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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Zwerghuhn:

Beste Unterhaltung mit den Murmeln

Der Glasmurmelsammler von Ahern Cecelia

Fergus Boggs wächst in ärmlichen Verhältnissen in Dublin auf. Während seiner strengen, ungerechten Schulzeit entdeckt er Glasmurmeln, die einen Lichtblick für ihn darstellen. Sein Leben lang beschäftigt er sich damit, er legt eine Sammlung an und fährt auf Wettkämpfe und das alles ohne seiner Familie je etwas davon zu erzählen.

Als Fergus einen Schlaganfall erleidet, verliert er auch dieErinnerung an seine geliebten Murmeln. Eines Tages findet seine Tochter Sabrina die Murmelsammlung, wobei die wertvollsten Stücke fehlen. Sie beschließt diese Murmeln zu finden und stößt dabei auf die alten Geheimnisse ihres Vaters. Durch die Suche lernt sie ihn erst richtig kennen und verstehen....

"Der Glasmurmelsammler" ist ein bewegendes, manchmal trauriges und gleichzeitig auch warmherziges Familienporträt.

Cecelia Ahern gelingt es mit ihrem gefühlvollen Schreibstil mühelos den Leser für ihre Geschichte zu begeistern. Die Handlung ist durchdacht und hat mich bis zur letzten Seite begeistert.

Dabei hat mir besonders gut gefallen, dass sie zwei Erzählperspektiven gewählt hat. Sabrina erfährt bei ihrer Suche nach den fehlenden Murmeln Wichtiges und Unbekanntes über ihren Vater Fergus. Gleichzeitig berichtet dieser im zweiten Erzählstrang aus seinem Leben, beginnend mit seiner entbehrungsreichen Kindheit in einer Großfamilie bis hin in die Gegenwart. Gerade auf diesen Erzählpart habe ich mich immer besonders gefreut.

Auch die einzelnen Charaktere sind gut ausgearbeitet, man kann sie sich als Leser gut vorstellen. Man merkt einfach, dass Cecelia Ahern mit Herzblut bei ihren Protagonisten dabei ist.

Sehr interessant fand ich ebenso die Einblicke in die Welt der Glasmurmeln und ihrer Sammler. Ich wusste bisher nicht, welche Vielfalt es hier gibt. Die Ausführungen hierzu passen perfekt zum Buch und haben es wunderbar abgerundet.

Das war mein erstes Buch und sicher nicht mein letztes, das ich von Cecelia Ahern gelesen habe. Ich konnte es fast nicht mehr aus der Hand legen, so war ich in die Geschichte vertieft. Ich kann es absolut weiterempfehlen.

Fazit: Gut gelungener Familienroman, der für unterhaltsame Lesestunden sorgt!

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Rezensionen von le_petit_renard:

Das Geheimnis eines Lebens

Der Glasmurmelsammler von Ahern Cecelia

Der Glasmurmelsammler erzählt eine einfühlsame Geschichte aus zwei Perspektiven. Fergus ist noch ein kleiner Junge, als sein Vater stirbt. Auf der neuen Schule ist es schwierig. Doch er entdeckt eine Leidenschaft, die ihm hilft, zu überleben. Langsam füllt er seine Murmelsammlung auf und so auch ein zweites Leben mit allerhand Geheimnissen.

In einem zweiten Erzählstrang erlebt man den älteren Fergus, der schon lange gelebt hat, sich jedoch an nichts mehr erinnern kann, weil er einen Schlaganfall hatte. Als seine Tochter Sabrina seine Murmelsammlung findet macht Sie sich auf den Weg um das Geheimnis Ihres Vaters zu lüften. So will sie ihrem Vater helfen sich wieder zu erinnern, aber auch selbst wieder zurück in ein erfülltes Leben finden.

