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Rezensionen von begine:

Problematische Liebesgeschichte

Nichts ist gut. Ohne dich von Lea Coplin ist ein berührender Liebesroman. Teilweise witzig erzählt, aber so richtig konnte ich mit den Protagonisten nicht warm werden.
Als Jana 12 Jahre alt ist, verunglücken ih Bruder tödlich und Leander, der Schuld sein soll wird verletzt. Janas Familie bricht auseinander.

Nach 6 Jahren kommt Leander wieder nach München zurück, weil seine Mutter erkrankt ist. Ich kann mir gut vorstellen, das Jana vor 6 Jahren für den Freund des Bruders geschwärmt hat
Die Stimmung zwischen ihm und Jana ist eigenartig, na ja das kann ich nachvollziehen.
Jana hat bis jetzt noch keinen richtigen Plan wie ihr Leben weiter gehen soll. Allerdings ist Leamder auch nicht viel besser. Es gibt auch noch einige Probleme und Wahrheiten.
Die Autorin Lea Coplin hat einen leichten netten Schreibstil.
Der Roman ist eine typische etwas melancholische Jugendliteratur. Eine nette Unterhaltung.

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Wasser ist Leben

Die Geschichte des Wassers von Maja Lunde


Maja Lundes voriger Roman „Die Geschichte der Bienen“ wurde mit dem norwegischen Buchhändlerpreis ausgezeichnet. Ich habe ihn noch nicht gelesen. Nach dem Lesen dieses Romans „ Die Geschichte des Wassers“ muss ich das nachholen.

Der Roman spielt in zwei Ebenen. Der eine Teil spielt 2017 in Norwegen.

Die fast 70jährige Umweltaktivistin Signe erzählt aus ihrem Leben und beschreibt andere Personen. Sie wundert sich, das niemand über das Eis spreche, das aus Norwegen verschifft wird. Sie kämpft ums Wasser. Und da hört sie von Magnus, den sie schon als 7jährige kannte und der immer wieder erwähnt wird. Ich sehe Signe direkt vor mir.

Der nächste Teil ist 2041 in Frankreich. Im Süden Europas ist eine große Dürre. Die Menschen fliehen in den Norden. Es ist nicht genug Trinkwasser da.
Der junge Vater David ist mit seiner Tochter Lou auf der Flucht, seine Frau und seinen kleinen Sohn wurden von ihm getrennt. David und Lou kämpfen ums Überleben.

In dem Roman erkennt man, wie wichtig Wasser ist. Wasser ist Leben.
Es ist schön, wie liebevoll und detailliert die Autorin alle Personen gezeichnet hat. Ich kann mir jeden genau vorstellen. Ein beeindruckender
Roman den ich empfehlen kann.

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Fesselnd

Die Geschichte des Wassers von Maja Lunde

Caroline Sesta hat einen ungewöhnlichen Roman geschrieben. Als erstes gibt es eine Einführung in das Leben der Sarazenen im 10. Jahrhundert. Sie schreibt wir bräuchten ihn nicht lesen, sonder gleich zum Anfang. Aber für mich war es informativ.
Federica fährt über eine Brücke und sieht im Wasser einen Mann mit Turban stehen und er sieht sie an.

Dann geht Tausende Jahre zurück. Die Sarazenen wüten in Piemont. Der Sarazene Sofian verliebt sich in eine Überlende Federica die er in einer Truhe findet und rettet sie. Er versucht ihr seine Liebe zu übernitteln, aber sie werden entdeckt.
Die heutige Federica leidet jetzt an schweren Alpträumen.
Die beiden Zeitebenen wechseln sich ab.
Die Autorin arbeitet mit Wiedergeburt, Wahrnehmungen, Esoterik und Trauer. Der Roman ist voller Emotionen und stellenweise poetisch. Der Schreibstil ist eindrucksvoll. Caroline Sesta konnte mich ungemein fesseln und ich habe die Lektüre genossen.

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Gute Unterhaltung

Was, wenn wir fliegen von Kim Nina Ocker

Was, wenn wir fliegen ist ein schöner unterhaltsamer Liebesroman von Kim Nina Ocker. Sie lässt der Protagonistin Sophie ihre Geschichte erzählen.
Sophie war bis zu einem folgenschweren Unfall vor 2 Jahren eine berühmte Luftartistin im Varieté. Jetzt arbeitet sie als Bedienung. Sie bewirbt sich in einem kleinen Zirkus als Frau für alles und bekommt den Job.

