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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von yellowdog:

Der große Redner

Die dunkelste Stunde ist in mehrerer Hinsicht ein bemerkenswertes Buch. Es begleitet den gleichnamigen Film, in dem Gary Oldman Winston Churchill spielt.
Der Drehbuchautor Anthony McCarten, der diese Biographie geschrieben hat, ist außerdem auch ein bekannter Romanautor.
Dennoch ist „Die dunkelste Stunde“ leider nicht romanhaft ausgebildet.

Es ist ein Sachbuch, das mit vielen Details und Anmerkungen Leben und Wirken von Winston Churchill zeigt. Schwerpunkt bildet das Kriegsjahr 1940 gegen Deutschland.

Winston Churchill ist eine schillernde, manchmal auch widersprüchliche Figur. Wer wenig über ihn weiß, außer das offensichtliche, ist ein geeigneter Leser, da das Buch sehr viele Infos bietet. Manchmal ist es sogar zu detailliert. Davon profitiert wiederum der Churchill-Kenner, zumal es den oben schon erwähnten Schwerpunkt gibt.
Die potentielle Leserschaft ist somit breit gefächert.

Winston Churchill, der Stratege, der Exzentriker, vor allen aber der große Redner.
Manche Passagen sind amüsant, wenn Churchills Eskapaden gezeigt werden, aber der Text wird überwiegend von der Kriegsgefahr überschattet. Das hat der Autor geschickt ausgeglichen und aufeinander abgestimmt.

Man kann Anthony McCartens Schilderungen eine starke Intensität und Eindringlichkeit nicht absprechen.

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Widerstand in Last Haven

Last Haven - Tödliche Geheimnisse von Lisbeth Jarosch

Last Haven wird schon in Anlehnung an das große Vorbild vermarktet und das ist auch gut so. Die Trilogie hat viele beeindruckt und beeinflusst. Die Leser also, was sie in Last Haven erwartet und können sich gelassen auf die Geschichte einlassen. Die Konsequenz und kompromisslose Düsternis der Tribute von Panem kann aber nicht so ohne weiteres erreicht werden.

Das bleibt eine andauernde Einschränkung während des gesamten Lektüre.

Aida Green arbeitete schon als Kind für die Rüstungsindustrie, nach einem Arbeitsunfall wird sie versetzt und erfährt in neuer Position unangenehme Wahrheiten über die Schattenseiten der Gesellschaftsform, in der sie in Last Haven leben. Es geht einiges nicht mit rechten Dingen zu. Aida wirkt zunächst naiv. Das ist auch glaubwürdig und so wirken die neuen Erkenntnisse entsprechend stark auf sie. Ihre inneren Nöte werden nachvollziehbar gezeigt. Der Handlungsverlauf läuft auf Widerstand hinaus und Aida wird ihre Rolle dabei einnehmen. Sie kümmert sich auch um ihre neuen Freunde, Ben und die junge Ivy.
Bei dem Ausmaß an Bedrohung verstehe ich jedoch nicht, wieso Themen wie Freundschaft, Loyalität und Küssen so großen Raum einnehmen. Die Zielgruppe sind wohl doch mehr Young Adults.

Last Haven ist so geschrieben, dass das Buch lange Zeit angenehm zu lesen ist, vielleicht zu harmlos, später im Finale nehmen Härte und Entschlossenheit zu.

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Ruhiger Roman mit wichtigen Themen

Lied der Weite von Kent Haruf

Der Roman Lied der Weite (Originaltitel: Plainsong) spielt ebenso wie Kent Harufs Erfolgsroman "Unsere Seelen bei Nach" in der fiktiven US-amerikanischen Kleinstadt Holt, angesiedelt in Colorado. An "Unsere Seelen bei Nacht" kommt dieser Roman vielleicht nicht ganz ran, hat aber vergleichbare Qualitäten und Themen, wie die Bewältigung des Alltags, das Gesellschaftsleben in einer Kleinstadt und vor allen die Einsamkeit.

Als die junge Victoria ungewollt Schwanger und von der Mutter rausgeschmissen wurde, ist sie isoliert. Ihr Freund Dwaynne ist verschwunden. Die engagierte Maggie Holt vermittelt ihr eine Wohnmöglichkeit bei zwei älteren Männern, die McPheron-Brüder, die sich bald rührend um die junge Frau kümmern. Auch andere Bewohner der Stadt werden portraitiert. Auffällig ist, dass das Kleinstadtleben realistisch gezeigt wird, auch vergleichbar mit der deutschen Provinz. Die Menschen hier sind zurückhaltend und bleiben unter sich. Insbesondere mit Tom Guthrie und seinen Söhnen Ike und Bobby konnte ich überraschend wenig anfangen. Für den Leser ist es nicht einfach, den introvertierten Figuren nahe zu kommen.
Leitsterne sind daher die McPherons und ihr anständiges, gütiges Verhalten.
Es bleibt zu hoffen, dass Diogenes weitere Bücher des leider schon verstorbenen Schriftsteller Kent Haruf veröffentlichen wird.