Das Buch ist aus zwei Perspektiven geschrieben. Die Perspektive von Fergus ist sehr mitreißend, emotional und großartig geschrieben. Sabrinas Perspektive im direkten Kontrast dazu eher kühl und rational. Für den Leser wird es dadurch schwer sich mit ihr zu identifizieren. Insgesamt nutzt die Autorin jedoch einen sehr bildlichen Schreibstil. Sie verwendet schöne Worte und es macht Spaß jedes Kapitel zu lesen.

Das Buch hat 364 Seiten und ist ein schönes Geschenk für einen Menschen, der einem viel bedeutet. Es geht um geheimnisse und Konsequenzen für Entscheidungen, die man trifft. Ich kann es nur empfehlen. Es hat mir gut gefallen und ich werde weitere Bücher der Autorin immer gerne lesen.

Fazit: Eine unterhaltsame Geschichte über Geheimnisse, das Leben, den Zusammenhalt und Erinnerungen.

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Rezensionen von yesterday:

Guter Krimi, böse Fehler

Der Glasmurmelsammler von Ahern Cecelia

Die Geschichte wird mit Schauplatzwechseln erzählt, was mir gut gefällt. Gut ist auch, dass die Wechsel nicht abwechselnd erfolgen, weil man dann bei Kapitelbeginn schon weiß, wo es spielen wird. Man erlebt, wie die einen (die Polizei) nicht dem näherkommen, was sie möchten (den Mörder und Entführer) und dafür ein entführtes Mädchen ihrem Kidnapper näherkommt und ihn zu verstehen beginnt, um zu überleben.

Alles, auch das überraschende Ende, läuft unblutig und trotzdem spannend ab.
Der Spannungsaufbau ist gut gemacht. Man hofft bei jedem Schauplatzwechsel, dass das Mädchen weiterlebt und will wissen, wann die Polizei und die Psychologin Alice ihn entlarven. Dass sie dazu die Hilfe seines "Vorgängers" brauchen, ist perfide, weil es alles verzögert. So bleibt der Autorin genug Zeit, viele Personen auf der Bildfläche erscheinen zu lassen und diese auch gut zu beschreiben. Für Alice gibt viele verdächtige Kollegen, sowohl im Krankenhaus als auch bei der Polizei, mit denen sie sich auch intensiv auseinandersetzt. In ihrem Beruf nicht einmal so sehr, wie in ihrer Freizeit, wenn sie mit diesen Leuten in der Bar oder auf dem Zimmer etwas trinkt, Partys feiert oder im Bett landet. Alles ist soweit stimmig, doch leider drängt sich eine Sache zu sehr in den Vordergrund: Alice merkt, dass sie für Kommissar Don Burns Gefühle hegt, glaubt aber einem Gerücht, nach welchem dieser eine Beziehung mit seiner Kollegin hat. Daher macht sie sich das ganze Buch über Gedanken um ihn und diese Kollegin und interpretiert in verschiedene Szenen zu viel hinein. Sie agiert grundsätzlich wie jede normale Frau, aber ein bisschen weniger Buchstaben dafür aufzuwenden, hätte auch genügt.
Deswegen und wegen ein paar anderen offenen Dingen, würde ich diesem Buch vier Sterne geben, es ist ein solider Krimi.
Leider haben sich zu Beginn und gegen Ende viele Fehler eingeschlichen, alles ist dabei: Tippfehler, falsche Buchstaben, fehlende Buchstaben, Fallfehler, Rechtschreibfehler, Grammatikfehler. Dafür kann die Autorin, die ja in englischer Sprache schreibt, nichts. Das kann man nur den Übersetzern beziehungsweise den wohl fehlenden Lektoren anlasten. Es gibt eben Fehler, die eine automatisierte Software nicht erkennt. Ein Beispiel: "Krähennest" statt "Krähenhorst", wie die beliebte Bar heißt. Schade drum, das drückt die Wertung auf 3 Sterne.

