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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Daffodil:

Revange

Golden Cage. Die Rache einer Frau ist schön und brutal. von Camilla Läckberg

Matilda hat ein dunkles Geheimnis, unerkannt und unbekannt fängt sie ein neues Leben als Faye an. Sie studiert erfolgreich Betriebswirtschaftslehre, ist attraktiv, erobert Männerherzen im Sturm und hat Spaß mit ihrer Freundin Chris. Einer ihrer Verehrer ist der gut aussehende Jack Adelheim, ehrgeizig und erfolgsorientiert.

Sie heiraten, Faye gibt ihr Studium auf um Jack bei der Firmengründung finanziell unterstützen zu können, kümmert sich um die Erziehung der Tochter und schafft ein gemütliches Heim. Nur: Jack verhält sich ihr gegenüber immer ablehnender. Verzweifelt versucht sie, ihn zu halten, demütigt sich, bettelt um seine Liebe. Vergeblich, er verstößt Faye und lässt sie nahezu mittellos zurück. Endlich, endlich wacht sie auf und besinnt sich auf ihre Möglichkeiten. Ein gnadenloser Rachefeldzug wird gestartet.
Zunächst fragt man sich, wie dumm kann eine Frau nur sein? Sie gibt alles auf, macht sich selbst klein, winselt um Liebe. Hat sie das wirklich nötig?
Der zweite Teil aber! Faye kämpft, findet zurück zu ihren Fähigkeiten, plant, zieht durch, wächst. Eine wahre Genugtuung, ihre Strategie zu verfolgen, zu sehen, wie sie ihre Pläne verwirklicht.
Camilla Läckberg hat wieder alle Gefühle ihrer Leser aktiviert: Verachtung, Mitleid, Wut, aber auch weniger schöne, jedoch durchaus verständliche Rachegelüste geweckt. Bestens zu lesen, mit einem zufriedenem „Ha!“ beendet.
Roman aus dem Ullstein Verlag, übersetzt von Katrin Frey.

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Stimmen befehlen

Bluthölle von Chris Carter

Stell dir vor, du stiehlst mal eben so eine Aktentasche und befindest dich plötzlich in tödlicher Gefahr. Das geschieht Angela, denn in der Tasche war ein Notizbuch mit genauen Aufzeichnungen zu bestialischen Morden. Sie liefert das Büchlein beim LAPD ab, längst nicht so anonym, wie sie glaubt. Und auch der eigentliche Besitzer macht sie ausfindig, will unbedingt sein Eigentum zurück.

Er ist clever, vorausplanend, skrupellos und brutal. Er hat keine Probleme, sich sogar mit den Detectives anzulegen und ihnen mit dem Tod zu drohen.
Das Team um Robert Hunter und Carlos Garcia stehen vor ihrem 11. Fall. Ultra Violent- Fälle sind Ihre Spezialität. Gut so, denn auch diesmal müssen sie alles geben. Erste Schlussfolgerungen sind nicht zielführend, die Situation spitzt sich zu. Den Ermittlern stehen kluge Spezialisten zur Seite, dennoch bleiben Fehlschläge nicht aus.
Chris Carter beschreibt seine Charaktere realistisch, selbst die störrische Angela wirkt glaubhaft.
Was den Killer zu seinen Taten treibt, kommt unerwartet. Ein ernstes Thema.
Wieder ein packender Thriller aus der Feder von Chris Carter, aus dem Englischen von Sybille Uplegger, Ullstein Verlag.

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Leichter Weg ins Traumland

Mein Puste-Licht-Buch: Wenn im Dunkeln Sterne funkeln von Christina Nömer

Emma Ente, Fine Fuchs, Milo Maus und Benni Bär sollen, aber können nicht einschlafen. Da kann man helfen! Einmal pusten, und die Sternenlämpchen leuchten am Abendhimmel, der Weg ins Traumland wird dezent erhellt. Alles ist gut, der Schlaf darf kommen.
Ganz schnell haben auch schon die Kleinsten( ab 18 Monaten) den Dreh raus und pusten sehr eifrig.

