Kunden em pfehlungen
Rezensionen von CanYouSeeMe:
Glückssache?
Die Kunst, einen Elefanten zu reiten von Ronald Schweppe; Aljoscha Long
Das Cover ist mit viel Liebe zum Detail gestaltet und auch im Buch finden sich kleine Zeichnungen wieder. Der Titel des Buches hat mich neugieirig gemacht - Gespräche über das Glück und das Leben - klingt vielversprechend.
Der tatsächliche Inhalt konnte mich dann aber leider nicht überzeugen.
Ich habe ich mir inhaltlich wesentlich mehr erwartet.
Max und Balduin treffen sich regelmäßig in einem Wiener Kaffeehaus und sprechen über Glück. Häufig treffen sie Freunde und Bekannte, es gibt (sehr!) kurze Ankedoten und daraus wird ein Weg zum Glück abgeleitet. Dieser abschließende "Glücksspruch" ist meist ganz nett und kann für den/die Leser/in eine schöne Inspiration bieten.
Für mich wirken diese aneinandergereihten Begegnungen schon ein wenig zu konstruiert - jeder Mensch den die beiden treffen oder kennen hat ein sehr eingängiges Schicksal, aus dem kurzerhand eine Ableitung fürs Glücklichsein gezogen werden kann. Das fand ich an einigen Stellen zu übertrieben, bzw. sehr stark vereinfacht, so dass es für mich nicht mehr authentisch war...
Da wurden viele Schicksale angeteasert und ethische Diskussionen eröffnet ohne dass ich mit der Ausführlichkeit der Bearbeitung dessen zufrieden war. Ich hatte häufig das Gefühl, dass wichtige Sichtweisen oder Standpunkte einfach übergangen wurden, nur weil es dann besser zum "Glücksspruch" gepasst hat. Es scheint irgendiwe eher, als sei eine Geschichte um den "Glücksspruch" herum entwickelt worden.
Auch wenn ich die Idee der Treffen und den eher seichten Schreibstil ansprechend finde, bin ich mir nicht so sicher, ob die gesammelten Wege zum Glück "einfach nur" Ideen der Autoren sind, oder ob die herausgearbeiteten Dinge allgemeingültig sind und z. B. auf wissenschaftlichen Erkenntnisse beruhen.
Das Buch lässt mich insgesamt eher unzufrieden zurück. Ich hätte mir weniger Oberflächlichkeit gewünscht. Vielleicht liegt das auch am grundsätzlichen Thema des Buches - Glück ist am Ende des Tages für jeden individuell...
Der perfekte Kreis
Der perfekte Kreis von Benjamin Myers
Nachdem mich bereits "Offene See" vom Autor Benjamin Myers begeistern konnte, war ich sehr auf sein neues Werk gespannt. Und ich wurde nicht enttäuscht.
Der Schreibstil des Autors ist gleichzeitig poetisch und klar. Das Buch ist duchzogen von bildlichen und teils beinahe schon ausufernden Bescheibungen.
Generell ist die Sprache poetisch, unaufgeregt und trifft dabei genau auf den Punkt. Das Buch ist ein eher ruhiges, die Handlung fließt vor sich hin, es gibt keine großen Ankündigungen und Trubel. Große Spannungsgefälle gibt es nicht - sie würden ohnehin nicht zur Stimmung passen.
Handlung und Personen mich positiv überrascht, sowohl Redbone als auch Calvert sind zwei überaus charmante und eigenbrötlerische Charaktere, von denen ich gern noch viel mehr gelesen hätte. Die Kapitelaufteilung nach angelegten Korn-Kreisen und die originellen Namen haben mir gut gefallen, genauso wie die kurzen Auschnitte der Berichterstattungen darüber. Auch wenn die beiden und ihr Streben nach immer fantastischeren Kornkreisen im Fokus des Buches stehen, wird die Charakterentwicklung und das eigentliche Ziel hinter den Aktionen sehr subtil herausgearbeitet.
