Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Marianne Schaffer-Schellander:
Schiff ahoi!
Der Fisch in der Streichholzschachtel von Martin Amanshauser
Ein gewaltiger Sturm befördert ein Kreuzfahrtschiff der Jetztzeit und ein Piratenschiff aus dem 18 Jahrhundert in ein Zeitloch ohne Kontakt zur Außenwelt. Lediglich der Leser wird mit Hilfe zweier Icherzähler Beobachter dieses Aufeinandertreffens. Dieses anspruchsvolle Wagnis einer Erzählung ist dem Autor Martin Amanshauser meiner Ansicht nach bravurös geglückt.
Es gelingt ihm, beide Welten sprachlich faszinierend, sehr unterhaltsam und spannend darzustellen. Ich empfehle dieses Buch wärmstens.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Ewa Wiercinska :
Das Buch mit Bestseller Potenzial wie ?Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand?
Der Fisch in der Streichholzschachtel von Martin Amanshauser
Durch ?sehr gewaltige Naturereignisse? trifft das Kreuzfahrtschiff Atlantis aus dem 21 Jh. auf das Piratenschiff Fin del Mundo . Am Bord der Atlantis befindet sich die frustrierte Gesellschaft aus 21 Jh. Das Schiff ist beladen mit Handys, Laptops, Computer, Internet und technischen Geräten usw. dem gegenüber steht das Piratenschiff mit einer Mannschaft bestehend aus sehr berühmten Piraten und einer Piratin aus dem 15, 16 Jh.
, vollgeladen mit Muskatnüssen und vielen anderen Lebensmittelvorräten, die sie auf der langen Reise auf See zum überleben brauchen.
Eine Sache verbindet jedoch beide Mannschaften. Sie möchten schnell zum Geld kommen!
Sehr amüsant zu lesen wie sie sich ?beschnuppern? und wie das Aufeinandertreffen sehr abenteuerlich endet.
Rezensionen von SLovesBooks:
Oma mal anders
Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid Roman von Backman Fredrik
Dieser Autor ist mit dem Buch ?Ein Mann namens Ove? in Deutschland bekannt geworden. Nachdem ich dieses Buch schon sehr mochte war ich gespannt auf den neuen Roman. Dieser ist jedoch etwas anders. Man darf nicht erwarten, dass man hier ein Buch in genau dem selben Stil bekommt wie das Debüt. Die gesamte Gestaltung ist einfach anders.
Schon angefangen bei Geschlecht und Alter der Protagonisten. Nichtsdestotrotz hat mir dieses Buch gefallen.
Die Storyline ist durchwachsen. Manche Passagen sind, wie es der Klapptext schon andeutet, sehr humorvoll und andere ziehen sich ein wenig. Die Verbindung von Realität und Fantasiegeschichten kann nicht immer überzeugen. Insgesamt ist es aber eine süße und aussagekräftige Geschichte, die den Leser lehrt, dass jeder Mensch wertvoll ist, egal wie er ist und was er macht.
Die Charaktere konnten mich vollständig überzeugen. Ich finde, dass sie tief ausgearbeitet sind und eine interessante Entwicklung durchmachen. Auch die Nebencharaktere bleiben nicht komplett blass, sondern können auf Grund von vielen Kleinigkeiten punkten.
Der Schreibstil ist anders als bei dem Debüt des Autors, was auch daran liegt, dass es aus der Sicht eines kleinen Mädchens geschrieben ist. Trotzdem gibt es einiges an Humor. Der überwiegende Teil lässt sich zügig und flüssig lesen, lediglich kürzere Passagen sind etwas schwerfälliger und zäher.
Insgesamt hat mir das Buch ganz gut gefallen, weil es eine süße Geschichte erzählt, die zwar ein paar Schwachstellen hat, dabei jedoch ein wichtiges Statement abgibt.
Rezensionen von Isabella Lehner Buchhandlung Heyn Klagenfurt:
Ein ganzes Leben von Robert Seethaler
Ein sehr bewegendes Buch in einer großartigen Sprache.
Absolut lesenswert.....und wenn Sie gerade dabei sind, sollten Sie auch den ?Trafikant? von Hr. Seethaler lesen.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Maria Dörfler:
Welch originelles Konzept
Der Fisch in der Streichholzschachtel von Martin Amanshauser
Zwei verschiedene Jahrhunderte - fast - zusammenstoßen zu lassen nach einem gewaltigen Sturm auf zwei ganz unterschiedlichen Schiffen irgendwo in der Karibik, ist schon eine sehr witzige Idee. Die Beschreibung der Situation auf dem Luxusliner hat mich ungemein erheitert und amüsiert und hat meine Entscheidung, so ein Schiff nicht mehr zu betreten, absolut gefestigt.