Das Cover finde ich sehr passend, die Farben gefallen mir auch sehr. Die eher abstrakte Gestaltung ist gut gewählt und passt zur schwierigen Entwicklung des Falls.

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Rezensionen von Sabine Becker:

Ein wissenschaftliches Buch für neugierige Kinder

Willi Virus von Heidi Trpak

Die Neugier von Kindern zu wecken, das schaffen die Autorin Heidi Trpak und die Grafikerin Leonora Leitl. ?Willi Virus? erzählt die Geschichte des Schnupfens. Die Zeichnungen sind farblich sehr ansprechend und kindgerecht (z.B. haben die Viren auch Gesichter). Diese Darstellung unterstützt die Vorstellungskraft der Kinder, aber zeigt dennoch auf hohem Niveau, wie eine Zelle, die Nasenschleimhaut usw.

aussehen.

Der Lesetext thematisiert sowohl, woher der Schnupfen kommt, wie er sich anfühlt, was er gar nicht mag als auch wie man sich ansteckt. Der Haupttext ist sehr einfach geschrieben und auch für kleinere Kinder bereits verständlich. Die Erklärungen zu schwierigen Wörtern wie Rhinovirus, Inkubationszeit usw. sind meiner Meinung nach einerseits für ältere Kinder geeignet, oder aber für das zweite oder dritte Vorlesen.

Es handelt sich bei ?Willi Virus? um ein Buch mit großem Lerneffekt, über ein Thema, das uns alle im Herbst und Winter betrifft. Ich empfehle es als Buch zum immer wieder Lesen, da es jedes Mal spannende Einzelheiten zu entdecken gibt, wie etwa die verschiedenen Virenarten, die besonders schön gezeichnet wurden. Die Nominierung für das Wissenschaftsbuch des Jahres 2016 kann ich daher nur zu gut nachv

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Rezensionen von Sabine Becker:

Sehr empfehlenswert

Tage ohne dich von Linda Wolfsgruber

Das Kinderbuch ?Tage ohne dich? zeigt mithilfe von einfühlsam gezeichneten Bildern, wie es ist, jemanden zu vermissen. Vor allem für kleinere Kinder wird durch Vergleiche (?Ein Sommer ohne dich ist wie ein Schwimmbad ohne Wasser.?) schnell klar, wie es sich anfühlen kann, wenn ein lieber Mensch plötzlich nicht mehr da ist.

Zwar bleibt in jedem Vergleich die Person/das Ding bestehen, aber der schöne Teil, der Teil, der Spaß macht und es zu etwas Besonderem macht, der fehlt.

Ich glaube, dass sich dieses Buch eignet, um mit Kindern über Verluste zu sprechen. Das können Tiere, Plüschtiere, aber auch liebe Menschen und Angehörige sein. Die Autorin schreckt nicht davor zurück, der Trauer Raum zu geben. In unserer Gesellschaft hat die Trauer oft keinen Platz und wird in den privaten Raum zurückgedrängt. Für Kinder ist es aber sehr wichtig, es auszusprechen.

?Tage ohne dich? stellt ebendiesen Trauerprozess dar. Anfangs ?fehlen? die schönen Eigenheiten, doch am Ende, ?im Herbst?, wird alles wieder gut. Das Buch hat mich sehr beeindruckt! Ich kann es nur weiter empfehlen!

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Rezensionen von vielleser18:

Ein Doppelleben

Der Glasmurmelsammler von Ahern Cecelia

Fergus ist erst fünf, als sein Vater stirbt. Mit seiner Mutter und seinen drei älteren Brüdern kehrt er nach Dublin zurück. Seine Mutter heiratet wieder und bekommt noch drei weitere Söhne. Fergus geht in eine streng katholische Schule, in der er es nicht leicht hat. Oft wird er von seinem Lehrer grausam bestraft oder in eine dunkle Abstellkammer eingesperrt.