Dieses Buch ist leise und trifft dennoch genau ins Schwarze. "Der perfekte Kreis" ist ein Buch, dass ich defnitiv noch öfter lesen werde!
Der Glanz Londons
Das Auktionshaus von Amelia Martin
Die Autorin Amelia Martin (besser bekannt als Constanze Wilken) hat mit dem Auktionshaus eine berührende und authetische Geschichte im London des frühen 20. Jahrhunderts erschaffen. In einem flüssigen und leichten Schreibstil wird man zunächst mit nach Soho genommen, einem der ärmeren Stadtteile Londons.
Mit einer guten Portion Glück schafft Sarah jedoch einen gesellschaftlichen Aufstieg und so wird auch die/der Leser/in mit in die besser betuchten Klassen genommen.
Protagonistin Sarah war mir ab der ersten Seite an sympathisch. Sie ist facettenreich und authentisch dargestellt, ich habe mich sehr gut in ihre Gedanken und Erlebnisse hineinversetzen können. Die weiteren Charaktere des Buches sind weniger detailreich, einige Personen konnte ich auch nach Ende des Buches nicht gut greifen. Hilfreich bei der Fülle an Charakteren war defintiv die Übersicht zu Beginn des Buches. Ich habe häufiger darauf zurückgegriffen um den Überblick zu behalten.
Die Handlung hat mich mit ihrer detaillierten Beschreibung rund um Auktionshäsuer und insbesondere die nicht so sichtbaren Hintergründe gefesselt und auch die sich entwickelnde Liebesgeschichte passt gut in die Story hinein. Auch die Schilderungen rund um das Leben während des ersten Weltkrieges und die einscheindenden Folgen wurden realistisch und ohne zu viel Pathos dargestellt.
Insgesamt hat mich dieses Buch positiv überrascht, ich freue mich auf den nächsten Teil!
Niemehrzeit
Niemehrzeit von Christian Dittloff
Ich sehe dieses Buch als ein Stück Trauerarbeit, bei dem der Autor mich als Leserin teilhaben lässt. Es ist ein sehr persönliches Buch, gespickt mit Erinnerungen und Anekdoten, aber auch Zweifel und Traurigkeit haben einen berechtigten Platz.
Mit diesem Buch habe ich die nah beieinander verstorbenen Eltern des Autors durch seinen Blick ein klein wenig kennen lernen dürfen, habe über einige Marotten mitgeschmunzelt und die Vergangenheit der Eltern fragmentweise rekapituliert.
Obgleich der durchaus bedrückenden Thematik des Todes zweier für das Leben so zentraler Menschen und den sich daraus ergebenden Folgen für das Leben des Autors habe ich das Buch nicht als zu traurig oder trist wahrgenommen. Es scheint ein zutiefst ehrliches Buch zu sein, dass einen sehr nahen Blick in das Innere des Autors liefert - dafür meinen größten Respekt.
Die Auseinandersetzung mit dem Versterben beider Eltern ist für mich auch seltsam tröstlich, hat eine ganz eigene Leichtigkeit und ist für mich ein sehr gelungenes Abbild von Realität.
Junge mit schwarzem Hahn
Junge mit schwarzem Hahn von Stefanie vor Schulte
Schon das Cover des Buches gefällt mir sehr gut, das Gemälde von Picasso rahmt die Handlung passig und hat mich schon adäquat auf das Buch einstimmen können.
Der Schreibstil der Autorin Stefanie vor Schulte hat mich gleich ab der ersten Seite in den Bann gezogen - er ist zugleich knapp und geradlinig, spart dabei jedoch an keinem Punkt die Bildhaftigkeit und Lebendigkeit ein.
Ein wirklich interessanter Stil, der mich komplett mitnehmen und begeistern konnte. Die Sprache ist auch sehr klar und mutet beinahe schon zu modern für die beschiebene Welt an.
