Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Schnuck59:
Was nicht gesucht wird, kann auch nicht gefunden werden
Sterbegeld von Judith Winter
Der Krimialroman ?Sterbegeld? von Judith Winter ist der dritte Fall für die Kommissarinnen Emilia Capelli und Mai Zhou.
Beide rollen den schon fast abgeschlossenen Fall einer ermordeten Familie wieder auf und sollen gleichzeitig die undichte Stelle in der Sondereinsatzgruppe verdeckt ermitteln.
Keine Familie kann das Schild heraushängen: Hier ist alles in Ordnung.
? Chinesisches Sprichwort aus dem Buch.
Das Cover mit dem blutigen Hirschhornkäfer und der Titel ?Sterbegeld? haben für mich keine Verbindung zum Inhalt. Der Schreibstil ist flüssig und beschreibt gut die zielorientierte, genaue und akribische Ermittlungsarbeit der beiden Polizistinnen. Viele Details und die sich daraus ergebende Schlussfolgerungen werden erläutert und Zusammenhänge hergestellt. Durch die erschreckende Situation im Prolog, den Notruf des kleinen verängstigten Jungen und das spätere Auffinden der ermordeten Familie wird am Anfang totale Spannung erzeugt. Acht Monate später beginnen die Ermittlungsarbeiten, die in unterschiedlichen Handlungssträngen, mit Perspektivwechseln und in kurzen genannten Zeitabschnitten überwiegend spannend beschrieben werden. Der Tathergang und die Mordmotive ergeben für mich keine runde Sache. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, so dass die verschiedenen Persönlichkeiten deutlich werden.
Schau ? und du wirst es finden. Was nicht gesucht wird, das wird unentdeckt bleiben. Sokrates
Zu Beginn fesselt mich ?Sterbegeld? und es folgen gute und interessante Ermittlungsarbeiten mit detaillierten Beschreibungen. Das Ende hat mich dann nicht so ganz überzeugt.
Rezensionen von Ela_Ela:
Teil 3 meiner neuen Suchtserie : D
Sterbegeld von Judith Winter
Als Auftragskillerin hat "die Spinne" Gin Blanco schon vielen Menschen das Licht ausgeblasen. Jetzt ist sie im vorzeitigen Ruhestand - wobei sie guten Freunden gerne noch einen Gefallen tut. Doch niemals wird sie ihren Frieden finden, solange Mab Monroe noch lebt, die gefährlichste und einflussreichste Frau Ashlands, die mit ihrer Feuermagie Gins Familie ermordete.
Glücklicherweise steht ihr der absolut unwiderstehliche Owen Grayson bei ihrem Rachefeldzug zur Seite.
Ich habe die ersten beiden Bände schon verschlungen aber der dritte kann diese ebenfalls toppen. Die Spannung zieht sich vom Anfang bis zum Ende des Buches durch.
Außerdem erfährt man in diesem Band einiges über Gins totgeglaubte jüngere Schwester Bria. Diese kommt sehr oft im Buch vor da sie den Platz von Donovan Caine als Cop übernommen hat. Als Mab Monroe herausfindet wer sie wirklich ist, hetzt sie gleich ihre Männer auf sie. Doch das kann Gin verhindern indem sie ihrer jüngeren Schwester das Leben rettet. Hier findet sie auch raus das Bria ebenfalls hinter Mab Monroe her ist. Doch werden die beiden gemeinsam Mab zur Strecke bringen ohne das Gin ihre Identität verrät? Oder wird sie ihr doch ihr Geheimnis verraten?
Fazit: Wieder absolut spannend und packend von der ersten bis zur letzten Seite. Außerdem mag ich es wenn man am Ende immer einen Einblick in das neue Abenteuer bekommt. Auch Gins Familie ist mir total sympathisch.
Serie:
1. Spinnenkuss
2. Spinnentanz
3. Spinnenjagd
4. Spinnenfieber
5. Spinnenbeute (erscheint im März 2016)
6. Spinnenfeuer (erscheint im September 2016)
Rezensionen von Steffi S.:
absolut gelungen
Die Nacht schreibt uns neu von Dani Atkins
Bereits ?die Achse meiner Welt? habe ich mit Begeisterung gelesen. Doch da war mir das Ende zu vorhersehbar, zu plump, zu ?äähhh?. Ich gebe zu, dass ich bei diesem Buch hier Bedenken hatte, doch die waren vollkommen unbegründet. Ich war während des Lesens zwar angespannt und habe immer wieder gehofft, dass dieses Buch einen anderen Stil Auflössung beinhalten wird, konnte mich aber dennoch in den außerordentlich guten Lesefluss fallenlassen.
