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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Daffodil:

Rache für die Zukunft

Rache, auf ewig von Lars Schütz

Als Rabea und Jan vom LKA suspendiert wurden , gründete er Grall & Wyler, das erste Büro für unabhängige psychologische Fallanalyse. Zu einem ebenso bizarren wie unerklärlichem Mordfall wurden er und seine Kollegin jedoch wieder vom Landeskriminalamt zu Hilfe gerufen. Wer ist so grausam, einen Menschen zu fixieren und das Bambuswachstum zu nutzen, ihn zu durchbohren und damit zu töten? Dann wird auch noch Jans ehemalige Kollegin entführt, weitere unglaublich grausame Morde geschehen.

Eine Spur zeichnet sich ab. Steckt ein kleines Mädchen dahinter? Kann doch gar nicht sein.....
Lars Schütz hat mit seinen Ermittlern Grall und Wyler ein engagiertes Ermittlerduo, nicht ohne Ecken und Kanten, präsentiert. Sie arbeiten eng mit Kollegen vom Bundeskriminalamt zusammen, schießen sogar übers Ziel hinaus. All das liest sich spannend, der/ die Täter gehen clever und sogar mit einer gewissen Logik vor. Ist ihr Ziel wirklich die Rettung der Umwelt?
Ein packender Thriller, der mir ausgesprochen gut gefallen hat, super zu lesen und gruselige Unterhaltung aus dem Ullstein Verlag.

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Auf Anhieb geliebt

ministeps: Hör rein, sing mit! Erste Kinderlieder zum Anhören von Volksgut

Auf Anhieb geliebt - meine Kleine fand das Buch von Gabriele Dal Lago toll.
Schlägt man das Buch auf, erklingen gern und oft gehörte Kinderlieder
wie: „Alle meine Entchen“, „Backe, backe Kuchen“, „Bruder Jakob“, „Summ,
summ, summ“ und „Schlaf, Kindlich, schlaf“.
Eine Kinderstimme singt in für Kleinkinder angenehmer und angemessener
Lautstärke, recht bald erkennen die Jüngsten den
entsprechenden Titel und versuchen, mitzusingen.

Schon für die ganz Kleinen geeignet, aber gern auch gehört und
mitgesungen von etwas größeren Mäusen. Besonders schön, dass die Kinder
selbständig mit dem Buch umgehen können.
Die drei mitgelieferten Batterien sind kindersicher eingebaut.
Farbenprächtige, übersichtliche Zeichnungen illustrieren die Songs, sehr
niedlich für die Kleinsten gestaltet.
Noten sind angegeben, wer mag/ kann selber Begleitmusik erklingen lassen.
Das Büchlein umfasst 12 stabile Pappseiten und verfügt über ein
griffiges Format.
Ein empfehlenswertes Kinderbuch, das Spaß macht und aus dem Hause
Ravensburger kommt.

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Der achte Kontinent

ministeps: Hör rein, sing mit! Erste Kinderlieder zum Anhören von Volksgut

Liane mag ihren Namen nicht, wird verspottet. Sie ist unsicher, schüchtern, überängstliche Eltern haben wenig Verständnis. Kein Wunder, dass sie in die Welt der Bücher flüchtet.
Als sie eine Woche bei den Großeltern verbringen muss, erlebt sie Wundersames: zwei Kinder aus dem Land der Geschichten sammeln Gedanken für neue Märchen, denn ohne diese trocknet ihr Kontinent aus.