Nun kann das Kind selbst auch beruhigt schlafen.
Die Farbgestaltung der Bilder deutet auf abendliche Stimmung hin, liebevoll und sympathisch gezeichnete Tiere (Illustration Marina Rachner) erfreuen, niedliche Details wollen gesehen werden. Kurze, kindgerechte Texte (Christina Nömer) schaffen eine ruhige Atmosphäre und sind eine schöne Vorbereitung auf die Schlafenszeit.
Das stabile Pappbilderbuch gefällt dem Nachwuchs und auch uns Eltern sehr.
Ein tolles Gute-Nacht-Buch aus der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH.

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Funkelsterne als Erste Hilfe bei Wehwehchen

Mein Puste-Licht-Buch: Die kleine Tröste-Fee von Sylvia Tress

Eine ganz tolle Idee ist das Buch von der kleinen Tröstefee. Alltägliche Missgeschicke sind leichter zu ertragen, wenn sie auch anderen passieren und kleine Sterne helfen, den Kummer zu vergessen. Eine schöne Ablenkung, wenn das Kind den Tieren hilft, mit funkelnden Sternen, die es durch Pusten zum Leuchten bringt, den Kummer zu besiegen.

Egal, ob das Häschen hingefallen ist, der Biber eine heftige Erkältung hat oder das Schweinchen Bauchweh - sie werden getröstet, das Kind kann helfen. Schon ist das eigene Leid gemildert.
Liebevoll gemalte Zeichnungen, bunte, leuchtende Farben und niedliche Tiere sind sehr anschaulich gestaltet, Kinder lieben das. Die kleinen, gereimten Texte sind wie Zaubersprüchlein.
Stabile Pappseiten garantieren eine lange Lebensdauer und der Überraschungseffekt durch die Leuchtlämpchen gefällt sehr.
Text von S. Tress, Illustration durch Martina Leykamm, von der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH.

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So war es früher

Die Wunderfrauen von Stephanie Schuster

Alle vier sind wunderbar! Luise, die von einem eigenen Laden träumt, Helga, die mit ihren spießigen Eltern bricht, Marie, die nach schrecklichen Erlebnissen ein neues Leben beginnt und auch Annabel, ja, auch sie, die verunsicherte Pfarrerstochter. Unterschiedliche soziale Hintergründe, unterschiedliche Vorstellungen von der Zukunft, eint alle das Ziel, aus ihrem Leben etwas zu machen, möglichst selbstbestimmt ihre Zukunft zu gestalten.

Keineswegs einfach für eine Frau Anfang der 50-er Jahre, noch dazu im konservativen Bayern.
Luise hat noch Glück, ihr Mann ist recht tolerant, aber Helga wird nur als hübsche Zugabe für den künftigen Schwiegersohn und Firmennachfolger gesehen. Maries Eltern sind gestorben, sie wurde aus ihrem Heimatort vertrieben, Annabels Mann vernachlässigt seine Frau.
Bewundernswert, wie engagiert Luise ihren Laden plant und durchsetzt, toll, wie Helga auf Wohlstand verzichtet und eine anspruchsvolle Lehre aufnimmt, anerkennenswert, wie Marie die Schatten der Vergangenheit durch tatkräftiges Zupacken bewältigt. Und auch Annabel findet ihren Weg.
Stephanie Schuster verpackt die Schicksale ihrer Wunderfrauen in eine warmherzig erzählte und trotzdem spannende Geschichte. Besonders viel erfährt der Leser über Luise und ihre Arbeit als Köchin in einem Camp der amerikanischen Besatzungsmacht. Später erhält man einen Einblick in die schwere Arbeit einer selbstständigen Lebensmittelhändlerin. Viel Einsatz und Engagement sind dafür nötig, trotzdem stellt sich Erfolg nicht automatisch ein.
Beeindruckend auch Helga, die vor Herausforderungen nicht kapituliert.
Dieser Roman ist der erste Teil einer Trilogie. Ich bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung, sind mir doch die Frauen sympathisch geworden und haben sicher noch viel vor.
Ein wunderbares Buch, unterhaltsam und bestens zu lesen.
Aus dem Fischer Verlag.