Die Handlung um Martin und den ihn begleitenden und allgegenwärtigen Hahn spielt in einer nicht ganz definierbaren Zeit, das Setting ist eindeutig mystisch und düster geprägt. Die gesamte Stimmung des Buches ist dem eines Märchens sehr ähnlich - was mich sehr überrascht hat, denn anhand des Klappentextes habe ich damit nicht gerechnet...
Die Story hat bei mir noch lange nachgewirkt und mich zum Nachdenken angeregt - die Erzählung pendelt immer wieder zwischen Extremen, (z. B. der Güte von Martin und der Boshaftigkeit vieler Dorfbewohner) scheint auch Symboliken zu nutzen, die den Leser:innen nicht sofort ins Auge springen.
Insgesamt bin ich von diesem Buch positiv überrascht worden, finde dieses Debut sehr gelungen und freue mich auf weitere Bücher der Autorin.
Auszeit
Auszeit von Hannah Lühmann
Anhand des Klappentextes habe ich mich, selbst beinahe zur "Generation um die Dreißig" zugehörig, dem Inhalt des Buches seltsam nah gefühlt. Nachdem ich das Buch gelesen habe, bin ich zu Henriette, der Protagonistin, distanzierter denn je. Mit seinen 176 Seiten ist das Buch eher schmal und lässt sich gut innerhalb weniger Stunden auslesen.
Der Schreibstil liest sich angenehm. Die Sprache ist klar und auf den Punkt, ausschweifende Umschreibungen findet man hier nicht.
Ich habe eine weniger egozentrische Protagonistin erwartet und mehr gesamtgesellschaftliche Bezüge. Stattdessen werde ich als Leserin in den Gedankenstrudel von Henriette geworfen, der sich ausschließlich um sie selbst dreht. Sie schafft es nicht, ihre Gedanken von sich selbst zu lösen und scheint somit sehr unreflektiert und ziellos. Diese Auszeit ist auch seltsam rastlos - was sicher als eine Analogie zu eben jener Generation gewertet werden kann. Die vielen angerissenen Themen, die allesamt oberflächlich bleiben, haben mich jedoch eher irritiert als zufrieden zurückgelassen, auch die eigentliche Hauptthematik des verlorenen Kindes wird nur angerissen. Henriette wird deutlich von einer inneren Unruhe und Rastlosigkeit getrieben, welche sich auch in der Handlung des Buches zeigt. Sie ist keine Protagonistin, mit der ich mich identifizieren konnte. Auch Freundin Paula ist zu einem extremen Gegenpol dazu charakterisiert, so dass auch sie unwirklich scheint.
Die Handlung tröpfelt dann vor sich hin, nimmt zum Ende hin Fahrt auf und endet überraschend. Ich habe das Buch schon vor einigen Tagen beendet und mehr als eine difusse Verwirrung ist nicht zurückgeblieben. Schade, denn die Thematik bietet viel Raum für Tiefgang.
Raumfahrer
Raumfahrer von Lukas Rietzschel
Nachdem ich bereits "Mit der Faust in die Welt schlagen" von Autor Lukas Rietzschel gelesen habe und mir dieses Buch vor allem wegen der gestochen scharfen und pointierten Sprache in Erinnerung geblieben ist, war ich sehr gespannt auf dieses Buch. "Raumfahrer" handelt von einer Generation, die unumgänglich von der DDR geprägt wurde.
Die Sprache, ist wie erwartet sehr stark, trotz der Knappheit kann sie sich einer gewissen Melancholie nicht entziehen. Das hat mir gut gefallen und macht einen ganz besonderen Reiz aus.