Für den Rest der Welt würde das das Verschwinden ebendieser bedeuten. Liane kann helfen, aber die Rückreise zur Gedankensammelstelle wird durch verschieden Prüfungen erschwert.
Soweit eine schöne Idee, allerdings gestaltet sich die erste Hälfte des Buches langweilig, denn Lianes Alltag wird sehr ausführlich beschrieben. Etwas spannender wird es zu Beginn der zweiten Hälfte. Um den richtigen von vier Wegen zu erkennen, müssen vier Tests absolviert werden. Die Prüfungen: Schulwissen wird abgefragt, Ausdauer erwünscht. Na ja. Liane bekommt aufdringlich den pädagogischen Zeigefinger vorgehalten, zieht selbstbewusstseinstärkende Lehren.
Meine Tochter samt Freundin verloren schnell das Interesse, schade.
Gefallen hat ihnen allerdings, dass aus von Blüten herabfallenden Buchstaben echte Dinge wie Eis und Kekse entstanden. Genau solche Überraschungen hätten sie sich vermehrt gewünscht.
Geschrieben von Elif Shafak, Illustrationen von Zafer Okur , aus dem Türkischen von Gerhard Meier, arsEdition.

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Einblicke ins Körperinnere

Das Buch mit der Lupe: Mein Körper von Nancy Dickmann

Wie sieht es in unserem Körper aus? Man müsste hineinschauen können ... . Kann man: „Das Buch mit der Lupe; Mein Körper“, ermöglicht das Kindern ab fünf Jahren, besser später, aber natürlich auch Erwachsenen, auf geniale Art.
Jacke aufgeklappt, T-Shirt durchleuchtet - die inneren Organe werden sichtbar, ihr Aussehen, ihre Lage.

Die bewegliche Lupe pickt Ausschnitte heraus, verdeutlicht oder grenzt ein, um die Skizze herum sind die Teile des Körpers benannt und die Seiten aufgeschrieben, auf denen weitere Informationen zu erfahren sind. Skelett, Muskeln, Sehnen, Blutkreislauf werden beschrieben, Nerven, Abwehrsystem, Sinne und mehr werden aufgezeigt, mit Vergleichen anschaulich erklärt, erstaunliche Fakten einbezogen. Tipps für ein gesundes Leben und Worterklärungen runden das Sachbuch von Nancy Dickmann, verlegt von Ravensburger, ab.
Schon sehr speziell, aber für einen detailreichen Überblick über den menschlichen Körper ein tolles Anschauungsmaterial, sehr informativ und lehrreich.

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Ein kunterbunter Hühnerhof

Eine Hühnerschaukel für Rosa von Ackermann Anja

Ein kunterbunter Hühnerhof
Rosa ist die neugierigste Henne auf dem Hühnerhof. Egal was Besitzerin Hermine macht, Rosa beobachtet alles gaaanz genau. Langeweile mag sie gar nicht und überlegt sich so einige Wünsche. Eine Schaukel wäre toll. Sollte in dem großen Paket, welches der Postbote geliefert hat, etwa so ein Ding drin sein? Jetzt wird es aber richtig spannend.

Übersichtliche und lustige Illustrationen mit witzigen Details, von Nadine Reitz altersgerecht und leuchtend bunt gestaltet, versetzen Leser ab vier Jahren in die Welt eines unterhaltsamen Bauernhofes. Rosa ist sehr sympathisch, einige ihrer Eigenschaften sind Kindern sicherlich bekannt. Mit ihr und den anderen Bewohnern des Bauernhofes können sie rätseln und gespannt auf das Auspacken des Paketes warten. Der Inhalt ist zunächst eine Überraschung, die nicht alle begeistert. Ob Rosa trotzdem glücklich werden kann?
Anja Ackermann hat eine schöne Geschichte für Kinder geschrieben, die uns gut gefallen hat.
Aus dem Hummelburg Verlag.

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Fliegende Tanten, sprechende Dohlen und liebeskranke Giraffen

Mirella Manusch – Hilfe, mein Kater kann sprechen! von Anne Barns; Christin-Marie Below

Oje, fiese Zahnschmerzen! Aber keine normalen, wie jeder sie kennt, nein, bei Mirella wächst ein kleiner spitzer Vampirzahn; Gene von Großmutter Draculina schlagen durch. Mirella wird eine nette Vampirin, die nicht nur fliegen, sondern auch die Sprache vieler Tiere verstehen kann. Beschützt von ihrem Kater Langstrumpf (der sein pinkes Halsband hasst) erlebt sie tolle Abenteuer, besucht nachts den Zoo und lernt Blöd- oh nein, Batboy kennen.