Aber aus ihrem alten Leben droht noch Gefahr.
Die Autorin schreibt flüssig und spannend. Man kann sich als Leser eichtig gut in die Gedankenwelt Sophies hineinfühlen. Wie sie sich langsam in das Zirkusteam ein fügt und immer wohler fühlt, wenn das schlechte Gewissen nicht wäre. Denn sie hat dem Team und den Chefs ihre Karriere verschwiegen und als einige Sabotageakten geschehen, traut sie sich immer noch nicht. Dann ist da Bo, der Feuerschlucker in den sie sich verliebt hat. Es dauert noch lange, bis Sophie sich richtig entscheidet.
Die Autorin versteht ihr Handwerk und lässt und Leser mitfiebern.
Der Roman ist wunderbar unterhaltend.

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Manipulation

#egoland von Michael Nast

#egoland ist ein interessanter Roman von Michael Nast. Er fängt mit dem Selbstmord des Schriftstellers Andreas Landwehr an. Seine Eltern bitten seinen Freund Michael Nast, Andreas letztes Manuskript fertig zu stellen.
Sie waren zwar befreundet, aber auch Konkurrenten. Er bemerkt, das Andreas Roman auf wahre Begebenheiten beruht.

Michael lernt Andreas Ansichten erst bei dieser Arbeit erst so richtig kennen.

In diesem Roman spielen viele Personen mit, ich kann leider mit keinem warm werden. Dafür ist mir die Szene wohl etwas fremd. Mit der Zeit war es dann ganz interessant.
Der Handlungsort ist Berlin, mit den Mitwirkenden Andreas, Christoph und noch ein paar mehr.
Andreas denkt, man muss Grenzen überschreiten, um etwas Bedeutendes zu schaffen.
Was wäre wenn er Christoph beeinflussen kann und darüber schreibt. Wenn Figuren wirklich leiden interessiert das den Leser. Nach einer Schreibblockade bekommt Andreas dadurch neuen Antrieb und schreibt es auf.
Michael kniet sich so in Andreas Geschichte, das er sich fühlt wie ein Doppelgänger Andreas. Der ist dann immer wieder für eine Überraschung gut.
Das soll eine wahre Begebenheit sein, ob es stimmt weiß ich nicht. Vielleicht ist das ist ja das Besondere an dieser Geschichte.
Der Roman des Autors Michael Nast bringt eine interessante Art zu Tage.
Der Schreibstil des Autors ist locker und spritzig.

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Theodora

Das Liliencottage von Ricarda Martin

Ich habe schon 2 oder 3 Romane von Ricarda Martin gelesen.Der neue „Liliencottage“ hat mir besonders gut gefallen. Der Handlungsort sind London und die britischen Kanalinsel Guernsey in zwei Zeitebenen.

2017 geht es um Sharon ein Model, das in einer Krise steckt. Für ihren Beruf isst sie fasst nichts mehr und trainiert die letzten Reserven weg.

Nach der Trennung von ihrem Freund fährt sie zu ihrer mütterlichen Freundin Theodora, die ihr Liliencottage als Bed and Breakfast betreibt.

Mit Theodora erfahren wir die Besetzung der Deutschen im 2. Weltkrieg. Entsetzlich was sie alles mitmacht. Als 10jährige überlebt sie als einzige der Familie einen Unfall, ihr bleibt ein kürzeres Bein und schlimme Narben im Gesicht. Alles was sie erlebt ist interessant und erschütternd. Tapfer, wie sie ihr Leben in die Hand nimmt.

Die Autorin schreibt so einfühlend das ich alles direkt miterleben konnte. Der Roman ist fesselnd und spannend. Es ist bestimmt nicht der letzte Roman den ich von Ricarda Martin lese-

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Geschichtsträchtig

Revolution im Herzen von Claudia Beinert; Nadja Beinert

Claudia und Nadja Beinert haben gemeinsam den Roman „Revolution der Herzen, Die heimliche Liebe des Karl Marx geschrieben. Zum 200. Geburtstag Karl Marx entwickeln sie einen historischen Roman mit Tatsachen und Fiktion.

Sie lassen Helene Demuth, genannt Lenchen mit ruhiger Sprache aus ihrem Leben erzählen.