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Wer bereiste Kabine 10?

Woman in Cabin 10 von Ware Ruth

Woman in cabin 10 ist ein klassischer Thriller. Eine Reisejournalistin mit Beziehungsproblemen und Trinkproblemen ist bei der Jungfernfahrt des Luxusdampfers Aurora dabei. Lauren Blacklock (kurz Lo) soll von der Fahrt und den prominenten Edel-Passagieren berichten. Mit dabei der Schiffseigner und seine Frau, Finanziers und natürlich noch mehr Journalisten.

Lo beobachtet, wie eine Frau nachts über Bord geworfen wird. es ist die Passagierin der Kabin 10. Doch niemand will ihr das gesehene glauben, weil niemand vermisst wird und Kabin 10 nicht belegt ist. Lo ist frustriert, weil niemand ihr glaubt, zum Beispiel auch, weil sie am Vorabend schwer angetrunken war. Sie gilt als schlechte Zeugin. Doch Lo lässt nicht nach, zu drängen und nach Spuren zu suchen, selbst als ihr eine Warnung zu kommt. Als Leser fragt man sich teilweise aber auch, wie weit kann man den Eindrücken dieser Figur eigentlich trauen. Unglaubwürdige Erzähler gibt es in Thrillern in letzter Zeit oft.

Der Roman ist gut lesbar, auch einigermaßen spannend. Leider kam ich mit dieser labilen, leicht nervigen Hauptfigur nicht besonders gut klar. Auch ist der Plot nicht besonders neu. Es ist ein Mix aus Joy Fielding mit ihren getriebenen Protagonistinen und dem Handlungsverlauf des Schotten Alistair MacLean.
Schlecht gemacht ist da natürlich nicht, aber ich würde das Buch nicht überbewerten. Niemand wird es bereuen das Buch gelesen zu haben, aber einen neuen Meilenstein im Genre hat Ruth Ware auch nicht gesetzt.

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Hamburger Franzosenzeit

Im Feuer der Freiheit von Bele Freudenberg

Bele Freudenberg schafft es in ihrem ersten historischen Roman "Im Feuer der Freiheit" eine Liebesgeschichte und einen historischen Inhalt gleichwertig zu vermitteln. Das ist geschickt gemacht. Der Roman ist gut lesbar und besitzt mit der jungen Fanny Breedenbek eine lebhafte Hauptfigur, die in Hamburg 1813 die Zeit der napoleonischen Kriege miterlebt.

Eine Zeit der Unsicherheit, die schließlich die Besetzung durch die Franzosen zeigt.Aus heutiger Zeit sehr interessant. Ein weiteres wichtiges Thema ist die Rolle der Frau in dieser Zeit. Fanny klagt nicht zu Unrecht, dass sie als junge Frau nicht aktiv werden kann. Zum einen stehen ihr Informationen oder Möglichkeiten kaum zur Verfügung, andererseits wird ihr Einsatz auch nicht gewünscht. Man kann ihren Zorn gut verstehen. Als junge Dame aus gutem Haus ist sie nach Tod ihres Onkels Mündel von Georg von Alvesloh, in dessen Vergangenheit es in Geheimnis gibt. Die Liebesgeschichte zwischen Fanny und Alvesloh gestaltet sich mit den üblichen Versatzstücken, aber doch recht unkitschig, glaubwüridg und mit viel Wortwitz.
Es gibt auch noch ein paar Nebenfiguren, die mit viel sympathie geschildert werden, zum Beispiel der Straßenjunge Jakob, Fannys leichtsinnige Freundin Caro, Miss Tibby und Johann.
Bele Freudenberg ist eine gute Neuentdeckung im Genre des historischen Roman.

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Schneeflockentanz

Ein Tanz im Schnee von Maggie McGinnis

Ein Tanz im Schnee ist ein kurzer Roman, da er die üblichen Versatzstücke des typischen Liebesroman weglässt und sich stattdessen auf ein realistisches und relevantes beziehungsproblem konzentriert. Piper und Noah liebten sich, aber sie sind auch gegensätzlich veranlagt. Piper legt Wert auf Sicherheit und ist Heimatverbunden, Noah ist abenteuerlich und scheut keine Risiken.