Einzig ein paar Murmeln, die er von einem anderen Lehrer geschenkt bekommen hat, retten ihn dort vor Langeweile und vor seiner Angst. Die Murmeln werden zu einem Hobby, zu einer Obsession, zu einem Zeitvertreib, einer Geldeinnahmequelle und zu einer Leidenschaft und sie bringen ihn später dazu ein Doppelleben zu führen.
Der zweite Erzählstrang spielt viel später, als Fergus bereits nach einem Schlaganfall in einem Heim lebt und vieles vergessen hat. Es erzählt von einem ganz besonderem Tag im Leben seiner Tochter Sabrina, die Umzugskartons ihres Vaters abfängt und dadurch auf ein Geheimnis ihres Vaters stößt. Ein Tag, in dem sie den Spuren folgt und unglaubliches herausfindet.

Mir hat der Erzählstrang von Fergus viel besser gefallen, er hat mich anfangs überzeugt, mich gefangen genommen. Ich empfand die Darstellung seines Lebens sehr authentisch und gefühlvoll erzählt. Nur gegen Ende konnte auch dieses nicht mehr ganz so überzeugen.
Sabrinas Erzählstrang hat mich hingegen von Anfang an nicht richtig berühren können, sie blieb mir zu distanziert, zu kühl. Hier ging es auch nur am Rande um ihre Probleme, sondern viel mehr um eine Suche nach dem Geheimnis.
Gestört hat mich, dass zwischen den beiden Protagonisten bis zum Ende hin keine großartige Interaktion statt fand, es ging weniger um die Beziehung zwischen den beiden, es ging mehr um die Suche nach der Wahrheit.
Am Ende bleibt für mich noch zu vieles offen.
Das ganze war zwar in dem von Cecelia Ahern gewohnt sehr gutem Sprachstil erzählt, aber irgendwie ist der Funke bei mir nicht übergesprungen.

Das Buch hat 364 Seiten, allerdings ist am Ende die Leseprobe zu ihrem Buch " Das Jahr, in dem ich dich traf". Die eigentliche Geschichte endet schon auf Seite 342. Dazu kommt, dass es 16 weiße Seiten gibt, da jedes Kapitel grundsätzlich auf der rechten Seite anfängt. Endet das vorherige Kapitel auch auf einer rechten Seite, bleibt die nächste linke Seite frei.

Fazit:
Die Geschichte eines Doppellebens, die mich leider doch nicht richtig gepackt hat, obwohl der Schreibstil bekannt gut ist.

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Rezensionen von Gudrun67:

Schonungslos ehrliches, mit charmantem Witz gespicktes, Buch übers Leben

Alleine war gestern von Beatrice Meier

Beatrice Meier hat einen charmant flippigen Schreibstil, der die Charaktere zum Leben erweckt. Der Leser kann sich in jeden Beteiligten voll und ganz hineinversetzen und auch dessen Beweggründe vollauf nachvollziehen und verstehen.



Sie greift mit diesem Roman ein Thema auf, dass sicherlich für den ein oder anderen Leser früher oder später wichtig ist.

Die Vorstellung, im Alter alleine und eventuell auf fremde Hilfe angewiesen zu sein, ist häufig ein schwieriges Thema.



Die Geschichte dreht sich um fünf Menschen, die im Herbst ihres Lebens sind und gerade deshalb auch noch das Alter lebenswert gestalten wollen. Deshalb beschließen sie, eine WG zu gründen. Der "Anstifter" zu dieser WG hatte zwar andere Gründe, aber die sind nicht minder wichtig. Ach ja, ein Vierbeiner gehört auch noch mit zur Truppe. Wie sich diese unterschiedlichen Menschen "zusammenraufen" oder auch nicht, wird schonunglos erläutert.



Gerade deshalb finde ich dieses Buch so herzergreifend, da Beatrice Meier genau diese "Angelegenheit" mit vielen Details liebevoll beschreibt. Durch ihren Schreibstil und die unterschiedlichsten Anekdoten und oftmals auch ironisch anmutenden Floskeln wird dies alles bis ins Kleinste beschrieben ohne jedoch den Spaß am Lesen/Leben zu verlieren. Nein, im Gegenteil, es gibt Mut und Hoffnung und lässt den Leser aufatmen.