Ein spannendes Buch für Mädchen, unterhaltsam, fantasievoll, lustig.
Christin-Marie Below und Anne Barns haben eine sympathische und hilfsbereite Jungvampirin erschaffen, die sicherlich noch einige interessante Abenteuer erleben wird. Schade nur, dass sie ihrem Vater nichts von ihren Fähigkeiten verraten darf.
Eine Fortsetzung von Mirellas Geschichte würde uns gefallen.
Fröhliche Illustrationen von Anastasia Braun vervollständigen das Lesevergnügen von Dragonfly in der Harper Collins Germany GmbH.

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Madame Curie erinnert sich ...

Madame Curie und die Kraft zu träumen von Susanna Leonard

Schon als kleines Mädchen mochte Mania Mathematik und Naturwissenschaften, erbrachte Bestleistungen in der Schule. Aber glücklich war sie nicht, ihre Mutter und eine ihrer geliebten älteren Schwestern starben. Die russische Besetzung ihres Heimatlandes machte ihr schwer zu schaffen. Trotz ausgezeichneter Ergebnisse durften weder sie noch ihre Schwestern in Polen studieren, eine Berufstätigkeit als Hauslehrerin oder Gouvernante lag vor ihr.

Mania verdiente also zunächst Geld. Ihre Schwester half ihr, die sich nun Marie nannte, ihr späteres Studium an der Sorbonne aufzunehmen. Oft waren ihre Prüfungsergebnisse besser als die ihrer Mitstudenten. Ein ausgezeichneter Abschuss war das Ergebnis härtester Anstrengungen. Marie lernte Pierre Currie kennen, verliebte sich, die Heirat folgte. Ehrgeizig und mit großem Einsatz forschten beide in verschiedenen Bereichen. In den 20 Jahren nach dem Tod des Ehemannes zog Marie Curie zwei Kinder groß, bestimmte das Atomgewicht von Polonium, gründete das Radiuminstitut der Sorbonne, wanderte mit Albert Einstein durch das Engadin, erhielt den zweiten Nobelpreis für Chemie. Sie machte den Führerschein für Lastkraftwagen, gründete ein Radiuminstitut in Warschau, sammelte in Amerika Geld für Radium und frühstückte mit dem amerikanischen Präsidenten ... Ein unglaubliches Leben, welches Susanne Leonhard beschreibt. Madame Curies Verdienste werden geschildert, das Drumherum öfter ein wenig rührselig bis kitschig, aber die herausragenden Leistungen der Wissenschaftlerin kommen nicht zu kurz, besonders in der zweiten Hälfte kommt Spannung auf. Eine Würdigung der großartigen Marie Curie aus dem Ullstein Verlag.

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Das Lichtenstein- eine Welt für sich

Madame Curie und die Kraft zu träumen von Susanna Leonard

Berlin 1913. Eine quirlige Modewelt, bekannte Namen großer Kaufhäuser, Modetrends. Und: ein Einblick in die Gestaltung eines Warenhauses. Wie handeln die Besitzer, die Verkäufer*innen, welche Hierarchien gibt es? Was umfasst das Sortiment der Branche? Vieles, was man noch nicht wusste, Begriffe, die einem nur annähernd vertraut sind.

Das alles aufgezeigt an der Familie Lichtenstein, an Ladenmädchen Hedi, Schauspielerin Ella, Schneiderin Thea, Konfektionär ( heute: Designer) Hannes und anderen. Schnell ist man mitten im Geschehen, verfolgt mit Spannung, ob die ehrgeizigen Pläne der Personen realisiert werden können. Pariser Chic nach Berlin? Vom Ladenmädchen zur Vorführdame (was für ein Wort!). Modetee für betuchte Kundschaft? Karriere auf großen Bühnen? Oder doch lieber einen Mann finden, der einen versorgt?
All das und viel mehr wird von Marlene Averbeck gekonnt in Szene gesetzt.
Von Erfolgen, aber auch von Schicksalsschlägen und bitteren Niederlagen wird berichtet, Lokalkolorit und ganz viel Liebe wird integriert, es liest sich wunderbar!
Schöne Lektüre von dtv.