Inhaltlich habe ich von diesem Buch jedoch mehr erwartet. Die Handlung springt immer wieder zwischen verschiedenen Protagonisten und Zeitpunkten, eine klare Struktur war nicht erkennbar. Wechsel wurden auch nicht durch kurze Hinweise zu Kapitelbeginn kenntlich gemacht. Ich habe stets etwa eine Seite gebraucht um mich neu zu orintieren und den Inhalt einer Person und Zeitschiene zuzuordnen. Dieser Umstand hat mir das Lesen massiv erschwert, so dass ich zwischenzeitlich keine Lust zum Weiterlesen hatte.
Die Story ist insgesamt spannend und für mich, als ähnliche Generation wie Protagonist Jan auch bedeutend aktuell. Emotional packen konnte mich die Handlung jedoch nicht - wahrscheinlich liegt das an den vielen Sprüngen und meiner damit einhergehenden Grundverwirrung.
Partem
Partem. Wie die Liebe so kalt von Stefanie Neeb
"Partem. Wie die Liebe so kalt" ist der Auftakt einer Fantasy-Dilogie der Autorin Stefanie Neeb, das Buch ist zugleich ihr Jugenbuch-Debüt.
Der Klappentext verspricht eine mitreißende Geschichte mit interessanten Charakteren. Ich hatte anhand des Klappentextes und der Leseprobe hohe Erwartungen an das Buch - welche leider nicht erfüllt wurden.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und passt sehr gut zum Genre, er hat sich gut lesen lassen. Die Geschichte wird aus vier unterschiedlichen Charakter-Perspektiven (Xenia, Jael, Felix und Chrystal) erzählt, dies ist jeweils zu Kapitelbeginn vermerkt - diese Hinweise waren für mich auch elementar wichtig, denn sprachlich oder vom Ausdruck haben sich die vier Charaktere nicht unterschieden, da hätte ich mir ein wenig mehr Individualität gewünscht. Durch die vielen unterschiedlichen Perspektiven gibt sich für mich als Leserin die Möglichkeit einige Szenen durch verschiedene Blickwinkel zu betrachten, was mir sehr gut gefallen hat und enorm dabei hilft die komplexe Organisation des Partem und seinen Machenschaften zu verstehen - wirklich verstanden habe ich es dennoch nicht.
Mein großer Kritikpunkt an dem Buch ist die fehlende Aufklärung rund um die Welt, in der wir uns in diesem Buch befinden. Schnell wird klar, dass sie sich nicht so sehr von der Realität unterscheidet - wären da nicht Menschen, die anderen die Liebe nehmen können oder Menschen, die andere Menschen durch Berührung "hören" können und einiges mehr... Von Anfang an hatte ich viele Fragen zu diesen Fähigkeiten und auch zum Partem allgemein - Was ist die Mission? Wo kommt er her? Zu welchem Zweck wurden die WGs gegründet? etc. ... Keine meiner Fragen wurde geklärt.
Nach 480 Seiten so gut wie nichts über die Welt zu wissen, in der das Buch spielt, ist eine besondere Leistung - leider keine besonders gute.
Mit den Charakteren verhält es sich leider ähnlich, denn sie haben allesamt viel Potential, werden nur leider oberflächlich beschrieben, so dass gerade bei Chrystal und Jael (also diejenigen, die in direkter Verbindung zum Partem stehen) vieles offen bleibt. Es gibt haufenweise Andeutungen über die Vergangenheit oder die aktuellen Beweggründe, jedoch keinerlei Vertiefung dessen. Das kann ich im Rahmen des Spannungsaufbaus nachvollziehen, macht es mir jedoch enorm schwer eine Verbindung zu den Charakteren herzustellen.
Die Intention ist wahrscheinlich den Partem und alles damit zusammenhängende als sehr undurchsichtig und ominös erscheinen zu lassen. Leider ging das auf Kosten des Spannungsaufbaues und der Plot-Entwicklung.