Mein Fazit: Schonungslos ehrliches, mit charmantem Witz gespicktes, Buch übers Leben

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Rezensionen von Buchfee81:

Großartig !!!

Der Glasmurmelsammler von Ahern Cecelia

Fergus lebt seit einem schweren Schlaganfall in einem Pflegeheim und hat vieles aus seiner Vergangenheit vergessen.
Auch seine geliebte Glasmurmelsammlung, die seine Tochter Sabrina eines Tages verstaut in Umzugskartons findet.
Diese Sammlung ist nicht nur sehr umfangreich und akribisch geführt, sondern auch sehr wertvoll.

Das einzige Problem ist nur, dass Sabrina sie noch nie gesehen oder von ihr gehört hat.
Als sie bemerkt, dass einige kostbare Stücke fehlen, macht sie sich auf die Suche nach ihnen.
Sie entdeckt aber nicht nur eine völlig fremde Seite ihres Vaters, sondern auch ein Stück weit sich selbst, denn sie hatte sich schon fast verloren.

Cecelia Ahern ist ein Garant für großartige, gefühlvolle Geschichten und so konnte sie mich auch mit Der Glasmurmelsammler absolut begeistern.
Einfühlsam und manchmal schockierend ehrlich erzählt sie von Fergus und Sabrina , einer Vater-Tochter-Beziehung und den Menschen in ihrem Leben.
Fergus und Sabrinas Perspektiven wechseln sich dabei ab und die Handlung springt von Fergus Kindheit und Jugendzeit bis zur Gegenwart .

Mit Sabrina wurde ich zu Beginn nicht warm, wirkte sie doch sehr unzufrieden und antriebslos und konnte bei mir einfach keine Sympathipunkte sammeln.
Dies änderte sich allerdings, als sie sich auf die Suche nach den verlorengegangenen Murmeln machte.
Sie blühte regelrecht auf und zeigte endlich Gefühle.

Fergus hingegen schockierte zunächst durch seine recht schwierige Kindheit und Jugend , die durch Gewalt und Angst geprägt waren.
Einzig seine außergewöhnliche Beziehung zu seinem großen Bruder Hamish und natürlich seine heißgeliebten Murmeln waren ein Lichtblick in dieser düsteren Zeit.

Cecelia Ahern zeigt uns hier eine Familiengeschichte auf, die emotionaler nicht sein könnte.
Ein auf und ab der Gefühle und eine ständige Veränderung der familiendynamik.
Es war großartig Fergus dabei zu begleiten, seine Erinnerungen wieder zu entdecken und auf der anderen Seite Sabrina die Puzzleteile zu einem völlig neuen Bild ihres Vaters zusammen setzen zu sehen.

Wirklich faszinierend waren für mich die Murmeln.
Durch die detaillierten Beschreibungen konnte ich mir ein richtiges Bild von Ihnen machen und hätte nie gedacht, dass es so viele verschiedene Arten gibt, die auch noch sehr wertvoll sind.
Die Liebe und Leidenschaft zu diesen Murmeln war im gesamten Buch spürbar und einfach ansteckend.

Fazit

Der Glasmurmelsammler ist wieder ein gelungenes Buch von Cecelia Ahern.
Einfühlsam, schockierend und wirklich außergewöhnlich erzählt sie von Liebe und Hoffnung, aber auch von Angst und Verlust und vor allem von dem Schmerz , sich selbst zu verlieren.