Deswegen trennt sie sich. nach 7 Jahren treffen sie sich wieder, sie sind gereift und es funkt noch immer zwischen ihnen. Doch die damaligen Probleme sind immer noch präsent. Ob sie es schaffen, ihre Beziehung auf eine neue Ebene zu heben und kompromisse zu finden, ist de Frage, das hält den Roman spannend. Die Dialoge hat Maggie McGinnis auf einem guten Niveau gehalten. Auch der Wortwitz in den Dialogen ist gelungen. Das und manche der leicht skurillen Nebenfiguren sowie die Beschreibungen des US-amerikanischen Kleinstadtlebens erinnern mich latent an die beliebte Serie Gilmore Girls. Wer diesen warmherzigen Humor mag, wird von diesem leichten, aber nicht oberflächlichen Buch nicht enttäuscht sein.

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Die geschichte Taiwans

Ein Tanz im Schnee von Maggie McGinnis

Tereza Vanek wendet sich in diesem Roman wieder China zu.
Diesmal führt der Weg sogar von Shanghai bis nach Taiwan 1900, das damals auch Formosa genannt wurde. Neuland für wohl die meisten Leser.

Geniestreich der Autorin ist es, mit der Protagonistin Anastasia eine gewissermaßen neutrale Figur zu schaffen, deren Sicht auf die Zustände unvorgenommen sind und deswegen wirken die Themen unmittelbar auf den Leser.

Anastasia (kurz Ana) ist Russin, lebte jedoch schon seit ihrer Kindheit in China. Nach dem Tod ihres Vaters ist sie auf sich selbst gestellt. Eine für sie arrangierte Heirat lehnt sie ab. Sie wächst in ihre Rolle als selbstbewusste, eigenständige Frau hinein und kümmert sich sogar um die junge Chinesin Clio.
In Taiwan arbeiten sie zusammen für die Missionaren als Lehrerinnen.
Die Ereignisse der Zeit sind brisant, In Taiwan sind nach dem chinesisch-japanischen Krieg 1895 die japanischen Besetzer die Machthaber.
Von den Ureinwohner Taiwans rebellieren viele gegen die Unterdrückung.

Manche Nebenfiguren werden bewusst nicht tiefergehend portraitiert, etwa der deutsche Geschäftsmann Felix Hoffmann oder der Missionar George Mackay. Entscheidend ist wiederum, wie Ana sie wahrnimmt. Trotzdem sind es interessante Persönlichkeiten.
Das gilt erst recht für den Taiwaneser Difang, mit dem Ana sich mehrfach mit Sympathie auseinanderer setzt.

Das aufregende am Roman ist gerade der Kampf der Kulturen. Chinesen untereinander, gegen die Japaner, die Rolle der Europäer und christliche Missionare.

Tereza Vanek beweist auch in diesem historischen Roman, dass es möglich ist, anspruchsvolle Stoffe auf gut lesbare Art zu schreiben.

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Routiniert

Keine Gnade von Daniel Annechino

Keine Gnade ist ein Psychopathen-Thriller, wie es viele gibt. Nicht besser oder schlechter als der Durchschnitt. Aber ich muss sagen, ich mag den Roman. Das liegt vor allen an den Hauptfiguren: Al, der in einem Mordfall ermittelt und Sami, eine ehemalige Polizistin, die nach einem traumatisierendem Erlebnis mit einem Mörder den Dienst aufgab.

Al und Sami leben zusammen, doch die Beziehung ist auch nicht ohne Probleme. Das wird glaubhaft geschildert. Sami hat eine 6jährige Tochter und eine kranke Mutter und muss sich klarwerden darüber, ob sie wieder zurück in den Polizeidienst will.
Al hingegen ist sich nicht sicher, ob er der Verantwortung der Beziehung gewachsen ist.
Das Privatleben spielt also eine große Rolle. An so einem Aspekt scheidet sich die Leserschaft in der Thrillergemeinde. Die einen wollen hauptsächlich den Fall und die Ermittlungen, andere Leser sind mehr an den beteiligten Menschen interessiert. Doch insgesamt gleicht sich das hier doch ganz gut aus.

Die Passagen mit dem Serienkiller Julian und seine Art zu denken, sagten mir zunächst weniger zu. Hier werden die üblichen Zutaten herangezogen. Doch immerhin ist seine fixe Idee mit den Experimenten bei Herzoperationen wenigstens ein Motiv. Er ist ein irrer Kardiologe mit einem Hass auf Frauen. Auch ist eine Entwicklung zu beobachten, er wird immer brutaler, hat sich weniger unter Kontrolle.
Die Mordszenen sind gnadenlos. Je besser man die Opfer in den Seiten davor kennen gelernt hat, umso schwerer sind sie für den Leser erträglich.

Die Frage ist jetzt, ob Sami und Al den Killer fassen können, obwohl sie so stark mit ihren eigenen Problemen beschäftigt sind. Wenigstens eine Frau könnte überleben.