Von Anfang an bin ich gefesselt. Sie kommt aus einer armen Familie, anheimelnd war die Szene als ihr Vater ihr Schachspielen beibringt. Als sie 10 Jahre alt ist, macht sie sich nach dem Tod des Vaters, auf den Weg um Dienstmädchen zu werden. Auf dem Weg kann sie Baroness Jenny vor einem Hund retten und die nimmt sie mit der Kutsche mit, schon da lernt sie den düsteren schwarzen Karl, wie sie ihn nennt, kennen. In Jennys Familie bekommt sie eine Anstellung und so geht alles seinen Weg.
Ihr Weg geht von Trier nach Paris , Brüssel und London. Sie ist der Fels der Familie Marx und nimmt Karls Meinung auf. Durch Lenchen wird besonders das Ergehen der Dienstmädchen in verschiedenen Familien beleuchtet.

Die Autorinnen haben Lenchens Geschichte und Karl Marx undd seine rFrau Jennys Leben interessant beschrieben. Die Leser erleben so den Kampf Mary und Engels, gegen die Armut und Ausbeutung. Bedrückend ist die große Kindersterblichkeit.

Claudia und Nadja Beinert erzählen im Nachwort noch wie das leben und der Kampf Karl Marx, seiner Frau, Lenchen und den Kindern weitergeht. Das ist informativ und interessant.
Den Roman ist ein Stück Weltgeschichte und ich kann ihn empfehlen.

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Afghanistan

Das Licht von vierzig Monden von Nadia Hashimi

Das Licht von vierzig Monden von Nadia Hashimi
Ein Roman über die Kultur und das Rechtssystem Afghanistans.Ein beeindruckendes Buch.
Zeba, eine dreifache Mutter wird beschuldigt, ihren Mann erschlagen zu haben. Yusuf ist als Kind nach Amerika gekommen und war Rechtsanwalt geworden und nach Afghanistan zurückgekommen um für eine Vereinigung zu arbeiten und Einheimische zu verteidigen.

Das war jetzt seine Aufgabe bei Zeba, denn sie schweigt über die Tat. Erst nach und nach erfährt Jusuf mehr. Zebas Schicksal hat mich erschüttert.
Man erfährt wegen welchen einfachen Taten Zebas Mitgefangene, oft unschuldig, im Gefängnis sitzen, und das geschieht in der heutigen Zeit.

Die Autorin erzählt so intensiv und real was die Frau in Afghanistan wert ist und bringt uns Afghanistan und deren Mentalität nahe. Sie weiß von was sie schreibt. Diese Geschichte kann ich nicht so einfach abtun, sie wird mir länger im Gedächtnis bleiben.
Ein empfehlenswerter Roman.

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Meerjungfrau

Das Licht von vierzig Monden von Nadia Hashimi

Die letzte Reise der Meerjungfrau ist ein Debütroman der Autorin Imogen Hermes Gowar. Sie beschreibt die Gesellschaft Londons im 18. Jahrhundert. Es ist ein ziemlich komplexer Roman, er liest sich nicht so ganz einfach und oft nicht realistisch. Die Szenen mit der Meerjungfrau sind wie ein trauriges Märchen.

Die Hauptpersonen sind der Kaufmann Jonah Hancock und die Edelkurtisane Angelica. Von ihrem und einigen Prostituierten wird der Alltag erzählt.
Der Schreibstil ist flüssig und detailliert. Der Roman ist nicht schlecht, nur mich konnte er nicht fesseln. Wahrscheinlich liegt es an mir, oder ich habe ihn zu einem falschen Zeitpunkt gelesen.
In England bekam die Autorin und der Roman von der Presse gute Kritiken.







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Familie

Das Licht von vierzig Monden von Nadia Hashimi

Anaïs Barbeau-Lavalette geht nach dem Tod ihrer Großmutter Suzanne auf die Suche ihrer Wurzeln. Die Beziehung ihrer Mutter und Großmutter ist schon vor Anais Geburt zerschnitten, so hat sie sie nie richtig kennengelernt. Die Mutter Manon leidet unter der Zurückweisung.
Suzanne Meloche ist eine kanadische Künstlerin und Dichterin, sie wird 1926 geboren und stirbt 2009 in Ottawa.

Sie findet Quebeck die Automatismus Gruppe,
Sie heiratet Marcel Barrbeau, bekommt 2 Kinder, sie scheint sie zu lieben, plötzlich gibt sie sie weg und trennt sich von Marcel. Suzanne ist rätselhaft, aber das haben ihre Kinder und die Enkeltochter ja am eigenen Leib erfahren.
Anais zeichnet ein interessantes liebevolles Porträt ihrer Großmutter. Sie hat einen guten Schreibstil und kann mich mit der Geschichte fesseln.

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