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Rezensionen von Ela_Ela:

Genauso toll wie der erste Teil

Make it count - Gefühlsbeben von Carrie Price

Inhalt: Lynn hat das Kleinstadtleben hinter sich gelassen. Zu viel Schmerz verbindet sie mit Oceanside. Am College in Boston gibt sie sich kühl und sarkastisch. Der Einzige, der sie durchschaut, ist der unverschämt gut aussehende Jared Parker. Sein bloßer Anblick lässt die Mädchen reihenweise dahinschmelzen.

Nur Lynn scheint gegen seine Reize immun zu sein. Aber wieso hat sie trotzdem jedes Mal ein mulmiges Gefühl, wenn sie ihn sieht? Wird er es schaffen, die harte Schale um Lynns Herz zu durchbrechen?

Diesmal ist Oceanside nur nebenbei angemerkt, da Lynn dort geboren ist. Außerdem findet man heraus das der erste und zweite Teil zur selben Zeit spielen da man Dillen und Katie wiedersieht bevor sie zusammengekommen sind. Lynn und Jared waren mir genauso sympathisch wie Katie & Dillen.

Trotzdem wieder total flüssig und schnell zu lesen. Auch wenn die Autorin eine andere war, was einem natürlich am Schreibstil auffällt.

Fazit: Wieder ein gelungener Oceanside-Roman der die Herzen höher schlagen lässt. Freu mich schon auf die weiteren Teile.

Serie:
1. Make it Count - Gefühlsgewitter
2. Make it Count - Gefühlsbeben
3. Make it Count - Dreisam (erscheint im Februar 2016)
4. Make it Count - Sommersturm (erscheint im April 2016)

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Rezensionen von Kattel82:

Glasmurmeln reihen sich wie Perlen ...

Der Glasmurmelsammler von Ahern Cecelia

Das Buch war das Erste, welches ich aus der Feder von Cecelia Ahern gelesen habe. Und ich muss sagen insgesamt hat es mich wirklich zu berühren gewusst, ohne auf die Tränendrüse zu drücken.

Um was geht es dem Buch? Sabrina lernt ihren Vater Fergus von einer vollkommen neuen Seite kennen am Tag der Sonnenfinsternis.

Fergus hatte einen Schlaganfall und lebt seither in einem Pflegeheim. Seit seiner Jugend hat er ein inniges Verhältnis zu Murmeln und auch die Verbindung zu seinem verstorbenen großen Bruder reißt nie ganz ab. Dies alles erfahren wir als Leser während Sabrina sich auf die Suche nach den fehlenden Stück aus der Murmelsammlung von Fergus begibt.

Die Geschichten, die in den einzelnen Kapiteln erzählt werden, die uns abwechselnd mehr über Sabrina und Fergus erfahren lassen, sind wunderbar herzlich geschrieben. Und es machte mir unglaublichen Spaß, die beiden Stück für Stück näher kennen und lieben zu lernen. Denn Sabrina und Fergus sind nicht von Beginn an gut in ihrem Verhalten nachzuvollziehen. Doch mit jeder Episode mehr, wird das Bild klarer wie bei einem großen Puzzle, wo die Teile nach und nach ihre Plätze finden.

Das einzige was für mich nicht richtig stimmig war, ist das Ende. Mir ist es ein wenig zu schnell herbei geführt. Die Dinge überschlagen sich auf einmal, die vorher so viel Raum eingenommen hatten und für mich bleiben zuviele Fragen offen. Sowohl was Sabrina angeht, als auch Fergus. Die parallel eine großartige Entwicklung hingelegt haben.
So sind für mich am Ende viele Fragen offen geblieben und es ist an mir selbst, die Antworten zu finden oder zu geben. Das macht es für mich nicht ganz rund. Verglichen mit einer Perlenkette hat man sich am Anfang sehr viel Mühe für die Gestaltung jeder einzelnen Perle gegeben und kurz vor dem Abschluss muss es dann auf einmal ganz schnell gehen und die Kette verliehrt sich, weil der schöne Abschluss fehlt. Den letzten Perlen fehlt der richtige Glanz um richtig zum Rest zu passen.

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