Viel Menschenkenntnis in leichter, aber nicht banaler Sprache findet sich da. Da können die Piraten fast nicht mit...
Die Begegnung der beiden Welten gerät dann oft zu langatmig, ermüdend und es ist ein Kampf, bis zum Ende durchzuhalten.
Wie so oft wären mir 200 Seiten weniger lieber gewesen.
Dennoch, wenn der Urlaub lange ist, sehr zu empfehlen.
Maria Dörfler
Rezensionen von Heyn Leserunde, Nico Strahl:
Fantastisch
Der Fisch in der Streichholzschachtel von Martin Amanshauser
E
s bedarf schon einer Monsterwelle, sowie eines Piratenschiffes aus dem 18.Jhrh., um die auf Konsum und Freizeit ausgerichtete Gesellschaft eines Luxuskreuzers aus der Ruhe zu bringen.
Sprachlich imponierend, mit viel Witz und psychologisch durchdacht wird dem Leser ein Spiegel vor Augen gehalten.
Fantastisch!
Rezensionen von Carmen Pranger Buchhandlung Tyrolia :
Buchhändler Tipp
Die Neue Roman von Bannan Sarah
Dieser Debütroman von Sarah Bannan hat mir insgesamt recht gut gefallen. Es geht um Carolyn Lessing, die neu an die Adam´s High School kommt. Zunächst ist Carolyn sehr beliebt, denn sie hat alles, was man braucht um dazuzugehören. Sie ist ausgesprochen hübsch, überragend intelligent, freundlich und stilsicher.
Die Mädchen bewundern sie und die Jungs himmeln sie an. Sie gehört sofort zu der beliebtesten Clique der Schule. Dann macht sie einen Fehler. Sie verliebt sich in Shane der Brookes Freund ist, dem populärsten Mädchen der Schule. Von diesem Zeitpunkt an ändert sich für Carolyn alles. Sie wird gemobbt, gequält und verfolgt und niemand hilft ihr wirklich.
Mir gefällt der Schreibstil der Autorin sehr gut. Da sie diesen Roman in der ersten Person Plural - also in der "Wir" Form geschrieben hat. Diese Form wirkt, als ob man persönlich dabei wäre.
Insgesamt finde ich das Buch "Die Neue" spannend, jedoch hätte ich mit einem anderen Ende gerechnet.
Rezensionen von Carmen Pranger Buchhandlung Tyrolia :
BuchhändlerInnen Tipp
Made in Sweden Thriller von Roslund Anders; Thunberg Stefan
?Made in Sweden? ist nicht nur ein spannender Thriller, sondern zeitgleich auch eine autobiographische Geschichte des Autors Stefan Thunberg, der zusammen mit Anders Roslund diesen Kriminalroman geschrieben hat.
In diesem Roman stellt sich die Frage, was passiert mit Kindern, die in einer Familie voller Gewalt, Wut und Brutalität aufwachsen?
Der Protagonist Leo ist der älteste von drei Brüdern, die gemeinsam mit einem Freund aus der Kindheit die Kriminalpolizei Schwedens auf Trapp halten, indem sie die größten Raubüberfälle der Geschichte Schwedens planen und ausführen.
Der Aufbau des Buches ist so gestaltet, dass man Einblick in drei Perspektiven bekommt, aber hauptsächlich ist der Roman aus Leos Sicht geschrieben.
Dieses Buch schafft es, dass man Sympathie für die Verbrecher entwickelt und sich wünscht, dass die Polizei sie nicht schnappen kann.
Ein Kriminalroman,der einen stellenweiße den Atem raubt und sicherlich mehrere schlaflose Nächte beschert.
Ich kann nur sagen: 100% Leseempfehlung!
Rezensionen von Buchfee81:
Chaotisch, berührend und witzig
Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid Roman von Backman Fredrik
Elsa ist fast acht, ein riesengroßer Harry Potter Fan, sie liebt Wikipedia und komplizierte Worte.
Oma ist nicht mehr ganz so jung und stellt allerlei Quatsch mit Elsa an.
Dass sie dadurch auch mal die Nacht auf der Polizeistation verbringen stört Elsa nicht, denn Oma ist ihre beste und einzige Freundin.