Frau Atkins weiß ihre Leser mit Witz, Charme und einer gehörigen Portion Spannung zu begeistern. Einmal angefangen, kann und will man gar nicht mehr aus der Geschichte aussteigen. Der Einstieg ins Geschehen mit einem dramatischen Ereignis ist ihr auch hier wieder absolut gelungen. Besonders schön fand ich, dass die Auflösung dieses Geschehens hier sogar fließend war und die Geschichte an einem Stück weiter ging.
Bis zum finalen Schluss konnte ich nicht vorherahnen wie die Geschichte ausgehen wird, für wen sie sich letztlich entscheidet und was sonst noch so passieren wird. Ich hatte viele Ideen, aber keine hat sich wirklich klar kristallisiert und letztlich ist es auch ganz und gar nicht so gekommen wie ich dachte. Und wenn ich 10 Seiten vor Ende dachte ?Gott sei dank, endlich weißt du wie es ausgeht? ? da hat Frau Atkins sogar ganz am Ende auf die allerletzten Zeilen noch einen draufgesetzt um mich und andere Leser zu begeistern. Das ist die wahre Kunst des Schreibens, hier hat die Autorin absolut ins schwarze getroffen.
Endlich mal kein Jugendbuch, war dieses Buch trotzdem frisch und spritzig zu lesen, sprachlich genau richtig und nicht zu anspruchsvoll.
Die Orte des Geschehens waren knapp gehalten, was aber perfekt gewählt war, denn so hat die Autorin sich die Zeit nehmen können jeden Ort unterschwellig detailgetreu zu beschreiben, ohne den Leser zu langweilen.
Auch die Protagonisten sind einem unglaublich schnell ans Herz gewachsen. Besonders Jack und Amy habe ich zu lieben gelernt. Und einen verstorbenen Protagonisten, der nichtmal anwesend ist, dem Leser ins Herz zu katapultieren ist sicher nicht einfach.
Von mir bekommt ?die Nacht schreibt uns Neu? volle 5 Sterne und eine Leseempfehlung!
Rezensionen von janakeks:
Überraschend gut!
Mit Liebe gewürzt von Mary Kay Andrews
In dem neuen Roman der Bestsellerin Mary Kay Andrews geht es um (Re)Gina, die sich versucht sich einen Namen als Fernsehköchin zu schaffen. Unterstützt wird sie dabei von ihrem Produzenten und Lebenspartner Scott. Als dieser sie jedoch betrügt, droht ihre Welt zu zerbrechen. Ihre Kochsendung wird nicht mehr weiter produziert und ihre Beziehung mit Scott geht in die Brüche.
Trotzdem ist sie bis zum Ende der Sendung weiter auf ihn angewiesen. Doch Gina will nicht aufgeben. Gerade ein Kochduell mit Tate Moody, dem hübschem, charmanten Koch, den sie nicht leiden soll ihre Karriere retten? Wird sie diesen Kampf gewinnen?
Auch wenn die Geschichte anfangs total klischeehaft klingen mag, ist sie alles andere als kitschig! Mary Kay Andrews versteht es, witzig und spannend eine Geschichte einer Frau zu erzählen, die ihr Leben und ihre Karriere nicht aufgeben will. Ihr Schreibstil ist herrlich erfrischend und hat mir sehr gut gefallen. Die Kapitel sind kurz und es wird zu keiner Sekunde langweilig. Dieses Buch kann man nicht mehr aus der Hand legen! Dieses Buch ist wirklich ein Geheimtipp.
Rezensionen von Renate Noeckler Buchhandlung Heyn:
Totenprediger von Roberts Mark
Einer der besten Thriller, die ich in letzter Zeit gelesen habe: nervenzerfetzende Spannung, atemberaubendes Tempo, immer wieder überraschende Wendungen und eine sehr interessante Ermittlerin - ein Genuss für echte Thriller-Fans!
im Shop ansehen weitere Rezensionen von Renate Noeckler Buchhandlung HeynRezensionen von Margarete Rosen:
Barfuß aus dem Burnout
Totenprediger von Roberts Mark
Burnout ? ein Thema unserer Zeit!
?Barfuss zur Quelle? öffnet in seinen Gedichten durch klare, sanfte Worte den Kreislauf der Gedanken hin zu einem Erkennen ? Wiedererkennen. Zeile für Zeile werden Impulse gesetzt, um verschüttete Gefühle nach oben zu holen.
Kombiniert mit farbenprächtigen Fotos bieten die Gedichte von Petra Hillebrand Möglichkeiten zur Entschleunigung und der Weg zur Quelle wird begehbar.
Viele Menschen begeben sich tagtäglich an den Rand Ihrer Leistungsfähigkeit.