Ich hatte mir wirklich eine aussagekräftigere Geschichte erhofft. Ich werde den folgenden Teil dennoch lesen in der Hoffnung, dass er mehr Licht ins Dunkel bringt. Denn trotz der Schwächen will ich dennoch wissen, wie es weiter geht und habe die große Hoffnung, dass meine offenen Fragen beantwortet werden.
Nora und Jim
Nora Joyce und die Liebe zu den Büchern von Nuala O'Connor
Ich hatte große Hoffnungen in dieses Buch und war sehr gespannt mehr über die Beziehung zwischen Nora und James Joyce zu erfahren. Leider konnte das Buch meine Erwartungen (eine mitreißende, authentische und emotionale Geschichte über zwei interessante Menschen) nicht ansatzweise erfüllen und hat mich von Seite zu Seite mehr enttäuscht.
Nach etwa 100 Seiten habe ich das Buch schweren Herzens abgebrochen - es war eine Qual für mich das Buch in die Hand zu nehmen und weiter zu lesen. Das hatte mehrere Gründe.
Zum Einen sind mir sowohl Nora und Jim als Protagonisten äußerst unsympathisch - was soweit okay wäre, denn nicht immer muss ich mit den Charakteren eines Buches sympathisieren. Dennoch habe ich keinerlei Bindung zu den beiden aufbauen können, sie schienen mir immer fremd und so war mir auch ihr Schicksal herzlich egal. Auch wenn die Geschichte aus Noras Perspektive geschildert wurde, hatte ich zu keinem Zeitpunkt das Gefühl sie wirklich kennen zu lernen. Das ist schade und hilft mir nicht Freude am Buch zu finden.
Mit knapp 100 Seiten habe ich etwa ein Viertel des Buches geschafft, wonach anzunehmen ist, dass inhaltlich noch etwas passieren wird. Denn bisher fand ich die Handlung öde und nicht mitreißend.
Ich werde dem Buch sicherlich zu einem späteren Zeitpunkt nochmals eine Chance geben mich zu überzeugen. Zum jetzigen Zeitpunkt werden "Nora Joyce und die Liebe zu den Büchern" jedoch defintiv nicht zueinander finden.
Fühlen lernen
Fühlen lernen von Carlotta Welding
Dieses Buch hat mich durch den spannendenn Titelzusatz "Warum wir so oft unsere Emotionen nicht verstehen und wie wir das ändern können" neugierig gemacht. Damit wird schon recht viel versprochen, ich habe dennoch keine 1:1-Anleitung für Selbsthilfe erwartet, sondern ein informatives Sachbuch.
Diese Erwartung konnte das Buch von Frau Dr. Carlotta Welding auch erfüllen. In einem angenehmen und alltagsnahen Schreibstil werden mir als Leserin die Grundsätze der Emotionswahnehmung, -verarbeitung und -regulation näher gebracht. Ein für das Leben unabdingbarer Bestandteil und in seiner Gesamtheit zu komplex um es auf knapp 300 Seiten vollständig und detailliert auszuführen - für mehr Hintergrund- und weiteführendes Wissen findet sich am Ende des Buches eine Leseempfehlung.
Weiterhin sind grundsätzliche Aussagen des Buches wissenschaftlich fundiert und mit entsprechenden Quellen versehen - das hat mir gut gefallen.
In dem Buch geht es nicht nur um Emotionserkennung allgemein, es wird ein Schwerpunkt auf 'Gefühlsblindheit' gelegt, die etwa 10% der Bevölkerung betrifft. Ich kanne diesen Begriff noch nicht und fand es sehr spannend darüber zu lesen.
Dieses Buch weißt auch klar Grenzen auf, verweist bei Vorliegen oder Verdacht auf psychische Erkrankungen klar auf die Inanspruchnahme von professionellen Hilfen. Dieses Buch und die Anregungen können und sollen keine Therapie ersetzen - dennoch können hiermit Anreize geschaffen werden sich offener und bewusster mit seinen Emotionen auseinanderzusetzen.