In der Schule wird Elsa gemobbt und bekommt schlimme Briefe zugesteckt, weil sie anders ist.
Mit Oma zusammen flieht sie in ihre gemeinsame Märchenwelt ins "Land-Fast-Noch-Wach", denn dort ist Elsa ein Held und sehr mutig und Superhelden sind nun einmal die coolsten, zumindest wenn man fast acht ist .
"Alle Siebenjährigen haben einen Superhelden verdient.
So ist das einfach. Und wer anderer Meinung ist, der ist ein bisschen blöd im Kopf."
Seite 7
Das Cover hat einen hohen Wiedererkennungswert zu Fredrik Backmans erstem Roman "Ein Mann namens Ove" , der mir übrigens ausgesprochen gut gefallen hat, und wird alleine deswegen wahrscheinlich schon sehr auffallen.
Ich finde es gelungen, aber auch nichts besonderes.
Fredrik Backmans Schreibstil hat mir in seinem ersten Roman sehr gefallen, umso erstaunter war ich, als ich hier nun einen völlig anderen Erzählstil vorfand.
Ich brauchte etwas Zeit um die Sprünge zwischen der realen und der Märchenwelt in der Geschichte einzuordnen.
Die frühe Wendung in der Geschichte, zwingt Elsa dazu aus ihrer Traumwelt und ihrem Schneckenhaus herauszukommen und sich der realen Welt und den Menschen darin zu stellen. Oma schickt sie auf eine Schatzsuche, eine Schatzsuche die Oma dazu nutzt, sich bei vielen zu entschuldigen und Elsa gleichzeitig die Chance gibt, ihre Vorurteile und Ängste zu überwinden.
Und am Ende wartet auf Elsa so viel mehr als Gold und Juwelen.
"Denn wenn nur genügend Kinder anders sind, dann muss keins mehr normal sein. "
Seite 455
Die Märchenwelt die Fredrik Backman erschaffen hat und in die Oma ihre Liebsten entführt, ist wirklich zauberhaft und fantastisch und könnte ein eigenes Buch füllen.
Das Verhältnis zwischen Elsa und ihrer Oma ist wirklich einzigartig und hat mich sehr fasziniert.
Allerdings fand ich es gleichzeitig schade, dass es die Beziehung zu ihrer Mutter so eingeschränkt hat.
Elsa und Oma sind wie ihr eigener kleiner Club, zu dem nicht jeder Zutritt hat, schon gar nicht Elsas Mutter.
Im Laufe der Geschichte lässt sich wunderbar beobachten, wie Elsa sich verändert, sie aufblüht und sie ihre Mutter wieder an ihrem Leben teilhaben lässt.
Sie wird eine neue Verbündete.
Fazit
Eine märchenhafte Geschichte über Freundschaft, Superhelden und den Blick über den eigenen Tellerrand hinaus.
Manchmal muss man etwas opfern, um anderen zu helfen und bekommt doch so viel dafür zurück.
Witzig, chaotisch und berührend .
"Und an ihrem sechsten Geburtstag erzählte Oma ihr das Märchen vom Meeresengel.
Um ihr beizubringen, dass nicht alle Monster von Anfang an Monster sind und dass nicht alle Monster aussehen wie Monster. Dass einige ihre Monster in sich tragen."
Seite 155
Rezensionen von HEYN Leserunde, Harald Schellander :
Amüsanter Horrortrip mit Tiefgang
Der Fisch in der Streichholzschachtel von Martin Amanshauser
Was passiert, wenn ein gewaltiger Hurricane dafür sorgt, dass sich die Besatzungen eines modernen Luxuskreuzfahrtschiffes und jene eines Piratenschiffes aus dem Jahr 1730 in einem Zeitloch begegnen? Der Reisejournalist und Romanautor Martin Amanshauser macht daraus einen amüsanten Horrortrip mit Tiefgang.
Das Aufeinanderprallen der Kulturen schildert er sowohl inhaltlich als auch sprachlich sehr differenziert und schafft es, die Spannung (fast) durchgehend aufrecht zu erhalten. Getragen wir die filmreife Geschichte von zwei Ich-Erzählern aus den unterschiedlichen Welten mit ihren Job- und Beziehungskrisen. Dass beide Welten zum Untergang verurteilt sind, ist nur eine der Lehren aus diesem famosen Buch. Großes Kompliment, starke Empfehlung!