Petra Hillebrand thematisiert in Ihren Gedichten selbsterlebte Gefühle des Ausgebranntseins, Mutlosigkeit und von totaler Erschöpfung. Die tief nachklingenden Worte sind untermalt mit wunderschönen Fotos der Autorin.
?Barfuss zur Quelle? gibt Impulse, so dass verschüttete Gefühle an die Oberfläche kommen können. Es entsteht Raum für Visionen und für eine neue Wahrnehmung des eigenen Ichs und seiner Innen- und Außenwelt.
Erste Schritte werden gewagt,
um die eigenen Selbstheilungskräfte zu wecken ? http://therapeutic-touch-west.de/2015/08/barfuss-aus-dem-burnout/
Rezensionen von Margarete Rosen:
Trost für verwaiste Eltern
Flieg, kleiner Schmetterling von Petra Hillebrand
Die Österreicherin Petra Hillebrand hat 2009 in diesem berührenden Büchlein ihre Gedanken zur Trauer um ein Kind zusammengefaßt. Es handelt um den Verlust des Kindes bevor es geboren wurde und kurz danach.
Herausgekommen ist ein stilles und leises Buch mit tiefberührenden Gedichten, die Petra Hillebrand durch achtsam ausgesuchte Fotos hervorragend unterlegt.
Hier können Sie das Interview und meine komplette Rezension zum Buch lesen http://therapeutic-touch-west.de/2016/01/flieg-kleiner-schmetterling/
Rezensionen von HEYN Leserunde, Maria Dörfler:
Ein sehr schönes, berührendes Buch
Am Ende bleiben die Zedern von Jarawan Pierre
Welch lebendige Erzählkunst, welch blumige Sprache!Eine Geschichte voll von Leben, vonTraurigkeit, von Liebe, Enttäuschung und Versagen.
Im Vordergrund die stark idealisierte Beziehung von Samir zu seinem Vater, die ihn ungerecht werden lässt gegenüber anderen Menschen, vor allem seiner Mutter gegenüber.
Das Verschwinden des Vaters prägt seine Kindheit, seine Jugend und sein frühes Erwachsenealter - er wird schwierig und seltsam.
Erst die wiedergefundene Liebe zu Yasmin, seiner Freundin aus Kindertagen, macht es ihm möglich, sich auf die Suche nach der geheimnisvollen Geschichte seines Vaters zu machen. Seine Wurzeln zu finden und sich gleichzeitig ein wenig von ihnen zu befreien.
Dieses Buch soll verschenkt, soll gelesen und weiterempfohlen werden.
Rezensionen von Wanderpfa.de:
Eindrucksvoll inszenierte Doku über das Leben auf der Alm
Am Ende bleiben die Zedern von Jarawan Pierre
Wanderer betrachten Almen oft nur als Einkehrmöglichkeit bei einer Bergtour oder als schönen Vordergrund für Bergfotos mit felsigen Gipfeln als Kulisse dahinter. Dabei gelten Almen seit Menschengedenken als alpine Kulturlandschaft, als Naturraum, als Wirtschaftsbetrieb und nicht zuletzt als Lebensraum sowohl für das Vieh als auch für Menschen.
Heutzutage gibt es in Österreich rund 8.700 Almen, die je nach Region auch Alpe, Schwaig, Kaser, Aste oder Vorsäß heißen. Susanne Schaber und Herbert Raffalt thematisieren in ihrem Buch ?Almen in Österreich? das Leben auf der Alm ?von Menschen und Tieren, vom Gestern und Heute?. Die Literaturkritikerin Susanne Schaber, Jahrgang 1961, stammt aus Innsbruck und lebt heute in Wien. Herbert Raffalt, Jahrgang 1964, ist staatlich geprüfter Bergführer und Fotograf. Er leitet die Alpinschule in Schladming.
Das Buch ?Almen in Österreich? ist in zwei Teile gegliedert. Zum ersten Abschnitt passt bestens der Buchuntertitel ?Von Menschen und Tieren, vom Gestern und heute?, denn hier werden Almen in ganz Österreich und die zu ihnen gehörenden Menschen präsentiert. So lernt der Leser beispielweise Susanne Türtscher kennen, die als ?Kräuterhexe? auf der Alpe Klesenza in Vorarlberg in Seminaren ihr Wissen über Heilpflanzen an Interessierte weitergibt. Oder Hans-Jörg Aschbacher, der im Kärtner Karlbad, einem alten Bauernbad, Kurgäste auf der Alm empfängt. Insgesamt werden in diesem Teil auf über 100 Seiten sieben Almen und ?ihre Menschen? vorgestellt. Abgerundet werden die einzelnen Kapitel mit teilweise doppelseitigen Fotos. Der zweite Teil ?Hundert Almtipps, oder: Die Qual der Wahl? stellt Kurzinformationen über Almen in den einzelnen österreichischen Bundesländern dar. Knapp werden Besonderheiten der jeweiligen Almen, deren Lage und Erreichbarkeit beschrieben. Einige Alminformationen sind ausführlicher auf Doppelseiten dargestellt, wobei die Texte mit Bildern bereichert werden.