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Meine Märchen

Es war einmal: Meine Märchen von Grimm Sandra

Mein Lieblingsmärchen, der Froschkönig, ist enthalten. Aber auch neun andere, die jedes Kind kennen sollte: Rotkäppchen, Frau Holle, Dornröschen, Aschenputtel und Schneewittchen... .
Hand aufs Herz: Können alle Erwachsenen die Mär von den Bremer Stadtmusikanten erzählen? Oder vom hässlichen Entlein?
Also ich auf Anhieb nicht.

Kann man mit diesem Buch ja neu lernen.
Dicke Pappseiten lassen die Kinder selbst blättern, ohne Seiten zu beschädigen.
Die Bilder von Frau Annika sind mehr als halbseitig, also schön groß; einfach und meist ohne Schnickschnack gestaltet und liebevoll gemalt, die Figuren und Tiere sind sympathisch ( Naja, bis auf die Pechmarie natürlich).
In der Natur der Sache liegt trotz Vereinfachung des Inhalts eine gewisse Textlastigkeit, eine große, oft nicht gemeisterte Geduldsprobe für Zweijährige, die Vorleser*in kreativ und durch geschickte Kürzungen überwinden muss. Vielleicht besser für etwas ältere Zwerge? Und: das Ding bei Hänsel und Gretel mit Hexe und Ofen lasse ich mal lieber noch weg.
Mir gefällt, dass auch positive Eigenschaften wie Hilfsbereitschaft, Rücksichtnahme, Mut und Fleiß eine Rolle spielen. Sogar die Warnung, nicht mit freundlichen Fremden mitzugehen, ist impliziert.
Durch Märchengestalten wie sprechende Tiere und zauberkundige Feen wird die Phantasie angeregt.
Insgesamt ein schönes Kinderbuch mit gut verständlichen und kindgerechten Texten von Sandra Grimm aus der Piepmatz Edition von Ravensburger.

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Es war kein Unfall

Die verstummte Frau von Karin Slaughter

Eine unerfahrene Polizistin macht schreckliche Fehler. Es sah wie ein Unfall aus. Es war keiner.
Nach und nach kommen grausame Wahrheiten heraus. Ist ein Serientäter am Werk? Jeffrey Tolliver sammelt Spuren, verhaftet den Verdächtigen und bringt ihn hinter Gitter. Bis dieser bei einer Gefängnisrevolte Jahre später einen Deal aushandeln möchte.

Chief Jeffrey Tolliver, gleichzeitig Dr. Sara Lintons Ex-Mann, ist tot.
Er kann den Fall nicht neu aufrollen. Aber das Team um Will Trent geht Hinweisen nach, die weitere scheinbare Unfälle als bestialische Morde offenbaren.
Fieberhaft werden Zusammenhänge gesucht, Spuren verfolgt, Unterlagen neu bewertet, in der Vergangenheit gegraben.
Karen Slaughter wechselt geschickt zwischen den Kapiteln, um die damaligen Ergebnisse mit denen zu den aktuellen Ermittlungen auszuwerten.
Spannend, wie Details aufgedeckt werden. Unglaublich genau werden die brutalen Taten und ihre Auswirkungen auf die Frauen geschildert. Das lässt Niemanden unbeteiligt, man wünscht sich, dass der Täter schleunigst gefunden und hart bestraft wird. Hochachtung der Polizei, derart engagiert zu ermitteln. Trotz privater Probleme, denn eine Liebesgeschichte ist dieser Thriller auch. Der sympathische Will liebt die aus vorausgegangenen Fällen bekannte Dr. Sara Linton. Und sie ihn, aber die Präsenz von Tollivers Schatten macht es beiden schwer.
Sehr gern mochte ich Faith, offene, couragierte und emphatische Kollegin im Ermittlerteam.
Nach vielen akribisch zusammengetragenen Fakten verfestigt sich ein unwahrscheinlicher Verdacht....
Spannung und Unfassbares pur.
Packender Thriller von Harper Collins.

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Kleine Fee vom Kornblumenfeld

Klara Katastrofee und das große Feen-Schlamassel von Sabbag Britta

In und an einem wundersamen Wald lebt Klara, Jungfee vom Kornblumenfeld. Sie liebt Pflanzen und Tiere. Wenn sie endlich eine anerkannte Fee mit eigenem Gebiet sein darf, ist sie für den Schutz aller Lebewesen dort verantwortlich. Aber noch ist es nicht so weit, ihr passieren häufig Missgeschicke beim Zaubern.