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Wunderbare Zukunft?

Paradise City von Zoë Beck

Megacity Frankfurt. Die Luft ist sauber, alle Menschen sind gut genährt, verfügen über ein Grundeinkommen, können bei wöchentlicher 20-Stunden Arbeitszeit etwas hinzuverdienen und bekommen bei gesunder Lebensweise Sozialpunkte, das heißt, bessere Wohnungen oder andere Vergünstigungen. Der öffentliche Nahverkehr funktioniert bestens und gesund sind alle, wird das doch regelmäßig überprüft und gegebenenfalls behandelt.

Alles schön, oder? Na, wenn man nichts Falsches macht, dann stört einen doch permanente Überwachung nicht, oder? Dann ist es doch egal, ob die Nachrichten immer der Wahrheit entsprechen, ob man glaubt, dass es keine schlimmen Krankheiten mehr gibt, ob Daten missbraucht werden und ob Genmanipulationen stattfinden? ODER?
Protagonistin Liina arbeitet in einer privaten Nachrichtenagentur, recherchiert Vorfälle, die in der Staatspresse nicht vorkommen oder anders dargestellt werden. Das ist gefährlich, nicht nur für sie.....
Wie sieht es überhaupt außerhalb aus? Überschwemmungen, veraltete Infrastruktur, dann gibt es auch noch die Parallelen, Menschen, die sich den Kontrollen entziehen, die anders sind.
Hätte eine packende Dystopie sein können, ist es aber nicht. Manches ist unlogisch, die Figuren sind irgendwie blutarm, undurchsichtige Regierungsgestalten sind stets nur verpixelte Schatten.
Eine Zukunftsvision von Zoe Beck, die nur bedingt mitnimmt.

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Ohne!

Unser Mathelehrer unterrichtet von draußen - damit er dabei rauchen kann! von Lena Greiner; Carola Padtberg

Schon der Titel verrät, dass hier skurrile Lehrer und deren Eigenheiten präsentiert werden. Das gelingt den Autorinnen Lena Greiner und Carola Padtberg dank der Hilfe der Spiegel online-Leser hervorragend.
Unglaubliches wird beschrieben: Lehrer essen ihren Schülern die Pausenbrote weg! Bewerfen sie mit Gegenständen! Ziehen sich Papiertüten über den Kopf! Springen von Tischen!
Noch erstaunlicher, was sie von den Schülern verlangen: den Schwänzeltanz der Bienen nachtanzen, gegen Wände laufen, Schneegeräusche nachahmen, sich vorstellen, ein Tiefkühlhähnchen zu sein, sich mit Steinen unterhalten,.

...
Lehrersprüche sind einprägsam, amüsant, verletzend oder fies, auch liebevolle Gemeinheiten sind gar nicht so selten. Stilblüten aus dem Sprachunterricht können durchaus originell sein.
Lehrer können Experimente vergeigen und humorvoll reagieren oder Schülern die Schuld geben.
Gut gefallen hat mir die Lehrertypologie, sehr aufschlussreich. Da gibt es: „....die Sensible, den Öko-Besserwisser, Dr. Korrekt .....
Ein stimmiges Zitat: „Einigen Menschen setzt das Berufsleben eben mehr zu als anderen.“
Deswegen sinnvoll: ein Kapitel zum Schulrecht.
Auch die Lehrergeständnisse bringen Erstaunliches ans Licht.
Ein unterhaltsames Buch, oft grotesk, manchmal verstörend oder erschreckend. Und ziemlich oft lustig.
Ein wenig ermüdend wirkt die Vielzahl der Beispiele, aber auf mehrere Tage verteilt lässt sich das Buch aus dem Ullstein Verlag gut lesen. Illustrationen von Hauck & Bauer grenzen die einzelnen Abschnitte ab und lockern das Ganze auf.

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