Fazit:
Das Buch ?Almen in Österreich? stellt eindrucksvoll das Leben auf Almen dar. Es handelt sich dabei um kein Wanderbuch. Vielmehr stehen die Almen, ihre Menschen, deren Zusammenleben mit der Natur sowie die dazugehörigen Geschichten im Vordergrund. Da die Texte äußerst lebendig geschrieben sind, kann man sich als Leser sehr gut in die Almbewohner, ihre Lebensweise und ihre Traditionen hineinversetzen. Einen großen Beitrag dazu leisten auch die äußerst gelungenen Fotos, welche die Kapitel hervorragend ergänzen. Dabei dreht es sich nicht nur um die Alm als Landschaft, sondern der Fotograph thematisiert genauso wie die Texte häufig die Menschen auf den Almen.
Klappentext:
Prall grüne Bergwiesen voller saftiger Kräuter, das Bimmeln der Kuhglocken, die mit Holzschindeln gedeckte Hütte: Almen sind Sehnsuchtsorte. Die Unbeschwertheit unter freiem Himmel, das einmütige Zusammenleben mit den Tieren, die selbstproduzierten Nahrungsmittel und das langsamere Dahinziehen der Zeit ? all das gehört zu den Wunschträumen unserer Tage. Herbert Raffalt und Susanne Schaber haben sich auf die Suche gemacht nach dem wirklichen Leben auf der Alm, haben dabei Hirten, Almbauern und Volkskundler getroffen und das Wesen des Almlebens von heute erkundet. Ihre Bilder und Texte spiegeln die Vielfalt der Regionen und Kulturen und erzählen vom Reichtum der Traditionen und von einem historischen Erbe, das es zu bewahren gilt.
Buchbesprechung vom 11.01.16 © Chris vom Alpic.net/forum
Rezensionen von Schnuck59:
Reise in die Vergangenheit
Die Stunde der Liebenden von Foley Lucy
In ihrem ersten Roman ?Die Stunde der Liebenden? schreibt Lucy Foley über eine geheimnisvolle Familiengeschichte und über eine damit verbundene ergreifende Liebesgeschichte.
Die Autorin, 1986 in Sussex geboren, hat Englische Literatur studiert und hat einen Masterabschluss in Moderner Literatur. Sie arbeitete einige Jahre als Lektorin bei Hodder & Stoughton, lebt in London und reist um die Welt.
In ihrem Roman geht es um eine Reise in die Vergangenheit und um die Suche nach der eigenen Identität. Die junge Fotografin Kate versucht die Geheimnisse rund um eine alte Zeichnung aufzuklären und erfährt dadurch mehr über ihre Familie. Mit diesem Porträt beginnt die Geschichte.
Lucy Foley schreibt in 2 Zeitebenen, verknüpft eine Liebesgeschichte, die um 1920 begann, mit den Ereignissen 1986. Es geht um Liebe, Schicksal und Geheimnisse, mit dramatischen und politischen Hintergründen, aber auch berührenden und romantischen Momenten. ?Vielleicht ist das Leben aller Menschen in vielerlei Hinsicht eine Geschichte von Verlust und Gewinn.? Diese Aussage im Buch beschreibt die wechselreiche Geschichte, die verschiedene Handlungsstränge an unterschiedlichen Orten hat. Der Schreibstil ist flüssig mit detaillierten Beschreibungen. Meiner Meinung nach ist der Mittelteil etwas langatmig und könnte an manchen Stellen kompakter sein. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und sind passend in die Zusammenhänge eingewoben. Im Laufe der Geschichte klären sich viele Fragen aus der Familiengeschichte auf. Zum Ende hin gibt ein Postscriptum Einblick in 2015 und der Prolog rundet mit Aussagen zum anfangs erwähnten Porträt ab. Die Liebesgeschichte, die in der Gegenwart spielt, könnte am Schluss etwas mehr ausgearbeitet sein. Hier fände ich mehr Informationen sinnvoll. Das stimmungsvolle Cover zeigt Häuser auf dem Kalksteinkliff der Hafenstadt Bonifaco auf Korsika. Diese Hafenstadt spielt auch im Roman eine Rolle.
Mir hat dieser Debütroman mit seinen vielen verwobenen Situationen gut gefallen.








