und Peinlichkeiten.
Whitney erzählt diese Geschichte aus ihrer Perspektive.

Nachdem sie ihren Job verloren hat, zieht sie zu ihren Großeltern. Dann kommt noch ein missglückter One Night Stand. Ihre Dialoge mit ihren Freundinnen finde ich etwas gediegen.
Ich fühle mich als Zuschauerin bei Whitneys Aktionen. So sehe ich gerade die Szene im Nobelrestaurant, als sie mein Tischtuch mit den Speisen vom Tisch zieht.
Dieser Roman ist eine Lektüre für Zwischendurch, zum sich entspannen. Ich musste öfter mal grinsen beim Lesen. Eine nette erotische Lovestory.

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