Daniel Annechino hat einen routinierten, gut lesbaren Thriller geschrieben.

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Hardboiled

Keine Gnade von Daniel Annechino

Man kann dem englischen Krimi eine gewisse düstere Atmosphäre abgewinnen, die sich aus dem depressiven Gemütszustand des Protagonisten ergibt. Detective Sergenat Solomon Gray hat viel verloren. Vor 10 Jahren ist sein sechsjähriger Sohn verschwunden, seine Frau beging Selbstmord und von seiner Tochter ist er entfremdet.

Überraschend, dass er überhaupt noch als Polizeibeamter funktioniert, zudem er auch wenig Selbstbeherrschung aufweist. Zum Beispiel gegenüber Reportern, selbst gegen Vorgesetzte. Dem Alkohol ist er nicht hat abgeneigt.
Trotzdem ist man als Leser ständig nahe an dieser ambivalent angelegten Hauptfigur dran.

Bei Fällen mit Jugendlichem im Alter seines Sohnes ist er innerlich privat beteiligt. Ein Junge hat Selbstmord begangen, aber man ahnt bald, dass es auch Mord gewesen sein könnte. Dann wird noch ein Kirchenmann tot aufgefunden. Ein weiterer Mord wird noch folgen, aber da möchte ich nicht vorgreifen. Doch Sol Gray steht mit allen Opfern irgendwie in Verbindung.

Sprachlich konnte mich der Roman an so einigen Stellen nicht begeistern, das betrifft vor allen einige Dialoge, denen es nicht an Klischees fehlt. Dafür waren die Rückblicke auf 10 Jahre zuvor oder 5 Jahre zuvor gut eingestreut. Das waren zentrale Momente im Leben des Detective Sergeant und strahlen noch auf die Gegenwart aus.
So bewegt sich die Handlung vor und zurück und bereichert den Roman.
Das Buch überzeugt in erster Linie durch die Hauptfigur und den Hardboiled- und Noir-Ansätzen. Dadurch hebt sich der Roman aus der Masse der Krimiveröffentlichungen ab.

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Briefe mit Niveau

Wie ich einmal ohne Dich leben soll, mag ich mir nicht vorstellen von Hannah Arendt

Nicht wenige Briefbände bestehen nur aus den Briefen und vielleicht noch ein kurzes Vorwort, der Leser wird aber mehr oder weniger mit dem Buch allein gelassen. Hier ist das nicht so. Ausführlich wird auf die Briefpartnerinnen (alles Freundinnen Hannah Arendts) eingegangen, die Beziehung zueinander und die Umstände des Briefwechsels werden beleuchtet, bis dann endlich die Briefe kommen.

Diese Vorgehensweise ist aber auch nötig und sinnvoll, denn im Gegensatz zu bekannten männlichen Briefpartnern wie Karl Jaspers und Heidegger sind diese Frauen weniger bekannt.
Es handelt sich um Anne Weil, Hilde Fränkel, Charlotte Beradt, Rose Feitelson und Helen Wolff.

Als dann endlich die Briefe einsetzen kommt es zunächst zu einer Enttäuschung. Es herrscht im ersten Abschnitt mit den Briefen von Anne Weil ein starkes Ungleichgewicht. Die Briefe an Hannah Arendt sind in weit größeren Umfang vorhanden als die Antworten. Von Hannah Arendt liest man also verhältnismäßig wenig und als Leser wäre man da weit stärker interessiert gewesen als an den Briefen der nahezu Unbekannten.

Doch im zweiten Abschnitt ändert sich das zum Glück. Hannah Ahrend und Hilde Fränkel. Ihre Freundschaft ist anders geprägt, herzlicher, frischer.
Interessanterweise geht es bei Ihnen auch ab und zu mal über Heidegger und Karl Jaspers.
Leider starb Hilde Fränkel früh.

Im dritten Abschnitt, dem Briefwechsel mit Charlotte Beradt fehlen leider wiederum die Arendt-Briefe. Immerhin gibt es ein paar mit Beradt zusammenhängende Briefe Arendts an Heinrich Blücher oder an Schriftstellerkollegin Mary McCarthy.
Es folgen noch die Briefe von Rose Feitelson und Helen Wolff. In letzteren fall ist Hannah Arendts Anteil erfreulicherweise wieder größer.

Insgesamt bekommt man durch die Dauer der Briefe von den Vierzigern bis Mitte der Siebziger Jahre hinein einen Einblick in die Zeit und erfährt einiges über das Leben Hannah Arendts.
Auch sind die Briefe stilistisch deutlich hochwertiger als E-Mails unserer Zeit.

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