Was, bitte, soll zum Beispiel ein großes Sauerkrautfass auf einer brennenden Wiese? Nein, sie muss noch fleißig üben, um anerkannt zu werden. Und schon wieder passiert ein Missgeschick. Welches, wird hier nicht verraten, aber dadurch gerät sie in eine ihr unbekannte Welt und trifft das Oskarwesen. Nicht alles dort ist feentastisch. Weil: ihre Wiese soll in eine Baustelle umgewandelt werden!
Britta Sabbag hat ein wunderschönes Kinderbuch mit liebenswerten Charakteren und einer spannenden Geschichte verfasst. Kindgerecht und gut verständlich geht es um Mut und Freundschaft, aber es werden auch Probleme der Erwachsenenwelt beschrieben. Lustige Zauberstreiche wurden mit einem Augenzwinkern integriert.
Besonders schön und fantasievoll sind die Illustrationen von Igor Lange. Er hat die Tiere freundlich gestaltet und die Zeichnungen mit vielen Details versehen. Es gibt jeweils viel zu entdecken.
Im ebook leuchten die Farben wunderbar, es macht Spaß, die Bilder anzuschauen.
Empfehlenswertes von arsEdition.

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New York oder schwedische Provinz?

Nur noch ein bisschen Glück von Ahrnstedt Simona

Stella träumt von einem Modedesignstudium in New York. Gut nähen kann sie, ihre Kreationen sehen toll aus. Peder zuliebe bleibt sie aber in Stockholm. Sie liebt ihn eben (warum eigentlich?). Bis er sie betrügt, aus der Wohnung wirft und sie aus ihrem gern ausgeübten Job in einer noblen Boutique kantet.

Hals über Kopf flüchtet sie sich in Edelklamotten aufs Land zu einer ererbten baufälligen Kate. Ihr Plan: verkaufen und ab auf eine berühmte Modeschule in New York. Aber wem begegnet sie dort im abgelegenen Nirgendwo? Einem attraktiven Bauern. Sie verlieben sich und Stella muss sich entscheiden: Karriere oder göttlicher Sex? Der wird nämlich pausenlos praktiziert und en Detail beschrieben.
Für mich etwas zu viel des Guten, hätte nicht sein müssen.
Die Ausgangssituation ist nicht ungewöhnlich, der Schreibstil locker, die meisten Leute nett, klar, einige Miesepeter gibt es auch. Manch interessante Charaktere hätten durchaus mehr Raum verdient.
Lockerer Sommer-Gute-Laune-Liebesroman von Simona Ahrnstedt, Forever by Ullstein.

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Niedlich

Lotta entdeckt die Welt: Im Wald von Sandra Grimm

Lotta ist ein niedliches kleines Zopfmädchen. Zusammen mit Hündchen Zottel und Opa machen sie einen Waldspaziergang.
Lotta hat praktische Kleidung an: Gummistiefel und eine warme gelbe Jacke.
Viel gibt es im Wald zu entdecken: ein Vögelchen, eine blaue Libelle, eine nette Schnecke schon auf dem Deckblatt.

Auch Fliegenpilze, blaue und weiße Blumen, Laub und Moos.
Mit kleinen Texten geht es weiter, die Sinne werden angesprochen ( hören, sehen, fühlen ), der Wortschatz wird erweitert, Dinge werden verglichen. Was man nicht alles im Wald erleben kann: Sonne glitzert, Blätter rascheln, winzige Bäume biegen sich, Zweige knacken, Eichhörnchen klettern. Und was kann Lotta selber machen? Nun, unter anderem Stöcke sammeln, Baumrinde fühlen und mehr.
Schön anschaulich für die Jüngsten, die Tiere haben niedliche Gesichter, die Bilder haben schöne leuchtende Farben. Liebevolle Details wie kleine Raupen, Spinnennetze, kuschelnde Igel, um die Ecke lugende Füchse oder schlafende Fledermäuse wecken Entdeckerlust.
Gut geeignet für die Jüngsten. Von Sandra Grimm und Katja Senner aus dem Hause Ravensburger.

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